Michael A. Martin

 4 Sterne bei 100 Bewertungen

Lebenslauf

Michael A. Martins eigene Kurzgeschichten erschienen in „The Magazine of Fantasy & Science Fiction“. Er hat zusammen mit Co-Autor Andy Mangels mehrere „Star Trek“-Comics für Marvel und Wildstorm geschrieben, sowie zahlreiche Star Trek-Romane und eBooks, darunter „Star Trek – Titan: Eine neue Ära“, „Star Trek – Titan: Der rote König“, „Star Trek – The Next Generation: Sektion 31 – Die Verschwörung“, zuletzt „Star Trek – Excelsior: Forged in Fire“ und diverse „Enterprise“-Romane. Darüber hinaus haben sie Geschichten in den Anthologien „Prophecy and Change“, „Tales of the Dominion War“ und „Tales from the Captain's Table“ veröffentlicht sowie drei Romane zu der TV-Serie „Roswell“. Seine Arbeiten wurden außerdem veröffentlicht in „Star Trek Monthly“ und „Dreamwatch“, von Atlas Editions, Grolier Books, Visible Ink Press und Gareth Stevens Inc., für die er mehrere Sachbücher für junge Leser verfasst hat. Er lebt mit seiner Frau Jenny und seinen zwei Söhnen in Portland, Oregon.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael A. Martin

Cover des Buches Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära (ISBN: B006C3WZA2)

Star Trek - Titan 1: Eine neue Ära

 (41)
Erschienen am 22.11.2011
Cover des Buches Star Trek - Titan 2 (ISBN: 9783942649940)

Star Trek - Titan 2

 (24)
Erschienen am 21.11.2011
Cover des Buches Star Trek - Enterprise 1 (ISBN: 9783942649414)

Star Trek - Enterprise 1

 (17)
Erschienen am 01.04.2011
Cover des Buches Star Trek - Enterprise 3: Kobayashi Maru (ISBN: 9783864253348)

Star Trek - Enterprise 3: Kobayashi Maru

 (12)
Erschienen am 18.02.2014
Cover des Buches Star Trek - Deep Space Nine 8.07 (ISBN: 9783941248571)

Star Trek - Deep Space Nine 8.07

 (10)
Erschienen am 22.06.2011
Cover des Buches Star Trek - Typhon Pact 2 (ISBN: 9783966586849)

Star Trek - Typhon Pact 2

 (5)
Erschienen am 30.08.2021
Cover des Buches Star Trek - Enterprise 2 (ISBN: 9783959818353)

Star Trek - Enterprise 2

 (3)
Erschienen am 22.05.2018

Neue Rezensionen zu Michael A. Martin

Cover des Buches Star Trek - Enterprise 1 (ISBN: 9783942649414)
T

Rezension zu "Star Trek - Enterprise 1" von Andy Mangels

Viel Pathos und Anleihen aus "Star Wars"
Trekkievor 2 Jahren

Die dritte Staffel von „Enterprise“ ist nicht nur erzählerisch die schwächste, sondern aufgrund vieler negativer Elemente mit Abstand die unbeliebteste der gesamten Serie. Man denke nur an die Anwendung von Folter oder die kaltblütige Ermordung des Klons von Trip Tucker. Einen Roman ausgerechnet in diesem Zeitrahmen anzusiedeln, scheint daher nicht die beste Idee.

Im Zentrum stehen die Konflikte zwischen dem Sternenflottenpersonal und der MACO-Spezialeinheit, welche stark an die Reibereien zwischen der Sternenflotten-Crew und den Maquis-Mitgliedern auf der U.S.S. Voyager erinnern. Im direkten Vergleich ist die Situation sogar noch schlimmer, da der Maquis wenigstens aus Föderationsbürgern mit ähnlichen Idealen besteht, während die MACOs abgebrühte Militärtypen sind. Sie sehen sich selbst als Haie und bezeichnen die Crew der Enterprise NX-01 abwertend als „Zierfische“.

