Micaela Jary Das Bild der Erinnerung

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Inhaltsangabe zu „Das Bild der Erinnerung“ von Micaela Jary

Sie sucht nach einem verschwundenen Gemälde und entdeckt ein Familiengeheimnis und die große Liebe.§Einem Münchner Auktionshaus wird ein Bild des berühmten impressionistischen Malers Leo Reichenstein angeboten. Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg hat Zweifel an der Echtheit des Gemäldes. Ihre Nachforschungen führen sie zur Galerie Richardson in London. Der attraktive Oliver Richardson, der die Galerie leitet, rät Anna, sich an seinen Großvater Henry zu wenden, einem Reichenstein-Experten, der in Cornwall lebt. Oliver begleitet Anna auf ihrer Reise, und die beiden kommen sich rasch näher. Doch als Anna mit Henrys Großvater spricht, ist sie zutiefst irritiert. Denn die Geschichte des Bildes führt in das besetzte Berlin der Nachkriegszeit zurück und scheint eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden zu sein.

wundervolle Nachkriegsgeschichte, wo Hunger allgegenwärtig war, was für heutige Generationen kaum vorstellbar ist.

— Monalisa73

Ein Gemälde verknüpft Menschen über die Zeit hinweg und sorgt für Aufregung. Ein packendes und spannendes Buch mit Platz für die Liebe!

— zusteffi

Ein romantischer Schmöker für die kalte Jahreszeit

— Ikopiko

Eine spannende romantische Erzählung auf 3 Zeitebenen von 1946 bis 2010. Ein Bild verbindet die Schicksale der Liebenden über Generationen.

— DonnaVivi

Schöne Geschichte

— Tanja123

Prima Buch für einen verregneten Sonntag

— KENA

Es ist wie die Berührung mit einer Feder ..... ganz zart, aber geht unter die Haut und bleibt unvergessen!

— dieFlo

Jede Sache hat seine Vergangenheit die nur darauf wartet entdeckt zu werden...

— Haserl

Eine tolle Geschichte, absolutes Lesevergnügen! War mein erstes Buch, aber nicht mein letztes Buch von dieser Autorin!

— miss_chaos

Endlich wieder ein Buch, das mich von Anfang bis Ende fesseln konnte! Ich habe das Lesen wieder richtig genießen können - ein geniales Buch!

— Sternenstaubfee

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  • Rezension zu "Das Bild der Erinnerung"

