Vielleicht mag ich dich morgen

von Mhairi McFarlane 
3,8 Sterne bei602 Bewertungen
Vielleicht mag ich dich morgen
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Neue Kurzmeinungen

Positiv (396):
L

Eigentlich nicht so mein Genre (Chicklit); hat mir aber sehr gut gefallen, romatisch

Kritisch (55):
DaisyRoses avatar

Sehr vorhersehbar und lagatmig.

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Inhaltsangabe zu "Vielleicht mag ich dich morgen"

Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783426516478
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:496 Seiten
Verlag:Knaur Taschenbuch
Erscheinungsdatum:04.05.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 21.05.2015 bei Argon erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Tini2006s avatar
    Tini2006vor einem Monat
    Kurzmeinung: Nette und unterhaltsame Sommerlektüre
    Nette und unterhaltsame Sommerlektüre

    Anna war als Schülerin übergewichtig und wurde übel gemoppt. Dieses Trauma stekt tief in ihr, weshalb sie mit Beziehungen vorsichtig ist und sich ihrer jetzigen Schönheit nicht bewusst ist. Bei einem Klasentreffentrifft sie wieder auf James, der am Abschiedsball ihr Herz gebrochen hat. Er erkennt sie nicht und versteht daher nicht, warum ihn die unbekannte Schöne so abblitzen lässt. Da sein Arbeitgeber mit Annas kooperiert, kommt es zum nächsten Treffen. Fortan müssen die beiden ein (Berufliches) Projekt meistern und haben daher ständig miteinander zu tun. Anna ernt James von einer anderen Seite kennen. Obwohl der Groll von damals noch tief in ihr sitzt, kann sie sich ihrer wachsenden Gefühle kaum erwehren...

    Dieser Roman ist eine nette, unterhaltsame Sommerlektüre. Anna ist sehr sympathisch und James ganz passabel. Seine Wandlung vom Saulus zum Paulus, was den respektvollen Umgang mit anderen Menschen betrifft, nahm ich ihm dennoch noicht ganz ab. Dafür sorgen immer wieder Entgleisungen, wenn es darum geht., andere zu beurteilen. Ob er am Ende wirklich verstanden hat, wie tief er Anna damals verletzt hat? - Ich bezweiflte es bis zur letzten Seite und darüber hinaus...

    Was dem Roman fehlt, um 5 Sterne zu vergeben, ist eine reflektiertere Betrachtungsweise auf das Geschehen und Annas Probleme als Jugendlicher. Das alles bleibt sehr an der Oberfläche, und letztendlich ist die Message: Mädchen ist dick und häßlich und wird gemobbt; dann mutiert es zum schönen Schwarm, hat Freunde und findet den Mann für`s Leben. Das finde ich einfach in der Darstellung sehr trivial. Erstaunlich war für mich zudem, dass Anna trotz ihrer Übergewichtshistorie nun in sich hinein stopfen konnte, was ihren Weg kreuzt: Pizza, Pasta...und auch an Alkohol wird nicht gespart. Ich kenne das von Bekannten, die einen ähnlichen Weg hinter sich haben wie Anna, anders. Die mussten ihren Lebenstil väöllig ändern, um das Gewicht zu halten.

    Und dann gibt es noch einen Riesenschnitzer, der mich vor Lachen fast von der Sonnenliege hob: Annalein wollte sich umbringen und wäre dabei fast erfolgreich gewesen! Nicht mit einem Herzmittel. Nicht mit einem Benzodiazepin oder ähnlichem. Nein!!!! Mit...ASPIRIN!!! Hahahahaha. Und das hätte laut ihrer Schwester auch BEINAHE funktioniert. Lektorat, wo warst du? -  Mit etwas Recherche hätte sich schnell klären lassen, dass dieses Medikament nicht unbedingt dafür geeignet ist. Anna hätte wohl erst einmal massive Blutungen oder einen Magen-Darm-Durchbruch erlitten - davon war aber nicht einmal annähernd die Rede; das Ganze wurde gleichgesetzt und abehandelt, als hätte Anna eines der oben genannten Medikamente genommen....

