Mia Sheridan Im nächsten Leben vielleicht

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Inhaltsangabe zu „Im nächsten Leben vielleicht“ von Mia Sheridan

Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?

Habe mir anhand des Textes und Titels etwas komplett anderes vorgestellt gehabt.. Bin leider echt enttäuscht von dem Buch..

— alina_kunterbunt
alina_kunterbunt

3,5 Sterne - Schreibstil top. Liebesgeschichte eig auch gut, aber leider oft übertrieben & überdramatisiert.

— schokigirl
schokigirl

Mit Tenleigh und Kyland vereint Mia Sheridan ein gutes Duo, dem es leider an Tiefe fehlt

— charlottesbuecherwelt
charlottesbuecherwelt

Sehr viel Gefühl, voller Hoffnung trotz aller Trostlosigkeit, aber auch kitschig (3,5 Sterne)

— SillyT
SillyT

Hatte wohl zu große Erwartungen, hat mir nur mäßig gefallen

— lenisvea
lenisvea

Wundervolle und gefühlvolle Geschichte

— steffis_bookworld
steffis_bookworld

So realistisch und voller Träume!

— LittleLondon
LittleLondon

Es war schön in seiner hoffnungsvollen Traurigkeit aber dennoch nicht ganz genug

— bibliophilehermine
bibliophilehermine

Was tust du, wenn du dich zwischen deiner großen Liebe und der Möglichkeit der Armut zu entfliehen, entscheiden musst?

— Ruffian
Ruffian

Eine tolle Grundidee, die bis zum gewissen Grad gut umgesetzt wurde. Leider aber an vielen Stellen zu überzogen und zu kitschig ist.

— rainybooks
rainybooks

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  • Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    ACHTUNG! DIES IST EINE CHALLENGE UND KEINE VERLOSUNG ODER LESERUNDE! 
 ES GIBT KEINE BÜCHER ZU GEWINNEN!  Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017 Ein neues Jahr bricht an und wir wollen es bunt und farbenfroh machen. Wie auch in den letzten Jahren, wird jeder Monat einer anderen Farbe gewidmet. Auch die Zusatzaufgaben kommen wieder zum Einsatz, jedoch in etwas anderer Form als bisher.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere  Farbe im Vordergrund. 
Lest dazu ein Buch, dessen Cover vorrangig in der vorgegebenen Farbe gehalten ist. Dabei gilt als Richtwert etwa 2/3 des Covers sollen in dieser Farbe sein. Die Farbbücher müssen im Monat der entsprechenden Farbe gelesen werden, sonst zählen sie nicht.    Es gibt noch  Zusatzaufgaben, die ihr in Kombination mit dem „Farbbuch“ lösen könnt. Diese Aufgaben sind (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anfang bekannt und können beliebig mit den Farben kombiniert werden. Jede Zusatzaufgabe darf nur einmal gelöst werden!  Es gibt 13 Zusatzaufgaben, von denen ihr (logischerweise) nur maximal 12 lösen könnt (jeden Monat ein Buch). Warum ich 13 Aufgaben stelle? Weil ihr so etwas mehr Entscheidungsfreiraum habt.  Die Zusatzaufgaben MÜSSEN in Kombination mit einem Farbbuch gelesen werden - Lest ihr ein Buch, das nur die Zusatzaufgabe erfüllt, zählt dies leider nicht.  Zusatzaufgaben dürfen nachträglich nicht getauscht werden! Einmal gelöst, ist die Aufgabe aus dem Spiel.  Es gelten für diese Challenge alle Bücher, die mehr als 100 Seiten haben (es gilt immer die von euch gelesene Ausgabe).  Punkte  Für jedes  Farbbuch, das im richtigen Monat gelesen wurde gibt es  1 Punkt.  Für jede  Zusatzaufgabe, die in Kombination mit einem Farbbuch gelesen wurde gibt es noch  +1 Punkt.  Somit kann man im Monat maximal 2 Punkte bekommen.  BEISPIEL April: Grün  Ich lese „Zeitenzauber - Die goldene Brücke“ von Eva Völler.  Damit bekomme ich 1 Punkt für die Farbe.  Zusätzlich erfüllt es das Kriterium „Von einer Frau geschrieben“. Dafür erhalte ich ebenfalls 1 Punkt.  Damit habe ich im April insgesamt 2 Punkte gesammelt.  FARBEN Januar : Bunt Februar : Weiß März :  Gelb April : Grün Mai: Metallic / Glitzer Juni : Blau Juli : Lila / Violett August : Rosa / Pink September : Rot Oktober : Orange November : Braun Dezember : Schwarz ZUSATZAUFGABEN 1 ) Ein Buch, das verfilmt wurde. 2) Ein Buch, das mehr als 550g wiegt. 3) Ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover. 4) Ein Buch, das in Afrika, Asien oder Südamerika spielt. 5) Ein Buch mit Feuer oder Wasser auf dem Cover oder im Titel.  6) Ein Buch, dessen Autor mindestens 3 weitere Bücher veröffentlicht hat.  7) Ein Buch mit einer Zahl im Titel. 8) Ein Buch eines Autors, von dem du noch nichts gelesen hast. 9) Ein Buch, das vor 1950 erstmalig erschienen ist. 10) Ein Buch, das einen Preis gewonnen hat (nennt den Preis). 11) Ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde. 12) Ein Klassiker  13) Ein Buch, das der zweite Teil einer Reihe ist WIE MACHE ICH MIT?  Erstellt einen Sammelbeitrag im Unterforum „Sammelbeitrag“ (BITTE NICHT UNTER „Bewerbung“!)  Schickt mir den Link zum Sammelbeitrag bitte in einer Nachricht!  Lest fleißig eure Bücher und sammelt Punkte! Tragt diese anschließend in euren Sammelbeitrag ein. Ihr könnt jederzeit in diese Challenge einsteigen, könnt aber nur ab dem aktuellen Monat mitmachen.  Noch Fragen?  Dann stellt diese gerne bei „Fragen & Antworten“. Antworten zu bereits gestellten Fragen werde ich dort im ersten Beitrag sammeln.  Seid ihr euch unsicher, ob euer Buch die Farbvorgabe erfüllt? Dann schaut im entsprechenden Thema nach. Dort tummeln sich viele liebe, hilfsbereite Menschen, die euch gerne weiterhelfen.  In den Monatsthemen könnt ihr euch zudem auch gerne über die Zusatzaufgaben, etc. austauschen.  Alles klar?  Dann freue ich mich, dass ihr dabei seid und wünsche euch ein farbenfrohes Jahr 2017!  Teilnehmerliste:  Aramara ban-aislingeach BeEe26 BlueSunset  booksvillavintage _Buchliebhaberin_ Car_Pe ClaraOswald Code-between-lines EnysBooks Gutti93 janaka  Johanna_Jay  Joo117 josie28 JulesWhetherther Kady katha_strophe kleinechaotin Kodabaer Kuhni77 LadySamira091062 lesebiene27 LostHope2000 louella2209 LubaBo mareike91  Mirijane MissSnorkfraeulein Mrs_Nanny_Ogg Nelebooks  papaverorosso PMelittaM Ponybuchfee QueenSize  sansol ScheckTina SomeBody StefanieFreigericht stebec sursulapitschi Talathiel Vucha zhera

