Mia Salberg Gegen die Gezeiten

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Inhaltsangabe zu „Gegen die Gezeiten“ von Mia Salberg

Ella muss wegen ihres Asthmas eine Zeit auf einer Insel vor der schottischen Küste verbringen. Sie hofft, die Inselbewohner näher kennenzulernen, die eine geheimnisvolle Legende von einem langlebigen magischen Volk umgibt. Doch sie sind Ella gegenüber sehr reserviert und nur der gut aussehende Luke freundet sich mit ihr an. Nach kurzer Zeit kommt Ella jedoch dahinter, dass er sich allen wegen eines Schmuckstücks - ein Geschenk ihrer Mutter - für sie interessiert. Das Kleinod soll ein gestohlenes Artefakt sein, das die Insel und ihre Bewohner beschützt. Hängt von diesem Amulett wirklich das Überleben dieses rätselhaften Volkes ab? Und welche Schuld hat ihre Mutter auf sich geladen? Ella muss tief in der Vergangenheit forschen, um die Zusammenhänge mit ihrem eigenen Leben zu erkennen.

Eine schöne und geheimnisvolle Geschichte mit einer Prise Meerfeeling...

— LeoLoewchen
LeoLoewchen

ganz nett geschrieben,hätte aber noch spannender sein können!

— Goldammer
Goldammer

Ellas mystische Reise auf eine kleine schottische Insel mit herrlich verschrobenen Bewohnern, die ein Geheimnis verbergen.

— Moonie
Moonie

Richtig klasse Buch :)

— lesewurmteri
lesewurmteri

Sehr stimmungsvoll und fantasievoll! :-)

— MikkaG
MikkaG

Das raue Klima der Insel nimmt einen gefangen. Gespickt mit Mystik und Spannung, ist dieses Buch ein Lese-Muss! =)

— ChrissiH
ChrissiH

Gute Idee, fesselnder Schreibstil und Spannung bis zum Schluss - unbedingt lesen, ein kleiner Geheimtipp!!!

— KleineLeseecke
KleineLeseecke

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  • Leo Löwchen 14J. Rezi zu "Gegen die Gezeiten"

    Gegen die Gezeiten
    LeoLoewchen

    LeoLoewchen

    06. September 2015 um 17:57

    Eine kuriose Insel… Ein großes Geheimnis… Und großes Unheil! Heute habe ich für euch das Buch “Gegen die Gezeiten” von Mia Salberg aus dem ueberreuter Verlag. Da Ella nach dem Tod ihrer Mutter schwer mit Asthma zu kämpfen hat, schickt ihr Vater sie auf die kleine Heimatinsel ihrer Mutter. Auf Burron soll sie ihr Asthma auskurieren und den Verlust ihrer Mutter verarbeiten. Doch als sie dort ankommt, erwartet sie kein fröhliches Ferienparadies… Die Menschen auf der Insel kommen Ella äußerst seltsam und verschlossen vor – als ob sie etwas vor ihr verbergen würden. Umso glücklicher ist Ella dann, als sie auf den jungen Schiffer Luke trifft, der ihr hilft, auf der Insel zurechtzukommen. …das währt allerdings nicht lange… Denn als Ella mehr durch Zufall auf etwas stößt, was sie besser nicht wissen sollte, wendet sich auch Luke von ihr ab. Was ist das Geheimnis dieser Insel? Wie kann es sein, dass wirklich jeder so ein riesiges Geheimnis daraus macht? Und was wird Ella dort vorfinden? Die Grundidee an sich ist zwar nichts Neues, aber dennoch war ich sehr gespannt, wie das Thema hier umgesetzt wurde.  Dieses “Frische-Brise-Feeling” kommt definitiv auf und irgendwie fühlt es sich beim Lesen schon fast wie Urlaub an. Ella war mir als Protagonistin wirklich sympathisch und ich habe gerne von ihr gelesen. Zum Ende hin hat es mir leider etwas an Spannung gefehlt, da ich irgendwie nicht mitgerissen wurde. Das könnte vielleicht auch am Schreibstil liegen, der recht gut aber leider nicht sonderlich mitreißend war. Stellenweise war es mir einfach etwas zu flach, weil ich gerne viel mehr erfahren hätte. Ansonsten aber eine schöne und geheimnisvolle Geschichte mit einer Prise Meerfeeling. Ich vergebe 4 von 5 Löwchens! Das war es dann von mir! Viele Grüße Eure Leo Löwchen

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  • Geniales Buch

    Gegen die Gezeiten
    Sarih99

    Sarih99

    29. April 2015 um 20:12

    Ella mussauf eine kleine Insel wegen ihres Asthmas, viele Leute benehmen sich seltsam ihr gegenüber. Sie ist weiß nicht warum und hält sich an ihre Freunde Luke & die Ärztin. Cover+Klappentext: Das Cover finde ich persönlich sehr hübsch und es trifft auch perfekt das Thema des Buches. Der Klappentext macht neugierig, verrät aber nicht zu viel. Schreibstil: Der Schreibstil war meist flüssig, aber an einer Stelle etwas schleppend. Man kann sich gut in Ella hineinversetzen und beim Lesen entstanden bei mir viele Bilder im Kopf. Ich hatte wirklich das Gefühl als wäre ich auf der kleinen schottischen Insel Burron. Es ist nicht viel Vorhersehbares dabei und ich war an manchen Stellen überrascht über Ereignisse und das Handeln der Personen. Fazit: Es ist ein mystisches und fastzinierendes Buch, das unbedingt jeder der Schottland, alte Sagen und Spannung mag lesen muss.

