Michael-André Werner

 3.2 Sterne bei 62 Bewertungen
Autor von Kopf hoch, sprach der Henker, Schwarzfahrer und weiteren Büchern.
Autorenbild von Michael-André Werner (©)

Lebenslauf von Michael-André Werner

Michael-André Werner, in Berlin geboren, ist Romancier, Tierfreund, Menschenhasser. Er tritt bei Lesebühnen und Poetry Slams auf und gibt sein Wissen und seine Erfahrung in Schreibwerkstätten an Jugendliche weiter. Romane: Schwarzfahrer, Ansichten eines Klaus, Kopf hoch, sprach der Henker. Veröffentlichungen in Zeitungen, Zeitschriften und Anthologien. Auszeichnungen: Walter-Serner-Preis, Reinheimer Satirelöwen, Stipendium der Preußischen Seehandlung. www.michael-andre-werner.de / www.ichmachdashiernichtzumspass.de

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael-André Werner

Cover des Buches Kopf hoch, sprach der Henker (ISBN: 9783548612553)

Kopf hoch, sprach der Henker

 (38)
Erschienen am 14.11.2014
Cover des Buches Schwarzfahrer (ISBN: 9783738060126)

Schwarzfahrer

 (16)
Erschienen am 07.03.2016
Cover des Buches Das Fallen (ISBN: 9783947106424)

Das Fallen

 (7)
Erschienen am 02.03.2020
Cover des Buches Ansichten eines Klaus (ISBN: 9783746628516)

Ansichten eines Klaus

 (1)
Erschienen am 20.08.2012

Neue Rezensionen zu Michael-André Werner

Neu

Rezension zu "Das Fallen" von Michael-André Werner

Ein ganz besonderes Buch
Kathi248vor 10 Monaten

Mit seinem Roman "Das Fallen" ist Michael-André Werner ein wirklich aussergewöhnliches Buch gelungen. Auf herrliche Art anders wird hier nicht geradlinig eine Geschichte erzählt, sondern ein Sturz beschrieben, wie er spannender nicht sein könnte.

Schon ganz zu Beginn wird die etwas zerstreute, sympatische Protagonistin Antonia geradezu von einem Loch im Boden verschluckt und die ganze weitere Geschichte spielt sich während ihrem Fall ab. Doch sie fällt nicht einfach von oben nach unten; es ist eher ein Sturz durch Raum und Zeit, durch Realität und Fiktion, vielleicht sogar durch unterschiedliche Welten. Auf diesem Sturz ins Ungewisse begleiten wir sie, erfahren von Erlebnissen aus ihrer Vergangenheit und treffen sogar auf andere Menschen, die ebenfalls fallen.

Dabei ist nie klar, ob Antonia nun tatsächlich fällt, im Koma liegt, träumt, halluziniert oder gar in einem Paralleluniversum gelandet ist. Wahrscheinlich gäbe es noch eine Reihe weiterer Erklärungsmöglichkeiten doch diese darf jeder für sich selbst finden, der Autor gibt hier nichts vor. So muss man sich als Leser schon auf diese absurde Situation einlassen können, was einem allerdings Dank eines wirklich großartigen Schreibstils, der ungewöhnliche Bilder in einem hervorzurufen vermag und wahrlich skurriler Ideen leicht gemacht wird.

Teilweise stellt sich beim Lesen ein beklemmend es Gefühl ein, genau wie Antonia weiß man nicht, wo das alles hinführt. Dann wird es wieder herrlich amüsant und eigentlich hätte ich noch ewig so weiter fallen können. Für Liebhaber von ungewöhnlichen Literaturexperimenten gibt es somit eine ganz große Leseempfehlung von mir!

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Rezension zu "Das Fallen" von Michael-André Werner

Was ist real und was nicht? Antonia fällt und fällt und der Leser fällt mit.
Nina_Ninsvor 10 Monaten

Ich durfte „das Fallen“ von Michael-André Werner im Rahmen einer Leserunde lesen, hierfür wurde mir ein Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt, dies beeinflusst meiner Meinung aber in keiner Weise.

Zum Inhalt:

Auf dem Weg vom Bäcker zum Bus tut sich vor Antonia plötzlich ein Loch auf. Die Straße bricht ein und Antonia beginnt zu fallen… und fällt und fällt und fällt. Ein Boden schein nicht erreichbar zu sein und so fällt sie immer weiter, bis Raum und Zeit zu verschwimmen scheinen. Der Leser begleitet sie auf dieser Reise ins Ungewisse, erfährt Hintergründe aus Antonias bisherigem Leben und wird ein Teil der Geschichte.

Das Cover:

Das Cover sowie die gesamte Gestaltung des Buchs hat mich sehr angesprochen und passt für mich perfekt zur Handlung und dem Stil des Buchs: einfach, etwas düster und mysteriös. Im Laden hätte ich das Buch sicher in die Hand genommen und wahrscheinlich auch gekauft (ich bin ein Cover-Käufer 😉).

