Michael Boccacino Charlotte und die Geister von Darkling

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Inhaltsangabe zu „Charlotte und die Geister von Darkling“ von Michael Boccacino

Charlotte ist Gouvernante auf dem Anwesen Everton. Sie kümmert sich um die beiden Söhne des Hausherrn, die vor Kurzem ihre Mutter verloren haben. Als die drei eines Tages durch den Wald gehen, geraten sie plötzlich in eine völlig andere
Welt. Dort entdecken sie das wundersame Haus von Darkling: der einzige Ort, der für den Tod unerreichbar ist. Hier verbergen sich schaurige Wesen. Unter ihnen ? die Mutter der Jungen.

Kleiner Horror für zwischendurch, aber leider mit so einigen Schwächen. Konnte mich nicht ganz überzeugen.

— Anke_Ackermann

Das Cover und der Klappentext versprechen mehr als das Buch am Ende wirklich enthält, es war okay aber mehr leider auch nicht.

— Chrissi92

Nichts für schwache Nerven. (Ekelfaktor)

— Janareads

Zuerst dachte ich, es ist wunderbar aber dann stellte sich heraus, es ist sonderbar...

— Das_Blumen_Kind

ein gruselig-schönes Buch

— Tamii1992

Düster, poetisch mit viktorianischem Schauertouch; was für ein Debut!

— Cridilla

Bis zur Mitte fand ich es richtig gut, aber das Ende ist irgendwie seltsam.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

toller Anfang, verwirrende Mitte, komisches Ende...

— Laren

Passt hervorragend zur düsteren Jahreszeit - sehr bildhafte Sprache ! Mich hat es sehr gut unterhalten !

— Leselinchen

Traumhafte Kulisse, mangelhafte Charaktere. In Darkling würde ich einziehen, aber ohne die Geister.

— Sylence

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  • 2,5 Sterne: Potential für mehr - aber nicht genutzt

    Charlotte und die Geister von Darkling

    Chrissi92

    20. February 2018 um 09:09

    Das Buch erzählt von der Gouvernanten Charlotte und den Kindern Paul und James, welche sich auf eine Reise zwischen zwei verschiedenen Welten machen. Dabei fühlte man sich durchweg wie in einer etwas schaurigen Geschichte, denn das Unheimlich war tatsächlich immer spürbar. Mir wurde jedoch recht schnell klar, dass ich mit den Charakteren nicht besonders warm werden konnte und die Story bleibt relativ distanziert, zumindest was die Personen und Emotionen anging. Durch verschiedene Beschreibungen der Umgebung, der Bewohner von Darkling und etwas sonderbaren ekeligen Ereignissen, wurde der Gruselfaktor und das Düstere in der Geschichte noch verstärkt. Es erinnerte mich eher an verschiedene andere Bücher oder Filme die ebenfalls etwas skurrile Figuren enthalten und von "lebenden Toten" sprechen. Dennoch hat ds Buch wirklich sehr sehr lange gebraucht um wirklich in Fahrt zu kommen und ich war nach 150 Seiten eigentlich dazu geneigt das Buch aus der Hand zu legen. Am Ende wurde es tatsächlich etwas spannender, weil ein paar Fragen gelöst und die tatsächlichen Möglichkeiten der Endwelt auch angefangen haben in die Geschichte einzufließen - meiner Meinung nach leider zu spät und zu wenig. Das Ende war in Ordnung aber hat mich auch etwas neutral zurückgelassen.Daher von mir eine 2,5 Sterne Bewertung.

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  • Rezension zu Charlotte und die Geister von Darkling von Michael Boccacino

    Charlotte und die Geister von Darkling

    Janareads

    17. August 2017 um 12:52

    InhaltCharlotte ist Gouvernante auf dem Anwesen Everton. Sie kümmert sich um die beiden Söhne des Hausherrn, die vor kurzem ihre Mutter verloren haben. Als die drei eines Tages durch den Wald gehen, geraten sie plötzlich in eine dichte Nebelwand- und finden dahinter eine völlig andere Welt. Dort entdecken sie das wundersame Haus von Darkling:Der einzige Ort, der für den Tod unerreichbar ist. Hier verbergen sich schaurige Wesen. Unter ihnen- die Mutter der Jungen, die sich ihnen zuliebe dem Tod widersetzt. Doch dafür zahlt sie einen hohen Preis. HandlungCharlotte nimmt ihre Aufgabe, sich um die Kinder des Hausherren zu kümmern, sehr ernst. Als diese ihr nun eines Tages erzählen, sie haben von ihrer Mutter geträumt, welche im Wald auf sie warten würde, begleitet sie die beiden und landet in einer Zwischenwelt, in dem Haus von Darkling. Der dortige Hausherr, Mr Whatley ist mehr als wundersam und die Mutter der Kinder, welche sich dort ebenfalls befindet, bereitet Charlotte sorgen. Ist das denn möglich?Trotz ihrer Zweifel begleitet sie die Kinder weiterhin nach Darkling und begibt sich so unbewusst in Gefahr. Als sich die Situation zuzuspitzen droht, weiß Charlotte: sie wird für die Jungen kämpfen!MeinungNachdem mich das mysteriöse Cover und der Klapptext des Buches schon so angesprochen haben, hatte ich einige Erwartungen an das Buch. Demnach war ich sehr enttäuscht, als ich mich eingelesen hatte. Obwohl der Schreibstil leicht zu lesen und flüssig ist, passieren die Ereignisse so schnell hintereinander, dass man leicht das Gefühl bekommt, der Autor hätte auf Zeit geschrieben. Ich hatte Mühe damit, Charlottes Handeln zu folgen und ihre Schlussfolgerungen nachvollziehen zu können. Dennoch hat mich die Geschichte einfach nicht losgelassen und ich habe das Buch, mit etwas Überwindung und größeren Pausen zwischendurch, nach einer Woche beendet. Doch auch bis zum Ende hin, habe ich vergebens auf die Spannung gewartet, die ich eigentlich erwartet hatte. Dagegen waren Boccacinos ausführliche Schilderungen über die Wesen in der Zwischenwelt manchmal ziemlich ekelig und schonungslos grausam.Nichtsdestotrotz haben mich die Charaktere, insbesondere die beiden Kinder, fasziniert. Ich kam nicht umhin, mir noch zwei Wochen später Gedanken über das Buch zu machen.Man kann also sagen, es ist eine gewisse Hassliebe, die uns verbindet.Trotz allem gebe ich dem verwirrend achtbaren Buch 3 von 5 Sternen. FazitNichts für schwache Nerven. Wenn man richtige Spannung sucht, ist man hier fehl am Platz. Dennoch ein gutes Buch für zwischendurch.

