Michèle Halberstadt Meine amerikanische Freundin

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Inhaltsangabe zu „Meine amerikanische Freundin“ von Michèle Halberstadt

Sie sind enge Freundinnen, obwohl die eine in Paris, die andere in New York lebt. Doch dann verändert ein Anruf aus Manhattan plötzlich alles: Molly liegt im Koma. Als sie aufwacht, halbseitig gelähmt und mit ein- geschränktem Gedächtnisvermögen, zieht sie sich dorthin zurück, wo kaum jemand sie noch erreicht. Alle Versuche der Erzählerin, die starke, kämpferische Molly mit dem sprühenden Geist ins Leben zurückzuholen, laufen ins Leere. Ein einfühlsamer Roman über die starken Bande der Freundschaft — und den Schmerz ihres Verlustes.

Zu kurz für dieses empfindliche Thema

— eleisou
eleisou

Sehr schönes Buch

— karin66
karin66

Gefühlvolle Geschichte mit kleinen Schwächen

— Langeweile
Langeweile

Ein wunderbares Buch über Freundschaft!

— tardy
tardy

Kein bisschen emotional - schade.

— Sommerregen
Sommerregen

Die Geschichte einer Freundschaft in schweren Zeiten regt an, über seine eigenen Freundschaften nachzudenken

— bromer65
bromer65

Emotional, melancholisch, nachdenklich, aber leider fehlt ein bisschen Dynamik

— Skorpion5
Skorpion5

Freundschaft

— Schnuck59
Schnuck59

Dieses Buch mit insgesamt 151 Seiten hatte ich innhalb von ein paar Stunden durchgelesen. Eine feinfühlige und außergewöhnliche Erzählweise

— Ekcnew
Ekcnew

Eine schwere Lebenssituation und eine Freundschaft, die auf eine harte Probe gestellt wird. Beklemmende Schilderung.

— schlumeline
schlumeline

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Eine dramatische Wendung des Lebens

    Meine amerikanische Freundin
    eleisou

    eleisou

    23. June 2016 um 22:40

    ls ich das Buch betrachtete, konnte ich mir nicht so genau vorstellen wie die Autorin es schaffen wollte in etwas knapp über 150 Seiten ein so schwieriges Thema zu analysieren. Und als ich das Buch dann auch las konnte ich meine anfängliche Skepsis nur bestätigen. Das Buch an sich ist gut geschrieben, man kommt leicht in die Geschichte rein, leidet auch mit Molly mit, die nach einen Unfall sich plötzlich im Koma befindet und nach drei Monaten halbgelähmt aufwacht und für den Rest ihres Lebens auf Hilfe angewiesen ist. Wie ihre Freundin in Paris mit der Situation umgeht wird allerdings nicht so glaubwürdig rübergebracht. Ich hatte auch den Anschein, dass die Autorin das Buch schnell beenden wollte. Vielleicht aber liegt mein Standpunkt auch daran, dass ich gerne dicke Schmöker lese. Also von der Leseprobe zu urteilen, habe ich deutlich mehr erwartet. Die ganze Geschichte auch in Briefeform zu beschreiben fand ich nicht so gelungen für das Thema (anders zum Beispiel bei Gut gegen Nordwind, da war es ideal weil es einen Austausch gab). Ich würde das Buch leider nicht unbedingt weiterempfehlen.

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  • Meine amerikanische Freundin

    Meine amerikanische Freundin
    karin66

    karin66

    03. June 2016 um 19:41

              Sowohl das Cover, als auch der Titel des Buches  „ Meine amerikanische Freundin“ von Michèle Halberstadt haben mich sofort angesprochen. Der Schreibstil ist flüssig und sehr angenehm zu lesen.Die beiden Hauptfiguren, Molly und eine mit M. bezeichnete Französin sind vortrefflich gewählt.Zur Handlung Molly und M. sind beste Freundinnen, obwohl die eine in Amerika und die andere in Paris lebt. Sie arbeiten im selben Unternehmen. Durch einen Tragischen Unglücksfall wird alles anders. Molly, die immer sehr aufgeweckt und lebensfroh war, wird plötzlich bewusstlos und ins Krankenhaus eingeliefert. Dort wird sie sofort am Kopf operiert und fällt in ein Koma. Als sie nach langer Zeit wieder daraus erwacht, ist sie eine völlig andere Person. M. erzählt sehr ausführlich in Briefform über ihr damaliges Verhältnis  zueinander und was sie und ihre Freundin im Moment so sehr verändert.Das ist eine sehr einfühlsame, bewegende Geschichte, die einem immer wieder klar macht, dass nichts einfach nur selbstverständlich ist und dass man sich und sein Leben Wertschätzen und genießen soll. Ein wirklich sehr schönes Buch, das ich nur wärmstens empfehlen kann.       

