Michael Barth

 4.6 Sterne bei 148 Bewertungen
Autor von Geist, Sonja: Aus Liebe zum Leid und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Michael Barth

Michael Barth erblickte das Licht der Welt 1970 als schwerstes Kind der ganzen Station im hässlichen Gelsenkirchen. Also im tiefsten Ruhrgebiet. Seine fußballverrückte Familie wollte ihn zu einem ordentlichen Schalke-Fan erziehen, was aber gründlich nach hinten losgegangen ist. Schon seit seiner Jugend hasst er Fußball und kann diese Begeisterung dafür in keiner Weise nachvollziehen. Michael versuchte sich in unzähligen Berufen, die ihn alle wenig begeisterten. Sein ausgeprägter Sinn für Gerechtigkeit, in Verbindung mit einem gravierenden Autoritätsproblem, ließ ihn nie lange in einer Firma verweilen. Vorgesetzte und Chefs, so musste er feststellen, kamen selten damit zurecht, wenn man sie auslachte. Michael bezeichnet sich selbst eher als emotionalen Herzensmenschen, denn als kopfgesteuert, was sich nicht immer nur als Vorteil herausgestellt hat. Viele haben bereits versucht, ihn zu verbiegen, und damit genau das Gegenteil erreicht. Ihn oder seine Arbeit in eine Schublade einzusortieren, gilt als sinnloses Unterfangen, denn Michael Barth ist unberechenbar und mag weder Regeln noch Normen. 2005 machte er sich zum ersten Mal selbstständig, nachdem er eine Umschulung zum Mediengestalter für Digital- und Printmedien erfolgreich abgeschlossen hatte. Er lebt heute in zweiter Ehe im nicht ganz so schönen, aber auch nicht wirklich hässlichen Gevelsberg, wo er 2014 mit dem Schreiben begonnen hatte. Gleich sein erstes Werk »SuTera« fand großen Anklang bei den Lesern und ebnete den Weg für bis dato fast zwanzig weitere Veröffentlichungen, Dutzende von Award-Nominierungen und einen Leserpreis für sein Werk »Geist«.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael Barth

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Buchformat:
Cover des Buches Sonja: Aus Liebe zum Leid (ISBN: 9781539377528)

Sonja: Aus Liebe zum Leid

 (17)
Erschienen am 07.10.2016
Cover des Buches Geist (ISBN: 9783743190689)

Geist

 (17)
Erschienen am 12.04.2017
Cover des Buches Antiquariat de Sade (ISBN: 9783737579834)

Antiquariat de Sade

 (15)
Erschienen am 04.12.2015
Cover des Buches Henker (ISBN: 9783746065328)

Henker

 (14)
Erschienen am 08.01.2018
Cover des Buches Und der Wald flüstert ihren Namen (ISBN: 9783744801256)

Und der Wald flüstert ihren Namen

 (13)
Erschienen am 30.08.2017
Cover des Buches Zum Teufel mit der Hölle (ISBN: 9783744898294)

Zum Teufel mit der Hölle

 (14)
Erschienen am 25.08.2017
Cover des Buches Jesper (ISBN: 9783752873733)

Jesper

 (12)
Erschienen am 17.09.2018
Cover des Buches Hochzeitstag (ISBN: 9781511996518)

Hochzeitstag

 (10)
Erschienen am 07.05.2015

Neue Rezensionen zu Michael Barth

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Rezension zu "Zum Teufel mit dem Autor" von Michael Barth

Ein typischer Barth
FrankBergmannvor 2 Monaten

Böse, böser, noch böser, Barth.

Wer zum Lachen in den Keller geht oder bestenfalls eine Komödie will, sollte die Finger von diesem Werk lassen, denn das ist nicht der Humor des Autors. Barth mag es direkt, klar, kohlrabenschwarz und eben böse. Er gewährt uns einen Einblick in seine Ansichten und Weltanschauungen, die ich nicht vollumfänglich teilen muss, um mich dennoch königlich zu amüsieren. Es lohnt sich, die Sätze genauer zu lesen, denn sonst könnte man etwas verpassen. Die Interviews nach der Story sind nicht nur eine coole Idee, sondern ganz stark umgesetzt und nähren die Hoffnung auf weitere Werke aus der „Zum Teufel mit-Reihe“.

Wenn Melvin der Fürst der Finsternis ist und solange er es schafft, mir seine Frau Johanna vom Leib zu halten, will ich unbedingt in die Hölle. Was bitte soll ich denn dann im Himmel? Obwohl Gott und Big J auch coole Socken sind. So … auf ihre Art jedenfalls.