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  • Regenbogen-Bücher-Challenge 2016

    Regenbogentänzer

    BlueSunset

    Regenbogen-Bücher-Challenge 2016 Hallo liebe Lesebegeisterte! Euch ist die Buchwelt zu trist? Kein Problem, wir helfen euch! Lest zusammen mit uns einen Regenbogen, damit das Jahr 2016 bunt und fröhlich wird! Ihr wollt dem Regenbogen noch einen Topf voll Gold verpassen? Das ist eine Herausforderung, aber auch die kann gemeistert werden!Wie auch in den vergangenen Jahren findet die Regenbogen-Challenge hier auf Lovelybooks statt. Das Besondere an dieser Challenge ist, dass wir hier nicht nur Bücher mit bestimmten Farben lesen, sondern auch die Herausforderung suchen und zusätzliche Aufgaben bearbeiten. Neugierig? Es gibt keine Anmeldefrist und ihr könnt jederzeit einsteigen! Allerdings wird nur die aktuelle Monatsaufgabe bearbeitet. Ihr braucht euch nicht über das Bewerbungsformular hier anzumelden. Erstellt einfach einen Sammelbeitrag in dem zugehörigen Unterthema.  Die Regeln Jeden Monat steht eine andere Farbe im Zentrum. Lest ein Buch dessen Cover zu mehr als 2/3 aus dieser Farbe besteht. Es gibt zudem noch Jahresaufgaben: Für diese Aufgaben habt ihr das ganze Jahr Zeit. Diese Aufgaben können nur mit Büchern der Monatsfarbe gelöst werden. Pro Buch kann eine Jahresaufgabe bearbeitet werden. Jeder der 6 Aufgaben sollte EINMAL gelöst werden (mehrfach gibt keine Punkte).Dann gibt es auch noch die Herausforderung!Jeden Monat gibt es eine Herausforderung, die gelöst werden sollte. Die Aufgabe wird einen Monat vorher angekündigt, sodass ihr Zeit habt ein passendes Buch zu finden. Die Herausforderung kann nur im jeweiligen Monat erfüllt werden! Eine Besonderheit ist, dass ihr diese Aufgabe auch mit einem zusätzlichen Buch, das nicht der Monatsfarbe entspricht, lösen könnt. Bitte verlinkt in eurem Sammelbeitrag auch eure Rezension oder den Lesestatus (mit Kurzmeinung). Es besteht keine Rezensionspflicht, aber ich möchte gerne einen "Nachweis" sehen, dass ihr das Buch gelesen habt. Eine Kurzmeinung reicht da. Es dürfen alle Bücher gelesen werden: vom SuB, neu gekauft, ausgeliehen, eBook und auch Hörbücher. Allerdings sollten die Bücher eine Mindestlänge von 80 Seiten haben! Manga, Comic und Graphic Novels zählen nicht! Die Aufgaben Monatsfarben:Januar: SchwarzFebruar: BraunMärz: Gelb April: OrangeMai: RotJuni: Lila / Rosa / PinkJuli: BlauAugust: Metallic / Gold / Silbern / GlitzerSeptember: WeißOktober: TürkisNovember: GrünDezember: BuntJahresaufgaben (nur mit dem Buch der richtigen Farbe zu erfüllen! Und jeweils nur 1x)Lese ein Buch, ……des Genres Fantasy oder Historisch oder Krimi....des Genres Liebesroman oder Thriller oder Dystopie…von einem Debütautor…das verfilmt wurde…das weniger als 300 Seiten hat…das mehr als 500 Seiten hat.► Hinweis zu "Debütautor": Hierbei beziehen wir uns auf den Autor und nicht auf das Buch. Das heißt der Autor hat zu dem Zeitpunkt, wenn ihr das Buch lest, nur dieses eine Buch veröffentlicht. Es darf sich auch nicht um ein Pseudonym eines Autors handeln, der bereits Bücher veröffentlicht hat. Sollte ein weiteres Buch des Autor bereits angekündigt sein, so kann dieser trotzdem gezählt werden, solange ihr das Buch tatsächlich vor dem Erscheinungstermin seines zweiten Buches erscheint. ► Hinweis zu Verfilmungen: Es zählen alle Bücher, die bereits als Serie oder Film verfilmt wurden oder 2016 ausgestrahlt werden (also so wie z.B. "ein ganzes halbes Jahr", "Girl on the Train", "Die Bestimmung 3", ...) . Bitte das Erscheinungsdatum angeben!Hier werden nach und nach die Monatsaufgaben/Herausforderungen gepostet:Januar: Lese ein Buch mit einer Stadt oder einem Haus auf dem CoverFebruar: Lese ein Buch mit 4 oder mehr Wörtern im Titel. Untertitel zählen auch. März: Lese ein Buch mit Blumen oder Blüten auf dem Cover.April: Lese ein Buch, dessen Titel kursiv oder in GROßSCHRIFT ist. Mai: Lese ein Buch, dessen Handlung außerhalb Deutschlands, den USA und Großbritannien stattfindet.  