Elgrom: Lange lebe der König

von Mic Felix 
4,4 Sterne bei8 Bewertungen
Elgrom: Lange lebe der König
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an schich super man hätte es ausbauen können

nicki2905s avatar

Achtung Suchtgefahr! :)

Alle 8 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Elgrom: Lange lebe der König"

Gewalt und Tyrannei sind Alltag in Elgrom, bis sich die Stadtmiliz eines Tages das falsche Opfer vornimmt. Nachdem er beinahe zu Tode geprügelt wird, schwingt sich Micas auf, seiner Heimatstadt Frieden und Freiheit zu bringen. Mit seiner friedvollen Lebensweise scheint sein Ziel in einer mittelalterlichen Welt, in der ein Leben nichts wert ist, in weiter Ferne. Auch wenn seine Waffen Worte und nicht Schwerter sind, muss Micas bald erkennen, dass Pazifismus seine Grenzen hat.

Colette, Tochter des Königs, bringt durch eine geheime Romanze etwas Schwung in ihr langweiliges Leben. Dabei wird sie auf ihre verstorbene Tante Sibel aufmerksam, deren früher Tod ein Mysterium ist. Bestrebt, Sibels Schicksal aufzuklären, gerät Colette nicht nur in den Aufstand in Elgrom, sondern deckt auch ein schreckliches Familiengeheimnis auf.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783939990482
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:617 Seiten
Verlag:Pro-Talk Verlag
Erscheinungsdatum:22.06.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Bookjunkies avatar
    Bookjunkievor einem Monat
    Kurzmeinung: an schich super man hätte es ausbauen können
    Lang Lebe der König

    Inhalt

    In Elgom herrscht die gewallt und die Tyrannei,bis die Miliz sich ein Falsches Opfer vor nimmt .Nach dem Micas halb zu Tode geprügelt wird beschießt er seiner Heimatstadt Frieden und Freiheit zu bringen .Colette ist die Tochter des Königs in Elgorm ,sie bringt mit einer Romanze ihr langweiliges leben in Schwung, als sie auf ihre Verstorbene Tante Sibel aufmerksam wird ,der Frühere Tod von Sibel wirft Fragen auf .Colette beschließt das Schicksal ihrer Tante genauer an zu sehen und das Geheimnis zu lüften ,dabei stößt sie nicht nur auf ein schreckliches Familien Geheimnis


    Meinung

    Mic Felix entführt uns hier in die Welt Elgorms in der Micas und Colette leben .Die Handlung finde ich nicht ganz durchdacht , da ich immer wieder auf fragen gestoßen bin die sich im laufe der Handlung nicht beantwortet wurden zb , was es mit Micas und Colette auf sich hat ich verstehe da nicht ganz den zusammen Hang ,für mich wäre es Besser gewesen man hätte aus der einen Handlung 2 gemacht .Das Thema wurde hier jedoch wirklich getroffen .

    Die Protagonisten wahren toll und Lebhaft beschrieben , das wirklich die Gefühle bei mir an kramen . Der Schreibstiel wahr sehr toll und super flüssig zu lesen ich kam kein einziges mal ins stocken . Die Spannung der Handlung wahr hier deutlich zu spüren , und es hat Spaß gemacht genau da richtig abzutauchen . Die Geschichte an sich finde ich super man hätte sie was verbessern können , aber ich hatte auch so Tolle Lesestunden in Elgorm die Welt die Mic Felix erschaffen hat wahr super .


    Fazit

    Im Ganzen konnte mich jedoch die Handlung wirklich überzeugen , trotz das es ein paar Frage Lücken da wahren , es wahr ein Toller Roman

    jeder der gerne Historische Romane mag kann hier gern auf dieses Buch zurück greifen

    ich empfehle es daher gern weiter

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    nicki2905s avatar
    nicki2905vor einem Monat
    Kurzmeinung: Achtung Suchtgefahr! :)
    Sehr schön!

