Mervyn Peake Gormenghast - Der letzte Lord Groan

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Inhaltsangabe zu „Gormenghast - Der letzte Lord Groan“ von Mervyn Peake

Schloss Gormenghast beherbergt das alte Geschlecht der Grafen von Groan. Hinter den Mauern geht die Zeit ihren eigenen Gang. Begleitet von rätselhaften Zeremonien pflegen die Schlossbewohner ihre Gewohnheiten. Im dritten Band verlässt Titus das Schloss, um die Welt kennen zu lernen. Mervyn Peakes zeitloses Meisterwerk ist das Vorbild für viele moderne Fantasy-Autoren.

Geradezu hastiger Abschluss des Gormenghast-Vergnügens

— Beust

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  • Rezension zu "Gormenghast / Der letzte Lord Groan" von Mervyn Peake

    Gormenghast - Der letzte Lord Groan

    Belladonna

    23. August 2011 um 16:59

    Beschreibung Titus ist der siebenundsiezigste Lord Groan und der letzte seines Geschlechts. Doch es hält ihn nichts mehr im Schloss von Gormenghast, dass nur noch von alten Ritualen und Zeremonien zusammengehalten wird. So macht sich Titus auf den Weg die Welt zu erkunden, wohin er will das weiß er nicht so genau alos irrt er ziellos umher, trifft einen Hund der zu seinem ständigen Begleiter wird, begegnet der Liebe und macht nebenher noch Bekannschaft mit einigen anderen verwegenen Gestalten. Doch keiner seiner neuen Bekanntschaften kennt Gormenghast und somit sein hohes Geschlecht. In Titus erwacht der Wunsch die Wahrheit ans Licht zu bringen und so macht er sich auf die Suche nach Gormenghast. Meinung Der dritte Band von Mervyn Peakes Gormenghast Reihe spielt zu meinem Bedauern außerhalb der Mauern des Schlosses. Mervyn Peake erzählt in >>Der letzte Lord Groan<< von Titus und wie er das Schloss Gormenghast verließ um die Welt zu erkunden. In dieser Welt kommt mit Titus sehr verloren, ja sogar hilflos vor, denn in dieser Welt kennt keiner Gormenghast und niemand weiß das er der letzte Lord Groan ist. Da die kuriosen Rituale bei dieser Erzählung hinfällig sind muss sich Titus selbst beweisen und der Autor schickt seinen Schützling auf eine Reise zu sich selbst, lässt die Vergangenheit jedoch nie völlig ruhen. Titus macht auf mich in diesem Band einen völlig planlosen Eindruck, er weiß nicht was er will und steht zu nichts und niemanden. Leider muss ich sagen, dass mir Titus hier sehr unsymphatisch wird, er ist wie ein Blatt im Wind das sich nicht fangen lässt, hinzu kommt dann noch sein unleidlicher Egoismus der immer stärker zum tragen kommt. Die neuen Weggefährten von Titus sind zwar in gewisser Weise unterhaltsam und jeder auf seine Weise völlig Eigenartig, leider können sie meiner Meinung nach nicht mit den Schlossbewohnern Gormenghasts mithalten. Diese habe ich zusammen mit dem gewissen Pepp bei diesem dritten Band wirklich sehr vermisst. >>Der letzte Lord Groan<<, dass muss man Mervyn Peake lassen, ist für seine Zeit mit einer modernen und fortschrittlich Ader durchwirkt und dennoch konnte mich diese Geschichte nicht so sehr fesseln wie seien Vorgänger. Fazit Titus spannende Reise außerhalb der Mauern des Schlosses ist auf einer Seite faszinierend und sprachlich sehr durdacht, konnte mich auf der anderen Seite jedoch nicht so mitreisen wie die vorherigen Geschichten über Titus und Co.

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  • Rezension zu "Gormenghast / Der letzte Lord Groan" von Mervyn Peake

    Gormenghast - Der letzte Lord Groan

    Claudia-Marina

    11. April 2011 um 14:39

    Titus, der siebenundsiebzigste Lord Groan hat Gormenghast verlassen. Nichts hält ihn mehr in diesem Schloss, das nur von Ritualen zusammengehalten wird. Fast alle, die er einst liebte, sind tot. Warum also länger ein Gefangener sein? Er macht sich auf den Weg, doch wohin – das weiß er auch nicht. Er irrt umher, weiß nicht wo er ist. Trifft einen Hund, der sein Weggefährte wird; eine Frau, in die er sich verliebt – und nebenbei allerhand andere schräge Gestalten, die für eine Zeit lang sein Leben begleiten. Doch hier ist er niemand, einfach nur ein ziellos umherirrender – denn niemand, dem er von Gormenghast erzählt, hat jemals davon gehört. Existierte diese Welt also vielleicht nur in seinem Kopf? Er muss den Weg nach Gormenghast, nach Hause finden, er muss den Weg in die eigene Vergangenheit antreten. Ohne die schützende Umgebung des Schlosses wirkt Titus hilflos, schutzlos. Gleichzeitig kann er sich aber auch nicht mehr hinter den bizarren Ritualen verstecken. Er muss sich der Öffentlichkeit – dem Leser zeigen, und das geht nicht zu seinem Guten aus, denn Titus entpuppt sich in meinen Augen als chauvinistischer Egoist. Ich mag ihn nicht. Ja, ich weiß, dass diese Aussage nicht sonderlich differenziert ist, aber – ich mag ihn einfach nicht! Er ist der letzte Lord Groan, und was macht er? Streunt lieber ziellos durch die Gegend als zu Hause mal in die Hände zu spucken. Haut ab, und will dann doch wieder zurück. Er weiß nicht, was er will, er ist ein Getriebener. Aber was genau treibt ihn? Der dritte Teil der Gormenghast-Saga kommt um einiges düsterer daher. Die bunten Gestalten aus dem Schloss fehlen, wir bewegen uns hauptsächlich in der freien Natur. Leider geht damit auch der Humor verloren, ich vermisse die skurrilen Dialoge der ersten beiden Bände. Gleichzeitig wird Mervyn Peake aber hier auch moderner. Waren Der junge Titus und Im Schloss noch antiquiert bis zeitlos in ihrer Ausstattung, wird hier der moderne Fortschritt deutlich – wir begegnen Autos und sogar Flugzeugen – fast so, als wollte Peake damit ausdrücken, dass der Lauf der Zeit auch von Titus nicht halt macht. Insgesamt konnte mich auch Der letzte Lord Groan nicht so wirklich von sich überzeugen.

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