Punkte Hast du ein Buch mit der Monatsfarbe gelesen? Ja =1 PunktHast du die Herausforderung erfüllt? Ja, mit dem gleichen Buch, wie die Farbe = 2 Punkte. Ja, aber ich habe ein anderes Buch dafür genommen = 1 PunktHast du eine Jahresaufgabe erfüllt? Ja = 1 Punkt(In manchen Monaten wird es möglich sein zusätzliche Punkte zu sammeln)Am Ende des Jahres wird ein/e Gewinner/in ermittelt.  Teilnehmer:  Neue Regel: Falls ihr in einem Monat die Aufgaben nicht geschafft habt, schreibt das bitte dazu. Sollte ich 2 Monate in Folge keine Änderung eures Beitrages sehen wird in dieser Liste >inaktiv< neben eurem Namen stehen und ich gucke nicht mehr in eure Listen. Solltet ihr trotzdem noch dabei sein, dann schreibt mir bitte eine PN und aktualisiert euren Beitrag. WICHTIG Ihr habt jeweils bis zum 3. des Folgemonats Zeit eure Bücher und Links einzutragen. Anschließend mache ich die Monatsauswertung und trage die Punkte in meine Tabelle ein. Alles was noch später eingetragen wird kann erst bei der nächsten Wertung berücksichtigt werden.  Wichtig bei der Rezension/Lesestatus (inkl. Kurzmeinung) ist mir, dass ich sehe, dass ihr das Buch wirklich gelesen habt, zusätzlich kann ich da sehen, wann das Buch gelesen wurde. Solltet ihr also einen Monat versäumt haben, eure Links einzutragen ist das nicht so wild, solange ich sehen kann, dass das Buch trotzdem im richtigen Monat gelesen wurde.  STAND: JuniAnendien ........................ 14 Annlu  .............................. 24 ban-aislingeach  ............. 18BlueSunset ....................  11BookW0nderland .......... 23Buchgespenst  ............... 21 _Buchliebhaberin_ ......... 12 {INAKTIV} christarira ......12 ChubbChubb  ................. 16Code-between-lines ...... 21 ConnyKathsBooks ......... 19 czytelniczka73 ................ 23 {INAKTIV}DasBuchmonster .....1dia78 ............................... 11 fairybooks ...................... 11 Igela ................................ 16 {INAKTIV}janaka ..............7jenvo82 ........................... 17JuliB ................................. 21LadySamira091062 ....... 16Lesebiene27 ................... 15 Lisa11 .............................. 21{INAKTIV} littlebanshee ... 4Luzi92 .............................. 22louella2209 ..................... 21mabuerele ...................... 15{INAKTIV} MalinaIda ........8mareike91 ....................... 18marpije ............................ 23MissSnorkfraeulein ....... 17Mrs_Nanny_Ogg ............. 17PMelittaM ........................ 20QueenSize ........................ 21rainbowly ......................... 16Sansol ............................... 22schafswolke ..................... 17{INAKTIV} sternblut ..........11SomeBody ....................... 17suggar .............................. 16sursulapitschi ................. 18Tatsu ................................ 11Thalathiel ......................... 13Vucha ................................ 22Wolly ................................. 12

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    • 1392
  • Charlotte und die Geister von Darkling

