Mia Morgowski So was hat ein Mann im Gefühl

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Inhaltsangabe zu „So was hat ein Mann im Gefühl“ von Mia Morgowski

Liebe ist nichts für Feiglinge Kurz vor seinem 40. Geburtstag wird Tobias von seiner Freundin für einen anderen verlassen. Seine Kumpels behaupten: Midlife-Crisis! Nun muss Ablenkung her. Raus aus der Doppelhaushälfte. Rein in die Männer-WG. Toby zieht in die Nähe der Reeperbahn und lässt es krachen. Und tatsächlich entdeckt er den Charme des Single-Daseins. Bis Trixie auftaucht. Und Millie. Und Alice. Mit ihr ist es besonders schön. Aber auch besonders kompliziert. Denn irgendetwas verschweigt Alice ihm. So was hat ein Mann schließlich im Gefühl …

eine turbulente Geschichte mit viel Herz und Promille

— locke61
locke61

Ganz witzig und unterhaltsam, jedoch mit einigen kleinen Schwachstellen

— Lienne
Lienne

Roman mit hohen Alkoholgehalt aber wenigen Höhepunkten.

— Julia_liest
Julia_liest

Toby und die Frauen. Eine 450-Seiten-Geschichte :-)

— EvyHeart
EvyHeart

Tolles Buch, so ist man es von Mia Morgowski gewöhnt =)

— Waffelcore
Waffelcore

nach der TRennung steppt der Bär, ein wenig zu sehr .... für zwischendurch absolut lesenswert!

— dieFlo
dieFlo

Humorvolle Geschichte, die mir jedoch zu viel "Saufen" und Klischee enthielt, abgesehen davon aber ein leichtes Buch für Zwischendurch ist.

— Tru1307
Tru1307

Situationskomik und Kuriositäten

— Schnuck59
Schnuck59

Klischeehaft, aber ganz angenehm

— FlyingTurtle
FlyingTurtle

Alles in Allem hätte ich mir mehr Tiefgang und weniger Alkohol gewünscht. Gut unterhalten worden bin ich aber allemal.

— lisibooks
lisibooks

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  • Das wahre Leben

    So was hat ein Mann im Gefühl
    nicale77

    nicale77

    11. January 2017 um 13:23

    Dieser Roman von Mia Morgowski spielt aus dem wahren Leben.Das nicht immer alles so glatt läuft wie man es sich vorstellt.Die Hauptdarsteller des Buches sind der Anwalt Toby, seine Frau Birte. Die beiden leben zusammen in einem schönen Haus in Poppenbüttel. Birte ist eine sehr stille Frau zumindest in den Augen von Toby. Seit 12 Jahren läuft jeden Morgen das gleiche Spiel ab. Gemeinsam Frühstücken, Zeitung lesen und hoffen, dass die Stille schnell vorüber ist und jeder zur Arbeit geht.Tobys 40. Geburtstag steht in 2 Wochen an, eigentlich will er ja nicht feiern aber Birte meint es wäre doch schön und er solle sich noch um gewisse Sachen kümmern. Doch zu der Geburtstagsfeier kommt es nicht den Toby muss feststellen, dass Birte fremdgehen tut und kurz darauf verlässt Sie ihn.Toby ist reichlich geknickt über das ganze und beginnt sich zurück zu ziehen, seine Freunde bemerken dieses und wollen Ihn aus seiner Midlife-Crisis rausholen.Sein Kumpel Mirko lädt Ihn zu sich nach Sankt Pauli ein. Da fängt das ganze Chaos an. Aber ich möchte nicht zu viel verraten.Es ist ein wirklich schöner Roman von Anfang an sehr flüssig zu lesen, lustig und traurig zu gleich. Auf jeden Fall nicht langweilig Dieser Roman ist für Mann und Frau gleichermaßen lesenswert.

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  • Perfektes Buch wenn die Längen nicht wären

