Michael Borlik Ihr mich auch

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Inhaltsangabe zu „Ihr mich auch“ von Michael Borlik

Nico ist stocksauer. Seine Eltern haben ihn in ein Internat abgeschoben, weil er nicht so spurt, wie sie wollen. Aber Nico macht immer, was er will. Auch hier im Internat. Geht die Party halt hier weiter. Doch gleich am ersten Tag fliegen die Fetzen, und zwar gewaltig. Zu seinem Entsetzen stellt er fest, dass er sich das Zimmer mit Daniel teilen muss - einer Schwuchtel! Und der muss das auch noch gleich jedem rotzfrech auf die Nase binden! Hat sie der noch alle? Ab 13 Jahren

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  • Rezension zu "Ihr mich auch" von Michael Borlik

    Ihr mich auch
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    01. August 2011 um 11:41

    Nico ist ein 16jähriger, ziemlich arroganter Macho, der sich für den King schlechthin hält. Was er will, setzt er durch, ohne Rücksicht auf Verluste. Sein Problem: Nachdem er doch ein paarmal zu oft über die Stränge geschlagen ist, stecken seine Eltern ihn ins Internat. Dort muss er sich sein Zimmer ausgerechnet mit Daniel teilen, der die Tatsache, dass er schwul ist, jedem ungefragt vor den Kopf knallt und dem es herzlich egal ist, was andere von ihm denken. Jede Menge Stress und noch mehr Konflikte sind da vorprogrammiert... Prinzipiell fand ich das Buch nicht schlecht. Es ist kapitelweise abwechselnd aus der Sicht von Nico oder eben Daniel erzählt, sodass man einen recht guten Eindruck in die jeweilige Gefühlswelt und die Gedanken der beiden bekommt und ihr Verhalten in bestimmten Situationen oder Reaktionen auf ein Geschehen recht gut nachvollziehen kann. Auch der Schreibstil hat mir gut gefallen. Allerdings fand ich die generelle Thematik (Vorurteile gegenüber anderen, Probleme mit Eltern/Freunden/Klassenkameraden, (erste) Liebe, Gefühlschaos in der Pubertät, etc.) irgendwie recht vorhersehbar und es gab im gesamten Buch nichts, was mich wirklich überrascht hätte. Es plätscherte halt alles irgendwie so dahin. Recht angenehm fand ich, dass Borlik mit den meisten dieser Probleme recht realistisch umgeht, ohne dabei den pädagogischen Zeigefinger zu heben oder besonders gefühlsduselig zu werden. Außer am Schluss. Der kam für meinen Geschmack irgendwie ein bisschen zu „hopplahopp“ und war mir persönlich dann doch ein wenig zu „plötzlich harmonisch“. Fazit: Ganz nett, aber für mich sicher kein Kracher.

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  • Rezension zu "Ihr mich auch" von Michael Borlik