Die Charaktere:

Protagonistin Antonia ist Mitte 20, arbeitet in einem Architekturbüro und steht kurz vor einer Beförderung. Wir lernen sie in ihrem alltäglichen Leben kennen, in dem sie auf mich sehr liebenswert, aber auch zerstreut und verwunderlich wirkt. Ich mochte ihre Gedankengänge sehr und konnte mich an vielen Stellen irgendwie in ihr wiederfinden.

Im Verlauf des Buches tauchen alle möglichen weiteren Personen auf, die Antonia auf ihrer Reise des Falls begegnen. Manche blieben mir sofort im Gedächtnis, andere sind so schnell wieder verschwunden, wie sie aufgetaucht sind. Bei einigen hatte ich den Eindruck, dass sie in einer anderen Gestalt and einer anderen Stelle der Geschichte wieder aufgetaucht sind, was für mich zu noch mehr Verwirrung geführt hat und die Grenze von Realität und Traum noch mehr verblassen lies.

Handlung und Schreibstil:

Das Buch ist irgendwie anders, kein klassischer Roman, der einen strikten Handlungsstrang hat und vorhersehbar ist. Zu keiner Zeit war für mich zu erkennen, worauf Michael-André Werner eigentlich hinauswill und ich konnte bis zu Letzt nicht erahnen, wie „das Fallen“ sein Ende finden würde.

Ich war Phasenweise wirklich tief in das Buch eingetaucht, vor allem Antonias Aufenthalt im Haus hat mich sehr gut unterhalten und ich hatte das Gefühl mitten im Geschehen zu sein.

Genau kann ich nicht erklären, wie der Autor es gemacht hat, oder welche Elemente dazu geführt haben, dass ich mich so gut unterhalten gefühlt habe. An ein paar Stellen hatte ich die Befürchtung, dass es etwas Langweilig werden könnte – aber dem war nicht so.

An einigen Stellen hat mich „das Fallen“ an Alice im Wunderland und das grüne Rollo von Heinrich Steinfest erinnert, beides Geschichten, die ich mag und die mir sehr in Erinnerung geblieben sind.

Fazit:

 Ich gebe „das Fallen“ 4 von 5 Punkten. Insgesamt ist es ein Buch, dass mir lange in Erinnerung bleiben wird und das ich bereits weiterempfohlen habe, da es sehr abwechslungsreich ist, die Fantasie total anregt und es geschafft hat, mich aus dem Alltag zu holen und meine Gedanken in eine komplett andere Richtung zu lenken.

Einen Punkt ziehe ich ab, da ich am Ende doch sehr verwirrt war und für mich zu viele Fragen offengeblieben sind – vielleicht habe ich auch manche Infos am Ende nicht mehr verarbeitet und hänge deshalb mit der ein oder anderen Erklärung hinterher. Ich werde den letzten Abschnitt bei Gelegenheit auf jeden Fall noch einmal lesen.

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Rezension zu "Das Fallen" von Michael-André Werner

Ein ungewöhnlicher Roman, zwischen Wirklichkeit und Traum....
Lydia_Lohmannvor 10 Monaten

Kurzbeschreibung von Buch rücken : eben noch war Antonia auf dem Weg vom Bäcker zum Linienbus, da tut sich unter ihr die Straße auf und Antonia fällt. Doch statt auf den Boden des Lochs aufzukommen, fällt sie immer tiefer und tiefer. Bald schon ist sie sich nicht mehr sicher, ob das geschehen real ist oder nur in ihrer Einbildung existiert.

Mein Fazit : Das fallen von den Autor Michael Andre Werner ist das ungewöhnlichste Buch was ich seid langen gelesen habe... Was ist Wirklichkeit was ist eine Wahrnehmung? Wie schon in der Kurzbeschreibung beschrieben, fällt Antonia in einen Loch wegen eines Erdrutsches, und sie fällt und fällt, während ihres fallens geschieht einiges, es kommt ihr alles so wahr vor... Ich will aber nicht zuviel verraten und empfehle einfach das Buch selber zu lesen, und Antonia bei ihren Fallen zu begleiten.... Das Buchcover find ich ein Hingucker und ist passend zum Roman gewählt... Also wer süss gewöhnliche Romane mag für den ist das buch absolut richtig.... 

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Gespräche aus der Community

Neu
Cover des Buches Das FallenM

Gern würde ich mich mit euch über meinen neuen Roman in einer Leserunde austauschen. 

Ihr solltet aufgeschlossen gegenüber phantastischen Ausgangsszenarien sein, Lust auf einen kleinen Bewusstseinstrip und Interesse am Philosophieren über das Leben haben - und ein Faible für 'Alice im Wunderland' kann auch nicht schaden. 