    Das Bild der Erinnerung

    ElkeK

    15. August 2017 um 09:14

    Inhaltsangabe: München 2010: Anna Falkenberg arbeitet im Münchner Auktionshaus von Bonhoff als Kunsthistorikerin. Sie soll die Expertise zum Bild „Die Liebenden“ von Leo Reichenstein erstellen, das seit 70 Jahren als verschollen gilt. Ohne einen trifftigen Grund benennen zu können hat sie das unangenehme Gefühl, dass es sich um eine Fälschung handelt. Die alleinerziehende Mutter versucht die früheren Galerie Richardson in London zu kontaktieren, die das Bild verkauft hat. Doch Oliver Richardson erscheint ihr unfreundlich. Oliver Richardson ist der Enkel von Henry Richardson und leitet nun seine Galerie. Henry war als englischer Soldat in Berlin stationiert, als Deutschland nach dem verlorenen Krieg von den Allierten besetzt wurde. Zusammen mit seinem amerikanischen Freund Philip Coleman leistet er seinen Dienst und handelt zuweilen gegen die ausdrücklichen Befehle der Vorgesetzten. So lernen Henry und Philip Grete Brahm und ihre Nichte Fee kennen, die versuchen, ihr Bestes aus der vertrackten Situation zu machen. Grete Brahm liebt die Kunst und ist daher mit Henry sehr verbunden. Aber die junge Fee hat offenbar nur Augen für Philip. Während Anna und Oliver versuchen, hinter das Geheimnis des Bildes von Leo Reichenstein zu kommen, passieren merkwürdige Dinge: eMails verschwinden, ein fremder Mann lauert Annas Tochter auf und sie erhält auch noch einen ominösen Droh-Anruf. Anna stellt zudem fest, dass sie viel tiefer mit dem Bild verbunden ist, als sie anfangs auch nur geahnt hat. Mein Fazit: Micaela Jary kann wirklich tolle Geschichten erzählen. In gewohnt ruhiger Art beginnt die Autorin die Geschichte um Anna und Fee zu erzählen. Ich erlebte eine alleinerziehende Mutter mit all ihren kleinen Alltagssorgen. Anna liebt ihre Tochter Emily und ist bitter vom Vater des Kindes enttäuscht, der sich nicht für seinen Nachwuchs interessiert. Das er gerade geheiratet hat und dies medienwirksam bekannt wurde, macht sie auch nicht gerade glücklich. Und dann ist da noch ihr Chef, der ihr offensichtlich Avancen macht und von seiner Frau immer nur von „Frau Bonhoff“ spricht. Da schneit eine kultivierte Dame ins Auktionshaus und bietet ein Bild zur Auktion an. Offensichtlich hat die Dame es eilig mit der Expertise, aber Anna lässt sich nicht von ihrer Intuition abbringen. Denn sie zweifelt die Echtheit des Bildes an – sehr zum Missfallen ihres Chefs. Während Anna sich mit der Geschichte des Bildes beschäftigt und versucht, frühere Galerien zu kontaktieren, die das Bild verkauft haben, wird die Geschichte von Fee, Grete, Henry und Philip erzählt. In einer bildhaften Sprache presentierte sich mir ein Berlin, das durch den Krieg nahezu zerstört war. Geeigneter Wohnraum war knapp, oftmals lebten die Menschen in fast zerstörten Häusern. Lebensmittel, Medikamente oder gar Kleidung waren Mangelware, ebenso wie eine vernünftige Arbeit. Amerikanische oder englische Zigaretten waren das inoffizielle Zahlungsmittel. Trotzdem versuchten die Menschen ihr Bestes und kämpften Tag für Tag ums Überleben. Die Vollwaise Fee, die zusammen mit ihrer Tante Grete in Berlin lebte, war da keine Ausnahme. Durch die Liebe zur Kunst lernte Grete Brahm den englischen Offizier Henry Richardson und den amerikanischen GI Philip Coleman kennen. Von da an nimmt die Geschichte ihren verhängnisvollen Lauf. Oliver Richardson ist der einzige Enkel seiner Großeltern. Er leitet die Galerie Richardson im Namen seines Großvaters und das ziemlich erfolgreich. Weniger erfolgreich hat er sein Liebesleben im Griff, denn die Praktikantin Camilla setzt immer wieder gekonnt ihre Reize ein und beinahe wäre er mit Anna Falkenberg nicht in Kontakt gekommen. Die Angelegenheit mit dem Bild von Leo Reichenstein macht ihn neugierig und er fragt bei nächster Gelegenheit seinen Großvater. Doch dieser reagiert gereizt. Irgendetwas stimmt mit dem Bild nicht, dass kann er deutlich spüren und begibt sich selbst auf Spurensuche. Ich habe mich in allen Handlungssträngen wohlgefühlt und sehr interessiert und gefesselt die Geschichte verfolgt. Mein Kopfkino war besonders aktiv, wenn es um Berlin in der Nachkriegszeit ging. Die Autorin hat alles so wunderbar beschrieben. Das Elend, aber auch die aukeimende Hoffnung nach Frieden und einer glanzvollen Zukunft war immer wieder spürbar. Die Figuren konnte ich mir alle gut vorstellen und sie waren emotional greifbar, sympathisch und sehr liebenswert. Und die politischen Geschicke um das geteilte Berlin waren ebenfalls Thema, wenn auch nicht deutlich. Ich empfinde die Hintergrundgeschichte als sehr gut recherchiert. Im Gegenwarts-Erzählstrang wird es dann auch richtig spannend. Der Hauch von Mafia streifte Anna und ich fieberte regelrecht mit, was es mit dem Bild wirklich aufsich hatte. Die Lösung dessen ist genial und doch einfach. Vorsehbar war es definitiv nicht! Ein tolles Buch, welches mir die deutsche Geschichte wieder ein kleines Stückchen näher gebracht hat. Ich vergebe gerne überzeugte fünf Sterne mit einer ausdrücklichen Lese-Empfehlung. Anmerkung: Ich habe es als eBook gelesen.

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  • Das Bild der Erinnerung

    Das Bild der Erinnerung

    mamenu

    06. July 2017 um 20:52

    KlapptextDie junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg arbeitet in einem Münchner Auktionshaus.Eines Tages wird das Bild eines Liebespaares des berühmten impressionistischen Malers Leo Reichenstein eingeliefert,das seit dem Zweiten Weltkrieg als verschollen galt.Auf den ersten Blick das Original,doch Anna beschleichen Zweifel an der Echtheit des Gemäldes,und sie beginnt Nachforschungen anzustellen.Ihre Recherchen führen sie zu einer Galerie nach London und zu dem Charmanten Oliver Richardson,der ebenfalls an der Geschichte des Bildes interessiert ist.Er fährt mit ihr nach Cornwall zu seinem Großvater,der die Wahrheit zu kennen scheint.Henry Richardson nimmt Anna mit auf die Reise in die Vergangenheit und zu einer großen Liebe im Jahre 1946 in Berlin.Erinnerungen werden lebendig,die schließlich auch Annas eigenes Leben berühren.Meine MeinungDer Klapptext hörte sich recht gut an und somit dachte ich, das könnte ja entsprechend gut werden. Was es dann am Anfang der Geschichte auch war. Diese Geschichte wird in zwei Zeitebenen beschrieben, was ich ja nicht schlecht finde,nur hier waren es mir zu viele Zeitsprünge. Ich wusste nachher gar nicht mehr, um was es genau geht. Somit hat sich das lesen dann als sehr schwierig gestaltet. Einiges fand ich auch sehr langatmig. Ich habe gedacht, in so einer Geschichte muss doch ein bisschen Drama drin sein, aber leider war das hier nicht der Fall.Eigentlich finde ich Geschichten gar nicht mal so schlecht, wenn es um die Nachkriegszeit geht, aber hier hatte ich echt Probleme mich zurecht zu finden.Es gab auch zu viele Charakteren, zu denen ich nicht richtig Bezug aufbauen konnte, weil es mir einfach zu viele waren.Eigentlich schade, denn die Geschichte im allgemeinen fand ich gar nicht mal so schlecht. Man hätte wirklich ein bisschen mehr drauß machen können.Leider konnte mich dieses Buch nicht überzeugen. Dafür war es einfach zu langatmig und durch die übermäßig vielen Charakteren zu unübersichtlich.