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  • Schwieriges Thema

    Meine amerikanische Freundin
    Langeweile

    Langeweile

    02. May 2016 um 08:40

    Als die Erzählerin die Nachricht bekommt dass ihre Freundin im Koma liegt, ist sie wie gelähmt. Da sie selbst in Paris lebt, ihre Freundin Molly jedoch in New York, kann sie nicht bei ihr sein. Außerdem darf ihre Freundin nur ihre engsten Familienangehörigen zu Besuch haben. Also setzt sie sich an Ihren Computer und schreibt alles auf was ihr in den Sinn kommt, damit Molly es irgendwann lesen kann. Sie beschreibt die verschiedenen Stationen während ihrer langjährigen Freundschaft. Auch in ihrem eigenen Leben läuft zur Zeit nicht alles rund. Ihr Mann hat sie betrogen und sie weiß nicht wie sie damit umgehen soll. Als Molly nach drei Monaten aus dem Koma erwacht ,macht sie sich auf den Weg ,um sie zu besuchen.Sie ist entsetzt, als sie ihre Freundin wiedersieht. Was ist bloß aus der einstmals so lebenslustigen Molly geworden? Nicht nur die körperlichen Seiten sind sehr eingeschränkt, nein ,der Lebensmut hat sie völlig verlassen. Ihre Freundin weiß nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen soll. Alle Bemühungen Molly wieder etwas Lebensmut zu geben , laufen ins Leere. Das Buch hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Es ist sicherlich ein sehr schwieriges Thema, was hier aber nur sehr oberflächlich behandelt wurde . Der Geschichte hätte etwas mehr Tiefgang sicherlich gut getan. Buchtitel: Meine amerikanische Freundin

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  • Meine amerikanische Freundin

    Meine amerikanische Freundin
    CanYouSeeMe

    CanYouSeeMe

    Sie sind enge Freundinnen, obwohl die eine in Paris, die andere in New York lebt. Doch dann verändert ein Anruf aus Manhattan plötzlich alles: Molly liegt im Koma. Als sie aufwacht, halbseitig gelähmt und mit ein- geschränktem Gedächtnisvermögen, zieht sie sich dorthin zurück, wo kaum jemand sie noch erreicht. Alle Versuche der Erzählerin, die starke, kämpferische Molly mit dem sprühenden Geist ins Leben zurückzuholen, laufen ins Leere. Ein einfühlsamer Roman über die starken Bande der Freundschaft — und den Schmerz ihres Verlustes. ‚Meine amerikanische Freundin‘ ist ein einfühlsamer Roman, der durchgehend aus der Sicht der Protagonistin erzählt ist. Es sind ausschließlich Texte, die sich an die im Koma liegende Molly richten. Der Schreibstil ist sehr authentisch, der Leser ist hautnah im Geschehen und so fühlt man sich in die Situation der Protagonistin hineinversetzt. Man erfährt einiges über das Leben der beiden Freundinnen, erlebt Schlüsselsituationen und ist dabei, als die langjährige Freundschaft auf die Probe gestellt wird. ‚Meine amerikanische Freundin‘ ist ein sehr emotionales Buch, das den Lesenden anregt selbst einmal über seine Freundschaften nachzudenken.

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    • 2
  • Meine amerikanische Freundin

