Michael Boehlke Too Much future - Punk in der DDR

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Inhaltsangabe zu „Too Much future - Punk in der DDR“ von Michael Boehlke

»Virulent, kraß, geladen.« (Scheinschlag)§§Die erste Auflage des Katalogs »too much future - Punk in der DDR« erschien 2005 anlässlich der aufsehenerregenden Ausstellung »too much future« in Berlin und war innerhalb weniger Tage vergriffen. Jetzt wird es eine neue überarbeitete und erweiterte Auflage geben, sie ist zweisprachig in Deutsch und Englisch. Schwerpunkte sind die Szene in Ostberlin und in Leipzig, doch auch der Punk außerhalb dieser Zentren, also etwa aus Dresden, Erfurt und Weimar, wird einbezogen.§Alle Autoren des Bandes, u.a. Bodo Mrozek, Bert Papenfuß und Cornelia Schleime waren der Szene direkt oder indirekt verbunden. Die Texte behandeln die Anfänge der Punkbewegung, die seltsame Konstellation von Punk und Kirche in der DDR, die Repressionsgeschichte durch die Verfolgung seitens der Staatssicherheit sowie die Wirkung, welche Punk auf den Kunst-Underground bzw. Hintergrund ausübte.§Die Texte und Fotos werden zusammengehalten durch ein gewagtes Layout, das den Begriff der Punk-Bewegung aufgreift. Die Texte werden auch mal aus dem Blocksatz gerissen, kippen, rotieren, überlagern sich oder werden von Balken und Schwarzflächen wie in einen Schraubstock gespannt. Damit wird eine tradierte Punkästhetik zitiert, sie ist jedoch angereichert durch Anleihen beim Scherenschnitt, Tapecover Art, Korrekturfahnen, Samisdat-Typografie und einem offensichtlichen Faible für eine Ausschussästhetik. Eine Gratwanderung zwischen Experiment und Konsumierbarkeit Postpunk eben.§Der Katalog ist üppig bebildert mit Fotos und Reproduktionen von Dokumenten, Flyern, Grafiken und natürlich den Protagonisten der Szene. Teil des Katalogs ist zudem ein Bandregister, das beinahe 100 DDR -Punkbands mit ihren jeweiligen Line-Ups und ihrer Herkunft aufführt.

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    Too Much future - Punk in der DDR
    JerrysKid

    JerrysKid

    19. January 2016 um 15:23

    Das vorliegende Buch gibt einen schnellen und dennoch guten Überblick über Punk in der DDR. Optisch wird das Layout der Fanzines aufgegriffen und mit Privatfotos und Zeichnungen illustriert. Von Interviews über Zeitungsartikeln zu Auszügen aus Stasi-Akten ist alles dabei. Zwar ist das Buch begleitend zur Ausstellung "OstPUNK! - Too much future" in Berlin erschienen, doch finden sich darin zunächst keine Informationen zu dieser, was ich sehr schade finde. So bleibt es ein eigenständiges Werk, das jeden ansprechen sollte, der sich für alternative Subkulturen und vor allem den Punk interessiert.

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  • Rezension zu "Too Much future - Punk in der DDR" von Michael Boehlke

    Too Much future - Punk in der DDR
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    02. January 2010 um 20:30

    ICh hab mich in so vielem wiedergefunden ;-)))