Sommerblau

von Mia March 
4,2 Sterne bei42 Bewertungen
Sommerblau
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schnaeppchenjaegerins avatar

Roman über Selbstfindung und Vergangenheitsbewältigung - vorhersehbare, leichte Lesekost

M

Genau das richtige Buch für den Sommer, so herrlich leicht und entspannend positiv...

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Inhaltsangabe zu "Sommerblau"

Blaues Meer, der Himmel in azur und der beste Blaubeerkuchen von Maine: Der Sommer in Boothbay Harbour zeigt sich von seiner besten Seite. Doch Veronica, die in einem kleinen Diner arbeitet und stadtbekannt ist für ihre Kuchen, kann keinen Sommer genießen, seit sie vor vielen Jahren ihre neugeborene Tochter zur Adoption freigeben musste. Erst die Begegnung mit zwei Urlauberinnen hilft ihr, die alten Wunden zu heilen: Gemma, ungewollt schwanger, und Bea, auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Drei Frauen, die zu Freundinnen werden und im Verlauf dieses schicksalhaften Sommers entdecken, wie wichtig Zusammenhalt, Geborgenheit und Familie sind.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783499268564
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:384 Seiten
Verlag:ROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum:02.06.2014

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    schnaeppchenjaegerins avatar
    schnaeppchenjaegerinvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Roman über Selbstfindung und Vergangenheitsbewältigung - vorhersehbare, leichte Lesekost
    Roman über Selbstfindung und Vergangenheitsbewältigung - vorhersehbare, leichte Lesekost


    Der zweite Roman nach "Der Sommer der Frauen" von Mia March spielt erneut in der Kleinstadt Boothbay Harbor. 
    Im Vordergrund de Handlung steht dieses Mal allerdings nicht die Pension um die beiden Schwestern Isabel und June, die in diesem Roman nur in Nebenrollen in Erscheinung treten. 


    Der Roman handelt dennoch wieder um drei Frauen, die sich in dem Ort treffen. 
    Veronica ist in Boothbay Harbor aufgewachsen, war dort als Teenager schwanger und hat ihr Baby damals zur Adoption freigegeben. Nun ist sie zurückgekehrt, um mit der Vergangenheit abzuschließen. Sie arbeitet als Kellnerin im örtlichen Diner und ist leidenschaftliche Kuchenbäckerin. Sie träumt von einem eigenen kleinen Laden, in welchem sie ihre "Glückskuchen", "Heilskuchen" oder "Schicksalskuchen" anbieten kann. 


    Die 22-jährige Bea erfährt ein Jahr, nachdem ihre Mutter verstorben ist, dass sie adoptiert ist. Ihre leibliche Mutter hat ihre persönlichen Daten bei der Adoptionsbehörde immer wieder aktualisiert, weshalb Bea ihre Mutter kontaktieren könnte und auch davon ausgeht, dass ihre Mutter selbst gefunden werden möchte. Sie begibt sich also nach Boothbay Harbor, um mit Veronica in Kontakt zu treten. 


    Gemma ist ungewollt schwanger und weiß nicht, wie sie damit umgehen soll. Sie ist mit Alex verheiratet, der sich riesig über diese Nachricht freuen würde, hat allerdings Angst, dass sie als Mutter ihre Karriere als Journalistin aufgeben muss. Sie nimmt sich zum Nachdenken eine Auszeit und begibt sich nach Boothbay Harbor in die Frühstückspension. Von der örtlichen Zeitung erhält sie den Auftrag über das "Heim der guten Hoffnung" zu schreiben, in welchem werdende Mütter Zuflucht finden können. 


    Zentrales Thema des Romans ist Schwangerschaft bzw. Mutter-sein, mit dem sich alle drei Frauen in unterschiedlichen Perspektiven konfrontiert sehen. 


    Während "Der Sommer der Frauen" auch eine Homage an die Schauspielerin Meryl Streep ist, schwärmt Veronica in "Sommerblau" für den britischen Schauspieler Colin Firth, der in Boothbay Harbor seinen neuesten Film dreht. 


