Mia Winter 18 - Zahlen des Todes

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Inhaltsangabe zu „18 - Zahlen des Todes“ von Mia Winter

Flirrende Augusthitze quält Düsseldorf seit Wochen. Da wird ein Toter in einem Rosengarten entdeckt – grotesk in Szene gesetzt. Einen Tag später findet die Kölner Polizei eine ähnlich inszenierte Leiche in ihrer Marina. Das Spezialisten-Team vom LKA um Leana Meister ist mit hochmoderner Ermittlungstechnik ausgestattet und erstellt ein Profil: Die Mörderin agiert kühl, schnell und geplant. Weitere Morde vollstreckt sie in aller Öffentlichkeit mit solch ruhiger Gelassenheit, dass Leana Meister ahnt: Diese Frau hat nichts mehr zu verlieren. Es folgt der Wettkampf zweier hochintelligenter Frauen, denen das Leben alles abverlangt und die versuchen, ihr Glück und ihren Frieden zu finden. Die Zahl 18 ist der Schlüssel zu beider Leben…

Spannend und mitreißend!

— Chrissie007

Sympathische Protagonisten, schlüssige Auflösung.

— AnnieLovesTheSky

Tolle Protagonisten und ein spannender Fall. Dieser Thriller kommt ohne viel Blut daher, brilliert aber durch sein Setting.

— AberRush

Die Polizeiermittlerin Leana Meister kommt von Kapstadt nach Düsseldorf. Hier soll sie das Team vom LKA leiten. Direkt nach dem Flug muss si

— Sofie41

Toller und gut durchdachter Thriller, der spannend ist und gegen Ende immer spannender wird!

— vronika22

Sehr spannend und empfehlenswert!

— Ekcnew

Tolle Charaktere und superspannenden Story

— ChattysBuecherblog

temporeicher Pageturner

— mrs-lucky

Ein Thriller, spannend von der ersten bis zur letzten Seite

— Schugga

Toller Thriller, sehr zu empfehlen!

— YH110BY

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  • Spannend, aber stellenweise etwas unglaubwürdig

    18 - Zahlen des Todes

    Aglaya

    31. July 2017 um 16:05

    Als Leana Meister nach 18 Jahren in Südafrika ihre neue Stelle als Kommissarin beim Landeskriminalamt in Düsseldorf antritt, bleibt ihr keine Zeit zur Eingewöhnung. Innert weniger Tage werden mehrere Tote gefunden, die offenbar alle von der gleichen Person getötet wurden. Zusammen mit ihrem neuen Team macht sich Leana auf die Suche nach dem Täter.Die Geschichte wird in der dritten Person aus der Sicht der Protagonistin Leana erzählt. Obschon der Leser dadurch Einblick in ihre Gedanken und Gefühle erhält, dauert es eine Weile, bis man mehr über sie erfährt. Sie kümmert sich mit Leib und Seele um ihre Arbeit, und genau diese Eigenschaft hat ihre Ehe zerstört und sie wieder zurück nach Deutschland getrieben. Ihre Familie, die sie in Südafrika zurückgelassen hat, ist ihr in Gedanken nie fern, hält sie aber nicht von ihren Ermittlungen ab. Dass die Autorin ihre Protagonistin zunächst als alternde Hippie-Tante mit Flatterkleid und Jesuslatschen darstellt und nachdem sie sie zum Frisör und zum Shopping geschickt hat, jede männliche Figur des Thrillers auf sie stehen lässt, fand ich allerdings recht unpassend.Während die Handlung ohne grosse Einleitung zu den ersten Morden springt, ist das Tempo zu Beginn aufgrund der wenigen Anhaltspunkte, denen die Ermittler folgen können und den daher eher zähen Ermittlungen recht gemütlich. Doch mit jedem neuen Hinweis zieht das Tempo an, bis es zum Schluss rasend schnell geht. Allerdings fand ich es recht unglaubwürdig, dass Leana und ihr Team mit praktisch jeder Annahme recht hatten und sich nie mit Rückschlägen auseinandersetzen mussten. Ich hätte es überzeugender gefunden, wenn auch mal eine vermeintliche Spur ins Nichts geführt und die Ermittler wieder von vorne hätten beginnen müssen.Der Schreibstil der Autorin Mia Winter liess sich flüssig lesen und passte gut zum immer schneller werdenden Erzähltempo. Ausser einer einzigen Szene fliesst in diesem Thriller kaum Blut, die "Ausnahmeszene" ist jedoch ziemlich heftig, sodass ich sehr sensiblen Lesern von der Lektüre abraten möchte. Nicht so gut gefallen hat mir bei "18 – Zahlen des Todes" der schwarz eingefärbte Buchschnitt, der zwar toll aussieht, aber die Seiten zusammenkleben lässt.Mein FazitSpannender, wenn auch stellenweise etwas unglaubwürdiger Thriller.

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  • was geschah vor achtzehn Jahren?