    Meine amerikanische Freundin
    tardy

    tardy

    14. February 2016 um 10:36

    "Meine amerikanische Freundin" ist ein Roman über die Freundschaft zweier Frauen, die eigentlich sehr unterschiedlich sind. Molly ist eine erfolgreiche Amerikanerin und Single, ihre französische Freundin ist zwar beruflich auch sehr engagiert, hat aber einen Mann und zwei Kinder. Eines Tages passiert das Unfassbare, Molly fällt ins Koma. Ihre Freundin, eine Französin, beschreibt ihre Freundschaft und ihre Eindrücke, als eine Art Brief an sie. Ihre Angst, ihre Wut, ihre Trauer, aber auch die Freude und das Glück, das sie mit Molly erlebt hat und die Hoffnung, dass sie wieder aus dem Koma erwacht und wieder ganz die Alte sein wird. Dem Wunsch nach einer Fortsetzung der Freundschaft, so wie es früher war. Aber es wird nicht so. Molly ist komplett verändert, als sie erwacht, denn sie bleibt halbseitig gelähmt und hat alle ihre Lebensfreude verloren und vegetiert nur noch vor sich hin. Das ist nicht mehr die Freundin, die sie war, die man noch besuchen möchte. Das Buch hat mir, trotz seiner Traurigkeit sehr gut gefallen. Es beschreibt anfangs eine sehr innige Freundschaft, die auch auf große Distanz besteht. Im Brief erfährt man viel über beide Frauen, man lernt sie richtig gut kennen und kann sich gut mit ihnen identifizieren. Die Autorin schreibt realistisch und ehrlich, aber immer einfühlsam. Ich kann mich gut in die Lage der französischen Freundin hineinversetzen, ich verstehe ihre Resignation und ihre Entscheidung, die Freundin nicht immer zu besuchen, wenn sie in der Stadt ist, so wie sie es früher getan hat. Das ist traurig, aber leider Realität. Denn die Freundin, die Molly einmal war gibt es nicht mehr. Was bleibt ist großer Schmerz. Ein wunderbares Buch, dem ich viele Leser wünsche.

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  • Leider nicht emotional...

    Meine amerikanische Freundin
    Sommerregen

    Sommerregen

    Molly, die engste Freundin der französischen Erzählerin, lebt in New York. Sie hat viele Freunde, ist überzeugter Single während die Französin verheiratet ist, Kinder hat. Beide verbindet ihre Arbeit in der Filmbranche, über die sie sich auch kennengelernt haben. Was keiner richtig einzuordnen weiß, wird Mollys Leben vollkommen verändern. Ihre fast durchgehend andauernden Migräneanfälle zum Beispiel. Als bei ihr eine Aneurysmaruptur im Gehirn diagnostiziert wird, ist es schon fast zu spät. Die doch immer so perfekte Molly liegt im Koma - und es ist fraglich, ob sie wieder aufwachen wird... Doch sie wacht - von den Ärzten unerwarteter Weise - nach drei Monaten wieder aus dem Koma auf. Allerdings ist sie als sie aufwacht nicht nur halbseitig gelähmt, sondern auch ihr Kurzzeitgedächnis hat stark gelitten. Die einst so starke und kämpferische Molly zieht sich zurück und verbringt die Tage damit, fernzusehen und Süßigkeiten und Fastfood zu essen. Aber die Erzählerin möchte dies nicht wahrhaben, erinnert sich noch an die "alte" Molly und will sie wieder zurückholen. allerdings ist das leichter gesagt als getan. Dieses Buch besteht aus einer Aneinanderreihung von Tagebucheinträgen der Ich-Erzählerin. Von dieser erfährt man niemals den Namen, nur dass er auch mit einem "M" beginnt. Eigentlich möchte man meinen, dass dieses Buch sehr emotional ist, zumalen einem dies im Klappentext versprochen wird. Allerdings konnte ich zu keinem Zeitpunkt auch nur irgendeine Verbindung zu einer der Freundinnen aufbauen. Ihre Charaktere wurden nicht so beschrieben, dass man sich mit ihnen identifizieren oder einfach mit ihnen mitfühlen konnte. Mich hat die Geschichte nicht im geringsten berührt, was ich sehr schade finde, da es sich ja um eine traurige Thematik handelt... Darüber hinaus konnte ich mich mit dem Schreibstil nicht anfreunden, da dieser immer sehr abgehackt und holprig war. Was sich durch das ganze Buch zog - und mich insgeheim nervte - war die Beschreibung, Molly sei im Koma auf dem Planeten Komma (einer Lücke zwischen zwei Wörtern oder Satzgefügen und somit auf einem Planeten der Atempause) gelandet. Kaum eine Seite kam ohne den Planeten Komma aus... Alles in allem bin ich von diesem Buch recht enttäuscht. Ich hatte mir ein emotionales Buch erhofft, welches zeigt, wie Freundschaft auch schwierige Situationen überdauern kann.

