Michael Blake Der Tanz des Kriegers

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Inhaltsangabe zu „Der Tanz des Kriegers“ von Michael Blake

Elf Jahre sind vergangen, seit Leutnant John Dunbar zum Comanche-Krieger Der-mit-dem-Wolf-tanzt wurde. Mit seiner Frau und drei Kindern lebt er friedlich in dem Dorf von Zehn Bären. Doch die Ruhe und Sicherheit, die die Familie sich wünscht, wird nur von kurzer Dauer sein: Schon bald ergeben sich Konfrontationen mit weißen Siedlern, die den Indianern ihr Territorium streitig machen. Als das Dorf überfallen und die Frau des großen Comanche-Kriegers geraubt wird, bricht Der-mit-dem-Wolf-tanzt zu einem Feldzug auf, der nicht nur über sein eigenes Schicksal entscheiden wird.§

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  • Leserunde zu "Die Geschichte des Sitting Bull." von Erik Lorenz

    Die Geschichte des Sitting Bull.
    Palisander_Verlag

    Palisander_Verlag

    Liebe LovelyBooks-Freunde,wir, der Palisander Verlag und unser Autor Erik Lorenz, möchten euch zu einer Leserunde mit der illustrierten "Geschichte des Sitting Bull" einladen. Sitting Bull war ein Indianer vom Stamm der Lakota (Sioux), und er war der wahrscheinlich berühmteste aller Häuptlinge und Medizinmänner Nordamerikas. Er gilt als der Mann, unter dessen Führung vor 140 Jahren, im Juni 1876, General Custer und seine Reiterarmee in der Schlacht am Little Big Horn vernichtend geschlagen wurden. Sein Leben spiegelt die ganze Tragik der Ureinwohner des amerikanischen Kontinents wider. Über das Buch:Der zehnjährige David vom Stamm der Sicangu Lakota kennt Tatanka Iyotake, besser bekannt als Sitting Bull, nur als eine mythische Gestalt seines Volkes. Als er seinen Großvater besucht, erfährt er von ihm die wahre Geschichte des berühmten Häuptlings und Medizinmanns der Lakota. Am Lagerfeuer des alten Mannes taucht er ein in eine längst vergangene Zeit, in die faszinierende Welt des amerikanischen Westens – die spannende Lebensgeschichte Sitting Bulls.In dieser großartig illustrierten, auf historischen Tatsachen beruhenden Erzählung für Jung und Alt wird die wechselvolle Geschichte des Jägers, Sonnentänzers, Kriegers, Geheimnismanns, Kriegshäuptlings und Showmanns Sitting Bull zu neuem Leben erweckt.

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  • Ein "Tanz" in den Abgrund

