Michael Brückner Achtung! Bargeldverbot!

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Inhaltsangabe zu „Achtung! Bargeldverbot!“ von Michael Brückner

So wehren Sie sich gegen den Großangriff auf Ihr Bargeld! Der nächste dreiste Coup auf unser Geld steht unmittelbar bevor: Schon bald drohen Bargeldrestriktionen bis hin zum Bargeldverbot. Die EU arbeitet bereits an konkreten Plänen, das Bargeld 2018 vollständig abzuschaffen. Die Bürger werden dadurch zu »gläsernen« und ferngelenkten Verbrauchern. Der Staat und viele Großkonzerne reiben sich die Hände. In Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland und anderen Staaten Europas ist Cash längst nicht mehr fesch. Dort gelten bereits heute Höchstgrenzen, bis zu denen der Kunde in bar zahlen darf. Höhere Beträge müssen mit Karte beglichen werden. Unglaublich, aber wahr: In Schweden ist sogar die Benutzung öffentlicher Toiletten nur noch per Handyzahlung möglich. Hinter den Kampagnen gegen unser Bargeld steht eine einflussreiche Elite: Großkonzerne wie Google und Apple, US-amerikanische Kreditkartenorganisationen, Banken, Notenbanken und Regierungen. Der Finanzjournalist Michael Brückner nennt die wahren Hintergründe und erläutert Ihnen die vier möglichen Szenarien zur Durchsetzung eines Bargeldverbots. Welche fatalen Folgen hat ein Verbot von Bargeld für Sie persönlich? Lesen Sie in diesem packenden Buch, welche Folgen Bargeldrestriktionen für Sie ganz persönlich haben. Und erfahren Sie, was Sie dagegen unternehmen können. Brückner geht auch auf mögliche Alternativen wie Bitcoins sowie andere Kryptowährungen und Regionalgeld ein. Ein mächtiges Finanzkartell arbeitet bereits an der Bargeldabschaffung! Bedenken Sie: - Noch können Sie in Deutschland und Österreich frei entscheiden, ob Sie bar oder bargeldlos zahlen. Doch in Brüssel sorgt ein mächtiges Finanzkartell bereits dafür, dass dies nicht mehr allzu lange so bleiben wird. - Auch in Deutschland haben einflussreiche Politiker Bargeldlimits bereits ins Gespräch gebracht. Handeln Sie jetzt, bevor es zu spät ist!  

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  • Mit dem Bargeld werden auch Freiheit und Selbstbestimmung verschwinden

    Achtung! Bargeldverbot!
    R_Manthey

    R_Manthey

    28. December 2015 um 17:41

    Es gehört zu den politischen Praktiken der EU, hin und wieder einen Versuchsballon zu starten. Folgt darauf keine bedeutende Reaktion in den Mitgliedsstaaten, dann kann man frohen Mutes zum nächsten Schritt übergehen. Misstrauische Bürger werden bemerkt haben, dass es in diesem Zusammenhang immer wieder Einlassungen gibt, die am Nutzen von Bargeld zweifeln. Bisher kommen solche Äußerungen in Deutschland vor allem aus dem Bankenbereich. Darüber muss man sich nicht wundern, denn die Banken gehören zu den größten Profiteuren, wenn es kein Bargeld mehr geben sollte. Während es in Deutschland bisher kaum Einschränkungen beim Bezahlen mit Bargeld gibt, existieren in anderen EU-Ländern bereits erhebliche Restriktionen. Insofern kann man ein kommendes Bargeldverbot nicht mehr so ohne Weiteres in den Bereich von Verschwörungstheorien schieben. Es besteht eine erhebliche Gefahr, dass dieser Albtraum in nicht allzu ferner Zukunft Realität werden wird. Darauf und auf die erheblichen Folgen geht der Autor dieses Buches recht ausführlich ein. Natürlich kommt ein Bargeldverbot nicht über Nacht. Es kann auf verschiedenen Wegen vorbereitet werden, wie Michael Brückner schreibt. Dazu gehören finanzielle Repressionen wie Zusatzgebühren oder Steuern auf Bargeldzahlungen, Einschränkungen in der Höhe einer Zahlung und andere Maßnahmen, die von einem propagandistischen Trommelfeuer begleitet werden, das dem Bürger erklären wird, wie schmutzig Bargeld in jeder Beziehung und wie umständlich es zu handhaben ist. Bargeld gehöre nicht mehr in die moderne Welt, es sei die Währung der Kriminellen und Steuerhinterzieher und sei besonders für Geldwäsche sehr nützlich. Und damit wolle man doch wohl nichts zu tun haben. Komisch nur, dass es bisher ging. All diese Argumente lassen sich leicht widerlegen. Man kann das in diesem Buch schnell nachlesen. Ebenso befasst sich Brückner mit dem naiven Argument, wer nichts zu verbergen habe, müsse auch nichts befürchten. Wer so argumentiert, könne auch gleich seine ganze Privatsphäre für jedermann offenlegen. Man muss noch nicht einmal viel Phantasie besitzen, um sich die Folgen eines Bargeldverbots klar zumachen. Beispielsweise lassen sich bei Kartenzahlungen ganze Bewegungsprofile erstellen. Das persönliche Kaufverhalten liegt plötzlich offen. Wenn schon Meldeämter Daten an Privatunternehmen verkaufen, dann werden das Banken doch wohl erst recht tun. Ganz nebenbei liegt es bei fehlendem Bargeld im Ermessen der Banken oder des Staates, ob man an sein Konto kommt oder nicht. Als 2013 in Zypern Banken pleite gingen, hafteten Kontoinhaber mit. Ungefragt selbstverständlich. Zwar war die Einlagengröße, ab der die Haftung zog, relativ hoch, doch das kann sich schnell ändern, wenn es keinen Ausweg mehr aus dem Bankensystem gibt. Negativzinsen lassen sich sinnvoll nur durchsetzen, wenn der Bürger zu Bankkonten gezwungen wird. Ebenso werden die absehbaren Staatspleiten viel einfacher und widerstandsloser auf die Bürger abzuwälzen sein. Man sollte sich mit diesen Fragen schon gründlich beschäftigen, wenn man es bisher noch nicht getan hat. Michael Brückners Buch kann dabei eine gute Hilfe sein. Es zeigt beiläufig auch, wie seit Jahren mit verschiedenen Argumenten das Netz der finanziellen Überwachungen immer dichter geknüpft wurde. Wenn es erst einmal dicht genug ist, wird wahrscheinlich auch der Letzte begreifen, dass es nicht nur um Reiche geht, wie suggeriert wird, sondern um alle. Die Folgen eines Bargeldverbots lassen sich auf wenigen Seiten abhandeln. Brückners Buch ist hingegen etwas dicker. Das liegt daran, dass er sich einige Male wiederholt und auch Themen behandelt, die zwar mit einem Bargeldverbot irgendetwas zu tun haben, aber dennoch sehr weit ab vom Wesentlichen liegen, wie etwa die heute gängigen verschiedenen Bezahlsysteme und ähnliche Themen. Ob sich ein Bargeldverbot verhindern lässt, bleibt offen. Vieles hängt nicht nur vom Willen der Bürger ab, sondern auch vom Schicksal der EU und ihrer Kunstwährung.

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