    18 - Zahlen des Todes

    abuelita

    20. December 2016 um 19:21

    Leana Meister hat bisher in Südafrika ermittelt – und muss den Kontinent jetzt nach 18 Jahren verlassen, da sie am Rande eines totalen Zusammenbruchs steht. Sie kann die zahllosen vergewaltigten Mädchen und Frauen nicht mehr aushalten und dazu steht sie auch noch vor den Scherben ihre Ehe.Ihr Start als Leiterin des LKA-Kompentenzcenters beginnt temporeich; kaum dass sie angekommen ist, muss sie schon die Ermittlungen zu einem seltsamen Fall übernehmen. Ein Toter wird in einem Park in einer kuriosen Haltung platziert. Kurz darauf vermeldet auch die Kölner Polizei einen ähnlich inszenierten Mord….Leana Meister hat eine „Gabe“ ; sie kann sich in die Täter einfühlen und erkennt: hier haben wir es mit einer Frau zu tun. Ihre Kollegen sind erst skeptisch und da sie einer anderen Frau – Natalia – direkt vor die Nase gesetzt wurde, ist es anfangs auch nicht einfach….vor allem, als weitere Morde geschehen.Das sollte zum Inhalt reichen. Mir hat dieser Thriller – und das Buch ist seit langem wieder eines, das diesen Namen wirklich verdient !– sehr gut gefallen. Die Figuren sind ausnahmslos sehr gut gezeichnet; man lebt und fühlt mit ihnen mit. Jeder ist auf seine Art liebenswert und/oder schrullig und die Balance zwischen dem Privatleben der Ermittler und dem Fall an sich ist der Autorin sehr gut gelungen; es ist eine wirklich perfekte Mischung. Dieser erste Fall für Leana Meister ist sehr geschickt aufgebaut und das Team kommt kaum hinterher, als die Morde sich häufen. Auch ich wusste nicht ganz sicher vorher, um was und wen es ging. Letztendlich war dann auch für mich die Frage, ob diese Taten nicht irgendwo auch zu verstehen sind, vor allem nachdem man die Hintergründe kannte….Fasziniert hat mich ebenfalls die Arbeit dieses Teams, die technische Ausstattung und was damit alles gemacht werden kann und mein absoluter Liebling in diesem Buch ist Tanni, die sehr junge, verrückt-bunt gekleidete Leiterin der Computerforensik und Recherche.Ich habe dieses Buch wirklich verschlungen und konnte einfach nicht aufhören mit Lesen. Eine ganz klare Leseempfehlung von mir und ich bin schon sehr gespannt auf den zweiten Band!

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  • lange nicht mehr einen so guten Thriller gelsen

    18 - Zahlen des Todes

    robbylesegern

    11. August 2016 um 21:26

    Dieser Thriller hat alles was ein Fan dieses Genres erwartet. Der Fall ist sehr komplex und schlecht zu durchschauen. Die ermittelnden Kommissare sind interessant und ausbaufähig. Es wird viel über die Arbeitsmethoden dieses Sonderdezernates berichtet und auch das Privatleben der Ermittler ist mehr als interessant und spannend. Dieser Fall spielt in Düsseldorf. Leana Meister ist gerade aus Südafrika eingetroffen, wo sie als Profilerin gearbeitet hat und wo ihre Familie lebt.Sie hat ihre Karriere , einen Ehemann , der sie betrügt und sich scheiden lassen will und zwei pubertierende Töchter, die sie für die Trennung verantwortlich machen,hinter sich gelassen und ihre neue Stelle als Leiterin des LKA - Kompetenzcenters  Düsseldorf angetreten, als schon eine männliche Leiche gefunden wird. Bizarr auf einer Parkbank inszeniert und es soll nicht die letzte Leiche bleiben. Was treibt den Mörder an und was ist sein Motiv. Dieser Fall bringt alle in dem Team an seine Grenzen und nicht jeder freut sich über die neue Vorgesetzte.Ich habe schon lange keinen so spannenden Thriller gelesen, der mich so an seine Seiten gefesselt hat. Mir haben die Protagonisten einfach fantastisch gefallen, weil sie ein bunt zusammengewürfelter Haufen sind, alle unterschiedlich und perfekt geeignet, um so einen komplexen Fall zu bearbeiten. Da es da auch manchmal zu Kompetenzrangeleien kommt, hat das Salz in der Suppe ausgemacht und auch die Privatleben der einzelnen Personen war nicht uninteressant. Leandra und Natalia waren für mich sehr gut getroffen und ich freue mich schon auf den nächsten Fall, den ich sicherlich nicht verpassen werde. Der Fall als solches war so geschickt aufgebaut , dass nicht nur das Team, sondern auch der Leser lange braucht, um auf den Mörder zu kommen. Außerdem ist es ein sehr zu Herzen gehender Fall, der sicherlich auch jeden Leser berührt. Ein tolles Buch, für das ich gerne eine volle Leseempfehlung aussprech