    Charlotte und die Geister von Darkling

    Themistokeles

    Mit diesem Werk hatte ich mal wieder ein Buch vor mir, bei dem ich mich ehrlich fragen musste, wie der Autor bloß auf eine solche seltsame Geschichte gekommen ist, denn die gesamte Handlung ist einfach nur absurd und auch die Charaktere können das Buch nicht mehr retten. Und dabei war es ehrlich so, dass ich auf den ersten paar Seiten noch den Eindruck hatte, dass aus dem Buch etwas werden könnte, aber weit gefehlt. Zunächst muss ich sagen, startet das Buch nämlich mit einer tollen Atmosphäre, ein bisschen düster, mysteriös und unheimlich, was einfach sehr zu dem alten Gemäuer, in dem Charlotte nun als Kinderfrau arbeiten soll, passt. Aber nach einer kurzen Passage, die noch sinnvoll und auch irgendwie stimmig erscheint, flacht die Geschichte mächtig ab und ich habe mich beim Lesen nur noch fragen dürfen, was das bloß soll. Charlotte, bei der ich am Anfang noch dachte, dass sie ein interessanter Charakter sein könnte, bleibt das gesamte Buch über extrem flach und blass und eigentlich könnte sie auch eine Zeichnung auf Papier sein, von der man eigentlich nichts weiß. Ihre Handlungen machen oftmals keinen Sinn, widersprechen sich und außerdem bemerkt man keinerlei Emotionen an ihr, was mir einfach sehr missfallen hat. Und auch andere Charaktere kommen in diesem Roman nicht besser weg, da sie alle ebenso blass bleiben und einen nicht im Ansatz berühren können. Teils noch seltsamer reagieren und agieren, als Charlotte, die sich auch durch manche Aktion eher unsympathisch gemacht hat, als meine einzige Reaktion, da sie ich eine große Distanz zu diesem Charakter hatte, wie auch dieser zu allem in der Geschichte. Zudem ist der Fantasyteil dieses Buches einfach nicht glaubhaft. Die Welt, in der Darkling liegen soll, ist so halbgar gestrickt, wirkt einfach vollkommen unglaubwürdig, dass sie einfach für mich nur grausig schlecht gemacht war. Es passt für mich einfach nicht, dass einfachste Dinge über diese Welt nicht bekannt sind, man nichts davon erfährt, aber irgendwelche absurden Politika dieser Welt ausschweifend diskutiert werden, obwohl sie vollkommen irrelevant für den Rest der Handlung sind. Dazu kommt, dass der Storyverlauf einfach unsinnig ist, man sich immer wieder fragen muss, ob die Geschichte überhaupt auf irgendwas hinauslaufen soll oder nur so vor sich hin dümpelt, um vor sich hinzudümpeln. Und dann, als dann etwas passiert, macht es extrem wenig Sinn, das Ende war für mich vollkommen sinnfrei, passte aber dahingehend zur Geschichte, dass es halt so wenig Logik, Sinn und alles andere enthält, wie der Rest der Geschichte und somit wenigstens den Stil der restlichen Geschichte erhält. Allgemein ein Buch, dass mit einer tollen Atmosphäre starten und dann einfach vollkommen seltsam wird, so dass es einfach keinen Lesespaß, sondern eher Lesefrust bringt und von dem ich abraten würde, außer man steht auf vollkommen absurde Geschichte.

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    • 2

    Floh

    25. July 2014 um 09:13
  • Konnte mich nicht begeistern

    Charlotte und die Geister von Darkling

    Sylence

    21. May 2014 um 08:44

    Geist und Geist gesellt sich gern. Da war es wohl kein Wunder, dass ich die Geister von Darkling unbedingt kennenlernen wollte. Allein die Umschlaggestaltung ist ein wahrer Blickfang und zog mich magisch an. Charlotte braucht nach dem Tod ihres Mannes ein Einkommen und wird in Blackfield als Hauslehrerin für die beiden Jungs James und Paul angestellt. Vor einem Jahr starb die Mutter der Kinder und dann wird plötzlich die Gouvernante brutal ermordet. Der Schwarze Mann ist zurück, eine Gestalt, die Charlotte schon immer ihre Liebsten genommen hat. Doch als Charlotte und die Kinder bei einem Spaziergang auf das Haus Darkling stoßen, wird klar, dass es noch mehr zwischen Leben und Tod gibt, als man glaubt. Denn die Mutter der Jungs ist von den Toten zurück gekehrt, um für den geheimnisvollen Mr. Whatley zu arbeiten. Obwohl ich mich wirklich wahnsinnig auf dieses Buch gefreut habe, wurde ich irgendwie nicht warm damit. Nicht nur, dass ich verdammt lange zum Lesen brauchte, auch die Rezension machte es mir echt schwer, weil ich total unschlüssig war. Definitiv keine leichte Kost und ein Buch, an dem die Meinungen auseinander gehen werden. Dabei ist die Story an sich gar nicht mal so schlecht und irgendwie mal was anderes. Aber die Mischung aus steifer Sprache und oberflächlichen Charakteren hat es mir irgendwie schwer gemacht so richtig einzutauchen. Die Sprache ist dem viktorianischen Zeitalter angemessen und wirkt so mehr wie klassische Literatur. Man sollte von daher Gefallen oder Interesse an diesem Stil haben. Vergleichbar ist es mit Jane Austen, was mir wirklich gut gefiel. So schafft man beim Leser eine gewisse Atmosphäre. Normalerweise habe ich da wirklich keine Probleme mit, aber hier erreichte mich der Stil so gar nicht. Vielleicht lag es daran, dass die Charaktere so flach und distanziert wirken. Für mich kam keine richtige Sympathie für Charlotte oder die anderen Rollen auf. Sie bleiben sehr oberflächlich und man erfährt einfach nichts über sie. Zudem macht es die Hauslehrerin doch recht unsympathisch, wenn sie den Jungs indische Foltermethoden androht, so bald sie Blödsinn machen - und das machen sie eigentlich andauernd. Ich weiß nicht, ob das humoristisch sein sollte, mich hat es nur genervt.  Die Tiefe, die dort fehlt, saugt die Kulisse förmlich auf. Das Haus Darkling ist im wahrsten Sinne des Wortes phantastisch. Als erstes kam mir Lovecraft in den Sinn. Alles ist abgedreht, dunkel, skurril und einzigartig. Ich habe mich direkt in Darkling und die Endwelt verliebt. Die Möglichkeiten dort sind unbegrenzt und werden bei Weitem nicht ausgeschöpft, aber sie reichen zum Verzaubern. Ein Teil der Kraft, den man in diese Welt gelegt hat, wäre für die Charaktere dringend nötig gewesen. So schafft es die Kulisse leider nicht, über die anderen Schwächen hinweg zu täuschen. Wer auf nachdenkliche, undurchsichtige Texte mit Tiefgang steht, wird an Darkling sicher seinen Spaß haben. Man muss etwas mitdenken und die düstere Grundstimmung ist schon sehr nett aufgebaut. Trotzdem sprang der Funke bei mir leider nicht über. Fazit: Charlotte entführt den Leser in eine Welt wie Alice im Wunderland. Es ist skurril, düster und wahrlich phantastisch. Trotzdem geht die Geschichte an den blassen Charakteren verloren. Keiner von ihnen schafft es, den Leser für sich zu begeistern. Auch wenn ich jetzt schon sehr lange über dieses Buch nachgedacht habe, bin ich mir immer noch nicht sicher, was ich eigentlich davon halte. Wahnsinnige Beschreibungen, schöner Stil, aber das Feuer springt nicht über. Von mir 2,5 von 5!

