Mia Sheridan Im nächsten Leben vielleicht

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Inhaltsangabe zu „Im nächsten Leben vielleicht“ von Mia Sheridan

Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?

Nach einer sehr schönen ersten Hälfte nur noch seehr schleppende Geschichte - schade

— buecher_bewertungen1

Unheimlich tragisch, ehrlich und herzzerreißend!

— Julie209

Habe mir anhand des Textes und Titels etwas komplett anderes vorgestellt gehabt.. Bin leider echt enttäuscht von dem Buch..

— alina_kunterbunt

3,5 Sterne - Schreibstil top. Liebesgeschichte eig auch gut, aber leider oft übertrieben & überdramatisiert.

— schokigirl

Mit Tenleigh und Kyland vereint Mia Sheridan ein gutes Duo, dem es leider an Tiefe fehlt

— charlottesbuecherwelt

Sehr viel Gefühl, voller Hoffnung trotz aller Trostlosigkeit, aber auch kitschig (3,5 Sterne)

— SillyT

Hatte wohl zu große Erwartungen, hat mir nur mäßig gefallen

— lenisvea

Wundervolle und gefühlvolle Geschichte

— steffis_bookworld

So realistisch und voller Träume!

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Es war schön in seiner hoffnungsvollen Traurigkeit aber dennoch nicht ganz genug

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    Im nächsten Leben vielleicht

    czytelniczka73

    10. November 2017 um 23:17

    "Wir hatten alles,was wir brauchten,und auch wenn wir kein besonders aufwendiges Leben führten,wurde mir in diesem Augenblick bewusst,dass die Größe deines Lebens völlig unabhängig von der Größe deines Hauses,deines Wagens oder deines Kontos ist.Mein Leben fühlte sich riesig an,denn es war bis zum Rand mit Liebe und Sinn angefühlt" Inhalt: "Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?" Meinung: Für die Liebesromane-Challenge hab ich in diesem Jahr 15 Liebesromane gelesen und diese hier ist eindeutig mein Favorit und auch meine einzige 5 Sterne Bewertung.Die Geschichte von Tenleigh und Kyland hat mich von Anfang an gefesselt und ich habe mit den Protagonisten mitgefiebert und mitgelitten.Für mich war dieses Buch einfach perfekt,weil es alles hatte was ich von einem guten Liebesroman erwarte-viel Gefühl,was aber nicht kitchig wirkte,Erotik,die zwar ziemlich deutig beschrieben war,aber trotzdem nicht im Vordergrund stand und eine interresante Handlung.Der Schauplatz des Geschehens ist ein kleines,verarmtes Bergarbeiterort und das ist eben das Besondere und Originelle an der Geschichte,weil man so viel Armut und Elend in den amerikanischen Liebesgeschichten nicht gewohnt ist.Den Schreibstil fand ich angenehm zum lesen,die Stimmung des Buches ist ruhig,traurig,aber auch hoffnungsvoll.Es gibt natürlich auch viel Drama,es passt aber in die Geschichte rein und wirkt keineswegs erzwungen oder konstruirt.Wie ich schon am Anfang erwähnt habe,hat mir das Buch sehr gut gefallen und emotionale Lesestunden beschert.Für mich die beste Liebesgeschichte des Jahres!

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  • Erste Hälfte war super

    Im nächsten Leben vielleicht

    buecher_bewertungen1

    18. October 2017 um 18:38

    Obwohl es sich bei "Im nächsten Leben vielleicht" um ein Buch aus dem New Adult-Genre handelt, fand ich die Idee der Autorin, wie sie im Klappentext verdeutlicht wird, interessant und auch etwas anders als sonst, mit ernsterem Hintergrund. In die Geschichte bin ich auch gut reingekommen, es wird abwechselnd aus Tanleighs und aus Kylands Perspektive erzählt, wodurch man einen guten Einblick in die Gedanken, Gefühle und auch die Umstände der beiden bekommt. So bekommt man auch sehr gut mit, wie Kyland wirklich ist: nach außen hin spielt er bisschen den Playboy, doch in Wirklichkeit ist er nur auf ein Ziel fokussiert: gute Noten. Auch wenn er es nicht unbedingt zeigt, ist er sehr gut in der Schule und strengt sich dafür auch sehr an, denn er weiß: seine einzige Chance aus dem jämmerlichen Kaff in dem er wohnt zu entkommen, ist ein Stipendium - und dafür muss er der Jahrgangsbeste sein. Genau das möchte Tenleigh aber auch. Sie hat sich sehr von ihren Mitschülern isoliert und ist eher ein Einzelgänger. Sie macht keinen Hehl daraus, das Stipendium bekommen zu wollen. Kyland nimmt sie zwar am Rande wahr, hat aber keine hohe Meinung von ihm. Durch einige Zufälle kommen die beiden immer mehr ins Gespräch und freunden sich auch an. Obwohl sowohl Tenleigh als auch Kyland wissen, dass diese Beziehung nicht gut enden wird, denn einer von ihnen wird am Ende der Highschool den Ort verlassen, komme was wolle. Doch die beiden kommen nicht gegen ihre Gefühle an. Ich fand vor allem die erste Hälfte des Buches sehr schön, die Beziehung zwischen den beiden Protagonisten festigt sich und es gibt wirklich ein außergewöhnliches Setting. Auch Mia Sheridans Schreibstil hat mir gut gefallen, viele Dinge wurden schön beschrieben und ich konnte mir die Trostlosigkeit in den Bergen gut vorstellen. Allerdings kam die Geschichte nach etwa der Hälfte des Buches nur noch schleppend voran und es passierte auch nichts neues mehr. Ich habe noch einige Kapitel durchgehalten, danach habe ich die Seiten nur noch schnell überflogen. Die Autorin hat plötzlich Dinge viel zu detailreich ausgeschmückt und beschrieben und auch zwischen Tenleigh und Kyland passierte mir zu wenig - oder vielleicht auch  zu viel, denn andauernd wechselte die Beziehung zwischen den beiden. Den Schluss fand ich zwar sehr süß, allerdings hat er mir nicht gepasst, ich kann gar nicht so genau sagen, warum. Zu viel Drama? Gut möglich. Ich verstehe auch die Geheimnistuerei von Kyland am Ende nicht, auch Tenleighs plötzliche Blauäugigkeit hat mich gestört. Vorher war sie als toughes Mädchen aufgetreten, das weiß was es will und sich nicht unterkriegen lässt. Was blieb am Ende davon noch übrig? Auch die vielen Zeitsprünge fand ich unpassend.Mein Fazit: die erste Hälfte des Buches war wirklich sehr schön, aber danach hat sich die Geschichte wie Kaugummi gezogen und hat mich auch nicht mehr angesprochen. Ich vergebe 2,5 Sterne.