    Ihr mich auch
    Koriko

    Koriko

    25. July 2011 um 11:27

    Nico hat den Bogen endgültig überspannt- nach einer Party im Haus seiner Eltern, an dem sowohl die Küche, als auch der Porsche seines Vaters dran glauben musste, haben Ralph und Theresa endgültig genug von ihrem Sohn. Sie schicken Nico auf das Internat Hohenheim, eine Eliteschule. Hier soll Nico endlich zur Besinnung kommen und sich darüber im klaren werden wer er ist und was er zukünftig machen will. Nico ist dementsprechend zornig. Obwohl es seine letzte Chance ist, will er von der neuen Schule zunächst nichts wissen. Doch die Krönung lernt er in Form seines Mitbewohners kennen- Daniel. Der gleichaltrige Junge ist ebenfalls neu im Internat und zu allem Überfluss auch noch schwul. Das größte Problem ist jedoch- Daniel macht keinen Hehl daraus. Frei heraus verkündet er jedem, dass er homosexuell ist und stürzt sich damit direkt in den Kampf. Nico kann ihn von der ersten Sekunde an nicht ausstehen. Daniel geht es ähnlich und so werden die ersten Monate zur Tortur. Wo es geht giften sich die beiden Jungen an. Nico ist Daniel Augen ein „kleiner Macho“, der nur an Weibern, Partys und Alkohol Interesse hat – Daniel eine Schwuchtel. Und Schule kann Nico auf den Tod nicht ausstehen. Während Nico neue Freunde in Form von Oliver und Nils findet, bändelt Daniel mit Sofie, Nina und dem Streber Chris an. Schon bald müssen die beiden erkennen, dass sie sich mehr als ähnlich sind. Beide lieben Fußball, spielen sogar in der Mannschaft mit und unweigerlich muss Nico sich eingestehen, dass Daniel viel Mut aufbringt, für jemanden der schwul ist. Zudem haben beide ihr Päckchen in Form ihrer Familien mit sich zu tragen und auch die Liebe bereitet den beiden Probleme. Nico ist schon bald von der lebenslustigen und schlagfertigen Sofie beeindruckt, braucht aber eine Weile, um sich das selbst einzugestehen. Als sich Nico endgültig in Sofie verliebt und diese sogar seine Liebe erwidert, kommt gerade Daniel nur schwer damit klar. Daniel hängt immer noch seinem Ex Pascal hinterher. Zudem ist da noch Sofie, die Daniel immer wieder von jemandem in Hohenheim erzählt, der ebenfalls homosexuell ist, dies jedoch noch nicht zugegeben hat… „Ihr mich auch“ von Michael Borlik ist ein spannendes Jugendbuch. Es ist sehr authentisch geschrieben und gibt einen guten Blick auf die heutige Jugend. Da das Buch aus der Sicht von Daniel und Nico geschrieben ist (in jedem Kapitel wechselt die Sichtweise zwischen den Jungs hin und her) bekommt der Leser einen guten Einblick in die unterschiedlichen Gefühls- und Gedankenwelten der Jungen. Das bringt die beiden dem Leser wesentlich näher und zeigt deutlich, wie unterschiedlich und doch ähnlich sich die beiden sind. Nico beschreibt alles wesentlich knapper und einfacher, während Daniel sich hin und wieder zu recht langen Beschreibungen und Einblicken in seine Gefühle hinreißen lässt. Er beschreibt die Menschen, die ihn umgeben auch wesentlich genauer, so dass der Leser durch Daniels Augen mehr sehen kann, als durch Nicos. Der Schreibstil ist einfach, was allerdings sehr gut zu dem Buch passt. Was ein wenig gewöhnungsbedürftig ist, die Geschichte dem Leser jedoch noch näher bringt, ist die Tatsache, dass alles im Präsens geschrieben wurde. Bis auf kurze Rückblenden erlebt man alles zur selben Zeit wie Nico und Daniel. Dadurch kann der Leser noch tiefer in die Geschichte einsteigen und die beiden Jungen, aber auch ihre Freunde wachsen dem Leser richtig ans Herz. Die Charaktere sind gut ausgearbeitet. Man kann sich in beide Jungs gut hineinversetzen, möchte beiden manchmal eine runterhauen und spürt deutlich wie Daniel und Nico sich im Laufe der Geschichte verändern. Diese Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit ist authentisch, greifbar und nachvollziehbar. Insgesamt ist es dem Autor gut gelungen den schwulen Daniel darzustellen, doch gleichzeitig auch das krasse Gegenteil von ihm, in Form des Machos Nico. Die Handlung ist ansonsten ein wenig vorhersehbar. Teilweise fühlte ich mich an eine typische Fanfiction erinnert, doch zum Glück geht „Ihr mich auch“ andere Wege. Auch spart der Autor nicht an Humor. Gerade die Dialoge zwischen den Protagonisten sind spannend, ironisch, manchmal sogar zynisch. Daniel ist alles andere als auf den Mund gefallen und ist nie um eine freche Antwort verlegen. Man rätselt eine Weile darüber, wen Sofie als zweiten Schwulen gemeint hat, kommt jedoch relativ schnell darauf, wer sich dahinter verbirgt. Auch dass Sofie und Nico aneinander interessiert sind, zeichnet sich schon ganz zu Beginn ab, doch das ist nicht unbedingt ein Manko. Es wäre fast enttäuschend gewesen, wenn Michael Borlik einen anderen Weg gegangen wäre. Insgesamt ist „Ihr mich auch“ ein leichtes, humorvolles Buch, dass sich dem Coming-Out, der ersten Liebe und dem verständnisvollen Miteinander widmet. Es mag ein wenig vorhersehbar sein, aber die Entwicklung von Daniel und Nico machen das wieder wett. Wer nach authentischen Jugendbüchern mit Humor und Liebesproblemen sucht, sollte einen Blick hineinwerfen. Aber auch allen anderen sei „Ihr mich auch“ ans Herz gelegt… Wer mehr erfahren will, findet auf der Homepage zum Buch (http://www.ihr-mich-auch.de) jede Menge Infos…

