Michael Boenke Nonnenfürzle

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Inhaltsangabe zu „Nonnenfürzle“ von Michael Boenke

In der oberschwäbischen Provinz will der Berufsschullehrer und Lebenskünstler Daniel Bönle die Fasnetszeit trotz Schulunterricht entspannt genießen. Er besucht mit seiner Klasse ein nahegelegenes Kloster, doch ein Schneesturm zwingt ihn und die Jugendlichen zur Übernachtung bei den Nonnen. Der nächste Morgen hält eine tödliche Überraschung im klösterlichen Gottesdienst bereit …

Kurzweilig, mit oberschwäbischem Lokalkolorit ...

— knacks1965

Habe nach 30 Seiten aufgegeben. Langweilig, zu viel Provinz, zu dialektreich. Kann man als Norddeutscher nicht lesen.

— Elwood

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    Nonnenfürzle

    Matzbach

    11. January 2015 um 13:49

    Ein walkende Nonne findet plastinierte Leichenteile. Kurze Zeit später macht der unkonventionelle Religionslehrer Boenle eine Exkursion in eben das Kloster, aus dem die Nonne kommt. Aufgrund eines Schneechaos ist die Gruppe gezwungen, dort zu übernachten. Beim Abschlussgottesdienst am nächsten Morgen wird eine weitere plastinierte Leiche in Demutshaltung gefunden, Boenles Referendar ist spurlos verschwunden. Grund genug für den Religionslehrer, auf eigene Faust und gegen das ausdrückliche Verbot der leitenden Kommissarin zu ermitteln. Dabei lässt er so ziemlich kein Fettnäpfchen aus und gerät des Öfteren in zweifelhafte Situationen, die auch seine Geliebte an seiner Treue zweifeln lassen. Ich habe dieses Buch einem öffentlichen Bücherschrank entnommen und wurde nicht enttäuscht. Die Mischung aus Spannung und Humor klappt, ohne in ein Extrem umzuschlagen.

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  • Nicht schlecht, aber sprachlich etwas zu viel des Guten

    Nonnenfürzle

    Lilith79

    19. October 2014 um 17:43

    Das war mein erster Roman rund um den Berufschullehrer Daniel Bönle, gänzlich ohne Erwartungen ging ich also an die Geschichte ran. Das erste Kapitel fand ich dann auch gleich sehr gut geschrieben und wirklich spannend. Eine junge Nonne findet beim morgendlichen Walken einen abgetrennten und gehäuteten Kopf, ein Beginn mit Paukenschlag. Leider konnte mich der Rest des Buchs dann doch nicht so wirklich mitreißen, denn der Sprachstil des Ich-Erzählers Dani war mir auf Dauer dann doch teilweise zu anstrengend, zu gewollt ironisch und flapsig und mit zu vielen Verschnörkelungen rein um des Wortwitzes willen. Auch fand ich einige der Charaktere doch zu überzogen (ländliche schwäbische Bewohner werden so dargestellt als wären sie völlig unfähig irgendwelche halbwegs komplizierten Worte korrekt auszusprechen) und klischeehaft. Ich finde ein etwas weniger verspielter Stil würde das Buch noch besser machen. Außerdem war jedem Kapitel ein Bibelvers oder Kirchenlied vorangestellt, auch das fand ich etwas zu viel des Guten (die hab ich komplett überlesen) Schlecht fand ich die Geschichte aber trotzdem nicht, der Kriminalfall und das Umfeld (Nonnenkloster) kann durchaus überzeugen und auch die Charaktere sind interessant und teilweise liebenswert. 

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  • Rezension zu "Nonnenfürzle" von Michael Boenke