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  • Achtzehn

    18 - Zahlen des Todes

    Sofie41

    02. August 2016 um 21:40

    Die Polizeiermittlerin Leana Meister kommt von Kapstadt nach Düsseldorf. Hier soll sie das Team vom LKA leiten. Direkt nach dem Flug muss sie einen Mordfall in Rosengarten untersuchen. Einen Tag später findet die Kölner Polizei eine weitere Leiche. Leana Meister wird klar, dass es eine Täterin ist, die Vorgehensweise passt zur einer Frau. Sie wird auch nicht aufhören zu morden. Eine Wahnsinnshandlung, ein flüssiger, ausdrucksvoller und direkter Schreibstil der Autorin gefallen mir gut. Die Protagonisten und deren Emotionen sehr gut beschrieben. An manchen Stellen fand ich diese Beschreibungen jedoch zu ausgedehnt. Aber in Ganzen ist das ein guter Frauenkrimi. Das Cover und die Gestaltung des Buches sind sehr gelungen. Vier halb Sternen von mir.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2016

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2016 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2016 und endet am 31.12.2016. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2015 bis 31.12.2016 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2016 erscheinen.Eine Liste mit Neuerscheinungen 2016 die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2016-1201869567/#userlistglanzente war so lieb, und hat für jedes Team auch nochmal Listen mit den jeweiligen Neuauflagen erstellt. Ihr findet sie hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Krimiliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1208200397/ http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Thrillerliste-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-2016-1210040822/3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! Jede PN wird von mir kurz beantwortet, so dass ihr da eine Bestätigung habt, dass sie auch ankam. 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben.  Unter allen, die sich an der Challenge aktiv beteiligen, wird am Ende des Jahres eine kleine Überraschung verlost. 7. Mit dem Beitritt zur Challenge erklärst Du Dich mit den oben genannten Regeln einverstanden. Sie haben sich bewährt und werden nicht mehr geändert. Viel Spaß und viel Erfolg! Auf vielfachen Wunsch darf hier geplaudert werden: http://www.lovelybooks.de/thema/Plauderthread-zur-Lesechallenge-Krimi-gegen-Thriller-1077848718/ Team Krimi:  Athene100776  lesebiene27  krimielse  Mira20  glanzente  hasirasi2  Mercado  Bellis-Perennis  Katjuschka  yari  Talitha  Lesezeichen16  dorli  sommerlese  Antek  clary999  wildpony  ChrischiD  janaka  claddy  danielamariaursula  danzlmoidl  buecherwurm1310  tweedledee  Xanaka  Barbara62  mabuerele  TheRavenking  Postbote  buchratte  DaniB83  Maddinliest  Nele75  Lesestunde_mit_Marie  sansol  bibliomarie  claudi-1963  Schalkefan  mistellor Gela_HK MissWatson76 Leserin71 (Matzbach) LibriHolly Wedma Caroas gaby2707 elmidi susawal81 agi507 Shanna1512 Paulamybooksandme DonnaVivi Bambisusuu Gelesene Bücher Januar: 72Gelesene Bücher Februar: 122Gelesene Bücher März: 163Gelesene Bücher April: 111Gelesene Bücher Mai: 180Gelesene Bücher Juni: 128Gelesene Bücher Juli: 112Gelesene Bücher August: 163Gelesene Bücher September: 111Gelesene Bücher Oktober: 147Gelesene Bücher November: 137Gelesene Bücher Dezember: 145 Zwischenstand: 1591 Team Thriller:  Floh  KruemelGizmo  Kasin  Meteorit  AberRush  Leseratz_8  Nisnis  eskimo81  Mone80  lenicool11  lord-byron  hm65  marinasworld  calimero8169  Buchgeborene  MelE  rokat  Inibini  Thrillerlady  BookfantasyXY  zusteffi  DeinSichererTod  krimiwurm  parden  MeiLingArt  DerMichel  Naden  DieNatalie  kn-quietscheentchen  Bjjordison  Artemis_25  heike_herrmann  Nenatie  Claudia-Marina  MissRichardParker  Landbiene   Janosch79  Filzblume  dieFlo  fredhel  (crumb)  Peanut1984 Anni84 kawaiigurl schuermio LillySymphonie little-hope Frenx51 BeaSurbeck Viertelkind Vreny Buecherseele79 ChattysBuecherblog Queenelyza Igela Ambermoon Insider2199 Buchraettin JuliB Helene2014 chipie2909 LisaMariee JoanStef melanie1984 Lisa0312 Gelesene Bücher Januar: 29Gelesene Bücher Februar: 49Gelesene Bücher März: 79Gelesene Bücher April: 69Gelesene Bücher Mai: 98Gelesene Bücher Juni: 60Gelesene Bücher Juli: 149Gelesene Bücher August: 42Gelesene Bücher September: 193Gelesene Bücher Oktober: 118Gelesene Bücher November: 90Gelesene Bücher Dezember: 99 Zwischenstand: 1075

