Mhairi McFarlane Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt

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Inhaltsangabe zu „Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt“ von Mhairi McFarlane

Der neue Roman der Nummer-1-Bestseller-Autorin Mhairi McFarlane. Nach "Wir in drei Worten", "Vielleicht mag ich dich morgen" und „Es muss wohl an dir liegen“ begeistert die Britin ihre Leserinnen mit einem neuen romantischen, witzigen und authentischen Liebes-Roman. Edie findet nichts schlimmer als Hochzeiten. Wenn der Bräutigam dann auch noch ihr Kollege Jack ist, der bis vor wenigen Wochen heftig mit ihr geflirtet hat, will Edie vor allem eins: flüchten. Den ersten Teil der Hochzeits-Feier von Charlotte und Jack steht Edie allerdings tapfer durch. Als sie später in den Park geht, um wenigstens einmal kurz durchzuatmen, steht Jack plötzlich vor ihr und küsst sie. Dummerweise sind sie nicht allein. Charlotte beobachtet die beiden und schon bald droht dieser kleine Moment der Schwäche, Edies ganzes Leben zu zerstören. Der darauf folgende Online-Shitstorm zwingt Edie, ihr Londoner Leben hinter sich zu lassen und Zuflucht bei ihrer Familie in Nottingham zu suchen. Dort läuft es aber auch nicht rund. Denn die Auszeit gewährt Edies Chef ihr nur, wenn sie den derzeit in Nottingham lebenden Schauspieler Elliot Owen trifft - um als Ghostwriterin seine bestseller-verdächtige Biographie zu verfassen. Dummerweise entpuppt sich Elliot nicht als charmanter Star - ganz im Gegenteil. Zurück in die Provinz, Opfer von Online-Mobbing und einem neurotischen Schauspieler ausgesetzt - so hatte Edie sich ihr Leben wirklich nicht vorgestellt! Herz, Humor und authentische Figuren – das Erfolgsrezept von Mhairi McFarlane.

Lockerleichte Lektüre, gespickt mit viel Humor und Liebenswürdigkeit

— lenisvea
lenisvea

Kommt schwer in Gang, aber dafür sehr detailliert, lustig, ernst und süß.

— Summersnowdrops
Summersnowdrops

Tolle Unterhaltung für zwischendurch! Außerdem greift es das Thema Cyber Mobbing auf, was sehr interessant, aber auch erschreckend war.

— AhernRowlingAusten
AhernRowlingAusten

Schönes Buch - nur der Schluss war mir zu kurz angerissen

— Zara89
Zara89

Liebe ihre Bücher, so auch dieses, doch das Ende hätte auch schon nach Kapitel 72 sein können. Wieso nur ein Open End?!😓

— Samantha_Budde
Samantha_Budde

Liebe, Freundschaft und Witz gepaart mit einer interessanten Auseinandersetzung mit den (un)sozialen Medien. Klare Leseempfehlung!

— daydreamin
daydreamin

Ein Roman voller Überraschungen und Wendepunkte. Ganz anders als erwartet und hat mich im positiven Sinne überrascht!

— VoiPerkele
VoiPerkele

Tiefgründiger Roman zum Thema soziale Netzwerke und dem Umgang dessen unerwünschte Nebenwirkungen, der trotzdem gut unterhält.

— hasirasi2
hasirasi2

Ein wunderbares Buch - das Beste der Autorin wie ich finde

— Patricia1
Patricia1

Witzig, berührend, einfach nur schön! Der neueste Roman von McFarlane konnte mich richtig gut unterhalten und sogar ein bisschen überraschen

— NaddlDaddl
NaddlDaddl

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Isaopera

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  • Unterhaltsam und romantisch!

    Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt
    Buchbloggerin

    Buchbloggerin

    27. May 2017 um 09:04

    Letzten Monat ist das neue Buch von Mhairi McFarlane erschienen – Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt, genauso wie ihre bisherigen Bücher mit einem wunderschönen Cover und einem ausdrucksstarken Titel. Ich habe mich aber nicht nur deswegen drauf gefreut, sondern auch, weil der Klappentext großartige Unterhaltung versprach und ich von Mhairi McFarlane in dieser Hinsicht noch nie enttäuscht wurde. Allerdings muss ich anmerken, dass ihr neuestes Werk leider nicht an ihre älteren herankommt. Interessant und unterhaltsam war das Lesen aber trotzdem! Edie findet nichts schlimmer als Hochzeiten. Wenn der Bräutigam dann auch noch ihr Kollege Jack ist, der bis vor wenigen Wochen heftig mit ihr geflirtet hat, will Edie vor allem eins: flüchten. Den ersten Teil der Hochzeits-Feier von Charlotte und Jack steht Edie allerdings tapfer durch. Als sie später in den Park geht, um wenigstens einmal kurz durchzuatmen, steht Jack plötzlich vor ihr und küsst sie. Dummerweise sind sie nicht allein. Charlotte beobachtet die beiden und schon bald droht dieser kleine Moment der Schwäche, Edies ganzes Leben zu zerstören. Der darauf folgende Online-Shitstorm zwingt Edie, ihr Londoner Leben hinter sich zu lassen und Zuflucht bei ihrer Familie in Nottingham zu suchen. Dort läuft es aber auch nicht rund. Denn die Auszeit gewährt Edies Chef ihr nur, wenn sie den derzeit in Nottingham lebenden Schauspieler Elliot Owen trifft – um als Ghostwriterin seine bestseller-verdächtige Biographie zu verfassen. Dummerweise entpuppt sich Elliot nicht als charmanter Star – ganz im Gegenteil. Zurück in die Provinz, Opfer von Online-Mobbing und einem neurotischen Schauspieler ausgesetzt – so hatte Edie sich ihr Leben wirklich nicht vorgestellt! Ich mochte Edie ganz gerne, in meiner Vorstellung war sie eine Frau mit Stil, der das aber nicht zu Kopf gestiegen ist. In dem Buch wurde sie menschlich dargestellt, mit Problemen und Sorgen, Wünschen und Hoffnungen. Außerdem versuchte sie, aus allem (Schlechten) das Beste zu machen. Beispielsweise hatte sie keine schöne Beziehung zu ihrer jüngeren Schwester Meg, doch oft hat sie sich in Gesprächen zurückgehalten und bestimmte Dinge ungesagt gelassen, um den Hausfrieden zu erhalten (auch wenn das doch nicht immer geklappt hat). Seit ihre Mutter nicht mehr lebte, hat Edie es sich zur Aufgabe, die Rolle der Mutter für ihre kleine Schwester zu übernehmen. Doch ihrer Meinung nach war sie kläglich gescheitert und das war einer der Gründe, warum sie sich zuhause