Mia Morgowski Die Nächste, bitte

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Inhaltsangabe zu „Die Nächste, bitte“ von Mia Morgowski

Dr. Paul Rosen – der Arzt, dem keine Frau traut Paul Rosen will Karriere machen: als Anti-Aging-Doc. Da stimmt das Geld, und die Frauen ziehen sich freiwillig aus. Nur Nella nicht. Die findet ihren neuen Hausarzt zwar ungeheuer attraktiv, aber auch ganz schön unverschämt. Und vor allem total unfähig. Denn das von ihm empfohlene Mittel gegen ihre Flugangst entpuppt sich zwei Tage später als wirkungslos. Der Trip nach Genf ist die Hölle. Und der einzige Arzt an Bord – Dr. Paul Rosen! Doch der Halbgott in Weiß hat ganz andere Sorgen: Sein zukünftiger Chef denkt, er sei verheiratet. Nur wo kriegt Paul so schnell eine Ehefrau her? Das beste Mittel gegen Langeweile und Liebeskummer: der neue Arzt-Roman von Bestsellerautorin Mia Morgowski.

Kurzweiliges Lesevergnügen mit einigen Lachern. Die Charaktere werden nicht wirklich sympathisch und sind manchmal nervig.

— Leyia
Leyia

nette Lektüre für Zwischendurch

— Haekelmonsterchen
Haekelmonsterchen

Kurzweilig und witzig. Hat genau meinen Humor getroffen. Habe mich sehr unterhalten gefühlt.

— Muggi
Muggi

Eine humorvolle und witzige Geschichte. Aber für meine Begriffe ein wenig zu überzogen!

— Antika18
Antika18

„Die Nächste bitte“ von Mia Morgowski ist eine sehr schöne und leichte Lektüre, für alle, die Liebesromane mit einer Mischung aus Humor möge

— Curly-Page
Curly-Page

Mittelmäßige Unterhaltung mit etwas Witz ...

— Marina10
Marina10

Total überzogen und dabei urkomisch - kein Arztroman im eigentlichen Sinn. Comedy vom Feinsten. Was man dabei lernt: Lügen haben kurze Beine

— Maus71
Maus71

unterhaltsamer (moderner) Artzroman

— Zirbi
Zirbi

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    Die Nächste, bitte
    Leyia

    Leyia

    05. February 2016 um 15:38

    Inhalt: In Mia Morgowskis "Die Nächste, bitte - Ein Arzt-Roman" geht es einerseits um Dr. Paul Rosen. Er ist Arzt und hat sich auf Anti-Aging-Medizin spezialisiert, arbeitet im Moment aber notgedrungen in der kleinen Hausarztpraxis seines Vaters mit. Seine Vorstellungen für die Zukunft beinhalten allerdings einen hochangesehenen Job in einer Anti-Aging-Klinik, viel Geld und viele Affären. Er fängt sowieso nur etwas mit verheirateten Frauen an, da diese ihn weniger Nerven kosten. Am Wochenende will er nach Genf fliegen und sich für einen aussichtsreichen Job in einer Klinik vorstellen. Doch leider stellt der Klinikchef die Bedingung, dass sein neuer Partner verheiratet sein muss. Andererseits geht es um Nella Johanssen, sie führt ein Second-Fashion-Cafe mit ihren beiden Freundinnen Elisa und Mashavna und ist Patientin in der Praxis der Dres. Rosen. Am Wochenende will sie ihren Freund Leo besuchen, der einen neuen Job in Genf angenommen hat. Allerdings leidet sie unter Flugangst und geht deshalb vorher zu ihrem Hausarzt. Es ist allerdings nur sein Sohn da, der zwar attraktiv aber doch eher unsympathisch ist. Auf dem Flug bekommt sie dann trotz der Medizin eine Panikattacke, doch zum Glück ist Dr. Paul Rosen auch an Bord. Meine Meinung: Das Buchcover ist ganz lustig, sehr knallig pink und die Wärmflasche ist in anderer Haptik gedruckt. Das Buch ist eher kurzweilig und der Plot natürlich vorhersehbar. Man kann es aber flüssig durchlesen. Die Idee, dass die Kapitel zum Teil von Paul in der Ich-Perspektive und zum Teil von Nella in Form von Tagebucheinträgen verfasst sind, ist eigentlich ganz spannend. Teilweise waren die Abschnitte von Nella aber etwas nervig zu lesen, da sie manchmal im Minutentakt einzelne Gedanken aufschreibt. Die Hauptcharaktere waren mir beide nur mittelmäßig sympathisch. Paul bleibt eigentlich das ganze Buch über sehr auf sich selbst bezogen und egoistisch. Seine Meinung von Frauen ist eher machohaft und veraltet. Es geht ihm nur um die körperliche Befriedigung und alles Weitere nervt ihn. Selbst als er sich in Nella verliebt stellt er sich vor wie sie sich wohl als Arztgattin macht und wie sie am Wochenende für seine Kollegen kocht, ansonsten erwähnt er besonders oft wie gut sie aussieht. Seine, oft auch sarkastischen, Gedankengänge sind aber teilweise durchaus witzig. Auch die restlichen Frauen im Buch (vielleicht mit Ausnahme von Nellas Freundinnen) sind vor allem als Beiwerk ihrer Männer beschrieben. Auch wenn die Frauen denken sie ziehen die Fäden, so muss es nach außen hin auf jeden Fall so aussehen, als würden die Männer alles bestimmen. Ich hätte mir wenigstens eine selbstbewusste und starke Frau in dem Buch gewünscht, vielleicht als Konkurrentin um den Job in Genf. Nella soll wohl eigentlich intelligent und eigenständig sein, ist sie auch zum Teil. In ihren Tagebucheinträgen klingt sie aber oft auch wie ein Teenager oder schreibt ziemlich dümmliche Sachen. Manchmal ist es durchaus witzig, manchmal aber auch einfach nur doof. Zum Beispiel schreibt sie mehrfach sie denkt sie hat vielleicht eine Angelina pectoris oder dass sie gerne mit dem Flugzeug abstürzen würde, nur weil sie grade Liebeskummer hat. Auch die restlichen Charaktere sind mir nicht sehr sympathisch geworden und verfolgen vor allem ihre eigenen Interessen. Am witzigsten fand ich Nellas Freundinnen, die etwas aggressive, sarkastische und dazu noch schwangere Elisa und Mashavna, die ihre Weisheiten von Teebeutelanhängern abliest und im Einklang mit dem Universum lebt. Die Mutter von Paul kam sehr liebenswürdig rüber. Fazit: Für ein kurzweiliges Lesevergnügen mit einigen Lachern durchaus tauglich. Tiefere Gedankengänge ruft das Buch aber nicht hervor. Die Tagebucheinträge von Nella sind originell, an einigen Stellen allerdings auch nervig. Die Charaktere werden einem nicht so richtig sympathisch.