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    DrunkenCherrys avatar
    DrunkenCherryvor 5 Monaten
    Kurzmeinung: Nicht die Geschichte, die ich erwartet hatte, für zwischendurch hat es mich aber ganz gut unterhalten.
    Nicht die Geschichte, die ich erwartet hatte

    Es gibt diese Bücher, bei denen der Klappentext eine gewisse Erwartungshaltung schürt. So auch bei "Vielleicht mag ich dich morgen". Allerdings habe ich hier etwas ganz anderes bekommen.
    Der Roman beschäftigt sich über weite Strecken mit Nichtigkeiten und erscheint oftmals sehr lang gezogen. Die klassische Liebesgeschichte bekommt man hier nicht, viel mehr zwei Charakterstudien, die irgendwann zusammen laufen.
    Ich habe das Buch größtenteils als Hörbuch gehört und muss sagen, dass ich nicht weiß, ob ich es zu Ende gebracht hätte, wenn ich es nur gelesen hätte. Denn gerade zu Beginn war die Enttäuschung über die doch sehr seichte Geschichte ziemlich stark. Die Sprecherin des Buches hat allerdings eine so angenehme Stimme gehabt, dass ich dran bleiben wollte.
    Spannung entwickelt sich hier nicht und ich habe die Protagonistin Anna oftmals einfach nicht in ihren Handlungsweisen verstanden. Auch auf das Thema Mobbing wurde für nicht tief genug eingegangen. Entschuldigungen und große Gesten waren mir hier einfach zu lasch.
    Trotzdem sind Anna und James ganz sympathisch und wenn man die Hälfte des Buches mal gepackt hat, will man auch wissen, wie es ausgeht. Trotzdem wird dies wohl mein letztes Buch der Autorin gewesen sein, da mich ihre Art Geschichten aufzubauen nicht wirklich begeistern konnte.

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    DarkReadervor 6 Monaten
    Kurzmeinung: Streckenweise sehr langatmig und langweilig.
    Mein Lieblingsbuch war es nicht

    Mir fiel das Buch zufällig in die Hände und der Klappentext gefiel mir.
    Was ich vom Inhalt des Buches in großen Teilen nicht sagen kann.
    Der Schreibstil war ok, ebenso die Thematik.
    Nur die Umsetzung gefiel mir nicht wirklich, denn leider war das Buch zeitweilig so langatmig und langweilig geschrieben, dass ich etliche Seiten überblättert habe.
    Die Protagonisten mochte ich nicht wirklich, sie blieben mir fremd und ich konnte mich schwer in sie hinein versetzen. Außerdem nervten sie mich zeitweise ziemlich mit ihren verschrobenen Eigenheiten, die sie teilweise an den Tag legten.
    Orte und Schauplätze der Handlung wurden kaum beschrieben, etwas, was mir ebenfalls sehr fehlte.
    Fazit: kann man lesen, aber man hat auch nichts versäumt, wenn man es nicht tut.

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    SchwarzeFees avatar
    SchwarzeFeevor 7 Monaten
    Kurzmeinung: warmherzig, humorvoll - ein Buch zum Gernlesen
    Eine eigentlich unmögliche Liebesgeschichte

    Nachdem mir "Wir in drei Worten" von Mhairi McFarlane sehr gut gefallen hatte, habe ich mir gleich noch zwei Bücher der Autorin gekauft und das erste der beiden nun gelesen.

    Enttäuscht wurde ich absolut nicht. Es geht um Anna und James, die sich eigentlich schon aus der Schule kennen, damals war Anna übergewichtig und nicht gerade bei den beliebtesten Schülern der Schule zu finden. James gehörte zu den In-Schülern und gehörte mit zu denen, die Anna gemobbt und ihr den schlimmsten Alptraum ihrer Schulzeit beschert haben. Jahre später nun treffen beide beruflich aufeinander.

    Mhairi McFarlane bleibt auch hier ihrem Stil treu, sie schreibt humorvoll und warmherzig, ohne kitschig zu sein. Die Figuren sind schön ausgearbeitet und auch die Nebenfiguren haben alle ihren besonderen Touch.

    ich habe dieses Buch sehr gern gelesen, die fast 500 Seiten waren im Handumdrehen vorbei und ich freue mich schon auf das nächste Buch von ihr, das ich lesen werde.

