Mia Faber Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt

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Inhaltsangabe zu „Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt“ von Mia Faber

Die Entstehung des Ortes Beddgelert – eingemeißelt in uralten Stein. Zu einer Zeit, da der Glaube der Druiden vergeht und die alten Götter in Vergessenheit geraten, zweifelt Morgan an seiner Bestimmung. Die Tage des jungen Bauern aus Wales sind angefüllt mit Eintönigkeit und Arbeit. Doch als Banditen seinen Hof überfallen und er Morrígan schmäht, belegt die Kriegergöttin ihn mit einem Bann. Um diesen zu brechen, muss er den Spuren eines Wolfes folgen. Die Vorgeschichte einer irischen Sage.

Eine schöne, irische Sage

— manuk23
manuk23

3,5 Sterne für eine wunderschön neu interpretierte irische Sage.

— LiveReadLove
LiveReadLove

Schöne irische Sage in einem neuen Gewand, die den Leser berührt.

— Zwillingsmama2015
Zwillingsmama2015

so berührend und spannend geschrieben - etwas besonderes für einen Lesetag - Legende

— Claire20
Claire20

Für jeden der etwas für Sagen und Mythologie übrig hat! 5 volle Sternchen!

— buecherduft
buecherduft

Sagenhafte Kurzgeschichte <3

— Rubinrot_Laura
Rubinrot_Laura

Nette Kurzgeschichte für zwischendurch

— Rasente
Rasente

Ein wunderbarer Kurzroman über Mut und Feigheit, ungelebte Liebe und Selbstaufgabe, Verlust und Gewinn. Zum immer wieder lesen :).

— CathrinKuehl
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  • Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    manuk23

    manuk23

    12. April 2017 um 17:28

    Die Entstehung des Ortes Beddgelert – eingemeißelt in uralten Stein. Zu einer Zeit, da der Glaube der Druiden vergeht und die alten Götter in Vergessenheit geraten, zweifelt Morgan an seiner Bestimmung. Die Tage des jungen Bauern aus Wales sind angefüllt mit Eintönigkeit und Arbeit. Doch als Banditen seinen Hof überfallen und er Morrígan schmäht, belegt die Kriegergöttin ihn mit einem Bann. Um diesen zu brechen, muss er den Spuren eines Wolfes folgen. Die Vorgeschichte einer irischen Sage. (Klappentext)Fazit: Ich muss sagen, ich war schon von diesem Cover begeistert. Schlicht aber dennoch wunderschön. Die Story an sich ist wirklich sehr spannend und abwechslungsreich und die Charaktere wachsen Einem sofort ans Herz. Die Umgebung/Schauplätze werden sehr ausführlich und detailreich erklärt und man kann sich richtig etwas darunter vorstellen. Der Schreibstil war angenehm und flüssig zu lesen. Eine tolle Kurzgeschichte für Zwischendurch.

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  • [ 3,5 Sterne ] für die irische Sage