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  • Rezension zu "Charlotte und die Geister von Darkling" von Michael Boccacino

    Charlotte und die Geister von Darkling

    Ines_Mueller

    19. May 2014 um 11:56

    "Ich dachte an jene, die ich verloren hatte, und hoffte wider alle Hoffnung, dass irgendeine Wahrheit in den Worten der Frau lag und dass das Haus mehr als nur eine Seele von Verstorbenen beherbergte." Auf Michael Boccacions Debütroman "Charlotte und die Geister von Darkling" habe ich mich wahnsinnig gefreut - aber wie so oft, wenn hohe Erwartungen herrschen, wird man enttäuscht. Dabei war der Einstieg in das Buch sehr vielversprechend! Der etwas altertümliche Schreibstil konnte sofort mein Herz erobern, erinnerte er mich doch an Jane Austens Bücher. Mit wenigen Sätzen befand ich mich bereits mitten in der Geschichte und konnte kaum die Finger davon lassen. Aber irgendwann war ein Punkt erreicht, an dem alle Luft aus "Charlotte und die Geister von Darkling" wich wie ein Ballon, den man mit einer Nadel zum Platzen bringt. An diesem Punkt verwandelte sich der vielversprechende Ansatz in einen zähen Brei, durch den ich mich nur mit größter Mühe kämpfen konnte. Dass dieser Punkt nach weniger als fünfzig Seiten erreicht war, spricht nicht gerade für dieses Buch. Dies lag in mehreren Punkten begründet. Zum einen fehlt es dem Buch an allen Enden und Ecken an Erklärungen, sodass der Leser oftmals mit gerunzelter Stirn versucht, der Geschichte zu folgen. Die einzelnen Ereignisse bleiben im Dunklen, dabei hätte es nur des ein oder anderen Satzes bedurft, um diesen Mangel aus der Welt zu schaffen. Zum anderen blieben die einzelnen Charaktere extrem flach, wodurch der Leser keine Beziehung zu ihnen aufbauen kann.  Am schlimmsten erwies sich die Tatsache, dass "Charlotte und die Geister von Darkling" keinem roten Faden folgt. Oftmals wirkt die Handlung zusammengewürfelt und an allen Stellen mehrmals geflickt, als wüsste Michael Boccacino selbst nicht, was er dem Leser vermitteln möchte. Die politische Verwicklung fand ich dagegen komplett fehl am Platz und sehr schlecht ausgearbeitet. Mit jeder weiteren Seite verlor ich die Lust an diesem Buch und musste mich zum Ende hin hindurchquälen. Einziger Lichtblick waren die sehr düsteren Szenen, die sowohl blutig als auch gruselig waren. Diese waren sehr gut ausgearbeitet, konnten aber den Rest nicht mehr retten.  Fazit: "Charlotte und die Geister von Darkling" erweist sich als ein wirrer und zusammengewürfelter Debütroman, dessen Autor oftmals selbst nicht wissen zu scheint, was er dem Leser vermitteln möchte. Schade, denn in der Geschichte gab es so viel Potenzial!

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  • Hier wäre mehr drin gewesen ...

