Michèle Desbordes Das Gebot

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Gebot“ von Michèle Desbordes

An einem verschneiten Winterabend, irgendwann am Ende des achtzehnten Jahrhunderts, überbringt in der französischen Hafenstadt Nantes ein Mulattenjunge einer einfachen Frau Briefe ihres verschollenen Sohnes. So erfährt sie von der Geschichte seines Lebens.§Diese Geschichte führt, an Bord der Sklavenschiffe, hinaus aus der Enge des heimatlichen Hafens an der Loire in die grausame Wirklichkeit der französischen Kolonien in der Karibik, nach Haiti. Dort versucht der abwesende Protagonist dieses Romans, dem Gebot der Mutter folgend, eine Existenz aufzubauen. Er schreibt nach Hause, solange alles gut geht. Dann bricht der Kontakt ab, und wir erfahren erst aus den überbrachten Briefen, dass er alles verloren hat, dass er nach zwanzig Jahren unerkannt in die Heimat zurückgekehrt und ganz in der Nähe gestorben ist.

Stöbern in Romane

Der Sommer der Inselschwestern

Typisch Mallery...es macht Lust auf eine Fortsetzung! Ein ganz toller Roman mit viel Gefühl!

Kristall86

Der Junge auf dem Berg

Wenn dich ein Buch verstört, fasziniert und einfach sprachlos zurück lässt...

joojooschu

Ein Gentleman in Moskau

Ein grandioses Meisterwerk, einer vergangenen Epoche,Lebendig und Kraftvoll erzählt

Arietta

Die goldene Stadt

Es benötigt viel Aufmerksamkeit,die Infos aus dem Buch aufzunehmen und in die Handlung einzutauchen,eher an freien Tagen lesen und ausgeruht

Kallisto92

Die Tänzerin von Paris

Streckenweise langatmige Analyse der Lucia Joyce zwischen Fiktion und Wahrheit.

SinjeB

Töte mich

Der einfache und schlichte Schreibstil steht im Kontrast zum ausgefallen Handlungsgeschehen bzw. zu den Gedankengängen der Figuren.

ameliesophie

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Das Gebot" von Michèle Desbordes

    Das Gebot
    Ferrante

    Ferrante

    25. August 2011 um 19:10

    Es gibt sie auch noch in der Gegenwart, die großen historischen Romane, wobei dieser nicht all zulang ist und ein Fund als Restexemplar war. Michele Desbordes erzählt die knappe Geschichte des ausgezogenen Sohnes, der unerkannt in der Nähe der Mutter stirbt, voller Sprachmagie, mit verschlungenen, überlangen Sätzen, die wie Musiktakte auf- und abschwellen und eindrucksvoll die Bilder und Gefühlszustände der Erzähler, einfache Bauern aus der Gegend, widergeben. Die Erzähler beteuern immer wieder ihre Gefühle und die Merkwürdigkeit der Situation und wie eine große Symphonie zieht die immer wieder um ein Hauptthema kreisende Erzählung an einem vorbei.

    Mehr