Michael Brückner Die Akte Wikipedia

(1)

Lovelybooks Bewertung

  • 1 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 1 Rezensionen
(1)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Die Akte Wikipedia“ von Michael Brückner

Die dunklen Seiten der Gutmenschen-Enzyklopädie

Für die einen ist Wikipedia ein weltweiter Wissensspeicher. Für die anderen eine ideale Plattform für Propaganda und PR. In wenigen Jahren stieg die sogenannte Online-Enzyklopädie zu einem fast schon monopolistischen Informationslieferanten mit unglaublicher Macht auf. Was in Wikipedia steht, wird nicht hinterfragt. Doch das wäre in vielen Fällen mehr als angebracht.

In dieser spannenden Neuerscheinung erfahren Sie,

- wie Wikipedia von linken Aktivisten und PR-Managern systematisch unterwandert wird
- wie schnell Wikipedia-Beiträge den guten Ruf von Personen, Organisationen und Unternehmen dauerhaft zerstören können
- wie unerwünschte Einträge von selbstherrlichen Administratoren rücksichtslos gelöscht werden.

Informationsmulti mit Sektenallüren

Wikipedia ist nicht mehr das selbstlose Werk von »Basisdemokraten«, die ihr Wissen teilen wollen. Die Online-Enzyklopädie stieg längst zu einem Informationsmulti auf, an dessen Spitze ein gerissener Geschäftsmann mit den Allüren eines Sektengurus steht.

Wussten Sie, dass

- bei Wikipedia vor allem Schüler und Studenten schreiben?
- PR-Agenturen sich darauf spezialisiert haben, im Auftrag von Konzernen Wikipedia-Beiträge zu manipulieren?
- Geheimdienste, politische Parteien und Verbände bei Wikipedia mitmischen?

Millionenschwere Propaganda- und PR-Maschine

Der Journalist und Buchautor Michael Brückner enthüllt, wie Wikipedia wirklich arbeitet, wie sich diese amerikanische Stiftung finanziert und welche einflussreichen US-Konzerne diese angebliche Online-Enzyklopädie unterstützen.

Vor allem aber erfahren Sie anhand konkreter Beispiele, wie linke Meinungsmacher missliebige Personen und Medien in Wikipedia-Beiträgen gezielt diffamieren.

Überlassen Sie anonymen Autoren mit durchsichtigen Motiven nicht die Deutungshoheit. Nur wer weiß, wie die Propaganda- und PR-Maschine Wikipedia funktioniert, ist gegen diese Manipulationen weitgehend immun.

Sichern Sie sich diese Neuerscheinung. Denn die eigene Meinungsbildung ist viel zu wichtig, um sie anonymen Hobby-Autoren und gut bezahlten Propagandisten zu überlassen.

Stöbern in Sachbuch

Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen

Ein wertvolles Buch, das jeder lesen sollte. Es ist gesellschaftskritisch, hochaktuell und verweist auf sehr gute Sekundärliteratur.

Shimona

Leben lernen - ein Leben lang

Ein Buch für die Ewigkeit, da es nie an Aktualität verlieren wird. Ein Muss für jedes Bücherregal.

Nane_M

Couchsurfing in Russland

Leider konnte mich das Buch nicht so sehr wie "Couchsurfing im Iran" überzeugen, da es einfach zu oberflächlich war.

libreevet

Rattatatam, mein Herz

Jeder hat Angst und jeder von uns wird sich zwischen den Seiten finden. Einige nur in 1%, andere nah an den 100%. Offen & ungeschönt gut.

Binea_Literatwo

Federleicht - Die kreative Schreibwerkstatt

sehr kompakt für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet

Engel1974

Die Stadt des Affengottes

Ein interessantes Thema, leider mit vielen historischen Längen…

Bücherfüllhorn-Blog

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • "Die lässige Beziehung zur Wahrheit"

