Neue Rezensionen zu Mia Milberg

Sehnsucht und Pflicht in Zeiten des Krieges

Der 2. Teil dieser Familiensaga spielt während des 2. Weltkriegs. Als Karl Landthaler einberufen wird, muss eine Frau Vroni sich alleine mit den Kindern durchkämpfen. Als sie einen alten Bekannten wiedersieht, merkt sie eine tiefe Sehnsucht in ihrem entbehrungsreichen Leben. Von nun an ist sie hin und her gerissen zwischen ihren Gefühlen und Sehnsüchten und ihren Pflichten.

Ich fand den historischen Hintergrund gut recherchiert und den Schreibstil flüssig. Vronis Geschichte fand ich beeindruckend, weil sie nie den Mut verliert und sich nicht unterkriegen lässt. Ein gelungener historischer Roman, den ich gerne weiterempfehle. 

Familienstory mit geschichtlichen Fakten

Diese Story ist ein Teil der deutschen Geschichte. Ich habe das Buch mit grossem  Interesse gelesen. Sie ist spannend und mit vielen historischen Fakten erzählt. Die Hauptfigur Vroni ist eine starke und eigenständige junge Frau. Sie kommt sehr sympathisch und liebevoll rüber. Vroni ist eine Frau, die selbst nachdenkt und ihre Meinung auch äußern kann. Sie arbeitet und verdient sich ihren Lebensunterhalt. Die Familie hat bei ihr einen hohen Stellenwert, aber sie lebt auch ihr Leben. Ihr Mann Karl wirkt auf mich manchmal unsicher und vorhersehbar. Aus meiner Sicht ist Vroni die stärkere Person in dieser Ehe.Die historischen Hintergründe sind gut erzählt, aber mir teilweise etwas zu lang. Die Erzählungen vom Leben in Westpommern gefallen mir besonders gut. Ich bin selbst als Kind oft an der Ostsee gewesen und habe es immer geliebt.

 Das Ende ist offen, so dass man sich fragt, wie es wohl weitergeht mit Vroni und ihrer Familie.Aber da kann man ja einfach den zweiten Teil lesen.

Gut zu lesen

Kolberg 1941: Vroni kämpft um ihre Familie. Ihr Mann Karl ist als Bauingenieur bei der Luftwaffe. Sie ist mit ihren Töchtern allein. Doch es gibt auch schöne Dinge, das lachen der Kinder und Kaffeeklatsch mit der Nachbarin. Dann erinnert sie sich an eine alte Liebe....

Es ist eine schwere Zeit für Vroni. Bisher konnte ihr Mann jeden Abend zu Hause sein. Doch jetzt muss er zu verschiedenen Lehrgängen. Und somit ist sie mit ihren beiden Mädchen allein. Aber es besteht die Möglichkeit zu telefonieren. Sie haben einen Garten gemietet, so haben sie frische Obst und Gemüse. Dann endlich kommt Karl auf Urlaub nach Hause. Diese Zeit bleibt nicht ohne Folgen. Nun haben die beiden 3 kleine Mädchen. Bei einer Ausstellung trifft sie einen alten Freund aus München wieder. Die Anziehung ist immer noch da, aber Vroni bleibt ihrem Karl treu. Doch Karl bekommt sehr selten Urlaub, Vroni ist sehr allein. Und dann lässt sie sich doch auf ihren Jugendfreund ein. Die Lage in Kolberg spitzt sich immer mehr zu, deshalb flüchtet Vroni mit ihren Kindern  Richtung Hamburg. Dort ist Karl gerade stationiert, er ist bei der Feuerwehr und kontrolliert Schäden an Häusern und Straßen nach Bombeneinschlägen. Glücklich kommen sie nach einer entbehrungsreichen Zeit dort an, aber es geht weiter Richtung München zu den Eltern von Karl. Nach Kriegsende treffen sie sich bei seinen Eltern wieder. Vroni ist schwanger und bekommt einen Sohn.

Das Buch habe ich gern gelesen. Anschaulich ist die Zeit des Mangels in Kolberg, aber auch die Flucht nach Hamburg und München beschrieben.

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