    "Sommerblau" ist ein durch drei unterschiedliche Schicksale, die in der kleinen Küstenstadt aufeinander treffen, unterhaltsamer Frauenroman. 
    Wie schon in "Der Sommer der Frauen" störte mich auch an diesem Roman das etwas antiquierte Frauenbild, das die Autorin beschreibt. Die Befürchtung, dass eine Mutterschaft mit einem Dasein als kochende und backende Hausfrau gleichzusetzen ist, während der Mann genügend Einkommen für die ganze Familie nach Hause bringt, ist allgegenwärtig. Auch die Situation der Mädchen im "Heim der guten Hoffnung" ist nach 22 Jahren als aus der Familie verstoßene Schwangere anscheinend unverändert. 


    "Sommerblau" ist ein Roman über Selbstfindung und Vergangenheitsbewältigung mit der Option auf ein versöhnliches Ende für alle Beteiligten - leichte Lesekost für die Sommerliege mit Happy-End-Garantie. 

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Sonne, Meer und Kuchen

    Beschreibung:
    Blaues Meer, der Himmel in azur und der beste Blaubeerkuchen von Maine: Der Sommer in Boothbay Harbor könnte nicht schöner sein. Doch Veronica, die in einem kleinen Diner arbeitet, kann keinen Sommer mehr genießen, seit sie vor vielen Jahren ihre neugeborene Tochter zur Adoption freigeben musste. Erst die Begegnung mit zwei Besucherinnen des kleinen Küstenstädtchens hilft ihr, wieder nach vorn zu blicken: Gemma, ungewollt schwanger, und Bea, auf der Suche nach ihrer Mutter. Im Laufe des Sommers werden die drei Frauen zu Freundinnen. Und entdecken, dass das große Glück manchmal nur einen kleinen Augenblick entfernt liegt.

    Die Autorin:
    Mia March lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort an der Küste von Maine. Ihr anrührender Debütroman «Der Sommer der Frauen» ist bei Simon & Schuster erschienen und verkaufte sich bislang in knapp 20 Länder.

    Meine Meinung:
    Drei Frauen finden sich in Boothbay Harbor.
    Bea, die auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter ist. Veronica, die dort als Kellnerin arbeitet, ziemlich erfolgreich zusätzlich mit dem Backen von außergewöhnlichen Kuchen. Und Gemma, Journalistin, die gerade erfahren hat, dass sie ein Kind erwartet und sich von ihrem Mann und seiner Familie erdrückt fühlt.
    Sie alle sind auf der Suche nach ihrem weiteren Leben, nach der Erfüllung ihrer Wünsche und Träume. Sie ahnen nicht, dass dieser Sommer alles verändern wird.

    "Sommerblau" ist wahrlich ein Sommerroman. Die Beschreibungen des Küstenstädtchens haben mir sehr gefallen. Man meint, förmlich das Meer und die Möwen zu hören, selbst über die Promenade zu flanieren und das köstliche Eis zu essen oder im geschäftigen Diner zu sein.
    Aber damit beschäftigt sich die Geschichte natürlich nicht allein. Es geht um Selbstfindung, darum, zu erfahren, wer man ist und wohin man möchte. Und das ist kein einfacher Weg.
    Bea, das wird gleich zu Anfang klar, will erst einmal heimlich ihre Mutter beobachten, die Veronica ist. Diese hat nämlich bei der Adoptionsagentur ihren Namen und die Adresse hinterlassen und hofft, dass ihre Tochter, die sie als Teenie weggeben musste, mit ihr Kontakt aufnimmt. Doch das Aufeinandertreffen ist nicht einfach und voller aufgestauter Emotionen.
    Gemma hingegen ist sich nicht sicher, was sie von ihrer Schwangerschaft halten soll. Ihr Mann Alex hat ihr kurz vor der Abreise eröffnet, dass er ein Haus in der Nähe seiner Eltern kaufen möchte. Doch das will Gemma verhindern, denn sie hat auch noch ein Wörtchen mitzureden, wo sie leben möchte. Sie ist mit Leib und Seele Reporterin.

    Die Geschichte der drei Frauen war angenehm zu lesen, obwohl es auch ein paar Längen gab. Manchmal wurden auch uninteressante Aspekte beleuchtet, die nicht für die Handlung interessant waren, was ich schon überflüssig fand. Hier wäre weniger mehr gewesen.
    Auch wusste man, wie es ausgehen würde, aber das stört mich bei solchen Büchern nicht, denn man weiß als Leser schon, worauf man sich einlässt. Einige Happy Ends.

