Michael Baden Nadelstiche

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Inhaltsangabe zu „Nadelstiche“ von Michael Baden

Courtroom-Drama trifft Gerichtsmedizin Er überwältigt seine Opfer an der Haustür, betäubt sie und entnimmt ihren Adern Blut. Ein scheinbar wahllos zuschlagender Unbekannter, der »Vampir«, versetzt Manhattan in Angst. Forensiker Jake Rosen und Anwältin »Manny« Manfreda gibt der Fall Rätsel auf. Und plötzlich verlegt der Täter sich auf Mord.

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    Nadelstiche
    msmedlock

    msmedlock

    24. February 2015 um 14:00

    Ein toller, gut durchdachter Krimi, für den sicher viel recherchiert wurde. Die Handlung ist schlüssig und nach und nach greifen alle Puzzleteile ineinander. Ob man nun Jake beim Spuren analysieren über die Schulter schaut oder bei Manny im Gerichtssaal sitzt – alles wirkt absolut authentisch und ist sehr detailgenau, was nicht zuletzt daran liegt, dass das Autorenpaar auch im wirklichen Leben Pathologe und Anwältin ist. (Manchmal frage ich mich dann wirklich, ob sie es mit der Autorenweisheit „Schreib, was du weißt“ nicht ein bisschen zu ernst genommen haben und wieviel dieses Romans eigentlich autobiographisch ist.) Die Figuren sind klar gezeichnet und angenehm bei ihrer Interaktion zu verfolgen (auch wenn Manny meiner Meinung nach ziemlich leicht beleidigt ist.) Alles in allem ein großartiger, spannender Krimi, der seinem Vorgänger „Skalpell No.5“ um nichts nachsteht.

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  • Rezension zu "Nadelstiche" von Michael Baden

    Nadelstiche
    Schattenkaempferin

    Schattenkaempferin

    11. May 2011 um 19:04

    Nachdem Jake und Manny in Skalpell No. 5 festgestellt haben, dass sie sowohl privat als auch beruflich ein gutes Team bilden, konzentriert sich in Nadelstiche wieder jeder auf seine eigene Arbeit – erstmal. Zwar zieht jeder den anderen zurate, kümmert sich weitestgehend jedoch um seinen persönlichen Fall. Bis schließlich klar wird, dass beide Fälle eine enge Verbindung haben und eine Zusammenarbeit nicht mehr umgangen werden kann. Während Jake sich – natürlich gegen jede Anweisung und alle Vorschriften – mit den Fällen des „Vampirs“ beschäftigt, die eigentlich nicht in seinen Bereich fallen, da die Opfer (noch) überleben, übernimmt Manny den Fall eines Jugendlichen, der zur falschen Zeit am falschen Ort war und Opfer eines sehr perfiden Planes wurde. Im Laufe der Ermittlungen stellt sich heraus, dass beide Fälle enger miteinander verknüpft sind, als es den Anschein haben mag. Die Art und Weise der Zusammenhänge ist derart raffiniert, dass man es auch nach der Auflösung kaum glauben kann. Bereits der Einstieg in den zweiten Band der Reihe ist packend und zieht den Leser sofort mitten in die Geschichte – er findet sich Seite an Seite mit einem Opfer des „Vampirs“, steht daneben, weiß, was kommen wird, und kann doch nichts anderes tun, als taten- und atemlos auf die nächste Seite zu blättern und weiter zu lesen. Trotz einiger Längen bleibt diese auf den ersten Seiten bereits spürbar mit Spannung aufgeladene Atmosphäre nahezu durchgehend erhalten und zieht sich wie ein (blut)roter Faden durch das gesamte Buch. Es fällt schwer, dieses durch fundiertes Fachwissen untermauerte und trotzdem leicht verständliche Machwerk aus den Händen zu legen, obwohl doch das eine oder andere Mal die Leserseele erschüttert wird und das Blut in den eigenen Adern gefriert. Neben den Protagonisten Jake und Manny bekommt der schon in Skalpell No. 5 erwähnte Sam – Jakes Bruder – seine Chance, sich ebenfalls in ein gutes Licht zu stellen. Als Undercover-Assistent von Manny trägt er große Teile zur Aufklärung der beiden Fälle bei und scheut dabei in keinem Moment die Gefahr, sondern geht jedes erdenkliche Risiko ein – und das, ohne dabei dumm, naiv oder leichtsinnig zu wirken. Er passt gut in das Ermittlerteam, auch aufgrund seiner lockeren und so anderen Art, die nahezu null Ähnlichkeit zu seinem Bruder aufweist. Vielleicht bekommt Sam in den hoffentlich noch zahlreichen folgenden Bänden weiterhin die Möglichkeit, sich einzubringen und aus dem Duo somit ein Trio zu machen. Auch die anderen Charaktere, wie zum Beispiel Travis und sein bester Freund Paco, sind toll erarbeitet und gestalten den Plot spannend und lesenswert – die Vielfalt lässt die Geschichte lebendig werden und gibt dem Leser das Gefühl, ein Stück aus dem wahren Leben in den Händen zu halten, was nur noch mehr fesselt. Sowohl sprachlich als auch das Hintergrundwissen betreffend kann jeder, der möchte, dieses Buch lesen. Das Autorenpaar versteht es, seine Berufe – forensischer Pathologe und Bürgerrechts-Anwältin – ohne hochtrabende Sprache und komplizierte Fachausdrücke in die Story einzuweben und ein rundum spannendes Buch zu schreiben. Die Romane von Baden & Kenney eignen sich für Neueinsteiger, aber auch bereits langjährige Liebhaber des Thriller-Genres – für jeden ist etwas dabei. Fazit: Auch der zweite Band um das Ermittlerduo Jake und Manny überzeugt durch eine klar strukturierte Story, nachvollziehbare Aufklärungsarbeit, einen spannenden Plot und eine gut dosierte Liebesgeschichte. Nadelstiche setzt die Reihe gebührend fort und macht erneut Lust auf mehr. Viel mehr! Wertung: Handlung: 4/5 Charaktere: 5/5 Lesespaß: 4,5/5 Preis/Leistung: 4/5