    Ein sehr gutes Buch! :) Das Cover ist mit seinen düsteren Farben eine gute Anlehnung an das damalige Zeitalter, sowie die damalige Stimmung. Die Waffen stehen meiner Meinung nach für Rebellion und Aufstand, aber auch für Unterwerfung (durch Stadtmiliz). Es gibt mehrere Hauptcharaktere und ein Kapitel wird jeweils aus einer anderen Sicht erzählt, wie zum Beispiel König, Colette, Mica, Stadthalter, Lynette. Dies finde ich sehr gute, da man so die Geschichte aus vielen Sichten erlebt, was die Geschichte noch intensiver und lebensechter macht. Die Rolle der Charaktere wird im Laufe des Buches durchleuchtet (Überraschung garantiert!;) ). Im Allgemeinen gefällt mir das Buch sehr, da man von jedem Charakter ein Bild bekommt und durch die detailreiche Schilderung kann man sich gut in sie hineinversetzen. Durch die verschiedenen und zahlreichen Handlungsstränge wird das Buch auch nicht so schnell langweilig. Man bekommt auch einen guten Einblick in die jeweiligen Parteien und den Bevölkerungsschichten, gegen Ende spitzen sich die Ereignisse zu und man hängt an den Worten des Autors nur so, es wird jedoch genug offen gelassen, weshalb ich sehr auf Folgebände hoffe. Was mir auch aufgefallen ist, dass die Handlungsstränge im Laufe der Geschichte langsam schön zusammengeführt werden. Ein tolles und interessantes Buch, das durch seine Abwechlsungsreichheit besticht. Achtung Suchtgefahr!! :)

    Kommentare: 1
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    B
    Benny92vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Die Geschichte überzeugt durch einen klaren und verständlichen Schreibstil, sowie eine von Beginn an spannende Handlung.
    Tolle Geschichte


    In einer Zeit, die durch Elend, Hunger, Perspektivlosigkeit und der Habgier einiger weniger gekennzeichnet ist, erhebt sich ein junger Mann mit seinen Wegbegleitern gegen die vorherrschenden Missstände.
    Durch den sehr bildhaften Schreibstil konnte ich mich beim Lesen in die meist sehr beklemmende Lage der Protagonisten hineinversetzen.
    Die einzelnen Charaktere sind so detailhaft beschrieben, dass man sehr gut mit diesen mitfühlt. Man spürt beim Lesen wie viel Zeit der Autor in die Entwicklung der einzelnen Charaktere investiert hat.
    Der Gedanke, dem Widersacher nicht mit Gewalt sondern mit der Macht des Wortes und des Verstands gegenüber zu treten, ist sehr gut und gibt dem Buch seinen ganz eigenen Charakter.

    Ich freue mich auf die Fortsetzung.

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    J
    JanTovor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Eine Geschichte, die alles hat: Spannung, Romantik, ein bisschen Humor, aufregende Wendungen, Tragik, Licht und Dunkel. Absolut lesenswert!
    Sehr spannende Story im Mittelalter

    Ich habe die Geschichte sehr genossen. Ohne unnötiges Vorgeplänkel ist man mit der ersten Szene bereits mitten im Geschehen und wird bis zum Schluss kaum losgelassen. Nach und nach lernt man die fiktive Welt um Elgrom kennen, ohne überfordert zu werden und es ergeben sich interessante Verwicklungen und Verstrickungen, die sich am Ende auflösen und zu einem Ganzen zusammenwachsen. An keiner Stelle wirkt die Handlung konstruiert, sondern nachvollziehbar; selbst dann nicht, wenn der Zufall die Hand im Spiel hat, der auch im wahren Leben immer wieder Wege, Situationen und Menschen verändert. Immer wieder kommt Spannung auf, trotzdem wird dem Leser aber auch Zeit zum Durchatmen und vor allem zum Nachdenken gegeben. Das ist ein großes Plus. Neben den Hauptcharakteren treten auch mehrere kleinere Rollen in Erscheinung. Dadurch gelingt es dem Autor, seiner Geschichte einen großen Horizont zu verleihen und ermöglicht dem Leser mehrere Blickwinkel, die über die Sicht der Protagonisten und der Antagonisten hinausgehen. Das macht alles sehr lebendig und glaubwürdig. Selbst in den Reihen der Widersacher gibt es nicht nur das typische Dunkel, son-dern viele Facetten, was leider vergleichsweise spät in der Geschichte deutlich wird.

    Die Welt, die hier geschaffen wurde, ist dunkel, schwer und brutal. Dadurch gelingt es, die weit verbreitete, romantisch verklärte Sicht auf eine der dunkelsten Epochen der der Menschheit geradezurücken. Das finde ich sehr wichtig und vor allem überzeugend. Manche Stellen werden so schonungslos erdrückend geschildert, dass mir manches Mal ein Kloß im Hals stecken geblieben ist und ich erst einmal tief durchatmen musste. Solche Empfindungen beim Leser zu wecken, ihn zu zwingen, innezuhalten, ist ein starkes Stück. Genau das macht die Geschichte absolut lesenswert.

