Michael Bresser Mein Schwein pfeift

(12)

Lovelybooks Bewertung

  • 9 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 4 Rezensionen
(4)
(6)
(1)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Mein Schwein pfeift“ von Michael Bresser

Dieter Nannen, notorisch unterbeschäftigter Privatdetektiv, lebt mit Schwein Pedder auf einem kleinen Bauernhof im Münsterland. Der Bürgermeister des Ortes verspricht ihm ein zusätzliches Einkommen, wenn er dem sechstklassigen FC Dülmen zum Aufstieg verhilft. Doch als einer seiner Mitspieler plötzlich erschossen wird, sind Nannens Qualitäten als Privatdetektiv gefragt. Lässig nimmt Nannen seine Ermittlungen auf, die ihn ins lokale Fußballer-Milieu führen, wo er in westfälischen Vereinslokalen seine Fähigkeiten unter Beweis stellen muss ...

Fazit: Ein durchweg sehr unterhaltsamer, witziger Krimi, der durch seine lockere Art überzeugt und auch noch eine recht spannende Story zu bieten hat.

— Bellexr
Bellexr

Stöbern in Krimi & Thriller

In tiefen Schluchten

Eine Lesereise nach Südfrankreich - schöner Roman, ohne Kriminalelemente.

minori

Finster ist die Nacht

Konnte mich leider trotz der spannenden Mördersuche nicht vollkommen überzeugen.

misery3103

Spectrum

auch wieder sehr spannend

CorneliaP

Geständnisse

Erschütternd, böse, dramatisch und spannend - Rache auf sehr diffizile Art.

krimielse

Die sieben Farben des Blutes

An vielen Stellen spannend. Nichts besonderes. Zum Ende hin langatmig. Ausgefallene Story. Kann man nebenbei lesen.

alinereads

Was wir getan haben

Ein Thriller um Verdrängung und Schuld. Spannung bis zur letzten Seite

brenda_wolf

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Mein Schwein pfeift" von Michael Bresser

    Mein Schwein pfeift
    PauleSenkel

    PauleSenkel

    18. January 2012 um 10:20

    Teilweise ganz lustig, auch mal schräg, gutes Buch

  • Rezension zu "Mein Schwein pfeift" von Michael Bresser

    Mein Schwein pfeift
    buchratte

    buchratte

    04. January 2012 um 18:54

    So hat sich Dieter Nannen, ein Privatdetektiv der nicht ausgelasteten Sorte, seinen Nebenjob nicht vorgestellt. Anstatt sich darauf zu konzentrieren dem FC Dülmen zum Aufstieg zu verhelfen und so seine Kasse aufzubessern, muss er jetzt auch noch einen Mord an einem der Mitspieler aufklären. Der vierte Fall um den ironischen Dieter Nannen ist ein Krimi der etwas anderen Sorte. Hier geht es in erster Linie nicht um Ermittlungen, Verdächtige oder nervenzerreißende Spannung, wie in vielen anderen typischen Krimis. In diesem Buch besticht das Autorenduo Bresser & Springenberg durch trockenen Humor, schrulige Charaktere und Situationskomik. Auch wenn ich die drei vorausgegangenen Fälle um Privatdetektiv Nannen nicht kannte, war der Einstieg in das Buch sehr leicht. Genau dies hab ich jedoch auch als einen kleinen Nachteil empfunden. Dadurch, dass die Geschichte und die Person Nannen selbst, eher von der einfach gestrickten Sorte ist, habe ich nicht das Gefühl den Protagonisten wirklich erfasst zu haben. Aber vielleicht war es bei dieser Lektüre, die vordergründig auf Unterhaltung setzt, ja auch gar nicht gewollt. Ein Krimi für alle, die ihrem Lieblingsgenre nicht entsagen möchten, jedoch eine kleine und unterhaltsame Pause zum gewöhnlichen Kriminalroman einlegen wollen!