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    • 3931

    kubine

    01. August 2016 um 19:44
  • Dichter Thriller

    18 - Zahlen des Todes

    Fritzi

    17. July 2016 um 18:57

    Schon das schwarz-grundige Cover mit der großen glänzenden Zahl 18, im Hintergrund der Straßenzug und der schwarze Schnitt haben mir sehr gut gefallen. Da kommt gleich noch mehr Spannung auf, wenn man das Buch in die Hand nimmt: Das Privatleben von Leana Meister ist ein einziger Scherbenhaufen – ihr Mann hat sie betrogen, die Ehe ist keinen Pfifferling mehr wert, die Teenager-Töchter können mir ihr als Mutter nichts mehr anfangen. Sie ist mehr mit ihrer Arbeit als Ermittlerin beschäftigt, als mit Privatem, nimmt das Schicksal von all den gequälten Frauen mit in ihr Privatleben, das sie damit systematisch zerstört hat. Als sie nur noch mit Medikamenten schlafen kann, zieht sie die Notbremse – sie verlässt Südafrika und ihre Familie nach 18 Jahren, um in Düsseldorf neu anzufangen. Hier, auf ihrem neuen Posten als Leiterin des Kompetenzzentrums, trifft sie auf ein ausgezeichnetes Team von Spezialisten - alles Individualisten -, auf alte Bekannte und übergangslos auf den ersten Mordfall. Ihr Einstieg ist nicht ganz einfach, hat sie doch mit ihrer Stellvertreterin eine Frau an ihrer Seite, die ebenfalls ein Auge auf den Chefposten geworfen hatte, ja mehr noch, der dieser sogar versprochen worden war. Nachvollziehbar, dass diese beiden Spitzen-Ermittlerinnen eine Zeit brauchen, bis sie zueinander finden. Die Handlung dieses Thrillers ist unglaublich dicht, ein Mordfall folgt auf den anderen, den Ermittlern bleiben kaum Atempausen, das ganze Team geht bis an seine Grenzen. Die Mörderin agiert so planvoll, dass schnell klar wird, dass sie nichts mehr zu verlieren hat, was sie zu einer extrem gefährlichen Gegnerin macht. Die Protagonisten sind durch die Bank sympathisch, die meisten auf den ersten, manche auf den zweiten Blick. Das Team ist unglaublich organisiert und eingespielt; Leana Meister das Tüpfelchen auf dem „i“. Auch die Reibungspunkte, die sich zwischen den unterschiedlichen Charakteren ergeben sind eine Bereicherung der Handlung, da sie das Buch sehr nachvollziehbar machen. Ich habe diesen Thriller verschlungen und fand ihn in sich sehr stimmig. Ein Roter Faden, der sich durch die Morde zog und am Ende zur Lösung des Rätsels führte. Ohne zu viel verraten zu wollen: man kann als Leser sogar verstehen, warum hier gemordet wurde. Als Seitenstrang noch die Tücken von social media zu beleuchten, bringt noch mehr Farbe in das Ganze. Vom mir gibt es die volle Punktzahl und eine eindeutige Leseempfehlung. Die war mein erstes Buch von Mia Winter, aber ganz sicher nicht das letzte!

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  • solide

    18 - Zahlen des Todes

    brauchnix

    06. July 2016 um 09:16

    Leana Meister hat sich aus Kapstadt nach Düsseldorf versetzen lassen. Ihr Mann und die Kinder bleiben in Südafrika zurück. Sofort nach ihrer Ankunft wird sie zu ihren ersten Einsatz gerufen. Ein Toter sitzt auf einer Parkbank, halb entkleidet in einer inszenierten Pose. Lena und das LKA-Team vermuten sofort, dass hier mehr als ein Mord im Affekt dahinter steckt. Und bald gibt es wieder einen Toten, der auf ähnliche Weise zur Schau gestellt wird und der Mörder will damit etwas sagen. Es handelt sich um Rache und fieberhaft beginnt das Team nach einer Verbindung zu suchen um weitere Morde zu verhindern. Es war mein erstes Buch der Autorin und ohne den Inhalt zu kennen, habe ich mich in das Äußere des Buches schon verliebt. Es ist rabenschwarz inkl. dem Schnitt und das Bild und die Schrift sind blutrot und erinnern mich an beste Dark-Thriller-Kost. Der Krimi kommt dann aber doch ziemlich gewöhnlich daher. Also er ist solide und spannend aber nicht zu brutal. Für mein Empfinden hat er vielleicht auch etwas wenig Überaschungsmomente. Sehr gut gefallen haben mir die Dialoge und dass die Ermittler auch noch ein Privatleben haben aber dieses nicht die Oberhand gewinnt. Das Mordmotiv ist glaubhaft und die Auflösung ohne große Logikschwächen. Ich würde sicherlich auch eine Fortsetzung lesen

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  • richtig guter und spannender Thriller, ohne dass zuviel Blut fließt!

