Merete Junker Auf dunklen Pfaden

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Inhaltsangabe zu „Auf dunklen Pfaden “ von Merete Junker

Kurz nach ihrem Umzug in die norwegische Kleinstadt Porsgrunn stößt die Journalistin Mette Minde auf einen verstörenden Fall: Nach dem Tod seiner Mutter hat ein vierzehnjähriger Junge Selbstmord begangen. Er galt seit jeher als Außenseiter, weswegen sein Tod auch keine hohen Wellen schlägt. Mette will der Sache jedoch auf den Grund gehen und beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein düsteres Familiengeheimnis, das ihr eigenes Leben schon bald in größte Gefahr bringt -

Die Charaktere sind komplex, der Schreibstil flüssig zu lesen und dabei alles andere als durchschnittlicher Einheitsbrei!

— MikkaG

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    Auf dunklen Pfaden

    dorothea84

    18. October 2016 um 11:32

    Mette Minde ist Journalistin in der norwegische Kleinstadt Porsgrunn und stößt dabei auf einen verstörenden Fall. Ein Junge begeht Selbstmord, nach dem Tod seiner Mutter. Als Außenseiter schlägt sein Tod keine hohen Wellen. Doch hinter seinem Tod scheint mehr zu stecken als Mette auf den ersten Blick sieht. Der Klappentext klang interessant und auch das Cover. Doch nach den ersten Seiten merkte ich das es wirklich sehr bizarr. Am Anfang fragte ich mich wirklich wer hier die Hauptfigur ist. Aus so vielen Perspektiven wird die Geschichte erzählt und manchmal kam ich auch total durcheinander und wusste nicht wer ich den jetzt lese. Nach ca. 150 Seite konnte ich einfach nicht mehr weiterlesen. Da sich die Spannung einfach nicht aufgebaut hat. Es ist nicht so das ich es immer wieder probiert hätte. Ich glaube die 150 Seite habe ich 10 mal angefangen weiterzulesen und wieder aufgegeben. 

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  • Eine spezielle Familiengeschichte....

    Auf dunklen Pfaden

    Miamou

    Kurz nach ihrem Umzug in eine norwegische Kleinstadt stößt die Journalistin Mette Minde auf einen verstörenden Fall: Nach dem Tod seiner Mutter hat ein Junge Selbstmord begangen. Er galt seit jeher als Außenseiter, weswegen sein Tod auch keine hohen Wellen schlägt. Mette will der Sache jedoch auf den Grund gehen und beginnt zu recherchieren. Dabei stößt sie auf ein düsteres Familiengeheimnis, das ihr eigenes Leben schon bald in größte Gefahr bringt … Das Buch ist bereits der zweite Teil der Mette Minde - Reihe. Ich habe den ersten Teil (noch) nicht gelesen, wobei dieses Buch mit dem Fall in sich geschlossen ist und es deswegen keine Probleme gab. Der Roman kommt mit leisen Tönen herangeschlichen und beginnt gleich mit viel Blut und der greifbaren Angst der Charaktere. Danach beruhigt sich die ganze Geschichte ein wenig, verliert aber nie an Spannung. Die Geschichte wird nicht, wie oftmals bei Krimis üblich, aus der Sicht eines Polizisten und deren polizeilichen Ermittlungen erzählt, sondern hauptsächlich aus der Sicht der Journalistin Mette Minde, was dem ganzen einen anderen erfrischenden Anstrich gibt. Wovon das Buch lebt, sind die vielen unterschiedlichen Charaktere. Ich glaube ich habe selten ein Buch gelesen, in dem man auf soviele Personen trifft. Interessanterweise werden sie aber so klar dargestellt, dass man sie nie in Durcheinander bringt. Schnell erkennt man auch die Beziehungen zwischen den einzelen Charakteren und sie sind irgendwie alle miteinander verwoben....also Hut ab, dass die Autoron das genauso geschafft hat, ohne dass eine ihrer Figuren an Glaubwürdigkeit verliert. Ein weiterer interessanter Aspekt war, dass man die Figuren nicht in die klassischen gut oder böse Schubladen stecken konnte, weil sie von allem ein bisschen etwas hatten. Teilweise wirkten sie so geheimnisvoll, dass man als Leser nicht so recht weiß, wie man sie einordnen soll. Vielleicht macht gerade das den Reiz des Buches aus. Auch die Handlung war gut und schlüssig. Es gab keinen Moment, in dem man sagen könnte, dass man dem Ganzen nicht mehr folgen kann. Die Figuren haben sich gut eingebracht und das Ende war natürlich nicht so wie man es erwartet hat, obwohl man sich ja als Leser eines Krimis schon immer wieder Gedanken macht, wie das ganze enden könnte. Das Buch bekommt eine Lesempfehlung für alle, die gerne Krimis lesen....besonders von Autoren, die nicht in aller Munde sind.

