Michael Bordt

 4,5 Sterne bei 6 Bewertungen
Autor von Die Kunst sich selbst auszuhalten, Platon und weiteren Büchern.
Autorenbild von Michael Bordt (© Verlag Zabert Sandmann)

Lebenslauf von Michael Bordt

Michael Bordt SJ studierte Theologie und Philosophie und trat mit 28 in den Jesuitenorden ein. Nach seiner Promotion an der Universität Oxford über Freundschaft, Liebe und Sexualität bei Platon und einem Forschungsaufenthalt in Princeton habilitierte er sich an der Universität Fribourg über Platons Theologie. Seit 1996 arbeitet er an der Hochschule für Philosophie in München als Professor für philosophische Anthropologie, Ästhetik und Geschichte der Philosophie (Schwerpunkt Antike). Von 2005 bis 2011 war er Präsident der Hochschule, seit 2011 ist er Vorstand des Instituts für Philosophie und Leadership.Neben seinen Kerntätigkeiten gibt Michael Bordt Workshops für Führungskräfte, die um Fragen von Werten, Spiritualität und dem geglückten Leben kreisen, und in der Tradition des Jesuitenordens Meditationskurse, die eine kontemplative und spirituelle Lebenshaltung einüben wollen.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael Bordt

Cover des Buches Die Kunst sich selbst auszuhalten (ISBN: 9783898833882)

Die Kunst sich selbst auszuhalten

 (5)
Erschienen am 01.08.2013
Cover des Buches Platon (ISBN: 9783926642509)

Platon

 (1)
Erschienen am 01.10.2004
Cover des Buches Was in Krisen zählt (ISBN: 9783965841789)

Was in Krisen zählt

 (0)
Erscheint am 06.08.2021
Cover des Buches Philosophische Anthropologie (ISBN: 9783831256037)

Philosophische Anthropologie

 (0)
Erschienen am 01.01.2011

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Cover des Buches Die Kunst sich selbst auszuhalten (ISBN: 9783898833882)W

Rezension zu "Die Kunst sich selbst auszuhalten" von Michael Bordt

Über die Freiheit, sein Leben so führen, wie man es im Einklang mit seiner Seele leben möcht
WinfriedStanzickvor 8 Jahren

 

Jeder Mensch kann sie haben, die innere Freiheit. Die Freiheit, sein eigenes Leben so führen, wie man es im Einklang mit seiner Seele leben möchte. Nicht das Leben, das andere von mir erwarten, und deren zum Teil fantasierte Erwartungen schon feste Bestandteile meiner eigenen Selbstwahrnehmung geworden sind.

 

Jeder Mensch kann sie haben, diese Freiheit, wirklich und tief selbst zu sein, seine eigenen Entscheidungen zu treffen und auch in Konflikten anderen Meinungen und Lebensentwürfen standzuhalten, ohne sich gleich wieder anzupassen.

 

Das, was viele Menschen noch als Sehnsucht spüren (andere haben es vor lauter Anpassung schon lange vergessen) kann man aber nur erreichen und es dann leben, wenn man bereit ist, sich selbst kennenlernend auf die Spur zu kommen und dabei auch die Schattenseiten anzuschauen. Das scheuen die meisten, und fliehen in die Arbeit, den Stress, das Internet – keine Zeit für sich selbst.

 

Der Jesuit und Philosoph Michael Bordt, dessen ebenfalls bei Zabert Sandmann 2009 erschienenes Buch „Was in Krisen zählt“ breite Beachtung gefunden hat, gibt in diesem kleinen Buch verständliche und praktikable Hinweise und Anweisungen, wie man sich auf einen „Weg zur inneren Freiheit“ machen kann und dann auch nicht mehr von ihm abweicht, wenn die Zeiten hart werden.

 

Nach einer Beschreibung dessen, was der inneren Freiheit meist im Wege steht, beginnt er die Schritte zu ihr hin zu formulieren.

Die Angst vor der Einsamkeit überwinden, aus der Opferrolle herauskommen, einen Abstand zu den eigenen Gefühlen bekommen, um sie dann genau anzuschauen und verstehen zu können, die Brüche des eigenen Lebens annehmen und integrieren, statt sie weiter abzuspalten. Dann folgt sozusagen der zweite Schritt, ein sorgfältiger und behutsamer Prozess der Wahrnehmung des eigenen Innenlebens.

 

Er fasst zusammen: „Freiheit gibt es nicht umsonst. Innerlich immer freier zu werden, um auch in unserem Tun frei zu sein, ist, wie wir gesehen haben, ein durchaus anspruchsvoller, zum Teil konfrontativer, manchmal auch schmerzhafte Prozess. Es ist verständlich, wenn Menschen diesem Prozess lieber ausweichen.“ Doch es lohnt sich:

„Dieser Weg wird, wenn er einmal beschritten ist, eine ganz eigene Dynamik und Kraft entfalten, die Sie tragen und dort halten wird. Eine Dynamik und Kraft, die ausgesprochen heilsam ist und die uns immer tiefer mit uns selbst verbindet.“

 

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