    Der Hauptcharakter sticht aus der Masse der typischen Romanhelden hervor. Er kommt nicht und rettet im Handumdrehen jede nur denkbare Situation mit Faust und Schwert. Er ist zurückhaltend, zweifelnd und wirkt auf mich manchmal etwas einsam. Er hat ein großes Herz, handelt nicht kurzsichtig, sondern überlegt und vor allem misst er in einer dunklen Welt jedem Leben Bedeutung bei. Auf seinem Weg geht er nicht über Leichen, sondern versucht einen friedvollen Weg zu gehen. Für ihn heiligt der Zweck nie die Mittel und das macht ihn zu einem besonderen Charakter, der sich von vielen anderen Helden in vielen anderen Büchern unterscheidet.

    Auch die anderen größeren Charaktere sind gut getroffen. Sie wirken lebendig. Eine Prinzessin, die von ihrem hohen Ross herunter geholt wird und die ihre Augen öffnet. Sie erkennt langsam, dass es neben ihrem leichten Leben im Schloss noch eine andere als die heile Welt gibt. Das geht so weit, dass sie schließlich alles in Zweifel zieht, woran sie glaubt. Ein König, der so unsympathisch ist, dass man ihm am liebsten ohrfeigen und später den Kopf abreißen möchte, bis man ihn zum Schluss nur noch verachten und hassen kann. Auch die Menschen in Elgrom sind authentisch und vielfältig gezeichnet. Sie verleihen dieser Welt Leben. Vom guten Freund, der mit Rat und Tat zur Seite steht und trotzdem seinen eigenen Kopf hat; über den grummeligen Griesgram, der immer etwas zu meckern hat, den man aber trotzdem ins Herz schließt, weil er ein guter Kerl ist; bis hin zu der Mutter, die sich abrackert, um ihren Kindern ein gutes Leben zu ermöglichen. Sehr schön finde ich, dass neben den beiden Haupthandlungssträngen parallel auch einige kleine, kurz gehaltene Geschichten erzählt werden, so dass die Nebencharaktere nicht nur Namen und Stichwortgeber bleiben, sondern genauso lebendig werden wie die tragenden Charaktere. Von der Nachbarin, über den Bäcker bis zum alten Mann, der um seinen Sohn trauert. Es hat mich beeindruckt, wie detailverliebt und liebevoll der Autor sich die Zeit nimmt, diesen Figuren Leben einzuhauchen, ohne langatmig zu werden. Man kann dem Verlag nur dankbar sein, dass solche Szenen, die das Hauptgeschehen ein wenig auflockern und unterbrechen, nicht gestrichen wurden.

    Einige Fragen bleiben offen, so dass man auf die Fortsetzung gespannt sein kann. Das Ende der Geschichte ist auf den Punkt getroffen. Es leuchtet in einer dunklen Welt ein kleines helles Licht auf. Dabei wird nicht vorgegriffen, sondern es endet an einer Stelle, an der ich auf der einen Seite mit einem guten Gefühl der Zuversicht und auf der anderen Seite mit Sorge (vor allem was die Prinzessin angeht) zurückgelassen wurde. Dieser Kniff verdient nur eine Beschreibung: Genial! Ich bin gespannt wie es weitergeht. Mit dem Auftakt zu dieser Romanreihe hat der Autor ein kleines Kunstwerk geschaffen, aber die Messlatte auch sehr hoch angelegt. Ich hoffe, die dadurch an die Fortsetzung entstehenden Erwartungen können erfüllt werden. Ich zweifle nicht daran, denn der Autor zeigt mit seiner leichtem und gut lesbaren Stil, welches gute Gefühl er für Sprache hat, mit der er seiner nicht immer leicht verdaulichen, aber sehr guten Geschichte Leben schenkt.

    Sehr lesenswert!

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    annlus avatar
    annluvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: das Schicksal einer Stadt, der Machhaber und der Unterdrückten und das Thema Rebellion -einmal anders- wird angesprochen
    Das Schicksal einer Stadt

    „Wenn niemand wagt, dies in Angriff zu nehmen, wird es auch nicht geschehen. Die Menschen in Elgrom sind am Ende. Sie sind verzweifelt! Wir müssen etwas tun und womöglich gehören Wagemut und Torheit dazu, den Mut aufzubringen, den es dafür bedarf.“


    Die Stadt Elgrom hat ihre strategische Wichtigkeit verloren. Nicht nur ist sie dem König nicht mehr wichtig, er hasst sie und wünscht sich sowohl von Elgrom als auch von dessen Stadthalter – seinem Schwager – befreit zu sein. So bürdet er ihr immer mehr Abgaben auf. Die Bewohner von Elgrom sind am Ende. Jeden Tag kämpfen sie ums Überleben und sind der Willkür der Stadtmiliz ausgesetzt. Micas ist einer jener Bewohner, die sich dagegen wehren wollen. Die Dinge nehmen ihren Lauf und immer mehr Menschen werden in die Ereignisse um Elgrom hineingezogen – so auch die Königstochter Colette.