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    18jacky10s avatar
    18jacky10vor 7 Monaten
    Kurzmeinung: Ein charmanter und´erfrischender Roman mit sympathischer Protagonistin!
    "Be careful who you call ugly in Highschool."

    Wie bin ich auf dieses Buch aufmerksam geworden?
    Zum Einen weil mir das bunte Cover sehr gut gefallen hat und zum anderen hat mich der Klappentext sofort überzeugt und neugierig gemacht.

    Der Klappentext
    Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen. 

    Um was geht es?
    Anna wurde früher in der Schule fies von James und seiner Clique gemobbt, weil sie damals unbeliebt und pummelig war. 16 Jahre später geht sie auf ein Klassentreffen, auf dem sie alle Kameraden von früher sieht und wieder erkennt, aber sie erkennen Anna nicht. In ihrem Beruf muss sie gezwungenermaßen mit James an einem Projekt zusammenarbeiten. Er erkennt sie jedoch immer noch nicht. Und so beginnt ihre Zusammenarbeit, erst frostig, aber dann immer besser. Ob James Anna doch noch erkennen wird? Und wenn ja, wie sehr wird sich ihre Beziehung zueinander verändern?

    Meine Meinung
    An sich fand ich das Buch und das Thema und die Handlung echt gut, leider hat es sich stellenweise wirklich gezogen und ich war manchmal kurz davor es abzubrechen. aber das Durchhalten hat sich gelohnt, vor allem weil ich wissen wollte, ob Annas Identität auffliegen wird oder nicht. Und wenn ja, wie sich die Beziehung zwischen James und Anna dann entwickelt hätte. Die Hauptpersonen, vor allem Anna, waren mir sehr sympathisch gewesen und wurden toll beschrieben. 

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    Melegim1984s avatar
    Melegim1984vor 8 Monaten
    Und vielleicht mag ich dich auch für immer

    Inhalt:


    Wiedersehen macht nicht immer Freude. Schon gar nicht Anna, die nach 16 Jahren beim Klassentreffen mit genau jenem Typen konfrontiert wird, der ihr damals den Schulalltag zur Hölle machte. Damals, als sie noch die ängstliche, pummelige und so gern gehänselte Aureliana war. Wie wenig sie heute als schöne und begehrenswerte Frau mit dem Mädchen von einst gemein hat, wird klar, als James sie nicht erkennt. Er ist fasziniert von der schönen Unbekannten. Anna kann es kaum glauben und wittert ihre Chance: Endlich kann sie ihm alles heimzahlen. Beide ahnen nicht, wie sehr sie das Leben des anderen noch verändern werden. Nicht heute. Aber vielleicht morgen.


    Meine Meinung:


    Ich finde der Klappentext hört sich ziemlich dramatisch an. So als hätte sich James sofort auf den ersten Blick in Anna verliebt und Anna nur auch Rache hinaus. Eigentlich ist alles ziemlich harmlos. Es stimmt zwar, dass sie auf dem Klassentreffen nicht erkannt wird, doch JAmes versucht sie her vor seinem besten Freund zu retten. Danach treffen sie sich zufällig aus beruflichen Gründen wieder. Dadurch beginnt eher eine nette Freundschaft. Also zu keinem Zeitpunkt hatte man das Gefühl, dass die beiden verliebt ineinander wären. Nur zum Schluss merkt man, dass es nur nicht mehr nur Freundschaft ist. Das merken aber auch die beiden Protagonisten. Warum es sich trotzdem lohnt das Buch zu lesen? Nun ja zum einen ist Mhairi McFarlane eine tolle Autorin. Das ist schon mein zweites Buch von ihr. Sie hat einen tollen Schreibstil und man kann das Buch nicht zur Seite legen. Zum Anderen ist die Geschichte von Anna so witzig und humorvoll, dass man gar nicht anders kann. Die frechen Sprüche und Vergleiche bringen einen die Tränen in die Augen. Vor allem vor Lachen, an einigen Stellen und vor allem zum Schluss hin gibt es aber tiefgründige Szenen, wo ich wirklich Tränen in den Augen hatte, weil das Leben einfach nur gemein ist. Also ihr seht, es ist eine Achterbahn der Gefühle und trotzdem frisch und spritzig erzählt. Die Charaktere sind gut durchdacht und alles ist sehr detailreich erzählt. Ich frage mich immer, wie die Autorin auf diese und jene Ideen kommt. Aber sie sit wirklich eine Wortkünstlerin. Es ist ein modernen Frauen-/Liebesroman. Vor allem für die Ü30 Zielgruppe. Man wird vieles aus dem eigenen Leben wiederfinden. Viel Spaß beim Lesen wünscht euch, Melek