    Was ich auch mochte, war die Tatsache, dass dort ein Film mit Colin Firth gedreht wurde. Der Schauspieler, und ob er gesichtet wurde, war natürlich aufregend für die Leute der Stadt, das zentrale Thema überhaupt.
    Außerdem gefiel mir die Idee mit den ungewöhnlichen Kuchen, die Veronica gebacken hat, z. B. Liebes-, Glücks- oder Heilkuchen. Hier hätte ich mir am Ende noch die Rezepte dazu gewünscht, das wäre perfekt gewesen.

    Alles in allem ist "Sommerblau" ein Wohlfühlbuch, das aus dem Leben von starken Frauen erzählt, die ihre Wege finden, die nicht abseits voneinander liegen, sondern sie zusammengeführt haben.

    3,5 Sterne.

    Kommentare: 1
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    Man_Ja1vor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Genau das richtige Buch für den Sommer, so herrlich leicht und entspannend positiv...
    Schönes buch

    Genau das richtige Buch für den Sommer, entspannend leicht. Interessante Charaktere, denen man gerne auf ihren Reisen folgt...zurücklegen, Füße hoch und entspannen

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    woll-gartens avatar
    woll-gartenvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Bewegend, dramatisch, humorvoll, voller Wärme und Hoffnung. Ich konnte das Buch teilweise gar nicht weglegen.
    Sommerliches Lesevergnügen voller Wärme

    Drei Frauen, drei Schicksale. Ein Sommer, der alles verändert. Blaues Meer, der Himmel in azur und der beste Blaubeerkuchen von Maine: Der Sommer in Boothbay Harbor könnte nicht schöner sein. Doch Veronica, die in einem kleinen Diner arbeitet, kann keinen Sommer mehr genießen, seit sie vor vielen Jahren ihre neugeborene Tochter zur Adoption freigeben musste. Erst die Begegnung mit zwei Besucherinnen des kleinen Küstenstädtchens hilft ihr, wieder nach vorn zu blicken: Gemma, ungewollt schwanger, und Bea, auf der Suche nach ihrer Mutter. Im Laufe des Sommers werden die drei Frauen zu Freundinnen. Und entdecken, dass das große Glück manchmal nur einen kleinen Augenblick entfernt liegt.

    Titel und Cover passen gut zusammen – aber überhaupt nicht zum Buch. Besser wäre eine nahe Übersetzung des Original-Titels gewesen. Mia March verwebt hier geschickt leichte und ernstere Themen, Schritt für Schritt nähern sich die Geschichten der drei Frauen an, werden Vergangenheiten aufgearbeitet, die Stränge verweben sich, und manchmal sind die Dinge anders als sie scheinen bzw. als die Frauen es sich gedacht haben. Bewegend, dramatisch, humorvoll, voller Wärme und Hoffnung. Ich konnte das Buch teilweise gar nicht weglegen.

    Mein Fazit: Mir hat die Geschichte rundum gefallen.

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    lesenlebenundmehrs avatar
    lesenlebenundmehrvor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Wundervoller Roman rund um das Thema "ungewollte" Schwangerschaft eingebettet in traumhafter Kulisse
    Toller Roman zum Thema ungewollte Schwangerschaft und ihre Auswirkungen


    Ich bin bereits vor einer Weile auf den Roman aufmerksam geworden, da das Cover mich an die Romane von Mary Kay Andrews erinnerte. Als ich dann den Klappentext las, wurde ich noch neugieriger, weshalb ich mir den Roman kurz nach dem Erscheinen besorgt habe. Beim Lesen wurde ich dann direkt positiv überrascht, da Parallelen zum Roman „Der Sommer der Frauen“, einem Roman der Autorin, der bereits im letzten Jahr erschien, gezogen wurden. 
    Der Roman hat mich auch direkt in seinen Bann gezogen, da die Autorin mit den drei Hauptfiguren Veronika, Gemma und Bea sehr interessante und vielschichtige Charaktere geschaffen hat. Die Figuren werden jede für sich langsam eingeführt und nach und nach verweben sich die einzelnen Handlungsstränge zu einem wundervollen Ganzen. Man spürt, dass die Figuren der Autorin am Herzen liegen. Die Figuren sind keineswegs perfekt, sondern erleben im Roman Rückschläge die sie mal zurückwerfen, an denen sie aber auch wachsen. Zum Einen ist da Veronika, die vor ein paar Jahren in ihre Heimatstadt Boothbay Harbor zurückgekehrt ist, nachdem sie vor über 20 Jahren ihre Tochter zur Adoption freigegeben hat. Sie hat sich nie vergeben, dass sie ihre Tochter einfach so aufgegeben hat. Es scheint bei ihr sogar fast so, als würde sie sich seitdem jedem Fünkchen Glück verbieten, als Strafe für die Adoption. Zum Anderen ist da Bea, die einem Jahr nach dem Tod ihrer Mutter erfährt, dass sie adoptiert wurde und ihre Eltern nicht die waren, die sie vorgaben zu sein. Bea hat das Gefühl, dass ihr Leben auseinanderbricht und macht sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter, die in Boothbay Harbor lebt. Und dann ist da noch Gemma, die ungewollt schwanger ist und eine alte Freundin im kleinen Küstenstädtchen besucht. Gemma ist sich nicht sicher, ob sie wirklich ein Kind möchte, da für sie eigentlich ihre Kariere als Journalistin im Vordergrund steht und sie nicht in den Fängen ihrer Schwiegermutter landen möchte.
    In ihrem Roman setzt die Autorin sich sensibel und intensiv mit dem Thema „ungewollte“ Schwangerschaft und ihren Folgen auseinander. Die einzelnen Frauen erzählen aus verschiedenen Blickwinkeln, welche Auswirkungen dies auf ihr Leben hat. Nach und nach verweben sich die Leben der drei Frauen ineinander. Mia March bettet die ganze Geschichte dabei in eine traumhafte Kulisse, in die man sich sofort verliebt. Man hat das Gefühl live vor Ort und sein und alles mitzuerleben.

    Ich für meinen Teil bin sofort in den Roman versunken und konnte ihn kaum aus der Hand legen. Ich habe die ganze Zeit mit den Figuren mitgelitten. Man kann beim Lesen alle Gefühle ausleben: Mal ist es lustig, dann aber auch wieder traurig und nachdenklich. Beim Lesen versetzt man sich immer wieder in die Charaktere und kommt ins Grübeln, ob man auch ähnlich entscheiden würde. Mia March schafft es mit relativ klaren Worten und einem leicht zu lesenden Schreibstil, dass man sich sofort in die Geschichte verliebt und gar nicht mehr weg aus Boothbey Harbor möchte. Man erlebt wie die drei Frauen einen inneren Wandel durchlaufen, um zu den Frauen werden zu können, die sie eigentlich sein wollen.
    Manches in der Geschichte ist zwar auch ziemlich hervorsehbar. Dies trübt aber das Lesevergnügen keineswegs, da der Roman immer wieder mit kleinen Wendungen aufwarten kann, die die Geschichte in neue Bahnen lenken. 

    Allerdings muss ich auch gestehen, dass mir das Ende für Gemma zwar sehr gefällt, dieses aber nicht unbedingt sehr realistisch ist.
    Gesamtbetrachtet kann ich sagen, dass dies ein Roman nach meinen Geschmack ist. Daher bekommt er von mir die volle Punktzahl mit 5 (von 5) Punkten.

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    nics avatar
    nicvor 4 Jahren
    Sehr schöne Geschichte

    Bea hat ihr Studium beendet und ist Lehrerin, arbeitet aber in einem Diner. Ein Jahr zuvor starb ihre Mutter, die Bea einen Brief hinterlassen hat, den sie erst jetzt erhält.
    Darin erklärt ihre Mutter, dass Bea adoptiert wurde und gar nicht ihr leibliches Kind ist.
    Ein Schock für Bea!
    Mit den Papieren zu ihrer Adoption macht sie sich auf die Suche und erfährt, dass ihre leibliche Mutter Bea die Möglichkeit gibt, sie ausfindig zu machen. Die Daten sind hinterlegt und wurden im Laufe der Jahre immer wieder aktualisiert.
    Bea macht sich auf nach Boothbay Harbor in Maine, das Städtchen, in dem Beas Mutter lebt.

