Michael Bardon Der Hölle so nah: Der etwas andere Krimi

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Inhaltsangabe zu „Der Hölle so nah: Der etwas andere Krimi“ von Michael Bardon

Wer am Ende steht, steht eigentlich am Anfang. Hätte Tobias Schlierenbeck doch besser diesen Wahlspruch beherzigt, bevor er sich zu wirklich schrecklichen Taten verleiten ließ. Doch wenn Dein bester Freund Dein gesamtes Leben manipuliert, Deine Frau Dich betrügt und einen Killer auf Dich hetzt – dann ist es schwer, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Denn wo Gefühle im Spiel sind, wo Hass auf Liebe, Verzweiflung auf Hoffnung, Wut auf Leidenschaft trifft, bleibt kein Platz fürs Rationale. Und so nehmen Dinge ihren Lauf, die noch ein paar Tage zuvor unvorstellbar waren …
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  • grotesk, satirisch, selten so gelacht

    Der Hölle so nah: Der etwas andere Krimi

    Gwhynwhyfar

    21. July 2015 um 17:48

    Anwalt Tobias Schlierenbeck, behauptet, er läge im Wachkoma, als er uns seine Geschichte erzählt: Der Anwalt steht in seinem Schlafzimmer, als die Polizei hereinbricht. Seine Frau liegt tot am Boden, ein Mann liegt angekettet im Bett mit abgeschnittenen Hoden. Schlierenbeck schießt sich in den Kopf, überlebt das Ganze und berichtet, wie es dazu kam. Mit seinem Freund Winni betreibt er eine Anwaltskanzlei vom Übelsten. Hier geht es um Geld und Macht, um Gangster, Immobilienhaie, für die die beiden tätig sind, sehr gut davon leben. Und dann lernt Tobias die schöne Charly kennen, die er heiratet. Nach zwei Jahren wird auf Tobi ein Attentat ausgeübt, das er zufällig überlebt. Hasi und Grinsehasi (so benennt Tobi die zwei maskierten Männer) sind etwas dämlich. Wer hat es auf ihn abgesehen? Bei seinen Recherchen ahnt er, dass die beiden Menschen, denen er am meisten vertraut, nach seinem Leben trachten. Natürlich will er das nicht glauben, das seine geliebte Charly dahintersteckt. Sein Freund Winni ist für ihn der alleinige Schuldige und der muss vernichtet werden. Hasi und Grinsehasi kreuzen immer wieder Tobis Weg. Einer jagt den anderen. Der Roman ist als Groteske geschrieben. Mit schrägem Humor von der ersten Seite an beschreibt Barden im Eiltempo das Geschehen. Einer ist schlimmer als der andere, ein Heer von Narzissten galoppiert durch Frankfurt. Komische Szenen, groteske Randgeschichte, einige Leichen pflastern den Weg, das Buch ist prall gefüllt. Wer sich amüsieren möchte, der liegt hier richtig und sollte nicht alles ganz ernst nehmen.      

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