Michael Boenke Gott'sacker

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Inhaltsangabe zu „Gott'sacker“ von Michael Boenke

Ein heißer Sommer in Oberschwaben. Daniel Bönle, Lebenskünstler und „Mädchen für alles“ in der Kirchengemeinde eines 800-Seelen-Ortes am Rande des Pfrunger-Burgweiler Rieds, will eigentlich nur eine entspannte Ausfahrt mit seiner Harley Davidson unternehmen, als er in einer zerfallenen Kapelle auf eine Leiche stößt. In ihrem Schädel steckt ein gusseisernes Kreuz. Die Angst geht um im Dorf, denn kurze Zeit später wird auch noch ein Schäferhund, zur Hälfte verscharrt und mit einem Kreuz im Maul, entdeckt. Weder Kommissar Härmle und seine attraktive Assistentin noch Daniel und sein Freund Deodonatus Ngumbu, der aus Nairobi stammende Pfarrer der kleinen Gemeinde, können sich zunächst einen Reim auf die mysteriösen Vorfälle machen. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse und Daniel Bönle hat plötzlich mehr mit dem Fall zu tun als ihm lieb ist …

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  • Rezension zu "Gott'sacker" von Michael Boenke

    Gott'sacker
    haTikva

    haTikva

    14. March 2010 um 17:53

    Als Daniel Bönle mit seiner Harley Davidson eine kleine Tour durch die Gegend von Ried machte, stieß er bei einer kleinen Rast auf eine Leiche. Kurz darauf wurde in seinem Heimatdorf ein toter Hund gefunden, mit Zeichen, die ihn mit der Leiche in Verbindung bringen. Demzufolge ist das ganze Dorf in heller Aufruhr und die Polizei ermittelt in beiden Todesfällen. Nachdem Daniel, aus dessen Sicht die Handlung in der Ichform meistens geschildert wird, die Leiche gefunden hatte, kamen die Ermittlungen nur langsam in Gang. Da der Leser keinerlei Einblick in die Polizeiarbeit erhält, wirkte der Krimi auf mich eher passiv. Ab und zu wurden einzelne Dorfbewohner zum Verhör zitiert und die Kriminalpsychologin von Bad Saulgau ließ sich regelmäßig im Dorf sehen und führte Befragungen durch. Da mir aber als Leser keine Strategien oder Erkenntnisse preisgegeben wurden, baute sich für mich leider keine Spannung auf. Erst zum Schluss wurde es noch ansatzweise spannend, als auch noch eine junge Frau verschwindet und das ganze Dorf vollends in Aufruhr gerät. In den Roman eingestreut waren Kapitel, die Handlungen des Täters schilderten. Er wurde immer nur als "der Mann" beschrieben und die Figur blieb für mich der namenlose Unbekannte. Erst bei der Auflösung des Falles erfuhr ich, um wen es ging. Der Autor hatte geschickt eine falsche Fährte gelegt, sodass ich zum Schluss bei der Enthüllung des Täters richtig erstaunt war. Nach dem eigentlichen Ende gibt es, als Erklärung, noch einen kurzen Rückblick auf Geschehnisse in der Vergangenheit, die den Ausschlag zur Tat gegeben haben. Was die Dorfgemeinschaft angeht, könnte ich sie mir genauso, wie der Autor sie beschrieb, vorstellen. Jeder weiß alles vom anderen, alles wird weitergetragen, sobald etwas Neues passiert und sei es auch noch so belanglos ... Dabei werden Daniel und die Figuren in seiner unmittelbaren Umgebung gut genug beschrieben, dass ich mir in etwa ein Bild von ihnen machen konnte. Manchmal versuchte der Autor, etwas Humor in die Geschichte einfließen zu lassen, was ihm, meiner Meinung nach, aber meistens nicht so recht gelang. Im Grunde genommen ging es eigentlich das ganze Buch über um Daniel, wie er entweder in einem Gasthof saß und Bier trank, seine Harley Davidson ausfuhr oder die Kriminalpsychologin mit Blicken auszog. Somit kam ich leider immer wieder in Versuchung, ganze Textstellen einfach zu überfliegen, da sich in der Handlung einfach nichts vorwärts bewegte. Fazit: Für mich war es eine kurzweilige Geschichte mit einigen langatmigen Passagen. Darum bekommt das Werk auch leider nur zwei bis drei Sterne.

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