Michael-Torben Schöck

 3.7 Sterne bei 6 Bewertungen

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Torwelten - Dunkles Erwachen

Torwelten - Dunkles Erwachen

 (6)
Erschienen am 26.04.2014

Neue Rezensionen zu Michael-Torben Schöck

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Rezension zu "Torwelten - Dunkles Erwachen" von Michael-Torben Schöck

Sehr kompakte Geschichte mit vielen Welten und sehr vielen Charakteren
Ein LovelyBooks-Nutzervor 4 Jahren

KurzbeschreibungDies ist die spannende Geschichte von Laurin, dem Dieb, der mit seinen beiden Freunden eigentlich nur einen magischen Edelstein stehlen wollte. Und die Geschichte von Ferdinand, dem Sharru'k-Krieger, der sich von seinem Volk abgewandt hat und versucht, seinem Leben ein neues Gesicht zu verleihen. Und die Geschichte von Selon, dem Drachenmenschen, der seine wahre Identität finden will. Alle drei Schicksale sind schon bald miteinander verbunden, denn dunkle Mächte wollen die Kräfte eines Dämons erwecken, und es liegt nun an ihnen, dies zu verhindern. Doch weder sie noch die dunklen Mächte ahnen, dass die Seele des Dämons bereits erneut erwacht ist und nichts anderes vorhat, als die Torwelten erneut mit Krieg zu überziehen und Rache zu nehmen...Meine Meinung: 
Ich habe es schon wieder getan!!! Mir ein Band 1 geholt, obwohl Band 2 noch gar nicht auf dem Markt ist. Und nun wieder warten...
Ich lese normaler Weise ja mehr in Richtung "Schmachtfetzen". Aber Torwelten konnte mich  von sich überzeugen. Man hat von Anfang an das Gefühl gehabt, zwischen den Zeilen unterschwellige Spannung herauszulesen, obwohl noch gar nichts passiert ist. Zu Beginn habe ich mich mit den vielen Charakteren und Städten sowie Welten ein bisschen schwer getan.Aber im Laufe des Geschehens habe ich es dann mehr und mehr verstanden. Es hat mir sehr gut gefallen, wie die Handlungsstränge langsam, aber sicher zu einander geführt haben.  Am Ende waren für mich hunderte von Fragen offen... daher wann kommt Band 2. Ein tolles Debüt!!! Weiter so!!!

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JudithFischerBookss avatar

Rezension zu "Torwelten - Dunkles Erwachen" von Michael-Torben Schöck

Etwas zähes Fantasyabenteuer
JudithFischerBooksvor 4 Jahren

Zum Inhalt:

„Torwelten – Dunkles Erwachen“ ist der erste Teil einer geplanten Trilogie. Inhaltlich geht es um den Halbling Laurin, der mit seinen zwei Gefährten einen Diebstahl begeht und dann auf der Flucht ist, den Sharru'k Ferdinand, der für einen Oger Aufträge ausführt und Selon, der versucht, seine Vergangenheit zu entschlüsseln. Die einzelnen Handlungsstränge werden im späteren Verlauf teilweise miteinander verbunden, so dass der Leser erahnen kann, dass ihre Geschichten zusammen gehören. Während die Hauptfiguren ihrer Wege gehen, plant der Dämon K'zuul einen Rachefeldzug...


Meine Meinung:

Zunächst einmal... ich hatte etwas zutun, das Buch zu beenden. Ich habe gemerkt, dass die Geschichte nicht wirklich was für mich ist. Die ganze Brutalität und unterschwellige Aggression der Protagonisten hat mir den Lesespaß etwas getrübt. Aber das ist meine persönliche Meinung und deshalb möchte ich das aus der Bewertung heraushalten.

Fangen wir mal mit etwas Positivem an. Der Autor versteht sich ganz ausgezeichnet darauf, Dinge zu umschreiben. So gut, dass man sich problemlos alles bildlich vorstellen kann. (Bei heraushängenden Eingeweiden und Hirnmasse wäre es für mich jetzt nicht sooo nötig gewesen, aber naja ;)) Aber gerade die verschiedenen Orte, die Personen etc. sind sehr genau vorgestellt worden. Ihm ist es einwandfrei gelungen, eine komplexe Welt mit unterschiedlichsten Charakteren zu erschaffen. Alles ist wirklich gut ausgearbeitet. Das hat mir sehr gut gefallen.