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    • 706
  • Wirklich tragische Liebesgeschichte...

    Im nächsten Leben vielleicht
    buecherfuechschen

    buecherfuechschen

    08. April 2017 um 22:26

    Titel: Im nächsten Leben vielleicht  Autor/in: Mia Sheridan  Verlag: Piper Verlag Seiten: 326 Buchcover: Ich LIEBE das Cover ♥  Die Lavendelfelder im Hintergrund und die Farben passen so perfekt zum Buch und zu der Geschichte.  Das Paar auf dem Buchcover ebenfalls.  Besser hätte man das Cover nicht machen können. Top!!Schreibstil: Mia Sheridan schreibt entweder aus Kayland oder Tenleighs Sicht.  Mir hat sehr gefallen, dass sie Gedanken der Protagonisten hervorgehoben hat. Das Buch lässt sich flüssig und leicht lesen.Meine Meinung: Ehrlich gesagt herrscht zwischen dem Buch und mir eine Hass Liebe. Ich kann nicht sagen, dass ich es schlecht finde.  Nein, das Buch und die Story sind super, aber ich weiß nicht...  bei mir ist der Funke einfach nicht übergesprungen.  Es kam nicht dieser "Ich kann es nicht mehr weglegen"-Moment und den muss ein Buch für mich haben, wenn ich es wirklich gern habe.  Ich konnte "Im nächsten Leben vielleicht" teilweise Wochenlang weglegen und hatte nicht das Bedürfnis es weiter zu lesen OBWOHL die Story wirklich gut ist und ich das Ende absolut Klasse finde. Mia Sheridan beschreibt einem die Appalachen und den Berg auf dem Ten und Kay leben so glaubhaft und detailreich, dass man die Landschaft beim lesen bildlich vor Augen hat.  Es ist schon eine wirkliche Extreme in der die beiden aufwachsen und ich wünsche es wirklich niemanden, in solch einer Armut zu leben.  Trotzdem machen sowohl Ten als auch Kay das beste aus ihrer Situation. Mein Fazit:Ein wirklich tragische Geschichte rund um Armut, Familie, die Appalachen und natürlich Liebe.  Auch wenn bei mir der Funke nicht übergesprungen ist.  Empfehle ich sie gerne weiter, denn die Story ansich ist klasse. Vielleicht verliert jemand anders ja sein Herz in den Appalachen. Ich gebe dem Buch 4/5

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  • Im nächsten Leben vielleicht

    Im nächsten Leben vielleicht
    Romanticbookfan

    Romanticbookfan

    06. April 2017 um 09:44

    Tenleigh lebt mit ihrer älteren Schwester und ihrer Mutter in einem Minenarbeiterdorf in Kentucky. Bittere Armut dominiert das Leben der Bewohner und auch Tenleigh kann sich kaum über Wasser halten. Kyland geht es nicht besser. Er hofft auf das Stipendium, welches jährlich vergeben wird und welches ihm ermöglichen kann, die elende Armut endlich hinter sich zu lassen. Doch dann lernt er Tenleigh besser kennen und sie kämpft auch um das Stipendium...Im nächsten Leben vielleicht hat in dem Sinne kein typisches Setting, weil die Autorin den Leser wirklich in tiefste Armut entführt. Tenleigh lebt mit ihrer Mutter und Schwester in einem kleinen alten Wohnwagen. Sie besitzt nur ein paar Schuhe, die fast auseinander fallen und sie kämpft darum, genug Essen auf den Tisch zu bekommen.Auch Kyland geht es nicht besser. Sein Vater und Bruder sind bei einem Minenunglück ums Leben gekommen. Da die beiden die Hauptverdiener waren, fehlt es auch ihm an allem und sein größter Wunsch besteht darin, den Ort zu verlassen. Ansonsten bleibt er jedoch als Person recht blass.Das Setting bietet sich eigentlich für viele Gefühle an. Dennoch konnte mich die Autorin nicht so richtig packen. Es war an vielen Stellen dann doch recht vorhersehbar und das hat dann den Lesefluss gehemmt. Am Ende macht die Autorin einen Zeitsprung und ab da hat mir die Story wesentlich schneller gefallen. Für mich hätte das schon viel früher passieren können.Im nächsten Leben vielleicht bietet ein interessantes Setting, welches die Autorin in meinen Augen nicht richtig genutzt hat. Leider hat die Story eine gewisse Vorhersehbarkeit, was ich etwas schade fand.

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  • Schöne Story aber der WOW Effekt bleibt aus ...