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    LiveReadLove

    LiveReadLove

    09. February 2017 um 08:45

    Worum es geht Der junge Bauer Morgan zweifelt in unruhigen Zeiten an seinem Glauben und seiner Bestimmung. Die Sagen rund um die Druiden und deren Glauben geraten immer weiter in Vergessenheit und Morgan ist gelangweilt von der Eintönigkeit seines Lebens. Als sein Hof von Banditen überfallen und niedergebrannt wird und er eine unerfreuliche Begegnung mit der Kriegergöttin Morrigan hat, wird er von ihr mit einem Fluch belegt. Um diesen Fluch umzukehren, muss Morgan einen Kampf bestreiten, bei dem er nicht weiß, wie sein Ende aussehen wird… Was ich davon halte Als ich das Buch als Rezensionsexemplar angeboten bekommen habe, hat mich vor allem die Information angezogen, dass es sich um eine neu interpretierte irische Sage handelt. Dass Wölfe darin eine Rolle spielen hat mich sehr interessiert und so habe ich zugesagt und das E-Book zur Verfügung gestellt bekommen. Herzlichen Dank an dieser Stelle dem Valkyren Verlag. Ich habe mich sehr darüber gefreut. Die Geschichte beginnt mit einer Großmutter, die ihrem Enkel die Sage um den Ort Beddgelert erzählt, die, wie wir schon bald erfahren sollen, ein recht tragisches Ende nimmt. Es ist ein sehr schöner Einstieg in das Buch, allerdings habe ich den Übergang von Erzählung der Großmutter und der eigentlichen Geschichte als etwas holprig empfunden. Es ist mir schwer gefallen mich zurecht zu finden, weil mir nicht sofort klar war, wo ich mich befinde und um was es geht. Diese erste Verwirrtheit ist allerdings recht schnell wieder verschwunden und ich konnte die magische Stimmung in der Geschichte genießen. Morgan ist mir als Charakter eher unreif und naiv vorgekommen. Er flüchtet vor jeglicher Verantwortung und hadert mit sich und seinem Leben. Er scheint völlig unglücklich mit allem zu sein tut aber nichts dagegen. Er lebt mit seiner Großmutter auf einem kleinen Hof und er liebt sie sehr, trotzdem interessiert er sich keinen Deut für das, was sie ihm erzählt und weiß es nicht zu schätzen, wenn sie ihm sämtliche Sagen über Druiden näher bringen möchte. Als er schließlich verflucht wird, erinnert er sich nach und nach an all ihre Erzählungen und erst, als es zu spät ist, erkennt er den wahren Wert. Auch verflucht ist Morgan mir nicht der sympathischste. Er verändert sich nur langsam, ist immer noch sehr wütend, feige und braucht sehr lange um zu erkennen, was seine Bestimmung ist. Worauf es letztlich hinauslaufen wird, habe ich mir sehr schnell zusammen reimen können, trotzdem hat mir der Verlauf der Geschichte gut gefallen. Die Sage ist ganz anders interpretiert, als man am Anfang vielleicht denkt aber genau dieser Ansatz gefällt mir sehr gut.Man erkennt, dass es immer zwei Seiten einer Medaille gibt und man eine Sage so oder auch anders erzählen kann. Der Schreibstil der Autorin hat mir auch sehr gut gefallen und die Handlung ist kurzweilig Fazit Eine sehr schöne und kurze Geschichte für zwischendurch, die eine irische Sage ganz neu erfindet und interpretiert. Es geht um Feigheit, Langeweile aber auch um Mut und Entschlossenheit. Gleichzeitig kann man durch dieses Buch erfahren, wie wichtig es ist, dass es im Leben immer zwei Seiten gibt und es darauf an kommt, aus welcher Perspektive man eine Situation betrachtet.

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  • Alte irische Sage in einem neuen Gewand

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    Zwillingsmama2015

    Zwillingsmama2015

    04. October 2016 um 11:58

    Mia Faber hat mit "Wolfsbaum: eine irische Sage neu erzählt" eine wirklich schöne und sehr emotionale Geschichte geschrieben. Morrigan lebt mit seiner Großmutter auf einem Bauernhof. Das eintönige Leben tagein und tagaus geht ihm gehörig auf die nerven. Immer nur Feldarbeit und Holzhacken - soll das schon alles gewesen sein? Dann hat er immer wieder Diskussionen mit seiner Großmutter, die noch dem alten Götterglauben anhängt.Als seine Großmutter bei einem Überfall dann umkommt, muss Morrigan erleben, dass an dem alten Götterglauben mehr dran ist, als er gedacht hat. Das Cover ist schon einmal eine Erwähnung wert, denn es ist sehr schlicht gehalten - spiegelt aber genau den Inhalt der Sage wieder - wirklich toll gemacht. Mia Fabers Schreibstil lässt sich sehr gut lesen, man taucht sehr schnell in die Geschichte um Morrigan, seine Großmutter und seine Bestrafung ein - über die ich nicht mehr sagen möchte um möglichenLesern nicht die Spannung zu nehmen. Wer Sagen mag und alte Naturreligionen sympathisch findet, sollte sich die Novelle "Wolfsbaum" einmal genauer ansehen!

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  • Bewegend geschrieben

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    Claire20

    Claire20

    28. September 2016 um 13:23

    Das Cover ist eher unscheinbar, passt aber relativ gut zum Inhalt. Eine Legende über einen jungen Mann, der seinen Weg finden muss und etwas sucht. Wird er es finden und wie? Wird er glücklich? Eine Göttin hat dabei ihre Finger im Spiel. - Meiner Meinung nach ein Werk über das Erwachsen werden und zu erkennen, wann Mut gefragt ist, aber auch über den Kern an Wahrheit in den Legenden und die verschiedenen Erzählperspektiven. Die Handlung wird von einem auktorialen Erzähler geschildert. Prolog und Epilog schließen sich zauberhaft ineinander und geben dem Hauptteil seinen besonderen Stellenwert und die einzelnen Puzzelteile kommen an ihren Platz. Der Schreibstil ist sehr bewegend und hat mich oft zu Tränen gerührt. Nicht oft habe ich etwas derartiges gelesen.  Die Kapitel sind meist nur 5 Seiten lang und meist ist eine zu Beginn genannte Pflanze in den Handlungsstrang mit eingewoben. Ein sehr schönes Leseerlebnis für einen Tag. Ich kann diesen Kurzroman empfehlen - ein Kinoerlebnis im Text. Für jeden, der Göttergeschichten und Legenden/Mythen mag.