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    • 8
  • Freundschaft in schweren Zeiten

    Meine amerikanische Freundin
    bromer65

    bromer65

    20. January 2016 um 15:09

    "Meine amerikanische Freundin" von Michèle Halberstadt ist als Taschenbuch am 30.11.2015 im Ullstein Verlag erschienen. Das mit 152 Seiten sehr kurze Buch kostet 9,99 Euro. Das Cover zeigt in warmen, angenehmen Farben einen bekleideten Frauenkörper. Buchbeschreibung: Sie sind enge Freundinnen, obwohl die eine in Paris, die andere in New York lebt. Doch dann verändert ein Anruf aus Manhattan plötzlich alles: Molly liegt im Koma. Als sie aufwacht, halbseitig gelähmt und mit eingeschränktem Gedächtnisvermögen, zieht sie sich dorthin zurück, wo kaum jemand sie noch erreicht. Alle Versuche der Erzählerin, die starke, kämpferische Molly mit dem sprühenden Geist ins Leben zurückzuholen, laufen ins Leere. Ein einfühlsamer Roman über die starken Bande der Freundschaft – und den Schmerz ihres Verlustes. Das Buch: Eine nicht dem Namen nach bekannte Französin (man erfährt nur, dass ihr Vorname mit einem "M" beginnt) beginnt, ihre Gedanken in einem Tagebuch festzuhalten, als urplötzlich ihre beste Freundin, die lebenslustige New Yorker Filmagentin Molly, wegen einem Gehirn-Aneurysma ins Koma fällt. Beide Frauen verbindet der Beruf, oft haben sie sich auf Filmfesten getroffen. Die französische Ich-Erzählerin lässt den Leser an ihrer Hilflosigkeit teilhaben. Denn von einem Tag auf den anderen ist nichts mehr, wie es war. Mehrere Monate lang liegt Molly im Koma, ob sie je wieder erwachen wird, steht in den Sternen. Banges Warten beginnt, die Französin bespricht Bänder, die Molly im Krankenhaus vorgespielt werden. Ihre Gefühle hält die Französin in einem Tagebuch fest. Nach Monaten wacht Molly tatsächlich wieder auf, aber sie ist nicht mehr die Alte. Sie muss sich mit einer halbseitigen Lähmung, dem Rollstuhl und eingeschränktem Gedächtnis abfinden und zieht sich deshalb sehr zurück. Meine Meinung: Das Buch hat mich sehr nachdenklich zurückgelassen, es ist definitiv keine leichte Kost. Ehrlich gesagt fehlen mir die richtigen Worte, um es zu beschreiben. Es beschreibt eine Geschichte aus dem Leben, wie sie jederzeit jedem von uns passieren kann. Was passiert, wenn aus heiterem Himmel jemand krank wird und nicht mehr gesund wird? Über die Schwierigkeiten, die auftreten können, erzählt dieses Buch. Man sollte sich die Zeit nehmen, das Buch in Ruhe zu lesen und sich seine Gedanken darüber zu machen. Mich lässt die Geschichte bis heute nicht in Ruhe.

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  • Geschichte einer Freundschaft

    Meine amerikanische Freundin
    Skorpion5

    Skorpion5

    11. January 2016 um 19:40

    Ich bin auf dieses Buch noch lange vor seinem Erscheinen aufmerksam geworden. Als ich den Klappentext gelesen hatte, hatte ich den Eindruck, es wird sich wohl um ein schönes Buch handeln, ein sehr intimes und emotionales Buch. Deswegen habe ich mich sehr gefreut, als das Buch erschienen war. Das Cover hat mich überhaupt nicht angesprochen: Ein ziemlich nichts sagendes Bild. In einer Buchhandlung hätte ich das Buch wahrscheinlich gar nicht bemerkt, wenn ich es nicht zuvor die Leseprobe gelesen hätte. Auch der Titel klingt nicht besonders spannend. Aber okay … Das sind zwar die ersten "Hacken", die den Leser an sich halten sollen, aber nicht das Wichtigste. Die Sprache und den Schreibstil der Autorin fand ich sehr schön. Melancholisch, nachdenklich, einfach schön. Das Buch liest sich sehr schnell und leicht, auch wenn das Thema alles andere als einfach ist. Inhaltlich habe ich von dem Buch ein wenig mehr erwartet. Mehr Dramatik? Es ist sehr realistisch, glaubwürdig, hätte aber noch ein bisschen mehr in die Tiefe gehen können. Vor allem das Konflikt in der Familie der Erzählerin endet ganz abrupt - die ganze Spannung ist plötzlich geplatzt. An einigen Stellen wünschte ich mir auch ein bisschen mehr Dynamik, dass etwas geschiet. Klar, es geht im Buch viel mehr um Gedanken der Erzählerin, ihre Erinnerungen und Gefühle. Aber wie gesagt - ein bisschen mehr Bewegung und Spannung hätten dem Roman nicht geschadet. Ansonsten ein lesenswertes Buch.

