Mia May Pole-Position

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Inhaltsangabe zu „Pole-Position“ von Mia May

Mia May tanzt mit pinken High Heels und Champagner auf der Zunge in den angesagtesten Clubs auf der ganzen Welt. 'Ich bin Mia. Ich wohne in Berlin und arbeite als Producerin für Werbespots. Manchmal. Ich habe ein iPhone und ein MacBook, trinke Latte macchiato in meiner Altbauwohnung und in Cafés neben anderen Latte macchiato trinkenden Menschen mit MacBooks, iPhones, Medienjobs und Altbauwohnungen. Manchmal, wie gesagt. Was ich viel lieber mache, ist auf pink beleuchteten Bühnen an Chromstangen zu tanzen. Ich könnte jetzt erzählen, dass ich mich für Geld ausziehe, weil ich ein armes Ding bin. Tue ich aber nicht. Denn das wär gelogen.'

Interessanter Ansatz, der leider zu oberflächlich bleibt und durch einen unangenehmen Schreibstil gestört wird

— Cuchilla_Pitimini
Cuchilla_Pitimini

Bleibt leider zu sehr an der Oberfläche

— ClaudisGedankenwelt
ClaudisGedankenwelt

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  • Zu oberflächlich und ein unangenehmer Schreibstil

    Pole-Position
    Cuchilla_Pitimini

    Cuchilla_Pitimini

    21. November 2015 um 13:26

    Warum ein Buch lesen über eine Stripperin? Von einer Stripperin? Naja, ich bin neugierig und mir gefiel der erste Eindruck, der vermittelte, dass es sich eben nicht um eine Diese-Welt-ist-so-gemein-und-schlimm-Geschichte handelt, sondern dass es um eine Frau geht, die freiwillig Stripperin ist und das gerne tut. Dem ist auch so und prinzipiell finde ich Mia Mays Geschichte auch interessant – das Buch konnte mich leider nicht so ganz überzeugen. Es handelt sich also um eine Art Autobiographie, allerdings kann ich das Buch nicht so richtig ernst nehmen, denn leider ist es ziemlich schlecht geschrieben. Ich möchte bei einem Buch, das sich um die Stripwelt dreht und das aus der Sicht einer jungen Frau geschrieben ist, keine hochgestochene, spießig-steife Sprache. Ein gewisser Grad an Umgangssprache ist in so einem Buch vollkommen in Ordnung und willkommen, aber leider driftet es bei Mia May so oft ins Lächerliche und Nervige ab, dass ich mich frage, ob dieses Buch überhaupt einen Lektor gesehen hat? Dann denke ich mir: Klar, aber sex sells halt… Schade, denn das was Mia May zu berichten hat ist eigentlich interessant. Wenn es doch nur ansprechender verpackt wäre. Während ihres Studiums in Australien sammelt die junge Frau erste Erfahrungen in Stripclubs und ist danach überall in der Welt unterwegs, um zu strippen: Paris, New York, Miami. Es hört sich wie ein Traum an und die meiste Zeit ist es das wohl auch für Mia. Aber sie schildert auch die weniger schönen Erlebnisse beim Strippen, von der schwierigen Jobsuche im Ausland über anstrengende Kolleginnen oder dubiose Clubs in Deutschland. Hier und da hätte ich mir im Buch etwas mehr Tiefgang und Konsequenz gewünscht, aber Mia May sagt von sich selbst, dass sie die Oberflächlichkeit liebt, das Glitzern und Funkeln und die Fassade. Das merkt man ihrem Buch halt auch leider an. So schreibt sie auf der einen Seite, dass sie selbst so akzeptiert werden will, wie sie ist und dass sie ja auch jeden so akzeptiert, wie er ist, und ein paar Seiten später lästert sie über „verweichlichte Männer“ oder eben über Leute, die halt ein anderes Lebensmodell leben. Das finde ich schade und macht Mia May weder glaubwürdig noch sympathisch. Mein Fazit ist: Das Buch hätte Potential gehabt, Mia Mays Lebensgeschichte ist interessant und bietet genug Stoff um ein Buch zu füllen. Leider gefällt mir der Schreibstil nicht und die Kapitel bleiben größtenteils an der Oberfläche. Schade. Ich vergebe 2 von 5 Punkten.

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  • Bleibt zu sehr an der Oberfläche

    Pole-Position
    ClaudisGedankenwelt

    ClaudisGedankenwelt

    28. January 2015 um 16:35

    In diesem Buch erzählt Mia May ihre Geschichte. Sie ist 1983 geboren und in einem Dorf in Niedersachsen aufgewachsen. Derzeit lebt sie in Berlin. Dazwischen hat sie in Sydney studiert, in den Stripclubs der Welt getanzt und arbeitete in den Werbefilmbüros von Deutschlands Hauptstadt. Sowohl das eine als auch das andere macht sie nach wie vor. Ich binde euch hier einmal den Buchtrailer ein, weil ihr hier einfach mal kurz seht worum es in dem Buch so geht: Mia May ist eine Stripperin, aber sie ist auch unglaublich gebildet und hat studiert und arbeitet in den Werbefilmbüros Deutschlands. Das Strippen ist für sie das absolute Kontrastprogramm zum Alltag und sie geht in diesem Zweitjob völlig auf. Das alles ist für sich genommen ja noch nicht schlecht. Was mich ein wenig gestört hat ist, dass das Buch aneinandergereihte Geschichten aus Mias Leben enthält, aber eine richtige Biografie ist es nicht. Ich hatte mir irgendwie mehr Hintergrundinformationen erhofft. Leider bleibt das Buch meiner Meinung nach sehr an der Oberfläche. Sie erzählt zwar wo sie überall war, aber Emotionen kommen dabei nur wenige rüber. Alles ist sehr oberflächlich und wenn sie dann mal Erlebnisse erzählt, bricht das Kapitel plötzlich ab und es geht ganz woanders weiter. Dennoch ist der Schreibstil angenehm und es lässt sich ganz gut und einfach lesen. Und das eine oder andere war auch recht unterhaltsam. Aber irgendwie hat mir was gefehlt und es hat mich nicht so recht überzeugt. Fazit: Wer ein wenig aus der “Glamourwelt” der Stripperinnen erfahren möchte, der greift hier nicht daneben. Wer jedoch einen tiefgreifenden und emotionalen Bericht erwartet und hofft einen tieferen Blick in das Milieu werfen zu können, der wird hier leider nicht fündig.

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