Michael Bussmann

 4,3 Sterne bei 21 Bewertungen

Lebenslauf von Michael Bussmann

Jahrgang 1967, geboren in Esslingen. Germanistik-, Journalistik- und Politologiestudium in Bamberg, nebenher Dokumentarfilmarbeiten. Seit 1998 recherchiert und schreibt er überwiegend für den Michael Müller Verlag, ehemals von der goldenen Stadt Prag aus, heute von Deutschlands einziger Metropole: Berlin. Mehr über den Autor erfährt man auf dem Reiseblog hierdadort.de.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael Bussmann

Cover des Buches Türkei - Südägäis (ISBN: 9783899534207)

Türkei - Südägäis

 (2)
Erschienen am 01.04.2008
Cover des Buches Malta Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956545993)

Malta Reiseführer Michael Müller Verlag

 (2)
Erschienen am 30.04.2019
Cover des Buches Azoren Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956545689)

Azoren Reiseführer Michael Müller Verlag

 (1)
Erschienen am 28.03.2019
Cover des Buches Berlin MM-City (ISBN: 9783956542343)

Berlin MM-City

 (1)
Erschienen am 12.01.2016

Neue Rezensionen zu Michael Bussmann

Cover des Buches Potsdam MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956546532)HEIDIZs avatar

Rezension zu "Potsdam MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag" von Michael Bussmann

Brandenburts Landeshauptstadt mit Michael Müller erleben
HEIDIZvor 9 Monaten

Die beiden Autoren haben ihre Hausaufgaben gemacht, perfekt recherchiert und das Wissen sehr ansprechend im Büchlein wieder gegeben. Zum Buch gehört eine Karte - Stadtplan im Maßstab 1 : 11.00 - Das Buch ist sehr reich bebildert - hochwertige farbige Aufnahmen zeigen die Sehenswürdigkeiten und machen Lust darauf, alles live zu erleben - NACH CORONA !!! unbedingt !!!

Zum Buch gehört außerdem die mmtravel App - Barcode ist auf dem Buch - man kann dann den Freischaltcode einlösen - es können dann Updates für Städteführer heruntergeladen werden. Alles ist gps-unterstützt - die App ist sozusagen der Reiseführer togo - für Handy und Tablet konzipiert. Man kann alle Texte und Karten offline einsehen und nutzen.

Im Reiseführer ist direkt auch weiteres Kartenmaterial zu den einzelnen Kapiteln einzusehen.

Gliederung:
==========

Rund um den Alten Markt
Zwischen Bassinplatz und Luisenplatz
Rund um den Heiligen See
Park Sanssouci und UmgebungBabelsberg
Die Insel Wannsee
Ausflüge ins Umland

NACHLESEN & NACHSCHLAGEN VERZEICHNISSE

Zu den benannten Spaziergängen gibt es jeweils die Dauer und Länge und Angebe, wo auf der Karte im Buch dieser einzusehen ist. SEhenswertes und praktische Infos sind jeweils verzeichnet und gut gegliedert perfekt schnell zu navigieren. Der Reiseführer ist für die Planung im Vorfeld sehr vorteilhaft, aber auch während eines Aufenthalts in der Stadt.

Farblich violett hinterlegt gibt es noch weiterführende Infos - Insidergeschichten und Anekdoten zu "Potsdam im Kasten" sollte man unbedingt lesen, sehr interessant jeweils.

Rundherum praxitauglich - in der Hoffnung, dass ich den Stadtführer bald live und vor Ort nutzen kann !!!

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Cover des Buches Potsdam MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956546532)aus-erlesens avatar

Rezension zu "Potsdam MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag" von Michael Bussmann

Erstaunliche Vielfalt in Brandenburgs Hauptstadt
aus-erlesenvor 9 Monaten

Das hatte man sich anders vorgestellt. Im Oktober sollten die Feierlichkeiten zum 30. Jahrestag der Deutschen Einheit in Potsdam stattfinden. Straßenzüge wurden schon umgestaltet, alles war präpariert und dann dieses Virus. Potsdam zog das kurze Streichholz und durfte sich nicht als sicherer exzellenter Gastgeber zeigen. Das Virus wird – hoffentlich bald – Vergangenheit sein. Die Vorbereitungen sind für die Katz gewesen. Doch Potsdam deswegen nun abzuschreiben, wäre ein unverzeihlicher Fehler. Die hatte, hat und wird immer etwas zu bieten haben, das es lohnt besichtigt zu werden. Und das ist eben nicht nur Sanssouci, auf dessen Gelände der momentan geforderte Mindestabstand niemals eingehalten werden könnte. 

