Micaela Jary Die Bucht des blauen Feuers

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Inhaltsangabe zu „Die Bucht des blauen Feuers“ von Micaela Jary

Zwischen Europa und Afrika, Wüste und Meer: eine mitreißende Familiensaga vor exotischer LandschaftBerlin 1909: Als die junge Emma Thieme erfährt, dass ihre totgeglaubte Mutter in Südwestafrika lebt, macht sie sich auf die lange Reise. Begleitet wird sie von der Pianistin Dorothee von Hirschberg, die mehrere Konzerte in der Kolonie geben will. Auf dem Schiff lernen die beiden Frauen den charmanten Manfred von Paschen und den undurchschaubaren Ernst Keller kennen. Noch wissen Emma und Dorothee nicht, dass diese Männer ihr Leben verändern werden – und dass sie der Schlüssel zum Geheimnis um Emmas Mutter und einen verschwundenen Diamanten sind.

Mordverdacht, Schicksalsschläge, Misstrauen, Herzschmerz und Heulmaterial. Alles in allem: Schöne schlichte Sommerlektüre zum Sonnenbaden!

— Wonder_
Wonder_

Eine gelungene und lesenswerte Reise nach Südwestafrika

— zusteffi
zusteffi

Gelungene Geschichte, über eine Epoche und ein Land, welches ich noch nicht kannte

— dieben
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  • Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017

    Regenbogentänzer
    BlueSunset

    BlueSunset

    ACHTUNG! DIES IST EINE CHALLENGE UND KEINE VERLOSUNG ODER LESERUNDE! 
 ES GIBT KEINE BÜCHER ZU GEWINNEN!  Kunterbunte Regenbogen Challenge 2017 Ein neues Jahr bricht an und wir wollen es bunt und farbenfroh machen. Wie auch in den letzten Jahren, wird jeder Monat einer anderen Farbe gewidmet. Auch die Zusatzaufgaben kommen wieder zum Einsatz, jedoch in etwas anderer Form als bisher.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere  Farbe im Vordergrund. 
Lest dazu ein Buch, dessen Cover vorrangig in der vorgegebenen Farbe gehalten ist. Dabei gilt als Richtwert etwa 2/3 des Covers sollen in dieser Farbe sein. Die Farbbücher müssen im Monat der entsprechenden Farbe gelesen werden, sonst zählen sie nicht.    Es gibt noch  Zusatzaufgaben, die ihr in Kombination mit dem „Farbbuch“ lösen könnt. Diese Aufgaben sind (im Gegensatz zum Vorjahr) von Anfang bekannt und können beliebig mit den Farben kombiniert werden. Jede Zusatzaufgabe darf nur einmal gelöst werden!  Es gibt 13 Zusatzaufgaben, von denen ihr (logischerweise) nur maximal 12 lösen könnt (jeden Monat ein Buch). Warum ich 13 Aufgaben stelle? Weil ihr so etwas mehr Entscheidungsfreiraum habt.  Die Zusatzaufgaben MÜSSEN in Kombination mit einem Farbbuch gelesen werden - Lest ihr ein Buch, das nur die Zusatzaufgabe erfüllt, zählt dies leider nicht.  Zusatzaufgaben dürfen nachträglich nicht getauscht werden! Einmal gelöst, ist die Aufgabe aus dem Spiel.  Es gelten für diese Challenge alle Bücher, die mehr als 100 Seiten haben (es gilt immer die von euch gelesene Ausgabe).  Punkte  Für jedes  Farbbuch, das im richtigen Monat gelesen wurde gibt es  1 Punkt.  Für jede  Zusatzaufgabe, die in Kombination mit einem Farbbuch gelesen wurde gibt es noch  +1 Punkt.  Somit kann man im Monat maximal 2 Punkte bekommen.  BEISPIEL April: Grün  Ich lese „Zeitenzauber - Die goldene Brücke“ von Eva Völler.  Damit bekomme ich 1 Punkt für die Farbe.  Zusätzlich erfüllt es das Kriterium „Von einer Frau geschrieben“. Dafür erhalte ich ebenfalls 1 Punkt.  Damit habe ich im April insgesamt 2 Punkte gesammelt.  FARBEN Januar : Bunt Februar : Weiß März :  Gelb April : Grün Mai: Metallic / Glitzer Juni : Blau Juli : Lila / Violett August : Rosa / Pink September : Rot Oktober : Orange November : Braun Dezember : Schwarz ZUSATZAUFGABEN 1 ) Ein Buch, das verfilmt wurde. 2) Ein Buch, das mehr als 550g wiegt. 3) Ein Buch mit einem Tier oder einer Pflanze auf dem Cover. 4) Ein Buch, das in Afrika, Asien oder Südamerika spielt. 5) Ein Buch mit Feuer oder Wasser auf dem Cover oder im Titel.  6) Ein Buch, dessen Autor mindestens 3 weitere Bücher veröffentlicht hat.  7) Ein Buch mit einer Zahl im Titel. 8) Ein Buch eines Autors, von dem du noch nichts gelesen hast. 9) Ein Buch, das vor 1950 erstmalig erschienen ist. 10) Ein Buch, das einen Preis gewonnen hat (nennt den Preis). 11) Ein Buch, das von einer Frau geschrieben wurde. 12) Ein Klassiker  13) Ein Buch, das der zweite Teil einer Reihe ist WIE MACHE ICH MIT?  Erstellt einen Sammelbeitrag im Unterforum „Sammelbeitrag“ (BITTE NICHT UNTER „Bewerbung“!)  Schickt mir den Link zum Sammelbeitrag bitte in einer Nachricht!  Lest fleißig eure Bücher und sammelt Punkte! Tragt diese anschließend in euren Sammelbeitrag ein. Ihr könnt jederzeit in diese Challenge einsteigen, könnt aber nur ab dem aktuellen Monat mitmachen.  Noch Fragen?  Dann stellt diese gerne bei „Fragen & Antworten“. Antworten zu bereits gestellten Fragen werde ich dort im ersten Beitrag sammeln.  Seid ihr euch unsicher, ob euer Buch die Farbvorgabe erfüllt? Dann schaut im entsprechenden Thema nach. Dort tummeln sich viele liebe, hilfsbereite Menschen, die euch gerne weiterhelfen.  In den Monatsthemen könnt ihr euch zudem auch gerne über die Zusatzaufgaben, etc. austauschen.  Alles klar?  Dann freue ich mich, dass ihr dabei seid und wünsche euch ein farbenfrohes Jahr 2017!  Teilnehmerliste:  Aramara ban-aislingeach BeEe26 BlueSunset  booksvillavintage _Buchliebhaberin_ Car_Pe ClaraOswald Code-between-lines EnysBooks Gutti93 janaka  Johanna_Jay  Joo117 josie28 JulesWhetherther Kady katha_strophe kleinechaotin Kodabaer Kuhni77 LadySamira091062 lesebiene27 LostHope2000 louella2209 LubaBo mareike91  Mirijane MissSnorkfraeulein Mrs_Nanny_Ogg Nelebooks  papaverorosso PMelittaM Ponybuchfee QueenSize  sansol ScheckTina SomeBody StefanieFreigericht stebec sursulapitschi Talathiel Vucha zhera