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  • Tolle Story für zwischendurch

    Im nächsten Leben vielleicht

    LeniiW92

    06. October 2017 um 11:52

    die vollständige Rezension findet ihr auf meinem Blog

  • Rezension zu "Im nächsten Leben vielleicht" von Mia Sheridan

    Im nächsten Leben vielleicht

    sarahs_buecher_universum

    13. August 2017 um 11:50

    Klappentext:Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?Charaktere:Tenleigh ist ein sehr fleißiges Mädchen, das unbedingt das Stipendium gewinnen möchte und sich und ihrer Familie ein neues Leben ermöglichen möchte. Sie lässt sich von all dem Leid, das sie jeden Tag zu sehen bekommt, niemals unterkriegen und man merkt in dem Buch was sie für ein starker Charakter ist. Zunächst mag sie Kyland nicht und hält ihn für einen Kerl, der alle Mädchen aufreißt. Nach und nach lernen die beiden sich kennen und entwickeln Gefühle füreinander. Tenleigh liebt ihre Familie über alles, auch wenn es mit ihrer Mutter nicht immer ganz leicht ist. Sie ist definitiv mein liebster Charakter in diesem Buch. Am Anfang wirkte sie auf mich ziemlich unnahbar, welches sich aber im Laufe des Buches geändert hat. Auch wenn sich Tenleigh das niemals am Anfang vorstellen konnte, würde sie dieses Leben weiterführen, wenn sie dafür mit Kyland zusammenbleiben könnte. Die Geschichte war sehr gefühlvoll und man konnte richtig in Tenleighs Gefühlswelt hineintauchen. Kyland wirkt auch am Anfang unnahbar und wirkt als wäre er der größte Aufreißer aus dem Dorf. Er möchte zunächst die Gefühle zu Tenleigh nicht zulassen, weil er sich ziemlich sicher ist, dass er das Stipendium gewinnen wird und er für immer weg wäre. Selbst wenn er das Stipendium nicht gewinnen sollte, würde er trotzdem abhauen. Bei dem Minen-Unglück hat er seinen Vater und seinen großen Bruder verloren und somit ganz allein auf sich gestellt. Jeden Tag kämpft er um das Überleben und man kann nur verstehen wieso er dort nicht mehr leben möchte. Tenleigh weckt in ihm Gefühle, die er vor seiner Abreise nicht mehr spüren wollte. Man merkt ganz deutlich wie sehr er sie liebt und was er alles für sie machen würde. Am Anfang war ich ein wenig skeptisch gegenüber Kyland und wusste nicht recht was ich von ihm halten sollte. Am Ende kann man ihn nur mögen und man wünscht sich selbst einen Kyland.Meine Meinung:"Im nächsten Leben vielleicht" ist ein sehr gefühlvolles Buch, das sich ziemlich schnell lesen lässt. An diesem Buch hat mir sehr gut gefallen, dass es zwar viel um die Liebe von Tenleigh und Kyland ging aber auch um die äußeren Umstände, in denen sie lebten. Beide haben ein schweres Leben hinter und vor sich und das macht das Ganze sehr interessant. Leider hat mir das gewisse Etwas gefehlt, um dem Buch 5 Sterne geben zu können. Das Cover finde ich wahnsinnig schön und hab mich gleich beim ersten Blick in es verliebt. Ich kann euch das Buch auf jeden Fall empfehlen, wenn man gefühlvolle, tragische Liebesgeschichten liebt. Das Buch wurde mit viel Gefühl und Herzblut geschrieben, das merkt man deutlich.Bewertung:4 von 5 Sternen