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  • Leserunde zu "Die Villa am Meer" von Micaela Jary

    Die Villa am Meer

    Goldmann_Verlag

    Rostock-Warnemünde 1897: Katharinas Hochzeit mit einem älteren Manufakturbesitzer steht unter einem schlechten Stern. Denn die junge Katharina will mehr im Leben als Hausfrau und Mutter sein, sondern ihr eigenes Geschäft gründen. Als plötzlich auch noch ihr ehemaliger Verlobter Joachim auftaucht, wird Katharina auf eine harte Probe gestellt: Denn ihr Herz gehört Joachim schon seit langer Zeit. In ihrem neuen Roman „Die Villa am Meer“ stößt Micaela Jary die Türen zur unvergleichlichen Belle Epoque auf – und erzählt den mutigen Lebensweg einer Frau, die in der Zeit vor dem ersten Weltkrieg um ihre Unabhängigkeit kämpft. Wollt ihr den gefühlvollen, historischen Roman unserer Bestellerautorin Micaela Jary als eine der Ersten in Händen zu halten? Dann verratet uns, warum ihr ausgerechnet an dieser Leserunde teilnehmen möchtet und bewerbt euch um eines von 20 Exemplaren. Frau Jary freut sich darauf, mit euch über ihr Buch zu plaudern. Bewerben könnt ihr euch bis zum 23. März 2017. Eine wunderschöne Villa am Strand, zwei gesunde Söhne und ein fürsorglicher Ehemann, der sie umsorgt - die junge Katharina hat eigentlich alles, was sich eine Frau der Kaiserzeit wünschen kann – oder sich wünschen darf. Mit modernen Strandkörben hat ihr Mann ein Vermögen verdient und kann ihr so materielle Sicherheit bieten. Doch diese Vernunftehe fühlt sich für Katharina mehr und mehr wie ein Gefängnis an. Das liegt nicht nur an ihrer einstigen großen Liebe, die sie nicht vergessen kann, sondern auch an dem tiefen Bedürfnis, sich einen eigenen Platz in der Welt zu schaffen. Mit einem Strandkorbverleih will sie ihren Geschäftssinn beweisen und ein Stück Eigenständigkeit erlangen. Doch eine Frau, die ihren eigenen Weg sucht, ist nicht unbedingt gern gesehen und Katherinas ehemaliger Verlobter wird plötzlich ihr wichtigster Unterstützer…

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    • 371
  • aufwühlende Geschichte der Nachkriegszeit von Berlin

    Das Bild der Erinnerung

    Monalisa73

    03. August 2016 um 20:23

    Dieser Roman zog mich von der ersten Seite an in seinen Bann.Der Prolog zu Beginn des Buches nimmt den Leser in die Zeit 1961 nach London mit. Hier steigt die Geschichte voll ein, beschreibt zum ersten Mal intensiv das Gemälde vom impressionistischen Maler Leo Reichenstein, um dass es im ganzen Buch geht und die ersten Personen werden dargestellt, die wichtig sind für die Handlung.Die Protagonistin Anna Falkenberg ist Kunsthistorikerin in München in einem Auktionshaus und bekommt den Auftrag die Expertise zu diesem Gemälde zu erstellen. Doch Anna´s Gefühl sagt ihr, dass mit diesem Bild etwas nicht stimmt. Also stellt sie Nachforschungen an, um beweisen zu können, ob es eine Fälschung ist oder nicht.Diese führen sie zur Galerie Richardson in London, dessen Stempel auf der Rückseite des Gemäldes prangt. Oliver Richardson, der die Galerie leitet, rät Anna mit seinem Großvater zu sprechen. Seine Geschichte zu dem Bild beginnt in der Nachkriegszeit in Berlin. Und scheint eng mit Annas eigener Geschichte verbunden zu sein.Die Liebe zwischen Deutschen Mädchen und Besatzern wird ein wenig beleuchtet und dargestellt und auch ab wann sie legaliesiert wurden.Die Abschnitte Gegenwart und Vergangenheit wechseln sich stätig ab und sind immer schön mit den Überschriften z.B. München 2010 oder Berlin 1946 gekennzeichnet, so dass man nicht den Überblick verlieren kann.Es ist mitfühlend, aufregend, faszinierend und sinnlich geschrieben. Für mich war es sehr interessant mehr über die Zeit im besetzten  Berlin nach dem zweiten Weltkrieg zu erfahren.  So erstaunte es mich sehr zu erfahren, dass es schon bald wieder Theateraufführungen gab und auch Musikverantstaltungen. Obwohl die Menschen noch sehr gehungert haben.Durch die Recherche zum Bild wird auch die Kunstszene nach dem Krieg beleuchtet und es wird deutlich wie viele Gemälde verschwanden oder sogar zerstört wurden.Ein sehr ergreifendes Buch. Ich kann es wärmstens empfehlen.