    Gemma ist eine junge Journalistin, die gerade ihren Job, an dem sie mit Leib und Seele hing, verloren hat. Sie ist verheiratet mit einem aufstrebenden und erfolgreichen Anwalt aus angesehener Familie und lebt mit ihm in New York. Es wird von ihr erwartet, endlich Nachwuchs zu bekommen und in die Nähe der wohlhabenden Schwiegerfamilie zu ziehen.
    Gemma ist bereits schwanger, hat ihrem Mann aber noch nichts davon erzählt. Sie ist unsicher, ob sie überhaupt Mutter werden will. Was sie auf keinen Fall will ist, in die Fänge ihrer besitzergreifenden Schwiegermutter zu kommen und als Heimchen am Herd zu enden.
    Sie will Karriere machen und als Journalistin arbeiten. Um keinen Preis der Welt will sie diesen Plan aufgeben.
    Gemma besucht ihre Freundin in Boothbay Harbor übers Wochenende, doch nach einem Streit mit ihrem Mann am Telefon, entschließt sie sich, ihren Aufenthalt in Maine zu verlängern. Dort bietet sich ihr die Gelegenheit für einen Job.

    Veronica ist 38 Jahre und lebt mittlerweile wieder in Boothbay Harbor. Sie arbeitet in einem Diner und backt nebenbei Kuchen, die großen Anklang finden. Neben Seelenkuchen bietet sie auch Backkurse an.
    Lange Jahre zog Veronica durch die Staaten, als wäre sie ruhelos. Mit 16 wurde sie schwanger, ihr Freund stritt ab, der Vater des Kindes zu sein, ihre Eltern haben sie verstoßen und in ein Heim abgeschoben. Seither schlägt sie sich alleine durch.
    Veronica ist ein herzensguter Mensch, hat nie den Lebensmut verloren und sich immer über Wasser gehalten.
    Ein Jahr zuvor kam sie zurück, um mit den Geistern der Vergangenheit Frieden zu schließen.
    Sie hofft sehr, dass ihre Tochter, die sie nur einmal kurz im Arm halten durfte, sich auf die Suche nach ihr macht. Deshalb hat sie bei der Adoptionsagentur immer ihre aktuelle Adresse angegeben.


    Die drei Frauen kennen sich nicht und sind doch miteinander verbunden. Alle sind auf der Suche nach Antworten auf schwerwiegende Fragen ihres Lebens.

    In wunderbaren Worten erzählt Mia March die Geschichte der drei Leben, die in Maine zusammenfinden werden.
    Die Protagonisten habend alle die nötige Tiefe, um die Sympathie des Lesers zu gewinnen und sind mir richtig ans Herz gewachsen.
    Dabei betreibt die Autorin hier keine Augenwischerei und Friede-Freude-Eierkuchen-Erzählung, es ist beim Lesen zunächst überhaupt nicht sicher, ob Mutter und Tochter (sich) überhaupt (zueinander) finden, oder ob man nicht doch besser so weitermacht wie bisher.
    Es ist nicht klar, ob Gemma bei ihrem Mann bleibt oder sich trennt, ob Bea ihre Mutter wirklich sehen will und ob Veronica sich nicht zu viel von ihrer leiblichen Tochter versprochen hat.

    Sommerblau ist ein wunderbares Buch über das Leben, die Liebe, über Hoffnungen und Vergangenheitsbewältigung, über das Loslassen und Mut haben für neue Schritte.
    Ich habe es sehr gerne gelesen und kann es uneingeschränlt weiterempfehlen.

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    Aydas avatar
    Aydavor 4 Jahren
    habe mir etwas mehr erhofft...

    Ich fand das Buch ok! Auch wenn ich mir etwas mehr erhofft hatte, ist es eine nette Geschichte für die Sommerzeit.

    Blaues Meer, der Himmel in azur und der beste Blaubeerkuchen von Maine: Der Sommer in Boothbay Harbour zeigt sich von seiner besten Seite. Doch Veronica, die in einem kleinen Diner arbeitet und stadtbekannt ist für ihre Kuchen, kann keinen Sommer genießen, seit sie vor vielen Jahren ihre neugeborene Tochter zur Adoption freigeben musste. Erst die Begegnung mit zwei Urlauberinnen hilft ihr, die alten Wunden zu heilen: Gemma, ungewollt schwanger, und Bea, auf der Suche nach ihrer leiblichen Mutter. Drei Frauen, die zu Freundinnen werden und im Verlauf dieses schicksalhaften Sommers entdecken, wie wichtig Zusammenhalt, Geborgenheit und Familie sind.