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  • Traurige Liebesgeschichte im White Trash Milieu

    Im nächsten Leben vielleicht

    divergent

    08. August 2017 um 14:34

    Titel: Im nächsten Leben vielleichtOriginaltitel: KylandAutor: Mia SheridanSeitenanzahl: 328Genre: New Adult |Liebesroman| ContemporaryVerlag: PiperTenleigh und Kyland wissen, wie hart das Leben sein kann. Beide wachsen in einem kleinen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky auf, wo die Arbeitslosigkeit hoch ist und die Menschen arm sind.Sie wissen, wie es ist zu hungern und die einzige Chance, diesem Leben den Rücken zu kehren, ist ein Stipendium für ein College, weit weg von der Heimat. Sowohl Tenleigh als auch Kyland wollen dieses Stipendium bekommen, aber nur einer kann es gewinnen! Beide geben sich richtig Mühe, um ihrem tristen Leben zu entfliehen und strengen sich stark an, um dieses Stipendium, da bleibt für Freundschaft oder sogar Liebe eigentlich kein Platz! Doch beide sehnen sich nach Liebe und einander sind sie weniger allein...Dies war mein erstes Buch von Mia Sheridan und sicherlich auch nicht mein letztes!Aufmerksam auf diesen Roman wurde ich durch das schöne Cover, welches, nebenbei bemerkt, auch super zur Geschichte passt!"Im nächsten Leben vielleicht" erzählt eine schonungslos, ehrliche Liebesgeschichte, die im sogenannten "White-Trash" Milieu spielt. Für diejenigen, denen"White Trash" nichts sagt, damit bezeichnet man in den Vereinigten Staaten die weiße, arme Unterschicht.Man liest bei uns, im europäischen Raum, eher selten etwas über diese doch unbekannte Seite Amerikas. Nachdem ich den Klappentext gelesen habe, hätte ich nicht unbedingt mit einer derart tiefgehenden Geschichte gerechnet!Ein solches Buch, liest man nicht oft, da die Thematik und die Gegend, wo die Geschichte spielt und noch dazu in dieser Genre,schon meiner Meinung nach, außergewöhnlich und selten ist.Ja, die Geschichte hat ein paar Längen und so ganz umgehauen hat sich mich auch nicht, aber ich finde dieses Buch ist trotzdem etwas Besonderes geworden!Die Beziehung von Kyland und Tenleigh beginnt langsam. Die Autorin lässt sich genug Zeit, deren Geschichte authentisch zu erzählen. Beide leben in bitterer Armut in Kentucky und beide hoffen auf ein Stipendium, welches sie aus ihrem Elend retten kann!Durch die Zeitsprünge, die es gibt, erleben wir auch, wie sehr sich beide mit der Zeit verändern! Die Entwicklung von Kyland und Tenleight ist wirklich bemerkenswert!Das Ende gefiel mir auch sehr gut, auch wenn es etwas vorhersehbar war. Ein gelungener New Adult-Roman mit einer sehr interessanten Thematik vor trauriger Kulisse! Ich finde, es sollte mehr solche Bücher geben, die einmal eine andere Seite von den Vereinigten Staaten zeigen!4 von 5 Sternchen !Ich freue mich auf weitere Bücher von Mia Sheridan!

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  • Wirklich tragische Liebesgeschichte...

    Im nächsten Leben vielleicht

    buecherfuechschen

    08. April 2017 um 22:26

    Titel: Im nächsten Leben vielleicht  Autor/in: Mia Sheridan  Verlag: Piper Verlag Seiten: 326 Buchcover: Ich LIEBE das Cover ♥  Die Lavendelfelder im Hintergrund und die Farben passen so perfekt zum Buch und zu der Geschichte.  Das Paar auf dem Buchcover ebenfalls.  Besser hätte man das Cover nicht machen können. Top!!Schreibstil: Mia Sheridan schreibt entweder aus Kayland oder Tenleighs Sicht.  Mir hat sehr gefallen, dass sie Gedanken der Protagonisten hervorgehoben hat. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen.Meine Meinung: Ehrlich gesagt herrscht zwischen dem Buch und mir eine Hass Liebe. Ich kann nicht sagen, dass ich es schlecht finde.  Nein, das Buch und die Story sind super, aber ich weiß nicht...  bei mir ist der Funke einfach nicht übergesprungen.  Es kam nicht dieser "Ich kann es nicht mehr weglegen"-Moment und den muss ein Buch für mich haben, wenn ich es wirklich gern habe.  Ich konnte "Im nächsten Leben vielleicht" teilweise Wochenlang weglegen und hatte nicht das Bedürfnis es weiter zu lesen OBWOHL die Story wirklich gut ist und ich das Ende absolut Klasse finde. Mia Sheridan beschreibt einem die Appalachen und den Berg auf dem Ten und Kay leben so glaubhaft und detailreich, dass man die Landschaft beim lesen bildlich vor Augen hat.  Es ist schon eine wirkliche Extreme in der die beiden aufwachsen und ich wünsche es wirklich niemanden, in solch einer Armut zu leben.  Trotzdem machen sowohl Ten als auch Kay das beste aus ihrer Situation. Mein Fazit:Ein wirklich tragische Geschichte rund um Armut, Familie, die Appalachen und natürlich Liebe.  Auch wenn bei mir der Funke nicht übergesprungen ist.  Empfehle ich sie gerne weiter, denn die Story ansich ist klasse. Vielleicht verliert jemand anders ja sein Herz in den Appalachen. Ich gebe dem Buch 4/5

