Michael Bordt

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Autor von Die Kunst sich selbst auszuhalten, Platon und weiteren Büchern.

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Michael BordtDie Kunst sich selbst auszuhalten
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Die Kunst sich selbst auszuhalten
Die Kunst sich selbst auszuhalten
 (4)
Erschienen am 01.08.2013
Michael BordtPlaton
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Platon
Platon
 (1)
Erschienen am 01.10.2004
Michael BordtAristoteles' "Metaphysik XII"
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Aristoteles' "Metaphysik XII"
Aristoteles' "Metaphysik XII"
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Erschienen am 01.07.2006
Michael BordtPhilosophische Anthropologie
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Philosophische Anthropologie
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Erschienen am 18.02.2011
Michael BordtWas in Krisen zählt
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Was in Krisen zählt
Was in Krisen zählt
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Erschienen am 01.03.2009
Michael BordtPlatons Theologie
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Platons Theologie
Platons Theologie
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Erschienen am 01.11.2006
Michael BordtWas uns wichtig ist. Oder warum die Wahrheit zählt
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Was uns wichtig ist. Oder warum die Wahrheit zählt
Michael BordtWas ist der Mensch, 1 Audio-CD. Tl.3
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Was ist der Mensch, 1 Audio-CD. Tl.3
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Erschienen am 13.07.2009

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Rezension zu "Die Kunst sich selbst auszuhalten" von Michael Bordt

Über die Freiheit, sein Leben so führen, wie man es im Einklang mit seiner Seele leben möcht
WinfriedStanzickvor 5 Jahren

 

Jeder Mensch kann sie haben, die innere Freiheit. Die Freiheit, sein eigenes Leben so führen, wie man es im Einklang mit seiner Seele leben möchte. Nicht das Leben, das andere von mir erwarten, und deren zum Teil fantasierte Erwartungen schon feste Bestandteile meiner eigenen Selbstwahrnehmung geworden sind.

 

Jeder Mensch kann sie haben, diese Freiheit, wirklich und tief selbst zu sein, seine eigenen Entscheidungen zu treffen und auch in Konflikten anderen Meinungen und Lebensentwürfen standzuhalten, ohne sich gleich wieder anzupassen.

 

Das, was viele Menschen noch als Sehnsucht spüren (andere haben es vor lauter Anpassung schon lange vergessen) kann man aber nur erreichen und es dann leben, wenn man bereit ist, sich selbst kennenlernend auf die Spur zu kommen und dabei auch die Schattenseiten anzuschauen. Das scheuen die meisten, und fliehen in die Arbeit, den Stress, das Internet – keine Zeit für sich selbst.

 

Der Jesuit und Philosoph Michael Bordt, dessen ebenfalls bei Zabert Sandmann 2009 erschienenes Buch „Was in Krisen zählt“ breite Beachtung gefunden hat, gibt in diesem kleinen Buch verständliche und praktikable Hinweise und Anweisungen, wie man sich auf einen „Weg zur inneren Freiheit“ machen kann und dann auch nicht mehr von ihm abweicht, wenn die Zeiten hart werden.

 

Nach einer Beschreibung dessen, was der inneren Freiheit meist im Wege steht, beginnt er die Schritte zu ihr hin zu formulieren.

Die Angst vor der Einsamkeit überwinden, aus der Opferrolle herauskommen, einen Abstand zu den eigenen Gefühlen bekommen, um sie dann genau anzuschauen und verstehen zu können, die Brüche des eigenen Lebens annehmen und integrieren, statt sie weiter abzuspalten. Dann folgt sozusagen der zweite Schritt, ein sorgfältiger und behutsamer Prozess der Wahrnehmung des eigenen Innenlebens.

 

Er fasst zusammen: „Freiheit gibt es nicht umsonst. Innerlich immer freier zu werden, um auch in unserem Tun frei zu sein, ist, wie wir gesehen haben, ein durchaus anspruchsvoller, zum Teil konfrontativer, manchmal auch schmerzhafte Prozess. Es ist verständlich, wenn Menschen diesem Prozess lieber ausweichen.“ Doch es lohnt sich:

„Dieser Weg wird, wenn er einmal beschritten ist, eine ganz eigene Dynamik und Kraft entfalten, die Sie tragen und dort halten wird. Eine Dynamik und Kraft, die ausgesprochen heilsam ist und die uns immer tiefer mit uns selbst verbindet.“

 

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