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  • Nette Sommerlektüre

    Die Bucht des blauen Feuers
    Wonder_

    Wonder_

    11. June 2016 um 10:14

    Nun, was soll man sagen... Auf gehts nach Afrika! (Und nicht in diese Tropenbucht auf dem Cover, wo auch immer das ist. Lüderitz ist dann doch eher... bisschen staubig angehaucht.) Nach dem Tod ihres Vaters findet Emma Briefe ihrer angeblich verstorbenen Mutter in dessen Schreibtisch. Oh Klischee, Klischee! Und es bleibt nicht das Letzte. Aber das ist auch egal, zum schön in der Sonne wälzen und zum Fernweh beruhigen kommt das doch gerade recht. Sind wir mal ehrlich. Jeder meckert über Klischees und typische Handlungsstränge. Aber es gibt ja wohl einen Grund, dass das so gut läuft :P Jedenfalls, Emma verduftet nach Afrika, um endlich ihre Mutter wiederzusehen. Durch ein paar wirklich geschickte Zufälle reist sie gemeinsam mit Dorothee von Hirschberg dorthin, die wohl eher als schmuckes Beiwerk zu betrachten ist. (Und dabei reichlich weinerlich), wobei auch Emma nicht gerade die Draufgängerin schlechthin ist. Aber hey, wir befinden uns 1909, da ist man wohl noch etwas beschränkt, äääh verklemmt. Der eigentliche Grund, weshalb Emma sie begleiten soll, ist jedoch schnell vergessen und wird auch nicht mehr wichtig. Denn was passiert? Reibt euch die Hände, jetzt kommen die Herren ins Spiel! Manfred von Paschen, der schleimige, schmierige Charmeur, auf den natürlich alle abfahren, der aber mit einer solchen Aura des Bösen belegt wird, dass man nur das kleine Teufelchen auf seinem Lavateich rumhopsen sieht. Vorsicht, Ladies! Noch nie einen Ratgeber über Bad Boys gelesen? Ach nein. 1909. Ich vergaß. Aber auch Ernst Keller hat etwas zu verbergen... In Afrika angekommen wird dann noch eine Ladung Drama geboten und natürlich der Traummann und Retter in der Not vor den bösen bösen Buben! Mordverdacht, Schicksalsschläge, Misstrauen, Herzschmerz und Heulmaterial. Alles in allem: Schöne schlichte Sommerlektüre zum Sonnenbaden!

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  • Die Reise zur totgeglaubten Mutter

    Die Bucht des blauen Feuers
    zusteffi

    zusteffi

    07. June 2016 um 14:35

    Emmas Vater stirbt bei einem Unfall. Bei der Verwaltung der Erbangelegenheiten findet sie Briefe von ihrer totgeglaubten Mutter. Diese lebt und hat ihr regelmäßig geschrieben. Doch warum hat ihr Vater ihr nicht die Wahrheit gesagt und ihr die Briefe verschwiegen?Emma wagt das Abenteuer und reist mit dem Schiff nach Südwestafrika, mit der Hoffnung Antworten auf ihre Fragen zu erhalten.Das Buch hat mich überzeugt. Der Schreibstil ist wie von Micaela Jary gewohnt flüssig und die bunten Schilderungen sind sehr schön zu lesen.Die Welt rund um 1909 wurde für mich sehr bildreich und verständlich aufgezeigt und hat viele tolle Eindrücke geliefert.Die Charaktere waren sehr unterschiedlich, teils sehr sympathisch, teils genau das Gegenteil. Aber alle gemeinsam haben eine sehr schöne Geschichte unterstützt, die gelesen werden sollte!Mein Fazit:Micaela Jary lohnt sich wie immer und muss gelesen werden!