    Charlotte und die Geister von Darkling

    fremdwelten

    30. April 2014 um 08:41

    Die junge Witwe Charlotte Markham wird von Henry Darrow, dem Hausherren des Everton-Anwesens, als Gouvernante für seine beiden Söhne Paul und James angestellt. Die ganze Familie lebt kurz nach dem noch allgegenwärtigen Tod der Mutter Lily in tiefer Trauer. Auch Charlotte hat im Laufe ihres jungen Lebens bereits alle geliebten Menschen verloren, zuletzt fand ihr Mann Jonathan den Tod in den Flammen ihres gemeinsamen Hauses. Als das Kindermädchen der Darrays grausam ermordet wird, sieht Charlotte – wie schon bei ihren früheren Begnungen mit dem Tod – einen unheimlichen schwarzen Mann am Schauplatz des Verbrechens. Mehr und mehr erwächst in ihr der Verdacht, dass diese geisterhafte Erscheinung etwas mit ihr selbst zu tun haben könnte. Unterdessen nimmt sie zusätzlich die Aufgaben des getöteten Kindermädchens wahr und versucht, den Kindern bei der Bewältigung ihrer Trauer zu helfen. Während eines Ausfluges, dessen Ziel einer der Jungen in einem Traum gesehen und aufgezeichnet hat, verlassen sie das heimische Anwesen. Unversehens finden sie sich in einer geheimnisvollen Welt jenseits von Leben und Tod wieder, der Endwelt. Sie betreten das Darkling-Haus, welches nicht nur von unsterblichen übernatürlichen Wesen bewohnt wird, sondern auch von der verstorbenen, aber hier unerklärlicherweise lebendigen Lily Darray. Es bleibt nicht bei einem Besuch, denn Charlotte hat Fragen: warum kann Lily an diesem Ort wieder lebendig sein und welche Rolle spielt sie selbst bei den Geschehnissen im Darkling-Haus? Covergestaltung, Klappentext sowie die einleitenden Seiten lassen den Leser eine klassische Geistergeschichte erwarten. Das ist das vorliegende Buch jedoch nicht. Die Endwelt liegt irgendwo zwischen der unsrigen und der jenseitigen Welt und ist bevölkert von vielfältigen unsterblichen Geschöpfen, die nur dann die Gestalt von Menschen annehmen, wenn es ihnen beliebt. Die Beschreibung der Endweltbewohner erinnert zuweilen an die Geschichten von H.P. Lovecraft. Dies in Verbindung mit einigen der verwendeten Namen und etwas New England-Lokalkolorit machen die Absicht des Autors erkennbar, eine von Lovecraft inspirierte Geschichte zu erzählen. Der Auftakt des Romans trägt noch starke Züge einer Geistergeschichte typisch viktorianischer Färbung, in der mehr angedeutet als explizit geschildert wird. Hier gelingt es dem Autor hervorragend, durch eine leicht antiquierte und spannungsarme Sprache und die Einbeziehung von Natur und Jahreszeit eine melancholisch-düstere Stimmung zu erzeugen und Erwartungen im Leser zu wecken. Leider, so muß man sagen, behält er diese Erzählweise auch im weiteren Verlauf der Geschichte bei und lässt zahlreiche Gelegenheiten für mehr Nervenkitzel ungenutzt. Die eigentlich erschreckenden Vorgänge in Darkling entfalten dadurch kaum Wirkung beim Leser, echte Spannung mag nicht aufkommen. Die Figur der Charlotte trägt ihren Teil dazu bei. Kann man ihr Verhalten zu Beginn noch als überlegt und kontrolliert bezeichnen, wirkt es angesichts der Ungeheuer und Ungeheuerlichkeiten, mit denen sie später konfrontiert wird, unerklärlich emotionslos. Dadurch verliert sie viel von ihrer Glaubwürdigkeit und letztendlich die Geschichte ihre Wirkung. Unter den Bewohnern der Endwelt kommt es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen, die die Ausmaße von regelrechten Massakern annehmen. Es ist die Rede vom Bürgerkrieg, der sich scheinbar nicht zuletzt an Lilys Aufenthalt in der Endwelt zu entzünden droht. Dass es um die Entscheidung zwischen Tod und ewigem Leben geht, an der sich die Geister der Unsterblichen scheiden, wird nur vage angedeutet. Denn mit Lily hat der Tod nun auch in der Endwelt Einzug gehalten. Über die Hintergründe und die Motivationen der Endweltler erfährt der Leser nur wenig. Und wenn diese Bewohner einer übernatürlichen Welt über Politik und Wahlen schwadronieren, wirkt das in einer Geistergeschichte auf mich hauptsächlich befremdlich. Wie das Kusiositätenkabinett im Hause Darkling wirkt die Handlung über weite Strecken wie eine Ansammlung von Handlungsfragmenten. Es geschieht vieles, bei dem für mich nicht erkennbar war, ob es für die Geschichte und deren Entwicklung irgendeine Bedeutung hat. Es fiel mir deshalb über weite Strecken sehr schwer, mich in die Handlung hineinzudenken und eine Linie zu erkennen. Dadurch wird das Buch trotz des eigentlich eher geringen Umfangs recht lang. Angesichts des wirklich gelungenen Auftaktes ist das sehr schade. Nachdem der Leser lange im Unklaren gelassen wurde, was da warum eigentlich vor sich geht in der Endwelt, kommt es auf den letzten Seiten zur Auflösung, die ich als ziemlich überstürzt empfand. Doch selbst die ließ mich, wie man so schön sagt, ratlos zurück. Für Freunde von Mystery-Geschichten, die nicht auf Spannungsbögen und rote Fäden angewiesen sind, kann man eine Leseempfehlung aussprechen. Wer es etwas spannender mag, wird wahrscheinlich nicht allzu viel Freude mit dem Buch haben.