    Im nächsten Leben vielleicht
    claudia_techow

    claudia_techow

    02. April 2017 um 11:15

    Inhalt:Tenleigh und Kyland sind zwei Jugendliche die in einer Kleinstadt aufwachsen die von Armut geprägt ist. Beide wissen am eigenen Leib was es bedeutet verzewifelt zu sein und Hunger zu haben. Der einzige Ausweg aus dieser Lage ist ein Stipendium was jedes Jahr an Ein Schüler vergeben wird. Aber was passiert wenn auf einmal Gefühle eine Rolle spielen? Würdest du deine große Lieben ziehen lassen oder an dem Ort den du so dringend verlassen willst zurück lassen?Meinung:Tenleigh und Kyland sind zwei sehr sympatische Charaktere.Tenleigh schleicht sich schon sehr schnell ins Leserherz, bei Kyland allerdings dauert es ein klein wenig. Beide beweisen überaus viel Stärke. Man bewundert sie wie sie ihr Leben meistern - Jeder andere hätte den Kopf eingezogen! Der Schreibstil der Autorin ist schön flussig so das man keinerlei Probleme hat in die Story reinzufinden geschweige denn ihr zu folgen.Die Storylinie ist auch wunderschön und gefühlvoll.Der Leser durchlebt mit den beiden Protagonisten jede Gefühlslage die man sich nur vorstellen kann.Warum dann aber nur 4 Sterne?Die Story ist wunderschön garkeine Frage aber für Mich hat einer dieser WOW Effekt gefehlt. Meinung:Eine wunderschöne Story mit tiefgründiger Botschaft.Man sollte ihn auf alle Fälle lesen und sich von Tenleigh und Kyland entführen lassen ♥

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  • Im nächsten Leben vielleicht

    Im nächsten Leben vielleicht
    Kleine8310

    Kleine8310

    27. March 2017 um 20:56

    Buchidee:  Der Klappentext des Buches hat meine Neugier auf die Geschichte sogleich geweckt und da ich mal wieder Lust auf eine emotionale Liebesgeschichte hatte, klang sie sehr vielversprechend für mich!   Handlung:  In diesem Buch geht es um die Protagonisten Tenleigh und Kyland. Die beiden Jugendlichen sind in einem Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufgewachsen und sehen kaum eine Chance ihre trostlose Heimat verlassen zu können. Lediglich das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens ist ein Hoffnungsschimmer. Da dieses Stipendium aber nur eine oder einer gewinnen kann, bleibt dabei kein Platz für Freundschaften oder gar für die Liebe. Als sich Tenleigh und Kyland kennenlernen ändert sich jedoch alles für die beiden, denn sie entwickeln ernsthafte Gefühle füreinander. Die Gegenwehr hilft beiden nur bedingt, aber noch schlimmer ist die Frage, was passiert, wenn einer der beiden das Stipendium gewinnt? Hat ihre Liebe so überhaupt eine Chance?   Schreibstil:  Der Schreibstil von Mia Sheridan hat mir gut gefallen. Die Autorin schreibt bildhaft und flüssig und bringt besonders die Trostlosigkeit im Leben von Kyland und Tenleigh emotional rüber. Erzählt wird die Geschichte abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten. Charaktere:  Die Charaktere hat die Autorin wirklich schön ausgearbeitet. Ich mochte besonders, dass die beiden mit "echten" Problemen zu kämpfen haben, die auch existentiell sind. Ich fand es super mehr über das Leben der beiden zu erfahren und fand die Mischung aus Hoffnungslosigkeit und Hoffnungsschimmern ziemlich gelungen.   Emotionen:  Die Emotionen der eigentlichen Liebesgeschichte konnten mich leider nur bedingt überzeugen. Bewegender fand ich die Darstellungen des Lebens der Bergbauarbeiter und ihrer Familien. Manches Schicksal ging mir da schon unter die Haut, was die eigentliche Liebesgeschichte so leider nicht erreicht hat.   Spannung:    Der Spannungsbogen wurde von Mia Sheridan recht gut gehalten, aber mir war besonders in der ersten Hälfte des Buches ein bisschen zu wenig Spannung vorhanden. Dadurch war die Geschichte, für meinen Geschmack, manchmal etwas zu langatmig und detailverliebt.    "Im nächsten Leben vielleicht" ist eine schöne Geschichte, die bewegende Themen mit einer jungen Liebe mischt. Ich wurde gut unterhalten, hätte mir aber in der ersten Hälfte der Handlung mehr Spannung gewünscht!

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  • Etwas zu übertrieben, aber trotzdem lesenswert! - 3,5 Sterne

    Im nächsten Leben vielleicht
    schokigirl

    schokigirl

    15. March 2017 um 15:01

    Die Geschichte wird sowohl aus der Sichtweise des weiblichen, als auch des männlichen Protagonisten geschildert. Wobei man sagen muss, dass der größere Teil aus der Sicht des weiblichen Charakters ist. Der Schreibstil ist war top. Er hat die Atmosphäre der Umstände zehr gut eingefangen. Man hat sowohl die Familiarität in dem kleinen Dorf gespürt, als auch die allumfassende & allgegenwärtige Armut der Bewohner. Es fühlte sich definitiv bedrückend an. Die Charaktere waren teilweise etwas klischeehaft. Es war beispielsweise die übliche Einteilung mit einem braven Mädchen & einem Bad Boy vorhanden. Oder auch, dass sie an manchen Stellen etwas zu übertrieben reagiert haben, wie zum Beispiel einem zickigen auf-die-Brust-des-Kerles-schlagen Anfall von der Protagonistin, der aber 5min später schon wieder vorbei war. Ansonsten waren sie aber okay. Man konnte ihre Handlungen nachvollziehen, wenn sie auch nicht unbedingt immer das gemacht haben, was ich gemacht hätte. Und mitfiebern konnte ich dank dem guten Schreibstil auch. Der Plot war wie immer im New Adult Genre vorhersehbar, aber trotzdem interessant (und in dieses Genre würde ich dieses Buch auch einordnen, da es doch schon des öfteren um Sex geht). Obwohl manches zu Beginn schon übertrieben war, hat die Geschichte sich da immer wieder fangen können. Das plötzliche Interesse der beiden an einander, obwohl sie sich vom sehen her schon fast ihr Leben lang kennen, wurde nicht so recht erklärt. Es erschien etwas willkürlich & einige Entwicklungen auch einfach zu schnell. Allerdings hat mich das noch nicht so recht gestört. Doch spätestens im letzten Drittel wird aus der Ausnahme die Regel. Ab da scheint sich der Realismus immer mehr zu verabschieden & die gesamte Handlung wird dermaßen überdramatisiert, dass es zusammen mit der Atmosphäre der Armut zu erdrückend wird. Mir war die gesamte Handlung dann einfach mit allen Komponenten viel zu übertrieben & das hat mich raus gebracht. Auch das Ende schien dem zu folgen, aber dadurch nicht unbedingt gut zu dem Beginn der Geschichte zu passen. Es war als einfach zu viel des Guten. Fazit: Auf Grund der guten Ansätze & des tollen Schreibstils, aber auch des viel zu übertriebenen & überdramatisiertem Höhepunkt & Ende hat das Buch sich auf 3,5 Sterne eingependelt.