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  • Nella und Paul

    Die Nächste, bitte
    Engelchen07

    Engelchen07

    05. September 2015 um 20:37

    Paul Rosen vertritt die Arztpraxis seines Vaters. Leider hat er keine große Lust sich in die Praxis einzuarbeiten, da er sich einen anderen Karriereplan zurecht gelegt hat: Er will in die Schweiz auswandern und dort in einer Schönheitsklinik seine Karriere als Schönheitschirurg starten. Leider steht das Bewerbungsgespräch noch bevor und eine der wenigen Bedingungen des Inhabers der Klinik lautet: Der Bewerber muß verheiratet sein. Das ist ein großes Problem für Paul, der sich überhaupt nicht binden will und eher nur was für kurze Affären übrig hat…. Nella kommt in die Praxis von Dr. Rosen und will ein Mittel gegen Flugangst. Sie will schließlich zu ihrem Freund nach Genf fliegen und muß die Flugangst irgendwie in den Griff bekommen. Dr. Rosen gibt ihr ein paar Tropfen mit. Im Flugzeug begegnen sich Nella und Paul wieder. Eher unfreiwillig, da die Tropfen nicht wirken  und dringend ein Arzt gesucht wird. Paul wird neben Nella gesetzt und übersteht mit ihr den Flug. In Genf angekommen, wird Paul von seinem hoffentlich neuen Chef empfangen, dieser freut sich sehr, Pauls Frau Nella kennenzulernen….Das Drama nimmt seinen Lauf….

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  • die nächste bitte. ;-)

    Die Nächste, bitte
    Haekelmonsterchen

    Haekelmonsterchen

    13. April 2015 um 17:33

    Ich hatte mir das Buch besorgt, da eine Arbeitskollegin den zweiten Teil gelesen hatte und ihn nicht so schlecht gefunden hatte. (Wir hatten erst danach herausgefunden, dass sie eigentlich den 2. Teil zuerst gelesen hatte.. *gg*) Um Mitreden zu können musste gleich mal Teil 1 her. ;-) 100%ig vom Hocker gehauen hat er mich leider nicht.... Ich fand die Schreibweise total nett und mal ganz anders... Ihre Version in Form eines "Tagebuches", seine Version in "Romanform" geschrieben. (Ich hab schon Blicke in den 2. Teil geworfen - da ist der Schreibstil dann leider nicht mehr so.... ABER: Paul ging mir mit der Zeit immer mehr auf die Nerven.... ich hab mich die ganze Zeit gefragt, WIE man sich in so einen Menschen verlieben kann? Diese Lügengeschichten.. Ich mag es nicht wenn Menschen lügen, und er lügt ja defacto ständig und erzählt Märchen... darum kam er mir leider nicht sehr sympathisch rüber (Ausser vl die Nutella-Augen *gg*) da hat mir Nella total leid getan.... wie sie es geschafft hat, da mitzuspielen hat mich wieder sehr überrascht. Ich glaube ich wär am nächsten Tag schon wieder heimgeflogen... ;-) Ich kann mir nicht vorstellen, mir so ein Verhalten gefallen zu lassen.... Das Ende ist für mich auch viel zu schnell gewesen... das hätte man vl ein bisschen besser ausbauen können... und es hört für meinen Geschmack einfach zu abrupt auf. Teil 2 wartet hier schon auf mich, bin schon gespannt... Fazit: eine nette und teilweise sehr unterhaltsame Liebesgeschichte für Zwischendurch und für Leute, die mit Lügengeschichten keine Probleme haben.

