Green Bonanza

von Mia Frogner 
4,4 Sterne bei50 Bewertungen
Green Bonanza
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Tolle interessante Rezepte

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Kein knappes Rezeptebuch, sondern wie eine gemütliche Kochrunde bei Freunden. Ein vegetarisches und an vielen Stellen auch veganes Kochbuch.

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Inhaltsangabe zu "Green Bonanza"

Mia Frogners Motto in der Küche ist stets: „Alle grünen Dinge sind gut!“ – denn für Mia gibt es nichts Schöneres, als ihre Freude an nährstoffreichen und natürlichen Zutaten mit Freunden und Familie zu teilen. Ihre Liebe für alles Grüne zeigt sich auf jeder Seite dieses wunderschön gestalteten Buches.
Hier finden sich über 60 leckere und rein pflanzliche Rezepte, neue Verwendungsideen für die besten Basiszutaten, Wissenswertes rund um die grünen Zutaten und Tipps, wie man mehr vom Gemüse verwendet und damit weniger Abfall produziert. Mias Ideen machen Lust, neue Gemüserezepte zu entdecken!

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783799512275
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:Jan Thorbecke Verlag
Erscheinungsdatum:28.08.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Odenwaldwurmvor 8 Monaten
    Kurzmeinung: Tolle interessante Rezepte
    über 60 vegane Rezepte

    „…alle grünen Dinge sind gut.“ So lautet Mia Frogners Motto in der Küche, denn für Mia gibt es nichts Schöneres, als ihre Freude an nährstoffreichen und natürlichen Zutaten mit Freunden und Familie zu teilen. Ihre Liebe für alles Grüne zeigt sich auf jeder Seite ihres Buches „Green Bonanza“ (Jan Thorbecke Verlag).In dieser grünen Goldgrube finden sich über 50 leckere und rein pflanzliche Rezepte wie Kartoffelpizza, gebratene Frühlingsrollen mit Kohlfüllung oder Taco-Suppe. Auch an Nachtisch und Snacks ist gedacht und sogar selbstgemachte Nussmilch gehört zu Mias Spezialitäten. Daneben verrät die Norwegerin neue Verwendungsideen für die besten Basiszutaten, Wissenswertes rund um die grünen Zutaten und Tipps, wie man mehr vom Gemüse verwendet und damit weniger Abfall produziert.Mias Ideen machen Lust, neue Gemüserezepte zu entdecken! Aber natürlich können alle Rezepte auch mit Fisch und Fleisch kombiniert werden.  (Klappcovertext vom Buch)
    Ein tolles Kochbuch auf knapp 200 Seiten befindet sich über 60 vegane Rezepte. Am Anfang des Buches werden die wichtigsten Geräte und Hilfsmittel in ihrer Küche nicht fehlen dürfen, ebenso werden 13 besondere Zutaten erklärt.
    Das Buch ist in mehrere Kapitel unterteilt und in jedem wird eine andere Lebensmittelgruppe vorgestellt und es gibt Rezeptbeispiele dazu. Am Anfang jedes Kapitels werden die jeweiligen Lebensmittelgruppen außerdem nochmals gründlich vorgestellt. Neben Gemüsesorten wie Kohl, Rote Bete, Zucchini, Nüsse, Kürbis ua. findet man auch einige Tofu-Rezepte im Buch. Gut ist das der Aufwand am Anfang des Rezeptes hingewiesen wird. Es gibt einige Grundrezepte bei denen verschiedene Abwandlungsmöglichkeiten dabeistehen. Auch wir erwähnt für wie viele Personen das Rezept ist. Es gibt auch ein paar Tipps zur Resteverwertung. Alle Beschreibungen sind gut und verständlich erklärt.
    Toll haben wir ach ich Fotos im Buch gefallen und sie haben nicht zum Ausprobieren des Rezeptes angeregt.
    Ich kann das Kochbuch auch jedem nicht Veganer

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    JustMevor 10 Monaten
    Kurzmeinung: Kein knappes Rezeptebuch, sondern wie eine gemütliche Kochrunde bei Freunden. Ein vegetarisches und an vielen Stellen auch veganes Kochbuch.
    Kochen mit Freunden

    "Green Bonanza" von Mia Frogner ist nicht nur ein Kochbuch, sondern lädt einen quasi zu einem gemeinsamen Kochen unter Freunden ein. Mia Frogner ist eine norwegische Bloggerin und hat viel des erzählenden von einem Blog mit in das Buch gebracht. So gibt es zu jedem Rezept eine kurze Anekdote oder Einführung zu dem Rezept. Auch Varianten oder Tipps zu den Sorten der Zutaten gibt es dort schon mal.