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  • Genieße, solange es dauert

    Meine amerikanische Freundin
    Schnuck59

    Schnuck59

    11. January 2016 um 15:38

    In ihrem fünften Roman „Meine amerikanische Freundin“ schreibt die französische Journalistin Michéle Halberstadt ein Porträt einer stärken Freundschaft zwischen zwei Frauen und deren Grenzen in einer schweren Zeit. Als ihre New Yorker Freundin Molly nach einer Aneurysmaruptur ins Koma fällt schreibt ihre Pariser Freundin alles auf um ihr so zu erzählen, was passiert. Als Molly nach 3 Monaten erwacht ist sie aufgrund einer Halbseitenlähmung und einem eingeschränkten Gedächtnisvermögen entmutigt, hat keine Hoffnung und der Umgang mit ihr wird zunehmend schwieriger. Ihre Veränderungen beeinträchtigen auch ihre Freundschaft. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und klar. Sie kommt ohne Fremdwörter und Wortspiele aus. Die Kapiteleinteilung ist schlüssig und unterbricht so nicht den Lesefluss. Die Geschichte wird aus der Sicht der Erzählerin, der Freundin aus Paris, geschrieben. Während der Zeit des Komas beschreibt sie ihre Gedanken, Gefühle und Erinnerungen. Die Nachrichten für Molly auf einen Anrufbeantworter zu sprechen und in regelmäßigen Abständen abzuspielen fand ich eine interessante und hilfreiche Idee für Komapatienten. Die Beschreibung der Zeit nach dem Aufwachen von Molly fand ich etwas oberflächlich. Die Charaktere der beiden Freundinnen sind gut ausgearbeitet. Die Gefühle und die Entwicklung der Freundschaft regen zum Nachdenken an, sind aber teilweise etwas emotionslos beschrieben. Hier hätte ich mir mehr Einfühlungsvermögen gewünscht. Das neue Lebensmotto von Molly „Genieße, solange es dauert. Denn das tut es nicht.“ sollten wir uns alle zu Herzen nehmen. Mich hat dieser eher kurze Roman gut unterhalten. Ich hatte mir durch die Leseprobe und den Klappentext allerdings eine tiefer gehende Ausarbeitung des Themas und der Geschichte vorgestellt.

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  • Buchverlosung zu "Der Sommer der Schmetterlinge" von Adriana Lisboa

    Der Sommer der Schmetterlinge
    aufbauverlag

    aufbauverlag

    Der Sommer der Schmetterlinge und die Unmöglichkeit des Vergessens Wir verlosen 20 Rezensionsexemplare von Adriana Lisboas Roman "Der Sommer der Schmetterlinge": Adriana Lisboa - Der Sommer der Schmetterlinge Die beiden Schwestern Clarice und Maria Inês wachsen wohlsituiert im brasilianischen Hinterland auf. Auf den ersten Blick verläuft ihre Kindheit harmonisch und behütet, tatsächlich aber teilen die Mädchen dunkle Geheimnisse, die jeden ihrer Schritte begleiten. Viele Jahre später, nach dem Tod der Eltern, treffen sie in einer schicksalhaften Nacht in ihrem Heimatdorf wieder aufeinander und bringen all die unausgesprochenen Wahrheiten endlich ans Licht. „Wir haben es mit einer Autorin zu tun, der die Zukunft gehört. Ihr Schreiben verspricht Großes und hat bereits eine Menge davon erreicht.“ José Saramago „Eine mitreißende Geschichte, ein eleganter Stil: Mit Der Sommer der Schmetterlinge gelingt der brasilianischen Schriftstellerin Adriana Lisboa der faszinierendste Roman der Saison.“ ELLE Zur Leseprobe Mehr Informationen zum Buch unter http://www.aufbau-verlag.de/index.php/der-sommer-der-schmetterlinge.html Was ihr tun müsst? Bewerbt euch über den blauen "Jetzt bewerben"-Button, indem ihr folgende Frage beantwortet: Welches Buch habt ihr zuletzt gelesen? Viele Grüße euer Team vom Aufbau Verlag * Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zum zeitnahen Schreiben einer Rezension, nachdem ihr das Buch gelesen habt. Bestenfalls solltet ihr vor eurer Bewerbung schon mindestens eine Rezension auf LovelyBooks veröffentlich haben. ** Bitte beachtet, dass es sich hier um eine Buchverlosung handelt und nicht um eine Leserunde. Ihr könnt natürlich trotzdem gerne hier über das Buch diskutieren, aber eine Moderation wird es nicht geben.