    18 - Zahlen des Todes

    vronika22

    03. July 2016 um 18:51

    Dies ist nach Janusmond der zweite Thriller von Mia Winter. Janusmond konnte mich wirklich fesseln und begeistern, so dass ich auch 18 - Zahlen des Todes unbedingt lesen musste. Und soviel vorweg: Meine Erwartungen wurden erfüllt, ich wurde nicht enttäuscht.Das Cover des Buches strahlt schon eine düstere Spannung aus und auch dadurch, dass es in Schwarz und Rot gehalten ist, gefällt mir das Cover ausgesprochen gut und passt von der Atmosphäre, die es ausstrahlt sehr gut zum Inhalt.Zum Inhalt nur in Kürze: Es geht um die Ermittlerin Leana, die nach etlichen Jahren in Südafrika zurück nach Deutschland kommt. Und sie kommt gerade zum richtigen Zeitpunkt, denn es beginnt gerade eine Mordserie in Düsseldorf, bei der immer mehr Männer ermordet und in einer um Verzeihung bittenden Haltung zur Schau gestellt werden.Während das Buch anfangs etwass schleppend startet, kommt mit der Zeit immer mehr Spannung auf. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit. Sowohl die Ermittlerinnen sind sehr intelligent als auch die Mörderin stellt sich als eine hochintelligente Frau heraus, die mit den neusten Technologien wie Handyortung, Internet usw. sehr vertraut ist. Dadurch kommt der Ermittlungsteam um Leana regelrecht in Zugzwang, weil die nächste Morde bereits absehbar sind. Während der Thriller eher langsam beginnt, nimmt er dann immer mehr Fahrt auf und am Ende geht alles Schlag auf Schlag und die Spannung steigt immer mehr. Ich fand es richtig gut, auch dass es immer mal wieder Überraschungen gab und es nicht wirklich vorhersehbar war. Auch geht es um sehr ernste Themen, wie Vergewaltigung, Mißhandlung, Depressionen, Rache und ungesühnte Kriminalistik.Es handelt es sich hier also nicht um einen blutrünstigen Thriller, sondern eher um einen sehr gut durchdachten, intelligenten Thriller, bei dem auch die Social Media und ihre Tücken eine Rolle spielen und kritisch beleuchtet werden.Alles in allem für mich sehr stimmig und spannend und ich kann eine absolute Leseempfehlung für dieses Buch aussprechen!

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  • Dieser Thriller überrascht mit immer neuen Entwicklungen, die der Leser so nicht erwartet.

    18 - Zahlen des Todes

    Ekcnew

    02. July 2016 um 08:42

    Zunächst einmal finde ich die Gestaltung des Buches sehr ansprechend. Das Cover ist sehr dunkel mit der roten 18 und die außen schwarz gehaltenen Buchseiten. Leana Meister kehrt nach 18 Jahren nach Deutschland zurück. Sie hat ihr Leben dort aufgeben müssen. Ihren Mann und ihre beiden Töchter lässt sie in Südafrika zurück. Die Ehe ist gescheitert und die beiden Töchter haben keinen guten Kontakt zu Leana. In Deutschland hat sie die Möglichkeit, eine Führungsposition im LKA-Kompetenzzentrum in Düsseldorf zu übernehmen. Kaum angekommen, wartet auch schon der erste Fall auf Leana: Ein Mann wird in einem Park tot aufgefunden. Bereits am nächsten Tag gibt es das nächste Opfer mit den gleichen Merkmalen des ersten Opfers. Es wird deutlich, dass es sich um den gleichen Täter / die gleiche Täterin handeln muss. Leana hat die besondere Fähigkeit, sich in die Tatorte und die Täter einzufühlen. Diese Fähigkeit ist für die Ermittlungen besonders hilfreich. Dieser Thriller überrascht mit immer neuen Entwicklungen, die der Leser so nicht erwartet. Sehr spannend und empfehlenswert!