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  • Im nächsten Leben vielleicht

    Im nächsten Leben vielleicht

    Romanticbookfan

    06. April 2017 um 09:44

    Tenleigh lebt mit ihrer älteren Schwester und ihrer Mutter in einem Minenarbeiterdorf in Kentucky. Bittere Armut dominiert das Leben der Bewohner und auch Tenleigh kann sich kaum über Wasser halten. Kyland geht es nicht besser. Er hofft auf das Stipendium, welches jährlich vergeben wird und welches ihm ermöglichen kann, die elende Armut endlich hinter sich zu lassen. Doch dann lernt er Tenleigh besser kennen und sie kämpft auch um das Stipendium...Im nächsten Leben vielleicht hat in dem Sinne kein typisches Setting, weil die Autorin den Leser wirklich in tiefste Armut entführt. Tenleigh lebt mit ihrer Mutter und Schwester in einem kleinen alten Wohnwagen. Sie besitzt nur ein paar Schuhe, die fast auseinander fallen und sie kämpft darum, genug Essen auf den Tisch zu bekommen.Auch Kyland geht es nicht besser. Sein Vater und Bruder sind bei einem Minenunglück ums Leben gekommen. Da die beiden die Hauptverdiener waren, fehlt es auch ihm an allem und sein größter Wunsch besteht darin, den Ort zu verlassen. Ansonsten bleibt er jedoch als Person recht blass.Das Setting bietet sich eigentlich für viele Gefühle an. Dennoch konnte mich die Autorin nicht so richtig packen. Es war an vielen Stellen dann doch recht vorhersehbar und das hat dann den Lesefluss gehemmt. Am Ende macht die Autorin einen Zeitsprung und ab da hat mir die Story wesentlich schneller gefallen. Für mich hätte das schon viel früher passieren können.Im nächsten Leben vielleicht bietet ein interessantes Setting, welches die Autorin in meinen Augen nicht richtig genutzt hat. Leider hat die Story eine gewisse Vorhersehbarkeit, was ich etwas schade fand.

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  • Schöne Story aber der WOW Effekt bleibt aus ...

    Im nächsten Leben vielleicht

    claudia_techow

    02. April 2017 um 11:15

    Inhalt:Tenleigh und Kyland sind zwei Jugendliche die in einer Kleinstadt aufwachsen die von Armut geprägt ist. Beide wissen am eigenen Leib was es bedeutet verzewifelt zu sein und Hunger zu haben. Der einzige Ausweg aus dieser Lage ist ein Stipendium was jedes Jahr an Ein Schüler vergeben wird. Aber was passiert wenn auf einmal Gefühle eine Rolle spielen? Würdest du deine große Lieben ziehen lassen oder an dem Ort den du so dringend verlassen willst zurück lassen?Meinung:Tenleigh und Kyland sind zwei sehr sympatische Charaktere.Tenleigh schleicht sich schon sehr schnell ins Leserherz, bei Kyland allerdings dauert es ein klein wenig. Beide beweisen überaus viel Stärke. Man bewundert sie wie sie ihr Leben meistern - Jeder andere hätte den Kopf eingezogen! Der Schreibstil der Autorin ist schön flussig so das man keinerlei Probleme hat in die Story reinzufinden geschweige denn ihr zu folgen.Die Storylinie ist auch wunderschön und gefühlvoll.Der Leser durchlebt mit den beiden Protagonisten jede Gefühlslage die man sich nur vorstellen kann.Warum dann aber nur 4 Sterne?Die Story ist wunderschön garkeine Frage aber für Mich hat einer dieser WOW Effekt gefehlt. Meinung:Eine wunderschöne Story mit tiefgründiger Botschaft.Man sollte ihn auf alle Fälle lesen und sich von Tenleigh und Kyland entführen lassen ♥

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  • Im nächsten Leben vielleicht