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  • Rezension zu "Ihr mich auch" von Michael Borlik

    Ihr mich auch
    sunday

    sunday

    02. January 2011 um 21:15

    Ihr mich auch von Michael Borlik. In diesem Buch geht es um einen Jungen namens Nico, den seine Eltern sozusagen in das Internat abgeschoben haben, einmal aus dem Grund, dass sie sich nicht mit ihm abgeben wollen und der andere Grund ist, dass das seine letzte Chance auf einen Abschluss ist, da er vorher viel Scheiße gebaut hat. Der andere Protagonist ist der gleichaltrige Junge Daniel, der auf diesem Internet ist, da seine Eltern ihn verstoßen haben, weil er schwul ist. Im Internat müssen sie sich ein Zimmer teilen und wie es halt so ist können sie sich nicht ausstehen. Nico ist ein Macho, der sagt was er denkt, tut was er will und das Einzige das ihn interessiert sind Mädchen. Daniel ist aber im Grunde auch nicht besser. Er lässt sich nichts gefallen und hat für alles eine schlagfertige Antwort. Er lässt sich jedenfalls jetzt nichts mehr gefallen, denn früher war alles anders… Nico findet gleich neue Freunde und beschäftigt sich damit Daniel zu piesacken, weil er schwul ist. Doch Daniel schlägt natürlich zurück und so endet es nicht selten in einer Schlägerei. Auch Daniel findet Anschluss: die zwei Mädchen Nina und Sofie, sowie Chris. Während des ganzen Buches sind die beiden Jungen damit beschäftigt sich gegenseitig zu piesacken, sowie mit ihren eigenen Liebesproblemen. Doch am Ende müssen die beiden erkennen, dass der andere doch nicht so schlecht ist und ihre Liebesprobleme lösen sich auch. Meinung: Das Buch hat mir nicht besonders gefallen. Weder der Schreibstil, noch die Geschichte selbst. Ich musste mich nicht direkt durchkämpfen, doch das Buch hat nur bei die 200 Seiten, aber mir ist es so vorgekommen als wären es 600 Seiten. Besonders spannendes ist nichts passiert. Ein Buch für jemanden, der auf langweilige, durchschnittliche Teenagergeschichten steht.