    So was hat ein Mann im Gefühl
    Natalie77

    Natalie77

    08. January 2016 um 13:17

    Inhalt: Tobias wird kur vor seinem 40. Geburtstag von seiner Frau Birte verlassen. Seine Kumpels wollen ihm helfen darüber hinweg zu kommen und wollen ihn ablenken. Es beginnen Tage in Saufgelagen, einen Umzug auf die Reeperbahn und das Treffen auf mehrere Frauen. Trixie, Millie und Alice begleiten seinen Weg. Gerade Alice hat es ihm angetan, doch irgendetwas verschweigt sie… Meine Meinung: Der Rückentext machte mich neugierig und von Mia Morgowski hatte ich bisher nur positives gehört. Klar das dieses Buch dann auf meiner Wunschliste landett. Nachdem ich es nun gelesen habe muss ich sagen das es zwar nicht schlecht war, aber auch nicht überragend. Es ist auf jeden Fall mal was anderes, denn hier wird aus Sicht des Mannes geschrieben. Es beginnt mit der Trennung von Toby und Birte. Birte verlässt ihn und das beschauliche Leben in einem Haus in Poppenbüttel. Das klingt recht spießig, was manche gleichstellen mit Langweilig. Ich mag ein langweiliges Familienleben, doch nicht in Büchern. wilder wird es dann nach der Trennung. Natürlich muss diese verarbeitet werden und genau darum geht es in diesem Buch. Es zeigt alle Klischeehaften Stufen der Verarbeitung eines Mannes bei einer Trennung, Saufen, jammern und mit verschiedenen Frauen aufwachen. So geht das auch eine Weile was mit eindeutig zu lang ist. Das Buch hätte gerne einige Seiten kürzer sein dürfen, denn wirklich Spaß gemacht hat es mir erst etwa nach einem Drittel, als Toby wieder langsam zu seinem ich findet und mal merkt was er da gerade tut. Trotzdem schaffte es die Autorin mich durch dieses erste Drittel zu bringen ohne das ich das Buch hätte abbrechen wollen. Sie hat einen leicht zu lesenden und flüssigen Schreibstil, der mir von Beginn an gefiel. Die Figuren sind zahlreich. Da gibt es natürlich Toby, der Verlassene. er gefällt mir zu Beginn überhaupt nicht. Sich so gehen zu lassen, keine Rücksicht zu nehmen auf Gefühle und Wochenlang nur noch Alkohol trinken ist eben einfach nicht meins, auch nicht wenn man verlassen wurde. Im Laufe der Geschichte wurde er mir aber sympathischer und ich wurde langsam warm mit ihm. Toby hat sich sehr gewandelt. Seine Kumpels sind recht unterschiedlich. Kröger ist verheiratet und liebt seine Frau so sehr das er alles für sie tut und sich dabei doch fast selbst vergsisst. Lars ist Single und will daran auch nichts ändern und Mirko ist ein netter Kumpel doch lange Zeit von der Bildfläche verschwunden. Dann gibt es da noch Birte, die Toby verlassen hat und für mich sehr gefühlskalt wirkte. Trixie und Millie als Bekanntschaften der Nächte und Alice, eine Person die recht undurchschaubar auf Toby wirkt, bei der ich aber recht schnell ahnte was ihr Geheimnis ist und nur gespannt war ob meine Vermutung richtig war. Überraschungen gab es für mich hier nur wenige, doch trotzdem habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Wäre manches nicht so in die Länge gezogen worden wäre es ein perfektes Buch gewesen. So empfinde ich es eher als durchschnittlich.

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  • Leserunde zu "So was hat ein Mann im Gefühl" von Mia Morgowski

    So was hat ein Mann im Gefühl
    aba

    aba

    How can you mend a broken heart ... Das alte Lied der Bee Gees scheint das Motto von Tobias' Freunden zu sein, denn sie tun alles, was zu tun ist, um ihn von seinem Liebeskummer zu heilen. Und wie setzt man ein Männerherz wieder in Gang? Die Antwort auf diese Frage hat die Bestsellerautorin Mia Morgowski, die Expertin in Männersachen, in ihrem neuesten Buch "So was hat ein Mann im Gefühl". Seid ihr neugierig geworden? Möchtet ihr eine humorvolle Geschichte lesen und dabei erfahren, wie Tobias' Herz sich von den Strapazen einer Enttäuschung erholt? Dann seid ihr in dieser Leserunde genau richtig! Zum Inhalt Kurz vor seinem 40. Geburtstag wird Tobias von seiner Freundin für einen anderen verlassen. Seine Kumpels behaupten: Midlife-Crisis! Nun muss Ablenkung her. Raus aus der Doppelhaushälfte. Rein in die Männer-WG. Toby zieht in die Nähe der Reeperbahn und lässt es krachen. Und tatsächlich entdeckt er den Charme des Single-Daseins. Bis Trixie auftaucht. Und Millie. Und Alice. Mit ihr ist es besonders schön. Aber auch besonders kompliziert. Denn irgendetwas verschweigt Alice ihm. So was hat ein Mann schließlich im Gefühl… Zur Autorin Mia Morgowski ist gebürtige Hamburgerin. Viele Jahre hat sie als Grafik-Designerin in verschiedenen Werbeagenturen gearbeitet, bevor 2008 ihr Debütroman erschien: «Kein Sex ist auch keine Lösung», war ein Bestseller und wurde erfolgreich fürs Kino verfilmt. Es folgten zahlreiche weitere Romane, die sich alle ihrem größten Hobby widmen: dem modernen Mann und seinen Macken. Denn Mia kennt sich aus mit Männern. Einen hat sie sogar geheiratet. Habt ihr Lust auf diese humor- und gefühlvolle Geschichte? Dann bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button um eins der 25 Exemplare von "So was hat ein Mann im Gefühl", die wir zusammen mit rororo verlosen. Was müsst ihr dafür tun? Nur auf eine Frage bis zum 11.10. antworten: Raus aus der Doppelhaushälfte. Rein in die Männer-WG! So soll Tobias seine Krise überwinden. Habt ihr noch andere Tipps, wie man am besten einen enttäuschten Mann wieder aufpäppeln kann? Auf eure Antworten bin ich sehr gespannt. Ich wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde innerhalb von 4 Wochen sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir die Bücher nur innerhalb Europas verschicken können.

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    • 611
  • so was hat mann im Gefühl

    So was hat ein Mann im Gefühl
    hannemie

    hannemie

    09. December 2015 um 06:51

    Toby erfährt per Zufall, dass er seit einem Jahr von seiner Freundin betrogen wird. Sie wollte es ihm sagen, aber erst wollten sie noch seinen gemeinsamen 40. Geburtstag feiern.... Toby versteht die Welt nicht mehr, denn eigentlich lief es doch soweit ganz gut in der Beziehung. Aber das Birte die 10 Jahre Beziehung so einfach für einen jüngeren aufgibt kann er nicht nachvollziehen. Zum Glück hat Toby gute Freunde, die ihn aufheitern wollen. Leider gibt es dabei den ein oder anderen Absturz, denn mit Alkohol soll man anscheinend alle Probleme beseitigen können. Ob das gut geht? Und ob Birte ihren Entschluss nicht vielleicht doch noch mal überdenkt?   Ich habe schon einige Bücher von der Autorin gelesen und war bisher immer begeistert. Auch dieses Buch gefiel mir wieder recht gut. Der Schreibstil ist locker und bei Toby´s turbulentem Leben begleitet man ihn gerne ein Stück. Wenn auch an manchen Stellen sehr vorhersehbar, so gibt es auch den ein oder anderen Überraschungsmoment. Insgesamt gefiel mir Toby´s Entwicklung aber gut und das Ende war ebenfalls toll. Dafür vergebe ich 4 Sterne!  