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    • 2
  • Packende Geschichte eines Gemäldes, dass die Menschen über Jahrzente verbindet

    Das Bild der Erinnerung

    zusteffi

    Anna Falkenberg ist Kunsthistorikerin und wird damit beauftragt den Verkaufsweg des Gemäldes "Das Liebespaar" von Leo Reichenstein nachzuvollziehen. Bei ihrer Recherche kommen ihr immer mehr Zweifel, ob das Bild überhaupt ein Original ist und es stellen sich ihr immer mehr Fragen. Wieso ist der Galerist aus London Oliver Richardson so abweisend und welcher geheimnisvolle Mann beobachtet ihre Tochter? Parallel dazu wir die Geschichte des Gemäldes in der Nachkriegszeit erzählt. Zu Beginn habe ich mir mit den Zeitsprüngen und den Namen etwas schwer getan. Dies hat sich aber schnell erledigt. Und dabei habe ich die Vermutung, dass mein vorher gelesenes Buch schuld war. Das war ausgerechnet "Ein Bild von dir" von Jojo Moyes. Hier steht auch ein Gemälde im Vordergrund und das Buch spielt ebenfalls in verschiedenen Zeiten. Das hat mich alles wohl etwas verwirrt. Den Schreibstil fand ich sehr angenehm, gut zu lesen, aber auch zum Mitdenken. Die bildhafte Sprache von Micaela Jary gefällt mir einfach gut. Die Charaktere waren wir mal sehr vertraut, wie z. B. Anna und Oliver. Bei den Charakteren der Nachkriegszeit fiel es mir als etwas schwerer diese einzuschätzen, aber genau das hat die Spannung bis zum Schluss gestärkt. Sehr interessant fand ich es das Alltagsleben der Menschen in der Nachkriegszeit mitzuerleben. Das ist der Autorin sehr gut gelungen, ohne den Leser mit zu vielen geschichtlichen Details zu überhäufen. Mein Fazit: Eine absolute Leseempfehlung von mir für dieses Buch!

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    • 2
  • Das Bild der Erinnerung

    Das Bild der Erinnerung

    Ikopiko

    02. April 2015 um 12:02

    Die Kunsthistorikerin Anna Falkenberg soll die Echtheit eines Gemäldes des Malers Leo Reichenstein zertifizieren. Doch sie hat Zweifel, die während ihrer Recherche noch verstärkt werden. Es gibt Hinweise, die bis in die Zeit des Zweiten Weltkrieges zurückreichen und besagen, dass das Original unmöglich in den Händen der Auftraggeberin sein kann. Anna wird unter Druck gesetzt und bedroht, als sie ihre Meinung öffentlich kund tut. „Das Bild der Erinnerung“ von Micaela Jary spielt sowohl in der Gegenwart, als auch im Berlin der Nachkriegszeit. Beide Geschichten haben zunächst als einzige Verbindung das Gemälde des Malers Leo Reichenstein. Sehr einprägsam beschrieben ist das Leben im zerstörten Berlin während der Besatzungszeit. Der Kampf ums nackte Überleben, der Mangel an Medikamenten, die Macht, die die Alliierten über das deutsche Volk hatten. Viele deutsche „Frolleins“ hatten Glück, wenn sich ein fremder Soldat für sie interessierte und mit dem Nötigsten versorgte. Die Protagonistinnen beider Erzählstränge waren mir vor Anfang an sympathisch. Die Geschichten sind klar voneinander abgegrenzt und flüssig zu lesen. Spannung, Geschichte und Liebe werden perfekt miteinander vereint.