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  • Micaela Jary - Die Bucht des blauen Feuers

    Die Bucht des blauen Feuers
    Aoibheann

    Aoibheann

    19. May 2016 um 20:59

    Micaela Jary hat mich in diesem Jahr mit ihren beiden Romanen über eine Hamburger Reederfamilie sehr begeistern können. Als ich über dieses Buch "gestolpert" bin, habe ich daher nicht lange zögern müssen!Für mich ist die Autorin eine tolle Erzählerin. Sie hat es auch mit diesem Buch geschafft mich zu überzeugen. Sie erzählt ihre Geschichte in einer sehr charmanten Leichtigkeit und schafft es dabei auch scheinbar langweilige Passagen (wie etwa eine lange Schifffahrt) interessant und unterhaltsam zu schildern. Auch die Beschreibungen der jeweiligen Landschaften, sei es nun auf See oder später in Afrika, schaffen lebendige und wunderbar vorstellbare Bilder. Ohne dabei zu ausufernd zu werden, was ich persönlich gar nicht hoch genug anrechnen kann!Die Familiengeschichte ist leicht und unterhaltsam und ,ja , letztlich doch recht vorhersehbar. Trotzdem ist das Gesamtbild für mich einfach stimmig. Das ergibt einen tollen Roman, dem ich von Herzen gerne 4 Sterne vergebe.

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  • Leserunde zu "Sterne über der Alster" von Micaela Jary

    Sterne über der Alster
    aba

    aba

    Familiengeheimnisse und hanseatisches Flair in Hamburgs nobelsten Viertel Habt ihr Lust auf eine Reise ins herrschaftliche Hamburg am Anfang des 20. Jahrhunderts? In ihrem neuen Roman "Sterne über der Alster" öffnet uns die erfolgreiche Autorin Micaela Jary die Türen der luxuriösen Villa einer angesehenen Hamburger Unternehmerfamilie am Harvestehuder Weg, der Prachtstraße Hamburgs schlechthin. Aber nicht alles ist perfekt in dieser Familie ... die turbulenten Zeiten und drohende Skandale hinterlassen auch bei den Aristokraten ihre Spuren. Seid ihr neugierig geworden? Dann dürft ihr diese Leserunde nicht verpassen! Zum Inhalt Inmitten der Revolution 1918 bedroht die Hamburger Reederfamilie Dornhain ein Skandal. Klara, das Hausmädchen, soll die illegitime Tochter des kürzlich verstorbenen Familienoberhaupts sein. Eine schnelle Heirat wäre die Lösung, doch Klaras Verlobter ist in der Kriegsgefangenschaft in Sibirien verschollen. Die Furcht, von der alten Patriarchin ausgerechnet zu Weihnachten vor die Tür gesetzt zu werden, ist groß. Klara hofft auf die Hilfe von Ellinor Dornhain, der ältesten Tochter. Doch die muss um das wirtschaftliche Überleben der Reederei kämpfen, deren Zukunft in den Sternen über der Alster geschrieben steht... Leseprobe Zur Autorin Micaela Jary wurde als Tochter des Filmkomponisten Michael Jary in Hamburg geboren. Sie wuchs in der Welt des Kinos und der Musik auf und arbeitete als Zeitungsredakteurin, ehe sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Seit vielen Jahren schreibt sie nun erfolgreich Bücher. Durch ihren Vater lernte sie viele Größen des Swing der 30er- und 40er-Jahre persönlich kennen, die sie zu dem Roman "Wie ein fernes Lied" inspirierten. Sie lebte lange in Paris und wohnt heute mit Mann und Hund in Berlin und München. Seid ihr bereit für hanseatisches Flair und stürmische Ereignisse im vornehmen Hamburg nach dem Ersten Weltkrieg? Zusammen mit dem Piper Verlag verlosen wir 25 Exemplare von "Sterne über der Alster" unter allen, die Lust haben, diesen atmosphärischen Roman im Rahmen einer Leserunde zu lesen, besprechen und rezensieren. Was  ihr dafür tun müsst? Bewerbt euch* über den blauen "Jetzt bewerben"-Button und beantwortet bis zum 15.11. auf diese Frage: Eine Nobelvilla an der Außenalster im Hamburg. Das ist die Kulisse von Micaela Jarys Roman. Würdet ihr gerne so einen Prachtbau euer Zuhause nennen. Oder würdet ihr lieber einem Penthouse mitten in der Stadt vorziehen? Ich bin gespannt auf eure Antworten und wünsche euch viel Glück! * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen und aktiven Teilnahme am Austausch in allen Leseabschnitten der Leserunde - am besten innerhalb von vier Wochen nach Erhalt des Buches - sowie zum Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung für eine Leserunde schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlicht haben. Bitte beachtet, dass wir nur Gewinne nur innerhalb Europas und nur einmal pro Haushalt verschicken.

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  • Leserunde zu "Das Haus am Alsterufer" von Micaela Jary

