Die STAR TREK Physik

von Metin Tolan 
4,9 Sterne bei7 Bewertungen
Die STAR TREK Physik
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Ein verdammt gutes Buch, Jim

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Faszinierend!

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Inhaltsangabe zu "Die STAR TREK Physik"

Wie genau nehmen es die Macher von »Star Trek« eigentlich mit Physik? Erstaunlich genau! Bestsellerautor Metin Tolan reist mit der Enterprise ins »Star Trek«-Universum und lüftet auf dem Weg zu fremden Galaxien den Schleier physikalischer Geheimnisse aus der Kultserie: Könnte sich das berühmteste Raumschiff der Filmgeschichte tatsächlich in der Nähe des Sterns Sigma Draconis befinden? Was hat es mit Spocks grünem Blut auf sich? In bewährt unterhaltsamer Manier analysiert Metin Tolan alle Mechanismen rund um die Sternenflotte – und kommt zu galaktischen Erkenntnissen. Faszinierend!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783492310840
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:352 Seiten
Verlag:Piper
Erscheinungsdatum:01.09.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Lieblingsleseplatzs avatar
    Lieblingsleseplatzvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Faszinierend!
    Faszinierend!

    „Der Weltraum - unendliche Weiten.
    Wir befinden uns in einer fernen Zukunft. Dies sind die Abenteuer des neuen Raumschiffs Enterprise, das viele Lichtjahre von der Erde enfernt unterwegs ist, um fremde Welten zu entdecken, unbekannte Lebensformen und neue Zivilisationen. Die Enterprise dringt dabei in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.“

    Damals wie heute bekomme ich immer Gänsehaut wenn ich diese Worte höre. Ich bin mit James Tiberius Kirk und Jean-Luc Picard aufgewachsen und vergöttere bis heute noch Leonard Nimoy als Spock. Nicht verwunderlich also, daß ich große Augen bekam als ich "Die Star Trek Physik" beim Piper Verlag entdeckte. Sowohl mein Bücher- als auch mein Trekkie-Herz begannen wie wild zu schlagen und wollten sofort zu lesen beginnen.

    "Die Star Trek Physik" ist ein Sachbuch für Physik Interessierte. Aber es ist auch durchaus Unterhaltungsliteratur. Anhand von Szenen der Serie und den Filmen werden reale physikalische Phänomene so erklärt, dass sie auch ein Laie problemlos versteht.

    Wer schon immer mal wissen wollte, wie der Warp-Antrieb funktioniert oder warum Data nur einen 100 GB Datenspeicher hat, der ist mit diesem Buch genau an der richtigen Adresse. Auch das Beamen, Zeitreisen und die Wurmlöcher werden natürlich thematisiert.

    „Metin Tolan, 1965 geboren, ist Professor für Experimentelle Physik und Prorektor an der Technischen Universität Dortmund. Seit Jahren macht er sich einen Namen als Deutschlands originellster Physik-Erklärer. 2017 erhielt Metin Tolan den Robert-Wichard-Pohl-Preis der Deutschen Physikalischen Gesellschaft.“

    Auch für Nicht-Star-Trek-Fans ein Genuss - Physik unterhaltsam erklärt. Daher 5 von 5 Lieblingslesesessel für dieses Buch.

    Faszinierend!

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    Eva-Maria_Obermanns avatar
    Eva-Maria_Obermannvor 2 Jahren
    Ein großer Spaß, Wissen und Erstaunliches

    Die Grundlage ist simpel. Wie physikalisch ist Star Trek überhaupt? Immerhin nähern wir uns dem 23 Jahrhundert, von dem dort immer die Rede ist, immer mehr an. Wir sprechen mit Cortana, Siri und Alexa, unsere Autos parken selbst, wir nutzen schnurlose Minicomputer und wissen, wie es auf dem Mars aussieht. Wie viel ist also dran an der Idee des Beamens, dem Warp-Antrieb, den Replikatoren und den vielen außerirdischen Rassen. Auf diese Fragen sucht Metin Tolan Antworten und geht dabei sehr akribisch vor, immer mit der Prämisse, dass Star Trek korrekte physikalische Angaben macht. Die ist natürlich mal mehr und mal weniger ernst zu verstehen. Humor hat das Buch, nicht nur gegen Ende, wenn der Autor schreibt: „Das wollen wir nicht näher diskutieren, da es gegen grundlegende Prinzipien verstößt und eindeutig Physik erfordert, von der wir noch nicht einmal wissen, dass wir sie nicht wissen.“