    Meine Meinung:

    Das Cover ist sehr schön gestaltet und ist mir sofort aufgefallen. Der Schreibstil der Autorin ist schön, flüssig und authentisch geschrieben. Bis zur Hälfte kam ich auch sehr gut voran und hat mir spaß gemacht zu lesen. Allerdings fing es an ab der Mitte zu schwächeln denn es passierte einfach nicht viel. Das was passierte war auch zu vermuten, außerdem gab es immer wieder für mich Längen, in denen unnötige Aspekte über die Personen und deren Handlungen beinhaltete. Für mich ist es immer wichtig in einer Geschichte, wenn unerwartete Wendungen und Spannung besteht, egal welches Genre. Ein Buch kann auch eher ruhig sein aber es muss mich fesseln und das Gefühl hatte ich hier leider nicht so. Trotzdem ist es ein nettes Buch und von der Thematik her auch gut gewählt, aber die Umsetzung konnte mich nicht so ganz überzeugen. Insgesamt gebe ich dem Buch 3 Sternchen!

    Autorin:

    Mia March lebt mit ihrer Familie in einem kleinen Ort an der Küste von Maine. Ihr anrührender Debütroman «Der Sommer der Frauen» ist bei Simon & Schuster erschienen und verkaufte sich bislang in knapp 20 Länder. (Quelle: Rowohlt-Verlag)

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    nasas avatar
    nasavor 4 Jahren
    Drei Frauen, drei Schicksale, ein Sommer

    Der Roman von Mia March ist sehr schön geschrieben. Es ist wirklich ein lockerer, leichter Sommerroman den man dank des einfachen Schreibstils gut lesen kann.

    Das Hauptthema des Buches ist eigentlich Adoption und ungewollte Schwangerschaft und doch schafft die Autorin es einem dieses Thema auf einfache Weise näher zu bringen. Da es sich doch eher um ein schwieriges Thema handelt war ich anfangs eher skeptisch ob es wirklich so gut ist. Aber ich bin eines besseren belehrt worden.

    Gleich am Anfang lernt man drei Frauen und ihre Geschichte kennen. Man könnte meinen dass das Buch nun nicht mehr viel hermacht da man ja die Geschichten schon kennt, aber die Autorin schafft es im zweiten Teil des Buches alles so zu drehen das es spannend und schön zu lesen ist. Man hat hoch und Tiefs und immer wieder neue Probleme die auftreten.

    Bea ist Anfang 20 und bekommt einen Brief ihrer verstorbenen Mutter indem steht das sie Bea adoptiert hat. Diese macht sich deswegen auf nach Maine um nach ihrer leiblichen Mutter zu suchen.

    Gemma ist ungewollt Schwanger und hat gerade ihren Job verloren. Ihr Mann drängt endlich eine Familie zu gründen und aufs Land zu ziehen. Doch Gemma will das nicht. Sie fährt ebenfalls nach Maine um sich dort klar zu werden was ihr die Zukunft bringt. Dabei lernt sie eine Einrichtung für ungewollt Schwanger gewordenen Teenager kennen.

    Veronica hat als Teenager ihre Tochter zur Adoption frei gegeben und ist nie darüber hinweggekommen. Sie lebt nun wieder in ihrer Heimatstadt und arbeitet dort in einem kleinen Diner. Zudem backt sie unglaubliche Kuchen die in der ganzen Stadt bekannt sind.

    Im Laufe des Sommers lernen sich die drei Frauen kennen und werden zu Freundinnen und jede findet ihr persönliches Glück.

    Drei Frauen, Drei Schicksale und ein Sommer der ausreicht ihr Leben komplett zu ändern. Dies ist eigentlich das beste Fazit von dem Buch. Es hat sich wirklich gut lesen lassen und als Sommerlektüre eignet es sich gut.

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    K
    Kiavor 4 Jahren
    zu eintönig

    Inhalt:

    Ein Jahr nach dem Tod ihrer Mutter erhält Bea einen Brief mit der Beichte, dass Sie adoptiert worden ist. Da ihr Leben gerade nicht so optimal läuft, beschließt sie sich auf die Suche nach ihrer leiblichen Mutter zu machen.
    Veronika war als Teenagerin gezwungen ihr Kind abzugeben. Nun ist sie in ihre Heimatstadt zurückgekehrt um mit sich selbst wieder ins Reine zu kommen.
    Gemma, die ungewollt schwanger ist, nimmt sich eine Auszeit um zu entscheiden, ob sie sich dem Familienleben auf dem Land, das ihr Mann sich vorstellt, erheben kann.
    In einem kleinen Küstenstädtchen treffen die drei Frauen aufeinander und treffen ihre Entscheidungen.