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  • Rezension zu "Nadelstiche" von Michael Baden

    Nadelstiche
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. December 2010 um 16:28

    Inhalt: Der Vampir geht um. Zumindest nennt die Presse den gesuchten Mörder so, der seine Opfer an der Haustür überwältigt, sie betäubt und dann geringe Mengen Blut entnimmt. Jake Rosen, Forensiker, hatte sich bereits eine Weile mit diesem Phänomen auseinandergesetzt, obwohl dieses (noch) nicht in sein Gebiet fiel, als der erste Mord geschieht. Doch auch Manny Manfreda, Jakes Freundin und von berufswegen Anwältin, hat wieder einen Fall an Land gezogen, der sich um einen Jugendlich handelt, der lediglich, wie es so oft geschieht, zur falschen Zeit am falschen Ort war. Nach und nach wird Jake und Manny klar, dass ihre beiden Fälle auf ungeahnte Weise miteinander verknüpft sind. Währenddessen werden die Morde des Vampirs immer brutaler und den beiden läuft die Zeit davon… Meine Meinung: Und wieder habe ich den zweiten Teil einer Serie erwischt und wieder habe ich davon erst im Nachhinein erfahren, da ich beim Lesen nie das Gefühl hatte etwas nicht zu verstehen. Der Schreibstil des Autorenpaares Michael Baden (Pathologe) und Linda Kenney (Anwältin) ist sehr gut zu lesen und immer wieder mit einer prise Humor versehen. Man merkt, dass die beiden wissen, wovon sie schreiben ohne das Gefühl zu haben mit Fachwissen überfordert zu werden, was das Lesevergnügen nochmals steigert. Die Auflösung des Falls war mir bis zum letzten Moment nicht klar, wodurch sich durch das gesamte Buch ein stetige Spannungsbogen zieht. Auch sämtliche Charaktere, ob nun Protagonisten oder Nebenrollen, sind alle sehr toll ausgearbeitet und tiefgründig, was das rätseln umso schwerer macht. Fazit: Ein prima Thriller für alle, die gerne mitfiebern und nicht schon von Beginn an wissen wollen, wie es wohl ausgehen wird.