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    • 295
  • Eine außergewöhnliche Freundschaft - wieviel kann sie ertragen?

    Meine amerikanische Freundin
    Ekcnew

    Ekcnew

    10. January 2016 um 14:32

    Das Besondere an diesem Buch ist, dass es komplett aus der Sicht der Erzählerin erzählt wird, den Namen von dieser Erzählerin erfährt der Leser nicht. das ist eine ungewöhnliche aber in diesem Buch sehr schöne Erzählweise! Dazu finde ich das Titelbild des Buches passend: auf dem eine Frau ohne Kopf zu sehen ist. Die beste Freundin Molly liegt im Koma, sie lebt in Amerika. Die Erzählerin lebt mit ihrer Familie in Paris. So gerne würde die Erzählerin mit ihrer Freundin Molly sprechen, sie entschließt sich, dass was sie erzählen würde, schreibt sie einfach auf. Die beiden Freundinnen sind komplett unterschiedlich: Die Erzählerin lebt mit ihrem Mann und den Kindern in Paris, Molly ist Single und durch und durch Geschäftsfrau. Wir lesen von gemeinsam Erlebten, wie die beiden sich kennengelernt haben und was die Freundschaft zwischen den beiden ausmacht. Nach drei Monaten liegt Molly noch immer im Koma und sie fehlt so sehr, es kommt die Angst und die Ungewissheit hinzu mit der großen Frage, was nach dem Koma kommt! Dieses Buch mit insgesamt 151 Seiten hatte ich innhalb von ein paar Stunden durchgelesen. Eine feinfühlige und außergewöhnliche Erzählweise macht dieses Buch sehr lesenswert!

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  • Was muss passieren, damit eine wunderbare Freundschaft an Bedeutung verliert?