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  • Ferien auf einer geheimnisvollen Insel

    Gegen die Gezeiten
    Moonie

    Moonie

    17. April 2015 um 08:58

    Ella ist fünfzehn und wird von ihrem Vater auf die Geburtsinsel ihrer Mutter geschickt, um dort ihr Asthma auszukurieren. Natürlich kann sich Ella spannenderes vorstellen als eine kleine Insel, wo sie niemanden kennt und auf der offenbar auch so gut wie kein Internet und Handyempfang zu bekommen ist. Trotzdem versucht sie mit ihrem kleinen Pudel Peppa das Beste aus ihren Ferien bei Tante und Onkel zu machen und trifft der Anfang der Reise ist auch durchaus vielversprechend, als sie Luke, ein Junge in ihrem Alter, mit seinem Boot auf die Insel bringt. Leider heißt Ella so gut wie niemand richtig willkommen auf der Insel, die Bewohner beäugen Fremde sehr misstrauisch und außerdem ist Ellas verstorbene Mutter leider nicht im Guten von der Insel gegangen damals. Viele behaupten, dass der Weggang der Mutter der Insel Unglück gebracht hat. Ella wünscht sich, dass ihre Zeit auf der Insel bald vorbei ist, aber dann kommt sie nach und nach den Geheimnissen der Inselbewohner auf die Schliche und bald wird es für sie und die anderen sogar gefährlich. "Gegen die Gezeiten" hat mir gut gefallen, teilweise konnte ich das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Insel und die Bewohner sind schön beschrieben und ich habe Ella und die niedliche Peppa schon auf den ersten Seiten des Buches lieb gewonnen und mich vielleicht auch ein bisschen in Luke verguckt ... Eine schöne Lektüre, auch für Leser, die schon älter sind als die angegebene Zielgruppe von 14 Jahren.

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  • Mystische Geschichte um Selbstfindung und das Erwachsenwerden

    Gegen die Gezeiten
    samea

    samea

    Ella muss wegen ihres Asthmas eine Zeit auf einer Insel vor ser schottischen Küste verbringen. Sie hofft, die Inselbewohner näher kennenzulernen, doch alle einschließlich ihrer Tante sind serh reserviert und abweisend. Ella findet heraus, dass es besondere Artefakte auf der Insel gibt. Haben diese etwas mit der Kette ihrer Mutter zu tun und warum hat diese die Insel verlassen? Eine leicht zu lesende und spannende Geschichte um Ellas Erwachesnwerden, um Geheimnisse, Selbstfindung und Gruppenzugehörigkeit. Romantik und Spannung sind hier in einem guten Verhältnis zueinander. Die einzelnen Akteure sind liebevoll ausgearbeitet worden und durch und durch glaubhaft. Die Sprache der Autorin ist sehr ansprechend und macht es dem Leser leicht sich in Ella hineinzuversetzen. Dieses Buch ist in meinen AUgen kein All-age-Roman sondern ein echtes Jugendbuch. Ich würde sagen, es ist für Mädchen ab 14 Jahren geeignet.

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    • 2
    Floh

    Floh

    20. August 2014 um 10:37
  • eine interessante Idee, aus dem man mehr hätte machen können

    Gegen die Gezeiten
    Letanna

    Letanna

    10. August 2014 um 12:28

    Nach dem Tod ihrer Mutter leidet Ella an Asthma. Ihr Vater schickt sie nach Burron, einer kleinen Insel vor der Küste Schottlands, der Heimatinsel ihrer Mutter. Ella wird hier wenig herzlich aufgenommen, sogar sehr abweisend. Irgendwie scheint das Ganze mit ihrer Mutter zusammen zu hängen. Die Inselbewohner versuchen etwas vor ihr zu verbergen, und Ella will unbedingt herausfinden was das ist. Ich muss gestehen, dass ich anfangs meine Schwierigkeiten mit dem Buch hatte. Der Schreibstil ist recht einfach und die Hauptfigur doch noch recht jung, ich habe hier jemanden erwartet, der 17 oder 18 Jahre alt ist. Der Fantasyanteil ist sehr gering und erst am Schluss erfahren wir das große Geheimnis der Insel. Für meinen Geschmack hätte der Fantasyanteil ruhig etwas größer sein können, so passiert eigentlich nicht viel, außer dass Ella ständig irgendwie auf der Insel herum irrt und auf Ablehnung bei fast allen Bewohnern stößt. Diese sind alle leicht verschroben und benehmen sich sehr seltsam. Es gibt auch einen gewissen Romantikanteil, der aber schon fast etwas zu kurz kommt. Ella lernt direkt bei der Überfahrt auf die Insel Luke kennen, der auf der Insel lebt. Die beiden laufen sich immer natürlich immer über den Weg. Luke ist in das Geheimnis der Insel eingeweiht und benimmt sich ebenfalls manchmal etwas seltsam. Das Buch ist natürlich nicht grundsätzlich schlecht, denn das Thema Meer finde ich immer sehr schön und das wurde auch sehr gut umgesetzt. Insgesamt hätte man hier aber mehr herausholen können