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  • Nachhall eines kurzen Lebens

    Auf dunklen Pfaden

    MikkaG

    "Auf dunklen Pfaden" gehört zu den Büchern, die ich erstmal ein paar Tage "sacken" lassen muss, bevor ich sie rezensiere. Nicht, weil es mir nicht gefallen hätte, ganz im Gegenteil! Sondern weil es wesentlich mehr Tiefgang bietet, als ich von einem Krimi für gewöhnlich erwarte. Natürlich fiebert man als Leser der Auflösung entgegen, spinnt seine eigenen Theorien, warum der junge Arvo Pekka sterben musste, lässt sich überraschen von den schockierenden Wendungen... Aber zu der klassischen Krimi-Spannung kommt eine psychologische Spannung, ein düster-bedrückend-tragischer Sog, bei dem die Autorin mit viel Feingefühl die Hoffnungen, Träume, Ängste, den geheimen Groll und Neid ihrer Protagonisten vor den Augen des Lesers entfaltet. Das ist auf ganz eigene Art und Weise spannend, und ich habe das Buch kaum zur Seite legen können. Ich fand diese Mischung und den Stil der Autorin sehr packend und originell. Eine ganz große Stärke dieses Krimis sind die Charaktere. Da haben wir natürlich den Jungen, der sich umgebracht hat, und dessen Leben auch mehr als genug Grund dafür bot: sein Vater hat seine Mutter brutal ermordet. Ist er nach all den Jahren letztendlich daran zerbrochen? Vor seinem Tod hat er an einem Film über sein Leben gearbeitet, aber der scheint verschwunden zu sein... Erst so nach und nach lernen wir als Leser, in Arvo Pekka nicht nur das Opfer, sondern einen bemerkenswerten Menschen zu sehen. Einer der Menschen, die ihm in seinem kurzen Leben am nächsten standen, war Aron Sturm, der Lehrer seiner Film-Klasse, und der ist ein sehr zwiespältiger Charakter - er sucht beinahe verzweifelt die Freundschaft seiner Schüler, und nachdem er mir deswegen erst suspekt war, habe ich nach und nach ein tiefes Mitgefühl für ihn entwickelt. Dann ist da natürlich die Journalistin Mette Minde, die eigentlich viel lieber Polizistin wäre - und sich sicher auch deswegen mit Leib und Seele in Arvos Fall stürzt, nicht nur aus Mitleid -, und nicht zuletzt gibt es noch die Zwillingsschwestern Idun und Ylva, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Ylva ist die Beliebte, die auch zur angesagten Film-Clique und damit zum Umfeld von Arvo gehörte, und Idun ist die Brave, die immer in ihrem Schatten lebt. Zwillinge und ihre Beziehung zueinander, das ist ohnehin ein Motiv, das sich durch das ganze Buch zieht. Auch die Mutter von Arvo Pekka war ein Zwilling. Mette Mindes kleine Söhne sind Zwillinge. Zwillinge: zwei Menschen, die einander am nächsten stehen sollten, es aber nicht immer tun - manchmal schlägt die Liebe zu dem Menschen, der beinahe ein Teil von dir ist, ins Gegenteil um. Gerade bei Idun und Ylva habe ich mich oft gefragt: wer ist hier der "gute", wer der "böse" Zwilling? Oder ist der Gedanke an sich schon Blödsinn, weil es im Leben nie so einfach ist? Viele der Charaktere fand ich erst sehr verwirrend - jeder hat seine Geheimnisse, jeder hat mehr als ein Gesicht... Oft tut ein an sich anständiger Charakter etwas Fragwürdiges oder Selbstsüchtiges. Keiner ist 100%ig böse, keiner 100%ig gut. Die Autorin macht es einem nicht immer einfach, ihre Protagonisten zu mögen, aber sie wirkten auf mich immer glaubhaft, und sie waren mir nie egal - und das ist für mich das Wichtigste! Die anfängliche Verwirrung legte sich auch schnell. Der Schreibstil hat mir wunderbar gefallen: er hat eine ganz eigene Stimme, die auch in spannenden, erschreckenden Szenen eine poetische Note hat, eine klare Ruhe, die dennoch nicht langweilig wirkt. Fazit: Der Krimi bietet intelligente Unterhaltung, in der das Zwischenmenschliche immer wieder im Mittelpunkt steht: die Abgründe hinter der Fassade, die Geheimnisse ganz normaler Menschen, die auf Abwege geraten sind. Die Charaktere sind komplex, der Schreibstil flüssig zu lesen und dabei alles andere als durchschnittlicher Einheitsbrei, und die spannende Handlung führt über Umwege zu einem Ende, das mich berührt und nachdenklich zurückgelassen hat.

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