    Meine amerikanische Freundin
    Janine2610

    Janine2610

    08. January 2016 um 20:40

    Der Klappentext: Als Molly, eine quirlige New Yorker Filmagentin, nach einem tragischen Zwischenfall im Koma liegt, beginnt ihre französische Freundin, die Erzählerin dieses Romans, in ihrer Hilflosigkeit ein Tagebuch. Sie schreibt alles auf, was sie in diesen bangen Wochen erlebt, was sie fühlt - vor allem aber zeichnet sie ein zärtliches Portrait der starken Freundschaft, die sie mit der lebenslustigen Molly verbindet. Nach über drei Monaten wacht Molly endlich auf - jedoch halbseitig gelähmt, mit eingeschränktem Gedächtnisvermögen und völlig resigniert. Hartnäckig kämpft die Erzählerin um die Frau, die einmal ihre beste Freundin gewesen war. Wie viel Schmerz verträgt eine Freundschaft? Was, wenn man für eine Freundin nicht mehr dasselbe empfindet wie einst? Meine Meinung: Dieses 152 seitenarme Büchlein ist das Tagebuch, das eine Französin geschrieben hat, seitdem sie wusste, dass ihre in Amerika lebende Freundin im Koma liegt. Für die Tagebuchschreiberin, deren Name für uns Leser bis zuletzt unbekannt bleibt, ist die im Koma liegende Molly nicht nur irgendeine Freundin, sondern ihre allerbeste. Und deshalb kann ich auch sehr gut nachvollziehen, dass sie mit so einem Zustand, der zwischen Leben und Tod zu sein scheint, irgendwie versuchen muss umzugehen, vor allem, wenn es sich da um diese wunderbare Freundin handelt. Sie möchte, solange Molly im Koma liegt, alles festhalten, was sie beschäftigt, all ihre Sorgen, Ängste, aber auch Hoffnungen - und das nicht nur die Freundin, sondern auch ihre eigene Familie betreffend. Die Gründe dafür sind einleuchtend: dass ist ihre Art, mit der Situation umzugehen, und sie hat auch die Hoffnung, dass Molly nach dem Erwachen alles lesen kann, was in der Zwischenzeit so vor sich gegangen ist. Da ist ein Tagebuch, damit man nichts vergisst, eine optimale Lösung - auch weil sie ja nicht wissen, wie lange Molly im Reich der tief Schlafenden verbringen wird ... ~ Ich würde am liebsten eine Nachricht aufnehmen für alle, die in der Klinik anrufen und nach dir fragen: "Molly ist zur Zeit leider nicht da. Sie hat sich vorübergehend von ihrem Körper getrennt. Am besten, Sie suchen in Ihren Erinnerungen nach ihr." ~ (S. 93) In dem Tagebuch wird nun alles festgehalten, was die Erzählerin beschäftigt: die Gedanken und vor allem die Ängste, die sie um Molly hat, teilweise bekommen wir auch Einblick in ihr Familienleben mit ihren beiden Kindern und ihrem Mann Vincent, mit dem es auch problematisch wird ... Das ist natürlich alles sehr berührend und manchmal auch traurig zu lesen. Die Erinnerungen mit der Freundin, die im Tagebuch verewigt werden, hinterlassen ein ganz eigenes, ungutes, vielleicht auch unbekanntes, Gefühl beim Leser, weil man eben schon ahnt, dass nach dem Erwachen nichts mehr so sein wird, wie es mal war. ~ Du bist die Kranke, und ich bin die mit der Angst. ~ (S. 87) Auch vor Anschuldigungen und Vorwürfen ist Molly durch die Tagebuchschreiberin nicht gefeit. Man kann sich als Mensch, der so etwas nicht durchgemacht hat, kaum vorstellen, wie es ist, seine beste Freundin im Koma liegen zu sehen, absolut machtlos zu sein und vor bangendem Hoffen, dass die Freundin nicht stirbt, nicht zu verzweifeln ... ~ Du hast immer gesagt, du würdest mit dem Rauchen aufhören, sobald du ein Kind bekämst, nur eine Schwangerschaft könnte dich auf deine drei Schachteln am Tag verzichten lassen. Du hast nicht daran gedacht, dass man auch durch eine Krankheit abstinent werden kann. Auf der Intensivstation gibt es keinen Raucherbereich. ~ (S. 14) Und dass Molly doch aufwacht, aber halbseitig gelähmt, weiß man ja schon durch die Buchrückseite, aber eben nicht, in welche Richtung sich diese Freundschaft dann bewegen wird. Mit den Veränderungen, die mit einer Hemiplegie einhergehen, nicht nur die Bewegungsfreiheit, sondern auch die psychische Verfassung betreffend, hat die Tagebuchschreiberin nicht gerechnet. Und es fällt schwer und stimmt ziemlich nachdenklich, sich als Leser diese Veränderungen einer einst so wichtigen und großartigen Freundschaft bewusst zu machen ...

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  • Meine amerikanische Freundin

    Meine amerikanische Freundin
    schlumeline

    schlumeline

    07. January 2016 um 20:16

    Molly und die Erzählerin dieser Geschichte sind beste Freundinnen. Beide arbeiten in der Filmbranche. Molly lebt als Single in New York, die Erzählerin mit Mann und Kindern in Paris. Trotz der großen Entfernung sind sich die zwei Frauen sehr nah. Als in Paris die Nachricht eintrifft, dass Molly im Koma liegt, spürt man die Verzweiflung der Erzählerin ganz deutlich. Sie schreibt ihre Gefühle auf. Hierdurch erfährt der Leser was die Frauen verband und verbindet und wie sich durch das Unglück ihre Verbindung verändert. Die Geschichte ist beklemmend. Durch die Schilderung aus der Sicht der besten Freundin, erlebt man Mollys Koma hautnah, ist dabei, wenn sie nach einigen Monaten wieder daraus erwacht und leidet mit, als feststeht, dass sie halbseitig gelähmt ist und es wohl auch bleiben wird. Mit nur 152 Seiten ist „Meine amerikanische Freundin“ ein sehr kurzes Buch, aber das Schicksal von Molly und auch die Gefühle ihrer Freundin wirken durch die tagebuchartige Schilderung sehr intensiv auf den Leser. Hier wird deutlich, wie schwer es ist, eine Freundschaft auch in jeder Lebenssituation zu leben und sie lebendig zu halten. Verändert sich ein Mensch sehr stark, so ändert sich auch das Verhalten des Anderen ihm gegenüber. So kommt in der Geschichte zum Ausdruck wie ein solches Schicksal den Betroffenen selbst, aber auch seine Mitmenschen verändern kann und verändern wird. „Meine amerikanische Freundin“ regt zum Nachdenken an und sollte für jeden Leser sicherlich ein Anlass sein, über eigene Freundschaften einmal intensiv nachzudenken.