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  • Leserunde zu "Gegen die Gezeiten" von Mia Salberg

    Gegen die Gezeiten
    ueberreuter_Verlag

    ueberreuter_Verlag

    Gänsehaut und große Gefühle vor der Küste Schottlands - Entdeckt in Gegen die Gezeiten eine geheimnisvolle Insel voller mystischer Legenden! „Der Wind spricht zu mir. Er sagt böse Worte. Ich muss es wiederfinden, das Sturmherz. Ich habe es geholt, und ich bringe es zurück!“ Ella muss wegen ihres Asthmas eine Zeit auf einer Insel vor der schottischen Küste verbringen. Sie hofft, die Inselbewohner näher kennenzulernen, die eine geheimnisvolle Legende von einem langlebigen magischen Volk umgibt. Doch sie sind Ella gegenüber sehr reserviert und nur der gut aussehende Luke freundet sich mit ihr an. Nach kurzer Zeit kommt Ella jedoch dahinter, dass er sich allein wegen eines Schmuckstücks – ein Geschenk ihrer Mutter – für sie interessiert. Das Kleinod soll ein gestohlenes Artefakt sein, das die Insel und seine Bewohner beschützt. Hängt von ihrem Amulett wirklich das Überleben dieses rätselhaften Volkes ab? Und welche Schuld hat ihre Mutter auf sich geladen? Ella muss tief in der Vergangenheit forschen, um die Zusammenhänge mit ihrem eigenen Leben zu erkennen. Als sich eine Sturmflut vor der Insel zusammenbraut, muss Ella sich entscheiden, wem sie trauen kann … Packende Lovestory mit fantastischen Elementen der keltischen Mythologie – Taucht ein in die Magie des Sturmherzens! Seid exklusiv die ersten Leser von Mia Salbergs Buch – Gegen die Gezeiten erscheint druckfrisch, wenn die Bewerbungsphase endet. Wenn ihr an der Verlosung von 10 Exemplaren teilnehmen wollt, dann verratet uns bis zum 6. April zur Einstimmung auf diese spektakuläre Landschaft: Habt ihr schon einmal magische Momente in Schottland erlebt? Was hat euch dort fasziniert? Oder plant ihr, unbedingt nach Schottland zu reisen? Wir sind gespannt! Große Gefühle vor wilder Landschaftskulisse Wenn ihr schon jetzt einen ersten Eindruck von der wilden Landschaft, dem rauen Klima und der Gänsehaut- Atmosphäre erhalten wollt, ladet euch die Leseprobe herunter.  

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    • 248
  • Mystery pur, tolles Setting, jedoch bin ich mit den Charakteren nicht warm geworden