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    • 2
  • Ein wunderbarer Kurzroman!

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    CathrinKuehl

    CathrinKuehl

    26. September 2016 um 17:02

    KlappentextDie Entstehung des Ortes Beddgelert – eingemeißelt in uralten Stein.Zu einer Zeit, da der Glaube der Druiden vergeht und die alten Götter in Vergessenheit geraten, zweifelt Morgan an seiner Bestimmung. Die Tage des jungen Bauern aus Wales sind angefüllt mit Eintönigkeit und Arbeit. Doch als Banditen seinen Hof überfallen und er Morrígan schmäht, belegt die Kriegergöttin ihn mit einem Bann. Um diesen zu brechen, muss er den Spuren eines Wolfes folgen.Die Vorgeschichte einer irischen Sage.SchreibstilFabers Schreibstil ist schnörkellos, aber nicht zu einfach. Sie beschreibt und umschreibt im richtigen Maße, sodass genügend eigene Fantasie gefordert aber auch gefördert wird.CharaktereHier geht es vornehmlich um Morgan, der sich mit seiner Rolle als Bauersjunge nicht richtig abfinden mag, jedoch zu feige ist, etwas daran zu ändern. Als der Hof überfallen wird, entkommt er nur knapp mit dem Leben. Anstatt nun aber endlich zu handeln, entschließt er, sich erst einmal zu verstecken. Daraufhin hat die Göttin Morrígan einen ganz besonderen Einfall für ihn …Es ist eine deutliche Änderung der Charakter zu sehen, dennoch für die Seiten einer Novelle nicht überstürzt und nicht erzwungen. Sehr stimmig!UmgebungFaber schafft es, sie wunderbar mit einfließen zu lassen und mit ihr zu interagieren. Sie dient nicht als reiner Schauplatz, sondern ist immer mal wieder Teil der Handlung. Auch Details lassen die Umgebung lebendiger wirken. Ob am Hof, im Wald oder an der Mauer zu den adligen Gemächern – man ist als Leser mittendrin statt nur dabei.PlotEs geht um Feigheit und Mut, Liebe und Verrat, Familie und Egoismus – diese Novelle hat viele Spektren, die alle ineinanderfließen. Und alles wird im Nachhinein gelöst, sodass ich als Leserin zufrieden zurückbleibe.EndeEs kam, wie ich es erwartet hatte. Dennoch war es genau passend, nicht kitschig, nicht zu heftig. Absolut treffend!Fazit5 Sterne gibt es von mir für diese kurzweilige Lektüre, durch die ich nur so hindurchgeflogen bin. Auch wenn Morgan für mich kein Sympathieträger durch und durch war, so arbeitete er sich zu genau dieser Stelle vor. Jetzt muss ich natürlich noch mehr von Faber lesen. Wundervoll!ExtraDanke an den Valkyren Verlag für das bereitgestellte Rezensionsexemplar infolge der Leserunde zu "Wolfsbaum"

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  • Für jeden der etwas für Sagen und Mythologie übrig hat!