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  • Ganz witzig und unterhaltsam, jedoch mit einigen kleinen Schwachstellen

    So was hat ein Mann im Gefühl
    Lienne

    Lienne

    26. November 2015 um 06:48

    Liebe ist nichts für Feiglinge Kurz vor seinem 40. Geburtstag wird Tobias von seiner Freundin für einen anderen verlassen. Seine Kumpels behaupten: Midlife-Crisis! Nun muss Ablenkung her. Raus aus der Doppelhaushälfte. Rein in die Männer-WG. Toby zieht in die Nähe der Reeperbahn und lässt es krachen. Und tatsächlich entdeckt er den Charme des Single-Daseins. Bis Trixie auftaucht. Und Millie. Und Alice. Mit ihr ist es besonders schön. Aber auch besonders kompliziert. Denn irgendetwas verschweigt Alice ihm. So was hat ein Mann schließlich im Gefühl … Meine Meinung: Mit "So was hat ein Mann im Gefühl" ist Mia Morgowski ein unterhaltsamer Roman gelungen, der mir angenehme und lustige Lesezeit beschert hat. Der Schreibstil ist angenehm und flüssig, sodass die Seiten schnell gelesen waren. Der Humor hat mich so einige Male zum Schmunzeln beziehungsweise sogar zum Lachen gebracht. Herrlich! Die Charaktere sind sehr interessant. Toby war mir von Anfang an sympathisch, doch im Laufe der Geschichte hat er eine Abwärtsentwicklung gemacht, die mir überhaupt nicht gefallen hat. Zum Glück hat er sich zum Ende hin wieder gefangen. Die Handlung blieb fast durchgehend interessant. Die Verwicklungen wirkten teils sehr realistisch und teils doch ein wenig konstruiert. Einige Stellen haben sich ein wenig in die Länge gezogen und waren nicht ganz mein Fall, doch im großen und ganzen fand ich dieses Buch unterhaltsam. Fazit: Ein Buch mit Humor und ein paar kleinen Schwachstellen, das generell jedoch für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Mir hat es angenehme Lesezeit beschert. Lest am Besten selbst :-)

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  • Viel Promille, wenig Spannung

    So was hat ein Mann im Gefühl
    Julia_liest

    Julia_liest

    23. November 2015 um 19:40

    Der ehrgeizige Anwalt Toby wird kurz vor seinem 40. Geburtstag von seiner Langzeitfreundin Birte verlassen. Nicht nur, dass der Geliebte um einiges jünger und genau das Gegenteil von Toby ist, die Affäre ging auch schon ziemlich lange. Ohne den gewohnten Boden unter den Füßen, rudert Toby alleine oder mit seinen Freunden erstmal ziellos und ziemlich ausschweifend im Alkohol umher. Als er in die Wohnung seines Freundes Mirko auf der Reeperbahn zieht, nimmt sein Leben Fahrt auf: noch mehr Alkohol und diverse Frauen. Die Arbeit ist Toby herzlich egal, dabei geht es gerade um die Partnerschaft in seiner Kanzlei. Schließlich trifft er Alice, die nicht ganz ehrlich zu ihm zu sein scheint, was Toby allerdings nicht wirklich mitbekommt. Er ist begeistert, sie zögerlich - ob das was wird...? Das Buch ist leicht zu lesen, der Schreibstil locker und flüssig. Flüssig ist auch schon das richtige Stichwort, wenn es um den Inhalt geht. Alkohol, Alkohol und noch mehr Alkohol beherrschen in der ersten Hälfte des Romans viel zu viele Seiten. Die Besäufnisse zogen sich ewig hin und passiert ist im Grunde nicht all zu viel. Toby hat hier auch einiges an Sympathie meinerseits einbüßen müssen. Ich war froh, als er sich irgendwann endlich wieder gefangen und ein halbwegs normales Leben aufgenommen hat. Dieses war dann auch ganz lesenswert und ab und zu entlockte es mir ein Schmunzeln. Außerdem hat Mia Morgowski ein paar interessante und liebenswerte Charaktere geschaffen, von denen ich gerne mehr gelesen hätte. Jedoch fehlte es mir allgemein an Spannung. Die Geschichte zog sich teilweise zu sehr und das ohne große Höhepunkte. Mir ist es meist recht leicht gefallen, das Buch auch mal zur Seite zu legen. Beim Lesen dieses Romans fragte ich mich schon, was ein Mann denn jetzt nun im Gefühl hat, denn Toby schien mir die meiste Zeit ziemlich auf dem Schlauch zu stehen. Schade, von der Story hatte ich mir irgendwie mehr versprochen.