Die Geschichte an sich hat sich meiner Meinung nach sehr gezogen. Zunächst werden die einzelnen Charaktere vorgestellt. Jedes Kapitel ist dabei einem von ihnen gewidmet. Immer, wenn es gerade etwas spannend wurde, hat ein neues Kapitel begonnen und es wurde die nächste Figur eingeführt. Am Anfang fand ich das gut, aber dann wurden es mir doch etwas zu viele Charaktere. Ich hab dann teilweise etwas den Überblick verloren. Insgesamt war es einfach zu lang. Nach etwa der Hälfte des Buches hatte ich noch immer das Gefühl, es geht nicht so richtig los. Deshalb hatte ich auch nicht das Bedürfnis, das Buch nicht mehr aus der Hand legen zu können oder so.

Die Charaktere selbst fand ich teilweise etwas anstrengend. Sie sind zwar vom Autor gut ausgearbeitet worden und blieben ihrem Verhalten während der Geschichte auch treu, aber ich konnte mit keinem so richtig warm werden (außer vielleicht Laurin und Bree). Wie schon erwähnt, fand ich alle recht aggressiv und auf Krawall gebürstet. Ständig wurde genörgelt und einander beleidigt oder Gewalt angedroht. Richtig warme oder freundschaftliche Gefühle haben mir etwas gefehlt (zum Beispiel unter den Halblingen, die waren ja auch meist eher genervt voneinander). Und ich bin beim besten Willen keins von den Mädchen, das auf Schnulzen oder Liebesromane steht, aber selbst die Beziehung zwischen Sören und Saira fand ich eher auf Lust als auf romantische Gefühle beschränkt.

Das Ende kam dann doch sehr abrupt. Also im Grunde ist dieser Roman eher zur Einführung in diese Welt mitsamt ihrer Charaktere. Ich habe die ganze Zeit vergebens gewartet, dass die Story so richtig in Gang kommt. Für meinen Geschmack war es doch ein bisschen zu wenig Vorankommen. Es bleiben viele Fragen offen, aber es ist ja eine Trilogie, da kommt sowas schon vor. Man soll ja auch neugierig auf den zweiten Teil werden.

Positiv überrascht bin ich, dass die Schreib- und Kommafehler sich relativ in Grenzen hielten. Zwar gab es hin und wieder kleine Verschreiberle und auch wurde in einem Kapitel Ferdinand mit Reginald verwechselt, was ich doch schon recht lustig fand. Ich hatte nämlich sowieso mit den ganzen Namen zutun, aber es gibt mir Hoffnung, dass selbst der Autor das manchmal durcheinander zu bringen scheint. :) Aber das war glaube nur in einem Kapitel der Fall. Für einen Selfpublisher finde ich das eine ganz gute Leistung. Hab da schon ganz andere Sachen gesehen und da ich selbst Selfpublisherin bin, weiß ich, wie schnell es manchmal mit Fehlern gehen kann.

Einzig bei der Einhaltung der Perspektive kam es hin und wieder zu Unstimmigkeiten. So kam es immer wieder zu Sprüngen zwischen den Charakteren innerhalb eines Abschnitts. Das hat mich beim Lesen etwas gestört.


Fazit:

Für ein Debüt des Autors fand ich das Buch recht gut gelungen. Gerade erwachsene Highfantasy-Liebhabern könnte das Buch durchaus gut gefallen. Ich als „Gelegenheits-High-Fantasy-Leserin“ konnte leider nicht überzeugt werden und bin mir nicht sicher, ob ich die Fortsetzung lesen werde. Dafür war es etwas zu brutal und „männlich“ geschrieben (das ist jetzt aber nicht böse gemeint :D). Der Schreibstil des Autors ließ sich durchgehend sehr gut und flüssig lesen, auch die Beschreibungen haben mir toll gefallen. Die Grundidee des Buches mag gut gewesen sein, aber dennoch war es hin und wieder etwas zäh. Insgesamt möchte ich gute 3 Sterne vergeben mit viel Potenzial nach oben für die folgenden Teile.