nur noch zu ganz besonderen Anlässen blicken ließ. Sie hatte versagt und Vater und Schwester enttäucht – dachte sie. Dann war da noch Elliot, der Schauspieler. Aufgrund der sozialen Netzwerke und Medien hatte Edie ein vollkommen verdrehtes Bild von ihm, was es ihr schwer machte, frei von Vorurteilen an ihre Arbeit heranzugehen. Nach näherem Kennenlernen musste sie aber feststellen, dass Elliot ihr ganz sympathisch war. Auch er verbrachte seine Zeit immer lieber mit ihr. Edies Selbstwertgefühl war aber derart niedrig, dass sie Komplimente seinerseits nie wirklich annahm. Sie konnte sich nicht vorstellen, wieso ein so beliebter Schauspieler wie Elliot ausgerechnet sie mögen sollte. Doch ihre distanzierende Schüchternheit interpretierte er meist als kein Interesse ihrerseits. Die Sache mit dem Kuss zwischen Edie und Jack, einem Arbeitskollegen auf seiner Hochzeit (nicht mit Edie!) artete in einer schrecklichen Welle der Beschimpfungen auf sozialen Netzwerken aus: Edie wurde von Leuten, die nur die halbe Wahrheit kannten, beschimpft und aufs Übelste beleidigt, von einigen „Freunden“ wurde sie von der Freundesliste entfernt, es wurde sogar eine Edie-hassende Facebookseite eingerichtet. Mhairi McFarlane hat sehr gut beschrieben, was für eine Macht die sozialen Medien in unserem Leben haben – sie können Menschen eine „Wahrheit“ näherbringen, die unwahr ist, sie können Menschen verletzen, die unschuldig sind und Tatsachen werden in die gewünschte Richtung verdreht. Manchmal hat Edie sich die Frage gestellt, was in ihrer Situation passiert wäre, wenn es früher passiert wäre, in einer Zeit ohne Smartphones, Facebook etc. Gute Frage, oder? Was mich beim Lesen gestört hat, war die Sprache, die die Autorin benutzt hat. Ich finde, es ist okay, wenn man einen, vielleicht zwei Charaktere in einem Buch hat, die in ihrer Ausdrucksweise nicht unbedingt angenehm zu lesen sind, aber das soll sich definitv nicht durch das gesamte Buch ziehen. Sicherlich wären an dieser Stelle einige Beispiele angebracht, aber ich werde keine nennen. Wenn ihr das Buch lest und euch dasselbe auffällt wie mir oder auch nicht – es ist in Ordnung, schließlich sind Geschmäcker verschieden. Insgesamt hat mir dieses Buch recht gut gefallen, es war auf jeden Fall unterhaltsam und amüsant, gleichzeitig konnte man sich gut in die Charaktere hineinversetzen und mit ihnen fühlen. Vor allem war aber auch sehr gut beschrieben, was so ein kleines Handy für riesengroße Auswirkungen auf das Leben eines jeden Menschen haben kann. Ich vergebe 3 von 5 Sterne, denn die Geschichte hat im ersten Drittel ein wenig geschwächelt, der Rest war aber umso besser!

