Havarie

von Merle Kröger 
3,8 Sterne bei16 Bewertungen
Havarie
Bestellen bei:

Neue Kurzmeinungen

Positiv (10):
lettergirls avatar

5 Sterne reichen nicht! LESEN! Die Flüchtlingskrise: vielschichtige Problematiken sämtlicher Nationalitäten in brutalem Wirtschaftskarussell

Kritisch (4):
Iras avatar

Ist kein Roman, jeher ein Drehbuch. Hektisch, trotzdem nicht spannend. Aber es wurde von Autorin eine gute Recherche geleistet.

Alle 16 Bewertungen lesen

Auf der Suche nach deinem neuen Lieblingsbuch? Melde dich bei LovelyBooks an, entdecke neuen Lesestoff und aufregende Buchaktionen.

Inhaltsangabe zu "Havarie"

In einer windigen Nacht steigen zwölf Männer in ein Boot, versuchen Cartagena zu erreichen. Unter dem hohen Sternenhimmel zieht majestätisch ein Kreuzfahrtschiff dahin. Ein deutscher Frachter verlässt den algerischen Hafen mit Kurs auf Dublin. Und die spanische Küstenwache hält sich bereit. Ein Meer, vier Schiffe, verschiedene Perspektiven: Merle Krögers Roman ist ein seetüchtiger Actionthriller und ein messerscharfes Porträt Europas.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783867542241
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:256 Seiten
Verlag:Argument Verlag mit Ariadne
Erscheinungsdatum:18.01.2016

Rezensionen und Bewertungen

Neu
3,8 Sterne
Filtern:
  • 5 Sterne8
  • 4 Sterne2
  • 3 Sterne2
  • 2 Sterne3
  • 1 Stern1
  • Sortieren:
    Birkhennes avatar
    Birkhennevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieses Buch macht schlechte Laune! Vielleicht ist das auch beabsichtigt mit diesen kurzen abgehackten Sätzen, wie "Vogel friss oder stirb!"
    Kein Krimi, vielleicht ein Drehbuch ???

    Ein Roman über die Begegnung zwischen einem Schlauchboot und einem Kreuzfahrtschiff  auf dem Mittelmeer! Hört sich interessant an, ist es aber leider nicht. 
    Warum dieses Buch auf die Bestenliste in der KrimiZEIT gekommen ist, erschließt sich mir nicht.

    Dieses Buch macht einfach nur schlechte Laune! Vielleicht ist das auch beabsichtigt mit diesen kurzen abgehackten Sätzen, wie "Vogel friss oder stirb!".
    Es ist eine Geschichte über das Drama im Mittelmeer, wie sie realistischer kaum sein kann....
    Als Krimi würde ich dieses Buch aber keineswegs bezeichnen! Es liest sich eher wie ein Zeitungsartikel in stichpunktartigen Sätzen, wahrscheinlich eher die Drehbuchvorlage für den Film, der noch in diesem Jahr in die Kinos kommen soll.
    Am Anfang des Buches hat mich der abgehackte Schreibstil noch nicht sehr gestört aber nach und nach war er für mich lesehemmend. Ich hatte keine Lust mehr weiterzulesen, was mir nur selten passiert. In diesem Fall könnte der Film um Längen besser werden....
    Eine Krimihandlung findet man in diesem "Krimi" nicht!

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    WolfgangHaupts avatar
    WolfgangHauptvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Gute Idee, viel Hintergrund. Aber: zu schnell, zu viel gewollt.
    Havarie