    Im nächsten Leben vielleicht

    Kleine8310

    27. March 2017 um 20:56

    Buchidee:  Der Klappentext des Buches hat meine Neugier auf die Geschichte sogleich geweckt und da ich mal wieder Lust auf eine emotionale Liebesgeschichte hatte, klang sie sehr vielversprechend für mich!   Handlung:  In diesem Buch geht es um die Protagonisten Tenleigh und Kyland. Die beiden Jugendlichen sind in einem Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufgewachsen und sehen kaum eine Chance ihre trostlose Heimat verlassen zu können. Lediglich das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens ist ein Hoffnungsschimmer. Da dieses Stipendium aber nur eine oder einer gewinnen kann, bleibt dabei kein Platz für Freundschaften oder gar für die Liebe. Als sich Tenleigh und Kyland kennenlernen ändert sich jedoch alles für die beiden, denn sie entwickeln ernsthafte Gefühle füreinander. Die Gegenwehr hilft beiden nur bedingt, aber noch schlimmer ist die Frage, was passiert, wenn einer der beiden das Stipendium gewinnt? Hat ihre Liebe so überhaupt eine Chance?   Schreibstil:  Der Schreibstil von Mia Sheridan hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft und flüssig und bringt besonders die Trostlosigkeit im Leben von Kyland und Tenleigh emotional rüber. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten. Charaktere:  Die Charaktere hat die Autorin wirklich schön ausgearbeitet. Ich mochte besonders, dass die beiden mit "echten" Problemen zu kämpfen haben, die auch existentiell sind. Ich fand es super mehr über das Leben der beiden zu erfahren und fand die Mischung aus Hoffnungslosigkeit und Hoffnungsschimmern ziemlich gelungen.   Emotionen:  Die Emotionen der eigentlichen Liebesgeschichte konnten mich leider nur bedingt überzeugen. Bewegender fand ich die Darstellungen des Lebens der Bergbauarbeiter und ihrer Familien. Manches Schicksal ging mir da schon unter die Haut, was die eigentliche Liebesgeschichte so leider nicht erreicht hat.   Spannung:    Der Spannungsbogen wurde von Mia Sheridan recht gut gehalten, aber mir war besonders in der ersten Hälfte des Buches ein bisschen zu wenig Spannung vorhanden. Dadurch war die Geschichte, für meinen Geschmack, manchmal etwas zu langatmig und detailverliebt.    "Im nächsten Leben vielleicht" ist eine schöne Geschichte, die bewegende Themen mit einer jungen Liebe mischt. Ich wurde gut unterhalten, hätte mir aber in der ersten Hälfte der Handlung mehr Spannung gewünscht!

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  • Etwas zu übertrieben, aber trotzdem lesenswert! - 3,5 Sterne

    Im nächsten Leben vielleicht

    schokigirl

    15. March 2017 um 15:01

    Die Geschichte wird sowohl aus der Sichtweise des weiblichen, als auch des männlichen Protagonisten geschildert. Wobei man sagen muss, dass der größere Teil aus der Sicht des weiblichen Charakters ist. Der Schreibstil ist war top. Er hat die Atmosphäre der Umstände zehr gut eingefangen. Man hat sowohl die Familiarität in dem kleinen Dorf gespürt, als auch die allumfassende & allgegenwärtige Armut der Bewohner. Es fühlte sich definitiv bedrückend an. Die Charaktere waren teilweise etwas klischeehaft. Es war beispielsweise die übliche Einteilung mit einem braven Mädchen & einem Bad Boy vorhanden. Oder auch, dass sie an manchen Stellen etwas zu übertrieben reagiert haben, wie zum Beispiel einem zickigen auf-die-Brust-des-Kerles-schlagen Anfall von der Protagonistin, der aber 5min später schon wieder vorbei war. Ansonsten waren sie aber okay. Man konnte ihre Handlungen nachvollziehen, wenn sie auch nicht unbedingt immer das gemacht haben, was ich gemacht hätte. Und mitfiebern konnte ich dank dem guten Schreibstil auch. Der Plot war wie immer im New Adult Genre vorhersehbar, aber trotzdem interessant (und in dieses Genre würde ich dieses Buch auch einordnen, da es doch schon des öfteren um Sex geht). Obwohl manches zu Beginn schon übertrieben war, hat die Geschichte sich da immer wieder fangen können. Das plötzliche Interesse der beiden an einander, obwohl sie sich vom sehen her schon fast ihr Leben lang kennen, wurde nicht so recht erklärt. Es erschien etwas willkürlich & einige Entwicklungen auch einfach zu schnell. Allerdings hat mich das noch nicht so recht gestört. Doch spätestens im letzten Drittel wird aus der Ausnahme die Regel. Ab da scheint sich der Realismus immer mehr zu verabschieden & die gesamte Handlung wird dermaßen überdramatisiert, dass es zusammen mit der Atmosphäre der Armut zu erdrückend wird. Mir war die gesamte Handlung dann einfach mit allen Komponenten viel zu übertrieben & das hat mich raus gebracht. Auch das Ende schien dem zu folgen, aber dadurch nicht unbedingt gut zu dem Beginn der Geschichte zu passen. Es war als einfach zu viel des Guten. Fazit: Auf Grund der guten Ansätze & des tollen Schreibstils, aber auch des viel zu übertriebenen & überdramatisiertem Höhepunkt & Ende hat das Buch sich auf 3,5 Sterne eingependelt.