    Mehr
  • Rezension zu "Mein Schwein pfeift" von Michael Bresser

    Mein Schwein pfeift
    Bellexr

    Bellexr

    27. April 2011 um 08:27

    Mord um den Aufstieg? . Nur weil eine Kassiererin in der kleinen Orts-Filiale einen Betriebsrat gründen möchte, wird ihr von der Geschäftsleitung ein Diebstahl untergeschoben. Aber nicht mit Privatdetektiv Dieter Nannen, der dort als Sicherheitschef arbeitet. Schnell hat Nannen den arroganten Managern die lange Nase gezeigt, für die Kassiererin eine Gehaltserhöhung herausgeholt und für sich eine ordentliche Abfindung. Allerdings ist er jetzt aber auch wieder einmal arbeitslos. Da kommt ihm das Angebot von Bürgermeister Schlemmbach genau richtig: Er soll dem FC Dülmen zum Aufstieg verhelfen und gleichzeitig den Mord an einem Spieler aufklären. Ein Angebot, dem Nannen einfach nicht wiederstehen kann. So beginnt er auch gleich mit seinen etwas unkonventionellen Ermittlungen im Fußball-Milieu, immer tatkräftig unterstützt von seinem alten Kumpel Grabowski. . Tja, und neben dem aktuellen Fall muss sich Nannen auch noch um ein lebhaftes Kleinkind kümmern, seinen Kumpel Grabowski und Pensionär Baumeister mit in die Ermittlungen einspannen, was sich stellenweise etwas kompliziert gestaltet, einen übereifrigen Praktikanten betreuen, seine Tiere füttern und sich gegen die Bioessen-Attacken seiner Freundin und Bio-Bäuerin Karin erwehren. Ganz schön viele Aufgaben auf einmal, aber Nannen stellt sich diesen wacker. . So gehen seine Ermittlungen anfangs auch ziemlich in alle Richtungen, über die russische Wett-Mafia bis hin zu Mord aus Eifersucht. So verfolgt man amüsiert dem ziemlich lebhaften Privatleben von Nannen wie auch den laufenden Ermittlungen, die sich anfangs scheinbar auch recht einfach gestalten und Nannen noch genug Zeit lassen, sich um seine wieder neu entdeckte Fußballkarriere zu kümmern. Allerdings ist für Nannen auch ziemlich schnell ein Verdächtiger ausgemacht, an dessen Fersen er sich heftet und natürlich prompt auch noch in Lebensgefahr gerät. Aber selbst davon lässt sich ein Dieter Nannen nicht abschrecken. . Der Schreibstil des Autorenduos Bresser/Springenberg ist sehr locker, lässig und durchweg einfach nur witzig. So fühlt man sich die ganze Zeit über gut unterhalten, ertappt sich eigentlich ständig nur beim Schmunzeln und auch die Spannung des Krimis kommt hier nicht zu kurz. Nach und nach entwickelt sich die Story doch etwas komplizierter als anfangs gedacht, Nannen gerät in ziemlich heikle Situationen, die er aber mit seiner Flapsigkeit und seiner detektivischen Souveränität problemlos löst. Wobei er sich dabei eigentlich auch meist nicht selbst so ernst nimmt. . Die Charaktere des Krimis sind wirklich wunderbar gezeichnet. Irgendwie sind es alles Originale, die aber auch alle für die verschiedensten Klischees stehen. So Karin, die Bio-Bäuerin: Sie läuft nur in Öko-Klamotten herum, die irgendwie farblich nie zusammenpassen, verabscheut natürlich jegliche normale Kost und kauft nur in Bioläden. Nannens Kumpel Grabowski kommt aus Essen, gleicht dem Klischee eines Prolls aufs Feinste, trinkt, raucht, sein Sohn heißt sinnigerweise Kevin und mit der Arbeit hat er es auch nicht so. Allerdings sorgt schon Pensionär Otto Baumeister dafür, dass „Gurkennase“ Grabowski in dem Fall richtig mitarbeitet. Diesem ist es im Altenheim zu langweilig und so stürzt er sich jedes Mal mit Begeisterung in einen neuen Fall, kennt sich mit der neuesten Technik bestens aus, ist ein Charmeur alter Schule und bei Ermittlungen zieht er am liebsten einen schwarzen Nadelstreifenanzug á la Capone an. Aber so schräg die Charaktere sind, so liebenswert sind sie auch und werden einem eigentlich augenblicklich sympathisch. . Fazit: Ein durchweg sehr unterhaltsamer, witziger Krimi, der durch seine lockere Art überzeugt und auch noch eine recht spannende Story zu bieten hat.

    Mehr
  • Rezension zu "Mein Schwein pfeift" von Michael Bresser

    Mein Schwein pfeift
    Gospelsinger

    Gospelsinger

    30. November 2010 um 15:01

    Ein ausgeprägter Gerechtigkeitssinn ist eine sympathische Eigenschaft. Bei Arbeitgebern allerdings macht man sich damit nicht sonderlich beliebt. Deshalb ist der Privatdetektiv Dieter Nannen auch seinen miesen Job in einem Lebensmittelladen los. Da kommt es ihm gerade recht, dass er für eine Charity-Veranstaltung des Dülmener FC mal wieder Fußball spielen soll. Und sein Fachverstand ist auch dort gefragt: Sein Mannschaftskamerad Angelo Küppers bittet ihn um ein Gespräch. Das nicht zustande kommt, denn Küppers wird erschossen. Der Vereinschef Fritz Schlemmbach, der auch zugleich Besitzer einer Seifenfabrik und Inhaber zahlreicher kleinerer und größerer Posten im dörflichen Vereins- und Politikleben ist, bittet Nannen, die Ermittlungen aufzunehmen. Natürlich bezahlt und verbunden mit einem Job im Fußballverein. Besser konnte es ja gar nicht kommen. Allerdings gestalten sich die Ermittlungen anstrengender als erwartet, und nebenbei muss Nannen sich auch noch mit einem Kleinkind herumschlagen, seine Tiere füttern, seinen übereifrigen Hilfsermittler, der im Altersheim nicht ausgelastet ist, bremsen und seinem alten Freund aus der Patsche helfen. Eigentlich ist die Mordaufklärung aber auch gar nicht so wichtig. Denn den besonderen Reiz des Buches machen seine schrägen und skurrilen Charaktere und der lockere Tonfall aus. Die Biobäuerin mit dem sehr individuellen Kleidungsgeschmack, der überaus genaue Rentner, der lokale Platzhirsch, dem das halbe Dorf gehört, all diese Typen findet man fast genauso auf jedem Dorf. Aber selten sind sie so liebenswert beschrieben wie in diesem Buch.

    Mehr