    Die Geschichte wird in mehreren Handlungssträngen erzählt. Dabei nimmt Micas nicht die Hauptrolle ein. Neben ihm sind es sowohl der König, als auch der Stadthalter, die in ihren Abschnitten über das Schicksal Elgroms entscheiden. Mit der Mutter Lynette und ihrem jungen Sohn widmen sich Teile der Geschichte auch der Bevölkerung Elgroms. Gerade ihre Abschnitte sind es, die die Willkür und Tyrannei, die in Elgrom herrschen, besonders gut zum Ausdruck bringen.


    Einen Großteil der Geschichte übernimmt auch die Königstochter Colette, die durch ihren heimlichen Geliebten darauf aufmerksam gemacht wird, dass es ein Geheimnis in ihrer Familie gibt. Sie entscheidet sich dazu, mehr über den Tod ihrer Tante erfahren zu wollen und wird damit in die Ereignisse um Elgrom verwickelt.


    Die Zustände in Elgrom werden gut beschrieben. Besonders auch dadurch, dass die Kluft zwischen arm und reich durch die unterschiedlichen Charaktere gut ersichtlich war. Auf der einen Seite steht der König und der ihm verhasste Stadthalter mit seinen Schergen. Auf der anderen Seite Bewohner wie Lynette. Micas stellt insofern eine Ausnahme dar, als dass er sich auch aus der Stadt zurückzieht, dennoch die Zustände nicht gutheißen kann und eine Rebellion durchführen will. Dabei ist er nicht der typische rebellische Held. Er lehnt Gewalt ab, ängstigt sich bei den ersten offensichtlichen Auseinandersetzungen, ist aber davon überzeugt, dass etwas getan werden muss.


    Der Wechsel zwischen den Charakteren hat mir gut gefallen. Besonders auch, da dadurch ersichtlich wurde, dass die Situation in Elgrom durch die verschiedensten Einflüsse entstanden ist. Jeder der Handelnden scheint seine eigenen Pläne zu verfolgen. Da ich als Leser in viele ihrer Gedankengänge eingeweiht wurde, fiel es mir schwer die Tyrannen als solche zu verteufeln – auch wenn ihre Entscheidungen schreckliche Auswirkungen für die einfache Bevölkerung haben. Wirklich unsympathisch war mir nur der König. Dafür mochte ich seine Tochter Colette – obwohl unglaublich launisch und verzogen – umso mehr. Die Handlung rund um das Familiengeheimnis fand ich am interessantesten.


    Die Zustände aber auch Gegenmaßnahmen in Elgrom spitzen sich im Laufe der Geschichte immer mehr zu. Am Ende werden die einzelnen Handlungsstränge zusammengeführt und eine erste große Änderung für Elgrom steht bevor. Das Ende schließt damit die aktuellen Ereignisse ab, lässt aber genug Freiraum für die Folgebände.


    Fazit: Eine Geschichte, die sich mit dem Schicksal einer (mittelalterlich anmutenden) Stadt und ihrer Bewohner widmet, die sich mit dem Thema friedliche Revolution auseinandersetzt – mir haben die einzelnen Handlungsstränge und Charaktere gut gefallen.

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    Risens avatar
    Risenvor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Interessante Geschichte mit verwirrenden Handlungssprüngen
    Friedvolle Revolution im Mittelalter???

    Klappentext

     

    Gewalt und Tyrannei sind Alltag in Elgrom, bis sich die Stadtmiliz eines Tages das falsche Opfer vornimmt. Nachdem er beinahe zu Tode geprügelt wird, schwingt sich Micas auf, seiner Heimatstadt Frieden und Freiheit zu bringen. Mit seiner friedvollen Lebensweise scheint sein Ziel in einer mittelalterlichen Welt, in der ein Leben nichts wert ist, in weiter Ferne. Auch wenn seine Waffen Worte und nicht Schwerter sind, muss Micas bald erkennen, dass Pazifismus seine Grenzen hat.