    Allem voran stehen die einleitenden Kapitel in denen die Autorin von ihren Erfahrungen und Einstellungen zu "richtiger" Ernährung und Kochen erzählt, sowie ihre liebsten Küchenutensilien und unbekanntesten Zutaten vorstellt. Am Ende des Buches gibt es dann noch einige Tipps zur Resteverwertung und Aufbewahrung.

    Die Rezepte sind nach den Hauptzutaten in Themenbereiche unterteilt. So gibt es zum Beispiel ein Kapitel zu Kartoffeln, eins zu Kohl oder Tomaten, aber auch zu Linsen, Tofu oder Nüssen kann man Rezepte finden. Jeder Themenbereich wird mit einer Einführung in den Themenbereich begonnen. Da werden von den typischen Sorten berichtet, von Nährstoffen und auch einfach Traditionen und Begebenheiten, die die Autorin mit diesen Rezepten verbindet.

    Auch die Rezepte selbst lesen sich an manchen Stellen eher wie eine schöne Erzählung, als wie eine pure Anleitung. Leider sind die Mengenangaben in der Zutatenliste öfter mal ungenau. Zumindest bin ich mir nie sicher, wie viel jetzt eine kleine Schale oder eine Dose ist. Und sind die Dosen in Norwegen eigentlich genauso groß wie unsere? Auch eine Zeitangabe für die Zubereitungsdauer gibt es nicht, aber das finde ich nicht schlimm. Da hat ja sowieso meist jeder ein eigenes Tempo. Auf der gegenüberliegenden Seite finden sich immer ein schönes und großes Bild des fertigen Gerichts. Bebilderungen für die Zwischenschritte gibt es keine, aber so bekommt man schon gleich beim ersten durchblättern Appetit.

    Es gibt sowohl ein Rezepte-, als auch ein Zutatenregister, sodass man auch gleich nach allen Rezepten mit einer bestimmten Zutat suchen kann.


    Mir gefällt die Aufmachung dieses Kochbuches, man muss sich eben bewusst sein was man bekommt. Es ist keine Sammlung von kappen Rezepten, sondern eben wie ein Kochabenteuer mit Freunden, inklusive der Anekdoten und Anmerkungen zu Zutaten und Rezepten. Dadurch wird man an vielen Stellen auch ermutigt selbst was neues auszuprobieren und doch einfach mal eine Zutat auszutauschen.
    Auch die Gliederung in Themengruppen finde ich gelungen. Besonders, wenn es sich um Tofu oder Nüsse handelt, mit denen ich vorher noch nicht so viel gekocht habe. Durch dieses Buch habe ich mich zum ersten Mal an Tofu getraut und das ist gar nicht so kompliziert wie man zunächst denkt.
    Durch den erzählenden Charakter der Rezepte und die Texte zwischen den Rezeptblöcken eignet sich dieses Buch auch wunderbar zum schmökern. Und die großen Fotos, auf denen teilweise auch gemütliche Runden von Freunden und Familie zu sehen sind, geben einem das Gefühl eben direkt dabei zu sein und nicht alleine in der Küche zu stehen.

    Ich würde das Buch allen empfehlen, die weitere Erfahrungen in der vegetarischen und veganen Küche sammeln wollen und auch Spaß an einem erzählendem Stil haben. Für meine Mutter zum Beispiel war das nichts, sie meinte ihr wäre das viel zu viel drumherum. Also einfach vorher überlegen, was wohl zu einem passt.



    Danke für die Verfügungsstellung eines kostenlosen Rezensionsexemplares.

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    L
    little_devilvor einem Jahr
    Gut gedacht

    Gemüse ist gesund - neue Rezepte auszuprobieren waren der Grund, sich dieses Buch genauer anzuschauen. Die Fotos im Buch sind toll und machen sofort Appetit, am liebsten möchte man gleich alles probieren.