    Ein bisschen Izzo, eine Spur Manotti, könnte funktionieren. Gut. Es reißt gleich mit, ich mag Bücher, die nicht lange fackeln, mich ins kalte Wasser schmeißen. Doch über diese Distanz hatte ich mittendrin meist das Gefühl, nicht zu wissen, was mir die Autorin eigentlich sagen will. 
    Es ist ein Schnipsel, eine Begegnung, für diese Länge, an die 220 Seiten, tauchen viele Menschen auf, und gleich wieder ab. 
    Die Szenen sind kurz gehalten, eine Schwierigkeit, da die Geschichte alle zwei Seiten zwischen den Figuren wechselt und erst später wieder eintaucht.
    Da muss man am Ball bleiben, auch so eine Sache, das ganze Buch konzentriert durchzulesen, war mir doch zu anstrengend.
    Allein schon, weil ich bei keiner Figur richtig war, mich nicht einlassen konnte. Das wurde meist von der Frage überlagert, wer das jetzt war und was er eigentlich macht.
    Alles in allem hat mir der rote Faden gefehlt, das Ziel, auf das ich hinfiebern konnte. Bei Karim, war es klar, der will nach Europa, das Gurkha Girl, okay, eine Art Romanze, die Tante mit dem Parkinson, schön erzählt.
    Aber ein Krimi oder Thriller ... ich weiß nicht so recht. Es hat mich ein wenig an Petrick Modiano erinnert. Zeitgeistig erzählt, mit einem Schuss Avantgarde. Den Spritzer Coolness hätte man sich sparen können, kann die Autorin doch sehr atmosphärisch und dicht erzählen. Das hat mehr gekostet als gebracht.
    Trotz aller Meckerei ein Werk, das mich am Lesen gehalten hat, kommt doch kaum Langeweile auf. Aber für ein Buch, das mich vom Hocker haut, hat es eben nicht gereicht. Vielleicht waren auch meine Erwartungen Schuld.

    Kommentieren0
    12
    Teilen
    Flamingos avatar
    Flamingovor 3 Jahren
    Gute Idee, aber ließ mich als Leserin kalt

    Ich bin mit dem Buch nicht warm geworden. Vier Schiffe, elf Wirklichkeiten...damit kommt die Autorin nicht klar. Und was soll es sein? Ein Krimi, ein gesellschaftskritischer Roman? Es ist von allem zu viel und von allem zu wenig. Dabei halte ich Merle Kröger für eine gute Schriftstellerin, aber mit dem Geschichten erzählen hapert es hier. Die Autorin schafft es nicht, Gefühle zu wecken. Schade. Die Thematik ist sicher interessant, daher gibt es dafür zwei Sterne.

    Kommentieren0
    9
    Teilen
    DunklesSchafs avatar
    DunklesSchafvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Großes Kino, außerordentlich und aktuell – aber nichts für zwischendurch.
    Durchleuchtet: Havarie – Merle Kröger

    Es sind schon viele begeisterte Rezensionen über „Havarie“ geschrieben worden und keine Angst, diese wird nicht unbedingt anders. Das Buch ist genial und mit seiner Aktualität ein Muss für jeden Menschen, der sich auch nur ansatzweise mit dem Thema Flüchtlinge befassen möchte.
    Die Frage, ob es ein Kriminalroman ist, ist auch schon oft gestellt worden und auch hier kann ich nichts Neues beitragen. Die Frage bleibt offen, so offen wie die Diskussion an sich, wie genau sich ein Kriminalroman definiert. Was also kann ich Euch Neues und Aufregendes über „Havarie“ bieten? Na, mal sehen.

    Ein paar Schiffe, ein paar Leben, das Mittelmeer – das sind die Akteure in Merle Krögers kurzem, aber eindrucksvollem Roman. Das wohl größte Problem – wenn man von einem Problem sprechen möchte – ist die Kürze des Romans und die große Menge an vielfältigen Charakteren, die das Buch bietet. Es gibt keinen Protagonisten, sondern viele Sichtweisen von unterschiedlichsten Personen. Ob nun vom Kreuzfahrtschiff, welches die naturgemäß die meisten Sichtweisen beinhaltet, vom Flüchtlingsboot bis hin zur Küstenwache – Merle Kröger beäugt das Geschehen aus vielerlei Augen.