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    buecherduft

    buecherduft

    25. September 2016 um 12:54

    Dies ist das zweite Buch, was im Valkyren Verlag erscheint und wie ihr wisst, bin ich hin und weg von dem Verlag. Das erste Buch war der absolute Wahnsinn und hat mich total überzeugt - so auch die Kurzgeschichte, die Anfang des Monats im Verlag erschien.Das Buch startet mit der Erzählung der Sage um die Entstehung des Ortes Beddgelert, wird allerdings unterbrochen als die Kurzgeschichte in ihrem ersten Kapitel einsteigt. Ich war zunächst verwirrt, weil ich dachte, dass es mit der Erzählung der Großmutter weitergeht. Naja, das kommt davon, wenn man die Klappentexte vor dem Lesen nicht nochmal gründlich durchliest. Typisch Sara, würde ich sagen. Nachdem ich es dann gecheckt habe, kam ich gut mit. Typisch für Kurzgeschichten sind ja das relativ offene Ende und den Sinn dahinter - beides hier gegeben und der Sinn wurde sehr gut verstanden. Ich tu mich in Sachen Interpretation immer sehr schwer, aber hier war es herrlich einfach. Der Schreibstil ließ mich ebenso förmlich durch die Geschichte von Morgan fliegen.Der Protagonist wächst von Seite zu Seite aus sich heraus und durchlebt eine Entwicklung, die man anfangs nicht von ihm gedacht hätte. Das macht ein gutes Buch und eine Kurzgeschichte aus, finde ich. Erst Recht eine Sage. Das Ende war auch sehr überraschend. Auch wenn es nicht im Guten endet, habe ich trotzdem was aus der Geschichte mitnehmen können.Natürlich konnte ich es auch nicht lassen mich über die Sage und die Göttin zu informieren. Ich liebe Mythologie und erst recht, wenn sie in Büchern auftauchen. Besonders dann, wenn die Geschichte so strukturiert ist, dass man überall Parallelen findet. Die will ich nicht nennen, um euch ja gar nicht zu spoilern, aber die waren hier durchaus gegeben. Nur ein kleiner Tipp: Beddgelert bedeutet "Gelerts Grab".Die Kurzgeschichte war lehrreich, hat einen wahren Kern und konnte mich mit ihrer Handlung, dem Protagonisten und den liebevollen Details vollkommen für sich gewinnen. Für jeden der etwas für Mythologie, Sagen und Erzählungen übrig hat!

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  • Leserunde zu "Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt" von Mia Faber

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    Valkyren_Verlag

    Valkyren_Verlag

    Liebe Anders-Leser,wir möchten gern unsere zweite Leserunde starten und laden alle Interessierten herzlich dazu ein. Mia Faber, eine österreichische Autorin, hat einen abgeschlossenen Kurzroman geschrieben, der die Vorgeschichte einer alten irischen Sage erzählt.Die Bewerbung zur Leserunde startet ab sofort. Wer erst einmal in die Geschichte hineinschauen möchte, kann dies mit der Leseprobe gerne tun.Bewerbungsende ist der 01.09.2016, das offizielle Erscheinungsdatum der Geschichte. Wir verlosen 15 E-Books im jeweiligen Wunschformat (bitte in die Bewerbung schreiben).Willkommen ist jeder Leser, der sich von der Geschichte angesprochen fühlt. Offizieller Start der Leserunde ist der 05.09.2016. Die Verlegerinnen beteiligen sich gern und gehen auf alle Fragen ein. Vielleicht schaut sogar die Autorin rein. :) Klappentext:Die Entstehung des Ortes Beddgelert – eingemeißelt in uralten Stein.Zu einer Zeit, da der Glaube der Druiden vergeht und die alten Götter in Vergessenheit geraten, zweifelt Morgan an seiner Bestimmung. Die Tage des jungen Bauern aus Wales sind angefüllt mit Eintönigkeit und Arbeit. Doch als Banditen seinen Hof überfallen und er Morrígan schmäht, belegt die Kriegergöttin ihn mit einem Bann. Um diesen zu brechen, muss er den Spuren eines Wolfes folgen.Die Vorgeschichte einer irischen Sage.Wir freuen uns auf unterhaltsame Lesestunden!LGDie ValkyrenAnna&Daniela

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    • 90
  • Eine irische Sage neu erzählt