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  • Mein Leseeindruck

    18 - Zahlen des Todes

    ChattysBuecherblog

    01. July 2016 um 05:54

    Auch hier war es wieder das Cover, das mich sofort angesprochen hat. Sehr dunkel gehalten und nur durch die Zahl, kann man  einen Straßenzug erkennen. Dazu kommen noch die schwarzen Seiten. All dieses verleiht dem Buch etwas sehr geheimnisvolles, zugleich aber auch sehr spannendes. Schon zu Beginn wird man mit einer rasanten Story konfrontiert. Was war in Südafrika geschehen, dass Leana Meister das Land verlassen hat und in Düsseldorf gelandet ist? Aber bevor man sich wirklich mit dieser Frage bzw. deren Antwort beschäftigen kann, wird die erste Leiche gefunden. Noch während der Ermittlungen, folgt die zweite Leiche. Schnell wird erkannt, dass es sich um eine weibliche Serienmörderin handeln muss. Hier fand ich es besonders spannend, den Fortschritt der Technologie im Hinblick auf die Ermittlungsarbeit zu verfolgen. Wirklich cleverer, selbstgeschriebene Computerprogramme dienen der hochkomplizierten Arbeit des Ermittlungsteams. Für mich kamen hier die Frauen eindeutig als die intelligenteren Wesen weg. Die männlichen Rollen hingegen fand ich teilweise sehr spärlich besetzt und auch oft unnötig. Okay, für die Beziehungsszenen hatten die Herren der Schöpfung durchaus ihre Berechtigung. Aber ansonsten war dieser Thriller sehr frauenorientiert und die weibliche Logik kam an einigen Stellen sehr gut zur Geltung. Sehr gut fand ich auch die Kapiteleinteilung in Wochentage. Dadurch kam die Schnelligkeit des Thrillers den richtigen Dreh. Abschließend kann ich sagen, dass mich dieses Buch geradezu gefesselt hat. Tolle Charakteren und eine spannende Story. Ein absoluter Lesegenuss!

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  • Rasant und spannend...

    18 - Zahlen des Todes

    DerMichel

    29. June 2016 um 19:57

    "Kann Vergeltung Erlösung sein? Wo beginnt Gerechtigkeit und wo hört Rache auf? Flirrende Augusthitze quält Düsseldorf seit Wochen. Da wird ein Toter in einem Rosengarten entdeckt – grotesk in Szene gesetzt. Einen Tag später findet die Kölner Polizei eine ähnlich inszenierte Leiche in ihrer Marina. Das Spezialisten-Team vom LKA um Leana Meister ist mit hochmoderner Ermittlungstechnik ausgestattet und erstellt ein Profil: Die Mörderin agiert kühl, schnell und geplant. Weitere Morde vollstreckt sie in aller Öffentlichkeit mit solch ruhiger Gelassenheit, dass Leana Meister ahnt: Diese Frau hat nichts mehr zu verlieren. Es folgt der Wettkampf zweier hochintelligenter Frauen, denen das Leben alles abverlangt und die versuchen, ihr Glück und ihren Frieden zu finden. Die Zahl 18 ist der Schlüssel zu beider Leben…"Mia Winter ist mit "18" ein äußerst spannender Thriller, mit wirklich wunderbar ausgearbeiteten Charakteren gelungen, von denen ich - nicht nur als Düsseldorfer - auf jeden Fall mehr lesen möchte. Sprachlich war das Buch hervorragend und ich bin nur so durch die Geschichte geflogen. Ein absoluter Pageturner. Das Buch startet recht unscheinbar.  Jedoch nimmt die Geschichte von Seite zu Seite mehr Fahrt auf, ohne irgendwann langsamer zu werden. Natürlich ist vieles überzogen und ich würde mir in meiner täglichen Arbeit wünschen, dass das LKA immer so fix ist ;) Aber die Story ist sehr stringend und wirklich gut durchdacht. Für mich bleiben keine Wünsche offen. Grandioses Buch! Im Oktober kommt die Fortsetzung. Die bleibt den Zahlen treu und heißt "21". Ich bin sehr gespannt, ob das Buch genauso gut ist oder sogar noch eine Schüppe drauflegt.

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  • Intelligenter Krimi mit starken Frauen in der Besetzung

    18 - Zahlen des Todes

    Gise

    26. June 2016 um 01:14

    Leana Meister kommt gerade bei ihrer neuen Arbeitsstelle an, dem Kompetenzcentrum des LKA in Düsseldorf, als sie umgehend zusammen mit ihrer Stellvertreterin zu einem äußerst auffälligen Mord gerufen wird. Am Tatort erkennt sie, dass die Umstände auf eine Frau als Mörderin hinweisen. Trotz bester Ausstattung ihres Teams ist die Mörderin schneller als die Ermittler, es gibt einen weiteren Mord in Köln. Die Ermittler geraten in Zugzwang, denn es wird schnell klar, dass die Mörderin nichts mehr zu verlieren hat.Mit Leana Meister hat Mia Winter eine Ermittlerin geschaffen, die privat Schiffbruch erlitten hat, aber beruflich höchst kompetent ist. Ihre besondere Fähigkeit, sich in die Gedanken ihrer Täterin einzufinden, treibt die Geschichte immer wieder voran. Sie schafft es andererseits auch, den Zickenkrieg mit ihrer Stellvertreterin in Griff zu kriegen. Als sich die beiden zusammengerauft haben, sind sie ein unschlagbares Team, das sich besonders gut ergänzt.Das Buch beschäftigt sich unter anderem mit der Frage nach ungesühnten Fällen der Kriminalistik, und auch wenn es klar ist, dass Mord keine Antwort sein kann, bleibt der Gedanke, wie Vergeltung und Wiedergutmachung dann geschehen kann. Damit begibt sich die Geschichte auf eine philosophische Ebene, die jedoch dezent im Hintergrund bleibt. Denn im Zentrum des Geschehens bleibt die atemlose Jagd nach der Mörderin, nach ihrem Motiv und nach weiteren möglichen Opfern. Die Spannung, anfangs noch etwas langsam, nimmt zunehmend Fahrt auf und gipfelt im finalen und raffiniert konstruierten Show-Down. Ganz nebenbei ist es ein Krimi, der mehrere starke Frauen in den Mittelpunkt stellt. So nimmt es auch nicht Wunder, dass die entscheidende Szene lediglich von Frauen dominiert wird, der einzige teilnehmende Mann besetzt lediglich eine passive Rolle.  Ein äußerst intelligenter Krimi, den ich gerne weiterempfehle.