    Colette, Tochter des Königs, bringt durch eine geheime Romanze etwas Schwung in ihr langweiliges Leben. Dabei wird sie auf ihre verstorbene Tante Sibel aufmerksam, deren früher Tod ein Mysterium ist. Bestrebt, Sibels Schicksal aufzuklären, gerät Colette nicht nur in den Aufstand in Elgrom, sondern deckt auch ein schreckliches Familiengeheimnis auf.

     

    Format: ebook

    Verlag: Pro-Talk Verlag

    Erscheinungsdatum: 22.06.18

     

    Das Buch hat sich für mich, nach dem Klappentext, sehr interessant und spannend angehört.  Es werde mehrere Figuren von Anfang an ins Spiel gebracht. Micas, den friedvollen und gewaltfreien Revolutionär , Lynette und ihre Familie die sich mit zig Jobs über Wasser halten müssen um zu überleben, Colette – die Prinzessin, die auf der Suche nach dem Geheimnis ihrer Tante auf ein tragisches Familiengeheimnis stößt…

    Gut es gibt viele Bücher die mit vielen Protas arbeiten, was auch gar nicht so schlecht ist. Hier allerdings habe ich den Sinn mancher Figuren im Zusammenhang mit der Geschichte an sich nicht so wirklich verstanden, z.B. das Schicksal der Nachbarin von Lynette.

     Die Figuren an sich, ich gehe jetzt nur auf Micas und Colette ein – da sie auch die Hauptstränge bilden, sind sehr unterschiedliche Personen. 

    Micas, der aus ärmlichen Verhältnissen in Elgrom stammt, versucht eine gewaltfreie Revolution anzuzetteln um den Stadthalter zu stürzen. Einerseits, ist er der Typ Mensch der Führen kann und alle ihm folgen sollen. Auf der anderen Seite, aber sehr schüchtern und selbst nicht ganz davon überzeugt, was er da anzettelt.

    Colette, dagegen ist eine sehr starke Persönlichkeit und kommt mir meist auch vor wie die verwöhnte Prinzessin, die sie ja auch ist, die immer alles bekommt was sie möchte – egal um was es sich handelt. Aber auf einmal wird sie zu einem Menschen mit Herz und stellt das Wohl anderer über ihres.

     

    Die Geschichte an sich hat zwei Handlungsstränge, die am Ende zusammen laufen. Zum einen die Revolution in Elgrom selbst, zum anderen die Familiengeschichte der Königsfamilie. Was an sich gar nicht so schlecht ist. Bei beiden Strängen baut sich immer wieder Spannung auf und lässt einen mitfiebern, wenn dies allerdings der Fall ist, wird auf einmal auf eine  ganz andere Schiene gesprungen und von Dingen begonnen, die einen total aus der Geschichte reißen.

    Manche Passagen werden, regelrecht oberflächlich behandelt und kurz angerissen, andere dagegen in totaler Bildhaftigkeit und Brutalität dargestellt – wie z.B. ein Säugling erschlagen wird – was mir übel aufgestoßen hat. 

    Und wenn man sich auf ein Episches Ende freut, da sich gegen Ende der Spannungsbogen sehr spannt , wird enttäuscht mit einem klitze kleinen Geplänkel und einem „Lang lebe der König“.

    Mein Fazit:

    Es ist aus meiner Sicht zwar ein Historien Drama oder auch Roman, je nachdem wie man es einstufen möchte, aber teils etwas verwirrend durch die dauernden Handlungssprünge, die teilweise keinen Zusammenhang sehen lassen. 

    Eine Geschichte die einen mit fiebern lässt, dann aber wieder so flach ist, das man den Eindruck hat – man musste jetzt zum Schluss kommen. Vom Ende war ich sehr enttäuscht und wäre das Buch nicht zu Ende gewesen hätte ich es an diesem Punkt weggelegt.

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    G
    geekatvor 2 Monaten
    Historische Tragödie

    Ein abgelegenes Städtchen in einem Königreich, das ausgebeutet wird. Menschen werden willkürlich getötet, alle leiden Hunger und müssen für den Statthalter immer mehr Geld verdienen, wobei sie selbst und ihre Familien auf der Strecke bleiben. Ein tyrannischer und blutrünstiger König, der es schließlich schafft, dass seine Tochter sich gegen ihn stellt. Ein pazifistischer Bürger, der es schafft, das Dorf hinter sich zu vereinen und zu einer friedfertigen Revolution zu führen.

