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Romanticbookfan

vor 2 Monaten

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Tenleigh lebt mit ihrer älteren Schwester und ihrer Mutter in einem Minenarbeiterdorf in Kentucky. Bittere Armut dominiert das Leben der Bewohner und auch Tenleigh kann sich kaum über Wasser halten. Kyland geht es nicht besser. Er hofft auf das Stipendium, welches jährlich vergeben wird und welches ihm ermöglichen kann, die elende Armut endlich hinter sich zu lassen. Doch dann lernt er Tenleigh besser kennen und sie kämpft auch um das Stipendium...
Im nächsten Leben vielleicht hat in dem Sinne kein typisches Setting, weil die Autorin den Leser wirklich in tiefste Armut entführt. Tenleigh lebt mit ihrer Mutter und Schwester in einem kleinen alten Wohnwagen. Sie besitzt nur ein paar Schuhe, die fast auseinander fallen und sie kämpft darum, genug Essen auf den Tisch zu bekommen.




Auch Kyland geht es nicht besser. Sein Vater und Bruder sind bei einem Minenunglück ums Leben gekommen. Da die beiden die Hauptverdiener waren, fehlt es auch ihm an allem und sein größter Wunsch besteht darin, den Ort zu verlassen. Ansonsten bleibt er jedoch als Person recht blass.


Das Setting bietet sich eigentlich für viele Gefühle an. Dennoch konnte mich die Autorin nicht so richtig packen. Es war an vielen Stellen dann doch recht vorhersehbar und das hat dann den Lesefluss gehemmt. Am Ende macht die Autorin einen Zeitsprung und ab da hat mir die Story wesentlich schneller gefallen. Für mich hätte das schon viel früher passieren können.


Im nächsten Leben vielleicht bietet ein interessantes Setting, welches die Autorin in meinen Augen nicht richtig genutzt hat. Leider hat die Story eine gewisse Vorhersehbarkeit, was ich etwas schade fand.

Autor: Mia Sheridan
Buch: Im nächsten Leben vielleicht
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