    Die Akte Wikipedia

    R_Manthey

    10. August 2015 um 10:05

    Die Online-Enzyklopädie Wikipedia gilt bei vielen Menschen als Quelle unstrittigen Wissens. Oft wird dabei übersehen, dass sich Wikipedia ein Monopol erarbeitet hat, an dem wohl (ähnlich wie bei Google) nur noch schwer zu rütteln ist. Man kennt jedoch weder die anonymen Schreiber von Wikipedia, noch liegen die Strukturen dieser sich durch Spenden finanzierenden Gruppe wirklich offen. Was sind das für Menschen, die unentgeltlich Artikel für diese Plattform verfassen und dabei nicht einmal sicher sein können, dass ihre Arbeit nicht von anderen anonymen Mitstreitern in einer Weise verändert wird, die ihnen vielleicht nicht gefällt? Der Autor dieses schmalen Buches zitiert Untersuchungen, nach denen es sich dabei mehrheitlich um entweder relativ junge Leute, meist Studenten, oder um Pensionäre und dabei oft um Lehrer handelt. Ursprünglich hatte der Wikipedia-Gründer Jimmy Wales vor, eine Online-Enzyklopädie nach dem Muster bekannter Lexika aufzubauen. Er suchte sich dazu Mitstreiter, die erst einmal eine Qualifikation nachweisen mussten. Doch dieses Projekt scheiterte kläglich daran, dass der Ausstoß von relevanten Artikeln so langsam ablief, dass es wohl noch Jahrzehnte gedauert hätte, um die Buchform abzulösen. Also musste die sogenannte Schwarmintelligenz herhalten, bei der jeder, der sich einfachen Bedingungen unterwarf, mitmachen konnte. Dieses Modell führte zu einem rasanten Ausstoß von Artikeln und begründete den Erfolg des Projektes. Die nachzuweisende Qualifikation der Mitstreiter wurde also durch eine vorgeblich demokratische Struktur ersetzt, die vor Fehlern und Einseitigkeit schützen sollte. Aber funktioniert das tatsächlich? Offensichtlich nicht, denn es existieren zahlreiche auch haarsträubende Beispiele, von denen die meisten in diesem Buch angeführt werden, die das Funktionieren dieses Modelles in Zweifel ziehen. Darauf kann man aber auch ohne einen praktischen Test kommen, denn die Achillesferse eines solchen Modells bilden die Menschen, die sich für dafür begeistern lassen. Dass dabei ein typisches Abbild der Gesellschaft oder der wissenschaftlichen Gemeinde zustande kommt, ist sehr unwahrscheinlich, denn Idealismus korreliert nachweislich besonders gerne mit linken Weltanschauungen. Und so verwundern die in diesem Buch angeführten Beispiele für mangelnde Neutralität wohl kaum. Aber das ist nicht der einzige Kritikpunkt, den der Autor anführt. Angeblich sind wenigstens 60% aller Beiträge über Unternehmen fehlerhaft. Ebenso existieren Beweise, dass große Unternehmen in der Lage sind, solche Beiträge in ihrem Sinne zu verändern. Und wen wundert in diesem Zusammenhang eigentlich noch, dass große PR-Agenturen raffiniert und massiv bei Wikipedia manipulieren? Beispiele findet man im Text. Angesichts dieser Tatsachen gewinnt leider die massive Verstärkung solcher Effekte durch den nicht mehr recherchierenden, sondern mit Wikipedia arbeitenden Journalismus eine besondere Bedeutung. Auf diese Weise werden selbst offensichtliche Fehler kritiklos in die Welt getragen und durch ihre massenhafte Wiederholung für viele Menschen zur scheinbaren Wahrheit. In diesem Sinne dient Wikipedia gewissermaßen als Propagandaplattform für bestimmte Inhalte, die man nicht mehr als solche erkennt, weil sie schließlich in einer hohes Vertrauen genießenden Enzyklopädie stehen. Dass diese Enzyklopädie von anonymen Schreibern zusammengestellt wird, die von einer (wie der Autor dies nennt) sektenartigen Struktur dominiert werden, wird dabei den meisten Nutzern nicht bewusst sein. Der Autor steht mit seiner Kritik nicht allein. Viele angesehene Institutionen halten Wikipedia schon lange nicht mehr für eine vertrauenswürdige Quelle. Wenn man es nicht auch so schon wusste oder ahnte, dann wird man wohl nach dem Lesen dieses Buches vielleicht etwas vorsichtiger mit seinem Vertrauen sein.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks