Michael Baron Das ferne Land

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Inhaltsangabe zu „Das ferne Land“ von Michael Baron

»Was wirklich zählt im Leben« Als Becky noch klein war, haben sie und ihr Vater sich Geschichten erzählt, Geschichten über das Phantasieland »Tamarisk«, in dem die junge Heldin Miea Abenteuer erlebt und viele Prüfungen zu bestehen hat. Dann haben sich ihre Eltern getrennt, und Becky wollte nichts mehr von Tamarisk wissen. Doch nun ist Becky schwer krank. Nachts reist sie in ihren Träumen erneut in das magische Reich, in dem sie offenbar eine Aufgabe zu erfüllen hat, denn Tamarisk stirbt – genau wie Becky … Ein bewegender Roman über einen Vater, der um das Wichtigste kämpft: das Leben seiner Tochter.

Es war wirklich traurig und emotional, aber konnte mich leider nicht berühren. Jedoch, die Idee dahinter war grandios.

— alkitabbi

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  • Rezension zu "Das ferne Land" von Michael Baron

    Das ferne Land

    Ela1989

    06. June 2011 um 23:51

    Als Becky noch ein kleines Kind war, erkrankte sie an Leukämie. Um ihr die Angst vor der Krankheit und den eventuellen Folgen zu nehmen, erfand ihr Vater mit ihr eine Fantasiewelt - Tamarisk. Doch als Beckys Eltern sich trennten, wollte Becky mit Tamarisk nichts mehr zu tun haben - doch dies bedeutete keineswegs, dass sich die Geschichte von Tamarisk nicht weiter entwickelte. Doch als sich der Krebs zurück meldet, reist Becky auf eine magische Weise selbst nach Tamarisk und muss erkennen, dass sich hier vieles verändert hat. Tamarisk ist von einer großen Seuche befallen. Wie geht die Geschichte für Tamarisk und auch für Becky aus? Ein gefühl- und fantasievoller Roman, der von der grenzenlosen Liebe eines Vaters zu seiner Tochter berichtet und von deren gemeinsamen Weg, das Leid zu ertragen mit dem sie konfrontiert werden. Es ließ sich sehr gut und sehr schnell lesen, da es in einem guten und flüssigen Stil geschrieben ist. Ich konnte es nur schwer aus der Hand legen, um meinen Pflichten nachzugehen... Dieses Buch ist sowohl für Fantasie-Liebhaber geeignet als auch für die jenigen, die sich gern auch mit den traurigeren Geschichten des Lebens auseinandersetzen.

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  • Rezension zu "Das ferne Land" von Michael Baron

    Das ferne Land

    Ajana

    27. May 2011 um 15:42

    Becky hat Leukämie. Sie ist noch ein kleines Kind. Um ihr die Krankheit zu erleichtern, beginnt ihr Vater mit ihr eine Geschichte über ein Phantasieland namens Tamarisk zu erfinden. Auch nachdem Becky die Krankheit besiegt hat, spinnen sie noch jahrelang weiter an der Geschichte. Doch als Beckys Eltern sich scheiden lassen, will Becky nichts mehr von ihrem Traumland wissen. Ihr Vater ist untröstlich... er scheint sich immer weiter von Becky zu entfernen... Doch Becky hat momentan andere Sorgen... sie spürt, dass ihre Krankheit wieder ausbricht... eines Nachts findet sie sich auf einmal der Königin Miea gegenüber, die Hauptperson ihrer Geschichte Tamarisk gegenüber... und sie merkt, dass sie Reisen in dieses Land unternehmen kann... dies erzählt sie auch ihrem Vater... wird es ihr glauben? Und warum fühlt sie sich dort besser als in ihrem wahren Leben? Und wieso reist sie grade jetzt in das Land, als die Pflanzenwelt in Tamarisk an einem unbekannten Virus erkrankt? Was für eine Rolle spielen sie und ihre Krankheit bei dem Ganzen? EIne Geschichte über die Beziehung zwischen Vater und Kind. Eine Geschichte über die Fantasie. Eine Geschichte über eine schwere Krankheit. Die Geschichte war flüssig zu lesen und hat mich an manchen Stellen sehr berührt, besonders am Ende. Ich will natürlich nicht vorgreifen ;) Der Autor hat gut die Verzweiflung des Vaters rübergebracht, erst als sein Kind sich nach der Scheidung von ihm abwendet, und dann als die Beziehung zwischen den beiden wieder besser wird, Becky aber erneut erkrankt.... die Fantasie kommt natürlich nicht zu kurz. Wer möchte nicht an ein Land glauben, in dem es keine Krankheit für einen gibt? Am Anfang hat es ein wenig gedauert, bis die Geschichte mich gepackt hat, aber am Ende fand ich es schade, dass sie zu Ende ging. Aber ich konnte mir, denken wie sie ausgeht. So bekommt diese schöne, aber auch traurige Geschichte, 4 Punkte von mir.