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  • Rezension zu "Ihr mich auch" von Michael Borlik

    Ihr mich auch
    sueorange

    sueorange

    09. June 2010 um 16:46

    Nico fühlt sich von seinen Eltern ins Internat abgeschoben. Er hatte es zuvor ein wenig mit dem Party machen übertrieben und dies scheint der letzte verzweifelte Versuch seiner Eltern zu sein, ihn wieder auf die richtige Spur bringen zu wollen. Er möchte sich aber nicht klein kriegen lassen, dann wird er eben ihm Internat die Leutchen ein wenig aufmischen, Spaß wird er wohl auch hier haben können. Doch schon am ersten Tag kommt es zum ersten Knall. Er begegnet seinem neuen Zimmergenossen und der ist schwul und reibt dies auch gleich jedem unter die Nase, der es wissen oder auch nicht wissen möchte. Wie wird es wohl mit dem kleinen Macho Nico und mit Daniel, seinem neuen Mitbewohner weitergehen? Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Nico und von Daniel geschrieben, so kann der Leser die unterschiedlichen Gedankengänge der Beiden und ihre Erlebnisse hautnah mitverfolgen. Die Sprache entspricht dem Slang der Jugend, wirkt authentisch und nicht aufgesetzt. Die Charaktere sind facettenreich und geben vielseitige Identifikationsmöglichkeiten. Es ist ein ganz besonderer Roman, in dem mit Klischees gespielt wird und somit Möglichkeiten eröffnet werden, die eigene Sichtweise noch einmal zu überdenken. Eine schöne Geschichte über Freundschaft, Liebe und über das Erwachsenwerden, sicherlich nicht nur für Jugendliche interessant. Auch der Humor kommt bei der Geschichte nicht zu kurz und manchmal ist es auch ein bisschen traurig, wie das wahre Leben eben...

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  • Rezension zu "Ihr mich auch" von Michael Borlik

    Ihr mich auch
    anette1809

    anette1809

    16. April 2010 um 20:37

    Nico hat das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht. Partys, Alkohol und schlechte Noten... Seine Eltern haben ihn als letzten Ausweg in ein Internet abgeschoben. Als ob das alleine nicht schon schlimm genug wäre, handelt es sich bei Nicos Zimmergenossen Daniel ausgerechnet um eine Schwuchtel! Michael Borliks "Ihr mich auch" wird abwechselnd aus den Perspektiven von Nico und Daniel erzählt. Die Sprache ist so authentisch jugendlich, dass man beim Lesen total vergisst, dass es sich um eine erfundene Geschichte handelt. Man fühlt sich nicht nur den beiden Charakteren Nico und Daniel sehr nahe, aus deren Perspektive man die Geschichte erlebt, auch die Nebenrollen sind bis ins kleinste Detail ausgebaut und mit Leben gefüllt, so dass man sich direkt ins Internatsleben von Hohenheim versetzt fühlt. Michael Borlik spielt mit den gängigen Schwulenklischees - Schwule spielen kein Fußball, Schwule stehen auf Rosa... - ohne dass sein Buch selbst zum Klischee wird. Beschränkte dein Selbst nicht auf das, was andere in dir sehen oder sehen wollen, sondern sei wirklich DU selbst! So spielt Daniel absichtlich den Klischeeschwulen und ist ständig auf Konfrontation aus. Warum stellt er sich sonst vor als "Ich bin schwul, aber du kannst mich Daniel nennen"? Das Schwulsein macht schließlich nicht seinen Charakter aus. Genauso, wie Nico nicht nur der "kleine Macho" ist. Unter seiner harten Schale versteckt er einen weichen Kern und tatsächlich haben Nico und Daniel einige Gemeinsamkeiten, auch wenn das zu Beginn der Geschichte unglaublich scheint. Nachdem ich das Buch zu Ende gelesen habe, finde ich die Covergestaltung vom Verlag etwas unglücklich gewählt. An keiner Stelle im Buch kommt eine Szene im Schwimmbad vor und das Internatsleben von Nico, Daniel und ihren Freunden hätte genügend Auswahl für eine gelungenere Motivwahl geboten. Das empfohlene Lesealter schränkt den angesprochenen Leserkreis viel zu sehr ein. Ich finde das Buch ebenso empfehlenswert für ältere Jugendliche und interessierte Erwachsene.

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