    Gegen die Gezeiten
    Baneful

    Baneful

    17. May 2014 um 11:33

    Inhalt:  Ella leidet nach dem Tod ihrer Mutter an Asthma, weshalb ihr Vater sie auf die Insel Burron zu schicken. Dort soll sie bei der Schwester ihrer Mutter wohnen. Auf der Insel angekommen, meiden die meisten Bewohner sie dort, weshalb, das wird ihr nicht verraten. Der einzige, der Ella nicht feindselig gestimmt ist, ist Luke. Als Ella die ganzen Anspielungen auf ihre Mutter zu viel werden, ist sie sich sicher, dass sie das Geheimnis um die Insel lüften muss, um endlich Antworten zu bekommen. Meine Meinung: Ich liebe das Meer, weil ich am Meer aufgewachsen bin und daher habe ich immer ein heimisches Gefühl, wenn ich in Städten bin, wo es Wasser hat. Das Gleiche gilt auch für Bücher, mit dem Thema Meer, Meerwesen usw. Daher habe ich mich wahnsinng auf Gegen die Gezeiten gefreut. Packende Lovestory mit fantastischen Elementen der keltischen Mythologie – Taucht ein in die Magie des Sturmherzens! (So wird die Story auf der Lovelybooks-Seite beschrieben) Wie toll hört sich das bitte an? Wegen diesem einen Satz, habe ich mich ständig gefragt, wo denn nun die fantastischen Elemente sind. Ich wollte es einfach so unbedingt und alles hat in diese Richtung gedeutet. Und dann, als ich dachte: Ja, endlich geht es los! Ging es doch nicht los. Dieses "bald fängt die Geschichte erst richtig an"-Gefühl, hatte ich durch das ganze Buch hindurch. Als es dann wirklich losging, war ich auf Seite 322. Das Buch hat also ganze 322 Seiten gebraucht, um meine Aufmerksamkeit endlich zu fesseln. Nur schade, dass es nach dreißig Seiten zu ende war. Weshalb ich das so empfunden habe? Die Antwort lautet: Wegen Ella, der Protagonistin. Sie ist 15 / 16 und leidet an Asthma. Um sie von ihrem Asthma zu heilen, hat ihr Vater eine Idee: Er schickt sie auf eine kleine Insel an der schottischen Küste, von der ihre Mutter herkommt. Anscheinend hat die Insel einst Ellas Mutter geheilt, warum sollte es also nicht auch mit Ella funktionieren? Auf der Insel angekommen, fühlt Ella sich unwohl und ungewollt. Das kann ich auch verstehen, sie ist ein Einzelkind, wuchs sehr privigiliert auf, bekam amscheinend immer ihren Willen und ist ein Großstadtkind. Die Insulaner sind ihr gegenüber abweisend und wollen sie nicht dort haben. Wenn man mich in ein kleines Kaff verfrachten würde, wo die Leute merkwürdig drauf sind, würde ich auch alles und jeden ablehnen. Sie stolpert also von einem Fettnäpfchen ins nächste und natürlich sind alle anderen schuld. Dass sie kein Stück dazulernt und immer wieder ähnliche Fehler macht, eins und eins nicht zusammenzählen kann, daran denkt sie noch nicht einmal. Was mich an Ella am meisten gestört hat, ist dass sie sich null auf die Insel einlassen kann. Sie will es zwar, aber auf eine sehr aufmümpfige Art. Nach dem Motto "Ich beweise euch, dass ich hierher gehöre. Dennoch bin ich besser als ihr, aber ihr müsst mich akzeptieren!" So schaut sie auf alle und alles herab und wundert sich, dass die Leute ihr keine Chance geben. In dem Buch hatte ich kein einziges Mal den Eindruck, dass die Protagonistin, deren Job es ist die Handlung voranzutreiben, es auch wirklich tut. Was ich mir vom Love Interest versprochen habe, hat mich wirklich hängenlassen. Sobald Luke eingeführt wird, ist klar, zwischen den beiden wird was laufen. Doch außer Ellas Geschwärme blieb es dabei, bis Luke sich plötzlich auch von ihr angezogen fühlt. Das kann passieren, aber dafür, dass die beiden sich ineinander verlieben, hat mir das nicht gereicht. Ich wollte nicht nur pure Teeniehormone, sondern eine süße Nebenstrang-Liebesgeschichte. Luke ist der stereotypische Love Interest, der um den Willen der Protagonistin existiert und die Aufgabe hat, sie zu retten, sie abzulehnen und sie dann doch zu wollen.  Es ist toll, wenn man sich in ein interessantes Buch hineinstürzt, mit einer vagen Erwartung und dann von der Handlung mitgerissen wird. Mit Gegen die Gezeiten war es so ähnlich. Man stürzt sich hinein und man tappt im Dunklen, versucht sich die Handlung zu ertasten, aber nada. Die Autorin gibt nichts preis, was einen weiterbringen könnte. Ich hätte einige handfeste Hinweise wirklich begrüßt. So hatte ich ständig das Gefühl, dass die Handlung sich hinzieht und dass nichts von Bedeutung passiert. Die Auflösung findet erst so ab Seite 320 statt. Für mich ist das viel zu spät, denn so hat das Buch kaum noch Zeit für ein rundes Ende. Die Erklärungen fühlen sich gehezt und oberflächlich an, was einen fahlen Nachgeschmack hinterlässt. Auch das Ende ist eher ernüchternd und wirkt auf mich zu gewollt. Mehr kann ich hier nicht sagen, ohne zu spoilern. In der Kürze liegt die Würze:  Die Autorin schreibt sehr atmosphärisch; das Setting ist interessant aufgebaut; die Mythologie der Geschichte ist unverbraucht und frisch; unsympathische Protagonistin, die die Handlung nicht vorantreibt und oberflächliche Nebencharaktere; Spannung ist mal da, dann wieder nicht; gehetztes Ende. Bewertung:   Obwohl das Buch vielversprechend anfängt, hat es in der Mitte einen Hänger, der sich bis fast zum Ende hin zieht. Die Autorin hat einige tolle Ideen, aber vielleicht hätte man sich an einigen Stellen mehr auf die Haupthandlung konzentrieren sollen. Der rote Faden war für mich nicht immer erkennbar, daher  ♥ ♥ ♥ Herzchen. Ich denke, dass gerade jüngerere Leser sehr viel Spaß mit diesem Buch haben werden.

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  • Schönes, fantasievolles Jugendbuch!