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  • Das Bild der Erinnerung

    Das Bild der Erinnerung

    KENA

    14. October 2014 um 09:17

    In dem Buch „Das Bild der Erinnerung“ geht es um die junge alleinerziehende Kunsthistorikerin Anna Falkenberg, die in München eine Expertise des in den Kriegsjahren verschollen geglaubten Bildes „Das Liebespaar“ aus dem Jahre 1926 des Malers Leo Reichensteins erstellen soll. Angeboten wird das Bild von der unsympathischen Beatrice Coleman aus New York und nachdem Anna noch nie etwas von einer „Coleman-Sammlung“ gehört hat, geht sie, ihrem Bauchgefühl nach, mit Zweifel an die ganze Sache. Ihr Weg führt Sie nach England zur Galerie Richardson und dessen jetzigen Besitzer Oliver sowie seinen Großeltern. Und hier schließt sich der Kreis, denn sowohl Annas Großmutter, wie auch Olivers Großeltern lebten in den Nachkriegsjahren in Berlin und ihre Leben ist miteinander verwoben. Micaela Jary erzählt flüssig und klar. Die Kapitel wechseln zwischen dem hier und jetzt und der Vergangenheit, Puzzleteil für Puzzleteil wird ineinander gesteckt und herausgekommen ist eine wunderbare Lektüre, die man gerne und ohne schlechten Gewissens weiterempfehlen kann.

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  • Ein Wohlfühl-Roman

    Das Bild der Erinnerung

    winter-chill

    09. October 2014 um 20:52

    Ein berühmtes Bild und eine traurige Liebesgeschichte: Anna Falkenberg arbeitet als Kunsthistorikerin in einem Münchner Auktionshaus. Eines Tages wird ein berühmtes Bild, das seit 70 Jahren als verschollen galt, im Auktionshaus eingeliefert und Anna soll eine Expertise erstellen. Nach und nach beginnt sie an der Echtheit des Bildes zu zweifeln. Ihre Nachforschungen führen sie zu einer Galerie in London, in der das Bild angeblich zuletzt verkauft wurde. Ihre Zweifel erhärten sich. Geleichzeitig erfährt Anna von einer traurigen Liebegeschichte in der Vergangenheit, die eng mit dem Bild verbunden scheint. Jary lässt ihre Geschichte in zwei Zeitebenen spielen. Die eine spielt in der Gegenwart und der Leser begleitet Anna bei ihren Recherchen über das Bild. Die andere entführt den Leser nach Berlin im Jahr 1946. Mir haben vor allem diese Szenen gut gefallen, weil man viel über Berlin in der Nachkriegszeit erfährt: über das Leben der Trümmerfrauen, die Besatzungspolitik, die Rundfunkpolitik, die Kunstszene und wie junge Menschen – noch traumatisiert vom Krieg – wieder angefangen haben zu leben. Jary erzählt sehr bildhaft, fast schon filmreif und ihr gelingt es einfach wahnsinnig gut, das Gefühl, das zu jener Zeit geherrscht haben muss, zu transportieren. Auch die Geschichte um Anna Falkenberg und das Bild hat mir ganz gut gefallen, nur die Verknüpfung der beiden Geschichten ist etwas holprig geraten. Auch das Ende war mir etwas zu hoppla hopp – da passiert dann alles etwas zu schnell und zu viel auf einmal. Im Großen und Ganzen hat mich „Das Bild der Erinnerung“ aber gut unterhalten. Es ist keine besonders aufregende Geschichte, aber irgendwie ein richtiger Wohlfühl-Roman.

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  • Das Bild der Erinnerung - sehr schön zu lesen

    Das Bild der Erinnerung

    Lese_gerne

    Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg arbeitet in einem Münchner Auktionshaus. Eines Tage wird ihr ein Bild des Malers Leo Reichenstein vorgestellt, das seit dem zweiten Weltkrieg als verschollen galt. Anna hat ihre Zweifel an der Echtheit des Bildes. Sie beginnt Nachforschungen über das Bild und gelangt so zur Galerie Richardson in London. Oliver Richardson ist sehr an der Geschichte des Bildes interessiert und fährt mit Anna zu seinem Großvater nach Cornwall. Sein Großvater kennt die Wahrheit des Bildes. Henry Richardson erzählt Anna die Geschichte über die Vergangenheit im Jahre 1946 in Berlin. ******************************* Dieses Buch hat mit sehr viel Spaß gemacht zu lesen. Das war mein erstes Buch von dieser Autorin und ihr Schreibstil gefällt mir sehr gut. Ich hatte das Glück dieses Buch hier bei Lovelybooks bezüglich der Aktion Tag des Buches zu gewinnen. Nochmals Danke an Micaela Jary und für die nette Widmung im Buch. ***************************** Es handelt in zwei Zeitebenen, die hin und her wechseln, was mir besonders gut gefällt, da die Spannung gehalten wird. Das Buch handelt im Jahr 2010 in München und London und im Jahr 1946 in Berlin. Die Geschichte ist spannend aufgebaut und lässt sich sehr flüssig lesen. Sehr gefallen hat mir auch der englische Stil, die Tea Time und das stilvolle Leben in England. Oliver fährt einen Bentley und sein Großvater hat ein großes Herrenhaus!!! Das macht so richtig Lust auf Cornwall. ****************************** Von Micaela Jary sind noch die Bücher „Sehnsucht nach Sansibar“ und „Die Bucht des blauen Feuers“ erschienen. Jetzt im Juli 2014 wird das Buch „Das Haus am Alsterufer“ erscheinen. Sie stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Viele Jahre arbeitete sie als Redakteurin. Heute lebt sie in München und Berlin, den zwei Städten in denen dieses Buch handelt.