    Das Haus am Alsterufer
    TinaLiest

    TinaLiest

    Familiengeheimnisse, der Große Krieg, Liebe und Schicksal - das alles beinhaltet der neue Roman von Micaela Jary, der im Juli bei Goldmann erscheint. Voller Gefühl und Spannung hat "Das Haus am Alsterufer" somit alles, was man für einen perfekten Start in einem Sommer voller unterhaltsamer Lesestunden braucht! Autorin Micaela Jary wird die Leserunden begleiten und mit euch über ihren neuen Roman diskutieren! Mehr zum Buch: Hamburg 1911: Nur widerstrebend stimmt der verwitwete Reeder Victor Dornhain der Heirat seiner Tochter Lavinia mit dem Architekten Konrad Michaelis zu. Niemand in der Familie ahnt, dass Lavinias Schwester, die Malerin Nele, ihren Schwager liebt. Etwa zeitgleich wird die 16-jährige Klara Tießen als Hausmädchen bei Dornhains eingestellt. Nur Victor Dornhain und seine Mutter Charlotte wissen, dass Klara sein illegitimes Kind ist. Drei Jahre später bricht der Große Krieg aus und verändert alles: In der Tragödie erkennt Lavinia ihre wahre Bestimmung, Klara findet auf der Suche nach ihrer unbekannten Mutter den Mann ihres Lebens, und das Schicksal seiner Familie wird für den Reeder zu einer Frage der Ehre ... Hier geht's zur Leseprobe! Mehr zur Autorin: Micaela Jary wurde am 29. Juli 1956 in Hamburg geboren. Freunde der Familie verbürgen sich für die Legende, nach der ihr Vater Michael Jary beim ersten Blick auf das Neugeborene gesagt haben soll: "Die wird mal Schriftstellerin!" Sie schrieb bereits mit 14 Jahren ihren ersten historischen Roman, studierte ein paar Jahre später in München Englisch und Italienisch und absolvierte ein Volantariat bei einer Zeitung. Nach jahrelanger, erfolgreicher Arbeit als Redakteurin bei den verschiedensten Zeitungen veröffentlichte sie 1993 endlich ihren erstes Sachbuch über die deutsche Filmgeschichte, danach ging es weiter mit Sach- und Kinderbüchern sowie natürlich den historischen Romanen, mit denen sie ihre Leser und Leserinnen bis heute begeistert. Möchtet ihr gerne sommerliche Lesestunden mit Familie Dornhain im Hamburg des 20. Jahrhunderts verbringen und in einen gefühlvollem Roman voller Liebe und Schicksal schwelgen? Dann verratet uns einfach, warum ihr das Buch gerne lesen möchtet und bewerbt euch somit gleich für eines der 30 Leseexemplare zu "Das Haus am Alsterufer" von Micaela Jary, die wir gemeinsam mit Goldmann für eine Leserunde mit der Autorin vergeben. *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zur zeitnahen Teilnahme in allen Abschnitten der Diskussion und zum Verfassen einer abschließenden Rezension

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  • Ein Leben am anderen Ende der Welt

    Die Bucht des blauen Feuers
    Katzenpersonal_Kleeblatt

    Katzenpersonal_Kleeblatt

    12. October 2013 um 16:24

    Erst nach dem Emmas Vater bei einem Unfall zu Tode kommt, erfährt sie, dass ihre Mutter nicht, wie sie immer geglaubt hatte, tot ist, sondern dass sie in Südwestafrika lebt. Im Nachlass ihres Vaters findet sie an sich adressierte Briefe ihrer Mutter, die sie nie zu Gesicht bekommen hat. Während sie noch überlegt, wie es mit dem Fotoatelier ihres Vaters weiter gehen soll, lernt sie die Pianistin Dorothee von Hirschberg kennen. Diese will mit ihrem Vater nach Südwestafrika fahren, um dort von ihrer Krankheit zu genesen und Konzerte zu geben. Da sie dort ihre Reise mittels Fotos dokumentieren möchte, fragt sie Emma, die ebenfalls etwas von Fotografie versteht, ob sie nicht gemeinsam die Reise machen wollen. Auf dem Schiff lernen sie Manfred von Paschen kennen, der beide Frauen nachhaltig beeindruckt, obwohl er viel älter als sie beide ist. Er und Ernst Keller haben ihre eigenen Gründe, die Fahrt nach Südwestafrika anzutreten ... Wieder einmal mehr versteht es die Autorin Micaela Jary, den Leser mit ihrem Roman zu fesseln und ihn in eine unbekannte Welt vergangener Zeit zu entführen. Ihr Roman führt den Leser ins Jahr 1909, beginnend in Berlin und mit dem Tod von Emmas Vater. Nachdem es ein Kennenlernen der Protagonisten gab, wurde der Schauplatz auf ein Schiff verlegt, welches sich auf den Weg nach Deutsch-Südafrika, dem heutigen Namibia, befindet.  Beide Frauen verlieben sich in den undurchsichtigen Manfred von Paschen, aber welches Spiel genau er spielt, ist recht lange nicht erkennbar.  Dann endlich in Südwestafrika angekommen, verläuft das Leben der beiden Frauen nicht so, wie sie es sich erträumt haben, das Schicksal schläft nämlich nicht. Die Autorin hat auch für diesen Roman wieder wie gewohnt akribische Recherchearbeit geleistet. Mich persönlich hat sie mit Wissen bereichert. Die Kolonialzeit hat mich bisher nicht weiter berührt und schon gar nicht in Afrika. Aber das Hintergrundwissen, das Micaela Jary hier recherchiert hat, bezüglich der Rohdiamanten, war dann doch schon ausgesprochen interessant. In einem Teil der Welt zu wohnen, wo man sich nur bücken muss, um die Diamanten zu bergen, zieht natürlich nicht nur rechtschaffende Leute an. Aber auch mit der Welt der Fotografie hat sich die Autorin auseinandergesetzt und lässt den Leser daran teilhaben. Der Autorin gelingt es mühelos, den Leser in die jeweiligen Örtlichkeiten hineinzuversetzen. Ihre bildliche Wiedergabe macht es dem Leser leicht, sich dort ebenfalls wohl zu fühlen. Berlin in einer längst vergangenen Zeit zu erleben, hat schon etwas faszinierendes an sich, aber erst nach den Beschreibungen von Afrikas Landschaft in der Lüderitzbucht möchte man sich auf den Weg machen, um genau das auch in natura sehen zu können.   Dieses Buch ist ein fantastischer Roman mit interessanten Charakteren, die immer für eine Überraschung gut sind und der an verschiedenen Handlungsorten spielt, deren Umfeld und Geschichte sehr gut recherchiert wurden. Ein Buch, das ich für absolut empfehlenswert halte.

