Mia Raben Masuren

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Inhaltsangabe zu „Masuren“ von Mia Raben

Ein einsamer Holzsteg im Abendlicht, endlos scheinende Alleen, unzählige Storchennester: Dirk Bleyers Bilder sind eine Liebeserklärung an Masuren – jene Region, die 750 Jahre lang den südlichen Teil des einstigen Ostpreußens bildete und heute zu Polen gehört. Dieser Bildband zeigt eine Mischung aus grandiosen Naturaufnahmen und lebendiger Kulturgeschichte: die großen Seen, die durch natürliche und künstliche Kanäle miteinander verbunden sind; die „Schiefe Ebene“ auf dem Oberländer Kanal, wo man auf Schleusen verzichtet hat und die Schiffe stattdessen auf Schienen über Land transportiert; schöne Dörfer mit charakteristischen Holzhäusern und die Atmosphäre der geschichtsträchtigen Städte Danzig, Marienburg und Königsberg. Der Fotojournalist Dirk Bleyer wandelt mit diesem Buch auch auf den Spuren seiner Großeltern. Auf sie gehen seine intensiven Begegnungen mit kauzigen Ostpreußen zurück, die in ihrer Heimat geblieben sind und von ihrem bewegten Leben erzählen: Bauern, Jäger, Angler und Segler, deren Leben und Arbeit eng mit den dichten Wäldern, den ausgedehnten Feldern und den fast 3000 Seen Masurens verwoben ist.

Für mich liegt bei diesem Buch der Fokus auf den interessanten und sehr abwechslungsreichen Texten. Ein schönes Werk.

— Sommerregen
Sommerregen

Beeindruckende und sehr stimmungsvolle Bilder wechseln sich ab mit Geschichten

— schoensa
schoensa
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  • Ein schöner und farbenfroher Bildband

    Masuren
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    29. January 2016 um 08:16

    Die Leser meiner Generation haben diese wunderbare Landschaft Masurens,  die Dirk Bleyer und Mia  Reben  in dem vorliegenden Bildband von National Geographic fotografiert und beschrieben haben,  vielleicht schon vor  langer Zeit in den Büchern von Siegfried Lenz kennengelernt.  Nur waren damals leider keine Bilder dabei. Sie wären vielleicht auch etwas anders ausgefallen, denn insbesondere in den Städten Danzig, Königsberg  und Marienburg, die in diesem Band mit behandelt werden, haben sich in den Jahren nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 und seit Polen Mitglied der EU geworden ist, viele Dinge verändert. Historische Gebäude wurden wiederhergestellt und zahlreiche Sehenswürdigkeiten nach aufwendigen Renovierungen der Öffentlichkeit  wieder  zugänglich  gemacht. Dieser schöne und farbenfrohe Bildband  ist auf das Beste  dazu geeignet,  Menschen  auf eine Reise in dieses schöne Land Masuren vorzubereiten und sie dazu  zu motivieren. Wer nicht reisen kann und will, kann sich dennoch einen vollständigen Eindruck über Geschichte und Gegenwart Masurens machen. Auch als Geschenk für Menschen geeignet, die einen biographischen  oder familiären Bezug zu Masuren haben.

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  • Netter Bildband!

    Masuren
    Sommerregen

    Sommerregen

    In diesem 216 Seiten umfassenden Werk mit Texten von Mia Raben und Bildern des Fotojournalisten Dirk Bleyer kann der Leser in die abwechslungsreiche Region der Masuren abtauchen. Der Bildband zeigt authentisch das Land der tausend Seen, der großen Felder und der dichten Wälder. Aber auch die Menschen, welche die beiden Autoren des Buches auf ihrem Weg begegnen, werden Teil des Buches. Von Anglern über Jäger und Segler bis hin zu Bauern und ihren Holzhütten wird alles vorgestellt. Es werden die unterschiedlichsten Bereiche bei diesen abgedeckt, was mir sehr gefällt. So sind typische Rezepte und alte Reiseberichte ebenso in diesem Buch zu finden wie informative Texte zu der Geschichte und den Wildpferden der Masuren. Die Fotografien sind zum Teil sehr scharf und schön, manchmal jedoch auch verschwommen. Und auch wenn verschiedene Themen abgedeckt werden, so sind zu einigen doch deutlisch mehr abgebildet, als zu anderen Themen. So sind zum Beispiel zahlreiche Bilder von Paddlern und Bootsstegen vorhanden. Diese konnten mich nicht wirklich packen. Gerade bei Bildbänden von National Geographic bin ich bisher immer Fotografien von bestechender und faszinierender Schärfe gewohnt. Doch dafür sind die Texte sehr ansprechend. Informativ, aber dennoch persönlich, kommt man den Masuren sehr nahe. Auch durch Gespräche mit in den Masuren lebenden Menschen, und ihre Erinnerungen vermittelt das Buch ein sehr stimmiges Bild der polnischen Region. Auch die Städte Danzig, Königsberg und Marienburg werden vorgestellt. Deswegen ist das Buch in meinen Augen auch sehr zum Schmökern und Versinken geeignet, allerdings sind die Aufnahmen Bleyers, der sich auf die Spuren seiner Großeltern begibt, nicht so spektakulär wie für National Geographic typisch. Alles in allem kann ich diesen Bildband weiterempfehlen, für mich liegt der Fokus allerdings mehr auf den abwechslungreichen und spannenden Texten als auf den Fotografien.

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    Shanna1512

    Shanna1512

    21. January 2016 um 17:36
  • Masuren - Im Land der tausend Seen

    Masuren
    schoensa

    schoensa

    02. December 2015 um 19:03

    750 Jahre lang gehörte Masuren zum damaligen Ostpreußen und mindestens 150 Jahre dieser Zeit lebten die Vorfahren meines Vaters dort. 1794 wurde der erste meiner Vorfahren belegt in Elbing (heute Elblag) geboren, am Ende des zweiten Weltkrieges flüchtete meine Großmutter von dort. Sogar eine Berühmtheit gehört quasi zu diesem Zweig der Familie: Der Maler Paul Emil Gabel wuchs bei meinen Ur-Ur-Großeltern auf, die in Elbing ein Malergeschäft besaßen. Auch die Großeltern des Fotojournalisten Dirk Beyer stammen aus Masuren. Er folgt ihren Spuren mit dem Bildband „Masuren – Land der tausend Sehen“. Beeindruckende und sehr stimmungsvolle Bilder wechseln sich ab mit Mia Rabens Geschichten von Bewohnern, aber auch von Vera Lehndorff und Marion Gräfin Döhnhoff, die aus Masuren stammen. Ein wunderschönes Buch, in dem man nicht nur Ewigkeiten schmökern kann, sondern das auch Lust darauf macht, Masuren selber zu besuchen. Das haben meine Eltern vor einigen Jahren getan und der Bildband hat ihnen den Urlaub regelrecht zurückgebracht. Ein tolles Buch, welches sich für Ahnenforscher, Masurenurlauber und generell Freunde von tollen Bildern und Geschichten eignet.

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