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  • Überraschung gelungen

    Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt
    VoiPerkele

    VoiPerkele

    25. May 2017 um 10:21

    "Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt". In diesem Fall trifft das auch auf meine Meinung über das Buch zu,


    Ich dachte, dass das Buch so ein lapidar 0815 Frauenunterhaltungsroman ist. Stattdessen bekam ich eine ausgeklügelte Geschichte serviert, mit vielen tollen Charakteren, die ich kennen und lieben gelernt habe. 




    Für mich die Überraschung des Jahres!

  • eBook Kommentar zu Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt von Mhairi McFarlane

    Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt
    Tanja

    Tanja

    via eBook 'Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt'

    Ein sehr gelungnes buch. Ich habe gelacht und geweint. Habe mit edie mitgefühlt. Konnte es nicht aus den händen legen.

    • 2
  • Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt

    Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt
    lenisvea

    lenisvea

    12. May 2017 um 20:22

    Klappenbroschur, Knaur TB 03.04.2017, 544 S. ISBN: 978-3-426-51984-4 Diese Ausgabe ist lieferbar €10,99 E-BOOK (€9,99) Zum Buch: https://www.droemer-knaur.de/buch/9254016/irgendwie-hatte-ich-mir-das-anders-vorgestellt Roman Der neue Roman der Nummer-1-Bestseller-Autorin Mhairi McFarlane. Nach "Wir in drei Worten", "Vielleicht mag ich dich morgen" und „Es muss wohl an dir liegen“ begeistert die Britin ihre Leserinnen mit einem neuen romantischen, witzigen und authentischen Liebes-Roman. Edie findet nichts schlimmer als Hochzeiten. Wenn der Bräutigam dann auch noch ihr Kollege Jack ist, der bis vor wenigen Wochen heftig mit ihr geflirtet hat, will Edie vor allem eins: flüchten. Den ersten Teil der Hochzeits-Feier von Charlotte und Jack steht Edie allerdings tapfer durch. Als sie später in den Park geht, um wenigstens einmal kurz durchzuatmen, steht Jack plötzlich vor ihr und küsst sie. Dummerweise sind sie nicht allein. Charlotte beobachtet die beiden und schon bald droht dieser kleine Moment der Schwäche, Edies ganzes Leben zu zerstören. Der darauf folgende Online-Shitstorm zwingt Edie, ihr Londoner Leben hinter sich zu lassen und Zuflucht bei ihrer Familie in Nottingham zu suchen. Dort läuft es aber auch nicht rund. Denn die Auszeit gewährt Edies Chef ihr nur, wenn sie den derzeit in Nottingham lebenden Schauspieler Elliot Owen trifft - um als Ghostwriterin seine bestseller-verdächtige Biographie zu verfassen. Dummerweise entpuppt sich Elliot nicht als charmanter Star - ganz im Gegenteil. Zurück in die Provinz, Opfer von Online-Mobbing und einem neurotischen Schauspieler ausgesetzt - so hatte Edie sich ihr Leben wirklich nicht vorgestellt! Meine Meinung: Ich habe bisher zwei Bücher der Autorin gelesen und war nun sehr gespannt auf ihr neues Werk, welches mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt wurde. Die Covergestaltung finde ich sehr passend zu den vorherigen Büchern der Autorin, es sieht sehr gut aus zusammen im Regal. Auch finde ich die Titel immer sehr originell gewählt. Der Einstieg ist mir wieder sehr gut gelungen. Hier in diesem Buch kommt der Humor auch wirklich nicht zu kurz, es gab Einiges zu schmunzeln und zu lachen. Die Charaktere fand ich sehr gelungen, in Edie konnte ich mich direkt gut hinein versetzen und Jack war mir von Anfang an total unsympathisch. Interessant fand ich auch die aufkeimende Freundschaft zwischen Edie und der eigentlich eher verhassten Nachbarin Mago, eine ältere Dame mit Vergangenheit. Das Verhalten von Edie zum Ende des Buches konnte ich aber nicht so wirklich nachvollziehen, das hatte mir nicht so gut gefallen. Alles in allem war dies aber eine wirklich locker-leichte Lektüre für zwischendurch, mit viel Humor und Liebenswürdigkeit gespickt. Ich kann hier für Leser dieses Genres auf jeden Fall eine Kauf-und Leseempfehlung aussprechen. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne. Ich freue mich schon auf weitere Bücher der Autorin.

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  • Beginn etwas holprig, Ende gewöhnungsbedürftig, aber gute Story

    Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt
    Natalie77

    Natalie77

    09. May 2017 um 11:10

    Inhalt:Edie ist auf der Hochzeit von Arbeitskollegen als es zu einem Kuss mit dem Bräutigam kommt. Leider ertappt sie die Braut und so beginnt ein Spießrutenlaufen für Edie. Sie die geküsst wurde wird nun beschimpft und gemobbt. Sie flüchtet nach Hause um dem ganzen zu umgehen und bekommt von ihrem Chef die Chance sich als Ghostwriterin für die Biografie von Elliot Owen zu versuchen bis sich die Aufregung an der Arbeit gelegt hat. Eine Chance die sie mit einem mulmigen Gefühl ergreift auch wenn sich Elliot erst als Nervensäge darstellt.Meine Meinung:Ich mochte schon Es muss wohl an Dir liegen recht gerne, so dass ich gespannt auf den Folgeband war, der aber eine vollkommen eigenständige Geschichte ist.Den Beginn empfand ich als etwas holprig. Ich musste mich erstmal wieder an den Schreibstil gewöhnen, wo ich gerade erst ein Kinderbuch gelesen hatte. Dazu kam das ich auch diese Geschichte bei der Hochzeit als etwas hacklig empfand. Erst nach dem schicksalhaften Kuss wurde es für mich besser und ließ sich sehr gut lesen.Die Geschichte fing für mich erst richtig in Nottingham an, alles andere war der Grund für Edies Reise in ihre Heimatstadt und für viele viele oberflächlichen Abschnitte die noch folgten, wobei das nicht negativ im Bezug auf das Buch gemeint ist, eher oberflächlich weil Edies Bekanntschaften in London mehr wie oberflächlich waren.Es gibt hier viele Baustellen an denen Edie zu Kämpfen hat, das öffentliche Mobbing wegen dem Kuss, Vergangenheitsdinge die aufgearbeitet werden müssen, der Kampf mit sich selbst und natürlich der Part als Ghostwriterin. Das Buch hat 540 Seite, sehr viel für einen Roman in der Sparte wie ich finde, doch das vollkommen berechtigt. Die Autorin lässt sich und ihren Figuren eine normale Zeit und macht keine Hektik. Die Geschichte und die Figuren dürfen sich in Ruhe entwickeln, das ist einer der Gründe warum es nie langweilig wurde. Ein anderer ist die gute Mischung von Liebe, Streitigkeiten, Geschwisterzwist, Humor, Ernsthaftigkeit und Freundschaft. Eine Geschichte mit tiefsinnigen aber auch lustigen Dialogen, mit der, für mich, genau richtigen Art von Humor.Figuren gibt es hier einige, wenn man die ganzen oberflächlichen Arbeitskollegen dazu zählt die Edie mobben. Doch die wichtigsten Personen sind recht schnell aufgezählt.Edie, sie hat schon Monderwertigkeitskomplexe. Sie muss etwas regeln können oder läuft davor weg. Etwas dazwischen geht nicht. Meistens läuft sie weg. Das bleibt auch lange Zeit so. Dabei ist sie durchaus kein Naivchen, sondern eine Frau die weiß was sie will. Sie kann es nur nicht immer umsetzen. Die Entwicklung hier geschieht ganz nebenher. Es gibt immer wieder Kapitel in denen man es ganz plötzlich bemerkt.Elliot, der Schauspieler, der das Berühmt-sein eigentlich gar nicht will. Man lernt jemand scheinbar oberflächlichen kennen und merkt recht schnell dass da hinter der Fassade viel mehr ist. Ich mochte Elliot von Beginn an und verstand auch das manch eine Aktion eher ein Schutz war. Am Ende überraschte mich diese Figur jedoch trotzdem am Meisten.Meg und Edies Dad, die einzige Familie die sie noch hat. Hier gibt es genügend Zündstoff für Streitigkeiten, die aber stellenweise auch sehr amüsant waren.Margot die exzentrische Nachbarin die nicht mehr möchte als Unterhaltung. Eine wichtige Figur für die Geschichte auch wenn man es zeitweise nicht vermutet hätte. Eine schrullige alte Dame zum liebhaben.Dazu die Freunde von Edie Hannah und Nick, die hinter ihr stehen und zeigen was Freundschaft bedeutet.All das sind die Figuren die für Edie wichtig sind. Wichtig für die Geschichte sind da natürlich noch die Arbeitskollegen die auch einiges an Zündstoff rein bringen und damit aber die Geschichte nicht zu einer Liebesschnulze werden lassen.Das Ende war für mich dann doch überraschend auch wenn die Autorin dem Leser offen gelassen hat wie es ausgehen soll war eine Richtung zu erkennen. Bis dahin gab es viele Unwägbarkeiten und Wendungen die diesen Roman wirklich lesenswert machen.

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  • ...neuer Lesestoff...

    Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt
    Lesebegeisterte

    Lesebegeisterte

    05. May 2017 um 15:05

    Ein sehr unterhaltsamer Frauenroman von der immer mehr bekannt werdenden Autorin Mhairi McFarlane. Ich fand die Geschichte sehr lustig und romantisch. Ideal für zwischendurch.