Der Konflikt wird exemplarisch zwischen Ensign Mayweather und Corporal Chang geschildert, die sich eine Kabine teilen müssen. Chang ist ein Ordnungsfanatiker, der Mayweather in den Wahnsinn treibt, indem er immer wieder dessen Sachen durcheinander bringt. Der MACO scheint dabei zu vergessen, dass er nur Gast ist. Es ist zwar vorhersehbar, dass die beiden am Ende der aktuellen Mission mehr Respekt voreinander haben, aber sich ein Bett teilen zu müssen wird wohl nie eine Basis für eine tiefere Freundschaft sein.

Die besagte Mission ist zu einem Zeitpunkt angesiedelt, zu dem die Enterprise noch kaum eine Spur von den Xindi hat und lediglich Hinweisen folgt. Diese führen Captain Archers Außenteam nach Kaletoo, einem Wüstenplaneten, der stark an Tatooine aus „Star Wars“ erinnert. Für derartige Assoziationen sorgt nicht nur das Klima und das doppelte „oo“ im Namen, sondern auch der erste Alien, auf den Archer, Reed, Hayes und die anderen treffen.

Der Inhaber der Landeplattform wird als schneckenartige Kreatur mit einem ein Meter breiten Mund beschrieben. Der Name Grakka scheint zudem eine Mischung aus den Hutten Grappa und Grakkus zu sein. Er führt das Außenteam auf die Spur eines Schmugglers namens Trahve, der mit den Xindi verkehrt. Diesen treffen sie natürlich in der örtlichen Cantina. Hat es „Star Trek“ wirklich so sehr nötig, von der Konkurrenz zu klauen?

Zumindest geht es in diesem Roman deutlich rauer zu als in „Star Wars“. Archer, Reed, Major Hayes und zwei weitere MACOS entführen Trahve kurzerhand mit dessen eigenem Raumschiff. Übrigens die Helkez Torvo und nicht etwa der rasende Falke. Geheimverstecke gibt es an Bord aber dennoch, nur auf den Wookiee-Copiloten haben die Autoren glücklicherweise verzichtet.

Um an den Standort einer Xindi-Raffinerie zu kommen, lässt Archer den Schmuggler von den MACOs foltern, womit er Reeds Unmut auf sich zieht. In einer Rückblende wird geschildert, wie Reed als Schüler selbst gemobbt und verprügelt wurde, weshalb er einen ausgeprägten Gerechtigkeitssinn hat. Allerdings passt es irgendwie nicht, dass er 2138 noch ein Kind gewesen sein soll. Dann wäre er zum Stapellauf der Enterprise im Jahr 2151 erst 25 Jahre alt gewesen, während der Schauspieler zum Serienstart schon 39 war. Die Autoren können offensichtlich nicht rechnen.

Doch zurück zur Haupthandlung, die wieder einmal durch Folter glänzt. Selbige ist dann obendrein noch überflüssig, da Trahve Captain Archer ohnehin in eine Falle locken sollte. Aus dieser glaubt der Captain nur entfliehen zu können, indem er die Helkez Torvo sprengt und damit Trahves Lebensgrundlage zerstört. Auch das stellt sich als überflüssig heraus, da Mayweather längst mit einem zweiten MACO-Team die Spur eines Xindi-Schiffes zur Raffinerie aufgenommen und selbige mit Sprengsätzen versehen hat. Aber hey, doppelt gesprengt hält besser!

Allerdings läuft erst mal einiges schief. So bleiben Mayweather und drei MACOs an der Außenhülle des Depots haften. Die Xindi haben offenbar ihre Anwesenheit bemerkt. Nur fällt denen wirklich nichts Besseres ein als ein Haftfeld? Irgendwie schaffen es die Helden natürlich doch zu entkommen, was in etwa so glaubwürdig ist wie die Beschreibung der Shuttle Pods.