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  • Wenn die Liebe Hoffnung mit sich bringt

    Im nächsten Leben vielleicht

    Sabrina

    08. March 2017 um 09:39

    Tenleigh und Kyland haben es nicht einfach. In einer Stadt, die sowieso schon nicht viele Perspektiven zu bieten hat, gehören sie zu den Ärmsten der Gesellschaft. So arm, dass sie am Monatsende oft tagelang hungern müssen. Der einzige Lichtblick ist das Stipendium, dass ein Schüler des Jahrgangs am Abschluss vom einzig großen Arbeitgeber der Gegend, dem Kohlebergwerk, bekommt. Doch dann kommen sich Tenleigh und Kyland plötzlich näher und werden Freunde. Und aus der Freundschaft entwickelt sich mehr. Aber beide wissen, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat. Denn egal was passiert, am Ende wird einer von ihnen das trostlose Leben hinter sich lassen und woanders von vorne anfangen.Ein Buch mit einer ganz besonderen Liebesgeschichte, wie ich sie bisher noch nicht gelesen habe. Allein das Setting ist einzigartig und vermittelt diese Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit auf ganz eindrucksvolle Art.Ja, die Grundstimmung des Buch ist recht "deprimierend", aber gerade das macht die Geschichte aus. Dass trotz allem Hoffnung geweckt wird und Liebe möglich ist. Ein Lichtblick in all der Dunkelheit, der Wurzeln im Herzen schlägt und sich langsam ausbreitet.Tenleigh und Kyland...ich muss zugeben, diese Namen sind wirklich gewöhnungsbedürftig, aber die Charaktere dafür umso liebenswürdiger. Tenleigh, das Mädchen, das ständig lernt und alles tut, um das Überleben ihrer Familie zu sichern und Kyland, der schweigsame, zurückgezogene Junge, der viel mehr Geheimnisse mit sich trägt, als man ahnt.Der Roman ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben, sodass man sie gut verstehen und sich in beide hineinversetzen kann.Es gab kleine Situationen, die ich mir ein bisschen anders gewünscht hätte und der große Wendepunkt war für mich schon ein wenig vorhersehbar. Ein wenig deshalb, weil ich das Ereignis erwartet habe, mich die Hintergründe dazu aber doch überrascht haben, wie es letztendlich realisiert wurde. Viel mehr möchte ich aber nicht verraten. ;)Alles in allem ist es ein wirklich wundervoller Roman, der aber sicherlich nicht für jeden etwas ist und auf den man sich einlassen muss, um das richtige Feeling zu bekommen.

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  • Ganz nett

    Im nächsten Leben vielleicht

    ForeverAngel

    03. March 2017 um 10:37

    Nach den vielen Thrillern in den letzten Tagen brauchte ich mal wieder etwas fürs Herz. Der New Adult Roman Im nächsten Leben vielleicht schien da genau das richtige zu sein: eine amerikanische, dramatische Liebesgeschichte voll mit willkommenem Kitsch und einem durch und durch amerikanische Ende. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Ich-Perspektiven von Tanleigh und Kyland erzählt, die beide ihre Gründe haben, warum sie sich nicht auf eine Liebesbeziehung einlassen möchten. Kyland hat sich fest vorgenommen, ein Stipendium zu ergattern und in weniger als sechs Monaten sein altes Leben hinter sich lassen zu können. Ein ärmliches Leben in einem Bergarbeiterort, ein Leben, das ihm bereits seinen Vater und seinen Bruder genommen hat. Und auch Tanleigh möchte dieses Stipendium unbedingt, um sich und ihrer Schwester Marlo ein besseres Leben ermöglich zu können und um für ihre psychisch kranke Mutter besser sorgen zu können. Sie beide sehenen sich danach, diesen Ort hinter sich lassen zu können, und sie beide sehen sich gleichzeitig nacheinander - obwohl das eine nicht mit dem anderen einhergehen kann. "Ich lehnte mich an unseren Wohnwagen und folgte ihm mit meinem Blick, bis er nicht mehr zu sehen war. Kyland Barrett war vollkommen anders, als ich bisher angenommen hatte. Was ich als verwirrend und beglückend, doch vor allem als in höchstem Maß beunruhigend empfand." (Seite 26) Der Plot bietet nicht viel Neues, wie schon erwähnt empfand ich die ganze Geschichte - das Ende eingeschlossen - als sehr amerikanisch. Obwohl ich gerade wirklich in der Stimmung für einen leichten und gleichzeitig traurigen New Adult Roman war, war es mir zwischendurch etwas zu viel. Zu viel Kitsch, zu viel Drama, zu viel Pathos. Zwischendurch wirkte die Geschichte einfach überkonstruiert und mir haben ein paar neue, frische Ideen gefehlt. Im nächsten Leben vielleicht bietet ein paar angehme Lesestunden, was die Geschichte angeht, aber nichts wirklich Originelles oder Überraschendes. Der Schreibstil ist okay. Er lässt sich die meiste Zeit über flüssig lesen, wird mir aber oft zu pathetisch und kitschig und einige Formulierungen wiederholen sich einfach zu oft. Ständig werden die Augen weit aufgerissen, ständig wird ein leises Lachen ausgestoßen, ständig wird verwirrt geblinzelt, und so weiter. Auch die Dialoge wirken etwas zu bemüht, vor allem das ewige "Tanleigh..."-"Kyland..."-Gestöhne wird auf Dauer etwas nervig. Abgesehen davon lässt es sich recht zügig lesen. Ich war recht schnell durch mit Im nächsten Leben vielleicht, was vielleicht auch an dem geringen Umfang von nur 328 Seiten liegt, aber lange im Gedächtnis bleiben werden mir die Figuren und ihre Geschichten nicht. Es ist nettes Lesefutter für zwischendurch, ein kurzweiliger, kitschiger, leicht erotischer Happen für einen Abend, aber mehr leider nicht. (c) Books and Biscuit