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    • 2
  • Leserunde zu "Das Haus am Alsterufer" von Micaela Jary

    Das Haus am Alsterufer

    TinaLiest

    Familiengeheimnisse, der Große Krieg, Liebe und Schicksal - das alles beinhaltet der neue Roman von Micaela Jary, der im Juli bei Goldmann erscheint. Voller Gefühl und Spannung hat "Das Haus am Alsterufer" somit alles, was man für einen perfekten Start in einem Sommer voller unterhaltsamer Lesestunden braucht! Autorin Micaela Jary wird die Leserunden begleiten und mit euch über ihren neuen Roman diskutieren! Mehr zum Buch: Hamburg 1911: Nur widerstrebend stimmt der verwitwete Reeder Victor Dornhain der Heirat seiner Tochter Lavinia mit dem Architekten Konrad Michaelis zu. Niemand in der Familie ahnt, dass Lavinias Schwester, die Malerin Nele, ihren Schwager liebt. Etwa zeitgleich wird die 16-jährige Klara Tießen als Hausmädchen bei Dornhains eingestellt. Nur Victor Dornhain und seine Mutter Charlotte wissen, dass Klara sein illegitimes Kind ist. Drei Jahre später bricht der Große Krieg aus und verändert alles: In der Tragödie erkennt Lavinia ihre wahre Bestimmung, Klara findet auf der Suche nach ihrer unbekannten Mutter den Mann ihres Lebens, und das Schicksal seiner Familie wird für den Reeder zu einer Frage der Ehre ... Hier geht's zur Leseprobe! Mehr zur Autorin: Micaela Jary wurde am 29. Juli 1956 in Hamburg geboren. Freunde der Familie verbürgen sich für die Legende, nach der ihr Vater Michael Jary beim ersten Blick auf das Neugeborene gesagt haben soll: "Die wird mal Schriftstellerin!" Sie schrieb bereits mit 14 Jahren ihren ersten historischen Roman, studierte ein paar Jahre später in München Englisch und Italienisch und absolvierte ein Volantariat bei einer Zeitung. Nach jahrelanger, erfolgreicher Arbeit als Redakteurin bei den verschiedensten Zeitungen veröffentlichte sie 1993 endlich ihren erstes Sachbuch über die deutsche Filmgeschichte, danach ging es weiter mit Sach- und Kinderbüchern sowie natürlich den historischen Romanen, mit denen sie ihre Leser und Leserinnen bis heute begeistert. Möchtet ihr gerne sommerliche Lesestunden mit Familie Dornhain im Hamburg des 20. Jahrhunderts verbringen und in einen gefühlvollem Roman voller Liebe und Schicksal schwelgen? Dann verratet uns einfach, warum ihr das Buch gerne lesen möchtet und bewerbt euch somit gleich für eines der 30 Leseexemplare zu "Das Haus am Alsterufer" von Micaela Jary, die wir gemeinsam mit Goldmann für eine Leserunde mit der Autorin vergeben. *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen Teilnahme in allen Abschnitten der Diskussion und zum Verfassen einer abschließenden Rezension

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    • 717
  • Einmal in die Vergangenheit und zurück

    Das Bild der Erinnerung

    Binichen90

    07. July 2014 um 12:34

    Kunsthistorikerin Anna Falkenberg erfährt von einem seit 70 Jahren verschollen geglaubten Gemälde des Impressionisten Leo Reichenstein, welches ein Münchner Auktionshaus angeboten bekommen hat. Sie soll eine Expertise zum Bild anfertigen, zweifelt allerdings von Anfang an die Echtheit des Bildes an. Ihre Nachforschungen führen sie in die Galerie Richardson in London. Der gutaussehende Galeriebesitzer Oliver Richardson hilft Anna und begleitet sie nach Cornwall an die romantische Küste, wo sein Großvater Henry lebt, an den sich die junge Kunsthistorikerin wenden soll. Doch was der alte Mann zu sagen hat, verwirrt Anna, denn die Geschichte des Bildes scheint mit ihrer eigenen verwoben zu sein und führt sie in das besetzte Berlin der Nachkriegszeit. Schon bald erfährt Anna Dinge, die ihr Leben nachhaltig verändern werden. Micaela Jary erzählt lebhaft und auf spannende Weise vom Leben der Trümmerfrauen zur Nachkriegszeit. Wer sich bereits im Geschichtsunterricht für dieses Thema interessierte, kann hier noch so einige weitere Dinge erfahren. Ebenfalls gelingt es ihr, die verschiedenen Zeitebenen gekonnt miteinander zu verweben, sodass keinerlei Irritationen entstehen. Der Leser weiß immer, in welcher Zeit er sich gerade befindet und erhält jedesmal spannende und detaillierte Details. Auch im Bereich Kunst kann die Autorin ihr Wissen unter Beweis stellen und so wird nicht nur das Gemälde in den Vordergrund gestellt, sondern ebenfalls die gesamte Kunstszene dieser Epoche. Es ist bemerkenswert, wie es Micaela Jary geschafft hat, jede handelnde Person mit dem Gemälde in Berührung kommen zu lassen, sodass der Leser eine über 70 Jahre andauernde Reise miterleben durfte. Für Fans der Nachkriegszeit, impressionistischen Kunst und einer aufkeimenden Liebesgeschichte mit viel Spannung ist dieses Buch genau richtig.