    Nonnenfürzle

    Gospelsinger

    04. January 2013 um 18:59

    Fasnetszeit in Oberschwaben, das bedeutet Ausnahmezustand. Auf den Berufsschullehrer Daniel Bönle trifft das ganz besonders zu, denn in seinem Leben passiert gerade so Einiges. Er hat seinen Kleidungsstil geändert, wenn auch in den Augen seiner Mitmenschen nicht zum Besseren, weil der schwarze Anzug seines verstorbenen Vaters nicht mehr wirklich modern ist. Seine Freundin ist schwanger, und ihr Wunsch nach Heirat liegt unausgesprochen in der Luft. Und als er mit seiner Berufsschulklasse ein nahegelegenes Franziskanerkloster besucht, werden sie von einem Schneesturm abgeschnitten und müssen, sehr zum Missfallen der Nonnen, im Kloster übernachten. Dabei verschwindet dann auch noch Daniels nach Wein suchender Referendar spurlos. Dafür taucht eine grotesk zur Schau gestellte Leiche auf. Es handelt sich dabei nicht um den Referendar, aber es ist auch nicht der erste Tote, denn kurz zuvor hatte eine Nonne einen abgetrennten Kopf gefunden. Daniel beginnt, näher nachzuforschen, gerät dabei aber immer wieder in kompromittierende Situationen, die seine Freundin Cäci überhaupt nicht lustig findet. Dies ist der dritte Roman einer Reihe. Ich kenne die beiden ersten nicht, konnte mich aber problemlos in die Geschichte einfinden. Der Protagonist gefällt mir gut. Daniel Bönle ist ein sehr unkonventioneller Lehrer mit einer Vorliebe für alte Gegenstände und alte Autos. Kein Wunder, dass ihn die Aussicht auf Vaterschaft und Ehe ziemlich aus dem Gleichgewicht bringt. Auch die anderen Charaktere mit ihren unterschiedlichen Macken waren mir sympathisch. Michael Boenke hat ein Händchen für skurrile Situationen, die mich beim Lesen öfters auflachen ließen. Allerdings war mir der Schreibstil, den ich anfangs witzig fand, auf die Dauer ein wenig zu anstrengend. Anstrengend fand ich auch den mir als Norddeutsche schwer verständlichen Dialekt, der aber zum Lokalkolorit beitrug und gut zur Handlung passte. Falls jemand nicht weiß, was ein Nonnenfürzle ist: Es wird netterweise gleich zu Beginn des Buches erklärt und ist äußerst appetitanregend auf dem – wie immer bei Gmeiner – schönen Cover abgebildet.

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  • Rezension zu "Nonnenfürzle" von Michael Boenke

    Nonnenfürzle

    saba

    05. August 2012 um 19:33

    Ausgerechnet eine Franziskanernonne findet in der schwäbischen Provinz einen enthaupteten und zerstückelten Mann im Wald. Während die Polizei schon eifrig bei den Ermittlungsarbeiten ist, stößt ausgerechnet Religionslehrer und Polizistinnenschreck Daniel Boenle beim Klostergottesdienst mit seinen Schülern auf eine weitere Leiche. Wer nicht unbedingt aus dem oberschwäbischen Sprachraum kommt, dem fällt zunächst bestimmt der kuriose Titel des Buches auf. Dankenswerter Weise klärt der Autor schon auf der ersten Seite auf, dass es sich bei dem Titel um ein traditionelles Gebäck handelt, dass man im Schwäbischen während der Fastnachtszeit genießt und das bei der Aufklärung des Falles eine tragende Rolle spielen wird. Bereits zum dritten Mal lässt Michael Boenke den eigenwilligen Religionslehrer Daniel Boenle als Hilfssheriff in der oberschwäbischen Provinz agieren. Mit dem eigenwilligen Pädagogen hat der Autor einen sehr interessanten Charakter geschaffen, dessen Gedankengänge und Handlungen dank der vermutlich hohen Authentizität während der gesamten Story gut nachvollziehbar und glaubhaft wirkten. Wahrscheinlich ist genau dies auch der Grund, weshalb man den Theologen mit dem Hang zu schlechter Kleidung so schnell liebgewinnt. Besonders positiv fällt der Schreibstil von Michael Boenke auf. Häufig brachten mich schon alleine der kreative und einfallsreiche Wortwitz und der Gebrauch der schönsten schwäbischen Mundart zum Schmunzeln. Damit verleiht der Autor der Geschichte einen leicht ironischen Unterton, der äußerst angenehm zu lesen ist. Bei aller Ironie und Heiterkeit baut Michael Boenle aber auch noch einen sehr schönen Spannungsbogen auf, der den Leser bis zum Schluss mitraten lässt, wer denn nun der Täter hinter den Klostermauern ist.

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