    Gegen die Gezeiten
    MikkaG

    MikkaG

    15. May 2014 um 11:52

    Pro: Nach dem Klappentext und dem Titelbild hatte ich schon ziemlich genaue Vorstellungen, worum es in diesem Roman gehen würde, und welche mythologischen Kreaturen dabei möglicherweise eine größere Rolle spielen würden. Ich habe vieles vorausgeahnt - und mit vielem gründlich daneben gelegen, denn die Autorin erzählt eine weitaus komplexere, detailliertere und fantasievollere Geschichte, als ich erwartet hatte! Ja, manches kommt einem aus Märchen und Sagen ein wenig bekannt vor, aber alles wird originell weitergesponnen oder neu interpretiert, so dass für mich keinerlei Langeweile aufkam. Im ersten Drittel des Buches ist der Roman für mich vor Allem ein klassisches Jugendbuch: ein junges Mädchen kehrt in den Heimatort ihrer verstorbenen Mutter zurück und fühlt sich dort fremd, missverstanden und keineswegs willkommen. Die eigene Tante und der eigene Onkel scheinen ihr wenig mehr als Pflichtbewusstsein entgegen zu bringen, und zu allem Überfluss gibt es noch nicht einmal Internet- oder Handyempfang, so dass sie auch von ihrern Freunden daheim völllig abgeschnitten ist. Da konnte ich richtig gut verstehen, dass Ella manchmal patzig, mürrisch und bockig reagiert - sie ist mit der Situation einfach überfordert und versteht nicht, in was sie da hineingeraten ist. Eigentlich hat sie ein gutes Herz, und eigentlich ist sie auch sympathisch, nur geht das manchmal (verzeichlicherweise) ein wenig in der Frustration unter. Aber das macht sie in meinen Augen nur echt und realistisch. So nach und nach webt sich dann aber das Übernatürlich in die Geschichte hinein: Märchen, die Ella liest und die ihr erzählt werden. Detaillierte Träume, die unglaublich real zu sein scheinen und manchmal sogar Vorahnungen zu enthalten scheinen. Und immer wieder Andeutungen, dass ihre Mutter eine Verräterin war, eine Diebin, Schuld an... ja, Schuld an was? So genau weiß Ella das nicht, und eigentlich will sie das alles nur für Unsinn halten, und dennoch die Wahrheit über ihre Mutter erfahren. Dann gibt es da natürlich noch Luke, der sie anzieht - und der sie mal freundlich behandelt und dann wieder barsch vor den Kopf stößt. Was soll Ella nur davon halten? Mir gefiel gut, dass sich da nicht einfach nur eine durchschnittliche Liebesgeschichte entfaltet, sondern dass auch da die Geschichte der Insel wieder eine größere Rolle spielt. Ganz zu schweigen von all den anderen Dorfbewohnern, die sie stets misstrauisch mustern: der geheimnisvolle Dorfkünstler, der barsche Museumswächter, die jugen Leute, die unter fremdartigen Namen der Insel huldigen... Ella weiß nicht mehr, ob es sie unter Verrückte verschlagen hat, oder ob es eben doch mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als sie für möglich gehalten hätte. Das ist alles sehr detailliert und interessant beschrieben, und überhaupt gefiel mir der Schreibstil sehr gut. Die Autorin webt mit ihren Worten eine magische, dichte Atmosphäre, und verbindet dabei ganz souverän verschiedene Genres: Jugendbuch, Liebesgeschichte, Urban Fantasy, Märchen, Abenteuer... Kontra: Manchmal, aber wirklich nur manchmal, erschien mir Ella ein klein wenig naiv, und sie stand gelegentlich ein bisschen auf dem Schlauch. Andererseits: wir haben so ein gefestigtes Bild im Kopf, wie unsere Welt funktioniert und was möglich ist und was nicht, da ist es vielleicht beinahe unmöglich, diese Vorstellung so schnell loszulassen. Über einige Charakter hätte ich gerne noch deutlich mehr erfahren, und ich wäre einer Fortsetzung nicht abgeneigt! (Und das will was heißen, mir gehen die ständigen Reihen und Trilogien im Moment etwas auf die Nerven.) Zusammenfassung: Eine Geschichte voller Mythen, Sagen, Fantasie, die dennoch durch ihre moderne Heldin fest in der Gegenwart verankert ist! Mir hat das Buch gut gefallen, aber ich würde es dennoch eher jüngeren (oder jungegebliebenen) LeserInnen empfehlen.

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  • Gegen die Gezeiten - ein empfehlenswerter Jugendroman !