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Zsadistas avatar

Rezension zu "Torwelten - Dunkles Erwachen" von Michael-Torben Schöck

Rezension zu "Torwelten"
Zsadistavor 4 Jahren

Torwelten, eine Welt mit vielen verschiedenen Orten und Wesen. Ehemals fast komplett vernichtet, wurde es jedoch unter großen Verlusten gerettet. Doch ist der Dämon K’zuul wirklich vernichtet? Im Verlauf der Geschichte trifft man auf die Geschichte verschiedener Personen, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Da treffen wir auf drei Halblinge, denen ein Diebstahl zum Verhängnis wird. Selon, der seine Vergangenheit finden soll. Und dann noch Ferdinand, der Sharru’k, der ein neues Leben beginnen will. Wie passen die Schicksale so verschiedener Wesen zusammen, dass sie gemeinsam Torwelten retten könnten?

Durch die Geschichte führen einige Erzählstränge, die erst gegen Ende des Buches sich annähern. Für mich hat die Geschichte der einzelnen Personen zu lange gedauert. Für meinen Geschmack wurde auch ein bisschen zu viel umschrieben. Hier und da könnte man auch meinen, dass Dinge von anderen Büchern abgekupfert wurden, allerdings ist es Fantasy und hier noch etwas Neues zu erschaffen ist recht schwierig. Halblinge, Drachen und Co gibt es eben zu Hauf in Fantasy Romanen. „Torwelten“ ist das Erstlingswerk des Autors, daher sollte man auch nicht von einem Fantasy Epos eines renommierten Autors ausgehen. Wer sich nicht scheut, einem Debüt – Autor eine Chance zu geben, liegt hier richtig. Wer lieber gehobene Fantasy liest, sollte sich den Kauf zweimal überlegen. 

