Michael Born Wer einmal fälscht . . .

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Inhaltsangabe zu „Wer einmal fälscht . . .“ von Michael Born

"Stern TV", "Spiegel TV", "S-Zett" - alle haben seine Reportagen gesendet. Der Fall des Filmfälschers Michael Born ist eine Eulenspiegelei ersten Ranges, die ein erschreckendes Licht auf den zweifelhaften Alltag in den Fernsehredaktionen wirft. "Da bin ich aber empört - als Zuschauer!" Diesen Ausruf tat der Vorsitzende Richter in dem Prozeß gegen Michael Born, der sich wegen zahlreicher gefälschter Fernsehbeiträge vor Gericht verantworten mußte. Doch der Richter meinte nicht den Angeklagten. Aus der Fassung brachte ihn die Aussage des als Zeugen geladenen Chefs von "Stern TV"... "Stern TV", "Zak", "S-Zett" - all diese Fernsehmagazine haben Borns Filme gezeigt. Und alle sind seinen Skandalgeschichten aufgesessen. In seinem mit viel Witz erzählten Bericht schildert Michael Born seinen so ungewöhnlichen wie spannenden Werdegang vom Kriegsreporter zum "Filmfälscher". Angetrieben von dem Wunsch nach Aufklärung hat sich Born bei seinen Reportagen nicht selten als Realsatiriker betätigt. Finanzielle Not und die Lust, Mißstände durch Übertreibung zu entlarven, führten zu Filmen wie "Die Krötenlecker" (über Drogenmißbrauch) oder über die angeblichen Umtriebe des Ku-Klux-Klans in Deutschland. Michael Born erzählt von Quotengeilheit, Geldgier und Situationen voller unfreiwilliger Komik. Seine Geschichte ist eine moderne Eulenspiegelei - und hat doch bei allem Aberwitz symptomatischen Charakter, indem sie ein erschreckendes Licht auf den Alltag in vielen Fernsehredaktionen wirft.

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  • Rezension zu "Wer einmal fälscht . . ." von Michael Born

    Wer einmal fälscht . . .
    Cendra

    Cendra

    14. August 2010 um 16:15

    Keine freiwillige Lektüre... ... sondern ein Schulbuch, aber ein gutes. Born ist ein Künstler - irgendwie. Und zweifelsohne hat er ein Verbrechen begangen -aber ein nachvollziehbares. Denn er hält der Gesellschaft einen Spiegel vor, und gleichzeitig eine ganze Reihe renomierter Magazine zum Narren. Und das in über zwanzig gefakten Beiträgen, die z.T. skuril, irrwitzig und unglaubwürdig anmuten, die es aber dennoch zur Primetime ins Fernsehen geschafft haben. Die eindrucksvollsten schildert er mit viel Witz und frei nach Schnauze in diesem Buch. Born ist für mehrere Jahre ins Gefängnis gegangen. Für etwas, was viele tun, sagt er. Leider ist dieses Buch nicht mehr im Handel erhältlich. Leider, weil das Thema - die Sensationsgeilheit der Zuschauer auf immer schrecklichere, skandalösere und absurdere Bilder - genauso gut, wenn nicht noch besser, in unsere heutige Zeit passt. Wer dieses Buch gelesen hat, dem fällt es zukünftig sehr schwer, unvorbelastet dem zu glauben, was das Fernsehen weiß machen will.

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