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  • Buchverlosung zu "Das Bild der Erinnerung" von Micaela Jary

    Das Bild der Erinnerung

    katja78

    Sie sucht nach einem verschwundenen Gemälde – und entdeckt ein Familiengeheimnis und die große Liebe. Hallo Liebe Lovelybooks-Gemeinde! Anlässlich der Lovelybooks-Aktion "Autoren schenken Lesefreude" läd Micaela Jary zur Buchverlosung ein! Einem Münchner Auktionshaus wird ein Bild des berühmten impressionistischen Malers Leo Reichenstein angeboten, das 70 Jahre als verschollen galt. Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg hat Zweifel an der Echtheit des Gemäldes. Ihre Nachforschungen führen sie zur Galerie Richardson in London. Der attraktive Oliver Richardson, der die Galerie leitet, rät Anna, sich an seinen Großvater Henry zu wenden. Oliver begleitet Anna auf ihrer Reise an die wildromantische Küste Cornwalls. Doch als Anna mit Henry Richardson spricht, ist sie zutiefst irritiert. Denn die Geschichte des Bildes führt in das besetzte Berlin der Nachkriegszeit zurück und scheint eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden zu sein. Leseprobe Das Bild der Erinnerung ist derzeit für den DeLiA-Literaturpreis2014 nominiert. Vielleicht wollt ihr mal hier schauen? Gerne könnt ihr euch mal auf der Goldmann Verlagsseite umschauen, oder der dazugehörigen Autorenseite, dort findet ihr auch nähere Infos zu den bald erscheinenden Büchern der Autorin. Wir würden nun gerne 5 signierte Printbücher unter die Leser bringen, die folgende Frage beantworten können: Schildert uns euren Eindruck zum Buchcover und warum gerade DU das Buch gewinnen solltest! Bis zum 30.4.2014 habt ihr Zeit, euch unter diesem Posting zu bewerben. Wir freuen uns auf Euch! Eure Micaela & Katja Zur Autorin Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Nach einem Sprachenstudium absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und arbeitete viele Jahre als Redakteurin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Geschichte und Geografie sind ihre liebsten Themen, ihre Faszination gilt dabei vor allem Süd- und Ostafrika. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris heute mit Mann und Hund in München und Berlin. Micaela Jary ist Mitglied des Autorenkreises DeLiA und im Syndikat, außerdem war sie 2011 und 2012 Jury-Mitglied für den DeLiA-Literaturpreis und 2012 das Putlitz-Stipendium der 42er Autoren. Micaela Jary auf Facebook finden, oder aber, ihr besucht mal ihre Homepage

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  • Das Bild der Erinnerung

    Das Bild der Erinnerung

    Flocke09

    03. July 2014 um 20:50

    Eine Liebesgeschichte die tief berührt. Anna wird gebeten für ein sehr berühmtes Bild von Leo Reichenstein eine Expertise zu erstellen. Doch schon bald treten Fragen bei ihrer Recherche zur Herkunft des Bildes auf. Sie beginnt genauer zu forschen und wird zum Ende mit einer tollen Liebesgeschichte und ihrem eigenen Glück belohnt. In diesem Roman erhält man Eindrücke in das Leben der Berliner Bewohner nach dem zweiten Weltkrieg. In den Trümmern der Stadt wird deutlich wie sehr sich die Bürger nach Kleinigkeiten wie zum Beispiel Musik sehnen. Eine tolle Geschichte, obwohl man früh merkt worauf es hinausläuft.  

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  • Eine Reise in die Vergangenheit