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    MamaSandravor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Interessantes Thema Mobbing. Sehr gut umgesetzt dessen Auswirkung auf das Opfer und deren Angehörigen. Sonst auch schöner Liebesroman.
    Die Geister der Vergangenheit haben sich heute wohl verändert…

    Inhalt:

    Anna ist eine zielstrebige und ehrgeizige junge Frau, sieht gut aus, hat gute Freunde und sucht noch den passenden Mann – derzeit wenig erfolgreich über Online-Dating. Ihr Selbstbewusstsein ist noch aus der Schulzeit geschwächt. Damals war sie um einiges dicker und hässlicher. Ihre Mitschüler haben sie übel gemobbt und zum Schul-Ende vollends vor der ganzen Schule bloßgestellt. Mittäter damals war James, für den sie schwärmte. Auf Drängen ihrer Freunde geht sie zu einem Klassentreffen, um sich dem Schatten der Vergangenheit zu stellen. James und sein bester Freund Laurence erkennen Anna nicht wieder. Beruflich kreuzen sich plötzlich auch ihre Wege und James kann mit ihrem Nachnamen weiterhin nichts anfangen. Statt weiter wütend zu sein, freundet sich Anna mit James an und sie verstehen sich prächtig. Doch irgendwann wird James merken mit wem er sich nun so gut versteht…

    James selbst lebt gerade von seiner Frau getrennt, die ihn bereits im 1. Ehejahr betrogen hat. Auf Arbeit ist er auch unglücklich zwischen zahlreichen jüngeren Kollegen und wirklich erfüllend sind seine derzeitigen Aufgaben nicht. Zudem traut er sich auf Arbeit auch nicht von seinen Eheproblemen zu erzählen, um nach außen den Schein zu wahren. Dann verhilft ihm ausgerechnet sein Mobbing-Opfer Anna zu mehr Anerkennung.

     

     Schreibstil:

    Das Buch ist in 71 Kapitel unterteilt. Der Erzähler blickt abwechselnd auf Anna und James. Man bekommt aber einen besseren Einblick in Annas Gefühlswelt, sie scheint die Hauptprotagonistin zu sein. Der Blick auf James dient hauptsächlich dem Gesamtverständnis und dass man komplett allem folgen kann. Der Stil ist an sich angenehm, das Buch insgesamt keine schwere Kost.

     

    Meine Einschätzung:

    Man ahnt bereits zu Beginn wie das Buch wohl enden mag. Das dachte ich mir bereits, bevor ich überhaupt mit dem Lesen begonnen habe. Der Weg dorthin ist allerdings sehr interessant und spannend geschildert. Man erwartet vielleicht gleich eine Racheaktion von Anna auf die man aber warten kann. Viel bewegender sind ihre Schilderungen, wie sie sich damals gefühlt hat und was das Mobbing aus ihrem Selbstbewusstsein gemacht hat. Es ist durchaus spannend welche Auswirkungen Schulstreiche und härtere Aktionen auf einen Menschen noch Jahre über den Schulabschluss hinaus haben. Und auch auf Angehörigen solcher Mobbingopfer. Diese Thematik hat die Autorin sehr gut umgesetzt.

    Zwischendurch plätscherte die Handlung allerdings auch mal nur vor sich hin und es passierte nichts Weltbewegendes. James und Anna tänzeln ein wenig umeinander herum, Eifersüchteleien lockern das Ganze aber nicht wirklich auf. James selbst konnte ich erst nicht einschätzen. Mit dem Wissen seines Schultreibens konnte ich seine Verletztheit in Bezug auf die Ehefrau Eva nicht ernst nehmen.

