Michael Bordt Die Kunst sich selbst auszuhalten

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Inhaltsangabe zu „Die Kunst sich selbst auszuhalten“ von Michael Bordt

Meist suchen wir lieber den Stress im Beruf und in der Freizeit als uns mit unserem Inneren zu beschäftigen. Denn es könnte ja zunächst unangenehm sein, was uns da begegnet – endlose, unproduktive Gedankenketten, fiktive Streitgespräche, Zweifel am Job, an Beziehungen oder an uns selbst. Aber wer gelernt hat, sich und seine inneren Spannungen auszuhalten, ist ein freier Mensch, der freie Entscheidungen treffen und Konflikten standhalten kann. Ein freier Mensch wird sein wahres Ich kennenlernen und schließlich zu dem Leben finden, das zu ihm passt. Michael Bordt ist Jesuit, Philosoph und Meditationslehrer. Er zeigt uns den Reichtum, den wir in uns selbst entdecken können, wenn wir uns nur trauen – und wie wir dahin kommen. Autorenporträt: Michael Bordt SJ studierte Philosophie und Theologie und trat mit 28 Jahren in den Jesuitenorden ein. Seine Doktorarbeit über Liebe und Freundschaft in der Antike schrieb er an der Universität Oxford. Seit 1997 lehrt Bordt als Professor an der Hochschule für Philosophie in München, deren Präsident er von 2005 bis 2011 war. Sein Anliegen, die Philosophie und die Spiritualität des Jesuitenordens für unsere Zeit fruchtbar zu machen, verfolgt er als Vorstand des 'Instituts für Philosophie und Leadership' und gibt Workshops und Meditationskurse für Führungskräfte in Spitzenpositionen.

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  • Über die Freiheit, sein Leben so führen, wie man es im Einklang mit seiner Seele leben möcht

    Die Kunst sich selbst auszuhalten
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. September 2013 um 12:05

      Jeder Mensch kann sie haben, die innere Freiheit. Die Freiheit, sein eigenes Leben so führen, wie man es im Einklang mit seiner Seele leben möchte. Nicht das Leben, das andere von mir erwarten, und deren zum Teil fantasierte Erwartungen schon feste Bestandteile meiner eigenen Selbstwahrnehmung geworden sind.   Jeder Mensch kann sie haben, diese Freiheit, wirklich und tief selbst zu sein, seine eigenen Entscheidungen zu treffen und auch in Konflikten anderen Meinungen und Lebensentwürfen standzuhalten, ohne sich gleich wieder anzupassen.   Das, was viele Menschen noch als Sehnsucht spüren (andere haben es vor lauter Anpassung schon lange vergessen) kann man aber nur erreichen und es dann leben, wenn man bereit ist, sich selbst kennenlernend auf die Spur zu kommen und dabei auch die Schattenseiten anzuschauen. Das scheuen die meisten, und fliehen in die Arbeit, den Stress, das Internet – keine Zeit für sich selbst.   Der Jesuit und Philosoph Michael Bordt, dessen ebenfalls bei Zabert Sandmann 2009 erschienenes Buch „Was in Krisen zählt“ breite Beachtung gefunden hat, gibt in diesem kleinen Buch verständliche und praktikable Hinweise und Anweisungen, wie man sich auf einen „Weg zur inneren Freiheit“ machen kann und dann auch nicht mehr von ihm abweicht, wenn die Zeiten hart werden.   Nach einer Beschreibung dessen, was der inneren Freiheit meist im Wege steht, beginnt er die Schritte zu ihr hin zu formulieren. Die Angst vor der Einsamkeit überwinden, aus der Opferrolle herauskommen, einen Abstand zu den eigenen Gefühlen bekommen, um sie dann genau anzuschauen und verstehen zu können, die Brüche des eigenen Lebens annehmen und integrieren, statt sie weiter abzuspalten. Dann folgt sozusagen der zweite Schritt, ein sorgfältiger und behutsamer Prozess der Wahrnehmung des eigenen Innenlebens.   Er fasst zusammen: „Freiheit gibt es nicht umsonst. Innerlich immer freier zu werden, um auch in unserem Tun frei zu sein, ist, wie wir gesehen haben, ein durchaus anspruchsvoller, zum Teil konfrontativer, manchmal auch schmerzhafte Prozess. Es ist verständlich, wenn Menschen diesem Prozess lieber ausweichen.“ Doch es lohnt sich: „Dieser Weg wird, wenn er einmal beschritten ist, eine ganz eigene Dynamik und Kraft entfalten, die Sie tragen und dort halten wird. Eine Dynamik und Kraft, die ausgesprochen heilsam ist und die uns immer tiefer mit uns selbst verbindet.“  

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