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  • Hat für mich nicht funktioniert

    Charlotte und die Geister von Darkling

    lovelywords

    22. February 2014 um 15:59

    Dieses Buch stellte sich als echte Herausforderung dar und hat meine Willenskraft schon ordentlich strapaziert. Die Charaktere besitzen allesamt nur blasse Persönlichkeiten ohne jegliche Tiefe, sie scheinen alle genau zu wissen was passiert und was sie machen müssen, der Autor hält es aber offensichtlich nicht für nötig seine Leser über solch triviale Sachen wie Beweggründe oder gar Gefühle aufzuklären, leider! Denn das Fehlen dieser Informationen machte es für mich als Leser sehr schwer der Story dieses Buches zu folgen, welchen nebenbei gesagt sowieso schon sehr abstrus ist und sich mit ansteigender Seitenzahl auch immer mehr verliert. Ich weiß leider auch nicht was ich noch zu diesem Buch schreiben sollte, denn es hat meiner Meinung nach einfach nicht funktioniert.

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  • Alice im Totenland im Kampf um die Liebe während seltsame Kreaturen politische Kriege führen

    Charlotte und die Geister von Darkling

    Zahnfee12L

    09. February 2014 um 00:03

    Inhalt: Charlotte ist Gouvernante auf dem Anwesen Everton. Sie kümmert sich um die beiden Söhne des Hausherrn, die vor Kurzem ihre Mutter verloren haben. Als die drei eines Tages durch den Wald gehen, geraten sie plötzlich in eine völlig andere Welt. Dort entdecken sie das wundersame Haus von Darkling: der einzige Ort, der für den Tod unerreichbar ist. Hier verbergen sich schaurige Wesen. Unter ihnen — die Mutter der Jungen ... " Ich muss mich entschuldigen, aber ich kann dieses Politische Geschwätz einfach nicht mehr hören.Mit diesen Worten nahm Sie ihre Ohren ab und steckte sie in ihre Handtasche" Eine Geschichte über 2 Jungs die ihre Mutter verloren haben, einen Vater der mit dem Tot seiner Frau nicht zurecht kommt und Charlotte die sich nach dem plötzlichen Tot des Kindermädchens nun umfangreicher um die 2 Jungs kümmern will.  Die James und Paul haben immer schon lebhafte Träume, um diese zu verarbeiten bekommen sie von Charlotte die Aufgabe ihre Träume niederzulegen in Schrift oder Kunstform. Daraufhin entsteht eine Art Landkarte die tief in den Wald hinein führt. Charlotte lässt sich überreden dieser Karte zu Folgen und plötzlich sind alle 3 auf dem Anwesen Darkling, einem Ort voller seltsamer Menschen und Kreaturen die in einem politischen Krieg leben. Doch was die 3 dort erleben ist eine fantastische, grausame, eklige Reise zwischen Leben und Tot.In der man nicht weis wem man trauen kann und die Liebe versucht zu siegen.  Die Geschichte lässt sich gut lesen sobald man weis wer, wer ist und wohin gehört. Das Cover lässt vermuten das dieses Buch auch für Kids zu lesen ist, allerdings sind zwischen drin echt eklige Abschnitte in denen ziemlich gut erklärt wird wie z.b eine Person versucht ihr Gehirn zurück in den aufgeplatzten Schädel zu bekommen in dem es, es mit dem Mund wieder aufschlürft.  Die Story fand ich ganz gut. Allerdings hatte ich mir ein wenig mehr von den Charakteren gewünscht es wurden aber mehr die Orte beschrieben an denen sie sich aufhielten, obwohl diese echt Interessant zu lesen waren, mit Fläschen in denen Todesursachen eingefangen wurden, Bücher die sich nicht lesen ließen sondern einen direkt in die Welt brachten in von der sie handelten usw. Das Buch kann ich jedem empfehlen der gerne für 300 Seiten in eine andere Welt abtauchen will und einen reizlosen Magen hat :)  Vielen lieben dank an den Bastei Lübbe Verlag Lesevergnügen: Leider kein Pageturner, hatte mir mehr erhofft. War aber trotzdem gut.Story:  Tolle Geschichte echt lesenswert. Seiten: 301 Leseratten: 3,5 von 5 Erschienen am: 17.012014 im Bastei Lübbe Verlag Lese ich als: Taschenbuch als Rezensionsexemplar vom Bastei Lübbe Verlag