    Der Umgang zwischen Anna und James war sehr locker und amüsant, sehr schlagfertig und tolle Dialoge füllten die Seiten. Insgesamt zog sich das Geschehen allerdings etwas in die Länge ohne dass großartig Spannung aufkam oder ich neugierig auf den weiteren Verlauf wurde.

     Im Großen und Ganzen fand ich das Thema Mobbing und dessen Auswirkungen sehr gut umgesetzt. Rahmenhandlungen wurden gut darauf angepasst. Die Liebesstory an sich war auch ganz ok. Eine entspannt dahin zu lesende Geschichte, an der nicht viel zu meckern aber auch wenig besonders zu loben ist.

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    campino246s avatar
    campino246vor 9 Monaten
    Kurzmeinung: Toller Liebesroman zum Thema Mobbing!
    Annas Suche nach der großen Liebe

    Anna hatte eine schreckliche Schulzeit und wurde gemobbt. Jahre später hat sie sich deutlich verändert. Sie hat abgenommen und ist erfolgreiche Dozentin. Trotzdem kann sie die Erlebnisse aus der Schulzeit nicht verwinden, besonders was ihr Schwarm James angestellt hat, belastet sie immer noch. Als sie sich überwindet und beim Klassentreffen erscheint, erkennt sie niemand mehr. Und es kommt noch schlimmer, James muss überraschend mit ihr zusammenarbeiten und ahnt nicht, wem er gegenüber steht und was er angerichtet hat.

    Das Buch hat mich wegen des Themas Mobbing interessiert. Ich finde es ist gut dargestellt, wie lange Mobbing nachwirkt und welche Auswirkungen es haben kann. Weiterhin ist auch die Gedankenlosigkeit der Mobber gut erfassbar.

    Die Geschichte hat mich emotional berührt und hat mir auch gut gefallen. Zwischendurch wähnte ich mich in "Stolz und Vorurteil" als James sich um Aggy kümmert und dem Film "Ungeküsst" als Anna ihre Gefühle offenbart. Die Figuren haben die nötige Tiefe und man fühlt mit Anna mit. Die eine oder andere Träne habe ich auch vergossen.

    Was mich störte waren die verschiedenen Markennamen. Was ist Kinder- Boden- Kleidung? Die meisten Marken haben mir nichts gesagt und mir kam das so oberflächlich vor. Aber auch absolut unnötig, reicht es nicht mehr die Kleidung zu beschreiben? Scheinbar muss es eine dunkelblaue Jacke von soundso sein. Leider konnte ich damit überhaupt nichts anfangen und sehe auch den Sinn dahinter nicht die Markennamen zu nennen. Schleichwerbung vielleicht? Das hat auf jeden Fall meinen Lesefluss gestört.

    Fazit: Ich vergebe trotz der vielen unnötigen Markennamen 4,5 Sterne, weil mich die Geschichte an sich super gut unterhalten hat und ich auch das Thema sehr wichtig finde. Es ist auf jeden Fall ein toller Liebesroman!

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    H
    Happy-Grandmavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ganz nette Story, aber Hauptpersonen konnten nicht überzeugen. Den Mann um den sich alles dreht, würde ich auch übermogen noch nicht mögen.
    Geht so

    Kann man lesen, muss man aber nicht. Die Hauptperonen konnten mich nicht wirklich überzeugend. Mit der weiblichen Hauptperson kann ich mich nicht identifihzieren und der männliche Part müsste sich nach seinen "Jugendsünden" schon komplett geändert haben. Hier fehlt ein bisschen die Glaubwürdigkeit. Die Grundidee ist aber nett und ich habe es auch zu Ende gelesen...

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    Beluris avatar
    Belurivor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eine fesselnde Liebeskomödie mit lustigen Sprüchen und tollen Charakteren. Leider zum Schluss etwas langamtig
    Mauerblümchen wird zur Schönheit und trifft nach Jahren den Schulschwarm wieder.