    Gegen die Gezeiten
    InaVainohullu

    InaVainohullu

    12. May 2014 um 17:48

    Die fünfzehnjährige Ella leidet an schlimmen Asthma. Damit es ihr gesundheitlich besser geht, schickt ihr Vater sie auf die schottische Heimatinsel ihrer Mutter. Obwohl sie sich nicht gerade darauf freut, den nächsten Monat bei Verwandten zu verbringen, die sie eigentlich gar nicht kennt, betritt sie gemeinsam mit ihrer Hündin Peppa, einigermaßen guter Dinge die kleine Insel. Doch die anfänglich gute Laune schlägt jäh um, als ihr schon direkt bei der Ankunft die Einheimischen mit unerklärlicher Feindseligkeit gegenübertreten. Ella versteht die Welt nicht mehr. Einziger Lichtblick zwischen den mürrischen Schotten sind Bootsmann Luke und Ärztin Dorothy. Als Ella jedoch auf ein merkwürdiges Geheimnis stößt, wendet sich auch Luke von ihr ab. Was hat sie nur falsch gemacht und warum benehmen sich die Bewohner von Burron nur alle so merkwürdig ? Ella kämpft sich durch den Inselalltag und ahnt nicht welche Rolle sie in dem aufziehenden Sturm spielt, der die Insel umgibt... Meinung: Das Cover passt sehr gut zum Inhalt. Es zeigt ein Mädchen, Ella, vor einer stürmischen See. Perfekt. Denn auch in der Geschichte geht es reichlich windig und nass zu und auch die Möwen finden ihre Bedeutung in der Handlung. Mia Salberg entführt uns in "Gegen die Gezeiten" auf eine raue schottische Insel. Ihr Schreibstil ist jugendlich leicht gehalten und liest sich sehr flüssig. Die Handlung, die im Hier und Jetzt spielt und in die die Autorin auch immer wieder alte schottische Legenden über das Meer einbringt, ist packend und bietet eine Menge mystischer Züge, die jedoch nicht in fantastische Welten und Regionen abschweifen, sondern fest in der Realität und im Glauben der Inselbewohner verankert sind. Mit ihren anschaulichen Beschreibungen lässt die Autorin in meinem Kopf herrliche Bilder Burron's entstehen und auch die verschrobenen Inselbewohner kann man sich leibhaftig vorstellen. Ella ist ein authentisches, fünfzehnjähriges Mädchen mit dem ich mich direkt anfreunden und in das ich mich auch einigermaßen gut hineinversetzen konnte. Manchmal hätte ich sie mir etwas energischer gewünscht, sie lässt viel zu oft zu, das man sie verletzt oder ihr Unrecht tut, da hätte sie gerne mal auf den Tisch hauen dürfen. Aber alles in allem war sie mir sehr sympathisch und es hat Spaß gemacht, ihre Fortschritte in Bezug auf die Rätsel die sich ihr stellten zu verfolgen. Allerdings, und hier kommen wir zu einem, und eigentlich auch zu meinem einzigen Kritikpunkt, hatte ich im Mittelteil der Geschichte irgendwie das Gefühl, das Ella im Lösen all der Rätsel die die Insel umgeben, nicht wirklich vorwärts kommt und nur von A nach B und zurück stolpert, ohne recht zu wissen wohin sie eigentlich will und was sie sucht. Hier hat sich für mich alles viel zu arg in die Länge gezogen und wirkte stellenweise auch sehr konfus. Das ändert sich jedoch mit dem letzten Drittel auch wieder, denn hier legt die Geschichte deutlich an Spannung zu, so das man das Buch nicht mehr beiseite legen mag. Überraschend waren auch einige völlig unerwartete Wendungen, die sich kurz vor dem, für mich, runden Ende ereigneten. Fazit: "Gegen die Gezeiten" ist ein empfehlenswerter Jugendroman, mit lebendig dargestellter Kulisse, verschrobenen, aber liebenswerten Figuren und einer spannenden, mystisch angehauchten Handlung. ©Ina's Little Bakery

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  • Hat mich von der ersten Seite an gefangen genommen...

    Gegen die Gezeiten
    ChrissiH

    ChrissiH

    **Kurzmeinung** Ein tolles Buch, bei dem die mystische Atmosphäre super eingefangen wurde. **Inhalt** Ella muss wegen ihres Asthmas auf die Heimatinsel ihrer Mutter. Doch deren Name wird dort nicht gern gehört. Auch sonst zeigen sich die Insulaner sehr verschlossen gegenüber Ella. Diese erkundet daher die Insel allein und entdeckt dabei Geheimnisse in die auch sie selbst verstrickt zu sein scheint... **Meine Meinung** "Die Ostküste Schottlands im Herbst, das hieß grauer Himmel über grauen Meer, gesprenkelt mit einigen grau-weißen Möwen" (S.7). So beginnt Ellas Reise und man erhält gleich einen guten Eindruck von Ellas Sicht darauf. Denn welches Großstadtkind möchte seine Ferien am Ende der Welt verbringen? Doch trotz dieser etwas aufmüpfigen Art oder vielleicht auch gerade deswegen, fühlt man von der ersten Seite mit ihr mit. Als Leser begleitet man außerdem ihre Erkundungen auf der Insel, man lernt die Insulaner wie sie kennen und entdeckt dabei immer wieder kleine Puzzleteile des großen Ganzen. So wird man schon während des Lesens eingeladen sich ein mögliches Ende zusammenzuspinnen. Mir war dabei aber bewusst, dass meine Varianten wohl nicht mit den eigentlichen Ende übereinstimmen, denn irgendwie erschien in diesem Buch alles als möglich. Man wurde zwar nicht auf die übliche "falsche Fährte" geführt, aber es gab so viele Varianten, dass die Geschichte immer eins blieb: spannend. Auch die Insulaner wurden sehr liebevoll beschrieben. Wirkten sie auf den ersten Blick sehr kauzig, kam dann in den meisten Fällen noch eine kleine Geschichte dahinter, welche sich letztlich wieder in die Gesamthandlung einfügte. Jeder wirkte somit auf seine Art sympathisch. Untermalt wird die Geschichte immer wieder von dem rauen Klima Schottlands, welches nicht ZU detailliert beschrieben wurde, sondern genau in dem Ausmaß, dass man sich die Szene wunderbar vorstellen und ich förmlich den Wind in meinen Haaren fühlen konnte. **Fazit** Alles in allem ein tolles Jugendbuch, dass mit vielschichtigen Figuren, einer spannenden Handlung und einer wunderschönen Atmosphäre einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