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  • Gut geschrieben, aber wenig Neues

    So was hat ein Mann im Gefühl
    EvyHeart

    EvyHeart

    18. November 2015 um 11:01

    Das Cover Auf den ersten Blick fand ich das Cover luftig und locker. Der sandfarbene Sand mit dem Wellenmuster ist ein toller, ruhiger Hintergrund, auf dem die blaue und mia-magentane Schrift gut zur Geltung kommen. Auch die Kombination aus Druck- und Kursivschrift fand ich sehr gut! Das Hochzeitskleid deutet auf die Frau hin, die Toby verlassen hat, und die, in die er sich verliebt hat. Auch wenn ich die Liegposition etwas unnatürlich fand, ist es ein schönes Bild! Das männliche Model trägt allerdings Tatoos und einige Leser merkten an, dass das im Buch nicht erwähnt wird (es wird aber auch nicht gesagt, dass Toby tatoofrei ist :P ) Im Nachhinein betrachtet stimme ich dem zu - Toby wirkt zu seriös, um Tatoos zu haben... Trotzdem: Ein sehr beruhigendes Titelbild! Inhalt Der Klappentext verspricht... Kurz vor seinem 40. Geburtstag wird Tobias von seiner Freundin für einen anderen verlassen. Seine Kumpels behaupten: Midlife-Crisis! Nun muss Ablenkung her. Raus aus der Doppelhaushälfte. Rein in die Männer-WG. Toby zieht in die Nähe der Reeperbahn und lässt es krachen. Und tatsächlich entdeckt er den Charme des Single-Daseins. Bis Trixie auftaucht. Und Millie. Und Alice. Mit ihr ist es besonders schön. Aber auch besonders kompliziert. Denn irgendetwas verschweigt Alice ihm. So was hat ein Mann schließlich im Gefühl … ... und hält.... Die Hälfte :-) Grundsätzlich geht es um Männer. Und die Frauen. Tobi hat eine, die ihn nicht haben will, findet aber schnell eine, die er haben will, die aber ihn nicht haben will, nachdem er von einem Schlamassel in den nächsten geschlittert und nebenbei viele Frauen und Männern und Problemen begegnet ist. Das Buch klang nach vielen Typen, die Rudel-schweigend am Wohnzimmertisch sitzen und ein Bier trinken, Gruppenkuscheln, sich in den Arsch treten usw. Aber es dauert, bis Toby vom Einfamilienhaus in die Kiez-WG kommt und die Unterstützung teilen sich seine Freunde mit neuen Bekannten. Immerhin: Es gibt viele Frauen. Und viel Alkohol! Gefühl... im Sinne von "Intuition" ist bei Toby rudimentär ausgeprägt. Es dauert, bis er begreift, worum es geht... Die Charaktere Tobias Voss ist Anwalt in einer renomierten Anwaltskanzlei und würde gern zum Partner aufsteigen. Obwohl er von schon am Anfang genervt von Langzeitfreundin Birte ist, trifft ihn ihr Betrug (mit Verzögerung) hart. Tobias ist der Pantoffelheld, der lieber Bauklötzchen stapelnd (hier: exessiv trinkend...) in der Ecke sitzt, als ein Problem zu lösen. Als Leser freut man sich über jeden Ausbruch und möchte sich an den Kopf greifen, weil Tobias sovieles nicht sieht. Mir fehlten ein paar Eigenheiten, gern auch antwaltstypisch... Erst im letzten Fünftel, als die Handlung erst der Katastrophe, dann dem 4/5-Happy-Ende zusteuert, bekommt er für mich Profil. Tobias ist Klischee, aber das in Perfektion. Birte ist die dominante, karriere-orientierte Ex, die ohne Rücksicht auf andere mit einem Motoradfreund durchbrennt, weil ihr das Leben zu langweilig geworden ist. Birte ist es gewohnt, alles zu bekommen und als solche der Antagonist (obwohl: der eigentlichen Antagonist ist das Leben). Sie hat Toby auf beruhigende Weise das Gefühl vermittelt, dass jede ihrer Entscheidungen auch gut für ihn ist. Birte wird vom ersten Kapitel an so überzeichnet, dass man sie nur hassen kann. Eine weitere Rolle ist ihr nicht zugedacht - das finde ich schade. Ich hätte gerne mehr über sie gelesen. Alice klingt schon nach Erlösung und ich hatte das ganze Buch lang Smokie im Ohr :-) Alice' hervorstechendste Eigenschaft ist, dass sie kein Drama macht. Während für Toby das Leben innerlich eine Katastrophe ist, nimmt sie vieles ruhig lächelnd zur Kenntnis. Erst am Ende wird sie laut. Was wiederum Toby in eine defensive Position zwingt, weil er die Schuld bei sich sucht. Alice hat zu Unrecht etwas Unschuldiges und ... für mich war die Figur nicht rund. Vivian ist der Teenager, der in Tobys Küche steht und erst 300 Seiten später wieder auftaucht. Die Figur wirkt trotz der Klischees (rosa Haare, Piercing) sympatisch, man möchte sie in den Arm nehmen. Kröger ist (neben Lars) ein guter Freund Tobys und fungiert als Parallelfigur. Auch Kröger hat mit einer dominanten Frau (und dominanten Schwiegereltern) zu kämpfen und braucht lange, um zu sich zu finden. Aber er löst den Konflikt anders. An Kröger mag ich, dass er alle