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  • Wenn die Liebe Hoffnung mit sich bringt

    Im nächsten Leben vielleicht
    Sabrina

    Sabrina

    08. March 2017 um 09:39

    Tenleigh und Kyland haben es nicht einfach. In einer Stadt, die sowieso schon nicht viele Perspektiven zu bieten hat, gehören sie zu den Ärmsten der Gesellschaft. So arm, dass sie am Monatsende oft tagelang hungern müssen. Der einzige Lichtblick ist das Stipendium, dass ein Schüler des Jahrgangs am Abschluss vom einzig großen Arbeitgeber der Gegend, dem Kohlebergwerk, bekommt. Doch dann kommen sich Tenleigh und Kyland plötzlich näher und werden Freunde. Und aus der Freundschaft entwickelt sich mehr. Aber beide wissen, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat. Denn egal was passiert, am Ende wird einer von ihnen das trostlose Leben hinter sich lassen und woanders von vorne anfangen.Ein Buch mit einer ganz besonderen Liebesgeschichte, wie ich sie bisher noch nicht gelesen habe. Allein das Setting ist einzigartig und vermittelt diese Trostlosigkeit und Hoffnungslosigkeit auf ganz eindrucksvolle Art.Ja, die Grundstimmung des Buch ist recht "deprimierend", aber gerade das macht die Geschichte aus. Dass trotz allem Hoffnung geweckt wird und Liebe möglich ist. Ein Lichtblick in all der Dunkelheit, der Wurzeln im Herzen schlägt und sich langsam ausbreitet.Tenleigh und Kyland...ich muss zugeben, diese Namen sind wirklich gewöhnungsbedürftig, aber die Charaktere dafür umso liebenswürdiger. Tenleigh, das Mädchen, das ständig lernt und alles tut, um das Überleben ihrer Familie zu sichern und Kyland, der schweigsame, zurückgezogene Junge, der viel mehr Geheimnisse mit sich trägt, als man ahnt.Der Roman ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten geschrieben, sodass man sie gut verstehen und sich in beide hineinversetzen kann.Es gab kleine Situationen, die ich mir ein bisschen anders gewünscht hätte und der große Wendepunkt war für mich schon ein wenig vorhersehbar. Ein wenig deshalb, weil ich das Ereignis erwartet habe, mich die Hintergründe dazu aber doch überrascht haben, wie es letztendlich realisiert wurde. Viel mehr möchte ich aber nicht verraten. ;)Alles in allem ist es ein wirklich wundervoller Roman, der aber sicherlich nicht für jeden etwas ist und auf den man sich einlassen muss, um das richtige Feeling zu bekommen.

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  • Ganz nett

    Im nächsten Leben vielleicht
    ForeverAngel

    ForeverAngel

    03. March 2017 um 10:37

    Nach den vielen Thrillern in den letzten Tagen brauchte ich mal wieder etwas fürs Herz. Der New Adult Roman Im nächsten Leben vielleicht schien da genau das richtige zu sein: eine amerikanische, dramatische Liebesgeschichte voll mit willkommenem Kitsch und einem durch und durch amerikanische Ende. Die Geschichte wird abwechselnd aus den Ich-Perspektiven von Tanleigh und Kyland erzählt, die beide ihre Gründe haben, warum sie sich nicht auf eine Liebesbeziehung einlassen möchten. Kyland hat sich fest vorgenommen, ein Stipendium zu ergattern und in weniger als sechs Monaten sein altes Leben hinter sich lassen zu können. Ein ärmliches Leben in einem Bergarbeiterort, ein Leben, das ihm bereits seinen Vater und seinen Bruder genommen hat. Und auch Tanleigh möchte dieses Stipendium unbedingt, um sich und ihrer Schwester Marlo ein besseres Leben ermöglich zu können und um für ihre psychisch kranke Mutter besser sorgen zu können. Sie beide sehenen sich danach, diesen Ort hinter sich lassen zu können, und sie beide sehen sich gleichzeitig nacheinander - obwohl das eine nicht mit dem anderen einhergehen kann. "Ich lehnte mich an unseren Wohnwagen und folgte ihm mit meinem Blick, bis er nicht mehr zu sehen war. Kyland Barrett war vollkommen anders, als ich bisher angenommen hatte. Was ich als verwirrend und beglückend, doch vor allem als in höchstem Maß beunruhigend empfand." (Seite 26) Der Plot bietet nicht viel Neues, wie schon erwähnt empfand ich die ganze Geschichte - das Ende eingeschlossen - als sehr amerikanisch. Obwohl ich gerade wirklich in der Stimmung für einen leichten und gleichzeitig traurigen New Adult Roman war, war es mir zwischendurch etwas zu viel. Zu viel Kitsch, zu viel Drama, zu viel Pathos. Zwischendurch wirkte die Geschichte einfach überkonstruiert und mir haben ein paar neue, frische Ideen gefehlt. Im nächsten Leben vielleicht bietet ein paar angehme Lesestunden, was die Geschichte angeht, aber nichts wirklich Originelles oder Überraschendes. Der Schreibstil ist okay. Er lässt sich die meiste Zeit über flüssig lesen, wird mir aber oft zu pathetisch und kitschig und einige Formulierungen wiederholen sich einfach zu oft. Ständig werden die Augen weit aufgerissen, ständig wird ein leises Lachen ausgestoßen, ständig wird verwirrt geblinzelt, und so weiter. Auch die Dialoge wirken etwas zu bemüht, vor allem das ewige "Tanleigh..."-"Kyland..."-Gestöhne wird auf Dauer etwas nervig. Abgesehen davon lässt es sich recht zügig lesen. Ich war recht schnell durch mit Im nächsten Leben vielleicht, was vielleicht auch an dem geringen Umfang von nur 328 Seiten liegt, aber lange im Gedächtnis bleiben werden mir die Figuren und ihre Geschichten nicht. Es ist nettes Lesefutter für zwischendurch, ein kurzweiliger, kitschiger, leicht erotischer Happen für einen Abend, aber mehr leider nicht. (c) Books and Biscuit

