Mian Mian La La La

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Inhaltsangabe zu „La La La“ von Mian Mian

'Mein Buch ist wie mein Leben: sex, drugs and rock 'n'roll. Allerdings ist es in Wirklichkeit noch viel schlimmer als im Buch.' Mit großer Poesie schildert MianMian die unbekannte Welt des neuen, wilden Chinas. Sie erzählt vom Leben am Rande der chinesischen Gesellschaft, vom Nachtleben, den Drogen und den Prostituierten, von Lesben und Schwulen. Erst von der Zensur aus dem Verkehr gezogen, ist La la la in China und auch in Deutschland inzwischen zum Kultbuch geworden.

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  • Lalala - die Welt geht mir am A**** vorbei!

    La La La
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    07. October 2013 um 09:12

    Die Erzählerin beschreibt das Nachtleben Shanghais, das mit dem ihrem eng verwoben ist. Vielleicht eine ungesunde Symbiose, doch sie ist der Musik, den Männern und den Drogen hoffnungslos verfallen. Im essayistischen Stil geht sie auf verschiedene Höhe- und Tiefpunkte ihres Lebens ein, um dennoch immer wieder vor den gleichen Fragen zu stehen: Freiheit oder Kontrolle? Selbstliebe oder Hass? Grenzen oder Grenzüberschreitungen? Ein Einblick in ein selbstzerstörerische Person, in eine verzehrende Stadt und in ein immerzu hungriges Land, das nicht weiß, wohin der Wind es weht. Ja, was ist das für eine Inhaltsbeschreibung? Eigentlich gar keine, und trotzdem das, was mir am Treffendsten erscheint, da ich es schwierig finde, die 4 Essays bzw. Kurzgeschichten zusammenzufassen. Die Autorin Mian Mian schreibt nach eigenen Angaben seit ihrer Jugend und wenn man ihr Buch autobiografisch liest, dann dient ihr eigenes Leben als Vorlage - oder als Auslöser zum Schreiben, um sich quasi 'rein' zu schreiben. Es geht immer wieder darum, dass die Erzählerin sich beeinflussen lässt - von Männern, später auch von harten Drogen. Ständig unruhig und auf der Suche nach neuen Abenteuern, streift sie wie eine Katze durch das nächtliche Shanghai und beschreibt dabei nicht nur ihr eigenes Leben, sondern auch das der Menschen, die sie kennt. So wird ein ziemlich vielschichtiges Netz aus unterschiedlichen Stoffen gewoben: Geld, Kriminalität, Suche nach Ruhm und Glück, Neid und Ängsten. Mir haben die krassen Gegensätze gefallen, mit denen sie Figuren und ihre Umgebungen aufzeigt, wie z.B. das naive Mädchen vom Land, das schließlichen ihren Mann erstickt. Oder der feinfühlige Musiker, der zum Frauenschläger wird, wenn er Alkohol trinkt. Dennoch ist der Schreibstil schwierig (im Gegensatz zum Zitat von der Brigitte auf dem Cover, das da heißt "...in einer Sprache, die leicht ist wie ein Hauch, ein Duft, eine Brise."). Naja, Ansichtssache. Es ist ein Buch, das man nicht unbedingt nachvollziehen muss, um es zu mögen. Ich finde es interessant, weil ich es in seiner Gestaltung und in Bezug zu chinesischer Literatur im Allgemeinen betrachte. Wer jetzt aber bloße Unterhaltung sucht, dem ist dieses Buch nicht zu empfehlen.

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