Merete Junker

 2.9 Sterne bei 13 Bewertungen
Autor von Ein Hauch von Mord, Auf dunklen Pfaden und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Merete Junker

Cover des Buches Ein Hauch von Mord (ISBN:9783802592744)

Ein Hauch von Mord

 (7)
Erschienen am 14.11.2013
Cover des Buches Auf dunklen Pfaden  (ISBN:9783802592751)

Auf dunklen Pfaden

 (4)
Erschienen am 05.06.2014
Cover des Buches Wo das Böse lauert  (ISBN:9783802595448)

Wo das Böse lauert

 (2)
Erschienen am 04.12.2014

Neue Rezensionen zu Merete Junker

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Rezension zu "Ein Hauch von Mord" von Merete Junker

Ein Hauch von Spannung
sommerlesevor 9 Monaten

Der Kriminalroman "Ein Hauch von Mord" ist der erste Teil der Krimi-Reihe von Merete Junker um die Journalistin Mette Minde. Die Reihe erscheint im LYX Verlag.


Im norwegischen Skien wird im Wald die Leiche einer Frau gefunden - erdrosselt mit der Leine ihres Hundes und auf ihrer Brust liegt ein roter Luftballon. Die Journalistin Mette Minde kennt die Tote von früher und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Hinter der scheinbar friedlichen Fassade des kleinen Städtchens verbergen sich Verrat, Veruntreuung und einige Lügen, die Mettes Untersuchungen ans Licht bringen. Damit macht sie sich auch Feinde und soll selbst zum Schweigen gebracht werden.



Mit diesem Krimi habe ich mich sehr schwer getan, denn die Geschichte kommt irgendwie nicht so recht in Gang und verweilt auch zu vielen Nebenschauplätzen. Dadurch lässt sich der rote Faden nicht so leicht verfolgen.


Der Aufbau des Buches erfolgt nach Tagesangaben wie in einem Tagebuch. Doch da sich die Handlung auf mehreren Perspektiven verschiedener Personen zusammensetzt, wird man doch etwas überfordert, um die wichtigen von den nebensächlichen Sachverhalten trennen zu können.


Von Schreibstil her hätte mich die Autorin gern in einem Roman unterhalten dürfen, sie schreibt sehr detailreich und ich mag ihr gern folgen. Für einen Krimi erscheint mir aber diese Erzählweise mit den diversen bildhaften Beschreibungen zu ausführlich.

Auf die Dauer haben die vielen Nebenhandlungen in diesem Buch zu einer Minderung der Spannung gesorgt.


Mit der Journalistin Mette wurde ich schnell sympathisch, ihre Ermittlungen auf eigene Faust zeigen, wie sie geschickt ihre persönlichen Kontakte nutzt, um an entscheidende Informationen zu gelangen. Ihr Mut ist bewundernswert und sie lässt sich auch durch niemanden einschüchtern. Und Mette untersucht auch noch Hinweise, die sich mit Wirtschaftskriminalität befassen. Als sie diesen Spuren folgt, wird sie selbst verfolgt. Sogar ein Anschlag wird auf Mette verübt.



Es gibt einige Wendungen und Fährten, die den Leser in die falsche Richtung führen, wobei ich beim Lesen auch kaum Vermutungen anstellen mochte, da mich die Masse an Figuren schlichtweg überfordert hat. Der rote Faden ist vor lauter Einzelheiten, vielen Personen und neuen Szenen kaum erkennbar. Hier wird man von vielen Nebenhandlungen abgelenkt.


Das Finale führt die Handlungsstränge zusammen, konnte mich aber mit den Motiven nicht überzeugen und wird ziemlich in die Länge gezogen.


Für einen überzeugenden Kriminalroman fehlte mir hier die Grundspannung. Die Ausführungen erfolgen zu umfangreich, die Detailtiefe hat Romancharakter und die Krimihandlung verebbt in der Masse an Informationen.

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Rezension zu "Ein Hauch von Mord" von Merete Junker

Langatmiges Durcheinander
Akanthavor 2 Jahren

„Ein Hauch von Mord“ ist der erste Teil der Krimi-Reihe von Merete Junker, in dem die Journalistin Mette Minden ermittelt.

In ihrem Wohnort in Norwegen wird eine Frauenleiche im Wald gefunden. Mette kannte sie und vor allem ihre Schwester noch aus Schulzeiten und beginnt deshalb eigene Nachforschungen anzustellen. Dabei merkt sie schnell, dass viele Menschen aus dem Bekanntenkreis der Toten das ein oder andere Geheimnis hüten – und nicht alle sind mit den Recherchen der Journalistin einverstanden.

Der Schreibstil ist sehr langatmig und detailreich. Allein die Szene, wie ein normaler Arbeitstag abläuft oder eine Pilzpfanne zubereitet wird (beides unerheblich für die Kriminalgeschichte) wird so ausführlich beschrieben, dass es auch eine Arbeitsanweisung bzw. ein Kochbuchrezept sein könnte. Davon gibt es sehr viele Stellen, welche die Geschichte entschleunigen. Dies kann allgemein für einen Leser angenehm sein, passt aber absolut nicht in einen Krimi, da dadurch keine Spannung aufkommt.

Das Buch setzt sich aus vielen kleinen Abschnitten zusammen, die scheinbar willkürlich aus den Perspektiven von hauptsächlich vier verschiedenen Personen geschildert werden – noch kleinere Abschnitte von Nebencharakteren mal außen vor gelassen. Aber auch die Textstellen der Hauptpersonen sind sehr kurz (mehr als zwei Seiten ist schon außergewöhnlich) und so reich an Pronomen, dass der Leser nicht nur verwirrt ist, aus wessen Perspektive er die Geschichte gerade erlebt, sondern auch kein Lesefluss entstehen kann.