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    • 2
    MiaSalberg

    MiaSalberg

    04. May 2014 um 21:00
  • Sehr gutes Buch

    Gegen die Gezeiten
    lesewurmteri

    lesewurmteri

    04. May 2014 um 15:09

    Dieses Buch was einfach toll. Der Schreibstil gefällt mir super. Es ist sehr fesselnd und flüssig geschrieben das ich es auch schnell durch hatte. Was ich bemängeln muss ist das Zwischendurch mir irgendwas gefehlt hat. Aber sonst hat die Autorin mit der Geschichte eine Glanzleistung gebracht:)  Das buch gehört eindeutig zu meinen Highliths für dieses Jahr :)

  • Auf Entdeckungsreise...

    Gegen die Gezeiten
    Samy86

    Samy86

    25. April 2014 um 18:25

    Worum geht es ? : Ella wird seit dem tragischen Tod ihrer geliebten Mutter von schweren Asthmaanfällen heimgesucht. Um ihre Genesung zu fördern, schickt ihr Vater sie kurzer Hand nach Schottland zu ihrer Tante an die Küste.Mit der Hoffnung die Inselbewohner und deren geheimnisvollen Legende kennen zu lernen begibt sie sich auf eine Reise. Jedoch stößt sie auf ein verschlossenes und reserviertes Volk. Der einzige der ihr nett zugewandt ist, ist der junge und gut aussehende Luke, jedoch muss sie schnell feststellen, dass sein Interesse etwas anderem gilt, nämlich dem kleinen Amulett ihrer verstorbenen Mutter, dass sie an sich trägt.  Dieses kleine Schmuckstück soll von großer Bedeutung für das Volk sein und dieses beschützen. Hängt wirklich das Überleben des kleinen Dorfes von diesem kleinen Andenken ab und welche Schuld hat sich ihre Mutter aufgeladen? Eine geheimnisvolle Reise zurück in die Vergangenheit beginnt und so auch in die Geschichte ihres eigenen Lebens...! Meine Meinung: Das Cover hat mich total angezogen und der Hauch von Mystik ,Spannung und Familiengeheimnisse klang verlockend. Und was soll ich sagen, ich wurde absolut nicht enttäuscht und es war für mich persönlich besser als erwartet!!! Der Roman "  Gegen die Gezeiten" hat mich in sofern überrascht, dass er einfach so außergewöhnlich realistisch geschrieben ist. Die Autorin Mia Salberg hat ein richtiges Fingerspitzengefühl gezeigt und viele Elemente hineingebracht über Mystik, Fantasie bis hin zu einer ordentlichen Portion Spannung. Ella ist wirklich ein super sympathischer Hauptcharakter, der einen unglaublichen Kampfgeist und Willen mit sich bringt, egal was kommt wie z.Bsp. die durchaus kühle und reservierte Reaktion auf ihre Ankunft in Schottland. Man muss sie einfach lieben. Die bildhafte Beschreibung Schottlands und der dazu passende und flüssige Schreibstil verwandeln das Buch in ein richtiges Lesevergnügen, dass mich auch bei der Beendung des Buches noch total ins seinem Bann gefangen hatte! Fazit: Ein wirklich gelungener Roman die mit vielen Facetten trumpfen kann!

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  • Naturgewalten und Mystik

    Gegen die Gezeiten
    tweedledee

    tweedledee

    21. April 2014 um 14:31

    Seit dem Tod ihrer Mutter leidet Ella an Asthma, sie verkraftet den Verlust schlecht und leidet immer wieder unter schweren Asthmaanfällen. Da ihr Vater für einige Wochen geschäftlich verreisen muss schickt er Ella mit ihrem Pudel Peppa kurzerhand auf die kleine schottische Insel Burron, von der ihre Mutter stammt. Ellas Mutter hatte den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen, so dass Ella ihre Verwandten nicht kennt und über ihren Aufenthalt nicht glücklich ist. Der Empfang auf der Insel ist frostig, ihre Tante begegnet ihr schon fast mit Abneigung. Was ist in der Vergangenheit geschehen, dass sie auf der Insel nicht willkommen ist? Einzig in ihrer Ärztin und dem jungen Luke findet Ella einen Freunde, ihre Gefühle fahren Achterbahn. Ella beschließt mehr über die Vergangenheit herauszufinden und bringt sich dabei in Gefahr... Ich bin von der wundervollen Geschichte begeistert, fast von der ersten Seite an hatte mich die Story gefesselt. Ella ist als Charakter sehr gut skizziert, ihre Gefühle und ihre Motivation kann man gut nachvollziehen. Ebenso die frostige Stimmung, die ihr von den Inselbewohnern entgegen schlägt. Die Einwohner von Burron sind eine ganz eigenwillige schottische Gemeinschaft, was es damit auf sich hat wird Ella im Lauf ihres Aufenthaltes erfahren. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Natur, das Wetter und die Naturgewalten zu beschreiben. Man erlebt Stürme, gefährliche Wetterlagen auf dieser rauen Insel, die ihren ganz eigenen Charme hat. Was die Handlung angeht möchte ich nicht zuviel verraten, die Spannung steigert sich jedenfalls rasant, der Plot ist intelligent aufgebaut und hat durch die mystischen Elemente seinen ganz eigenen Zauber. Fazit: Gegen die Gezeiten ist ein wunderbar spannendes, mystisches Jugendbuch, das auch erwachsene Leser fesseln kann. Sehr zu empfehlen.