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  • Zu Risiken und Nebenwirkungen...

    Die Nächste, bitte
    harakiri

    harakiri

    01. April 2015 um 08:38

    Recht nett geschriebener Frauenroman mit kurzweiligen Dialogen, lustigen Wendungen und netten, wenn auch etwas oberflächlichen Protagonisten. Klar, man weiß, wie der Roman ausgehen wird, aber das tut ja der vergnüglichen Handlung keinen Abbruch. Mir hat besonders gut die abwechselnde Sichtweise der zwei Hauptdarsteller gefallen und dass die weiblichen Absätze als Tagebucheintrag so schön verziert waren. Auch ne total nette Idee von der Autorin am Ende: Der Beipackzettel. Zu Risiken und Nebenwirkungen beim Lesen dieses Buches fragen Sie weder Ihren Arzt noch Apotheker sondern amüsieren sich einfach so.

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  • Eine tolle Liebeskomödie, mit vielen lustiges Katastrophen...

    Die Nächste, bitte
    Curly-Page

    Curly-Page

    Inhalt: Nella wohnt in Hamburg und ist seit Jahren in einer festen Beziehung zu ihrem Freund. Der jedoch nun aus beruflichen Gründen nach Genf, in die Schweiz, gezogen ist. Sie überwindet alle Hürden, sogar ihre Flugangst, um bei ihrem Freund zu sein. Doch ihre Flugangst macht ihr sehr zu schaffen und somit trifft sie in ihrer Arztpraxis vom Hausarztes auf den jungen Dr. Paul Rosen, der ihr gleich seit Anfang an seltsam vorkommt und ihr ein komisches Mittel zur Beruhigung gibt. Auch Dr. Rosen ist auf den Weg nach Genf, um seine Karriere als Arzt zu beginnen. Dabei trifft er unerwartet auf Nella, und die Katastrophe beginnt. Denn jeder versucht sein eigenes Leben so zu leben, wie sie es sich ausgemalt haben, doch merken sie schnell, dass sie ohne den Anderen nicht mehr aus den Katastrophen heraus kommen... Meine Meinung Allein das Cover hatte mich sehr angesprochen, denn dieses Buch hab ich durch einen Flohmarktspaziergang entdeckt. Dabei kannte ich vorher das Buch, noch die Autorin nicht. Aber wie ich nun mal „typisch Mädchen“ bin, und somit auf Pink und Glitzer stehe, hatte ich es sofort in meinen Händen und musste es haben. Aber auch weil es sich hierbei um einen Liebesroman handelt. Und ich muss gestehen, im Sommer lese ich einfach viel lieber Liebesromane, als nun Thriller oder Krimis. Aber nun zurück zum Cover: Abgesehen, dass es pink ist, ist es auch sehr schön gestaltet. Man sieht eine Wärmflasche mit einem Herzen drauf. Und ich glaube, jede Frau weiß es, wie es sich bei Liebesschmerz anfühlt, so dass man es sich zu Hause gemütlich macht, auch gerne mit einer Wärmflasche. Der Schreibstil von Mia Morgowski ist sehr einfach gehalten, und auch ihre Kapitel sind nicht all zu lang, so dass man der Geschichte sehr gut folgen kann. Es wird jeweils aus der Sicht von Dr. Paul Rose und Nella Johannsen erzählt, aber so gut miteinander abgestimmt, dass es reibungslos ineinander über geht. Das tolle dabei ist, dass es sich bei Nellas Sicht um Tagebucheinträge handelt. So hat man gleich einen intimeren Eindruck von der Gefühlswelt der Protagonistin. Wie bei jedem Liebesroman gibt es auch hier eine kleine Spannung. Diese wird auch sehr schnell aufgebaut, und durch die Szenen, die den Beiden erleben, flaut es auch nie ab und man möchte einfach nur wissen, wie es nun mit Paul und Nella weitergeht. Zu den Hauptprotagonisten: Nella Johannsen ist eine junge, verliebte Frau, die sogar ihre Flugangst überwindet, um ihren Freund in der Schweiz zu besuchen. Dabei gerät sie, auch mit ihrer Art, von einer in die andere Katastrophe.  Sie ist allgemein ein sehr gut beschriebener Charakter, so dass sich wirklich jede Frau in jeder Situation sich wohl wiedererkennen kann.  Dr. Paul Rosen ist ein junger Art, der unbedingt eine berühmte Karriere machen möchte, und schreckt dabei vor keinem Mittel zurück. Doch dadurch kommt nicht nur sein Leben ins Wanken, sondern auch das von Nella. Auch er ist ein gut beschriebener Charakter. Allein sein Charme und wie er sich gibt, schmilzt man schon als Leserin dahin. Und auch so manche Situationen kommen einen im wahren Leben bekannt vor. Aber es gibt darin auch manche Eindrücke von ihm, wodurch wir Frauen wohl nun auch etwas besser die Männer verstehen können, warum sie gerade so denken oder handeln. Was ich noch zum Buch sagen wollte: Ich finde das Ende von der Geschichte endet es zu schnell. Dabei hätte mich doch noch mehr interessiert, wie es nun mit den Beiden weitergehen würde. Somit muss ich nun meine Fantasie spielen lassen. Aber ein „Happy End“ hat es auf jeden Fall. Fazit: „Die Nächste bitte“ von Mia Morgowski ist eine sehr schöne und leichte Lektüre, für alle, die Liebesromane mit einer Mischung aus Humor mögen. Man erkennt zum Teil sein eigenes Leben wieder, ob man gerade eine Beziehung oder Single ist. Für mich war es das erste Buch von Mia Morgowski, und ich weiß, es wird nicht das Letzte von ihr sein. Durch ihren leichten und humorvollen Schreibstiel bin ich schon ein großer Fan von ihr geworden. 4 1/2 von 5 Sterne