  • Über (un)soziale Medien

    Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt
    daydreamin

    daydreamin

    20. April 2017 um 13:15

    Ich liebe Mhairi McFarlane! Ich brauche nur ihre Bücher in meinem Regal anschauen und sofort habe ich gute Laune. Daher habe ich mir "Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt" auch sofort zum ET gekauft und verschlungen. Das Buch hat mich mit seiner Tiefgründigkeit zur aktuellen Debatte über soziale Medien und ihre Rolle in der Gesellschaft sehr überrascht und außerdem auch super unterhalten, was die Punkte Freundschaft, Familie und Liebe anging. Mit meinem Liebling "Vielleicht mag ich dich morgen" konnte ihr neustes Werk dann aber doch nicht mithalten.Die Beziehung zur Protagonistin Edie hat sich bei mir eher langsam entwickelt. Es dauerte einige Kapitel, bis ich sie mir bildlich vorstellen konnte und erst nach noch mehr Kapiteln war ich mir sicher, dass ich sie wirklich mag und nicht nur akzeptiere und beobachte. Ihr Umfeld gefiel mir auch super, angefangen von ihrem immer noch trauernden Vater (nach dem frühen Tod ihrer Mutter), ihrer feministischen Schwester Meg, ihrer exzentrischen Nachbarin Margot und ihren besten Freunden Hannah und Nick. Und dieses Umfeld ist genau das, was Edie nach der Hochzeit ihrer Kollegen Jack und Charlotte dringend braucht. Nach wochenlangen Flirts am Arbeitsplatz küsst Jack die verdutzte Edie nämlich genau in dem Moment, in dem es unpassender nicht sein könnte: Auf seiner eigenen Hochzeit. Dass die beiden noch von Charlotte erwischt werden, macht die Sache natürlich auch nicht besser und sowohl im Büro als auch im Internet beginnt die Hetzjagd auf Edie. Die Tiefgründigkeit und Ernsthaftigkeit, mit der diese Hetzjagd dargestellt wird, hatte ich gar nicht erwartet. Ich war ziemlich begeistert über die fatalen Auswirkungen von Falschmeldungen und Beleidigungen, mit denen Edie kämpfen musste. Nicht, dass ich es ihr gegönnt habe, sondern viel eher fand ich ihre Rolle in dieser Schlammschlacht intensiv und beklemmend dargestellt. Viele von uns sind sich nicht bewusst, welch große Angriffsfläche sie online bilden und wie einfach schnell daher geschriebene Worte einen anderen Menschen ins reale Leben verfolgen und verletzen können. Unterstützt wird die Enttarnung der (sozialen) Medien außerdem noch durch Schauspieler und Superstar Elliot Owen. Edie flüchtet aus ihrem Londoner Büro und stürzt sich in die Biografie von Elliot, welcher zufällig aus der gleichen Stadt kommt wie Edie: Nottingham. Schnell wird deutlich, dass auch Elliot mit der Presse und dem Internet zu kämpfen hat und wie zerstörerisch und verzerrend die Darstellungen seines Privatlebens sind. Mir hat super gefallen, dass "Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt" nicht nur ein weiterer lustiger Frauenroman ist, sondern viel mehr bietet.Die Liebe kommt natürlich auch nicht zu kurz, ebenso wenig wie die Freundschaft. Die Zusammentreffen von Edie, Hannah und Nick waren super unterhaltsam. Auch Edies langsame Annäherung an ihre Familie, die sie lange Zeit alleine gelassen hat, fand ich sehr schön und einfühlsam beschrieben. Bis auf ein paar Längen zu Beginn des Buches wurde ich super unterhalten.  Fazit Mhairi McFarlane hat mich nicht enttäuscht und mit "Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt" wieder einmal einen lustigen, unterhaltsamen und charmanten Liebesroman mit Tiefgang erschaffen. Positiv überrascht hat mich ihre intensive Auseinandersetzung mit den (sozialen) Medien und wie diese manipulieren und verzerren. Einen kleinen Stern Abzug gibt es nur für ein paar Längen am Anfang, welche mit einer anfänglichen Distanz zur Protagonistin Edie verbunden waren. 