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  • Micaela Jary - Die Bucht des blauen Feuers

    Die Bucht des blauen Feuers
    HelgaR

    HelgaR

    30. September 2013 um 13:49

    Emma Thieme ist Fotografin in Berlin 1909. Als ihr Vater stirbt, findet sie Briefe ihrer Mutter, die angeblich Selbstmord begangen hat, aber in Wirklichkeit in Deutsch-Südwestafrika lebt. Sie hat vor zwölf Jahren die Familie verlassen und Emma hat nie etwas darüber erfahren, weder von ihrem Vater, noch in den Briefen der Mutter, die sie nun alle ungeöffnet gefunden hat. In einem befinden sich sogar Diamanten, die ihr die Mutter geschickt hat, damit sie zu ihr reisen kann. Im Fotoladen lernt sie die Pianistin Dorothee von Hirschberg kennen, die in Südwestafrika ein Konzertengagement hat. Sie reist mit ihrem Vater, hat aber Tuberkulose und bietet Emma an, sie als Fotografin zu begleiten und Emma stimmt zu. Auf dem Schiff lernen die beiden Frauen Manfred von Paschen und Ernst Keller kennen, ohne zu wissen, dass die ihr Leben noch verändern werden. Ihre Mutter Constanze hat in Südwestafrika ein kleines Häuschen und das Café Emma, nach ihrer Tochter benannt, sowie einige gute Freunde. Sie freut sich natürlich riesig endlich ihre Tochter in die Arme schließen zu können, aber da gibt es natürlich noch immer das große Geheimnis, warum sie ihre Familie verlassen hat. Einen Teil der Geschichte nimmt auch der Diamantenhandel ein und das Leben in Südwestafrika, welches von der Autorin sehr gut recherchiert wurde. Auch wenn anfangs noch alles ziemlich ruhig beginnt, so nimmt die Geschichte dann doch an Spannung zu und artet sogar in einem kleinen Krimi aus. Die Personen sind sehr gut gezeichnet und haben zum Teil auch sehr starke Charaktere. Das Buch lässt sich flüssig lesen, hat noch ein sehr interessantes Nachwort sowie eine ausführliche Zeittafel und nicht zu vergessen ein wunderschönes Cover. Es hat mir gut gefallen, sowie auch schon „Sehnsucht nach Sansibar“ und daher freue ich mich schon auf das neue Buch „Das Bild der Erinnerung“.

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  • Ganz nette Idee, die Umsetzung war jedoch etwas langatmig

    Die Bucht des blauen Feuers
    LettersFromJuliet

    LettersFromJuliet

    22. August 2013 um 15:47

    Inhalt Berlin 1909. Die junge Emma Thieme macht sich auf den Weg nach Südwestafrika, um ihre totgeglaubte Mutter zu suchen. Ihr Vater ist vor kurzem verstorben und hat ihr all die Jahre verschwiegen, dass ihre Mutter ausgewandert ist. Die Pianistin Dorothee von Hirschberg soll in den Kolonien auftreten und braucht dafür einen Fotografen der dies dokumentiert, ihre Wahl fällt auf Emma. Zusammen mich sich auf die Reise und treffen auf dem Schiff Manfred von Paschen und Ernst Keller. Der eine ist ein ziemlicher Aufschneider und sehr charmant, der andere ist eher verschlossen. Emma und Dorothee wissen noch nicht, dass diese beiden Herren etwas mit Emmas Mutter zu tun haben. Meine Meinung Der Klappentext klingt recht vielversprechend, das Cover ist wunderschön, umso enttäuschter war ich von dem Buch. Es war definitiv nicht schlecht, aber ich hatte mehr erwartet. Es vergehen sehr viele Seiten bis die Reisegruppe endlich in Südwestafrika ankommt und erst da nimmt die Geschichte an Fahrt auf und wird spannend. So langatmig die Reise ist, desto schnelllebiger wird die Handlung in der Kolonie – zu schnell geht diese Zeit vorbei. Hier hätte die Autorin sich wirklich etwas mehr Zeit lassen können. Der Schreibstil war in Ordnung, aber ich kenne viele Autoren, bei denen mich der Schreibstil mehr anspricht. Zumal es viele Stellen gab, die mir zu langweilig waren. Mir gefallen sowohl Emma, als auch Dorothee recht gut. Dorothee ist das verwöhnte Töchterchen, was eine Menge Geld mit ihren Auftritten als Pianistin verdient. Allerdings ist sie schwer krank und so wird ihr Glück getrübt. Emma ist dagegen recht robust und wild entschlossen ihre Mutter zu finden. Manfred von Paschen war mir zu anstrengend, da er ziemlich schmierig, aalglatt und aufdringlich ist. Die Geschichte wird nicht nur aus Emmas und Dorothees Perspektive erzählt, sondern auch aus der von Emmas Mutter, was ich sehr interessant fand, da man sie so besser verstehen konnte. Insgesamt war das Buch ganz nett, wird mir aber nicht wirklich in Erinnerung bleiben. “Sehnsucht nach Sansibar” habe ich auch noch zu Hause, wobei ihr hier auch schone weniger begeisterte Meinung gehört habe. Hoffentlich wird das Buch besser bzw. weniger enttäuschend. Fazit Ganz nette Idee, die Umsetzung war jedoch etwas langatmig mit einem zu schnellen Ende. Dafür haben mir die Charaktere größtenteils recht gut gefallen.