Diese bieten nicht nur neben fünf Personen auch fünf Raumanzügen plus Sprengausrüstung Platz, sondern haben neuerdings sogar eine Luftschleuse. Eine Andockschleuse haben sie in der Serie tatsächlich, aber keine Luftschleuse, die noch dazu einem kompletten Außenteam Platz bietet. Wenn es nach dem Roman geht, hat die Enterprise NX-01 völlig neue Shuttles erhalten, die anscheinend mindestens doppelt so groß wie jene in der Serie sind.

Mit den alten Shuttle Pods aus der Serie wäre es jedenfalls nicht möglich gewesen, Archers Team mitten im Weltraum aufzunehmen, ohne das Shuttle, welches der Helkez Torvo gefolgt ist, einer tödlichen Dekompression auszusetzen. Unnötig zu erwähnen, dass der Weltraumspaziergang ohne Raumanzug viel zu glimpflich ausgeht. Archer, Reed und die MACOs haben weder Erfrierungen noch Verstrahlungen und es gibt nur eine Verletzung durch die weggesprengte Ausstiegsluke des gekaperten Schiffs. Die zahlreichen Asteroiden und Staubteilchen der Trümmerwolke, in welcher die Xindi-Raffinerie liegt, machen dagegen einen großen Bogen um die ungeschützten Vakuumspaziergänger.

Zwei Tote gibt es dennoch zu beklagen. Von Mayweathers Team opfert sich ein junger MACO, um seine schwangere Kollegin Guitierrez zu retten, welche aus unerfindlichen Gründen sterben will. Sie befürchtet zwar, wegen ihrer ungewollten Schwangerschaft unehrenhaft entlassen zu werden, aber deswegen gleich auf eine Selbstmordmission zu gehen, ist doch eine etwas drastische Reaktion. Auf Kaletoo stirbt derweil ein Crewmitglied der Enterprise bei einem Feuergefecht. Beides unnötige Tode, während die absurdesten Manöver glatt laufen.

Die Xindi selbst kommen nur ganz kurz zu Beginn und Ende des Romans zu Wort. Im Rat herrscht Uneinigkeit über die Verfahrensweise mit den irdischen Eindringlingen. Da Degras Falle mit der Raffinerie jedoch gescheitert ist, stellt sich die Frage, warum die Xindi die Enterprise nicht einfach angreifen und vernichten? Mit den 7 Millionen Opfern beim ersten Angriff auf die Erde hatten sie weniger Skrupel, warum also jetzt mit einer so kleinen Raumschiffbesatzung? 

Das Argument, ein Angriff könnte die Menschen auf die Spur zur Heimatwelt oder der Waffe der Xindi bringen, ist jedenfalls nicht stichhaltig. Die Xindi-Flotte ist einem einzelnen Erdenschiff in jedem Fall überlegen und Tote können nichts mehr herausfinden und ans Sternenflottenkommando verraten. Wenn die Xindi sich wirklich von der Menschheit bedroht fühlen und ohnehin vorhaben, sie auszurotten, sollten sie kurzen Prozess machen.

Zu guter Letzt ist die Handlung noch in einen Rahmen eingebunden, der im Jahr 2238 spielt. Dort trifft der untergetauchte Trip Tucker als alter Mann am Mahnmal der Xindi-Opfer auf den jungen James T. Kirk und dessen Familie, was sicherlich eine nette Hommage ist. Das Mahnmal selbst verdeutlicht allerdings, wie sehr der Xindi-Handlungsbogen den Kanon zerreißt, zu dem „Enterprise“ erst in der vierten Staffel zurückgefunden hat.