    Und dafür ist der Roman fast schon zu kurz. Auch wenn ich tendenziell kurze und knappe Texte bevorzuge, hätte ich hier doch einfach gerne mehr gelesen. Doch natürlich ist diese knappe Vielschichtigkeit Merle Krögers Stil, der durch ihre Arbeit als Drehbuchautorin und Produzentin von Dokumentarfilmen beeinflusst ist. So ist es auch nicht verwunderlich, dass auch dieser Roman „nur“ die Vorlage zu einer Dokumentation bildet. So muss ich Else Laudan zustimmen, die im Vorwort vermerkt: „Das ist großes Kino…“, denn das ist es. Ein gelesener Film, aber ganz sicher kein 08/15 Hollywood-Streifen, sondern eben großes Kino, wohl eher zu vergleichen mit einem französischen Film. Kein kurzweiliges Vergnügen, sondern etwas zum Nachdenken, zum dran „Nagen“, etwas, was immer wieder in den Gedanken auftaucht.

    Auch wenn ich glaube, dass dies eher dem Thema geschuldet ist, denn Flüchtlinge, egal ob nun hier in Deutschland oder eben noch auf dem Mittelmeer, bestimmen im Moment unsere Gedanken. Gelungen ist hierbei der Blick aus vielen Augen, denn der Leser lernt ein Spinnennetz voll Personen kennen: den Schlepper, aber auch die reiche Kreuzfahrtpassagierin, den Typ von der Küstenwache, aber auch Angestellte aus den tiefsten Ebenen des Kreuzers – die Fülle an Bevölkerungsgruppen und Charakteren ist unglaublich facettenreich. Merle Kröger zeigt uns Gedanken und Einsichten, die wir oft gar nicht sehen oder sehen wollen. Nur um ein Beispiel zu nennen: für mich sind Schlepper grundsätzlich negativ besetzt, doch der Roman zeigt, dass dies eben auch nur eine eindimensionale Sicht ist. Es mag vielleicht vermehrt Schlepper geben, die dies nur aus Profit und Habgier betreiben, aber es mag eben auch den ein oder anderen geben, bei denen dies nicht so ist. Letztendlich ist „Havarie“ ein Denkanstoß, ein Roman, der aufzeigt, aber auch die Chance gibt, seine eigenen Gedanken zu finden.

    Fazit:

    Großes Kino, außerordentlich und aktuell – nichts für zwischendurch, aber wer sich darauf einlässt und sich die Zeit nimmt, den Roman bewusst zu lesen, wird daraus viel gewinnen können.

    Kommentieren0
    1
    Teilen
    Gwhynwhyfars avatar
    Gwhynwhyfarvor 3 Jahren
    ein großartiges Buch

    In der Nacht verlässt ein Schlauchboot mit Flüchtlingen die Algerien, Kurs auf Catagena. Für Karime Yacine, den Menschenschmuggler ist das gefährlich, aber nicht das erste Mal. Er ist ein Haraga, Männer, die als Helden gefeiert werden, das sie mit ihren kleinen Schnellbooten den Radar der spanischen Küstenwache austricksen. Zur gleichen Zeit läuft aus Algerien ein deutscher Frachter nach Dublin aus. Ein Kreuzfahrschiff mit Touristen an Board ist auch in dieser Region unterwegs. Es herrscht Nebel und schlechtes Wetter. Das Flüchtlingsboot wird manövrierunfähig, das ihm das Benzin ausgegangen ist. Nach dem Seerecht muss eins der Schiffe sich um die in Not geratenen kümmern. Anhalten kostet Geld. Ein spanisches Rettungsschiff wird gerufen. Auf diesem macht der spanischen Fischer Diego Martinez, Dienst bei der Küstenwache dient. Er erzählt die Geschichte seines Stadtteils und von den Toten, die jeden Tag anschwimmen, Auf jedem dieser Boote befinden sich Menschen, deren Geschichte erzählt wird: Vom syrischen Tellerwäscher, der eigentlich Arzt ist, vom indischen Security-Offizier, der von der Rederei seine Anweisungen bekommt, von der älteren deuten Jüdin, die ein Pflegefall ist.
    Die Kreuzfahrer Zeigen ihr Mitleid und winken mit Sekt in der Hand. Es wird gelästert, gewitzelt, natürlich mit dem Handy gefilmt. An Land gibt es noch Zohra, die Freundin von Karim, die in Frankreich arbeitet, krank ist, Heimweh hat, Sehnsucht nach Karim. Sie fährt an die spanische Küste, um Karim näher zu sein, weiß aber nicht, was auf dem Meer passiert.