    Von den Rezepten wurde dann auch gleich etwas ausprobiert. Die Pasta mit Paprikasauce und gebackenem Blumenkohl fiel mir als erstes ins Auge, musste also auch gleich als erstes getestet werden. Das Ergebnis war superlecker! Da die Rezepte sehr gut erklärt sind, kann man beim Kochen eigentlich keinen Fehler machen. Was jedoch etwas nachteilig war, war der riesige Aufwand. Für das genannte Gericht stand ich fast zwei Stunden lang in der Küche. Es waren viele kleine Arbeitsschritte nötig, die einfach Zeit kosten.

    Es sind generell viele interessante Rezepte im Buch, von denen wirklich einige sehr viel Zeit bei der Zubereitung kosten. Man sollte im Vorfeld jedes Rezept genau studieren, um abschätzen zu können, wie lange man braucht. Eine genauere Angabe dazu wäre nicht schlecht gewesen. In einigen Rezepten tauchen auch immer wieder Zutaten auf, an die man nicht ganz so leicht herankommt, also ist Planung wirklich das A & O.

    Was mich an dem Buch ein wenig gestört hat, ist dass einige Rezepte zu sehr vom Thema abweichen. Beim Titel des Buches denke ich sofort an ein Gemüsekochbuch, so weit so gut. Dass die Rezepte vegetarisch sind,ist hierbei vollkommen in Ordnung und zu erwarten gewesen. Aber Rezepte, die dann konsequent statt auf Milchprodukte auf Nussmilch oder Nussmus zurückgreifen, sind mir persönlich dann doch zu alternativ. Gemüse essen bedeutet doch nicht, zeitgleich alle tierischen Produkte vom Speiseplan zu streichen... Aus diesem Grund bin ich bei diesem Buch dann auch leider nur zu einer 3-Sterne-Bewertung gekommen: es sind viele leckere Rezepte im Buch, aber in Teilen ist es deutlich übers Ziel hinausgeschossen!

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    A
    Anni1609vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Zunächst war ich skeptisch, dann aber wirklich überzeugt. Wirklich sehr leckere Rezepte, die gar nicht sooo schwer sind zum kochen!
    Überzeugendes vegetarisches Kochbuch mit Suchtgefahr!

    „Green Bonanza – Rezepte für mehr Grün auf dem Tisch“ von Mia Frogner ist ein modernes vegetarisches Kochbuch, das Lust auf fleischfreies Essen macht.

     

    Das Kochbuch weckt von Beginn an das Interesse, da bereits die Umschlaggestaltung sehr ansprechend gelungen ist. Es wirkt aufgrund des Gebundenen Formates äußerst hochwertig, was auch zusätzlich mit dem Lesezeichenband noch verstärkt wird. Die einzelnen Seiten sind aus festem Papier – die Haptik bleibt somit auch nicht auf der Strecke.

    Hinsichtlich der Optik hat sich die Autorin scheinbar eine sehr gute Fotografin an die Seite geholt. Die Bilder in dem Kochbuch sind wunderschön und stets passend zum Inhalt. Die Bilder der einzelnen Rezepte lassen das Wasser im Mund zusammen laufen. Als Leser bleibt einem kaum etwas Anderes übrig, als mit dem Kochen zu beginnen.

    Das Kochbuch ist in unterschiedliche Kapitel unterteilt, z.B. Kartoffeln, Grünes, Linsen, etc. Innerhalb dieser Kapitel gibt es verschiedene Rezepte zu den jeweiligen Gemüsesorten und vorweg Informatives über das jeweilige Gemüse. Die Rezepte sind wunderbar beschrieben. Die Erklärungen sind nicht lehrbuchmäßig und trocken sachlich, sondern eher beschreibend und intuitiv geschrieben. Die Autorin macht den Leser im Rezept auf mögliche Probleme aufmerksam und erläutert anschließend die Lösung. Zudem ist der Ablauf in einem Rezept logisch aufgebaut. Mia Frogner beschreibt den Kochvorgang im zeitlich korrekten Ablauf, bei dem auch Schneidearbeiten zeitlich passend mit eingebaut werden. Insgesamt bemerkt der Leser während des Lesens des Kochbuchs die Leidenschaft der Autorin und ihre Liebe zum vegetarischen Essen.

    Besonders gut finde ich das Zutatenregister am Ende des Buches. Dadurch ist es dem Leser schnell möglich, ein passendes Rezept zum noch vorhandenen Gemüse zu finden. Resteverwertung ist somit ohne Probleme möglich.

    „Green Bonanza“ besteht aus 201 Seiten und ist im Jan Thorbecke Verlag 2017 erschienen. Ursprünglich ist das Kochbuch 2016 in Norwegen erschienen.

