Über die wilden Zwerge:
Sie sind wild, sie sind laut, sie machen Quatsch, sie lieben und sie zanken sich:
Anton, Selin, Mara und die anderen von der Zwergengruppe im Kindergarten.
Bei ihnen ist immer viel los – zu viel, meinen die Erzieherinnen. Im Stil einer Soap wird hier vom ganz normalen Kindergartenalltag erzählt:
unbekümmert, witzig, ehrlich. Vielleicht wird manchmal dabei ein gaaaanz klein bisschen übertrieben. Wie das in Soaps und bei Kindern so ist.
Am Ende geht es aber immer gut aus – an einem wohlbekannten Örtchen.
Inhalt dieser Geschichte:
Heute kommt ein neuer Junge in die Gruppe.
Konstantin heißt er.
Typisch Richard, sich sofort mit ihm anzulegen.
Aber der Neue kann sich wehren! Das finden nicht nur die Mädchen toll.
Meine Meinung:
Heute möchte ich Euch kurz dieses Büchlein vorstellen. Gestern war ich mal wieder in der Bibliothek um nach Lesenachschub für meine 2 "Großen" zu suchen. Mir wurde dort von einer anderen Mama dieses Buch empfohlen.
Es ist nicht immer ganz leicht, die Kleinen zum Lesen zu motivieren. Zwar bin ich ganz froh, dass
sich meine Kinder für Bücher und Geschichten interessieren, dennoch ist das Lesen in diesem Alter noch recht anstrengend wenn man sich die einzelnen Buchstaben zusammen puzzeln muss.
Deshalb kann ein humorvolles Buch manchmal eine große Motivation sein :)
Wir haben gestern Abend gleich unsere Nasen hineingesteckt und gemeinsam gelesen und ich kann Euch berichten: Es hat funktioniert :) Wir haben das Buch zusammen durchgelesen und gelacht.
Die lustigen Illustrationen von Susanne Göhlich haben außerdem für eine schöne
Abwechslung gesorgt. Wenn man sich auf weitere Bilder freuen kann, blättert man schließlich gerne weiter.
Meine Kinder sind 4, 6 und 8 Jahre alt. Der Kleinste hat uns gerne zu gehört und für die zwei Größeren waren Schriftgröße und Textlänge genau richtig um selbst zu lesen (sie sind in der 1. und 2. Klasse).
Von mir also eine klare Empfehlung - wir werden die Reihe sicher weiterverfolgen :)
Meyer-Lehmann-Schulze
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Meyer-Lehmann-Schulze
Der Neue
Die Hochzeit
Mara muss mal
Im Schwimmbad
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Aus lauter Stress hatte Mara am Morgen keine Zeit mehr zu Hause noch auf die Toilette zu gehen. Als sie am Frühstückstisch sitzt mit den anderen Kindern des Kindergartens, rutscht einem Kind ein Pups heraus und die gegenseitigen Schuldzuweisungen gehen los. In der Aufregung fliegt einem Kind auch noch ein Stück Wurst aus dem Mund, weil es mit vollem Mund gesprochen hat. In dem allgemeinen Durcheinander, das nun folgt, schleicht sich Mara zur Toilette - sie war es, der der Pups raus gerutscht ist und nun drückt es in ihrem Bauch. Von ihrer Mama weiß sie, dass sie immer so lange wischen soll bis das Klopapier weiß ist. Nach etlichen Lagen hat Mara es endlich geschafft und will abspülen. Doch das Wasser will nicht richtig abfließen. Die Toilette ist verstopft. Weil ihr die gesamte Situation ein bisschen peinlich ist, holt sie nur schnell zwei ihrer Freunde, die die Toilette wieder reparieren sollen. Natürlich geht dies nach hinten los...
Ich fand die Geschichte gut vorzulesen und sie hat auch schöne Bilder. Des Weiteren enthält sie auch verschiedene Botschaften an die Kinder, so zum Beispiel, dass sie nicht zu viel Toilettenpapier benutzen dürfen, weil die Toilette sonst verstopft. Meiner Tochter hat die Geschichte auch gut gefallen. Deshalb gebe ich dem Buch 4 Sterne.
"Die wilden Zwerge" sind die Helden einer Kinderbuchreihe.
Der hier dargestellte Alltag von Kindergartenkindern ist nicht zuletzt deshalb so amüsant, weil er die Eltern und Erzieherinnen als das entlarvt, was sie sind: Menschen - unperfekte, von persönlichen Macken geplagte Menschen.
Wer die wilden Zwerge nicht mag, der schaut auch nicht gern in den Spiegel bzw. der Wahrheit ins Gesicht. Und Humor hat der auch nicht. So!
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