    Das Schicksal von 11 Personen ist hier miteinander verwebt. Jeder hat seine Sichtweise, seine Interessen. Merle Kröger erzählt gekonnt in Fragmenten, die Stück für Stück zusammengefügt werden. Grundthema ist das Thema Flucht, aber auch von Veränderung, von Menschenwürde und Träumen, ein politischer Roman. Ein großartiges Buch, das man nicht verpassen sollte zu lesen.

    Kommentieren0
    5
    Teilen
    S
    SaraKvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: faszinierende und verstörende Begegnungen auf dem Mittelmeer. Meine Urlaubslektüre.
    Aktuelles Thema zum Leben erweckt

    Drei Schiffe begegnen sich auf dem Mittelmeer: Ein Flüchtlingsboot, ein Kreuzfahrtschiff und ein Rettungsschiff. Merle Kröger erzählt die Begegnung multiperspektivisch, verleiht den unterschiedlichsten Personen eine Stimme, vom Schiffsoffizier über den Flüchtling und seine an Land wartende Verlobte bis zum Pauschalreisenden am Schiff. Obwohl der Text in einem etwas gewöhnungsbedürftigen Reportagestil geschrieben ist, werden die Motive und Ziele der einzelnen sehr plastisch und mit großem Verständnis rübergebracht. Respekt auch vor der Recherchearbeit!

    Kommentieren0
    0
    Teilen
    Gulans avatar
    Gulanvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Montage: Mittelmeer, 4 Boote, 11 Personen. Literarisches Speed-Dating, unterhaltsam, aber irgendwie ging mir alles zu schnell.
    Festung Europa

    „Vorsicht, Küstenwache!“ Karim reißt das Ruder herum. Schüsse peitschen über das Meer. „Keine Angst! Das sind nur Warnschüsse!“, ruft er seinen Leuten zu. Der Cousin am Bug verschwindet im Dunkel.

    Panik.

    „Bruder! Wo bist du!“ […]
    „Wir müssen hier weg!“
    „Nein!“ Verzweiflung. Hallt durch die Nacht.
    Motorengeräusche. Lichtfinger. Sie sind ganz nah.
    „Da vorne!“ Abdelmjids Gesicht, direkt neben seinem eigenen. Karim lehnt sich nach links. Sieht an Abdelmjid vorbei. Eine Wand. Ihre Rettung liegt hinter dieser Wand aus Nebel. Er hält blindlings darauf zu.
    Und schon tauchen Sie ein. Das Heulen des Windes stirbt einen schnellen Tod. Die Nebelgrenze wird zu einem dreidimensionalen Feld aus weißlichem Licht. Es dehnt sich aus, sehnt sich nach Unendlichkeit, leckt an den Konturen ihres kleinen Bootes.
    Karim stoppt den Motor.
    Keiner sagt ein Wort.
    Alle denken dasselbe: Wenn er Glück hat, ziehen sie ihn rechtzeitig aus dem Wasser.
    Wenn nicht...(S.12)


    Das Mittelmeer zwischen Algerien und Spanien: Ein winziges Schlauchboot mit Flüchtlingen ist auf dem Weg, in die Festung Europa einzudringen. Aufgrund von Treibstoffmangel wird es manövrierunfähig. In der Nähe: Das irisches Containerschiff „Siobhan“ und das Kreuzfahrtschiff „Spirit Of Europe“. Während das Kreuzfahrtschiff dem Seerecht entsprechend auf den spanischen Seenotkreuzer „Salvamar Rosa“ wartet, geschehen auf der „Spirit Of Europe“ weitere Dinge: Der philippinische Sänger einer Bordband verschwindet spurlos, in der Wäscherei geschieht ein Unfall und der Chef der Security versucht, daraus Kapital zu schlagen.