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  • Im nächsten Leben vielleicht

    Im nächsten Leben vielleicht

    charlottesbuecherwelt

    23. February 2017 um 21:41

    Originaltitel: Kyland Autorin: Mia Sheridan Genre: Liebe/Jugend Verlag: Piper Verlag Seiten: 9,99€ Kaufen? Taschenbuch: 9,99€ / Ebook: 8,99€ Klappentext: Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt? Meine Meinung: Ich habe nach dem Klappentext einen Liebesroman mit gutem Plot und tiefgründigen Charaktern erwartet, vor allem das Cover hat mich sofort aufmerksam gemacht! Ja, das Cover ist wirklich superschön! Es lässt mich sofort in die Geschichte einfühlen und sowohl Ort und Situation bekommen im Buchverlauf eine besondere Bedeutung. Tenleigh muss aus der kleinen Stadt in der sie lebt weg. Für ihre psychisch kranke Mutter und überarbeitete Schwester will sie ein besseres Leben gewinnen, mit einem Stipendium. Als sie dann wegen Kyland ihren Job verliert, geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Aber er ist ihr größter Konkurrent... Reingekommen bin ich doch ziemlich schnell. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten geschrieben, was mir geholfen hat, in die Gedanken von Tenleigh und Kyland einzutauchen. Die Geschichte kommt flüssig ins Laufen, und Kylands Versuche, Tenleigh zu umgarnen haben für mich als Leser schöne Minuten beschert, bis es dann zur Liebe kommt. Denn nach den ersten 100 Seiten hat das Buch dann mächtig gehadert. Zum einen fand ich manche Szene zu sehr gewollt, die dann letztendlich weniger glaubhaft rüber gekommen​ sind. So der Versuch der Beiden, das Thema Stipendium Tod zu Schweigen, aber was irgendwie nicht funktionieren wollte und sich dann immer wieder aufrollt. Zum anderen waren es die Charaktere. Tenleigh und Kyland haben denselben Sinn für die schönen Dinge im Leben und es gab ein paar aha Momente, die nicht so vorausschauend waren. Ihre Beziehung hat freudige und traurige Momente, doch es fehlt einfach in der Tiefe. Im nächsten Leben vielleicht ist im Grunde eine schöne Liebesgeschichte, die mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Ganz gegen meine Erwartungen fand ich das Ende mit den letzten 50-60 Seiten überraschend gut gelungen. Tenleigh lebt sehr ruhig und zurückgezogen. Mit ihrem starken Willen, unbedingt dieses Stipendium zu gewinnen. Beim Lesen könnte ich am besten mit ihr mitfiebern, weil Sheridan sie so authentisch rüberbringt und ich es ihr wirklich abkaufe. Kyland würde ich sogar noch sensibler und eins amer bezeichnen. Obwohl anfangs ein bisschen machoartig, ist er derjenige der die größte Entwicklung hinlegt. Doch neben Tenleigh fällt er manchmal ein wenig ab und bekommt weniger besondere Momente. Mia Sheridan hat einen flüssigen und herzensguten Schreibstil, mit dem sie den Lesern die Gefühle und Gedanken der Protagonisten nahe bringt. Über weite Strecken ist ihr das sehr gut gelungen und lässt leider in Hauptteil ziemlich nach. Fazit: Ein gutes Buch, das an Anfang und Ende auftrumpfen kann und für den schönen Touch der Liebe sorgt. Note: 3

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  • Viel Gefühl, aber etwas fehlte (3,5 Sterne)