     

    Ich kann für dieses Kochbuch wirklich nur eine uneingeschränkte Empfehlung aussprechen. Ich bin zwar kein Vegetarier, liebe dieses Buch aber trotzdem. Der Autorin ist es gelungen, mit schmackhaften, vegetarischen Gerichten zu überzeugen. Auch in ihren Texten wirkt Mia Frogner sehr sympathisch, sicher auch, da sie nicht als militante Vegetarierin erscheint, die alle anderen Menschen bekehren möchte. Die Rezepte sind wirklich leicht nachzukochen und warten vor allem nicht mit ausgefallenen, exotischen Zutaten auf. Ein wirklich schönes Kochbuch!

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    evaflvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Mal ein anderes Kochbuch.
    Kinderfreie Singleküche.

    Ein Buch mit lauter Rezepten rund ums „grün“, denn „Alle grünen Dinge sind gut“ – so das Motto der Autorin Mia Frogner. Im Buch gibt es entsprechend über 60 leckere und rein pflanzliche Rezepte, ebenso Wissenswertes rund um die grünen Zutaten und auch Tipps und Tricks.

    Kochen ist für mich etwas, was nicht nur notwendiges Übel ist, sondern auch Spaß macht. Ich koche gerne und probiere immer wieder gerne verschiedene Zutaten, Herstellungsarten und neue Rezepte aus. Nun also sollten es mal „nur grüne Zutaten“ sein, eine spannende Herausforderung.

    Das Buch ist übersichtlich aufgebaut, man merkt durchaus sehr, wie man viel Wert auf Fotos gelegt hat. So erfährt man meist erst einmal etwas rund um das jeweilige Gemüse, kann aber auch immer wieder einige persönliche Geschichten der Autorin lesen. Hier erklärt sie ausführliche ihre jeweilige Verbindung zum Rezept. Das anschließende Rezept ist ganzseitig bebildert, auf der anderen Seite findet man seitlich die benötigten Zutaten, rechts daneben als Text die genauen Zubereitungshinweise.

    An Rezepten findet man z.B. Rosenkohl aus der Pfanne mit Granatapfel, Sommerrollen mit Erdnusssosse, ein rotes Curry mit selbstgemachter Currypaste, Pizza mit Spinat und Artischocken, Granola mit Zimt Kokos und Pistazien sowie Buchweizenpfannkuchen mit Banane.

    Für meinen Geschmack war es bei diesem Kochbuch einfach so, dass es mir immer mal wieder zuviele Zutaten waren – oder es einfach sehr simpel war. Da gabs für ein Rezept gleich vier Anleitungen bei der Zubereitung, weil man eben auch noch Soße, Dip und Topping oder so herstellen musste. Andernfalls war es dann ein Rezept über Tomaten, die bei 100 Grad im Ofen für vier-fünf Stunden vor sich hin herum liegen.

    Desweiteren ist dieses Buch sehr bebildert, da man zwischendurch immer mal ein paar Fotos drin hat, die Leute bei der Zubereitung zeigen oder eben das verschiedene Gemüse. Eine schöne Aufmachung ist toll und nett, aber bei gut 200 Seiten eines Kochbuches hätte ich dann auch gerne mindestens mal 80 Rezepte, gerne noch ein paar gebündelte Tipps, Tricks und Hinweise, aber nicht ständig abgedruckte Bilder.

    Ich bin ein wenig enttäuscht von diesem Kochbuch. Es enthält durchaus kreative Rezepte, keine Frage. Von den Zutaten her ist das meiste auch machbar, die Betonung auf dem „guten Salz“ und dem „guten Olivenöl“ finde ich übertrieben – das sollte ja doch auch jeder selbst für sich abwägen – und finanziell dann stemmen können. (Außerdem kauft man doch auch eher nur die „guten“ Zutaten…) Es waren durchaus gute Tipps im Buch enthalten, ich habe wieder ein wenig dazugelernt, kreative Anleitungen hinsichtlich neuer Rezepte erfahren.

    Was mir aber nicht zusagt ist der zeitliche Aufwand teilweise, außerdem eben auch die für mich übertriebene Bebilderung.

    Entsprechend vergebe ich hier 3 von 5 Sternen, bei einer Empfehlung bleibe ich unentschlossen – ich kann es weder überzeugend empfehlen noch entschlossen abraten.