Neugierig geworden? Dann lasst es uns wagen;)

Liebe Leserinnen und Leser,


ich würde mich freuen, eine Runde wagemutiger Romanfans um mich zu scharen, die Lust haben, meinen neuen Roman zu erkunden und gemeinsam zu diskutieren. Ihr fragt euch, warum ein wenig Wagemut dazugehören soll? Nun, mein Roman Das Fallen ist gewiss unkonventionell. 

Nicht nur, dass ich als männlicher Autor die Innenwelt einer weiblichen Hauptfigur erkunde. Ich denke, allein die Ausgangssituation meiner Erzählung ist für sich genommen eine Rarität: Im Mittelpunkt der Handlung meines Romans steht eine junge Architektin, die, frisch von ihrem Partner getrennt, versucht den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden, nicht unterzugehen und irgendwann im Berufs- und Beziehungsleben - wer weiß - ihr Glück zu finden. Antonia, so heißt meine Heldin, hat also ein anstrengendes, manchmal schönes, oft trauriges, wenn man so will: ein normales Leben, durch das sie sich so gut es geht durchboxt. Und dann tut sich auf der Straße ein Loch auf und Antonia fällt hinein, und sie hört nicht auf zu fallen. Fällt einfach immer weiter. Und findet in dieser Situation, in der sie buchstäblich jeden Halt verloren hat, erstmals die Freiheit, ihrem Leben ins Angesicht zu schauen. Und die Zeit, sich zu fragen, wer sie eigentlich ist. In welchen Bahnen ihr Leben hätte verlaufen können; warum sie die ist, die sie ist. Und welchen Grad an Selbstverwirklichung sie erreicht hat, wie sehr ihr eigener Wille das Aussehen ihrer Biographie geprägt hat.
Als Leser*innen begleiten wir Antonia auf diesem Weg der Selbsterfahrung.

Meine sehr geschätzte Kollegin Tanja Dückers durfte mein Manuskript vorab lesen und hat Das Fallen als "ebenso spannende wie tiefsinnige Geschichte über Ohnmacht und Wahrnehmungstäuschung, Wirklichkeit und Traum, Nahtoderfahrungen, Entgrenzungserlebnisse und diesseitigen Liebesrausch" beschrieben. Was mich sehr freut.

Die Beschreibung meines Verlags findet ihr unter diesem Link.

Ihr solltet also aufgeschlossen gegenüber phantastischen Ausgangsszenarien sein, Lust auf einen kleinen Bewusstseinstrip und Interesse am Philosophieren über das Leben haben. Ich freue mich auf experimentierfreudige Mitleserinnen und Mitleser!

Euer Michael-André Werner

97 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Frische Märchen extra feinM
Hallo Ihr Lieben.
Ich lade Euch herzliche zu einer Leserunde ein. Diesmal geht es um Märchen. Moderne Märchen. Märchen von heute. Märchen für das 21. Jahrhundert. Nicht immer ernst gemeinte. Also durchaus auch lustige Märchen. Absurde Märchen. Aber keine für Kinder. Wer aus diesem Buch also seinen Kindern vorlesen möchte, sollte schon sehr alte Kinder habe, erwachsene Kinder. Keine kleinen Kinder.
Die Märchen sind vor allem von Lesebühnen- und Poetry-Slam-Autoren und -Autorinnen geschrieben, zum Beispiel von Lars Ruppel, Jan-Philipp Zymny, Andy Strauß, Thilo Bock, Björn Högsdal, Matthias Reuter, Ahne, Micha Ebeling, Sabrina Schauer, Heiko Werning, Sarah Bosetti & Daniel Hoth, Leo Fischer, Kirsten Fuchs, Sebastian Krämer u. v. a. m.

So, wir funktionert das ganze?
1. Bewerben (also eine Nachricht schreiben
2. Einsendeschluss ist der 1. Dezember.
3. Ausgewählt werden.
4. Eine Nachricht bekommen, dass man ausgewählt wurde und ein Buch bekommt.
5. Es gibt 13 Bücher. Das passt irgendwie zu Märchen.
6. Lesen.
7. Drüber reden bzw. schreiben.

Und wer am 3. Dezember in Berlin ist, kann ja zur Buchpremiere kommen. Da lesen einige der Autorinnen und Autoren. Um 21 Uhr, in der Galerie ORi, Friedelstraße 8, Berlin-Neukölln. Der Eintritt ist frei, aber es gibt Kekse.
184 BeiträgeVerlosung beendet
Cover des Buches Kopf hoch, sprach der HenkerM
Vor vielen Jahren war ich in Irland. Ein schönes Land, leider hab ich kaum was davon gesehen. Aber ich habe darüber geschrieben. Einen dicken Roman. Nun ist er fertig. Und erscheint. Er heißt "Kopf hoch, sprach der Henker" und ich möchte zu einer Leserunde einladen. Zehn Exemplare liegen bereit. Ich freue mich über Bewerbungen - und dann werden wir mal sehen, ich mach das zum ersten Mal.
167 BeiträgeVerlosung beendet
Letzter Beitrag von  winterdreamvor 6 Jahren

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