    Das Bild der Erinnerung

    Haserl

    02. June 2014 um 09:42

    "Das Bild der Erinnerung" ist eines der besten Bücher die ich von Micaela Jary gelesen habe...und ich muss gestehen ich habe bereits einige von ihr gelesen. Ihr Schreibstil ist , wie erwartend, sehr gefühlsbetont.... sehr ausdrucksstark...expressiv..... diese Tiefe bei den Erzählungen...das ist genau das was mich an dieser Schriftstellerin so fasziniert. In diesem Buch geht es um 2 Erzählungsstränge, in unterschiedlichen Zeitebenen, die sich aber sehr gut ineinander verflechten. Die eine spielt in der Gegenwart...im momentanen München 2010. Der andere im Jahre 1946 in Berlin/ London. Gerade dieser Strang, 1946, gefiel mir ganz besonders gut. Man erfährt sehr viel über die Nachkriegszeit, die übrigens sehr gut recherchiert wurde, und über die Gegebenheiten einzelner Protagonisten. Sie fesselten mich sehr... Diese Geschichte war unheimlich spannend und durch die unvorhersehbaren Wendungen wurde der Spannungsbogen auch immer aufrecht erhalten....ich finde dass das gesamte Handlungsschema sehr facettenreich ist und die Dialoge zwischen den Protagonisten nicht Situationsbezogener sein konnte. Die kleine Liebesgeschichte, die sich zusätzlich darin verbirgt, rundete das gesamte Bild von dieser Erzählung grandios ab. Es ist ein wunderschönes Buch. Worum geht es: Anna Falkenberg ist eine alleinerziehende Mutter und Kunsthistorikerin in einem Münchner Auktionshaus. Von einer sehr betuchten Dame bekommt ihr Chef ein altes Bild, von dem Künstler Leo Reichenstein, zur Versteigerung angeboten. Anna hat den Auftrag erhalten, von diesen besagten Gemälde einer Expertise anzufertigen. Doch Anna beschleicht ein seltsames Gefühl und begibt sich auf ein Reise in die Vergangenheit. Ist dieses Bild wirklich ein Original?? Aber vor allem was wird Anna, bei ihren Recherchen, alles darüber erfahren... denn jede Sache/ Gegenstand hat seine eigene Vergangenheit die nur darauf wartet entdeckt zu werden. Mehr möchte ich nicht verraten... 5 Sterne von mir

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  • Nette Lektüre in zwei Zeitepochen

    Das Bild der Erinnerung

    Nady

    28. April 2014 um 20:06

    Gelesen: 29.Januar 2014 bis 05. Februar 2014 Klappentext: Sie sucht nach einem verschwundenen Gemälde – und entdeckt ein Familiengeheimnis und die große Liebe. Einem Münchner Auktionshaus wird ein Bild des berühmten impressionistischen Malers Leo Reichenstein angeboten, dass 70 Jahre als verschollen galt. Die junge Kunsthistorikerin Anna Falkenberg hat Zweifel an der Echtheit des Gemäldes. Ihre Nachforschungen führen sie zur Galerie Richardson in London. Der attraktive Oliver Richardson, der die Galerie leitet, rät Anna, sich an seinen Großvater Henry zu wenden. Oliver begleitet Anna auf ihrer Reise an die wildromantische Küste Cornwalls. Doch als Anna mit Henry Richardson spricht, ist sie zutiefst irritiert. Denn die Geschichte des Bildes führt in das besetzte Berlin der Nachkriegszeit zurück und scheint eng mit ihrer eigenen Geschichte verbunden zu sein. Rezension: Anna Falkenberg, alleinerziehende Mutter einer kleinen Tochter, arbeit in einem Münchner Auktionshaus. Als ihr Chef von einer Kundin ein altes Gemälde zum Verkauf angeboten bekommt, soll Anna das Bild auf die Echtheit überprüfen. Auf der Rückseite des Bildes befindet sich der Stempel einer Galerie in London. Anna nimmt sofort Kontakt per Mail auf. Doch die Antworten die sie von dort erhält sind unklar und dürftig, ja teilweise schon unverschämt. Doch Anna lässt sich nicht aufhalten und ruft den Geschäfts- führer in London an. Dieser behauptet, dass er keine Mails bekommen hat und auch die Antworten an Anna nicht selber geschrieben hat. Anna erzählt ihm von dem Bild und Oliver lädt Anna zu seinem Vater nach Cornwall ein, da er früher diese Galerie leitete und sicherlich weiß, ob er das Orginal an eine Frau Coleman verkauf hat. Doch dann wird Anna und ihre Familie bedroht, wenn sie weiterhin an der Echtheit des Bildes zweifele und nicht mit den Nachforschungen aufhören würde. Doch Anna reist nach London und erfährt von Olivers Vater die wahre Geschichte dieses Bildes. Meine Meinung: Man reist in diesem Buch in 2 verschiedene Zeitzonen. Einmal in das Leben von Anna Falkenberg im Jahr 2010 und dann in die Geschichte von Henry Richardson, Olivers Vater, und einem jungen Mädchen Fee nach Berlin, in die Nachkriegszeit 1946. Beide „Teile“ gestalten sich sehr interessant, obwohl ich eigentlich nicht gerne Bücher mit Kriegshintergrund lese. Micaela Jary hat es aber so geschickt geschrieben und es war natürlich für den Verlauf der Geschichte wichtig, um den Zusammenhang zu verstehen. Der Schreibstil von Micaela Jary hat mir gut gefallen, jedoch hat mich das Buch nicht völlig begeistert, was jedoch wahrscheinlich an den Kriegshinter-gründen der Nachkriegszeit, im damals besetzten Berlin, liegt.

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