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  • Gefährliche Diamanten

    Die Bucht des blauen Feuers
    Eliza08

    Eliza08

    18. August 2013 um 20:15

    Auch diesmal entführt uns Micaela Jary nach Afrika und doch ist diese Reise so anders, als die erste Reise nach Sansibar. Für mich war diese Reise intensiver, aufregender und spannender und das lag an vielen Komponenten. Die beiden Protagonistinnen Emma Thieme und Dorothee von Hirschberg könnten nicht unterschiedlicher sein, doch ein gemeinsames Vorhaben schweißt die beiden jungen Frauen zusammen. Dorothee plant eine Konzertreise nach Afrika, gleichzeitig erhofft sie sich durch das Klima etwas Erholung von ihrem Lungenleiden. Emma hat nach dem Tod ihres Vaters erfahren, dass ihre Mutter, die sie für tot hielt, in Deutsch-Südwestafrika lebt. Sie will unbedingt ihre Mutter wiedersehen und verstehen, was damals wirklich passiert ist. Emma und Dorothee werden von Manfred von Paschen und Ernst Keller begleitet, die beiden jungen Männer konkurrieren um die Gunst der Frauen. Während Manfred von Paschen den charmanten und weitgereisten Weltenbummler gibt, ist Ernst Kellers Verhalten zunehmend undurchschaubarer. Welches Geheimnis trägt er wohl mit sich herum? Letztlich sind beide Männer der Schlüssel zum Geheimnis von Emmas Mutter und den verschwundenen Diamanten. Besonders gut hat mir der Kontrast der Figuren gefallen, sehr schnell hat man seinen Liebling unter den Figuren gefunden und fiebert in einer ganz besonderen Weise mit ihm oder ihr. Der Handlungsstrang ist sehr straff konzipiert, sodass kaum Langeweile beim Lesen aufkommt und man nach etwas mehr als 400 Seiten enttäuscht ist, dass das Buch schon zu Ende ist. Das Geheimnis um Emma und ihre Mutter ist gut konstruiert. Es werden viele Andeutungen gemacht, sodass man als Leser miträtseln kann. Interessant fand ich die Geschichte der Diamanten. Man erfährt etwas über die Schürfrechte, die Gesetze des Deutschen Reichs und wie die Menschen versucht haben diese zu umgehen. Es ist wirklich erstaunlich, dass man einfach am Strand entlang gehen konnte und mit Glück Rohdiamanten finden konnte. Das Ende kam für mich ein bisschen plötzlich, ich hätte hier gerne noch etwas mehr erfahren. Möchte aber hier nicht zu genau werden, da ich sonst vielleicht zu viel verraten würde. Auf jeden Fall wieder ein schöner Love & Landscape-Roman, der eine Reise nach Deutsch-Südwestafrika wert ist.

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  • Rezension zu "Die Bucht des blauen Feuers" von Micaela Jary

    Die Bucht des blauen Feuers
    Lesegenuss

    Lesegenuss

    20. January 2013 um 10:13

    „Das Schicksal bestimmt deinen Weg, doch nicht immer wird er gerade sein.“ --- Berlin - 1909 – Emmas Vater, Theodor Thieme, war gestorben. Zur falschen Zeit am falschen Ort, könnte man meinen. Er war eins von den Opfern des Motorradunfalls auf der Rennbahn im Alten Botanischen Garten. Theodor Thieme führte bis dahin ein Photographisches Atelier. Emma war bis zum Tag der Beerdigung der Meinung, dass es ihnen gut ging, doch dem ist nicht so. Ebenfalls wird sie an demselben Tag mit der Tatsache konfrontiert, dass ihre Mutter noch lebt, jedenfalls hatte ihr Vater nie eine Todeserklärung beantragt. Warum nicht? Eine Frage, dessen Antwort Emmas Leben in eine neue Richtung lenken wird. Dorothee von Hirschberg, die zweite Hauptcharaktere, eine bekannte Konzertpianistin, die Geldquelle für ihren Vater. Hans von Hirschberg läßt nichts unversucht, trotz des Wissens um die Lungenkrankheit seiner Tochter, und hat eine Reise nach Afrika – Deutsch-Südwest geplant. Zu der damaligen Zeit waren gerade die Meldungen der ersten Diamantenfunde bekannt geworden. Ende des 19. Jahrhunderts hatte der Reichskanzler Bismarck dem Lüderitzland den Schutz des Deutschen Reiches gewährt. Noch heute finden sich viele kleine Orte mit deutschen Namen in Südafrika. Zurück zu Dorothee. Nicht wissend um den Tod des Theodor Thieme sucht sie das Atelier auf. Sie benötigt neue Portraitfotos. Dort treffen die beiden Frauen aufeinander – und kommen sich näher. Emma ist beim Stöbern der Schubladen ein Brief ihrer Mutter in die Hände gefallen (S. 34 „Lüderitzbucht, 21. 7. 08 – Deutsch – Südwestafrika – gerichtet an Emma als Empfänger, Absender Constanze Thieme .. )“ Nun war klar, warum ihr Vater die Todeserklärung nicht beantragt hatte. Doch der Brief birgt eine noch viel größere Überraschung. Wie Konfetti, so steht es im Buch, fallen winzig kleine Steine aus dem Umschlag, dem dünnen Blatt Papier – Rohdiamanten. „Die Bucht des blauen Feuers“, eine faszinierende Geschichte zweier so unterschiedlichen Frauen, die nunmehr sich gemeinsam auf die Reise nach Südafrika begeben. Aber nicht nur die Frauen erleben eine besondere Reise, die Autorin fesselt den Leser derart an ihre Geschichte und bringt sie auf eine ganz besondere Art in die Vergangenheit. Denn auch diese Zeit gehört zur deutschen Geschichte. Leider viel zu schnell vergessen. Die Autorin hat intensiv recherchiert und das Ergebnis liest sich in dem Buch „Die Bucht des blauen Feuers“. In der sehr ausführlichen Fußnote erzählt Micaela Jary über den Anfang einer Idee, den ausführlichen Recherchen, den Orten ihrer Quellen. Ich wäre sehr gern auf diesen Wegen mit dabei gewesen. Von dem Buch „Die Bucht des blauen Feuers“ geht eine wahre Faszination aus, der man sich nicht entziehen kann. Dieses Stück Berlin in mir kam wieder an die Oberfläche und trug sicherlich mit dazu bei, dass ich mich so wohlgefühlt habe. Abgerundet wird das Buch durch die abschließende Zeittafel, die im Jahre 1486 beginnt und 1990 mit der Erklärung zur Unabhängigkeit der Republik Namibia schließt. „Nach dem Buch ist vor dem Buch“, und dies wird sicherlich nicht der einzig gelesene Roman von der Autorin Micaela Jary für mich gewesen sein. Meine absolute Leseempfehlung.