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  • Naturgewalten und Mystik

    Gegen die Gezeiten
    tweedledee

    tweedledee

    21. April 2014 um 14:31

    Seit dem Tod ihrer Mutter leidet Ella an Asthma, sie verkraftet den Verlust schlecht und leidet immer wieder unter schweren Asthmaanfällen. Da ihr Vater für einige Wochen geschäftlich verreisen muss schickt er Ella mit ihrem Pudel Peppa kurzerhand auf die kleine schottische Insel Burron, von der ihre Mutter stammt. Ellas Mutter hatte den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen, so dass Ella ihre Verwandten nicht kennt und über ihren Aufenthalt nicht glücklich ist. Der Empfang auf der Insel ist frostig, ihre Tante begegnet ihr schon fast mit Abneigung. Was ist in der Vergangenheit geschehen, dass sie auf der Insel nicht willkommen ist? Einzig in ihrer Ärztin und dem jungen Luke findet Ella einen Freunde, ihre Gefühle fahren Achterbahn. Ella beschließt mehr über die Vergangenheit herauszufinden und bringt sich dabei in Gefahr... Ich bin von der wundervollen Geschichte begeistert, fast von der ersten Seite an hatte mich die Story gefesselt. Ella ist als Charakter sehr gut skizziert, ihre Gefühle und ihre Motivation kann man gut nachvollziehen. Ebenso die frostige Stimmung, die ihr von den Inselbewohnern entgegen schlägt. Die Einwohner von Burron sind eine ganz eigenwillige schottische Gemeinschaft, was es damit auf sich hat wird Ella im Lauf ihres Aufenthaltes erfahren. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Natur, das Wetter und die Naturgewalten zu beschreiben. Man erlebt Stürme, gefährliche Wetterlagen auf dieser rauen Insel, die ihren ganz eigenen Charme hat. Was die Handlung angeht möchte ich nicht zu viel verraten, die Spannung steigert sich jedenfalls rasant, der Plot ist intelligent aufgebaut und hat durch die mystischen Elemente seinen ganz eigenen Zauber. Fazit: "Gegen die Gezeiten" ist ein wunderbar spannendes, mystisches Jugendbuch, das auch erwachsene Leser fesseln kann. Sehr zu empfehlen.

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  • Spannend & geheimnisvoll

    Gegen die Gezeiten
    Romanticbookfan

    Romanticbookfan

    20. April 2014 um 22:58

    Ella hat Probleme mit ihrem Asthma und ihr Vater beschließt, sie auf die schottische Insel Burron zu schicken, auf der ihre Mutter als Kind gelebt hat. Ella ist alles andere als begeistert, doch zusammen mit Hund Peppa macht sie sich widerwillig auf den Weg. Der Empfang bei ihrer Tante ist sehr frostig und karg, nur Luke bringt etwas Licht in Ellas Leben. Doch die Burroner haben ihre Geheimnisse und viele scheinen sich um Ellas verstorbene Mutter und ein geheimnisvolles Amulett zu ranken. Kann Ella das Geheimnis lösen und den Ruf ihrer Mutter retten? Meine Meinung: Ella und ihr lebhafter Hund Peppa sind mir sofort ans Herz gewachsen. Ella findet sich eher widerwillig mit ihrem "Zwangsurlaub" ab, ist aber fest entschlossen, das beste aus der Situation zu machen. Dass die Burroner sehr in sich gekehrt, ja teilweise feindselig sind, schreckt sie nicht davon ab, die Geheimnisse der Insel zu erkunden, was sie mir noch sympathischer gemacht hat. Die vielen Puzzleteile ergeben nur sehr langsam ein Bild und das Ende hat mich doch sehr überrascht, auch wenn leise Andeutungen vorher da waren. Die Liebesgeschichte zwischen Ella und Luke spielt sich eher im Hintergrund ab und steht auch nicht im Mittelpunkt des Geschehens. Dennoch fügt sie sich nahtlos in den Rest des Geschehens ein, so dass ein rundes Bild entsteht. Der Schreibstil ist jugendlich-leicht gehalten und hat mir gut gefallen. Die Stimmung ist eher etwas düsterer und geheimnisvoll, genau wie die Burroner es sind. Fazit: Gegen die Gezeiten entführt die Leser auf die abgelegene Insel Burron und ihre eigenwilligen Bewohner. Wir begleiten die Londonerin Ella dabei, wie sie langsam die Geheimnisse der Insel und die ihrer Familie entdeckt und sich dabei verliebt. Eine schöne Geschichte mit einer ungewöhnlichen Wendung!

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