Nähert man sich Potsdam auf der B1 von Berlin kommend, wird einem schon um den Ortseingang die Geschichtswürdigkeit der Stadt bewusst. Die Glienicker Brücke ist auf den ersten Blick hübsch anzusehen. Doch ihre Geschichte ist mehr als nur eine Geschichte. Einst war er es der Ort, an dem Ost und West – wie es im Nachhinein so lapidar immer heißt – ihre Schnüffler, sprich Spione austauschten. Dass man von hier eine Aussicht über mittlerweile wieder viel befahrene Seen hat, entgeht denen, die ihr Fahrzeug nicht am Straßenrand parken und einen Bummel über diese historische Brücke wagen. Besonders zu empfehlen in den sommerlichen Abendstunden, wenn die Sonne ihr Antlitz in warme Rottöne taucht. 

Und schon ein paar Fahrminuten weiter gen Potsdam City, links abbiegen, erreicht man einen Ort, der noch vor einem Vierteljahrhundert ganz woanders stand. Das Hans-Otto-Theater. Ein futuristisch anmutender Musentempel, der in einem kulturellen Schmelztiegel ein neues Zuhause gefunden hat. Die Uferpromenade am Nachmittag lädt zum Spazierengehen und Erholen ein, am Abend ein Hochgenuss der Extraklasse.

Potsdam versteckt sich nicht hinter der großen Schwester gleich nebenan, Berlin. In ihrem Schatten, besser in ihrem Fahrwasser entwickelte sich die Hauptstadt Brandenburgs zu einem Juwel, das es schon einmal war. Mittendrin der Alte Markt. Die Autoren Michael Bussmann und Gabriele Tröger weiten ihren Spaziergang in diesem Viertel auf knapp zwei Stunden aus. Zwei Stunden, in denen man von Minute zu Minute tiefer in die Geschichte eintaucht, ohne jemals in Versuchung innezuhalten, weil es nicht spannend genug sein könnte. Die Straße am Kanal lässt es schon vermuten, dass hier irgendwo ein Kanal ist. Naja, es war mal einer da. Bis Ende des 19. Jahrhundert war hier tatsächlich mal ein Kanal. Doch der trocknete nach und nach aus und so schüttete man ihn nach anderthalb Jahrhunderten wieder zu. Zu Beginn dieses Jahrtausends wurde ein Teil wieder ans Licht gehoben, und zu besonderen Anlässen sprudelt es hier das kühle Nasse. Wie eingangs erwähnt, 2020 war es nicht der Fall, obwohl der Anlass es mehr als wert gewesen wäre.

Zwischen Bassin- und Luisenplatz führt die zweite von sechs vorgestellten Touren. Auch hier wieder der Bezug zu Berlin, das Brandenburger Tor. Kleiner, dafür älter als das um die Ecke. Die prunkvolle französische Kirche und die Stasi-Gedenkstätte Lindenhotel, wie es einmal genannt wurde, zeugen bis heute von der Bedeutung Potsdams. 

Potsdam gehört nicht zu den größten Städten in Deutschland. Die Geschichte der Stadt und ihre Hinterlassenschaften laden immer noch zum Bummeln ein, und ein Wiederkommen ist für die meisten schon fest eingeplant.

Den Autoren gelingt es 200 Seiten die Stadt mit all ihren Facetten stilvoll einzufangen. Ob nur Stadtbummel oder mit anschließendem Ausflug beispielsweise auf die imposante Pfaueninsel (Achtung: Farbiger Kasten. Hier lebten auch mal Löwen!), ob Kulturgenuss oder einfach nur mal die Seele und Füße im Wasser baumeln zu lassen – wer Potsdam bisher nicht wahrnahm, bekommt hier die dickste Quittung für seine Ignoranz.