    Ist also alles Quark, was die Enterprise uns zeigt? Mitnichten. Und hier wird es richtig interessant. Zum einen fand ich es extrem Spannend mehr über die Serie und ihre Entwicklung zu erfahren. Wichtige Infos liefert das Buch hier am Anfang, aber auch immer wieder zwischendrin. Dass das Beamen nur erfunden wurde, weil Shuttlelandungen zu kostspielig in ihrer filmischen Umsetzung gewesen wären beispielsweise. Und wie sich der Erfolg einer Serie, die erst keiner zeigen wollte, so umfassend durchsetzen konnte. Dann aber kommt der Autor zu seinem eigentlichen Thema, der Physik und ich war hin und weg.

    Nah an verschiedenen Episoden der unterschiedlichen Star Trek Serien zeigt Metin Tolan verschiedene Annahmen des Star Trek Universums auf. Dabei geht er von einer gemeinsamen physikalischen Grundlage aus, die real von den verschiedenen Drehbuchautoren wahrscheinlich nicht ganz so eingehalten wurde. Dennoch ist diese Prämisse zur Erörterung der Physik natürlich unumgänglich. Beispielsweise wenn es an den Warp Antrieb geht und das Buch ein Schaubild zeigt, dass die Geschwindigkeit zu den unterschiedlichen Warp-Stufen zeigt. Und tatsächlich zeigen sich da Gesetzmäßigkeiten und Regeln. Ob das nun zeigt, dass Ordnung in jedem Chaos zu finden ist oder es tatsächlich eine Grundlage für die Ideen in Star Trek gibt bleibt eine ungestellte Frage.

    Wie nah die Möglichkeiten der Enterprise an die heutige Physik herangehen, ist wirklich erstaunlich, aber auch, wo die Grenzen sind. So oft Metin Tolan auch gesteht, dass die physikalischen Prinzipien durchaus da sind, allein die Umsetzung (noch) nicht gelingt, so klar wird er auch an Punkten, die nach unsere Physik nicht möglich sind oder bei schlichten Fehlern in der Serie. Dass das Buch dafür Raum hat, zeigt, dass es mehr ist, als ein Büchlein für Trekkies. Und es zeigt, wie wichtig der Originalton ist, denn mehr als einmal sorgt eine schlampige Übersetzung für Fehler. Etwa wenn Spock die Anzahl der Triffles in einer Getreidekammer berechnet und eine Zahl nennt, die im Englischen auf eine einfache Regel zur Errechnung von Populationen beruht und exakt ist, im Deutschen aber eine Ziffer falsch übersetzt wurde und die Zahl somit falsch wäre.

    Neben den Anekdoten aus den Star Trek Serien zeigt das Buch aber vor allem eines: Physik, die Spaß macht. Denn auch wenn die Grundfrage vielleicht die Suche nach Warp-Antrieb etc. ist, befasst sich die Star Trek Physik mit realer Physik, mit künstlichen Herzen und Speichergrößen. Es nimmt die Frage nach der Machbarkeit der Serie in der Realität und zeigt dann, was unsere Physik kann. Ein großer Spaß, Wissen und Erstaunliches. Einfach toll.

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    Buchraettins avatar
    Buchraettinvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Braucht Aufmerksamkeit und ein gewisses Grundwissen an Physik, toll und anschaulich erklärt. Für Fans eine tolle Ergänzung.
    Auf geht es in die unendlichen Weiten des Universums.