    Die Idee ist keine neue, aber immer noch eine gute. Der sympathische Held, der mit seinem Charisma die Menschen motiviert, für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Der im Laufe der Geschichte in der Prinzessin eine hilfreiche Verbündete findet und den König zur Einsicht führt. Nur leider schafft die Umsetzung in diesem Buch es nicht ganz, dieses Bild zum Leben zu erwecken.

    Der pazifistische Hauptprotagonist hat edle Ziele und Ansichten, jedoch wirken seine Worte auf mich oftmals überheblich und repetitiv. Ich finde das, wofür er steht, wundervoll und wichtig, aber mit der Umsetzung und dem, wie seine Gedanken und Worte oftmals beschrieben sind, bin ich nicht immer einverstanden. Manchmal wirkt er wie jemand, der sich moralisch allen anderen überlegen empfindet, und das auch genau so sagt – keine Eigenschaft, die einem Revolutionär zugute kommt, wenn er Verbündete für ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen braucht.

    Das Leben in ganz Nydal, und vor allem in Elgrom, ist ein tristes, voller Gewalt und Gefahren. Viele Szenen werden sehr blutrünstig und mit grausamen Details geschildert, was für mich schon fast too much war. Manche Todesfälle sind für mich nicht erforderlich für das Erzählen der Geschichte und damit dann einfach nur noch deprimierend. Es ist ein Drama, das erzählt wird, aber das erhoffte Happy End bleibt insofern aus, als dass die Geschichte mit dem Ausgang der Revolution endet. Hätte mir ein Epilog eventuell geholfen, mich besser mit der erzählten Geschichte zu versöhnen? Möglicherweise. Manche Handlungsstränge wurden angefangen, um dann ins Leere zu laufen, was auch einen schalen Beigeschmack für mich hinterlässt. Vielleicht bin ich auch mit falschen Vorstellungen und Erwartungen in die Leserunde gegangen, denn unter einem „wunderbaren historischen Roman“ hätte ich mir etwas anderes erwartet. Historische Tragödie würde es meiner Ansicht nach eher treffen.

    Was leider das Lesevergnügen trübt sind einige Fälle von Satzstellungs-Fehlern, die mich komplett aus dem Lesefluss gerissen haben.

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    bea76s avatar
    bea76vor 2 Monaten
    Kurzmeinung: Super spannende Geschichte!!
    Super spannendes Buch

    Die Geschichte um Elgrom ist super spannend geschrieben.


    Wenn man einmal angefangen hat sie zu lesen kann man einfach nicht mehr aufhören.
    Dieses Buch zeigt wunderbar, was man mit Zusammenarbeit und Zusammenhalt erreichen kann. 
    Habgier und Gewalt ist eben nicht alles, was es auf der Welt gibt, manchmal ist Mut und Freundlichkeit mit der man mehr erreichen kann. 

    Vielen Dank für dieses tolle Leseerlebnis. Ich hoffe es kommt noch mehr von diesem Autor, denn seine Art zu schreiben ist super und das Buch, liest d ich super schnell weg. 

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    SpreadandReads avatar
    Ein Pazifist im Mittelalter als Kämpfer für Frieden und Freiheit. Eine junge Prinzessin,  die den ominösen Tod ihrer Tante nicht auf sich rühren lassen will. Ein strenggehütetes Familiengeheimnis. Wenn das nicht der Stoff für einen wunderbaren historischen Roman ist, dann wissen wir auch nicht. Traut ihr euch zu, uns auf diese gefährliche Reise zu begleiten?

    Inhalt:
    Gewalt und Tyrannei sind Alltag in Elgrom, bis sich die Stadtmiliz eines Tages das falsche Opfer vornimmt. Nachdem er beinahe zu Tode geprügelt wird, schwingt sich Micas auf, seiner Heimatstadt Frieden und Freiheit zu bringen. Mit seiner friedvollen Lebensweise scheint sein Ziel in einer mittelalterlichen Welt, in der ein Leben nichts wert ist, in weiter Ferne. Auch wenn seine Waffen Worte und nicht Schwerter sind, muss Micas bald erkennen, dass Pazifismus seine Grenzen hat.

    Colette, Tochter des Königs, bringt durch eine geheime Romanze etwas Schwung in ihr langweiliges Leben. Dabei wird sie auf ihre verstorbene Tante Sibel aufmerksam, deren früher Tod ein Mysterium ist. Bestrebt, Sibels Schicksal aufzuklären, gerät Colette nicht nur in den Aufstand in Elgrom, sondern deckt auch ein schreckliches Familiengeheimnis auf.

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