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    • 2
    Floh

    Floh

    11. August 2014 um 06:55
  • Die nächste bitte - Mia Morgowski

    Die Nächste, bitte
    Marina10

    Marina10

    15. May 2014 um 20:38

    Zum Inhalt: Paul Rosen will Karriere machen: als Anti-Aging-Doc. Da stimmt das Geld, und die Frauen ziehen sich freiwillig aus. Nur Nella nicht. Die findet ihren neuen Hausarzt zwar ungeheuer attraktiv, aber auch ganz schön unverschämt. Und vor allem total unfähig. Denn das von ihm empfohlene Mittel gegen ihre Flugangst entpuppt sich zwei Tage später als wirkungslos. Der Trip nach Genf ist die Hölle. Und der einzige Arzt an Bord – Dr. Paul Rosen! Doch der Halbgott in Weiß hat ganz andere Sorgen: Sein zukünftiger Chef denkt, er sei verheiratet. Nur wo kriegt Paul so schnell eine Ehefrau her?  Meine Meinung: Das Buch ist, wenn man nicht mehr als etwas lustige Unterhaltung erwartet, durchaus in Ordnung. Der Plot ist witzig und unterhaltsam ausgearbeitet, die Protagonisten sind sympathisch und etwas chaotisch. Es braucht in der Geschichte eine Weile bis eines zum anderen findet aber wenn man den Einstieg geschafft hat, wird man auf jeden Fall kurzzeitig gut unterhalten. Die Hauptprotagonistin Nella war mir anfangs sehr sympathisch, begann aber nach einer Weile fast nervig zu sein, Das Buch hat auch eine Schwachstelle, und das ist absolut der Schluss. Lange Zeit plätschert es vor sich hin, und dann wenn man erwartet, noch gewisse Dinge zu erfahren und noch etwas mehr in dieser Geschichte zu bleiben, legt es plötzlich an Tempo zu und schwupps ist es auch schon zu Ende.  Schade, denn es hätte der Story auf jeden Fall noch etwas Potenzial verliehen. Mein Fazit: Etwas Unterhaltung für Zwischendurch ohne große Ansprüche ... ein Buch das man ewig lang weglegen kann und dann doch sofort wieder hinein findet. Ich vergebe 3 Sterne dafür

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  • Nichts besonderes, aber lässt sich ganz gut lesen