    Auf geht es in die unendlichen Weiten des Universums. Zu den verschiedenen außerirdischen Völkern und den vielen Abenteuern, die die Mannschaften der Raumschiffe hier erleben. Meine Lieblingsserie sind klar die Abenteuer der „Star Trek Voyager“.

    Mir hat die Einführung in das Buch sehr gut gefallen. Wie eine Art Lebenslauf berichtet der Autor von der Entwicklung der „ Star Trek“ Serie, über die Kinofilme und die Ausblicke was da noch kommt in Bezug auf die Abenteuer der „Star Trek“ Reihe.

    Ebenso werden zu Beginn Abkürzungen, die im Buch verwendet werden, erklärt.  Das bezieht sich vor allem auf die Serien und Filme. Gut gefallen hat mir auch, dass es viele Fotos der Filme gab und auch der Text durch Graphiken ergänzt wurde um vor allem die physikalischen Details genauer zu erläutern.

    Sehr gelungen sind  die Tipps für Besserwisser, die mit  einem kleinen Bild eines Vulkaniers gekennzeichnet sind. Für dieses Buch sollte der Leser schon ein Grundwissen an physikalischen Dingen sowie Interesse an „Star Trek“ mitbringen, finde ich. Der Autor erklärt anhand von Ausschnitten aus den Filmen ob und wie physikalische Phänomene dort erklärbar sind.

    Mir hat das sehr gut gefallen, wobei es manchmal für mich schon in die Tiefen der Physik ging. Es wird aber recht anschaulich und gut erklärt. Gerade die Besserwisser Tipps vertiefen das physikalische Wissen noch einmal. Die Szenen aus dem Film, Dialoge der Figuren und dann das Aufgreifen der Thematik und die Erklärungen des Autors, für mich war das wirklich eine gelungene und perfekte Mischung.

    Ich denke nach dem Lesen dieses Buches und dem wiederholten Schauen der Filme, wird man einige Dinge dort doch mit anderen Augen ansehen und sich an Details hier erinnern.  Liebhaber von Fußnotenerklärungen werden in diesem Buch voll auf ihre Kosten kommen. Für alle, die nach dem Lesen noch mehr wissen wollen, gibt es den Anhang mit einem Quellenverzeichnis.

    Da ich mich als SF –Fan auch für Astronomie interessiere, kam ich während des Lesens auch immer wieder in den Genuss, hier Wissen aufzufrischen und zu erweitern.  Es werden auch astronomische Details erklärt.

    Was ich besonders erwähnen muss, ist der Humor des Autors, der immer wieder durchblitzte.

    Ich bin nun wieder im „Alpha Quadranten“ gelandet und lasse noch eine volle Leseempfehlung hier. Es ist kein Buch, das man ebenso weg liest, es braucht Aufmerksamkeit, ein Interesse an Physik und ein gewisses Grundwissen in Bezug darauf sollte auch vorhanden sein.  Aber für „ Star Trek“ Fans volle Leseempfehlung.

    Kommentare: 1
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    fuxlis avatar
    fuxlivor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Sehr zu empfehlen!
    Nicht nur für Star Trek Fans

    Dies ist mein erstes Buch von Metin Tolan, aber es wird bestimmt nicht mein letztes sein. Ich habe es mir ausgesucht, weil ich – ich gestehe es – ein Trekkie bin. Ein gemäßigter zwar, denn ich könnte keine Dialoge nachsprechen und ich weiß auch nicht, welche Kleidergröße T'Pol hat, oder welche Schuhgröße Commander Riker. Aber nichtsdestotrotz ein Trekkie. In diesem Buch nun werden durch viele Zitate und Bilder Erinnerungen an einzelne Serienfolgen wieder wach. Und wenn Tolan nach den Zitaten mit trockenem Humor entlarvt, was Crew-Mitglieder da wirklich von sich gegeben haben, ist es einfach nur ein Vergnügen.