    Meine Meinung:

    Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich von dem Buch sehr enttäuscht bin. Der Schreibstil der Autorin lässt sich ohne Zweifel gut lesen, aber inhaltlich hatte die Geschichte kaum etwas zu bieten. Bereits mit den ersten drei Kapiteln, in denen die Probleme der 3 Frauen vorgestellt werden, wird einem der ganze Inhalt eröffnet. In ewig wiederholenden Mono- und Dialogen entwickeln sich die Geschichte und die Personen kaum, Spannung und überraschende Wendungen habe ich ganz vermisst.
    Darüber hinaus wurden zu viele Nebenschauplätze eröffnet. Als ob jede Figur, die irgendwie in dem Buch auftaucht, eine tiefgreifende Hintergrundgeschichte haben muss, die das große Thema Adoption beinhaltet. Das war mich dann doch zu konstruiert und unrealistisch. Das an sich interessante und vielschichtige Thema Jugendschwangerschaft kam mir zu platt und oberflächlich herüber.
    Eine wichtige Rollen spielen "Heilkuchen" mit mystischen Fähigkeiten und der Schauspieler Colin Firth, der in der Stadt einen Film dreht. Diese Einbindungen kamen für mich nur albern und wenig charmant herüber.

    Fazit:

    Nett geschrieben, aber zu wenig Entwicklungen.

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    Immasoldes avatar
    Immasoldevor 4 Jahren
    Leider nicht mein Fall

    In der Geschichte geht es um drei Frauen, die deren Wege sich in Maine kreuzen.
    Bea erhält einen Jahr nach dem Tod ihrer Mutter einen Brief in dem steht, dass sie adoptiert ist. Sie macht sich auf die Suche und findet heraus, dass Veronica ihre Mutter ist.
    Veronica lebt in Maine und wurde mit 17 schwanger und hat ihr Kind zu Adoption frei gegeben. Sie arbeitet jetzt in einem Diner und backt Wunder-Heil-Kuchen.
    Gemma wird ungewollt schwanger und um all dem zu entfliehen reist sie für eine Woche nach Maine, wo sie einen Artikel über das Haus der guten Hoffnung schreiben möchte. In diesem Haus wohnen junge Mädchen, die schwanger sind und sonst nirgendwo hinkönnen.

    Das Buch hat mir leider überhaupt nicht gefallen. Der Schreibstil ist zwar ganz gut und aus der Geschichte an sich hätte man auch etwas machen können, aber die Umsetzung war gar nicht mein Fall.
    Die Handlungen und Reaktionen der Charaktere sind total unrealistisch und teilweise schon ziemlich bescheuert (tut mir leid wegen dem Ausdruck, aber anders kann man das nicht nennen).
    Außerdem sind die Charaktere sehr eintönig und eher langweilig und teilweise sogar ziemlich nervig.
    Gemma passt mir dabei überhaupt nicht in das Geschehen. Es hat den Eindruck, als hätte man sie da einfach als eine Art Lückenfüller eingearbeitet, obwohl sie gar nicht dazu gehört. Es soll schließlich um das Wiedersehen einer Mutter mit der Tochter sein. Damit Gemma auch wenigstens einigermaßen zur Geschichte gehört und ihre Geschichte nicht einfach so nebenher erzählt wird, freundet sie sich mit Bea an und verschafft ihr einen Job.
    Die Sache mit den Heil-Kuchen, die alle möglichen Wunder erfüllen, wie zum Beispiel Glück bringen, unabhängig machen oder Mutig machen oder sonst was, sind mir einfach zu skurril. 

    Leider hat das Buch mehr versprochen, als es schließlich war.  

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    Geschickt verwebt Mia March leichte und ernste Themen. Das perfekte Rezept für einen unterhaltsamen Sommerroman.

    Mia Marchs neuer Roman über die Schicksale dreier Frauen ist wieder ein Glückstreffer! Bewegend und dramatisch, leichtfüßig und humorvoll. Ein wahres Lesevergnügen.

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