Die Autorin versucht den Leser natürlich auf falsche Fährten zu führen, wie es bei einem Krimi sein muss. Dabei bringt sie mehrere verschiedene Handlungsstränge ins Spiel, deren Verknüpfung am Ende leider gar nicht gelingt. Das Finale wirkt etwas erzwungen und die Motive weithergeholt. Vor allem ganz am Ende kommt noch eine kleine Überraschung zu einem privaten Schicksal, die sehr künstlich ist, fast schon lächerlich, und auf die man gut hätte verzichten können.

Was mir hingegen sehr gefallen hat, war, dass hier eine Journalistin ermittelt. Es ist kein Polizist oder Detektiv, wie im klassischen Krimi, und auch kein gänzlich unqualifizierter Bürger. Sie hat ein gewisses Talent, Durchhaltevermögen, die richtigen Kontakte, eine gute Auffassungsgabe und die nötige Abgebrühtheit um den Fall erfolgreich zu verfolgen.

Zusammenfassend war mir Mette sehr sympathisch und die Story hatte Potenzial. Da man sie meiner Meinung nach allerdings ganz anders hätte schreiben müssen, gibt es von mir nur 2 von 5 Sternen. Auch wenn die Bewertungen für Teil zwei und drei der Reihe im Durchschnitt besser sind, werde ich diese nicht lesen – das ist verschwendete Lesezeit.

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Rezension zu "Auf dunklen Pfaden " von Merete Junker

musste abbrechen
dorothea84vor 3 Jahren

Mette Minde ist Journalistin in der norwegische Kleinstadt Porsgrunn und stößt dabei auf einen verstörenden Fall. Ein Junge begeht Selbstmord, nach dem Tod seiner Mutter. Als Außenseiter schlägt sein Tod keine hohen Wellen. Doch hinter seinem Tod scheint mehr zu stecken als Mette auf den ersten Blick sieht.

Der Klappentext klang interessant und auch das Cover. Doch nach den ersten Seiten merkte ich das es wirklich sehr bizarr. Am Anfang fragte ich mich wirklich wer hier die Hauptfigur ist. Aus so vielen Perspektiven wird die Geschichte erzählt und manchmal kam ich auch total durcheinander und wusste nicht wer ich den jetzt lese. Nach ca. 150 Seite konnte ich einfach nicht mehr weiterlesen. Da sich die Spannung einfach nicht aufgebaut hat. Es ist nicht so das ich es immer wieder probiert hätte. Ich glaube die 150 Seite habe ich 10 mal angefangen weiterzulesen und wieder aufgegeben. 

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In den nächsten Tagen soll es noch mal so richtig kalt werden und das perfekte Winter-Lesewetter erwartet uns schon. Was gibt es da besseres, als es sich mit Nervenkitzel-Spannung im Dreierpack von Egmont LYX gemütlich zu machen? Ihr dürft euch in unserem Thriller-Special auf 5 Buchpakete freuen, bei denen es garantiert bis zur letzten Seite mitreißend bleibt.

Buch 1: "Ein Hauch von Mord" von Merete Junker
Skien, Norwegen. Im Wald wird die Leiche einer Frau gefunden - erdrosselt mit der Leine ihres Hundes. Auf ihrer Brust ein roter Ballon. Die Journalistin Mette Minde bekommt Wind von dem Fall und stellt ihre eigenen Ermittlungen an. Schnell wird klar, dass das scheinbar so friedvolle Städtchen vor verborgenen Wahrheiten nur so brodelt, und Mette Minde öffnet dabei Türen, die besser verschlossen geblieben wären …

Buch 2: "Herzenskälte" von Saskia Berwein
Frisch verheiratet und bereits tot: Als perfekte Braut ausgestellt wird die Leiche einer jungen Frau im Schaufenster eines Hochzeitsplaners gefunden. Ihr Herz wurde entfernt und dient dem Täter scheinbar als Trophäe. Jennifer Leitner und Oliver Grohmann vermuten zuerst ein Verbrechen aus Leidenschaft. Doch dann taucht ein weiterer Toter auf, grausam verstümmelt – und das Herz aus der Brust gerissen ...

Buch 3: "Die Kälte in dir" von Oliver Kern
In einer abgelegenen Villa in der Nähe von Stuttgart wird die bereits stark verweste Leiche eines Mannes gefunden. Auffällig sind großflächige Wunden am Oberkörper. Der Fall wird Kommissarin Kristina Reitmeier zugeteilt. Ausgerechnet jetzt verliert die notorische Raserin für drei Monate ihren Führerschein. Daniel Wolf, angehender Polizeipsychologe und wegen eines Disziplinarverfahrens eigentlich vom Dienst beurlaubt, wird zum Chauffeur abgeordert. Keine leichte Situation für die beiden. Bald darauf werden weitere Leichen entdeckt, denen eines gemeinsam ist: Sie alle sind stark übergewichtig.

Seid ihr neugierig auf diese 3 fesselnden Thriller von Egmont LYX geworden? Dann nutzt gleich eure Chance auf eines der 5 Buchpakete mit jeweils allen drei Büchern! Dafür müsst ihr uns bis einschließlich des 19.01.2014 noch die folgende Frage beantworten:

Konntet ihr nach einem wirklich spannenden Thriller schon mal nicht einschlafen? Was macht für euch den ultimativen Nervenkitzel-Faktor bei einem Thriller aus?
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