Die Opfer des romulanisch-irdischen Krieges, welcher mehrere Jahre andauert, verblassen gegen die Opfer des Xindi-Angriffs von nur einem Tag zu einer unbedeutenden Fußnote der Geschichte. Das ist in etwa so, als würde man 9/11 gegenüber dem 2. Weltkrieg als weitaus schlimmeres Ereignis bewerten und natürlich hat auch die Xindi-Waffe die USA getroffen. So viel Pathos ist einfach nur ärgerlich. Im Fazit also ein Roman, den man genauso wie die 3. Staffel „Enterprise“ lieber vergessen möchte. Zumindest geht es aber danach mit der Serie aufwärts.

Cover des Buches Star Trek - Titan 1 (ISBN: 9783942649896)
V

Rezension zu "Star Trek - Titan 1" von Michael A. Martin

Besondere Empfehlung ist das Audiobook
VickyGmuendvor 5 Jahren

Ich kenne dieses Buch in der geschriebenen Form ebenso wie als Audiobook, wobei letzteres eine echte Empfehlung ist, denn hier wurde die Stimme des echten Commander Riker verwendet. Als ich mit dem Buch begonnen habe, war es mein liebstes Star Trek Buch und ich würde ihm gerne 5 Sterne geben weil die Ausgangslage perfekt ist und geradezu nach einer Verfilmung schreit. Leider dauert die Einführung dann etwas gar lange und es gibt so viele Figuren, dass es für mich unmöglich war mich zu erinnern, wer wer war. Das wäre im Film einfacher, weil man sie vor sich sieht, aber im Buch ist man dann, besonders wenn man es auf einige Teile liest einfach nur verwirrt. Klare Empfehlung für Trekkies, die über dieses Manko hinwegsehen können!

Cover des Buches Star Trek - Titan 2 (ISBN: 9783942649940)
sechmets avatar

Rezension zu "Star Trek - Titan 2" von Andy Mangels

Absolut gelungene Fortsetzung
sechmetvor 8 Jahren

Die USS Titan wird in die 200.000 Lichtjahre entfernte Kleine Magellanische Wolke versetzt, als sie gerade das Verschwinden der romulanischen Flotte untersucht. In der Satellitengalxie der Milchstraße lebt ein seit langem von der terrestrischen Menschheit getrennter Seitenzweig – die Neyel. Zuletzt hatte die Sternenflotte vor über achtzig Jahren Kontakt zu ihnen.
Donatra, Commander des romulanischen Warbirds Valdore rettet ganz in der Nähe der kosmischen Turbulenz einen jungen Neyel. Dieser sieht in der Turbulenz die Erfüllung einer apokalyptischen Vision, welche bereits Millionen von Leben gefordert hat. Das Wissenschaftsteam der Titan findet unter dessen heraus, dass es sich dabei um das Werk einer mächtigen Intelligenz handelt. Rikers Besatzung kämpft mit den wissenschaftlichen und auch philosophischen Folgerungen der Entdeckung. Und der junge Neyel knüpft eine Verbindung zu Riker, der dadurch mit den Geistern seiner Vergangenheit konfrontiert wird.

Der zweite Band macht nahtlos da weiter, wo der erste endete. Da ist die Raumanomalie, die auch die „große Blüte“ genannt wird, welche durch die Explosion von Shinzons Talaronwaffe entstanden ist. Gleichzeitig ist es aber auch ein Portal in eine andere Galaxie. Für Commander Tuvok ein déjà vue. Und nicht nur wegen seiner Zeit auf der Voyager, sondern auch, weil er bereits einmal vor achtzig Jahren mit Admiral Leonard James Akaar in diesem Sektor war. Damals dienten beide noch unter Captain Sulu auf der USS Excelsior… damals waren sie Freunde… Diese Nebenhandlung um Tuvok und Akaar ist sehr interessant.

Für mich ist der zweite Band deutlich besser als der erste. Mussten im ersten Band noch die neuen Charaktere dieser Serie eingeführt werden, so konnte der Autor sich dieses Mal deutlich mehr auf die Handlung konzentrieren. Und das ist auch sehr gut gelungen, denn dieser Band ist von der Story her deutlich spannender und mach Lust die nächsten Bände zu lesen.

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