Barth macht deutlich, wie zart das Konstrukt Hölle ist und dass es nicht genügt, einfach nur böse und machtbesessen zu sein, um dieses Gebilde am Leben zu halten. Denn schließlich beherbergt sie jede Menge kranke Seelen aus sämtlichen Epochen der Weltgeschichte. Irgendwie hatte ich beim Lesen die ganze Zeit das Gefühl, dass die Hölle gar nicht so weit von unserem irdischen Leben entfernt ist.

 

Zum Teufel mit den Vorgaben für Rezensionen. Von mir bekommt dieses Werk sechs von fünf möglichen Sternen.

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Rezension zu "Zum Teufel mit dem Autor" von Michael Barth

Die Hölle aus einer ganz neuen Perspektive betrachtet.
juniavor 3 Monaten

Wie kam ich zu diesem Buch?
Durch Zufall wurde ich auf den Autor aufmerksam. Ich habe bereits einige Bücher von Michael Barth aus verschiedenen Genres gelesen, so also auch das neuste.

Wie finde ich Cover und Titel?
Passt beides. Ich mag den Wiedererkennungswert der Cover.

Um was geht’s?
Auf den Inhalt gehe ich an dieser Stelle nicht allzu detailliert ein, den Klappentext könnt ihr ja selbst lesen, und eine Zusammenfassung des Buches muss ja nun nicht in die Rezension. Lasst euch aber gesagt sein, dass mal wieder so einiges passiert in der Hölle und auch auf Erden. Michael geht nach dem Körpertausch mit Melvin in der Hölle im wahrsten Sinn des Wortes durch die Hölle. Am Ende des Buches befinden sich erheiternde Anhänge mit Interviews und anderem, bitte lest auch die Fußnoten.

Wie ist es geschrieben?
Es handelt sich um den 3. Teil einer Serie, und ich hatte keine Probleme, wieder in die Geschichte einzutauchen. Ich denke, die Teile sind auch unabhängig voneinander lesbar, aber für den vollen Genuss empfehle die die ganze Reihe und zwar in der richtigen Reihenfolge.
Der Schreibstil ist gewohnt locker-flockig und zügig zu lesen, der Ausdruck ist humorvoll und durchsetzt mit flapsigen Ausdrücken. Manche behaupten vielleicht, es wäre ordinär, aber das kann ich nicht bestätigen, da hab ich echt schlimmeres gelesen. Melvin und seine Meinung polarisieren allerdings ganz sicher.
Sehr gut gefällt mir, dass der Roman in der Ich-Form geschrieben ist, man versucht sich gleich mit dem Protagonisten zu identifizieren und ist irgendwie näher dran am Geschehen.
Die Beschreibungen sind nicht zu ausschweifend, aber detailliert und bildhaft genug, um gleich in der Story zu sein. Die Gegebenheiten konnte ich mir sehr gut vorstellen.
Ein subtiler Humor rundet (wie bereits erwähnt) das Ganze ein wenig ab und trifft genau meinen Geschmack.

Wer spielt mit?
Die Charaktere und deren Entwicklung sind ganz gut gezeichnet. Ich habe sie etwas kennengelernt, ich habe mitgefiebert und mitgelitten. Gott beispielsweise ist ne coole Socke und erinnert mich ein bisschen an Chuck aus Supernatural.

Mein Fazit?
Ich mag den Wechsel zwischen Michael und Melvin und wie sich der Autor dabei selbst auf die Schippe nimmt. Das Buch hat mir sehr gut gefallen, somit erhält es von mir 5 von 5 Sternchen und kann guten Gewissens weiterempfohlen werden. Es wird nicht das letzte Buch des Autors sein, das ich lese.

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Rezension zu "JESPER" von Michael Barth

Absolut spannend und emotional zugleich.
Claudia_Volbersvor 6 Monaten

Dieses Buch ist eine Sahneschnitte im Genre Psychothriller.
Eine sehr emotionale Geschichte über einen Menschen mit "Besonderheiten" und seiner Ablehnung in der Gesellschaft.

Es greift das Thema Inklusion spannend und nachhaltig auf. Jedoch zu einer Zeit, als das Wort Inklusion noch gar nicht geboren war.

Eingebettet in einem mystischen Mantel mit der Angst der Menschen vor Spuk und deren Skrupellosigkeit schrecken sie vor nichts zurück. Auch wenn es um die Existenz und Gesundheit anderer geht.

Für jeden Fan dieses Genre ist dieses Buch ein MUSS.
Doch Vorsicht.... Fange nicht an zu lesen, wenn Deine Zeit knapp bemessen ist. Denn Du kannst nicht mehr aufhören zu lesen.

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