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  • Tiefe Freundschaft

    Meine amerikanische Freundin
    kris006

    kris006

    04. January 2016 um 18:25

    Zwei Freundinnen auf zwei Kontinenten, die eine die in Paris wohnt und die andere in New York. Doch dann kommt ein tragischer Anruf aus den USA welches das Leben der Freundinnen auf den Kopf stellt. Molly liegt im Koma und eine Ungewissheit liegt über Freunde und Familie. Doch dann wacht sie auf und die Freundin schöpf neue Hoffnung. Doch eine Sache ist anders als vorher, Molly ist einseitig gelähmt und auch ihr Kurzzeitgedächtnis macht nicht mehr mit. Daraufhin scheint sich Molly immer mehr zu verkriechen und alle Leute um sich wegzustoßen. Doch die Freundin gibt nicht auf und versucht Molly ein Stück in das alte Leben zu holen. Ein kleines Buch über die tiefe Freundschaft die selbst eine große Distanz und vielen Schicksalsschlägen überlebt. Die tapfere Freundin die alles dafür tun würde damit es der anderen besser geht, die aber selbst wie gelähmt ist, weil sie nichts tun kann. Ein schöner Schreibstil der Autorin, habe den Roman an einem Wochenende verschlungen. Das Cover ist schlicht aber doch Farbenfroh und wirkt fröhlicher als die Geschichte ist. Der Titel passt gut und sagt den Kern aus. Ein Buch welches zum Nachdenken bringt und aufzeigt wie schnell sich durch Schicksalsschläge Leben ändern können. Tolles Buches welches man auch gerne seiner besten Freundin schenken kann :)

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  • Freundschaft und ein hartes Schicksal

    Meine amerikanische Freundin
    Kuhni77

    Kuhni77

    04. January 2016 um 10:19

    INHALT: Sie sind enge Freundinnen, obwohl die eine in Paris, die andere in New York lebt. Doch dann verändert ein Anruf aus Manhattan plötzlich alles: Molly liegt im Koma. Als sie aufwacht, halbseitig gelähmt und mit eingeschränktem Gedächtnisvermögen, zieht sie sich dorthin zurück, wo kaum jemand sie noch erreicht. Alle Versuche der Erzählerin, die starke, kämpferische Molly mit dem sprühenden Geist ins Leben zurückzuholen, laufen ins Leere. Ein einfühlsamer Roman über die starken Bande der Freundschaft – und den Schmerz ihres Verlustes. MEINUNG: In „Meine amerikanische Freundin“ schreibt die Ich-Erzählerin ihrer Freundin, die plötzlich einfach umgefallen ist und dann 3 Monate im Koma lag. Nach diesen 3 Monaten ist nichts mehr, wie es früher war und die Freundschaft wird auf eine harte Probe gestellt. Ich fand es sehr schön, dass der Roman in einer Art Brief/Tagebuch an die Freundin geschrieben wurde. Die Ich-Erzählerin, man erfährt leider im ganzen Buch nicht ihren Namen, schreibt ihre Gedanken, Wünsche und Hoffnungen ihrer Freundin Molly auf. So verarbeitet sie, das schlimme Schicksal ihrer Freundin aus Amerika. Molly, die immer lebenslustig war, ist auf einmal ins Koma gefallen. Nach 3 Monaten erwacht sie wieder, aber die alte Molly gibt es nicht mehr. Wie kommt Molly mit ihrem neuen „Ich“ zurecht? Wie die Familie und die Freunde? Ein Roman, der zeigt wie tief eine Freundschaft gehen kann, aber auch wie durch ein Schicksal eine Freundschaft Risse bekommen kann. Mir hat das Buch gut gefallen. Es war schön zu lesen, wie die Ich-Erzählerin mit Molly hofft und wie sie zu ihr steht. Aber leider hat mich das Buch nicht so mitnehmen können. Ich konnte mich nicht so in Molly oder die Freundin hineinversetzten. Dieses Mitfühlen und mit Hoffen hat mir sehr gefehlt. Auch wenn mir der Schreibstil sehr gut gefallen hat, haben mir die Emotionen gefehlt. Gerne hätte ich auch aus Mollys Sicht etwas gelesen. Wie geht es ihr wirklich? Was denkt und fühlt sie? Das ist leider zu kurz gekommen. Von mir bekommt der Roman 4 Sterne. Es war eine tolle Geschichte, die sich schnell lesen lässt und einen schönen Schreibstil hat. Aber wie oben schon geschrieben, konnte mich die Geschichte emotional nicht mitnehmen.

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