Michèle Desbordes Das Gebot

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Inhaltsangabe zu „Das Gebot“ von Michèle Desbordes

An einem verschneiten Winterabend, irgendwann am Ende des achtzehnten Jahrhunderts, überbringt in der französischen Hafenstadt Nantes ein Mulattenjunge einer einfachen Frau Briefe ihres verschollenen Sohnes. So erfährt sie von der Geschichte seines Lebens.§Diese Geschichte führt, an Bord der Sklavenschiffe, hinaus aus der Enge des heimatlichen Hafens an der Loire in die grausame Wirklichkeit der französischen Kolonien in der Karibik, nach Haiti. Dort versucht der abwesende Protagonist dieses Romans, dem Gebot der Mutter folgend, eine Existenz aufzubauen. Er schreibt nach Hause, solange alles gut geht. Dann bricht der Kontakt ab, und wir erfahren erst aus den überbrachten Briefen, dass er alles verloren hat, dass er nach zwanzig Jahren unerkannt in die Heimat zurückgekehrt und ganz in der Nähe gestorben ist.

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  • Rezension zu "Das Gebot" von Michèle Desbordes

    Das Gebot

    Ferrante

    25. August 2011 um 19:10

    Es gibt sie auch noch in der Gegenwart, die großen historischen Romane, wobei dieser nicht all zulang ist und ein Fund als Restexemplar war. Michele Desbordes erzählt die knappe Geschichte des ausgezogenen Sohnes, der unerkannt in der Nähe der Mutter stirbt, voller Sprachmagie, mit verschlungenen, überlangen Sätzen, die wie Musiktakte auf- und abschwellen und eindrucksvoll die Bilder und Gefühlszustände der Erzähler, einfache Bauern aus der Gegend, widergeben. Die Erzähler beteuern immer wieder ihre Gefühle und die Merkwürdigkeit der Situation und wie eine große Symphonie zieht die immer wieder um ein Hauptthema kreisende Erzählung an einem vorbei.

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