Probleme mit Verstand löst und immer für seine Freunde da ist. Er ist ein Multi-Talent :-) Kleines Beispiel: "'Wer auch immer die [Visitenkarte] gedruckt hat, versteht sein Handwerk. Selbst nach einer 60-Grad-Wäsche ist das Wichtigste noch sehr gut lesbar'" (S. 211) Trixie ist eine der wichtigsten Frauenfiguren im Buch. Verachtet sie Toby anfangs wegen ihrer "Lichtschwerter"-Haare, zeigt sich später, dass sie gute Gründe für ihr Verhalten hat. Auch wenn die Geschichte für sie zu schön ausgeht, finde ich es toll, dass das Problem angesprochen wird. Es gibt in diesem Buch viele Nebenfiguren, aber alle bleiben im Gedächtnis. Manchmal war es schwer, den Überblick über die Namen zu behalten, aber naja. Es fügt sich alles zusammen und... passt :-) Themen Alkohol: Die Handlung erstreckt sich über 6 Wochen, von denen Toby ca. 2,5 im Vollrausch vollbringt. Ab Woche 4 wird es besser, gekrönt von einer finalen Nacht ohne Alk. Glücklicherweise verspürt er dabei außer allgemeiner Erschöpfung kaum Nebenwirkungen. Real ginge das nicht. Als Metapher ist das Trinken gut eingesetzt, aber ich finde es etwas einfach. Grenzen: Toby und Olli (Kröger) ergeben sich Frauen und ziehen sich nach innen zurück. Während Toby eine deutliche Linie zieht, versucht es Kröger mit einer Strichellinie. Trotzdem fragte ich mich, wie lange ich das aushalten und wie ich die Situation lösen würde. Es ist leicht zu sagen "Mit so einer Schreckschraube halte ich es nicht lange aus!", aber die Bequemlichkeit hält einen fest. Und wenn man Abstriche macht, weil einem die Karriere am wichtigsten ist, dann kann man damit leben. Man muss sich nicht damit beschäftigen, ob die Wünsche realisierbar sind und kann später jemand anderem die Schuld dafür geben. Aber: Man könnte mit der Zeit besseres anfangen als leiden. Bei Toby habe ich Angst, dass er überfordert ist, wenn er mal Entscheidungen treffen muss. Und sie wieder anderen überlässt. Kröger nimmt den steinigen Weg. Kiez-Romantik: Die Autorin kommt aus Hamburg, daher wirkt die Reeperbahn, auf der das Buch spielt, sehr authentisch. Die Figuren sind, obwohl sie skurril wirken, sehr nett und helfen Tobias. Mir hat das Buch gezeigt, dass Menschen keine Bedrohung sind, weil sie ein bisschen komisch sind. Und nützlich sein können. Real ist Skepsis manchmal angebracht, aber Offenheit ist auch gut. [Spoiler] Jungfräulichkeit: Trixie gehört zu den Frauen, die mit 30 noch keinen Sex hatten. Die überall hören, wie Sex ist und als Kummerkasten herhalten, aber das noch nicht erlebt haben. Die Sex irgendwann als Mittelpunkt sehen und sich Druck machen. Und die das Problem haben, dass sie zwar leicht zu haben sind, aber nicht leicht ins Bett zu bekommen sind. Die einen verständnisvollen Partner brauchen, weil sie mit dem Thema nicht vertraut sind. Ich finde es gut, dass das Thema angesprochen wird und die Passage läutet für mich den ernsthaften Teil des Buches ein.  [Spoiler Ende] Spannung Mia Morgowski hat schon viele Bücher in diesem Genre veröffentlicht und das merkt man: Geschickt erschafft sie ein großes Problem und viele kleine. Als dem Leser klar wird, wie das große Problem gelöst wird und die Spannung sinkt, löst sie die kleineren auf und das Buch wird wieder interessant. Trotzdem ärgert es mich, dass es lange dauert, bis Toby vom Saufen zum Spaß-haben kommt und wie blind er gegenüber dem Offensichtlichen ist. Vielleicht hätte man das Buch raffen können? Und der Prolog... er war interessant, aber nicht notwendig. Er zündete nicht richtig. Schreibstil und so Das Buch ist flott und humorvoll verfasst und das finde ich gut. Tobias' Bemerkungen sind oft sehr trocken, immer etwas verzweifelt und leicht genervt. Ich musste ein paar Mal schmunzeln, aber mehr wäre gut gewesen. Nicht so toll fand ich die beiden Stolpersteine bei der Trennung: Bei der "Gra-fik-Designerin" im Klappen-Text fand ich das nur unschön, bei der "Frea-kigkeit" auf S. 244 wusste ich erstmal nicht, was gemeint ist. Fazit Für Freunde des Genres ist das Buch gute Kost - ein typischer Softie, der sich in seinem Leben behaupten muss, gegen große und kleine Probleme kämpft und am Ende bekommt, was er sich verdient hat. Es gibt genügend Nebenfiguren, die ablenken und amüsant gestaltet sind. Der Schreibstil ist flüssig, humorvoll und man kann alles gut lesen. Für mich war es gute Unterhaltung, aber nicht besonders neu. Ich bin der Männerfiguren überdrüssig, die durch ihr Leben stolpern, sich selbst bemitleiden und irgendwie an ihr Ziel kommen. Menschen sind in der Realität vieles, aber nicht einfach :P