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  • Rezension zu "Das ferne Land" von Michael Baron

    Das ferne Land

    Lilli33

    11. March 2011 um 13:41

    Fantastisches Tamarisk Als kleines Kind war Becky an Leukämie erkrankt. Um ihr über die Auswirkungen der Krankheit bzw. die Nebenwirkungen der Therapien hinwegzuhelfen, schuf ihr Vater Chris mit ihr zusammen das Fantasieland Tamarisk. Jeden Abend ersannen sie neue Geschichten, Abenteuer, die die Prinzessin Miea und andere bestehen mussten. Dabei dachten sie sich zahlreiche Details aus, wie neue Farben, neue Pflanzen, neue Tiere und neue Materialien. Schließlich galt Becky als von der Leukämie geheilt. Als sie zehn Jahre alt war, trennten sich ihre Eltern. Chris zog aus und konnte Becky nicht mehr so oft sehen. Becky weigerte sich, die Tamarisk-Geschichten weiterzuführen. In dem Moment, als sich die Krankheit durch das Auftreten von Schwindelanfällen und Nasenbluten wieder zurückmeldet, findet Becky - sie ist inzwischen 14 - durch Zufall einen Weg, um nach Tamarisk zu gelangen. Das Land existiert wirklich und hat ein Eigenleben entwickelt, es geschehen dort Dinge, die nicht von Becky und Chris erfunden worden sind. Der König und die Königin sind bei einem Unfall ums Leben gekommen, und Miea ist nun die neue Herrscherin. Sie hat mit einem großen Problem zu kämpfen: einer Pflanzenseuche. Immer mehr Pflanzen sterben, und keiner weiß warum und was man dagegen unternehmen kann. Das ganze Land droht unterzugehen. Becky ist entschlossen, Tamarisk zu retten. Tamarisk spielt für Becky eine sehr wichtige Rolle, es hilft ihr, sich mit ihrer Krankheit zu arrangieren. Außerdem kommt sie dadurch ihrem Vater wieder näher, und auch Vater und Mutter ziehen letztendlich wieder zu Beckys Wohl am selben Strang. Der flüssige, lockere Schreibstil von Michael Baron gefällt mir sehr gut. Er erzählt sehr anschaulich, so dass man sich gut in die Personen hineinversetzen kann. Die Gefühle der Protagonisten kommen gut zum Ausdruck, auch wenn sie nicht miteinander darüber sprechen. Es gelingt Baron sehr gut, die Fäden des realen Lebens und der Fantasiewelt Tamarisk zu einem einheitlichen Ganzen zu verknüpfen. Auch wenn ich am Ende einige Tränen vergossen habe, ist doch in erster Linie ein Gefühl der Erleichterung zurück geblieben.

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  • Rezension zu "Das ferne Land" von Michael Baron

