Michael Behrendt I don't like Mondays

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Inhaltsangabe zu „I don't like Mondays“ von Michael Behrendt

Ob das von Amerikas Konservativen vereinnahmte ›Born in the USA‹ von Bruce Springsteen, der vemeintliche Kuschelsong ›Every breathe you take‹ von The Police oder der vorgebliche Montagsmuffelsong ›I don’t like Mondays‹ der Boomtown Rats – die Geschichte der Pop- und Rockmusik steckt voller Missverständnisse.
Die Palette reicht dabei vom simplen Verhörer über das Missverstehen, weil man aus einem anderen Kulturkreis stammt, bis zur zielgerichteten politischen Vereinnahmung. Manchmal sind Songs aber auch einfach nicht zu entschlüsseln oder die Fans hören nur das, was sie auch hören wollen. So nimmt Michael Behrendt den Musikhörer mit zu 66 Songs und Hits, die entweder unbewusst oder ganz gezielt falsch interpretiert wurden – mit der Folge, dass Stalker-Songs als Schmusehits, sozialkritische Lieder als patriotische Hymnen oder beißende Satiren als Fetenknaller Karriere machten.
Lassen Sie sich von den Geschichten zum Staunen bringen und hören Sie viele Lieder von nun an ganz neu!

Tolles Thema, guter Anfang, aber leider wird es bereits vor der Hälte sehr zäh, da nur mehr Songtexte wiedergegeben und übersetzt werden.

— HudRom

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  • Rezensionen
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  • Themen
  • Sehr sehr schade

    I don't like Mondays

    HudRom

    14. October 2017 um 14:28

    Ein tolles Thema und auch der Anfang ist sehr vielversprechend. Jedoch hat sich die Anfangseuphorie leider sehr rasch gelegt. Bereits vor der Hälfte besteht das Buch fast ausschließlich aus Songtexten, die wiedergegeben und übersetzt werden. Sehr sehr schade...

  • Ich hatte mir mehr vom Buch versprochen

    I don't like Mondays

    seschat

    17. March 2017 um 15:54

    In seinem Sachbuch "I don't like Mondays" widmet sich der Autor Michael Behrendt 66 sog. Songmissverständnissen. Hierbei handelt es sich um Verständnisprobleme, die sich einerseits auf fehlende Fremdsprachen- und Dialektkenntnisse und andererseits auf selektives, meist auf den Refrain beschränktes Hören zurückführen lassen. Behrendts subjektive Sammlung von bekannten und weniger bekannten Liedern aus den Vierzigern bis heute (Madonna, Beatles, Toten Hosen, The Police etc.) hat für den Kenner leider wenig Neues zu bieten. Der kurzweilige Erzählstil macht dies teilweise aber wieder wett. So erfährt der Leser auf den insgesamt 224 Seiten u.a. von Songs, die für Werbung oder politische Wahlkämpfe zweckentfremdet wurden (z.B. die Lieder "Angie" oder "An Tagen wie diesen" für Angela Merkel). Ebenso wird Skandal umwittertes Liedgut wie Falcos "Jeanny" aufgegriffen, dessen Deutung beim Hörer bis heute umstritten ist. Doch macht nicht gerade diese Ambivalenz bzw. Undurchsichtigkeit mancher Songs, deren besonderen Reiz aus?Berendts Schilderungen fehlte irgendwie der letzte Schliff, so dass sich der Leser nicht nur einmal fragte, warum dieses und nicht jenes Lied eigentlich in die Missverständnis-Sammlung aufgenommen wurde... Davon, dass in diesem Buch die "66 größten Songmissverständnisse" enthalten sind, wie der Untertitel vollmundig ankündigt, kann also nicht die Rede sein. Es ist und bleibt eine subjektive Geschichte, die sich am einfachen Leser orientiert. Im Vorhinein auf dieses Buch hatte ich auf eine Lektüre im Stile von Axel Hackes erfolgreicher "Der-weiße-Neger-Wumbaba"-Reihe spekuliert. Doch leider beliefen sich die Ausführungen zur Thematik "Songverhörer" einzig auf zwei Seiten, was ich schade fand. Insgesamt hat der Autor ein solides Buch veröffentlicht, das mehr eine beschreibende als unterhaltende Lektüre darstellt. Das Cover im Stile einer Schülerzeichnung fand ich darüber hinaus sehr dilettantisch ausgeführt und damit wenig Leseraugen anziehend. FAZITEin Musik-Sachbuch, von dem ich mir im Voraus mehr versprochen hatte und das mich deshalb und aufgrund der oftmals bereits bekannten Songgeschichten nicht wirklich mitreißen konnte. 

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