    Die Nächste, bitte
    steffis-und-heikes-Lesezauber

    steffis-und-heikes-Lesezauber

    29. May 2013 um 06:38

    Inhalt: Dr. Paul Rosen ist ziemlich frustriert, da er in der Praxis seines Vaters das Leben eines kleinen Hausarztes fristet, anstatt wie geplant, als Anti-Aging-Spezialist Karriere und Kohle zu machen. Modeverkäuferin Nella leidet unter extremer Flugangst, doch da sie ihren Freund in der Schweiz besuche möchte, wendet sie sich an ihren Hausarzt, welcher ihr beruhigende Tropfen verschreibt. Leider wirkt das Mittel nicht und Nella erleidet auf dem Flug in die Schweiz einen Zusammenbruch. Zufälligerweise ist Dr. Rosen auch in dem Flugzeug, da er sich in der Schweiz in einer Schönheitsklinik um seinen Traumjob beworben hat. So kümmert er sich notgedrungen um die verzweifelte Nella. Als die beiden das Flughafengebäude verlassen, überrascht Prof. Schümli, Pauls zukünftiger Chef, die beiden und hält Nella für Pauls Ehefrau. Denn eine Ehefrau ist Bedingung für die Stelle in seiner Schönheitsklinik. Da Nellas Freund Leo ihr für den Abend eh abgesagt hat, willigt sie widerstrebend ein, für einen Abend Fr. Dr. Rosen zu spielen und das Chaos nimmt seinen Lauf… Meinung: Meine Erwartungen an den Roman, waren nun nicht besonders hoch. Der Klappentext verspricht eben eine typische, überzogene und humorvolle Liebesgeschichte, ohne großen Anspruch - und genau das habe ich auch bekommen. Die Geschichte wird dabei jeweils abwechselnd aus der Sicht von Paul und von Nella erzählt. Während Pauls Erzählungen in typischer Buchform geschrieben sind, werden Nella´s Anteile eher in Form eines Tagebucheintrags mit Zeitangaben und Randverzierungen wiedergegeben. Dabei wirkt dieser Szenewechsel aber gut durchdacht und unterstützt den Leser dabei, einen Rundumblick der kompletten Geschichte zu erhalten. Der Schreibstil ist in beiden Teilen zwar unterschiedlich, aber immer flüssig und leicht zu lesen. Die Geschichte bedient sich vieler Klischees und ist teilweise extrem sarkastisch. Zwischenzeitlich hat mich dieser Umstand auch öfters zum Schmunzeln oder Lachen gebracht. Und auch wenn man merkt, dass die Autorin sich wirklich Mühe gibt, vor allem gegen Ende, einige eher unvorhergesehene Wendungen zu integrieren, ist die Handlung selbst einfach platt und schafft es selten, für eine wirklich Spannung zu sorgen. Die Charaktere sind sehr stereotyp und strotzen nur vor Klischees. Und dabei sind sie leider oft auch noch ziemlich unsympathisch. Vor allem Paul ist ein oberflächlicher Macho, der nur das Geld im Kopf hat und dem das Wohlergehen seiner Patienten völlig egal ist. Zwar verändert er sich im Laufe des Romans zumindest leicht, aber seine Bekanntschaft möchte ich trotzdem nicht machen. Nella ist zwar etwas sympathischer, aber trotzdem ist es mir teilweise auch ziemlich schwer gefallen, mich in sie hineinzuversetzen. Und auch die Nebencharaktere erfüllen alle nur denkbaren Vorurteile. Zwar ist dies nicht tragisch, da man dadurch leichter über die ganzen Miseren lachen kann, aber es trägt eben auch nicht dazu bei, dass der Roman wirklich positiv hervorsticht. Fazit: „Die Nächste, bitte“, ist ein typischer Frauenroman, der sich ganz gut lesen lässt und dabei auch für den einen oder anderen Lacher sorgt. Jedoch ist die Handlung sehr seicht und die Charaktere zu klischeehaft um wirklich vollkommen zu überzeugen. Trotzdem hat mir das Buch einige sehr kurzweilige Lesestunden verschafft, weshalb ich solide 3 von 5 Sternen vergebe.

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  • Rezension zu "Die Nächste, bitte" von Mia Morgowski

    Die Nächste, bitte
    cvcoconut

    cvcoconut

    18. February 2012 um 12:20

    Das Buch ist aufgebaut in zwei Teile. Zum einen die Tagebuchaufzeichnung der Nella und dann die Geschichte des Paul. So bekommt man als Leser den Einblick in eine Situation, aus der Sicht der Frau und des Mannes. Man kann ein bißchen besser nachvollziehen wie Männer denken und warum sie manchmal einfach nur schweigen. Ich fand das eigentlich ganz witzig. Dann sieht man die turbulenten Gedankengänge der Frau und wieviel sie in eine Situation rein interpretieren und was sie alles für möglich halten. Wenn man ehrlich ist, erkent man einige Eigenschaften an sich selbst wieder. Witzig und romantisch geschrieben, ein gutes Buch zum Abschalten!

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  • Rezension zu "Die Nächste, bitte" von Mia Morgowski

    Die Nächste, bitte
    mithrandir

    mithrandir

    13. February 2012 um 17:22

    Dr. Paul Rosen will Karriere als Anti-Aging-Arzt in der Schweiz machen. Sein Vater hofft jedoch, dass er seine Praxis in Hamburg übernimmt. Als Paul heimlich zu einem Vorstellungsgespräch in die Schweiz fliegt, muss er sich zu seinem Unglück um eine panische Frau kümmern, der ausgerechnet er kurz vorher ein recht fragwürdiges Medikament gegen Flugangst verschrieben hat... Angekommen in der Schweiz kommt es zum ersten Missverständnis, da der Professor, bei dem sich Paul beworben hat, nur einen verheirateten Arzt einstellen will und Paul kurzerhand Nella - so heißt die o. g. Patientin, die eigentlich ihren Freund in der Schweiz besuchen wollte - als seine Frau ausgibt. Die anschließenden Treffen der beiden mit dem Professor, seiner Frau, dem Konkurrenten Hartmann und nicht zuletzt mit Nellas Freund sind voll der Situationskomik. Nella und Paul kommen sich immer näher, aber auch hier regieren die Missverständnisse. Der Roman liest sich locker und flüssig und lässt wirklich keine Langeweile aufkommen. Mia Morgowski schreibt abwechselnd aus der Sicht von Paul und Nella. Wer keine tiefschürfende Geschichte, dafür aber eine gelunge und lustige Unterhaltung erwartet, liegt bei diesem Roman genau richtig.