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    Rubinrot_Laura

    Rubinrot_Laura

    24. September 2016 um 10:45

    Klapptext: Die Entstehung des Ortes Beddgelert – eingemeißelt in uralten Stein. Zu einer Zeit, da der Glaube der Druiden vergeht und die alten Götter in Vergessenheit geraten, zweifelt Morgan an seiner Bestimmung. Die Tage des jungen Bauern aus Wales sind angefüllt mit Eintönigkeit und Arbeit. Doch als Banditen seinen Hof überfallen und er Morrígan schmäht, belegt die Kriegergöttin ihn mit einem Bann. Um diesen zu brechen, muss er den Spuren eines Wolfes folgen. Das Cover: Ich muss ja sagen, ich liebe Wölfe! Und ich finde dieses Cover ist dem Verlag echt gut gelungen, "man brauch nicht viel Farbe um einen Hingucker zu schaffen" sagt es aus. Wieso der Wolf so präsent auf dem Cover ist erfährt man im Buch mehr zu. Der Schreibstil: Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Ich finde sie schreibt wie eine Märchenerzählerin, die Geschichte geht immer flüssig ineinander über und es wird einen nicht langweilig beim lesen. Meine Meinung: Wer als Sagen Fan eine kurze Geschichte für zwischen durch sucht, kommt hier total auf seine Kosten. Man muss die Sage auch gar nicht kennen um das Buch zu verstehen. Finde es wirklich toll wie die Autorin es geschafft hat die Irische Sagenwelt so zauberhaft zu erzählen. Morgan der Protagonist will aber nicht an diese ganzen Geschichten und die alten Götter glauben, bis eines Tages eine direkt vor ihm steht und sein Leben sich dadurch total ändern wird und er eine zweite Chance bekommt. Die Autorin hätte meiner Meinung ruhig noch mehr schreiben können, fand die Geschichte wirklich sehr interessant und würde mich über weitere Bücher von ihr sehr freuen. Fazit: Wer an alte Sagen denkt mit Wölfen noch dazu und das Herz schneller schlägt, sollte sich dieses Buch unbedingt durchlesen. Aber Achtung ihr habt es sehr schnell durchgelesen, also seid euch bewusst das es sich um eine Kurzgeschichte handelt und wir bei der Autorin jetzt um mehr Stoff betteln müssen.

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  • Nicht ganz, was ich erwartet habe ....

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    Rasente

    Rasente

    21. September 2016 um 17:31

    Mia Faber greif in Ihrem Buch eine alte Legende des Ortes Beddgelert in Snowdonia (Wales) auf. "In the 13th century Llewelyn, prince of North Wales, had a palace at Beddgelert. One day he went hunting without Gelert, ‘The Faithful Hound’, who was unaccountably absent. On Llewelyn's return the truant, stained and smeared with blood, joyfully sprang to meet his master. The prince alarmed hastened to find his son, and saw the infant's cot empty, the bedclothes and floor covered with blood. The frantic father plunged his sword into the hound's side, thinking it had killed his heir. The dog's dying yell was answered by a child's cry. Llewelyn searched and discovered his boy unharmed, but nearby lay the body of a mighty wolf which Gelert had slain. The prince filled with remorse is said never to have smiled again. He buried Gelert here". (http://www.beddgelerttourism.com/gelert/) Diese Legende flicht sie geschickt schon am Anfang des Buches ein um einen Rahmen für ihre eigene Handlung zu spinnen. Die legende selber finde ich toll, interessant, verheissungsvoll und auch moralisch packend. Insofern habe ich mir hier sehr sehr viel von dem Buch versprochen. Diese Erwartungen konnten leider nicht erfüllt werden. Zwar besitzt Mia Faber einen schönen Erzählstil und Ihre Worte lassen sich flüssig weglesen. Doch die erzählte Handlung und auch das Ende haben mich enttäuscht und unbefriedigt zurückgelassen. Die Geschichte beginnt vielversprechend, und ich habe immer auf das große "AHA" Erlebnis gewartet. Auf die Moralische Pointe. Das, was uns die Sage & legende lehrreiches aus der Vergangenheit mitteilen will. Doch das blieb aus. Der Protagonist ist ein feige agierender Mensch, der mit seinen Handlungen und Denkweisen größtenteils glaubwürdig und nachvollziehbar beschrieben ist. Ausgerechnet sein Ende, bei dem er doch noch so etwas wie Mut fasst fand ich jedoch nicht so ganz gelungen. Das Ganze hinterließ ein leeres Gefühl bei mir. Insgesamt habe ich das Gefühl gehabt, hier wurde nicht auf den eigentlichen Kern der Legende eingegangen. Das finde ich schade, da die Erzählweise ansonsten größtenteils solide ist. Für mich leider enttäuschend. (Meine genaueren Gedanken zu diesem Buch findet Ihr wie immer auf meinem Blog.) Übrigens fand ich diese Seite ganz nett: https://www.planet-schule.de/wissenspool/die-brueder-grimm/inhalt/hintergrund/maerchen-definition-abgrenzung-zur-sage-legende-fabel.html

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    • 2
  • Wunderschöne irische Sage mit authentischem Protagonisten