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  • Im nächsten Leben vielleicht

    Im nächsten Leben vielleicht
    charlottesbuecherwelt

    charlottesbuecherwelt

    23. February 2017 um 21:41

    Originaltitel: Kyland Autorin: Mia Sheridan Genre: Liebe/Jugend Verlag: Piper Verlag Seiten: 9,99€ Kaufen? Taschenbuch: 9,99€ / Ebook: 8,99€ Klappentext: Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt? Meine Meinung: Ich habe nach dem Klappentext einen Liebesroman mit gutem Plot und tiefgründigen Charaktern erwartet, vor allem das Cover hat mich sofort aufmerksam gemacht! Ja, das Cover ist wirklich superschön! Es lässt mich sofort in die Geschichte einfühlen und sowohl Ort und Situation bekommen im Buchverlauf eine besondere Bedeutung. Tenleigh muss aus der kleinen Stadt in der sie lebt weg. Für ihre psychisch kranke Mutter und überarbeitete Schwester will sie ein besseres Leben gewinnen, mit einem Stipendium. Als sie dann wegen Kyland ihren Job verliert, geht sie ihm nicht mehr aus dem Kopf. Aber er ist ihr größter Konkurrent... Reingekommen bin ich doch ziemlich schnell. Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht der beiden Hauptprotagonisten geschrieben, was mir geholfen hat, in die Gedanken von Tenleigh und Kyland einzutauchen. Die Geschichte kommt flüssig ins Laufen, und Kylands Versuche, Tenleigh zu umgarnen haben für mich als Leser schöne Minuten beschert, bis es dann zur Liebe kommt. Denn nach den ersten 100 Seiten hat das Buch dann mächtig gehadert. Zum einen fand ich manche Szene zu sehr gewollt, die dann letztendlich weniger glaubhaft rüber gekommen​ sind. So der Versuch der Beiden, das Thema Stipendium Tod zu Schweigen, aber was irgendwie nicht funktionieren wollte und sich dann immer wieder aufrollt. Zum anderen waren es die Charaktere. Tenleigh und Kyland haben denselben Sinn für die schönen Dinge im Leben und es gab ein paar aha Momente, die nicht so vorausschauend waren. Ihre Beziehung hat freudige und traurige Momente, doch es fehlt einfach in der Tiefe. Im nächsten Leben vielleicht ist im Grunde eine schöne Liebesgeschichte, die mich leider nicht so ganz überzeugen konnte. Ganz gegen meine Erwartungen fand ich das Ende mit den letzten 50-60 Seiten überraschend gut gelungen. Tenleigh lebt sehr ruhig und zurückgezogen. Mit ihrem starken Willen, unbedingt dieses Stipendium zu gewinnen. Beim Lesen könnte ich am besten mit ihr mitfiebern, weil Sheridan sie so authentisch rüberbringt und ich es ihr wirklich abkaufe. Kyland würde ich sogar noch sensibler und eins amer bezeichnen. Obwohl anfangs ein bisschen machoartig, ist er derjenige der die größte Entwicklung hinlegt. Doch neben Tenleigh fällt er manchmal ein wenig ab und bekommt weniger besondere Momente. Mia Sheridan hat einen flüssigen und herzensguten Schreibstil, mit dem sie den Lesern die Gefühle und Gedanken der Protagonisten nahe bringt. Über weite Strecken ist ihr das sehr gut gelungen und lässt leider in Hauptteil ziemlich nach. Fazit: Ein gutes Buch, das an Anfang und Ende auftrumpfen kann und für den schönen Touch der Liebe sorgt. Note: 3

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  • Viel Gefühl, aber etwas fehlte (3,5 Sterne)