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    klaraelisavor einem Jahr
    Grünes Glück

    Das Kochbuch "Green Bonanza" - Grüne Goldgrube ist das erste Kochbuch der Norwegerin Mia Frogner und mit sehr ansprechenden Fotos von Josefin Lindner bebildert. Der Rezeptteil ist in folgende Abschnitte aufgeteilt: 1. Kartoffeln und Süßkartoffeln, 2. Kohl, Blumenkohl und Rosenkohl, 3. Linsen, 4. Grünes, 5. Tomaten, 6. Tofu, 7. Möhren und Rote Bete, 8. Aubergine, Zucchini & Kürbis und 9. Nüsse. Eine Danksagung sowie das Rezepte - und Zutatenregister runden das Kochbuch ab. Nach der Inhaltsübersicht beginnt das Buch mit dem Kapitel "Die richtige" Ernährung, danach folgt "10 Dinge, die in meiner Küche nicht fehlen dürfen". Ich bin überzeugt, dass diese wohl jeder Hobbykoch sowieso in seiner Küche hat. Interessant ist der Abschnitt "13 Zutaten, die vielleicht erklärungsbedürftig sind". Jedem Kapitel stellt die Autorin ein oder zwei Seiten Interessantes und Wissenswertes sowie persönliche Details voraus. Rezepte aus dem Bereich Tofu habe ich nicht nachgekocht, da Tofu nicht unbedingt zu meinen/unseren Lieblingsspeisen gehört und wohl auch nie gehören wird. Doch das ist reine Geschmackssache und jedem selbst überlassen. Die Rezepte selbst sind sehr gut beschrieben, so dass auch ein Anfänger sich gut damit zurechtfindet. Es gibt verschiedene Rezepte für zwei oder vier Personen. Angetan bin ich von den weltbesten Ofenkartoffeln auf S. 30. Hier hat die Autorin nicht übertrieben. Das Rezept ist einfach nachzukochen und die Ofenkartoffeln schmecken wirklich traumhaft gut. Der italienische Eintopf mit Pasta und Zucchini auf S. 168 hat mich gleichfalls voll und ganz überzeugt. Es gibt aber auch Rezepte, die unwahrscheinlich aufwendig und kostenintensiv sind und nach einem langen Arbeitstag nicht mehr realisierbar sind. Empfehlenswert zu lesen ist der letzte Abschnitt "Nicht wegwerfen, Bouillon kochen!", wobei mir diese Empfehlung auch aus anderen Kochbüchern bekannt ist. Insgesamt hat mir das Kochbuch von Mia Frogner gut gefallen. Jede Hobbyköchin hat einen hinreichenden Vorrat an Kochbüchern im Haus, ist aber dennoch immer offen für neue Anregungen und vor allen Dingen für Vorschläge, wie man sich noch gesünder ernähren könnte. Dadurch kommen auch ständig neue ernährungswissenschaftliche Erkenntnisse hinzu. Etwas enttäuscht bin ich von der geringen Anzahl der Rezepte. Wünschenswert wären Kalorienangaben und Zubereitungszeiten gewesen.

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    mirabellos avatar
    mirabellovor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein sehr sympathisches Kochbuch mit tollen Anregungen!
    Sympathisch

    Green Bonanza ist ein sehr sympathisches Kochbuch, das in einem großzügigen Format mit guter Ausstattung auch einiges her macht. Die bunte Gemüsepfanne auf der Titelseite lockt Liebhaber frischer Zutaten und außergewöhnlicher Kombinationen. Die in einem Knallgrün abgesetzte Titelschrift ist passend gewählt und wirkt durch die Durchbrüche so echt und handgemacht, wie das Essen, das man gerne zubereiten möchte. Einzig die Wahl eines roten Lesebändchens ist für mich nicht nachvollziehbar - für ein rundum gelungenes Konzept hätte es den Farbton der Titelschrift bekommen können. Anfangs fand ich, dass Naturpapier hier eine gute Wahl gewesen wäre, aber auf dem gewählten Papier kommt der Druck sehr gut zur Geltung.