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  • So was hat ein Mann im Gefühl

    So was hat ein Mann im Gefühl
    Tru1307

    Tru1307

    13. November 2015 um 22:08

    Nach mehr als zehn Jahren ist Tobys Beziehung zu seiner Freundin Birte Geschichte. Er wird kurz vor seinem vierzigsten Geburtstag wegen einem jüngeren Mann verlassen. Verständlich, dass er da erst einmal schlucken und alles verarbeiten muss. Vor allem, weil Birte ihm Dinge vorwirft, die zuvor eigentlich geklärt waren. Wie gut, dass Toby gute Freunde hat und schnell weitere gute Freunde findet. Sie machen sich Sorgen um ihn und geben gute Ratschläge, wie man eine zerbrochene Beziehung am besten hinter sich lassen kann. Leider endet das öfter in erhöhtem Alkoholkonsum. So weit, so gut. Toby ist ein netter Kerl, der sich zu nach der Trennung irgendwie verliert. Er sucht den roten Faden in seinem Leben, weicht von seinem geregelten Ablauf ab und gerät nach und nach in einen Abwärtsstrudel. Die komplette Geschichte wird aus seiner Sicht erzählt. Eigentlich ist er Anwalt und mit knapp vierzig schon im Leben angekommen, aber seine Lebensumstände ändern sich radikal. Er zieht in eine Wohnung auf dem Kiez, hat mehrere Mädels im Bett, eine "nette" Begegnung mit einer Schlange (lesenswert!) und diverse andere Probleme. Ich fand es schade, dass die Hilfestellung der Freunde oft nur darin bestand, mit ihm "feiern" zu gehen. Irgendwann im ersten Drittel wurden die Szenen einfach nur noch nervig und hätten mir den Roman fast vermiest. Die Geschichte hat gerade noch einen Schlenker gemacht, sodass man eine Entwicklung bei Toby ausmachen konnte. Und letztendlich gibt es sogar ein gutes Finale, auch wenn einiges vorhersehbar war. Obwohl die Szenen rund um den Alkoholkonsum zwischenzeitlich Überhand nehmen, gibt es Stellen, in dem Buch, die Toby nachdenklich zeigen. Hier wird klar, dass er im Grund ein guter Mann ist, der ganz schön an der Situation zu knabbern hat. Die Szenen verleihen dem Roman wieder zusätzliche Tiefe, die bei den Sauftouren der Männer verloren geht und bilden daher einen guten Gegensatz. Ein Beispiel ist das folgende Zitat: "Nein, meine Liebe, da irrst du gewaltig. Ich bin einer von denen, die bislang glaubten, die Ehe sei dazu da, um gemeinsam Spaß zu haben. Aber ich sehe schon, mit dieser Meinung liege ich allein in diesem Bett." "So was hat ein Mann im Gefühl" ist der erste Roman, den ich von Mia Morgowski gelesen habe. Sie hat aber schon eine Reihe an humorvollen Roman veröffentlicht, wie zum Beispiel "Dicke Hose" und "Die Nächste, bitte". Ihr Stil gefällt mir sehr gut. Es gab keine Stellen, über die ich beim Lesen gestolpert wäre. Ich kann mir definitiv vorstellen, weitere Bücher von ihr zu lesen. Fazit: "So was hat ein Mann im Gefühl" ist eine humorvolle Geschichte, die mir jedoch zu viel "Saufen" und Klischee enthielt, abgesehen davon aber ein leichtes Buch für Zwischendurch ist. Man wird immer mal wieder mit klugen, nachdenklichen Stellen überrascht, die ich mir so noch viel mehr gewünscht hätte. Insgesamt wurde ich gut unterhalten.

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  • Klischeehaft, aber dennoch humorvoll

    So was hat ein Mann im Gefühl
    Binichen90

    Binichen90

    13. November 2015 um 10:34

    Kurz vor seinem 40. Geburtstag wird Tobias Voss, angesehener Anwalt, von seiner Freundin Birte für den 30-jährigen Noah, der gerne Motorrad fährt, verlassen. Seine Kumpels behaupten: Midlife-Crisis! Nun muss Ablenkung her. Raus aus der Doppelhaushälfte. Rein in die Männer-WG. Toby zieht in die Nähe der Reeperbahn und lässt es krachen. Und tatsächlich entdeckt er den Charme des Single-Daseins. Bis Trixie auftaucht. Und Millie. Und Alice. Mit ihr ist es besonders schön. Aber auch besonders kompliziert. Denn irgendetwas verschweigt Alice ihm. So was hat ein Mann schließlich im Gefühl …  Mia Morgowski gelingt mit „So was hat ein Mann im Gefühl“ eine humorvolle, aber leider auch sehr klischeebehaftete Geschichte über einen Mann, der verlassen wird. Wie jede Frau weiß, ist ein Mann gut im Verlassen, aber überhaupt nicht gemacht für das Verlassenwerden. So auch Toby. Exzessives Saufen, jede Nacht eine andere Frau von der Reeperbahn, die Vernachlässigung des Jobs und seiner Mandanten, was ihm sicher im normalen Leben schon lange eine Kündigung, wenn nicht aber Abmahnungen eingehandelt hätte, sowie ein Arzt, der ihn ständig für seine Saufgelage krankschreibt, gehören zu einigen der unrealistischen und vorhersehbaren Handlungen Tobys. Nebenfiguren, wie Kröger, einer seiner Freunde oder Opa Lustig gefallen mir daher besser als die Hauptfigur an sich. Man könnte annehmen, das Buch wurde so inszeniert, dass alle übertriebenen Handlungen Sinn ergeben, dass dies dann jedoch kaum der Realität entspricht, scheint nicht von Belang zu sein. Alles in allem ist die Geschichte sehr humorvoll, sodass ich wirklich viel gelacht habe, aber eben kein Buch, welches einen Eindruck oder Mehrwert bei mir hinterlassen hat, was schade ist, da man sicher mehr hätte herausholen können. Für lustige Lesestunden empfehle ich es aber dennoch.