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  • Rezension zu "Die Bucht des blauen Feuers" von Micaela Jary

    Die Bucht des blauen Feuers
    allegra

    allegra

    31. December 2012 um 18:36

    Inhalt Mit „Die Bucht des blauen Feuers“ entführt uns Micaela Jary in ein relativ wenig bekanntes Land – in die Kolonie Deutsch-Südwestafrika , dem heutigen Namibia. Die junge Emma Thieme, die gerade ihren Vater verloren hat, erfährt, dass ihre totgeglaubte Mutter in DeutschSüdwest lebt. Sie ergreift die Gelegenheit, die bekannte Pianistin Dorothee von Hirschberg als Fotografin auf ihre Konzertreise zu begleiten, die sie nach Lüderitzbucht, der Hauptstadt von Deutschsüdwest führt. Dort sind vor Kurzem Diamantenvorkommen gefunden worden und inzwischen herrscht ein regelrechtes Diamantenfieber. Die beiden Frauen werden von Dorothees Vater, dem charmanten Manfred von Paschen sowie dem Reiseschriftsteller Ernst Keller auf der langen Schiffsreise begleitet. Die Überfahrt sowie die Ankunft in Lüderitzbucht verlaufen durchaus ereignisreich und die beiden Frauen finden durch ihre Reise zu sich selber und lernen interessante Männer kennen. Meine Meinung „Die Bucht des blauen Feuers“ ist ein leicht zu lesender Auswandererroman, der nicht nur große Gefühle sondern auch Spannungsmomente beinhaltet. Die Hauptfiguren werden anschaulich beschrieben und charakterisiert. Die beiden jungen Frauen erscheinen einem bisweilen etwas blauäugig und naiv, angesichts ihres bisher durch ihre Väter beschützten Lebens, ist das aber durchaus glaubwürdig. Den geheimnisvollen Glanz eines geschliffenen Diamanten bezeichnet man häufig als „blaues Feuer“, das sich im Titel des Buches niederschlägt. Man erfährt im Buch einiges über den Diamantenhandel, aber ich hätte von diesem Feuer gerne etwas mehr gelesen. Bei mir ist der Funke der Faszination für Diamanten leider nicht so gesprungen, wie ich es mir gewünscht hätte. Die Reise von Berlin an den südlichen Zipfel Afrikas durchläuft viele verschiedene Klimazonen, die sich auch auf die Befindlichkeit der Figuren individuell auswirkt. Man spürt, dass Micaela Jary das sehr sehr gut recherchiert hat. Auch das neblige Klima von Lüderitzbucht und die Eintönigkeit der Wüstenlandschaft ist sehr gut eingefangen. Mein Fazit Das vorliegende Buch hat mir ein noch unbekanntes Kapitel der deutschen Kolonialgeschichte vor Augen geführt. Ich habe mich mit dem Buch gut unterhalten gefühlt und konnte etwas vom stressigen Alltag abschalten. Da ich reine Liebesromane vor egal welcher Kulisse nicht so mag, war ich sehr froh, dass dieser Aspekt zwar durchaus zum Zug kommt, aber das Buch auch besticht mit sehr interessanten und undurchsichtigen Figuren, die die Spannung bis zum Schluss aufrecht erhalten.

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  • Rezension zu "Die Bucht des blauen Feuers" von Micaela Jary

    Die Bucht des blauen Feuers
    merlin78

    merlin78

    28. November 2012 um 09:01

    Berlin, 1909. Kurz nach dem Tod des Vaters fallen Emma Thieme Briefe von ihrer angeblich verstorbenen Mutter Constanze in die Hände. Sollte diese nach zwölf Jahren doch noch am Leben sein? Und dazu in Afrika, in der Lüderitzbucht? Zusammen mit einem Brief hat Constanze ihrer Tochter Rohdiamanten geschickt, die diese versucht, in Berlin zu Bargeld zu machen. Von dem erworbenen Geld möchte sich Emma ein Ticket für die Überfahrt kaufen, denn nun möchte sie ihre Mutter endlich wiedersehen. Mit dem gleichen Schiff reist auch die Pianistin Dorothee von Hirschberg in Begleitung ihres Vaters Hugo nach Lüderitzbucht. Dorothee hat sich schon vor der Abfahrt aus Deutschland in den Mitreisenden Manfred von Paschen verguckt, der ebenfalls als Endziel die Lüderitzbucht hat. Jedoch ahnen weder Dorothee noch Emma, dass Manfred von Paschen eine Vergangenheit hat, die ihn mit Constanze Thieme, Emmas Mutter, in Verbindung bringt. Eine romantische Erzählung findet sich auf den Seiten des Buches wieder. Mit angenehmen Worten schafft es die Autorin, eine lebendige Kulisse zu erschaffen und den Leser glaubhaft in eine andere Zeit und in ein anderes Land zu versetzen. Die Hauptprotagonistin Emma Thieme bietet dabei eine feste Größe, die zum Mittelpunkt des Geschehens wird. Sie ist eine sympathische junge Frau, die noch verunsichert ist und einen Platz in der Welt sucht. Ihre Gefühlswelt wird dabei solide veranschaulicht und für den Leser logisch erklärt. Auch die anderen Charaktere werden präzise beschrieben und durch einen steten Wechsel in der Erzählperspektive fällt es leicht, auch zu ihnen einen guten Bezug aufzubauen. Die Handlung selbst ist chronologisch aufgebaut und bietet einen nachvollziehbaren Verlauf. Die "Bucht des blauen Feuers" ist nach "Sehnsucht nach Sansibar" inzwischen der zweite Roman aus der Feder der Autorin Micaela Jary. Im handlichen Taschenbuchformat beim Goldmann-Verlag erschienen, bietet es auf etwa 416 Seiten gute Unterhaltung. Fazit: Eine gute Geschichte, die viel Raum für Spekulationen bietet. Sympathische Charaktere, die den Leser überzeugen und ein wenig Romantik vor afrikanischer Kulisse. Wenn mich das Buch auch nicht vollkommen begeistern konnte, so bietet es dennoch die Möglichkeit, sich in eine andere Welt versetzen zu lassen und dem Winter für ein paar Lesestunden zu entfliehen.