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Cover des Buches Berlin MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag (ISBN: 9783956546259)W

Rezension zu "Berlin MM-City Reiseführer Michael Müller Verlag" von Michael Bussmann

Von „KaDeWe“ bis „JotWehDeh“
wschvor einem Jahr

Aufgeteilt in 13 Zu-Fuss-Touren durch die verschiedenen Bezirke von Berlin zuzüglich des Kapitels "Janz weit draussen", eben "JWD" mit Erläuterungen zu Köpenick (leider ohne Heinz Rühmann), Müggelsee, Lichtenberg, Hohenschönhausen, Spandau, Dahlem oder Grunewald, alles dran, alles drin. Inklusive Wannsee und Potsdam.

Schon im laufenden Text des Stadtführers wimmelt es nur so von Tipps zu allem Möglichen. Essen und Trinken, Übernachtungsmöglichkeiten, Shoppinghinweisen und auch Sehenswertem abseits der Spaziergänge. Geschätzt sind es pro Tour drei bis vier Seiten solcher Tipps. Für jede der beschriebenen Touren gibt es den kommentierten Auszug aus dem Stadtplan. Was bedeutet, dass ein Verlaufen oder Verpassen der aufgeführten Sightseeing-Punkte fast unmöglich ist. Für diejenigen, die lieber mit geneigtem Kopf durch Berlin laufen und es bevorzugen, sich die Monumente auf dem Display ihres Smartphones anstatt im Original anzuschauen: auf der Internetseite des Verlages wird auch eine entsprechende App angeboten. Kostenfrei.

Auf den letzten fast 100 Seiten geht es unter dem Motto 'Nachlesen & Nachschlagen' um eher allgemeine Infos. Zur Stadtgeschichte, zu Veranstaltungen, Nachtleben oder Ankommen. Schön ist die in den Neuauflagen der CityFührer des Michael Müller Verlages durchgängig eingehaltene Auflistung der im eigentlich Stadtführerteil erwähnten Lokale, Einkaufsmöglichkeiten, Hotels etc.. Ebenfalls im 'Anhang' zu finden und dort nach Themen zusammen gefasst. Inklusive einem entsprechenden Seitenverweis, wo die ausführlichere Beschreibung im Flietext zu finden ist.

Ein beigefügter Stadtplan im Massstab 1:17.500 inklusive Strassenverzeichnis und Streckenplan der U- und S-Bahnen, leider immer noch auf nicht sonderlich strapazierfähigem Papier gedruckt, runden den Stadtführer ab.

Der Schreibstil von Gabriele Träger und Michael Bussmann ist leicht und locker zu lesen, dennoch sehr informativ. Immer wieder mal fällt eine typisch Berliner Namensgebung für ein Gebäude, eine Region. Dabei auch einige eher ungeläufige wie "Ulbrichts Protztängel" für den Fernsehturm.

Mit einer Aussage haben sich die beiden Autoren den momentanen Informationen wohl vertan: sie sind der Meinung, dass es in Berlin 11 Karstädte gäbe. Einige davon werden wohl aus Kostengründen und des Drucks der Einkäufe via Internet.

Bei einer Textstelle haben sie sich total vergriffen: in dem Teil, in dem sie vieles über die Geschichte Berlins und damit logischerweise auch über die Nazi-Zeit berichten, schreiben sie "Hitler, der mittlerweile unter Amphetamin stehende Wackeldackel [...]". Wer sich etwas intensiver mit der Geschichte Deutschlands seit dem Deutsch/Französischen Krieg 1870/71 und ganz besonders mit der deutschen Geschichte in den Jahren der Nazi-Diktatur beschäftigt, kommt ganz sicher zu einer anderen Bezeichnung denn "Wackeldackel"... 

Dies sind die zwei einzigen Stellen, bei denen etwas negative beziehungsweise sehr negative Kritik angebracht ist. Ansonsten ist der Stadtführer aus dem Michael Müller Verlag top-aktuell, informativ, schön zu lesen. 

Die des Buchformates wegen kleinen Farbfotos vermitteln schon in der Planungsphase eines Hauptstadtbesuches einen Eindruck davon, was zu erwarten ist, was man sich auf jeden Fall anschauen sollte, anschauen möchte, erleben will.


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