    Das ferne Land

    HeikeG

    14. August 2008 um 16:50

    Manchmal nehmen Lebenswege eine unvermutete Wendung. Eine bewegende Geschichte über einen Vater, der um das Wichtigste kämpft: das Leben seiner Tochter, so verkündet es der neue Roman von Michael Baron Das ferne Land. Doch dem Anspruch wird dieses Buch nicht gerecht. Der Roman erzähle "schonungslos und doch zärtlich die Geschichte einer Scheidung, einer Krankheit und des Geschichtenerzählens selbst", so der Verlag, "Michael Barons emphatische Literatur schenkt Trost, Gefühl, Schmerz - und Wahrheit. Unsere wichtigste Kraft ist das Leben selbst. Solange wir nicht alles wissen, müssen wir mit Wundern rechnen." So wortreich das neue Buch Michael Barons Das ferne Land angekündigt wird, so weit bleibt es hinter den geweckten Erwartungen zurück. Dabei ist durchaus ein interessantes literarisches Grundgerüst vorhanden. Aber die glaubhafte Verknüpfung der einzelnen Handlungsstränge und vor allem interessant gezeichnete Personen, die durch ihr Agieren die Geschichte zum Leben erwecken, fehlen gänzlich. "Wie oft hatte er sich die Videos während der letzten vier Jahre angesehen, diese Dokumentation seiner wachsenden Bedeutungslosigkeit in Beckys Leben? Wie oft, seit er sie vor einem halben Jahr auf DVD überspielt hatte? Es rührte ihn zu Tränen, Becky mit ihrer Vorschulstimme sprechen zu hören. Wenn sie "Daddy" sagte, lag in diesem einen Wort eine komplette Definition all dessen, was an der Welt gut und richtig war. Und es klang, als ob sich alle Hoffnungen erfüllen und alle Schwierigkeiten überwinden ließen." Chris Astor sinniert auch vier Jahren nach der Scheidung von seiner Frau Polly darüber, warum seine Ehe kaputtgegangen ist. Die Trennung von seiner Familie und vor allem von seiner geliebten Tochter Becky hat ihn in ein tiefes Loch gezogen. ("Wenn er ganz ehrlich sein sollte, war das Leben - zumindest das, an dem er hing - an diesem Tag vorbei.") Das Verhältnis zwischen Chris und seiner Ex-Frau ist immer noch äußerst gespannt. Er ist in seinem "neuen" Leben - ohne seine Familie - noch nicht angekommen. Nur widerwillig übersteht er die zahlreich arrangierten Blind Dates seiner Freundin Lisa. ("Warum tue ich mir das bloß immer wieder an", fragt sich Chris und auch der Leser. Warum lässt sich ein gestandener Mann zu derartigen, nicht gewollten Handlungen durch seine - natürlich bildschöne, tolle, nur platonische - Freundin leiten?) Auch seinen geliebten Job als Genforscher "musste" er nach dem Sprung auf der Karriereleiter (er ist jetzt Leiter der Abteilung) an den Nagel hängen, um sich fortan nur noch mit Büroarbeit zu quälen. (Wird man heutzutage zum "Chefsein" gezwungen?) Am meisten quält ihn jedoch seine verfahrene Beziehung zu seiner mittlerweile vierzehnjährigen Tochter Becky, mit der er früher ein besonders vertrautes Verhältnis hatte. Als kleines Kind war sie an Leukämie erkrankt und überlebte nur knapp. Um sie damals von ihrer Krankheit und den Schmerzen abzulenken, hatten Chris und seine Tochter gemeinsam eine ganze Fantasiewelt - ein Königreich mit dem Namen Tamarisk - erfunden, eine Welt voller wundersamer Figuren und Magie, eine Welt, in der Becky niemals krank werden konnte. Nach der Scheidung und Chris' Auszug war das allabendliche Geschichtenerfinden zum Erliegen gekommen. Becky selbst hatte diese enge Verbindung zwischen ihnen gekappt. Doch die damalige Genesung scheint nicht von Dauer zu sein, verdächtige Symptome häufen sich und Becky fürchtet, dass die Krankheit sich erneut zurückmelden könnte. Umso verständlicher findet es Chris, dass seine Tochter angesichts eines erneuten Ausbruchs des Krebses wieder von dieser Welt zu sprechen und sich mit ihr zu beschäftigen beginnt und an eine wahrhafte Existenz zu glauben scheint, ja dass sogar ein Reisen zwischen den Welten möglich ist. Denn in Tamarisk hat man Hilfe bitter nötig: Eine Seuche ist ausgebrochen und das ganze Pflanzenreich steht kurz vor dem Untergang und damit auch alles Leben und jegliche Existenz. Die junge Königin Miea, die seit dem Unfalltod ihrer Eltern über das Land regiert, sieht der Epidemie mit Schrecken entgegen. Sie kann kaum etwas tun, um der Krankheit Einhalt zu gebieten und den Verfall ihres Königreichs zu verhindern. Im Gegensatz zu Beckys Mutter Polly, bei der die "Hirngespinste" ihrer Tochter auf völliges Unverständnis stoßen, wird Chris ebenfalls in den Bann der magischen Parallelwelten hineingezogen, bis er sich eingestehen muss, dass ihm die Fäden seiner selbstgesponnenen Geschichte zu entgleiten drohen.... Durchaus tief greifende Denkansätze hätte diese Erzählung liefern können. Das gewählte Thema Barons lässt interessanten Handlungs- und Erklärungsspielraum, aber die Umsetzung ist schlichtweg nicht gelungen. Stilistisch bewegt sich das Buch auf eher niedrigem Niveau. Ob dies an der deutschen Übersetzung durch Edith Beleites liegt, die sich vielleicht zu nah am englischen Wortlaut festhält, vermag ich nicht zu entscheiden, denn es ist mir trotz intensiver Recherche nicht gelungen, den Originaltitel zu finden. Die Personen des Romans sind allesamt oberflächlich gezeichnet sowie eindimensional konturiert. Sie bleiben eher blass und farblos und entsprechen den gängigen und zu erwartenden Stereotypen, was auch auf die gesamte Handlungsstruktur abgeleitet werden kann, die allzu klischeehaft daherkommt. Einen wirklichen Spannungsbogen aufzubauen gelingt Michael Baron an keiner Stelle, noch weist die Geschichte erzählerischen Tiefgang auf. Gerade die Fantasiereisen der todkranken Becky nach Tamarisk hätten den Leser intensiv in die Parallelwelt des kranken Mädchens eintauchen lassen können. Doch auch diese Chance wird vertan. Allzu konstruiert und oberflächlich wirken ihre Ausflüge. Dass das Eintauchen in imaginäre Welten funktionieren kann beweist der japanische Autor Haruki Murakami, der ein Meister des Faches und für diese Art zu schreiben berühmt ist. Michael Baron gelingt es jedoch nicht, ein schlüssiges Bindeglied zwischen Jetzt und Traum zu finden. Dieses Buch besteht aus zu vielen leeren Worthülsen und lieblos aneinander gereihten Sätzen. Vielleicht findet der Roman seinen Weg in der leichten Frauen- bzw. Unterhaltungsliteratur, für den anspruchsvollen Leser ist Das ferne Land wenig überzeugend. Fazit: Oberflächlich wird mit Wenig zu viel versucht. Am Ende bleibt nur Beliebigkeit übrig.

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