    Der Tanz des Kriegers
    SiCollier

    SiCollier

    18. April 2016 um 08:35

    Doch Weiser Vogel ahnte, was dies alles bedeutete: Die Comanchen und alle, die so waren wie sie, waren zum Aussterben verurteilt. (Seite 225)Meine MeinungJohn Dunbar war schon lange tot. Wenn man an die seltsamen Umstände denkt, unter denen er seinerzeit an die Siedlungsgrenze versetzt wurde und zu den Comanchen kam, ist es kein Wunder, daß man ihn als tot betrachtete - falls sich überhaupt noch jemand an ihn erinnerte. Ihm war das sicherlich mehr als recht, lebte er doch glücklich und zufrieden mit seiner Familie schon seit über zehn Jahren bei den Comanchen. Wenn es nach ihm gegangen wäre, hätte das bis zu seinem Ende so bleiben können. Aber nicht immer gehen Wünsche in Erfüllung. Denkt man an die Zeit, in der die Handlung dieses Romans beginnt, wird dem geneigten Leser sofort klar, daß es die letzten Jahre des freien Lebens der Comanchen sind. Ihre Zeit ging zu Ende und würde bald für immer vorüber sein. So schloß „Der mit dem Wolf tanzt“ - und dieses Ende ist der Inhalt vom „Tanz des Kriegers“. Ich habe das Buch darob mit einer gewissen Beklemmung begonnen, war mir doch bewußt, daß da harter Stoff auf mich zu kommen würde, daß es vermutlich auch unter den Hauptfiguren Tote zu beklagen sein würden - und daß die Welt, wie sie im Vorgängerbuch sowie hier zu Beginn beschrieben wird, endgültig untergegangen sein wird.Meine Vorahnung hatte mich nicht getrogen.Stilistisch empfand ich den „Tanz des Kriegers“ besser als seinen Vorgänger; inwieweit das möglicherweise (auch) an der Übersetzung liegt, habe ich nicht weiter erkundet. Allerdings habe ich mich an manchen Stellen ertappt zu wünschen, daß es doch eher umgekehrt wäre. Zwar ist auch hier die Sprache eher Richtung nüchtern und sachlich denn ausladend beschreibend; aber die Ereignisse waren auch so noch schlimm genug, daß ich immer wieder beim Lesen einhalten und kurz pausieren mußte, und sei es nur, weil wieder mal ein Staubkorn oder ähnliches ins Auge geflogen war und ich auf wieder klare Sicht warten mußte. Ich habe schon manches zum Thema Indianerkriege / Untergang des freien Lebens gelesen, aber noch nie fand ich den Kontrast zwischen der Lebensweise der Indianer und der des Weißen Mannes so kraß und beeindruckend beschrieben wie hier. Das Buch wird, bis auf wenige Kapitel, konsequent aus Sicht des Roten Mannes erzählt, ebenso wie Begegnungen zwischen Roten und Weißen. Vor allem in diesen Szenen des direkten Aufeinandertreffens werden die großen, vielleicht unüberbrückbaren, Gegensätze der beiden Lebensweisen deutlich. Genau so, wie mehr als deutlich wird, daß die Weiße, im Gegensatz zur Roten, keine andere neben sich duldet und entweder bedingungslose Unterwerfung fordert - oder mit Vernichtung droht. Und letztere im Zweifel eher früher denn später vollzieht.Recht bald wird aber klar, daß es einen weiteren Grund gibt, weshalb die Indianer auf mittlere und längere Sicht kaum eine Chance hatten: nämlich ihre Uneinigkeit. Als die Bedrohung von außen immer größer wurde, zerfielen die Gemeinschaften in zwei Lager: die, die für die alte Lebensweise kämpfen wollten und die, die Frieden und bis zu einem gewissen Grade Anpassung wollten. Mir fiel beim Lesen fatalerweise eine, eigentlich wohl recht weit hergeholte, Parallele zu unserer heutigen Zeit ein: die aktuelle Flüchtlingskrise hat in der EU quasi zur Bildung von zwei Lagern geführt, die sich mehr oder weniger unversöhnlich gegenüber stehen. Was aus solcher Uneinigkeit folgt (oder folgen kann), mag sich jeder selbst ausmalen. Andererseits, seit wann hat der Mensch je aus der Geschichte gelernt?Oder wann haben Lernwillige jemals etwas zu sagen gehabt? Recht deutlich wird der Kontrast in einer der bewegendsten Szenen des Buches, nämlich der Ansprache, die Häuptling Zehn Bären im Weißen Haus in Gegenwart des Präsidenten hält. Letzterer zeigt seine Ignoranz, vor allem aber sein Unverstehen, mehr als überdeutlich in seiner Erwiderung darauf. Es gab nichts mehr zu sagen. Außer mit der Sprache der Waffen.Danach ging es relativ schnell; aber auch das hat seine Gründe. Denn während die Delegation der Indianer in Washington empfangen wurde, liefen die Kriegsvorbereitungen der US Army auf Hochtouren. Die wesentlichen im Buch beschriebenen Schlachten haben tatsächlich, und mit demselben Ausgang wie im Roman, stattgefunden. Wieder und wieder habe ich mich beim Lesen gefragt, wie eine Nation, ein Staat, der sich - um es sehr vorsichtig auszudrücken - mit solchen doch recht zweifelhaften Methoden (vom Vertragsbruch bis hin zu Ausrottung ganzer Völker) zu seiner Größe (?) erhoben hat, einen moralischen oder gar einen Führungsanspruch erheben kann. Aber damals wie heute zählt offensichtlich die reine wirtschaftliche und militärische Macht und Stärke. Was bedeuten da schon Ethik und Moral?Am Ende angekommen, man hat es längst geahnt, ist das freie Leben der Indianer nicht mehr existent, und haben viele, zu viele, der vertrauten und liebgewordenen Figuren die Sterne überquert. Zurück bleiben Erinnerungen und Legenden, mögen sie wahr oder erfunden sein, an die, die einmal waren. Und wenn irgendwo ein Wolf heult, wer weiß, ob es nicht auch unter ihresgleichen eine Erinnerung gibt an den, der einstens genannt wurde Der-mit-dem-Wolf-tanzt.KurzfassungIn melancholischer Grundstimmung wird die Geschichte von Der-mit-dem-Wolf-tanzt weitererzählt - bis hin zum tragischen Ende der Comanchen.