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  • temporeicher Pageturner

    18 - Zahlen des Todes

    mrs-lucky

    23. June 2016 um 14:21

    „18: Zahlen des Todes“ ist ein sehr spannend verfasster und temporeicher Thriller, der mich von der ersten bis zur letzten Seite gefesselt hat. Mia Winter ist das Pseudonym von Stefanie Koch, die unter diesem Namen schon erfolgreich einige Krimis veröffentlicht hat. Dieser Thriller bildet den Auftakt zu einer vielversprechenden Reihe um die Ermittlerin Leana Meister und das Spezialistenteam vom LKA Düsseldorf. Leana Meistert kehrt nach 18 Jahren aus Südafrika nach Deutschland zurück. Die berufliche Belastung hatte ihr psychische Probleme und Schlafstörungen verschafft, ihre Ehe ist gescheitet, ihre Töchter bleiben beim Vater zurück, als Leana ihre neue Stelle bei einer Spezialeinheit des LKA in Düsseldorf antritt. Sie ist kaum angekommen, als eine Mordserie die Truppe in Atem hält. Vieles deutet schnell auf eine Frau als Serienmörderin hin, was eine ungewöhnliche Konstellation ist. Die Täterin geht planvoll, intelligent und skrupellos vor und bringt selbst die exquisit ausgestattete Spezialeinheit an ihre Grenzen. Mir hat die Mischung des Thrillers gut gefallen, hochtechnisierte Ermittlungsmethoden treffen auf Intuition und Bauchgefühl. Ein Täter ist nicht nur Täter, es wird auch beleuchtet, welche Umstände zu diesen extremen Handlungen führen. Auch der zwiespältige Einfluss der sozialen Medien bildet ein Thema des Thrillers, interne Spannungen innerhalb des Teams lockern die Geschichte auf. Allerdings bleibt vieles an der Oberfläche und die Charaktere wirken auf mich in einigen Punkten nicht wirklich glaubwürdig. Insbesondere Leana Meister wird zwar als labile Persönlichkeit dar gestellt, tritt hier aber eher als knallharte Ermittlerin auf, so dass man ihr ihre Vorgeschichte nicht wirklich abnimmt. Die Methoden und Mittel der Spezialeinheit sind beeindruckend, einige Szenarien und Aktionen wirken aber überzogen und unglaubwürdig, der Showdown etwas zu effektvoll. Cover und Titel sind zwar interessante Blickfänger, die Zahl 18 hat aber für die Geschichte eine viel geringere Bedeutung, als es Titel und Klappentext erwarten lassen. Insgesamt präsentiert sich der Auftakt zu dieser Reihe aber sehr vielversprechend, die Charaktere sind noch ausbaufähig. Ich werde mir den 2. Band „21: Zahlen des Todes“, der im Oktober erscheinen soll, auf jeden Fall vormerken.