    Die Fotografien gefallen sehr, da nicht nur die Gerichte oder die mit ihnen verbundenen Arbeitsschritte sehr stilvoll in Szene gesetzt werden, sondern auch, weil keine perfekten Models abgebildet werden, sondern Mia Frogner möglicherweise tatsächlich mit ihren Freunden kocht. Die Autorin gibt darüber hinaus einen schönen Einblick in ihre Küchenphilosophie. In kleinen persönlichen Texten erzählt sie davon, was das Kochen ihrer Kindheit, zusammen mit der Großmutter oder der Mutter ausgemacht hat und warum auch mal kuriose Kombinationen wie Nudelgerichte und Kartoffeln auf den Tisch gewandert sind.

    Die Aufteilung der Rezepte erfolgt nach Hauptzutaten. So lassen sich Unterteilungen wie "Kartoffeln und Süßkartoffeln", "Grünes" oder "Möhren und Rote Bete" finden, die jeweils mit einem kurzen Text eingeleitet werden. So kommt es auch vor, dass manche Gerichtarten häufiger in unterschiedlichen Kapiteln vorkommen, besonders aufgefallen ist mir dies bei den verschiedensten Pizza-Varianten. Dieses System kann ein bisschen verwirrend sein, genauso läd es aber auch dazu ein, sich beim Durchblättern und Lesen der Texte und Rezepte etwas Zeit zu nehmen und diese als Grundlage für eigene Variationen zu nehmen.

    Insgesamt finde ich dieses Buch mit wunderschönen Fotografien und interessanten Rezepten sehr gelungen!

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    LadyIceTeas avatar
    LadyIceTeavor einem Jahr
    Nicht nur das Essen auf dem Cover sieht lecker aus...

    „…alle grünen Dinge sind gut.“ So lautet Mia Frogners Motto in der Küche, denn für Mia gibt es nichts Schöneres, als ihre Freude an nährstoffreichen und natürlichen Zutaten mit Freunden und Familie zu teilen. Ihre Liebe für alles Grüne zeigt sich auf jeder Seite ihres Buches „Green Bonanza“ (Jan Thorbecke Verlag).

    Ich liebe es verschiedene Kochbücher auszuprobieren und da ich in letzter Zeit immer weniger Lust auf Fleisch habe, habe ich mal zu diesem Kochbuch gegriffen. Bei „Green Bonanza“ von Mia Frogner sprangen mir sofort die tollen Fotos ins Auge. Die sind mir bei einem Kochbuch immer besonders wichtig.
    Beim Umblettern der ersten Seiten und lesen der ersten Einführungen stieß ich auf die tollen Listen „10 Dinge, die in meiner Küche nicht fehlen dürfen“ und „13 Zutaten die vielleicht erklärungsbedürftig sind“.
    An der ersten Liste fand ich einfach super, dass man direkt sehen konnte, ob man gut für dieses Kochbuch ausgestattet ist oder nicht. So bleibt einem die unliebsame Erfahrung erspart, dass man mitten beim Kochen nicht das richtige Werkzeug hat und schnell irgendwie improvisieren muss.
    Die zweite Liste gefiel mir gut, da ich einige der Zutaten wirklich nicht kannte und so wenigstens einen kleinen Einblick erhalten habe, in das was mich bald erwarten wird.
    Bei den Rezepten hat mir gut gefallen, dass es immer etwas Persönliches der Autorin gab. Entweder was sie mag oder wie sie die Rezepte angeht und wie man sie auch anders angehen könnte. Z.B. mit der Hand kneten anstatt mit der Rührmaschine.
    Die Rezepte sind sicherlich nicht für jeden was. Wer nur gutbürgerliche Hausmannskost kennt, wird hier bestimmt mal verwundert sein aber trotzdem findet hier bestimmt jeder etwas Leckeres, was er mal ausprobieren möchte.
    Ein wirklich schönes Kochbuch, bei dem ich mich freue, bald einiges auszuprobieren.

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    bookvampvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ein schönes vegetarisches Kochbuch mit leckeren Rezeptideen. Sehr schöne Illustrationen, also auch ein schönes Geschenk.
    Tolle Bilder mit zum Teil ausgefallenen Zutaten

    Cover: Das Cover hat mich angesprochen, es fällt auch direkt ins Auge. Das Gericht auf dem Cover fand ich auch sehr ansprechend.