    In den Star Trek-Serien kommt eine Menge vor, was an Physik zumindest erinnert. Und damit meine ich nicht nur das Beamen oder den Warp-Antrieb. Aber wenn von Tachyonstrahlen gesprochen wird, von Antimaterie oder der Rekalibrierung der Heisenberg-Kompensatoren, dann wäre es doch interessant zu wissen, ob das pure Erfindungen sind, oder nicht. Erstaunlicherweise ist viel davon zumindest theoretisch denkbar (mal abgesehen von den Heisenberg-Kompensatoren) und den Machern von Star Trek scheint doch sehr daran gelegen zu haben, sich im Rahmen der Physik zu bewegen. Das ist mehr, als man von so manch anderer Science Fiction-Reihe sagen kann.

    Dieses Buch schafft es, sowohl dem Physik-Laien als auch dem ambitionierten Leser eben genau das zu erklären. Und das auch noch auf unterhaltsame Weise.Grundsätzlich zerfällt jedes Kapitel in zwei Teile. Der erste ist für den Laien, der zweite für die etwas komplexeren Herleitungen und Berechnungen steht jeweils am Ende der Kapitel als „Details für Besserwisser“. Wem dies zu weit führt, der kann diese Abschnitte einfach überspringen. Zugegeben, dabei habe ich in der Regel schnell aufgegeben – schon in der Schule fand ich Physik mit ihren logischen Erklärungen interessant, aber wenn es ans Rechnen ging, habe ich fast immer versagt.

    Obgleich dieses Buch natürlich besonders für die Fans der Serien ein Leckerbissen ist, ist es auch für jeden anderen interessant, der sich gerne mal Gedanken macht, was die Zukunft gerade im Bereich der Wissenschaft bieten könnte. Fragen der Energiequellen, Datenspeicherungen, Antriebe usw. werden genauso angesprochen wie viel Wissenswertes über unser Sonnensystem und die Welt in der wir leben bzw. einmal leben könnten.

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    R_Mantheys avatar
    R_Mantheyvor 2 Jahren
    "Optimismus ändert die Gesetze der Physik nicht"

    Mit dieser klaren Ansage weist der unterkühlte vulkanische Subcommander T'Pol Captain Archer in der 24. Folge der zweiten Staffel der STAR TRECK - Enterprise - Serie zurecht. Naturgesetze gelten immer und überall. Wurden sie also auch in den vielen hundert Folgen dieser unglaublich erfolgreichen SF-Saga beachtet? Erstaunlich oft und fast immer korrekt lautet die Antwort des Physik-Professors Metin Tolan in diesem faszinierenden Buch. Die von ihm entdeckten Fehler erwiesen sich fast immer als falsche Übersetzungen aus dem Original. Einige von Tolans Erkenntnissen rütteln jedoch an der Zukunft, die uns dieses Serien-Universum vorlegt.

    Vielleicht ist der Text nicht für jeden Interessierten leicht lesbar. Immerhin geht es unter anderem auch um die Spezielle und Allgemeine Relativitätstheorie und um Quantenphysik. Diese grundlegenden physikalischen Lehren gehören nun einmal nicht zum Schulstoff. Dessen ungeachtet gelingt es dem Autor, sie für die Zwecke seines Buches realtiv allgemeinverständlich und mit einer Prise Humor zu erklären. Selbst wenn man also nicht alles sofort oder ganz versteht, so bleiben die Schlussfolgerungen und Erkenntnisse, die Tolan vermittelt, doch wieder irgendwie auch für Laien erreichbar. Damit hat er eine schwierige Aufgabe großartig gemeistert. Vielleicht bin ich aufgrund meiner Vorbildung etwas befangen, aber mir hat das Lesen dieses Textes enormen Spass bereitet. Natürlich gibt es einige einschränkende Voraussetzungen für den Zugang zu diesem Buch. Erstens sollte man Star Treck kennen, und zweitens erscheint es nützlich, wenn man physikalischen Betrachtungen nicht sofort ablehnend gegenübersteht.