    Im nächsten Leben vielleicht

    SillyT

    22. February 2017 um 16:30

    Dennville, der kleine Bergarbeiterort mitten in den Appalachen, war noch nie ein Ort des Reichtums, doch seit dem Unglück in der Grube, bei dem 62 Arbeiter, zum großen Teil Familienväter, ums Leben kamen, herrscht hier bei vielen Menschen regelrechte Armut. Auch die beiden Highschoolschüler Tenleigh und Kyland leben hier und sind betroffen, ihre große Hoffnung liegt auf dem Stipendium, das jedes Jahr aufs Neue an den besten Highschoolabsolventen vergeben wird. Tenleigh lebt gemeinsam mit ihrer psychisch kranken Mutter und der älteren Schwester in einem kleinen Wohnwagen, den Vater hat sie nie kennengelernt. Kyland lebt in einem kleinen, baufälligen Haus, sein Vater und sein älterer Bruder kamen bei dem Grubenunglück um. Eigentlich sind die Beiden Konkurrenten um das Stipendium, doch durch Zufall werden sie Freunde. Meine Meinung: Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht leicht und auch der Schreibstil der Autorin Mia Sheridan hat mir sehr gut gefallen. Sie erzählt mit sehr viel Gefühl und bleibt dabei flüssig und sprachlich verständlich. Auch die Grundstory beginnt zunächst einmal ganz anders, als die typischen Young Adult Romane, denn hier stehen zunächst die Schwierigkeiten des Überlebens in dem kleinen Dorf im Vordergrund. Die Stimmung und auch die Umgebung wurden durch das Erzählte durchaus gut eingefangen und vorstellbar, doch die Liebesgeschichte die sich hier zwischen den Protagonisten entwickelte, war mir dann doch zu schnell zu glatt und zu leicht. Ich hätte mir hier durchaus einen härteren Konkurrenzkampf der Beiden vorstellen können, denn die Lebensumstände, die hier geschildert werden, sind für Beide eher eine Qual. Dementsprechend war mir dann die Lovestory ein wenig zu kitschig und nicht zu hundert Prozent nachvollziehbar und auch die Spannung auf Grund der interessanten Handlung, die mich durch den ersten Teil des Buches fliegen ließ, flachte mir zu sehr ab. Ich hätte mir hier viel mehr gewünscht, mehr über die beiden Charaktere zu erfahren und nicht nur die Lovestory zu verfolgen, die durchaus nett ist, aber auch recht unglaubwürdig erscheint. Ab hier ist es dann doch wieder nur ein typischer Young Adult Roman, wenn auch nicht bei den Schönen und Reichen. Vielleicht ist so eine rosarote Brille des Verliebtseins hilfreich, die Lebensumstände zu vergessen, aber die ganze Entwicklung hätte ich hier nicht ganz so einfach erwartet. Erzählt wird die Geschichte durch die beiden Protagonisten Tenleigh und Kyland, die in abwechselnden Kapiteln jeweils das Geschehen in der Ich-Form wiedergeben. Zunächst konnte ich mich durchaus gut in die sehr harte Lebensgeschichten der Beiden einfühlen und auch sonst fand ich sie durchaus sympathisch. Doch ich könnte mir vorstellen, dass das Leben mit all den Entbehrungen, dass die Beiden bis dato mitgemacht haben, hier eher härtere Charaktere hervorgebracht hätte. So ist die Liebesgeschichte zwar auch sehr nett, aber auch da lagen meine Erwartungen ein wenig anders. So fehlte mir einfach das Emotionale, das die Autorin in ihrer Sprache durchaus beherrscht, bei der Darstellung ihrer Charaktere. Vielleicht hätte es hier der Geschichte gut getan, wenn mehr Handlung noch dazu gekommen wäre, mehr Zweifel bei den Charakteren, vielleicht gegeneinander oder innere Konflikte. Ich weiß nicht genau was, aber mir fehlte hier einfach etwas, um das Geschehen richtig glaubwürdig werden zu lassen. Letzten Endes sollte hier wohl die Botschaft dahinter stehen, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte, auch wenn es noch so aussichtslos erscheint. Dieses ist zwischendurch schon gelungen, aber halt nicht immer ganz nachvollziehbar in der Umsetzung. Mein Fazit: Alles in allem muss ich sagen, dass die Geschichte zwar nett war und auch die Grundgeschichte dahinter aussergewöhnlich oder einfach mal anders, aber zu hundert Prozent konnte es mich nicht überzeugen. Die Autorin verfügt wirklich über einen wundervollen Schreibstil, der Stimmungen und Emotionen hervorragend einfangen kann und sie zeigt auch immer mal wieder etwas über das Leben in Dennville, aber genau aus diesem Grund fand ich die Liebesgeschichte nicht ganz glaubwürdig, so wie sie hier dargestellt wird. So bleibt dieses Buch einfach eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch, die sich dank des tollen Stils schnell mal nebenbei lesen läßt.

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  • Authentische und spannende Geschichte !!

    Im nächsten Leben vielleicht

    BlueOcean8519

    18. February 2017 um 11:17

    Klappentext: "Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?" Meine Meinung: Mich hatte das vorherige Werk "Die geheime Sprache der Liebe" total angesprochen, daher war mir, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, auch schnell klar, dass ich gerne "Im nächsten Leben vielleicht" lesen wollte. Thematisch fand ich es schon auf den ersten Blick ausgesprochen interessant. Meine Einschätzung hat sich dann auch als gut herausgestellt. Mia Sheridan spricht hier wirklich existenzielle Probleme an, mit denen die Charaktere kämpfen müssen. Sie leben in sehr ärmlichen Verhältnissen und Hunger spielt eine große Rolle in ihrem Leben. Auch der Konkurrenzkampf, der durch die gegebenen Umstände entsteht, war für mich authentisch und gut nachzuvollziehen. Ich konnte mich von Beginn an, durch den sehr bildlichen und flüssigen Schreibstil wirklich gut in Tenleigh und Kyland, hineinversetzen. Die Charaktere selbst waren mir größtenteils sympathisch, jedoch konnte ich an mancher Stelle vor allem Kylands Einstellung in Bezug auf Beziehungen nicht verstehen. Das hat mir zwischendurch ein wenig zu denken gegeben. Gut gefallen hat mir, dass sie erst nach und nach eine Bindung zueinander aufbauen, weil es in meinen Augen wirklich realistisch geschildert wird. In der ein oder anderen Situation hätte für meinen Geschmack ein klein wenig mehr Gefühl aufkommen dürfen, wobei die Umstände natürlich hier stark mit reinspielen. Die Entwicklung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen und auch mit dem Ende des Romans konnte die Autorin mich überzeugen. Ich gebe vier von fünf Funkelchen.

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