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    Melanie_Vogltanz

    Melanie_Vogltanz

    13. September 2016 um 22:13

    Die Novelle "Wolfsbaum" hat sich eine irische Sage zum Vorbild genommen und ihre eigene Geschichte darum gewoben. Dabei geht es um Morgan, einen jungen Mann, der mit seinem einfachen und eintönigen Leben unzufrieden ist, und dessen Großmutter, die immer noch dem alten Glauben an die Götter- und Feenwelt anhängt. Bald muss Morgan begreifen, dass dieser Glaube einen sehr wahren Kern hat, als er direkt mit einer der Göttinnen konfrontiert und mit einer außergewöhnlichen Strafe bedacht wird.Stilistisch ist die Sage wunderbar erzählt und liest sich angenehm flüssig. Durch gemeine Cliffhanger und Plottwists bleibt man als Leser immer am Ball und will unbedingt wissen, wie es weitergeht und wie die Geschichte für Morgan ausgeht. Schon relativ am Anfang wird deutlich gemacht, dass sie kein gutes Ende finden wird, was das Ende aber nicht viel weniger tragisch und traurig macht.Die irische Sagenwelt ist auf natürliche Weise in die Geschichte eingeflochten, und es war sehr spannend, in diese fremde Welt einzutauchen.Morgan ist ein Protagonist, der vielleicht nicht jedem Leser gefallen wird: Er ist eher passiv und, eine seiner wichtigsten, handlungstragenden Eigenschaften, ein ziemlicher Feigling, wird also nicht als a priori "Held" in die Geschichte eingeführt. Seine Fehler machen ihn aber in meinen Augen authentisch und auch sympathisch, und im Laufe der Geschichte macht er eine Entwicklung durch, die ihn zwingt, seine Feigheit zu überwinden.Alles in allem kann ich "Wolfsbaum" nur empfehlen!

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  • „Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt“ von Mia Faber

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    nancyhett

    nancyhett

    13. September 2016 um 06:59

    Die Vorgeschichte zu einer alten irischen Sage von der österreichischen Autorin Mia Faber, erzählt in einem Kurzroman. Klappentext: Die Entstehung des Ortes Beddgelert – eingemeißelt in uralten Stein.Zu einer Zeit, da der Glaube der Druiden vergeht und die alten Götter in Vergessenheit geraten, zweifelt Morgan an seiner Bestimmung. Die Tage des jungen Bauern aus Wales sind angefüllt mit Eintönigkeit und Arbeit. Doch als Banditen seinen Hof überfallen und er Morrígan schmäht, belegt die Kriegergöttin ihn mit einem Bann. Um diesen zu brechen, muss er den Spuren eines Wolfes folgen.Die Vorgeschichte einer irischen Sage. Meine Meinung: Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und angenehm zu lesen. Die Protagonisten und die Handlung konnten mich leider nicht in ihren Bann ziehen und so kam für mich nicht wirklich Spannung . Aber da hat ja zum Glück, der seinen eigenen Geschmack. Mein Fazit: Eine schöne Fantasy-Kurzgeschichte, aber für mich nicht wirklich fesselnd.

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  • Wunderschön und zum Nachdenken

    Wolfsbaum: Eine irische Sage neu erzählt
    Isbel

    Isbel

    11. September 2016 um 14:37

    Die Handlung bezieht sich auf eine reale Sage über den Ort Beddgelert, welcher in Nordwales liegt. Auf ca. 80 Seiten begleiten wir Morgan, einen jungen Mann, der sich ein Abenteuer wünscht, aber nicht den Mut besitzt, hinaus in die Welt zu ziehen, und stattdessen jeden Tag rumjammert. Bei einem Überfall auf sein Haus beleidigt und verflucht er stundenlang die Kriegergöttin Morrigan und wird von ihr in einen Wolf verwandelt. Ob er seine menschliche Gestalt wiedererlangen kann, liegt ganz bei ihm. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und dem Genre angemessen. Einige Sätze regen auch ziemlich zum Nachdenken an. Wie bei einer Sage zu erwarten, konzentriert sie sich auf den Kern der Handlung und auf die Entwicklung der Hauptperson. Das Ende war auf der einen Seite traurig, aber auch sehr passend. Ich denke, Morgan hat endlich erkannt, wer er ist. Ich selbst liebe Märchen und Sagen und störe mich nicht an konzentrierten Geschichten. Wer jedoch eine ausgeschmückte Geschichte mit viel drumherum lesen will, sollte zu einem anderen Buch greifen.

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