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  • Rezension zu "Die Nächste, bitte" von Mia Morgowski

    Die Nächste, bitte
    walli007

    walli007

    28. January 2012 um 11:13

    ja, ja, die Liebe in der Schweiz In der Hausarztpraxis seines Vaters macht Dr. Paul Rosen die Vertretung. Nach einer Krankheit muss der Vater etwas kürzer treten und eigentlich wäre es ihm auch sehr lieb, Paul übernähme die Praxis. Doch Paul hat andere Pläne, Anti-Ageing ist angesagt und da gibt es ein tolles Angebot aus der Schweiz. Nella Johannsen ist stolze Besitzerin eines Second-Hand Ladens. Ihren Freund Leo hat es beruflich in die Schweiz verschlagen. So eine Fernbeziehung ist natürlich nicht so klasse, aber Nella hat wahnsinnige Flugangst. Und so landet sie vor dem günstig ergatterten Flug in Dr. Rosens Hausarztpraxis und trifft auf den arroganten und schlecht gelaunten Paul, den sie am liebsten nie wiedersehen möchte. Mit dem nie wiedersehen ist das bei so einem humorvollen leichten Frauenroman natürlich so eine Sache, denn schon im Flugzeug treffen sich die beiden erneut. Dann kommt es zu etlichen turbulenten und oft komischen Verwicklungen, die zu einem vorhersehbaren Schlussakkord führen. Manchmal wirkt das Ganze dann etwas überzogen, doch insgesamt fühlt man sich durch das Buch gut unterhalten. Sowohl aus der Sicht Nellas als auch aus der Pauls kann man an den Ereignissen teilhaben, wobei es manchmal einen besonderen Reiz ausmacht, die Gedanken sowohl des Mannes als auch der Frau zu einem Thema oder einer Situation zu kennen. Männer und Frauen sind eben doch wie Mars und Venus, deshalb können sie einfach nicht leicht zueinander finden. Wenn es anders wäre, wäre das Leben wahrscheinlich fader und wir könnten uns nicht über diese kleinen, herzigen Geschichten freuen.

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  • Rezension zu "Die Nächste, bitte" von Mia Morgowski

    Die Nächste, bitte
    Zirbi

    Zirbi

    30. December 2011 um 08:02

    Hab das Buch als "Zwischen-durch-Lesespaß" gekauft und das war es auch. Es gab hier und da was zu lachen und auch über die Klichees musste ich hin und wieder grinsen. Das Buch liest sich leicht und es sind sogar einige überraschende Momente enthalten. Anfangs dachte ich: Ahhh typische Story: Mögen sich nicht, verlieben sich, streiten sich, kriegen sich.... usw. aber war gar nicht sooooooo vorhersehbar und doch wie schon oben erwähnt für einige Überraschungen gut. Meine Meinung: Für Zwischendurch ein Buch, dass sich flott lesen lässt -> entspanntes Leseerlebnis

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  • Rezension zu "Die Nächste, bitte" von Mia Morgowski

    Die Nächste, bitte
    bookorpc

    bookorpc

    29. December 2011 um 21:25

    Inhalt: Eigentlich wollte Nella nur ein wirksames Mittel gegen Flugangst um ihren Freund in Genf zu besuchen. Aber es war der Anfang des totalen Chaos. Die Tropfen wirkten nicht und der verschreibende Arzt Dr. Paul Rosen, der ebenfalls unterwegs nach Genf war, musste ihr notgedrungen während des Fluges bestehen. Wie es sich als Arzt gehört, folgte auch prompt die Rechnung. Nella soll seine Ehefrau spielen, da für Pauls neuen Chef nur Verheiratete als Partner in Frage kommen. Pauls Karriere in der Anti-Aging Branche hängt von dieser Lüge ab, aber bei einer bleibt es nicht. Meine Meinung: Ein witziger Roman, der für unterhaltsame Lesestunden sorgt ohne komplizierte Sachverhalte. Der Schreibstil von Mia Morgowski ist angenehm schnell zu lesen, der Verlauf vorhersehbar, aber trotzdem mit kleinen Überraschungen. Das Ende hat mir sehr gut gefallen, da es das Ganze nicht zu Kitschig abrundet. Die kleinen Einblicken in Aufbau eines Beipackzettels am Schluss, zeigen was danach passierte. Dies fand ich im Bezug auf den Arztroman ganz nett, aber nicht nötig. Fazit: Ein Frauenbuch mit Humor für gemütliche Stunden.