    Schon bei ihrem letzten, äußerst lesenswerten Kriminalroman „Grenzfall“ hatte sich die Autorin Merle Kröger dem Thema Flüchtlinge bzw. illegaler Grenzübertritt gewidmet. Der Roman gewann 2013 den Deutschen Krimi Preis. In ihrem neuen Buch „Havarie“ hat sie nun die Dreharbeiten zu einem Dokumentarfilm verarbeitet. Sie wechselt in schnellen, kurzen Kapiteln zwischen insgesamt 11 Personen in Form einer Montage. Die Handlung spielt innerhalb von zwei Tagen. Wir begleiten so unterschiedliche Personen wie Karim Yacine, algerischer Schlepper, Lalita Masarangi, Sicherheitspersonal auf der Spirit Of Europe oder Diego Martinez von der Seenotrettung in Cartagena. Das Besondere bei den Figuren: Jede der Biografien handelt in einer Form von Flucht, Exil, Trennung oder Entwurzelung. Die Kapitel sind immer mit einer der Personen überschrieben. Dabei wechselt die Erzählperspektive zwischenzeitlich von der dritten in die erste Person. Somit erfährt der Leser auch Gedankengänge, Bewusstseinsströme und innere Konflikte der Hauptfiguren.

    Ich habe mich mit der Bewertung ziemlich schwer getan. Der Roman ist definitiv ein wichtiges literarisches Statement zur aktuellen Flüchtlingspolitik. Die Autorin hat sich bewusst für diese Choreographie entschieden, es erinnert mich an einen Videoclip mit schnellen Schnitten und vielen Nahaufnahmen. Die ungewöhnliche Konstellation empfand ich allerdings letztlich als zu verkopft. Man erfährt durchaus einiges von den Figuren, Ängste, Sorgen, Hintergründe. Aber alles wechselt so schnell, die einzelnen Figuren werden quasi zu Passanten. Und auch die politisch-thematischen Hintergründe der Personen waren mir manchmal einen Tick zu dozierend eingeflochten. Da geht es um nepalesische Gurkhas und ihre Rolle im britischen Empire, hinduistisch-muslimische Rassenkonflikte, den Bürgerkrieg in Syrien, Umweltverschmutzung in Spanien, die troubles in Nordirland, den Ukrainekonflikt, die Flucht aus den deutschen Ostgebieten 1945 und und und. Die Biografien sind durchaus glaubhaft und gut recherchiert, und ja, geopolitisch hängt fast alles miteinander zusammen, aber ihre schiere Anzahl auf weniger als 250 Seiten hat mich schlichtweg erschlagen. Dieses Buch war für mich eine Art literarisches Speed-Dating, unterhaltsam, anregend, aber irgendwie hätte ich mich auch gerne auf einzelne Personen näher eingelassen.

    Vielleicht wurde ich hierbei aufgrund der positiven ersten Besprechungen und Vorschusslorbeeren Opfer meiner eigenen hohen Erwartungen. Ohne Frage bietet der Roman ein hohes literarisches Niveau und ein wichtiges, aktuelles politisches Thema, aber die gewählte Form der Darbietung war für mein Empfinden nicht optimal.

    Kommentare: 9
    51
    Teilen
    Iras avatar
    Iravor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ist kein Roman, jeher ein Drehbuch. Hektisch, trotzdem nicht spannend. Aber es wurde von Autorin eine gute Recherche geleistet.
    Kommentieren0
    Z
    zbaubfvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Der Schreibstil ist mir zu hektisch
    Kommentieren0
    lettergirls avatar
    lettergirlvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: 5 Sterne reichen nicht! LESEN! Die Flüchtlingskrise: vielschichtige Problematiken sämtlicher Nationalitäten in brutalem Wirtschaftskarussell
    Kommentieren0

    Gespräche aus der Community zum Buch

    Neu

    Starte mit "Neu" die erste Leserunde, Buchverlosung oder das erste Thema.

    Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

    Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach

    Hol dir mehr von LovelyBooks