    Inhalt: Die Rezepte sind vielfältig und einfalls reich.Wer allerdings vor vielen Zutaten oder auch "speziellen" Zutaten zurück schreckt ist hier vielleicht nicht ganz richtig.
    Es gab einige Rezepte die mich angesprochen haben und wieder andere bei denen ich mich echt schwer getan habe die Zutaten zu erhalten. Aber wenn man kreativ ist und ein wenig Erfahrung im Kochen hat findet man auch hier Ersatz.
    Was mich sehr angesprochen hat waren die tollen Illustrationen, die sich durch das ganze Buch ziehen.
    Ich hätte mir vielleicht noch das ein oder andere Rezept gewünscht, dass man bei Bedarf auch durch Fleisch ergänzen kann.
    Was mir fehlt sind Kalorienangaben und Zubereitungszeiten, da insbesondere das zweite für Kocheinsteiger hilfreich wäre.
    Es gibt auch einige Infos zu der Autorin und natürlich auch Tipps zu Lagerung, Vorrat und Zubereitung.

    Fazit: Ein schönes vegetarisches Kochbuch mit leckeren Rezeptideen. Sehr schöne Illustrationen, also auch ein schönes Geschenk.

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    Cellissimavor einem Jahr
    Eine echte Entdeckung!

    Green Bonanza ist eine wahre Entdeckung - es ist eines der schönsten und besten Kochbücher, auf die ich dieses Jahr aufmerksam geworden bin.
    Tolle, achtsame und informative Texte, wunderschöne, hochwertige Fotos, die sofort Appetit und viel Lust auf´s Nachkochen machen, gesunde, ursprüngliche Zutaten, tolle Rezepte, die allesamt schnell und einfach gelingen und so lecker sind ... was will man mehr?!
    Ich bin wählerisch. Es kommt ganz, ganz selten vor, dass mir in einem solchen Buch wirklich JEDES Rezept zusagt. In den allermeisten Fällen gibt es zwar einige, in die ich mich verliebe - aber auch genauso viele, die mir nicht zusagen, von denen ich sofort weiß, dass ich sie nicht testen will, bzw. die mir absolut nicht schmecken.
    Nicht so bei Green Bonanza! Hier gefiel mir auf Anhieb ausnahmslos JEDES Rezept. Ich wollte alle testen. Das habe ich getan - und ich wurde nicht enttäuscht. Alle waren lecker, alle haben begeisert, alle werden weiterhin auf den Tisch kommen!
    Bei Mia Frogner ist wirklich für jeden Geschmack was dabei, findet jeder "seine" Rezepte und Gerichte.
    Besonders toll fanden wir bspw. die Enchiladas mit Süßkartoffeln und Limettensauce, die Ofenkartoffeln, Blumenkohl, Brokkoli und Kichererbsen mit Zitronen-Tahini-Dressing, die Blumenkohl-Barbecue-Wings, den Linseneintopf mit Kokosmilch, Ingwer und Koriander, die Spinat-Quinoa-Bällchen, die gebackene Kichererbsen-Tomatensuppe, die Möhrensuppe mit Curry, die Tofu-, Pasta-, Falafel- und Burgerrezepte, die Pizza mit Grillgemüse, das rote Curry ... man sieht, ich zähle schon wieder nahezu den gesamten Inhalt auf.
    Weil wirklich jedes Gericht ein Gedicht ist!
    Einzig die Nährwertangaben pro Portion fehlen, aber das soll bei diesem ansonsten perfekten und wundervollen Kochbuch nun wirklich nicht ins Gewicht fallen.
    Fazit also: Ein absolutes Muss für alle, die mehr Grün auf den Tisch bringen wollen, sich gesund und bewusst ernähren wollen. Hier findet jeder was, auch langjährige Vegetarier und Veganer wie meine Wenigkeit können noch Neues entdecken und sich in Rezepte so sehr verlieben, dass sie sie immer und immer wieder kochen und essen wollen und werden.
    Nur gesunde Zutaten. Wenn Kohlenhydrate verwendet werden, dann nur gute.
    Schließlich ist absolut positiv, dass Mia Frogner viele gute Eiweißquellen wie Kichererbsen und Quinoa verwendet, was für Vegetarier und Veganer extrem wichtig ist.
    Dieses Buch ist schon jetzt nicht mehr wegzudenken aus unserer Küche.
    Es ist eines der seltenen Bücher, die wirklich hundertprozentig das halten, was sie versprechen. Eines der tollsten Kochbücher des Jahres 2017 - und schon jetzt einer meiner absoluten Lieblinge.
    Ich bin absolut begeistert und hoffe sehr, dass es bald ein neues, ebenso tolles Kochbuch von Mia Frogner geben wird!

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