    Als Zuschauer erwartet man von einer SF-Serie vielleicht nicht unbedingt die strenge Beachtung von Naturgesetzen. Schließlich handelt es sich nicht um einen naturwissenschaftlichen Dokumentarfilm. Und außerdem "befinden wir uns in einer fernen Zukunft", wie es immer so schön im Vorspann der "Next Generation"-Serie heißt. Doch auch in einer fernen Zukunft gelten die Gesetze der Physik noch, was in Verbindung mit diesem Vorspann gleich einmal die Frage aufwirft, ob die Enterprise tatsächlich in ferne Galaxien reisen kann. Tolans Antwort lautet: "Wenn nun aber die Voyager unsere Nachbargalaxie Andromeda mit ihrer Reisegeschwindigkeit erreichen wollte, dann benötigt sie dafür sage und schreibe 2400 bis 2700 Jahre! Selbst mit der Spitzengeschwindigkeit würde sie noch mindestens 150 Jahre benötigen." Warp 9,975 bedeutet übrigens die 1000-fache Lichtgeschwindigkeit. Warp 10 ist auch theoretisch unerreichbar, weil dann die Geschwindigkeit unendlich groß wäre.

    Der Vorspann zu den Next-Generation-Folgen enthält also eine glatte Lüge, denn alles, was im Star-Treck-Universum geschieht, spielt in der Milchstraße, die in die vier berühmten Quandranten unterteilt wird, die in DS9 eine bedeutende Rolle spielen. Tolan befasst sich unter anderem auch mit dem Warp-Antrieb, der die ganzen Geschichten erst möglich macht. Ohne Warp-Antrieb wäre man der Speziellen Relativitätstheorie ausgeliefert und hätte unlösbare Zeitprobleme. Fliegt man annähernd mit Lichtgeschwindigkeit, dann lebt man spätestens nach der Rückkehr zur Erde in einer anderen Zeit, weil man während der Reise viel weniger gealtert ist. Dies ist eine Folge aus der Tatsache, dass man die Lichtgeschwindigkeit nicht übertreffen kann. Diese für die meisten Menschen nicht so einfach zu durchschauende Tatsache erläuter der Autor sehr einleuchtend.

    Auch beim Fliegen mit Warp-Antrieb kann die Lichtgeschwindigkeit natürlich nicht wirklich übertroffen werden. Und weil das so ist, verkürzt dieser Antrieb die Strecke durch eine Veränderung des Raumes, während das Raumschiff relativ langsam unterwegs ist. Geht das überhaupt? Theoretisch schon. Doch damit gelangt man zu der zentralen Frage der ganzen Star-Treck-Physik. Man braucht dafür nämlich unfassbare Energiemengen. Wie man das jemals praktisch lösen kann, steht wirklich in den Sternen. Tolan bezieht sich dabei auf recht aktuelle Forschungsergebnisse der modernen Physik. Dasselbe Problem tritt übrigens auch beim Beamen auf, wobei man hier noch mit der Heisenbergschen Unschärferelation zu kämpfen hat, will man nach dem Dematerialisieren wieder ordentlich zusammengesetzt werden.

    Diese und viele andere Fragen diskutiert Tolan auf eine sehr fesselnde Weise, wenn man die oben genannten Voraussetzungen erfüllt. Sein Buch ist eines der faszinierensten Physik-Werke, die ich je gelesen habe, weil es die grundlegenden Gesetze der Physik fast spielend erläutert und dabei auch noch unterhält. Selbstredend handelt es sich dabei immer noch um Physik. Man kann also nicht erwarten, dass man alles ohne eine gewisse Vorbildung und ohne eine gewisse Unvoreingenommenheit verstehen kann. Doch selbst wenn man nicht alles versteht, aber ein eingefleischter Kenner der Star-Treck-Serien oder Filme ist, lohnt sich das Lesen, weil Tolan die Fähigkeit besitzt, die Sachlage so zu schildern, dass man wenigstens das Gefühl bekommt, man verstehe ausreichend viel. Und das alleine ist schon eine beachtliche Leistung.

     

     

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    JaneHolmess avatar
    JaneHolmesvor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein verdammt gutes Buch, Jim
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    IrisBuechers avatar
    IrisBuechervor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Absolut spitze!
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