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  • Rezension zu "Die Nächste, bitte" von Mia Morgowski

    Die Nächste, bitte
    linus63

    linus63

    03. November 2011 um 13:04

    Dr. Paul Rosen will als Anti-Aging-Arzt in Genf hoch hinaus, steckt jedoch momentan in der Hamburger Hausarztpraxis seines Vaters fest und hadert mit seiner täglichen Arbeit. Nella will nach Genf fliegen und benötigt ein Mittel gegen ihre Flugangst. Das erhält sie in von ihrem Arzt Dr. Rosen. Doch das Mittel wirkt nicht und Dr. Rosen, der zufällig im selben Flugzeug sitzt, muss Nella retten. Als Gegenleistung soll Nella in Genf seine Ehefrau spielen, die unabdingbare Vorraussetzung für die offene Stelle seiner Träume ist, um die er sich bewirbt. Dies wird umso brisanter, als nach der Landung unerwartet ein weiterer Bewerber für diese Stelle samt Ehefrau auftaucht ..... Obwohl Cover und Titel meine Vorurteile gegenüber Arztromanen kräftig schüren, habe ich sie schließlich außen vor gelassen und mich an dieses Buch herangewagt. Die Geschichte liest sich größtenteils leicht und flüssig. Während dem Leser Pauls Erlebnisse und Gedanken in der Ich-Form erzählt werden, schreibt Nella Tagebuch. Obgleich das Tagebuch optisch ansprechend aufbereitet ist und alles etwas auflockert, bin ich, z.T. bedingt durch den Schreibstil, nach ca. 100 Seiten so genervt, dass ich versucht bin, das Buch abzubrechen. Beispielsweise zieht sich die Suche nach einer Versichertenkarte eine Stunde und 35 Minuten lang über 4 Seiten mit 11 Tagebucheinträgen zu unterschiedlichen Zeiten hin. Mein Lesefluss kommt hier ständig ins Stocken und ich finde die Lektüre nicht lustig, sondern hektisch und gestückelt. Doch glücklicherweise gelingt es Nella im Laufe des Buches immer häufiger, einen Eintrag über mehrere Seiten zu verfassen, was mir wesentlich besser gefällt. Der oft vorhandene ironische und teilweise sogar sarkastische Unterton gibt dem Ganzen einen amüsanten Touch, genauso wie das Spiel mit den (Ärzte-) Klischees, über die sich die Protagonisten einerseits lustig machen, die sie andererseits aber zu einem späteren Zeitpunkt perfekt erfüllen wollen. Gelungen sind auch die häufigen Perspektivenwechsel zwischen den Protagonisten. Sie knüpfen teilweise nahtlos aneinander an, was die Geschichte lebendig, flüssig und temporeich werden lässt. Andere Szenen lese ich zweimal aus verschiedenen Sichten, wodurch ich ein umfassenderes Bild der Situationen und auch der Figuren erhalte. Leider konnte ich mich mit keiner der Hauptfiguren richtig anfreunden. Dr. Rosen verkörpert den überheblichen, arroganten, souveränen Arzt, der jede Situation im Griff und für alles eine Erklärung hat. Allerdings ist er ohne Rückgrat und auf dem Weg zu seinem Ziel, der vakanten Stelle in Genf, krampfhaft bemüht, alle Erwartungen zu erfüllen und dazu ist ihm alles Recht. Allein seine Kreativität im Erfinden neuer Erklärungen, die geschickt und spontan in die bestehende Geschichte eingeflochten werden, ist bewundernswert. Dazu ist sein Sinn für Humor recht originell, als er hinter Nellas Rücken in ihr Liebesleben eingreift und damit einige Verwirrung stiftet. Währenddessen stellt die normalerweise selbständige Nella in dieser Geschichte eine schwache Frau mit hysterischen Einschlägen und wiederkehrender, vorübergehender Amnesie dar, die sich ständig lächerlich und von Paul zum Spielball seiner Pläne machen lässt - ziemlich flach. Das Lügengebäude, das beide in Genf aufbauen, ist letztendlich derart konstruiert und an den Haaren herbeigezogen, dass ich es nicht mehr komisch finde - weniger wäre hier mehr. Das gleiche gilt für die Nebengeschichte mit Pauls letztem Verhältnis - zu viel Zufall, zu absurd und damit unglaubwürdig. Allerdings dringt die Situationskomik vereinzelt doch zu mir durch, so dass ich hin und wieder schmunzeln kann. Dennoch bin ich richtig erleichtert, als schließlich Pauls Mutter beherzt eingreift, einige Dinge klärt und das vorprogrammierte Happy-End, wenn auch nur bedingt in der erwarteten Form, eintritt. Alles in allem in das Buch sehr leichte Kost ohne Tiefgang, schnell gelesen und leider nur stellenweise amüsant.

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  • Rezension zu "Die Nächste, bitte" von Mia Morgowski