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  • Ein Buch mit Witz und viel Alkohol

    So was hat ein Mann im Gefühl
    Sahina_89

    Sahina_89

    12. November 2015 um 08:19

    Das neue Buch von Mia Morgowski "So was hat ein Mann im Gefühl" war sehr charmant und hat sich leicht gelesen. Keine Sekunde bin ich mit meinen Gedanken abgedriftet oder fand es langweilig. Das Cover hat gar nichts mit dem Buch zu tun, also lasst euch nicht abschrecken ;-) Am Anfang musste man manchmal lauthals loslachen! Allerdings haben die Witze zum Ende des Buches gefehlt. Hat stark angefangen und dann aber echt nachgelassen. Schade eigentlich! Alles in Allem war es ein sehr tolles Buch, das gezeigt hat, wie Männer bei Liebeskummer leiden können und wie schnell sie sich dann doch wieder fangen ;-) Vor allem gibt es ein Happy End, dass der Ein oder Andere so nicht erwartet hätte. Ich empfehle es jedem, der leichte Kost lesen will und kein Problem mit Alkohol hat ;-)

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  • So was hat ein Mann im Gefühl

    So was hat ein Mann im Gefühl
    Waffelcore

    Waffelcore

    11. November 2015 um 18:58

    Ich hatte das große Glück, das Buch während einer Leserunde gewinnen zu dürfen und kann es euch wirklich wärmstens empfehlen: Die Story: Toby wird kurz vor einem 40. Geburtstag von seiner Freundin Birte verlassen und zerfließt förmlich in Selbstmitleid. Seine Kumpels beschließen also, ihn von seiner Midlife crisis zu befreien und ihn aus dem tristen Leben am Stadtran hinein in ein neues Leben an der Reperbahn zu zerren. Toby lässt es von nun an so richtig krachen und beginnt, sein Leben als Neusingle zu genießen. Dass dabei jedoch so einiges aus dem Ruder läuft und seine Frauengeschichten ihm langsam über den Kopf zu wachsen drohen, bermerkt er erst gar nicht. Doch dann taucht Alice auf und plötzlich wird alles ein wenig anders. Wer bereits das ein oder andere Werk von Mia Morgowski kennt, der wird auch bei "So was hat ein Mann im Gefühl" nicht enttäuscht werden. Wie immer wird der Leser durch die erfrischend witzige Art durch Tobys Leben geführt. Mir hat das Buch wirklich sehr gefallen, ich bin ein großer Fan von Mia Morgowski und hatte das Buch innerhalb weniger Tage durchgelesen. Ein wirklich witziges Buch über einen Mann mit 40, welcher noch lange nicht vor hat alt und schrumpelig zu werden.

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  • Männlicher Liebeskummer und seine Bewältigung

    So was hat ein Mann im Gefühl
    bromer65

    bromer65

    09. November 2015 um 20:01

    „So was hat ein Mann im Gefühl“ ist der neueste Roman von Mia Morgowski, der am 30. Oktober 2015 im rororo-Verlag erschienen ist. Anwalt Tobias Voss, genannt Toby, wird völlig aus der Bahn geworfen, als ihn seine langjährige Freundin Birte kurz vor seinem 40.Geburtstag aus heiterem Himmel für einen anderen, jüngeren Mann verlässt. Gut, dass Mann dann Freunde hat, die ihn tatkräftig unterstützen, mit gutgemeinten Ratschlägen und sogar beim Betrinken. Da Toby sich in seinem Haus unglücklich fühlt, zieht er kurzentschlossen erst mal in die Wohnung seines Freundes Mirko auf dem Kiez, mit Kneipenanschluss. Kumpel Kröger zieht ebenfalls bald mit ein, denn auch er hat Ärger mit seiner Frau und benötigt Zeit zum Nachdenken. Toby lernt auf einmal ganz neue Freunde kennen: Vom Sexshop-Besitzer Devil über die Poledancerin Millie bis zu Trixie ist alles Mögliche dabei. Auch der Job als Anwalt darf trotz des Kummers nicht ganz vernachlässigt werden und so lernt Toby schließlich Alice kennen und findet sie sympathisch. Aber das Schicksal legt den zarten Liebesgefühlen einige Steine in den Weg. Steine, an denen Toby zum großen Teil selbst schuld ist… Mia Morgowski erzählt die Geschichte aus der Männersicht, und ich muss sagen, das Buch ist ihr gut gelungen. Es ist kurzweilig erzählt, man darf viel mit Toby und seinen Kumpels lachen und haarsträubende Abenteuer erleben. Mag sein, dass die Handlung nicht unbedingt in allen Teilen realistisch ist, aber gute Unterhaltung ist es allemal. Wer eine tiefschürfende Geschichte erwartet, der ist hier falsch. Wer aber eine lustige Geschichte mit viel Humor lesen möchte, für den ist „So was hat ein Mann im Gefühl“ genau richtig. 4 Sterne und eine Leseempfehlung gibt es von mir dafür.