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  • Leserunde zu "Wohin der Wind uns trägt" von Elisabeth Büchle

    Wohin der Wind uns trägt
    Arwen10

    Arwen10

    Nach kurzer Pause gibt es nun wieder eine Leserunde in Begleitung von  Elisabeth Büchle. Diesmal geht es in den Wilden Westen zur Zeit der großen Siedlertrecks: Wohin der Wind uns trägt Zum Inhalt: South Carolina 1847: Nach einigen Schicksalsschlägen überredet die 18-jährige Joanna Steinmann ihren älteren Bruder Stewart, sie und ihre vier jüngeren Schwestern auf einen Treck in den Westen mitzunehmen. Auf der langen und beschwerlichen Reise gerät Joanna immer wieder in bedrohliche Situationen. Währenddessen ist Joannas Freundin Linda in der Heimat einer Intrige auf der Spur, die auch den Steinmanns gefährlich werden könnte. Ein romantischer und gleichzeitig spannender Roman aus der Pionierzeit der Vereinigten Staaten von Amerika. Die Leseprobe findet ihr hier: http://www.gerth.de/index.php?id=details&sku=816681 Der Verlag Gerth Medien stellt uns 7 Exemplare zur Verfügung. Vielen Dank an dieser Stelle an den Verlag Gerth Medien für die Unterstützung der Leserunde.Zusätzlich stellt Elisabeth 3 Exemplare für je eine Portopauschale von 3 Euro zur Verfügung. Bewerbt euch bitte bis zum 13. August 12 Uhr, danach verkünde ich die Gewinner. Wer bereit ist 3 Euro für das Buch auszugeben, kann sich zusätzlich im entsprechenden Thread bewerben. Wer dann nicht unter den Gewinnern ist, hat hier die Chance auf das Buch für 3 Euro. Vorraussetzung ist wie immer, eine zeitnahe Beteiligung an der Leserunde und das Schreiben einer Rezension. Für eine weite Verbreitung der Rezension auf diversen Verkaufsplattformen, Blogs uä. sind der Verlag und die Autorin sehr dankbar. Heute hätte ich gerne gewußt, welche anderen Bücher aus der Zeit der Siedlertrecks ihr kennt ? Oder alternativ, was spricht euch an diesem Buch an ? Start der Leserunde, wenn alle ihr Buch haben, ca 23. August

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    SiCollier

    SiCollier

    24. August 2012 um 12:01
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    Elisabeth_Buechle schreibt Lieber SiCollier, (Wie war das denn damals mit dieser Abstsimmung, welche "Landessprache" die USA bekommen sollte? Ist es ein falsches "Gerücht", dass nur wegen einer Stimme nicht Deutsch, ...

    Ich kenne das nicht als Gerücht, sondern zu der Zeit, als ich noch in Hanau wohnte und dort VHS-Kurse besuchte, hat uns das der Referent (im Hauptberuf Gymnasialschulleiter) als Tatsache erzählt. ...

  • Rezension zu "Der Tanz des Kriegers" von Michael Blake

    Der Tanz des Kriegers
    Hendrik

    Hendrik

    06. December 2009 um 00:26

    ...mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und es machte mir Lust mich mal wieder mehr mit Indianerbüchern oder allgemein Nordamerikas Geschichte zu beschäftigen.