    Im nächsten Leben vielleicht
    SillyT

    SillyT

    22. February 2017 um 16:30

    Dennville, der kleine Bergarbeiterort mitten in den Appalachen, war noch nie ein Ort des Reichtums, doch seit dem Unglück in der Grube, bei dem 62 Arbeiter, zum großen Teil Familienväter, ums Leben kamen, herrscht hier bei vielen Menschen regelrechte Armut. Auch die beiden Highschoolschüler Tenleigh und Kyland leben hier und sind betroffen, ihre große Hoffnung liegt auf dem Stipendium, das jedes Jahr aufs Neue an den besten Highschoolabsolventen vergeben wird. Tenleigh lebt gemeinsam mit ihrer psychisch kranken Mutter und der älteren Schwester in einem kleinen Wohnwagen, den Vater hat sie nie kennengelernt. Kyland lebt in einem kleinen, baufälligen Haus, sein Vater und sein älterer Bruder kamen bei dem Grubenunglück um. Eigentlich sind die Beiden Konkurrenten um das Stipendium, doch durch Zufall werden sie Freunde. Meine Meinung: Der Einstieg in die Geschichte fiel mir recht leicht und auch der Schreibstil der Autorin Mia Sheridan hat mir sehr gut gefallen. Sie erzählt mit sehr viel Gefühl und bleibt dabei flüssig und sprachlich verständlich. Auch die Grundstory beginnt zunächst einmal ganz anders, als die typischen Young Adult Romane, denn hier stehen zunächst die Schwierigkeiten des Überlebens in dem kleinen Dorf im Vordergrund. Die Stimmung und auch die Umgebung wurden durch das Erzählte durchaus gut eingefangen und vorstellbar, doch die Liebesgeschichte die sich hier zwischen den Protagonisten entwickelte, war mir dann doch zu schnell zu glatt und zu leicht. Ich hätte mir hier durchaus einen härteren Konkurrenzkampf der Beiden vorstellen können, denn die Lebensumstände, die hier geschildert werden, sind für Beide eher eine Qual. Dementsprechend war mir dann die Lovestory ein wenig zu kitschig und nicht zu hundert Prozent nachvollziehbar und auch die Spannung auf Grund der interessanten Handlung, die mich durch den ersten Teil des Buches fliegen ließ, flachte mir zu sehr ab. Ich hätte mir hier viel mehr gewünscht, mehr über die beiden Charaktere zu erfahren und nicht nur die Lovestory zu verfolgen, die durchaus nett ist, aber auch recht unglaubwürdig erscheint. Ab hier ist es dann doch wieder nur ein typischer Young Adult Roman, wenn auch nicht bei den Schönen und Reichen. Vielleicht ist so eine rosarote Brille des Verliebtseins hilfreich, die Lebensumstände zu vergessen, aber die ganze Entwicklung hätte ich hier nicht ganz so einfach erwartet. Erzählt wird die Geschichte durch die beiden Protagonisten Tenleigh und Kyland, die in abwechselnden Kapiteln jeweils das Geschehen in der Ich-Form wiedergeben. Zunächst konnte ich mich durchaus gut in die sehr harte Lebensgeschichten der Beiden einfühlen und auch sonst fand ich sie durchaus sympathisch. Doch ich könnte mir vorstellen, dass das Leben mit all den Entbehrungen, dass die Beiden bis dato mitgemacht haben, hier eher härtere Charaktere hervorgebracht hätte. So ist die Liebesgeschichte zwar auch sehr nett, aber auch da lagen meine Erwartungen ein wenig anders. So fehlte mir einfach das Emotionale, das die Autorin in ihrer Sprache durchaus beherrscht, bei der Darstellung ihrer Charaktere. Vielleicht hätte es hier der Geschichte gut getan, wenn mehr Handlung noch dazu gekommen wäre, mehr Zweifel bei den Charakteren, vielleicht gegeneinander oder innere Konflikte. Ich weiß nicht genau was, aber mir fehlte hier einfach etwas, um das Geschehen richtig glaubwürdig werden zu lassen. Letzten Endes sollte hier wohl die Botschaft dahinter stehen, dass man die Hoffnung nie aufgeben sollte, auch wenn es noch so aussichtslos erscheint. Dieses ist zwischendurch schon gelungen, aber halt nicht immer ganz nachvollziehbar in der Umsetzung. Mein Fazit: Alles in allem muss ich sagen, dass die Geschichte zwar nett war und auch die Grundgeschichte dahinter aussergewöhnlich oder einfach mal anders, aber zu hundert Prozent konnte es mich nicht überzeugen. Die Autorin verfügt wirklich über einen wundervollen Schreibstil, der Stimmungen und Emotionen hervorragend einfangen kann und sie zeigt auch immer mal wieder etwas über das Leben in Dennville, aber genau aus diesem Grund fand ich die Liebesgeschichte nicht ganz glaubwürdig, so wie sie hier dargestellt wird. So bleibt dieses Buch einfach eine nette Liebesgeschichte für zwischendurch, die sich dank des tollen Stils schnell mal nebenbei lesen läßt.

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  • Authentische und spannende Geschichte !!

    Im nächsten Leben vielleicht
    BlueOcean8519

    BlueOcean8519

    18. February 2017 um 11:17

    Klappentext: "Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt?" Meine Meinung: Mich hatte das vorherige Werk "Die geheime Sprache der Liebe" total angesprochen, daher war mir, nachdem ich den Klappentext gelesen hatte, auch schnell klar, dass ich gerne "Im nächsten Leben vielleicht" lesen wollte. Thematisch fand ich es schon auf den ersten Blick ausgesprochen interessant. Meine Einschätzung hat sich dann auch als gut herausgestellt. Mia Sheridan spricht hier wirklich existenzielle Probleme an, mit denen die Charaktere kämpfen müssen. Sie leben in sehr ärmlichen Verhältnissen und Hunger spielt eine große Rolle in ihrem Leben. Auch der Konkurrenzkampf, der durch die gegebenen Umstände entsteht, war für mich authentisch und gut nachzuvollziehen. Ich konnte mich von Beginn an, durch den sehr bildlichen und flüssigen Schreibstil wirklich gut in Tenleigh und Kyland, hineinversetzen. Die Charaktere selbst waren mir größtenteils sympathisch, jedoch konnte ich an mancher Stelle vor allem Kylands Einstellung in Bezug auf Beziehungen nicht verstehen. Das hat mir zwischendurch ein wenig zu denken gegeben. Gut gefallen hat mir, dass sie erst nach und nach eine Bindung zueinander aufbauen, weil es in meinen Augen wirklich realistisch geschildert wird. In der ein oder anderen Situation hätte für meinen Geschmack ein klein wenig mehr Gefühl aufkommen dürfen, wobei die Umstände natürlich hier stark mit reinspielen. Die Entwicklung der Charaktere hat mir sehr gut gefallen und auch mit dem Ende des Romans konnte die Autorin mich überzeugen. Ich gebe vier von fünf Funkelchen.