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  • Nett und unterhaltsam mit kleinen Längen

    So was hat ein Mann im Gefühl
    IraWira

    IraWira

    08. November 2015 um 23:02

    "So was hat ein Mann im Gefühl"....tja, vielleicht sollte Mann dann aber an manchen Stellen sein Gefühl noch einmal überprüfen, weil ich gestehen muss, dass dieser Mann hier in diesem Buch, sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat, egal um welches Thema es ging. Aber - einmal zurück auf Los: Tobias, der Protagonist dieses Buches, wird kurz vor seinem 40. Geburtstag von seiner langjährigen Freundin Birte verlassen. Okay, die Beziehung war schon lange ein wenig eingefahren, aber eigentlich war ja doch alles ganz bequem und somit tut sich Toby doch recht schwer damit, mit der Trennung fertig zu werden. Sehr sehr schwer. Exzessiv schwer.... So weit, so gar nicht gut, das Leben geht weiter und das Schicksal spielt ihm das eine oder andere weibliche Wesen in den Weg, unter anderem auch Alice, mit der ihn ziemlich bald ein bisschen mehr verbindet. Oder auch nicht. Oder vielleicht ja doch? Drum herum droht irgendwann sein ganzes Leben in Rauch aufzugehen, aber schließlich kriegt Toby doch noch die Kurve und vielleicht auch sein Mädchen....oder auch nicht? Insgesamt hat mir das Buch zwar schon gefallen und es wartete auch mit einer ordentlichen Portion Humor auf, manchmal zog es sich jedoch auch inhaltlich etwas und einiges war mir dann doch etwas zu vorhersehbar und zu sehr von Zufällen und ungünstigen Fügungen geprägt. Gleichzeitig ist das Buch jedoch auch humorvoll und flüssig geschrieben, so dass ich es doch auch ziemlich schnell gelesen habe und es nur selten aus der Hand gelegt habe. "So was hat ein Mann im Gefühl" ist kein Buch, das mich jetzt besonders nachhaltig beeindruckt hat, aber durchaus eins, das ich letztlich gerne gelesen habe, so dass ich es vermutlich schon auch noch mal wieder lesen werde, auch wenn es nicht in die Sparte der "Immer-wieder"-Bücher gehört.

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  • Die Chance für einen Neuanfang erkennen

    So was hat ein Mann im Gefühl
    Schnuck59

    Schnuck59

    07. November 2015 um 19:01

    In ihrem unterhaltsamen Roman „ So was hat ein Mann im Gefühl“ erzählt Mia Morgowski von Anwalt Tobias und der Zeit nachdem er von seiner Freundin verlassen wurde. Mia Morgowski widmet sich in ihren zahlreichen Romanen ihrem Hobby: dem modernen Mann und seinen Macken.  Im Prolog wird eine Szene beschrieben, die anfangs nicht im Zusammenhang mit der Geschichte steht. Nachdem Freundin Birte ihn verlassen hat gerät das Leben von Tobias aus den Fugen. Er zieht in die Wohnung eines Freundes nahe der Reeperbahn und lässt es krachen. Im Laufe der Geschichte wird der Bezug zum skurrilen Anfang deutlich. Dass die Trennung eine Chance für einen Neuanfang war wird dann im Epilog deutlich. Der Schreibstil ist locker und leicht. Es wird aus der Sicht des Hauptprotagonisten Tobias erzählt. So erhält man einen guten Einblick in seine Denkweise, erfährt mehr über seine Gefühle und seine Arbeit als Fachanwalt für Familien- und Zivilrecht. Die Charaktere sind individuell ausgearbeitet. Die Arbeitskollegen und seinen Freundeskreis mit Besonderheiten und Macken lernt man sehr gut kennen. Für mich nehmen die Beschreibungen der Saufgelage mit seinen Kumpels im Mittelteil etwas zu viel Raum ein. Es gibt Situationskomik, aber auch ernste und fast schon philosophische Aussagen. Das Ende ist teilweise vorhersehbar.  Für mich ist „So was hat ein Mann im Gefühl“ ein lockerer und lustiger Unterhaltungsroman aus der Sicht eines Mannes. Ich kann keinen Bezug zu Cover und Titel erkennen und wünschte mir mehr Tiefe und Aussage in dieser Geschichte. 

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  • Tobi, jetzt stell doch mal die Flasche weg!

    So was hat ein Mann im Gefühl
    FlyingTurtle

    FlyingTurtle

    07. November 2015 um 16:33

    Kriegt er das jetzt hin oder vermasselt er es wieder? Tobi wird kurz vor seinem 40. Geburtstag von Birte verlassen. Daraufhin zieht er auf die Reeperbahn und kümmert sich erstmal ganz klischeehaft um seinen neuen Freund - den Alkohol.  So machen das Männer nun mal nach einer Trennung. Ich glaube, so will uns die Autorin das vermitteln. Das Buch trieft nur so vor Klischees. Mehrmals redet Tobi davon, wie man die Dinge als Mann sieht und sie angeht. Dabei kommen die Worte offensichtlich nicht von einem Mann.  Mich persönlich ließen einige davon mit den Augen rollen. Vielleicht habe ich mich aber auch einfach nur zu sehr darauf fokussiert.  Weiterhin ist vieles im Buch vorhersehbar. Wenn man ein Buch anfängt und sich sowas denkt wie "Die kommt bestimmt wieder" oder "Ich bin mir ziemlich sicher das das so passiert" und es sich dann später im Buch herausstellt das es genauso passiert wie man es sich dachte, fühlt es sich doch an wie ein kleiner, eigener Triumph. Es fühlt sich allerdings nicht mehr wie ein Triumph an, wenn man 1/4 des Buches errät. Nichtsdestotrotz unterhält "Sowas hat ein Mann im Gefühl" über ~450 Seiten mit lustigen Dialogen und Situationen, kuriosen und interessanten Charakteren sowie einer süßen Liebesgeschichte.  Trotz meiner ersten zwei grumpy Abschnitte, halte ich das Buch für lesenswert. Nochmal lesen werde ich es aber wahrscheinlich eher nicht.

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