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  • Alice im Schauderland

    Charlotte und die Geister von Darkling

    Laupez

    31. January 2014 um 19:47

    Charlotte ist Gouvernante auf dem Everton-Anwesen. Sie selbst und alle anderen um sie herum hatten Berührungen mit dem Tod, geliebte Menschen verloren. Als die Nanny zerstückelt wird, weiß Charlotte noch nicht, dass sie selbst Teil eines grausigen Spiels in einer anderen Welt ist. Doch dann führt die verstorbene Mutter ihrer Zöglinge sie in das Haus Darkling. Es ist die Endwelt, in der der Tod allgegenwärtig, und doch unerreichbar ist. Wie erstrebenswert ist die Unsterblichkeit? Der Autor erfindet eine Welt, in der der Tod unerreichbar und deshalb verehrt ist. Mit viel absurder Phantasie führt er den Leser durch ein Märchen, wie eine schaurige Version von Alice im Wunderland. Boccacinos Erstling erntet zur Zeit sehr viel negative Kritik unter den ersten Lesern. Und so ist es nun einmal, wenn Schreibstil und Handlung so anders sind als erwartet. Außergewöhnliches spaltet. Ich kann die Argumente sehr gut nachvollziehen. Es handelt sich um ein Jugendbuch, und doch passt es nicht ganz in dieses Schema. Der Schreibstil ist, unter anderem weil es sich um eine Erwachsenenperspektive handelt, nicht jugendbuchgemäß. Er passt zu der viktorianischen Zeit und dem Charakter der leidgeprüften Protagonistin. Irgendwie neutral, unterschwellig schaurig, wenn auch nicht schockierend oder extrem.Die Atmosphäre gestaltet sich somit durch eine omnipräsente Dunkelheit, egal ob bei Tag oder nachts. Alice im Schauderland. Ein dunkles Märchen, in das man sich fallen lassen muss. Dem man sich öffnen muss. Dessen Eigenheiten zu akzeptieren sind. Wenn man gerade richtig Lust auf solches hat, dann ist dieser Roman perfekt. Mal was Neues! Wie eine Gute-Nacht-Geschichte, in die man nicht hundertprozentig eintaucht, weil man sonst nicht schlafen könnte. Die Charaktere bleiben oberflächlich, aber nicht zu sehr. Es geht ja nicht darum, sie zu kennen und sich in sie hineinzuversetzen. So ist das mit Märchenfiguren! Sie sind keine psychologisch analysierbaren Individuen, sie sind Typen. Das gehört einfach zum Stil, und ich vermisse keinerlei Details. Was interessieren mich unwichtige Hintergründe, wenn doch das Hier und Jetzt zählt? So kann ich keine eindeutige Empfehlung geben. Ich finde den Roman sehr gelungen, sehr interessant, wenn auch nicht perfekt. Jedoch kann ich mir vorstellen, dass die wahre Zielgruppe des Werks, also Leute, deren Geschmack das Ganze sein könnte, recht begrenzt ist. Fazit: Nur zu empfehlen, wenn man offen für Neues ist, oder Lust auf Alice im Schauderland hat!

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  • Das Cover weckt falsche Erwartungen

    Charlotte und die Geister von Darkling

    lord-byron

    20. January 2014 um 16:24

    Charlotte Markham hat alles verloren. Schon sehr früh ihre Mutter, dann auch ihren Vater und zuletzt ihren geliebten Ehemann einschließlich ihres Hauses, das bis auf die Grundmauern nieder brannte. Darum sucht sie nach einer Stelle als Gouvernante und kommt bei Familie Darrow unter. Die Frau des Hauses starb vor einem Jahr und die beiden Söhne Paul und James sollen von Charlotte unterrichtet werden. Als die Nanny der beiden ermordet wird, übernimmt Charlotte auch diese Stelle um rund um die Uhr für die Kinder da zu sein. Doch wer ist dieser schwarze Mann, der immer dann auftaucht, wenn ein Mensch stirbt? Und warum kann Charlotte ihn schon seit frühester Kindheit sehen? Als sie eines nachmittags mit den Kindern im Wald spazieren geht stoßen sie auf eine große Nebelwand. Dahinter verbirgt sich ein riesiges Anwesen. Und darin wartet Lily Darrow, die tote Mutter von James und Paul auf die 3 Spaziergänger. Wie kann das möglich sein? Als bei wasliestdu das Buch "Charlotte und die Geister von Darkling" für eine Leserunde angeboten wurde, bewarb ich mich sofort, denn das Cover und der Klappentext versprachen ein Buch genau nach meinem Geschmack. Und ich hatte Glück und bekam eins der begehrten Exemplare. Der erste Teil erfüllte dann auch komplett meine Erwartungen. Der Schreibstil war wunderbar altmodisch, das Herrenhaus etwas heruntergekommen mit ganz viel flair und alles war düster und unheimlich. Doch leider blieb das nicht so. Die Story wurde immer konfuser und unlogischer. Erklärungen gab es überhaupt keine, die Figuren blieben so flach wie am Anfang und der Autor muss ein großer Fan von Lovecraft sein. Warum, müsst ihr selbst lesen, sonst verrate ich zu viel. Angeboten wird die Geschichte als Jugendbuch, was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann, denn stellenweise ist der Plott ziemlich eklig und unverständlich. Jugendliche würden sich wohl auch ganz schnell langweilen. Für uns kam noch erschwerend hinzu, dass wir nicht, wie angenommen, das Buch erhielten, sondern eine unkorrigierte Lesefahne. Und dazu scheinen wir nicht alle das selbe Exemplar bekommen zu haben. Während die Einen ein Manuskript bekamen, das auf Vorder- Und Rückseite bedruckt war und es vor Fehlern wimmelte, hatten Andere ein Exemplar das nur auf der Vorderseite bedruckt war und schon einen Korrekturlauf hinter sich hatte. Das führte dann natürlich zu komplett unterschiedlichen Meinungen. Davon abgesehen finde ich es sehr schade, dass der Autor dem Leser so gar keine Erklärungen anbot. Denn nach der Lektüre fragte ich mich ernsthaft, was der Autor mir mitteilen wollte. Wäre der erste Teil nicht so schön gewesen, hielt ich das Buch für eine reine Zeitverschwendung. So finde ich es einfach schade, dass aus dieser wundervoll begonnen Geschichte so wenig gemacht wurde. Dank dem tollen Schreibstil rutschte die Bewertung nicht noch weiter nach unten. Ich vergebe 3 von 5 Punkten und bleibe sehr unzufrieden zurück. Schade, denn das Buch hätte ein echter Knaller werden können. © Beate Senft

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