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  • Im nächsten Leben vielleicht

    Im nächsten Leben vielleicht
    lenisvea

    lenisvea

    15. February 2017 um 17:04

    € 9,99 [D], € 10,30 [A] Erschienen am 12.01.2017 336 Seiten, Broschur Übersetzt von: Uta Hege ISBN: 978-3-492-30943-1 Zum Buch: https://www.piper.de/buecher/im-naechsten-leben-vielleicht-isbn-978-3-492-30943-1 »Verzweiflung und Hoffnung, Schmerz und Glück, mein Untergang und meine Rettung. Du bist alles für mich.« Hunger, Schmutz, Verzweiflung. Das ist bitterer Alltag für Tenleigh und Kyland, die in einem armen Minenarbeiterdorf in den Bergen von Kentucky aufwachsen. Die einzige Chance, ihre trostlose Heimat für immer zu verlassen, ist das Stipendium des ortsansässigen Kohleunternehmens. Doch nur einer kann es gewinnen, alle anderen müssen bleiben. Da ist kein Platz für Freundschaft – oder Liebe. Trotzdem ändert sich alles, als Tenleigh und Kyland sich kennenlernen. Die beiden Konkurrenten wehren sich mit aller Kraft gegen ihre Gefühle füreinander, denn was passiert, wenn einer von ihnen gewinnt? Wenn nur einer gehen kann? Und der andere zurückbleibt? Meine Meinung: Eines meiner Jahreshighlights 2016 war ja das Buch Die geheime Sprache der Liebe von Mia Sheridan. Als ich dann gesehen habe, dass die Autorin ein neues Buch herausbringt, musste ich dieses natürlich sofort lesen. Der Piper Verlag hat mir dieses freundlicherweise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Das Cover gefällt mir sehr gut. Wenn ich nicht durch die Autorin auf das Buch aufmerksam geworden wäre, dann wahrscheinlich durch das Cover. Der Einstieg in die Geschichte ist mir nicht ganz so leicht gefallen. Ich fand die Namen auch erst gewöhnungsbedürftig, aber nach einer kurzen Zeit habe ich dann doch hinein gefunden. Ich weiß nicht, ob es vielleicht auch an den relativ hohen Erwartungen lag, die ich durch das vorige Buch der Autorin hatte, aber irgendwie konnten mich die Charaktere und auch die Geschichte nicht richtig fesseln. Erst im letzten Drittel konnte es mich etwas mehr begeistern. Gut gefallen hat mir hingegen der Schreibstil der Autorin, es war sehr flüssig zu lesen. Ich habe das Buch innerhalb von zwei Tagen beendet. Ausserdem war es auch mal interessant, eine Liebesgeschichte inmitten von Hunger und Armut zu lesen, außerdem auch ein wenig über den Bergbau und die Schicksale der Bergbauarbeiter und deren Familien zu erfahren. Die Geschichte wurde abwechselnd von Tenleigh und Kyland erzählt, Alles in allem kommt es für mich leider bei weitem nicht an Die geheime Sprache der Liebe heran. Mich konnte das Buch nur mäßig begeistern, daher würde ich dem Buch 3,5 Sterne geben.

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  • "Im nächsten Leben vielleicht" von Mia Sheridan ⭐️⭐️⭐️⭐️

    Im nächsten Leben vielleicht
    VerenaChinoKafuuChan

    VerenaChinoKafuuChan

    11. February 2017 um 17:34

    Inhalt: Zu Beginn lernen wir Tenleigh und Kyland kennen. Beide leben in Kentucky in einem Minenarbeiterdorf. Vor Jahren gab es in der dortigen Grube eine Explosion, bei dieser Explosion kamen sehr viele Männer ums leben. Wodurch Kinder ihren Vater verloren haben und Frauen ihre geliebten Ehemänner. Hunger, Schmutz und Verzweiflung sind leider Alltag für Tenleigh und Kyland. Beide möchten aus diesem Leben heraus. Jedoch kann ihnen dies ein Stipendium des ortsansässigen Kohlenunternehmens ermöglichen. Jedoch kann dieses Stipendium nur einer erhalten. Beide kämpfen für das Stipendium und setzen ihre ganze Energie ein um ihr Ziel zu erreichen. Leider ist aufgrund dessen hier kein Platz für die Liebe. Jedoch kommt es immer anders als gedacht! Denn Tenleigh und Kyland kommen sich näher und verlieben sich. Sie möchten sich diese Liebe nicht eingestehen, aber sie können an ihren Gefühlen nichts ändern und aus Konkurrenten wird ein Liebespaar. Was wird auf die beiden zu kommen? Hat ihre Liebe eine Chance oder wird sie an dem Stipendium zerbrechen? Wer wird das Stipendium erhalten? **** Meine Meinung: Das Cover ist in einem wunderschönen Lila gehalten. Zudem ist auf diesem ein sich umarmendes Paar abgebildet. Der Titel und der Autorennamen sind passend zum Cover gestaltet und heben sich sehr schön ab. Wodurch diese sehr Harmonisch wirken und sehr schön abstechen. Die Autorin hat einen sehr einfühlsamen, bildlichen und mitreißenden Schreibstil. Die Autorin bringt durch ihren Schreibstil dem Leser diesen Roman näher. In diesem Roman nimmt die Liebesgeschichte zwischen Tenleigh und Kyland den größten Raum in der Handlung ein und das Stipendium rückt mehr in den Hintergrund. Dies hat mir sehr gut gefallen. Die Charaktere haben mir sehr gut gefallen. Kyland und Tenleigh waren mir sehr sympathisch. Beide haben in ihrer Vergangenheit vieles Erleben müssen. Diese Dinge möchte ich euch hier nicht aufzählen, jedoch konnte ich aufgrund dessen nachvollziehen wieso und weshalb sie so reagieren. Sowohl die Hauptcharaktere so wie auch die Nebencharaktere haben sehr viel tiefe und zeigen sehr viele Emotionen. Im großen und ganzen hat mir diese Buch sehr gut gefallen, vor allem da hier die Liebesgeschichte zwischen Tenleigh und Kyland im Mittelpunkt stehen. Zudem möchten beide das Glück des anderen. Dies hat mir sehr gut gefallen. Ich gebe diesem Buch 4 von 5 Sternen. ⭐️⭐️⭐️⭐️ Lg Verena/ Instagram: Chino_Kafuu_Chan