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  • Irgendwie hatte ich mir das (Buch) anders vorgestellt

    Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt
    hasirasi2

    hasirasi2

    03. April 2017 um 21:31

    Das Buch beginnt da, wo Liebesgeschichten normalerweise aufhören – auf einer Hochzeit mit dem Kuss des Bräutigams. Nur küsst Jack leider nicht seine frischgebackene Ehefrau Charlotte sondern seine Kollegin Edie, die er monatelang angeflirtet hat. Natürlich überrascht Charlotte sie und Edie wird als alleinig Schuldige hingestellt – ein Shitstorm ohne gleichen auf Facebook und Twitter beginnt und fast alle Freunde sagen sich von Edie los. „Ein echter Freund war jemand, dem du dich sogar in einem vollgekotzen Morgenmantel zeigen würdest.“ (S. 186) Um sie aus der Schusslinie zu bringen, beauftragt ihr Chef sie mit dem Ghostwriting der Autobiografie des berühmten Schauspielers Elliot Owen. Dazu muss sie von London zurück in ihre Heimatstadt Nottingham ziehen, aus der sie nach der Schule regelrecht geflohen ist. Dort muss sich Edie mit ihrer aggressiven und militant vegetarischen Schwester Meg, ihrem verbitterten Vater und natürlich dem neurotischen Elliot auseinandersetzten.   „Irgendwie hatte ich mir das (Buch) anders vorgestellt“ – denn vor allem im ersten Drittel herrscht eine extrem depressive Grundstimmung. Edie wird vom Weltschmerz gebeutelt. Dieser ergibt sich aus ihrer trostlosen Situation zu Hause und den Nachrichten ihres schwulen „Freundes“ Louis, welcher sie über die Hetzkampagnen auf Facebook und Twitter auf dem Laufenden hält. Edie war mir hier viel zu selbstzerstörerisch. Sie nimmt nur noch das Schlechte um sich herum wahr und kann Gutes nicht mehr erkennen. Z.B. weiß sie, dass Louis sich an ihrem Schmerz weidet und blockiert den Kontakt trotzdem nicht. Außerdem hofft sie, dass Jack endlich zugibt, dass er der Hauptschuldige war – was dieser natürlich nicht macht. Dazu kommt der Stress mit ihrer zickigen Schwester, welche sie nur mit Samthandschuhen anfasst, statt ihr mal ordentlich die Meinung zu sagen, und auch bei Elliot hat sie keinen guten Start. Dabei hat dieser den gleichen zynischen Humor wie sie und beide verbergen ein trauriges Familiengeheimnis. Lange sind nur Edies beste Freundin Hannah und ihr alter Schulfreund Nick ein Silberstreifen am Horizont. Die herrlich skurrile Nachbarin Margot ist ein weiterer Lichtblick und meine Lieblingsfigur des Buches. Sie streitet sich als einzige fröhlich mit Meg (das ist ihr Lebenselixier) und gibt Edie ungefragt Ratschläge. Eine tolle Frau.   Mhairi McFarlanes andere Bücher waren deutlich leichter. Hier hingegen gibt es kaum einen Protagonisten, der nicht unter einem Trauma oder zumindest Verlust leidet. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen. Es wirkt erschreckend real, wie die Hetze gegen Edie nach und nach fast ihr Leben zerstört. Mir war nicht bewusst, wie perfekt soziale Medien geeignet sind, wenn man jemanden richtig fertig machen möchte. Im Gegenzug dazu wird aber auch dargestellt, wie wichtig gute Freunde sind und dass man erst in solchen Augenblicken merkt, wer wirklich dazu gehört. Hut ab für die gelungene Umsetzung dieses schwierigen Themas.   Wer locker leichte Frauen-Unterhaltungsliteratur erwartet, wird von diesem Buch sicher enttäuscht. Aber wer einen tiefgründigen Roman zum Thema soziale Netzwerke und dem Umgang mit deren unerwünschten Nebenwirkungen sucht und trotzdem gut unterhalten werden möchte, liegt bei diesem Buch genau richtig.

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