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Gespräche aus der Community

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Hallo Liebe Leser,

ich möchte hiermit gerne eine Leserunde zu meinem Buch "Torwelten - Dunkles Erwachen" erstellen.
Es gibt einen von Göttern erschaffenen Kosmos, welcher Torwelten genannt wird. Im Zentrum dieses Kosmos liegt Seldona, die Stadt der Tore. Von hier führen unzählige Portale zu vielen unterschiedlichen Nachbarwelten. Diese heißen Rub al-Chalef, Mons Caelum, Die Wilden Lande, Cavernia, Usgard, Materia, Ignum und Barathrum (Der Schlund).
Die Geschichte startet auf Materia. Hier leben die drei Halblinge Laurin, Lyle und Roscoe. In Yadmar, der größten Stadt auf Materia, stehlen sie einen magischen Edelstein, ohne zu wissen, welchen Gefahren sie sich dadurch aussetzen. Denn dieser Edelstein ist Teil eines mächtigen magischen Gefängnisses in Form einer kleinen silbernen Truhe, in welcher die Seele des Dämons K’zuul gefangen gehalten wird. Ihr Diebstahl wird bemerkt und sie müssen von Materia fliehen. Mit Hilfe eines ihnen freundlich gesonnenen Händlers gelangen sie so nach Rub al-Chalef, wo sie Ferdinand kennenlernen. Ferdinand ist ein Sharru’k und kommt ursprünglich aus den Wilden Landen. Sharru’k ähneln von ihrem Aussehen stark den Orks, sind jedoch kultiviert und intelligent, besitzen ein gepflegtes Äußeres und sind geübt im Umgang mit Magie. Die Halblinge lernen Ferdinand schnell schätzen, wenngleich sie auch bemerken, dass er im Dauerstreit mit Sören liegt, einem seiner Krieger. Sören hasst die Sharru’k. Zusätzlich verkompliziert wird die Situation durch die Tatsache, dass er und Ferdinand ein und dieselbe Frau lieben.
Ferdinand nimmt sich der drei Halblinge an und führt sie nach Seldona, wo sein Herr Lord Ostovar lebt. Ostovar ist ein Oger Magus und einer der vielen, welche die Truhe in ihren Besitz bekommen wollen. Er hofft, sich so die Macht des Dämons aneignen zu können. Ihm steht als Berater Atan zur Seite, ein zwielichtiger Yugoloth, der einst unter dem Dämon diente. Doch auch Atan verfolgt eigene Ziele mit der Truhe. Er will die Seele des Dämons befreien und somit einen Krieg wie einst sein Herr über Materia und ganz Torwelten heraufbeschwören. Dazu will er Sugat benutzen, einen psychopathischen Killer, welcher im Irrenhaus von Seldona untergebracht ist.
Die Halblinge und Ferdinand werden schließlich von Ostovar ausgesandt, um das magische Gefängnis zu finden. Sowohl Ostovar als auch Atan ahnen nicht, dass sich der Schlüssel bereits in greifbarer Nähe befindet.
Die Truhe befindet sich inzwischen in den Händen von Selon. Selon lebt auf Usgard und ist ein Drachenmensch, hervorgegangen aus der Vereinigung eines Drachen namens Xartsardrak und einer Menschenfrau. Dieser Drache hatte einst K’zuul im Kampf getötet, und dessen bester Freund, ein Magier namens Jörgson, hatte die Seele in die Truhe gesperrt und Xartsardrak versprochen, Selon bei sich aufzunehmen und ihn großzuziehen. Wohl wissend, dass er anders als normale Menschen ist, bricht Selon in der Hoffnung nach Materia auf, um etwas über seine Herkunft zu erfahren. Jörgson hatte ihm seine wahren Eltern bislang immer verschwiegen. Jörgson bittet Selon in einem Brief, die Kiste mit sich zu führen, und Selon kommt seinem Wunsch widerwillig nach. Auf Materia kommt er dann zu der Erkenntnis, dass sein Vater ein Drache ist. Doch auch K’zuul ist zu neuem Leben erwacht. Als er im Kampf getötet wurde, konnte ein Teil seiner Seele auf Xartsardrak übergehen, bevor er in die Truhe verbannt wurde. Zwei Jahrzehnte hat K’zuul unbemerkt im Geist des Drachen geschlummert, doch nun erwacht dieser Teil seiner Seele und ergreift vom Körper des Drachen Besitz. K’zuul sinnt auf Rache und zieht los, um seine einstigen Gegner aufzuspüren und zu töten. Dabei nutzt er seine nach wie vor immense Macht, um sich die Fähigkeiten seiner besiegten Gegner anzueignen. Nachdem er bereits zwei seiner insgesamt vier Gegner besiegt hat, sucht er die Orkstämme im Süden Materias auf, um ihre Kampkraft und Brutalität für sich zu gewinnen und Materia mit Krieg zu überziehen. Mit jeder getöteten Seele wächst seine Macht, und K‘zuul hofft, nach dem Krieg genug Macht zu besitzen, um Materia verlassen zu können und seine letzten beiden Peiniger zu finden und zu vernichten. Das muss er tun, da er in den Erinnerungen seiner toten Feinde sehen konnte, dass sich die beiden letzten Gegner nicht auf Materia befinden.
Eine gnadenlose Hetzjagd über die Welten, ein Drachenmensch auf dem Weg zur Erfüllung seines Schicksals, ein intrigantes Spiel zwischen einem Oger Magus und einem Yugoloth, eine Fehde zwischen einem eitlen Sharru’k und einem Söldner und ein heraufziehender Krieg auf Materia greifen gnadenlos ineinander über. Der Kampf um das Überleben von Torwelten hat begonnen.


Das Buch ist das erste Werk einer geplanten Trilogie und ist klassische bis High Fantasy. Die ersten 15 Leser erhalten ein Gratis Ebook, als Epub oder Mobi. Lesbar auf allen gängigen Kindle, Ebook, Mac-Geräten etc.

Viel Spaß beim Lesen. Ich freue mich auf eure Kommentare.

Michael-Torben Schöck
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