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  • Emotionale Story

    Im nächsten Leben vielleicht
    Ansha

    Ansha

    09. February 2017 um 13:29

    Erstmal vielen Dank an den Piper Verlag für das Rezensionsexemplar. Es beeinträchtigt aber in keinster Weise meine Meinung, dass ich das Buch kostenlos lesen durfte. Nachdem ich "Die geheime Sprache der Liebe" von Mia Sheridan regelrecht verschlungen habe, habe ich mich schon riesig auf ihr neues Buch gefreut. Ich wurde nicht enttäuscht, denn auch dieses Buch ist wieder sehr tiefgründig und besonders. Die Autorin hat einen angenehmen Schreibstil, der einen direkt in das Buch zieht. Gut beschriebene Orte, eine Story die aus dem echten Leben entsprungen sein könnte und autenthische liebenswürdige Charaktere komplettieren das Gesamtbild. Mia Sheridan ist es gelungen, die Lebensumstände im Ort autenthisch zu beschreiben. Nach einem schweren Unglück im Bergwerk bleiben die betroffenen Familien ohne Aussicht auf eine Perspektive verzweifelt zurück. Das Leben im Ort ist ein ständiger Kampf und trotzdem wollen sich unsere beiden Protagonisten damit nicht abfinden und geben alles für eine bessere Zukunft. Tenleigh und Kyland treffen sich, langsam entwickelt sich eine Freundschaft, sie unterstützen sich und irgendwann werden die Gefühle der beiden tiefer. Doch haben sie wirklich eine Chance? Denn das Stipendium kann nur einer der beiden bekommen, dabei geht es um so viel mehr für beide! Beim lesen des Buches wird man immer wieder von einer schwere begleitet, denn diese tiefsitzende Verzweiflung die das harte Leben geprägt hat, ist immer present. Man kann sich wirklich in die Charaktere hineinversetzen und leidet und fiebert mit beiden mit, wobei man beiden nur das allerbeste wünscht. Das Ende war vorhersehbar, tat dem Buch und dem Lesevergnügen aber keinen Abbruch. Wer auf eine tiefgründige Geschichte mit dem gewissen "etwas" steht, wird hier bestens bedient! Von mir ganz klare Lese- & Kaufempfehlung!

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  • So gefühlvoll

    Im nächsten Leben vielleicht
    steffis_bookworld

    steffis_bookworld

    07. February 2017 um 18:34

    OMG dieses Buch hat mich komplett fertig gemacht! Im nächsten Leben vielleicht war mein erstes Buch von Mia Sheridan. Und auch wenn ich vorher nicht recht wusste was auf mich zukommen wird, so war mir bewusst, dass dieses Buch mich mitnehmen wird. Und genau so ist es gekommen... Tenleigh und Kyland sind in einer Stadt in den Bergen Kentuckys aufgewachsen, wo Hunger, Armut und Hoffnungslosigkeit alltäglich sind. Keine Hoffnung, keine Träume, nichts. Nur gebrochene Herzen, getrennte Familien und leere Bäuche. Um aus diesen Teufelskreis ausbrechen zu können, arbeiten beide darauf hin, das Stipendium zu gewinnen. Da können sie beide keine Ablenkungen gebrauchen, auch wenn sie sich zueinander hingezogen fühlen. Denn Kyland ist sich fest entschlossen - egal mit oder ohne Stipendium -, wird er Dennville verlassen und nicht einmal der Liebe wegen wird er bleiben. Doch so sehr die beiden auch dagegen ankämpfen, ihre Herzen haben ihren ganz eigenen Plan... Oh Gott, ich habe mich komplett in Kyland verliebt. Was er alles durchmachen musste, so viel mehr als ein einzelner Mensch je durchmachen sollte. Und trotzdem ist er stark, weiß was er möchte und ist vor allem nicht an der Last seines Lebens zerbrochen. Kyland ist einer der selbstlosesten Menschen die mir je in einem Buch über den Weg gelaufen ist. Was er alles für Tenleigh aufgegeben und auf sich genommen hat, einfach unglaublich. Deswegen hätte ich ihn am liebsten mehr als einmal in die Arme geschlossen, einfach um ihn zu trösten und zu zeigen das er nicht alleine ist. Doch diesen Job hat zum Glück Tenleigh übernommen. Denn auch wenn Tenleigh einiges in ihrem Leben durchmachen musste, besonders was ihre Mutter betrifft, ist sie so eine positive Person. Sie ist diejenige, die Kyland Hoffnung schenkt. Und schon alleine dafür hat sie meinen absoluten Respekt verdient und sich in mein Herz geschlichen. Diese Story hat mich wirklich umgehauen. Kennt ihr das, wenn ihr beim lesen wisst - schon bevor es überhaupt passiert -. dass etwas wirklich schlimmes passieren wird? Genau an diesem Punkt habe ich bei Im nächsten Leben vielleicht angefangen wie ein Schlosshund zu weinen. Aber natürlich habe ich trotzdem weiter gelesen, denn ich wollte einfach, dass die beiden ihr ganz eigenes Happy End bekommen. Aber ob das wirklich passiert, das müsst ihr schon selber lesen. Aber ich verspreche euch, ihr werdet von diesem hoch emotionalen und gefühlvollen Buch nicht enttäuscht sein.

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