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  • Rezension zu "Die Bucht des blauen Feuers" von Micaela Jary

    Die Bucht des blauen Feuers
    Aleena

    Aleena

    10. November 2012 um 10:25

    Emma lebt mit Ihrem Vater in Berlin des Jahres 1909.Der Vater betreibt ein Photoatelier in Berlin und ist sehr bekannt für seine Bilder. Doch das Schicksal schlägt zu und der Vater von Emma stirbt bei einem Unfall. Emma steht vor den Scherben dieses Unglückes völlig mittellos da, doch beim Aufräumen findet sie Briefe von ihrer angeblich verstorbenen Mutter. Der Vater hat aber nie eine Sterbeurkunde unterzeichnet und Emma findet heraus das ihre Mutter nach Deutsch-Südwestafrika ausgewandert ist. In den Briefen findet sie auch Rohdiamanten, die sie nun gewinnbringend unter der Hand an einen Hehler verkaufen möchte um sich eine Passage mit dem Schiff nach Afrika leisten zu können. Unterstützung bekommt sie von Dorothee von Hirschberg ,eine bekannte Pianistin. Das Schicksal bringt beide zusammen und Dorothee schenkt ihr die Passage nach Afrika unter der Voraussetzung das diese eine Fotostrecke für ihr Buch in die Kolonien, fotografiert. Die Pianistin muss auch nach Afrika um ein Gastspiel dort zu geben und Emma schließt sich ihnen an. Die Reise beginnt… Mehr möchte ich gar nicht verraten, denn das würde die Spannung vorwegnehmen, denn die Ereignisse auf dem Schiff formen die Geschichte. Nach Sehnsucht nach Sansibar ist das nun ihr zweiter Roman der in Afrika spielt. Ich muss zugeben ich habe das Buch noch nicht gelesen und habe gleich dieses Buch zur Hand genommen und wurde nicht enttäuscht. Die Geschichte ist sehr schön harmonisch geschrieben worden, die Sprache passt wunderbar zu der Zeit wo das Buch spielt. Afrika wird sehr bildlich beschrieben obwohl man nur einen kleinen Abschnitt davon zu Gesicht bekommt, anhand der Handlung. Die Charaktere sind sehr lebendig und gut ausgearbeitet worden und Emma und Charlotte und auch die Pianistin sind mir sehr ans Herz gewachsen. Alles in allem ist das Buch toll zum Entspannen und darin verlieren, vor allem hab ich nicht damit gerechnet das es sich ja zu einem kleinen Krimi entwickelt, was aber sehr passend war. Ich kann das Buch jedem empfehlen der eine Sehnsucht nach fremden Ländern hat und entspannen möchte, ohne den Stress dieser Reise ausgesetzt zu sein. Taucht ab und genießt dieses wunderbare Buch.

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  • Fragefreitag am 02.11.12 - stellt Micaela Eure Fragen & gewinnt "Die Bucht des blauen Feuers"

    Die Bucht des blauen Feuers
    DieBuchkolumnistin

    DieBuchkolumnistin

    Zwischen Europa und Afrika, Wüste und Meer: eine mitreißende Familiensaga vor exotischer Landschaft Berlin 1909: Als die junge Emma Thieme erfährt, dass ihre totgeglaubte Mutter in Südwestafrika lebt, macht sie sich auf die lange Reise. Begleitet wird sie von der Pianistin Dorothee von Hirschberg, die mehrere Konzerte in der Kolonie geben will. Auf dem Schiff lernen die beiden Frauen den charmanten Manfred von Paschen und den undurchschaubaren Ernst Keller kennen. Noch wissen Emma und Dorothee nicht, dass diese Männer ihr Leben verändern werden – und dass sie der Schlüssel zum Geheimnis um Emmas Mutter und einen verschwundenen Diamanten sind.  (Leseprobe) Soeben ist der neue Roman der Autorin Micaela Jary bei uns erschienen und wir freuen uns, dass sie so schnell Zeit für einen LovelyBooks FrageFreitag findet! Am 02. November steht Sie Euch gerne für Eure Fragen rund ums Buch zur Verfügung und wir verlosen 5mal den signierten Roman "Die Buch des blauen Feuers" unter allen Fragestellern! Also her mit Euch neugierigen Leseratten!  Micaela Jary stammt aus Hamburg und wuchs im Tessin auf. Nach einem Sprachenstudium absolvierte sie ein Zeitungsvolontariat und arbeitete viele Jahre als Redakteurin, bevor sie sich ganz der Schriftstellerei widmete. Geschichte und Geografie sind ihre liebsten Themen, ihre Faszination gilt dabei vor allem Süd- und Ostafrika. Sie hat eine erwachsene Tochter und lebt nach einem langjährigen Aufenthalt in Paris heute mit Mann und Hund in München und Berlin. Ihr letzter Roman "Sehnsucht nach Sansibar" konnte im Sturm die Leserherzen erobern - nun folgt ihr neuntes Buch "Die Bucht des blauen Feuers". Weitere Informationen findet Ihr auch auf: Die Homepage der Autorin + Facebook + Twitter + Goldmann Verlag

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