    Inhalt in Kürze:

    Aureliana Alessi hatte es in ihrer Teenagerzeit nicht einfach. Sie war ziemlich übergewichtig und hatte einen ganz speziellen Kleidungsstil, sodass sie schnell zur Außenseiterin wurde. Ihre Mitschüler haben sie jahrelang gemobbt und zum Schluss hat sie auch noch James, der coolste Junge der Schule und Aurelianas heimlicher Schwarm, vor der ganzen Schule bloßgestellt. Sie wollte nie wieder etwas mit diesen Idioten zu tun haben. Jahre später hat sie ihren Namen in Anna geändert, alle überflüssigen Pfunde verloren und ist zu einer wahren Schönheit herangereift. Aber ihre Vergangenheit quält sie noch immer. Deshalb will sie auch nicht auf das Klassentreffen ihrer alten Schule gehen, aber ihre beste Freundin Michelle schafft es doch sie zu überreden. Beim Klassentreffen erkennt sie niemand, aber sie erkennt James und kurz darauf müssen sie auch noch unerwartet beruflich zusammenarbeiten. Anna ist skeptisch und bleibt auf Distanz, doch mit viel Witz und Charme schafft es James – immer noch unwissend – sie nach und nach für sich zu gewinnen. Zumindest bis auch er die Wahrheit über ihre Identität erfährt.

    Charaktere:

    Anna hat das jahrelange Mobbing und die Demütigung ihrer Mitschüler auch nach vielen Jahren noch nicht überwunden und ist oftmals ziemlich unsicher. Sie ist ein herzensguter Mensch, der aber jedem ihre Meinung sagt und oft auch sehr sarkastisch und zynisch ist. Sie ist auf der Suche nach dem perfekten Partner und versucht es über einer Datingseite im Internet. Aber leider war noch nicht der Richtige dabei und Anna fragt sich langsam ob sie nicht zu wählerisch ist. Ansonsten ist sie eine begeisterte Dozentin an der Universität im Fach Geschichte. Ihr Spezialgebiet ist die Geschichte der Kaiserin Theodora von Konstantinopel.

    James ist in einer Werbeagentur tätig, ist verheiratet und hat ein ziemlich mürrischer Zeitgenosse. Seine Frau Eva betrügt ihn mit einem Jüngeren und auch in der Agentur gibt es genügend Leute, die er nicht ausstehen kann. Alles in allem gab es schon bessere Tage in seinem Leben. Er lässt sich jedoch nicht unterkriegen und mit coolen Sprüchen, aber auch jeder Menge Verständnis und Feingefühl, versucht er alle Hürden zu überwinden.

    Neben den beiden Hauptcharakteren muss ich noch Annas beste Freundin Michelle erwähnen, die mit ihrer gnadenlosen Ehrlichkeit, lustigen Sprüchen und einem ziemlichen Sturkopf wirklich zu überzeugen weiß.

    Die Handlung:

    Mir hat vor allem das Zusammenspiel von Anna und James sehr gut gefallen. Es gab einige Höhepunkte und dann auch wieder Tiefpunkte. Eine mitreißende Gefühlsachterbahn, die allerdings mit ihrem Humor zu überzeugen wusste. Einige flotte Sprüche, gepaart mit jeder Menge sarkastischer Aussagen, ergeben eine perfekte Mischung. Leider hat man das Hin und Her zwischen den beiden etwas zu weit getrieben, sodass es am Ende doch einige Längen hatte. Auch der Schluss hat mir nicht wirklich gefallen, da ich mir dann doch noch etwas mehr Dramatik gewünscht hätte. Wenn man schon eine etwas unerwartete Wende einbaut, sollte man diese auch nicht einfach verpuffen lassen. So hat es leider eher danach ausgesehen noch ein paar Seiten zu füllen, die eigentlich unnötig gewesen wären.

    Der Stil:

    Das Buch ist in einem wirklich schönen und leichten Stil geschrieben, sodass man gut in die Geschichte eintauchen und mit James und Anna mitfiebern kann. Die ersten Seiten habe ich wirklich verschlungen und hätte die Handlung am Ende nicht abgebaut, hätte ich das Buch noch viel schneller beendet.

    Fazit: „Vielleicht mag ich dich morgen“ ist eine schöne Geschichte, die mich wirklich sehr gut unterhalten hat. Nach einem starken Anfang und einem tollen Mittelteil, hat sie zum Ende hin leider abgebaut.

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