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  • 18 - Zahlen des Todes

    18 - Zahlen des Todes

    echidna

    07. June 2016 um 17:35

              Ich kenne bereits "Janusmond" und war daher besonders gespannt auf das neue Buch von Mia Winter. Leana Meister hat die letzten 18 Jahre in Afrika verbracht und kehrt nach der Trennung von ihrem Mann nach Düsseldorf zurück, wo sie die Leitung des LKA-Kompetenzcenters übernimmt. Eigentlich war dieser Posten ihrer Kollegin Natalia schon so gut wie sicher, doch als man hörte, dass Leana Meister zurückkehrt, wollte man sie aufgrund ihrer ausgesprochenen Feinfühligkeit und Erfahrungen um jeden Preis auf den Posten setzen. Dies hat einen ernsthaften Konflikt zwischen den beiden Frauen zur Folge.Doch in erster Linie geht es natürlich um den neuen Fall, den das Team bearbeitet: eine Serienmörderin, die in Düsseldorf anfängt zu morden und deren Mordserie sich bald auf das ganze Bundesgebiet ausweitet.Was ich besonders gut an den Büchern von Mia Winter finde, ist, dass sie es versteht, starke Frauenfiguren zu erschaffen, die vielschichtig, faszinierend und einfach interessant zu lesen sind. So etwas findet man in Büchern nur selten. Dies schließt nicht nur die beiden Ermittlerinnen ein, sondern auch die Täterin. Obwohl ich am Anfang noch etwas skeptisch war, was den Konkurrenzkamp zwischen den beiden angeht, da mir das zuerst ein wenig zu konstruiert erschien, wurde ich bald eines Besseren belehrt. Die Motivationen der beiden Charaktere sind gut ausgearbeitet und vor allem gehen sie erwachsen miteinander um, so dass der Konflikt tiefer geht als eine bloße Zickerei unter Kolleginnen. Ich muss zugeben, dass ich mir unter dem Buch nach Lesen des Titels und des Klappentextes etwas ganz anderes vorgestellt hatte. Ich dachte, die Zahl 18 hätte eine größere Bedeutung. Als ich am Ende angelangt war und der Titel mir wieder ins Auge sprang, hab ich mir ernsthaft die Frage gestellt, was es denn nun eigentlich mit der 18 auf sich hatte. Das hätte man vielleicht noch etwas besser ausarbeiten können. Doch auch ohne die 18 handelt es sich hierbei um einen spannenden, außergewöhnlichen Mordfall, schon alleine dadurch, dass es um eine SerienmörderIN geht. Ich fand es sehr interessant darüber zu lesen und die Beweggründe für ihre Taten herauszufinden.Insgesamt ein sehr gelungenes Werk, das meinen sehr guten ersten Eindruck von der Autorin, den ich durch "Janusmond" gewonnen hatte, nur noch bestätigt hat.        

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  • Lesebericht zu "18 - Zahlen des Todes" von Mia Winter

    18 - Zahlen des Todes

    os030

    05. June 2016 um 09:47

    Zu wem wirst du, wenn dich ein schreckliches Ereignis komplett aus der Bahn wirft und dein altes Leben, ein Leben in Geborgenheit und im Glauben an das Gute im Mensch, nie mehr so sein wird, wie es war. Was machst du? Du, das 18-jährige Mädchen, das sich seit dem schlimmen Ereignis damals im Wald in sich verkriecht, versuch neu zu starten und – getrieben von wiederkehrenden Zweifelsmomenten – all seine Vorhaben verwirft, weil das stete Wandern ihrer Gedanken auf dem Grat zwischen Leben und Tod ihr Lebenskonzept durcheinanderbringen. Die junge Frau heißt Monika Stammer. Die grauenhafte Massenvergewaltigung zerstörte ihr Leben für immer und beförderte sie in eine lethargische Opferrolle. Als sie eines Tages auf der Rheinbrücke steht und erneut am Sinn ihres Lebens zweifelt, begegnet ihr eine glückliche Familie. Als sie erkennt, dass es sich um einen der damaligen Peiniger handelt, fasst sie einen Entschluss. Er muss sterben. Und alle sechs Mittäter auch! Hier kommt Leana Meister ins Spiel. Sie ist die neue Leiterin des Kompetenzcenter. Für ihre neue Herausforderung verlässt die intelligente Ermittlerin Südafrika, wo sie seit Jahren an Fällen von Misshandlung arbeitete. Mit ihren ehemaligen Tätigkeiten verlässt sie auch ihre Familie und erhofft sich in Düsseldorf einen Neustart. Nicht jeder der neuen Kollegen ist ihr von Beginn an wohlgesonnen und Leana muss sich ihren Weg in das Team zeitweise hart erkämpfen. Mia Winter zeichnet verschiedene Charaktere, von denen keiner nur einschichtig und klischeehaft wirkt. Genau wie die zwischen Leben und Tod wandelnden Gedanken der Protagonistin, sind die Personen in „18 – Zahlen des Todes“ weder absolut gut oder schlecht. Winter schafft Personen, wie jeder von uns sie kennt: vielschichtig, manchmal sympathisch oder intrigant, kontrolliert oder zügellos und triebhaft. Obwohl die Jagd nach der Mörderin, die an dem Tag, als sie einen ihrer damaligen Peiniger wiedertrifft den Entschluss fasst aus ihrer Opferrolle herauszuwachsen und selbst zum Täter wird, zentraler Punkt des Buches ist, erfährt der Leser interessante Aspekte zum Verhalten von Menschen in Gruppen, der sekundären Viktimisierung (durch die Gesellschaft) und den Gefahren sozialer Medien. Der etwas zähe Start wird mit Fortschreiten der Geschichte wettgemacht. Gerade die Schilderungen der lebendsverändernden Gewalttat an der Protagonistin sowie die Ergründung der Motive bringen Spannung und lösen beim Leser Verzweiflung und Ohnmacht aus. „18 – Zahlen des Todes“ ist ein unterhaltender Serienauftakt dessen Nachfolger („21 – Zahlen des Todes“) man im Auge behalten kann. Wer „Janusmond“ von Mia Winter gelesen sollte keine zu euphorische Erwartungshaltung haben, da die Story mit weniger Abstrusität und Spannung ausgestattet ist.www.buchundmedienblog.com

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