    Die Nächste, bitte
    saba

    saba

    30. October 2011 um 07:48

    Dr. Paul Rosen arbeitet als Allgemeinmediziner in der Praxis seines Vaters. Allerdings tut er dies weder aus Berufung, noch mit Leidenschaft. Seine wahre Zukunft sieht er in einer Schönheitsklinik in der Schweiz, damit sich sein Studium und seine Fortbildungen auch einmal so richtig bezahlt machen. Nella ist Inhaberin eines Secondhandshops mit angegliedertem Café. Am Wochenende will Nella zu ihrem Freund in die Schweiz fliegen. Allerdings gibt es dabei ein großes Problem: Nella leidet unter einer schrecklichen Flugangst. Also macht sie sich auf den Weg zu ihrem Hausarzt, bei dem es sich um Dr. Rosen Senior handelt, um sich ein Medikament gegen die Flugangst verschreiben zu lassen. Unglücklicherweise ist der alte Dr. Rosen aber gar nicht anwesend und Nella muss mit seinem, wenn auch sehr attraktiven, aber unerfahrenem Sohn zufrieden geben. In dem Glauben, medikamentös gut ausgestattet zu sein, macht sich Nella dann freitags auf den Weg zum Flughafen. Leider scheint das Medikament aber nicht zu wirken und Nella erleidet während des Fluges eine schwere Panikattacke. Die emsigen Flugbegleiterinnen machen sich natürlich sofort auf die Suche nach einem Arzt an Bord und werden dabei ausgerechnet mit Dr. Paul Rosen fündig. Endlich in Genf angekommen, bleibt Paul nichts anderes übrig als sich weiter um die noch immer hyperventilierende Nella zu kümmern. Und das ausgerechnet, wo ihn doch sein neuer potentieller Chef Professor Schümli vom Flughafen abholen will. Dass Professor Schümli die Bedingung gemacht hatte, dass sein neuer Praxispartner verheiratet sein muss, hatte Paul bis dahin sowieso weitgehend verdrängt. Als der Professor schließlich auftaucht, hält er Nella natürlich sofort für die Ehefrau von Dr. Rosen und ist begeistert. Für Paul und Nella bedeutet dies eine Verwechslung mit ungeahnten Folgen. „Die nächste bitte“ beginnt sehr stark und ein Lacher jagt den nächsten. Leider kann Mia Morgowski das Niveau aber nur bis etwa zur Hälfte der Handlung halten. Danach flaut die Geschichte spürbar ab, und die wirklich lustigen Momente werden immer seltener. Was aber bleibt sind die sehr sympathischen Protagonisten Nella und Paul, die sich bis zum Schluss im Liebeschaos befinden. Das Cover ist mit der Wärmflasche und dem rosa Farbton sehr mädchenhaft gestaltet. Der Untertitel –Ein Arzt-Roman- hat mich irgendwie an die alten Romanhefte meiner Mutter erinnert, die ich bei meinen Leseanfängen gerne mal zur Hand genommen habe. Im Grunde hat sich an der Handlung auch nicht viel verändert, sondern sie wurde einfach auf modern und zeitgemäß getrimmt. Wie schon in den 80er Jahren eignen sich solche Bücher aber wunderbar zum Abschalten.

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  • Rezension zu "Die Nächste, bitte" von Mia Morgowski

    Die Nächste, bitte
    Gurke

    Gurke

    03. October 2011 um 19:00

    Nella leitet zusammen mit ihren beiden besten Freundinnen ein Second-Fashion-Café und hat einen wunderbaren Freund, Leo, den sie nun für das Wochenende in Genf besuchen möchte. Die schnellste Verbindung bietet da natürlich der Luftweg, doch Nella leidet unter fürchterlicher Flugangst, sodass ein Besuch bei ihrem Hausarzt für einige Beruhigungstropfen nicht umgangen werden kann. Unglücklicherweise übernimmt Dr. Rosen junior diese Sprechstunde und entpuppt sich als arroganter und sehr gut riechender Schnösel, der am besagten Wochenende in der Schweiz zu einem Bewerbungsgespräch verweilt. Denn Paul Rosens Traum besteht aus einem prall gefüllten Konto und einer Menge Damen, die nur darauf warten, sich von ihm die lästigen Falten wegspritzen zu lassen. Die beiden unterschiedlichen Welten werden durch die Autorin gut durch zwei verschiedene Erzählperspektiven dargestellt, wobei Pauls Kapitel eher sachlich das Geschehen beschreiben, fällt Nellas Anteil etwas flippiger in Tagebuchform mit vielen kleinen Skizzen aus. In der Hoffnung auf eine leichte Lektüre habe ich mir dieses Buch gekauft und musste leider schon nach wenigen Seiten feststellen, dass dieser Arzt-Roman von Klischees nur so überladen ist und sich die Handlung in Genf zusehends immer unglaubwürdiger entwickelt, bis es einfach nur noch absurd ist, was dem Charme und Witz der Szenen leider nicht gut tut. Hinzukommt, dass beide Protagonisten nicht meine Sympathie erwecken konnten, da der männliche Part zu karrierefixiert und Nella in ihrer Verzweiflung und Unsicherheit immer anstrengender wird. So war mir das „Schicksal“ der Charaktere herzlich egal und ich habe nur noch das unumgehbare Happy End herbeigesehnt, um mit dieser Lektüre abschließen zu können. Die Ereignisse und Verhalten aller Beteiligten sind viel zu vorhersehbar und so war mein einziger Trost, dass durch den einfach Schreibstil es wenigstens nur ein kurzes „Vergnügen“ war. Meine einzigen beiden Highlight bei diesem Roman sind zum einen das ausgefallene Cover und der lustige „Beipackzettel“ als Abschluss, wobei von fast 350 Seiten nur drei durchweg gelungene kein guter Schnitt ist und ich „Die Nächste, bitte“ wirklich nur an eingefleischte Mia Morgowski Fans oder Frauen auf der Suche nach seichtem Lesestoff empfehlen kann.

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