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  • Rezension zu "Nadelstiche" von Michael Baden

    Nadelstiche
    Bellexr

    Bellexr

    10. November 2010 um 19:50

    Mysteriöse Vorfälle in New York . In New York werden scheinbar wahllos Menschen vor ihrer Haustür überfallen, betäubt und etwas Blut entnommen. Der Pathologe Jake Rosen beschäftigt sich schon seit einiger Zeit mit diesen mysteriösen Fällen als der erste Mord geschieht. Handelt es sich hierbei nun um einen unbeabsichtigten Fehler des Vampirs, so wird der Täter schnell von der Presse betitelt, oder war dies ein beabsichtigter Mord? Zur gleichen Zeit ist Manny Manfreda in ihrem Element. Ist doch ein Jugendlicher unter Terrorverdacht verhaftet worden. Manny ist der festen Überzeugung, dass Travis nur zur falschen Zeit am falschen Ort war. Während Jakes Bruder Sam die Anwältin bei ihren Nachforschungen unterstützt, verschwindet Travis spurlos. . Locker, flockig und immer mit einer Spur Humor erzählt das Autorenpaar Michael Baden und Linda Kenney ihren neuesten Thriller. Was anfangs wie zwei getrennt zu sehende Fälle aussieht, entwickelt sich mit der Zeit zu einem äußerst komplexen Fall, dessen Motiv in der Vergangenheit zu finden ist. Die Auflösung wie auch der Weg dahin ist durchweg schlüssig und sehr spannend umgesetzt bis zum überraschenden und absolut fesselnden Ende. So versteht es das Autorenpaar wieder wunderbar, ihre Leser zum einen mit einer spannenden Story zu fesseln und gleichzeitig mit ihrer humoristischen Ader zu unterhalten. . Man merkt während des Lesens, dass Baden / Kenney sehr genau wissen, worüber sie schreiben, da sie selbst Pathologe bzw. Anwältin sind. Allerdings neigen sie zu keiner Zeit dazu, hier zu viel ihres Fachwissens an ihre Leser weiterzugeben, sondern die Dosierung ist genau richtig und jederzeit verständlich. Und wenn Jake dann doch mal ein wenig mit der Fachsimpelei anfängt, versteht es Manny auf ihre direkte Art, ihn zu stoppen und Klartext reden zu lassen. . Wie bereits im ersten Teil „Skalpell No. 5“ sind auch dieses Mal Jakes Bruder Sam wie auch Mannys Assistent und Drag Queen Kenneth vertreten. Und natürlich darf ihr kleiner Pudel wieder nicht fehlen, der dieses Mal eine entscheidende Rolle in der Geschichte spielen darf. . Die Beziehung von Manny und Jake knüpft an den Vorgänger-Thriller an und so ist es nicht verkehrt, erst diesen zu lesen, allerdings ist das für die Geschichte an sich nicht unbedingt notwendig. So ist Manny nach wie vor äußerst engagiert, wenn es um ihre Klienten geht, hat immer noch einen absoluten Modefimmel, den sie gerne mit ihrem Assistenten Kenneth auslebt und ist sich ansonsten immer noch nicht so ganz sicher, wie sie jetzt ihr Verhältnis zu dem älteren Jake angehen soll. Jake liebt Manny wie auch seinen Job und obwohl äußerst gewissenhaft, geht er bei dem Vampir-Fall auch mal etwas unkonventionelle Wege, um der Lösung des Falls näher zu kommen. Sein Modebewusstsein ist immer noch in den 80er Jahren stehen geblieben, was Manny des Öfteren schier verzweifeln lässt. Und auch mit der Ordnung hat Jake es nicht unbedingt so und sein Haus gleicht stellenweise einer Messi-Bleibe, was von seinem Bruder Sam, der kurzfristig bei ihm eingezogen ist, nur zu gerne unterstützt wird. . Der Charakter des Jugendlichen Travis ist ebenfalls gut herausgearbeitet und so undurchsichtig angelegt, dass man sich bis zum Schluss nicht sicher sein kann, ob Manny hier etwas zu idealistisch an die Sache herangeht oder ob er doch mit den Beschuldigungen der Polizei in Verbindung zu bringen ist. Und auch die weiteren Figuren wirken durchweg überzeugend, sind nicht in eine bestimmte Schublade zu stecken und somit ist die Identität des Täters sehr lange unklar. . Fazit: Eine gelungene Mischung aus spannendem und unterhaltsamem Thriller mit einer komplexen Story und zwei äußerst sympathischen Protagonisten.

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