Michael Buttler

 4,4 Sterne bei 16 Bewertungen
Autorenbild von Michael Buttler (©Michael Buttler)

Lebenslauf von Michael Buttler

Michael Buttler wohnt mit seiner Familie und zwei Katzen im Rhein-Main-Gebiet. Er arbeitet als Bankkaufmann bei einem Kreditinstitut.

Anthologien, an denen der Autor beteiligt war, wurden verschiedentlich für den Deutschen Phantastik-Preis nominiert. Im Jahr 2012 war er mit einer Geschichte in dem Buch vertreten, das den ersten Preis gewann.

Zwei seiner historischen Kriminalromane spielen zur Zeit Johann Wolfgang von Goethes in Weimar, weshalb Buttler sie seine Goethe-Krimis nennt: Die Bestie von Weimar und Der Teufelsvers.

Weiterhin schreibt der Autor für die Reihe Sherlock Holmes – Neue Fälle des Blitz-Verlages.

Auf Anfrage steht der Autor gern für Lesungen zur Verfügung.

www.michael-buttler.de

Alle Bücher von Michael Buttler

Neue Rezensionen zu Michael Buttler

Cover des Buches Sherlock Holmes - Neue Fälle 27: Sherlock Holmes und der Bengalische Tiger (ISBN: B08741HVK8)Elmar Hubers avatar

Rezension zu "Sherlock Holmes - Neue Fälle 27: Sherlock Holmes und der Bengalische Tiger" von Michael Buttler

Sherlock Holmes und der Bengalische Tiger
Elmar Hubervor 5 Monaten

„Es war spät, es war dunkel und es war ein kalter Novemberabend. Um einen klaren Kopf zu bekommen, ging ich ein paar Straßen allein und hoffte, an der London Bridge Station ein Hansom Cab zu erwischen, das mich zur Baker Street bringen konnte. Wie erstaunt war ich, als mir an einem Antiquitätengeschäft, an dem ich vorbeikam, ein himmelblaues Kaninchen begegnete.“
(Sherlock Holmes und das blaue Kaninchen)

Sherlock Holmes und das blaue Kaninchen
Ein blaues Kaninchen, mit Farbe an eine Hauswand gepinselt, weckt eines Abends die Aufmerksamkeit von John Watson. Derweil scheint Sherlock Holmes in der Baker Street 221 b unter die Heimwerker gegangen zu sein. Zudem entwickelt der Meisterdetektiv eine unerklärlich euphorische Begeisterung für eine Laienspieltruppe. Freilich ahnt Dr. Watson noch nicht, dass die merkwürdigen Aktivitäten seines Freundes und Mitbewohners mit dem sonderbaren Graffito in Verbindung stehen.

Sherlock Holmes und die schwarzen Beine der Madame
An einer entlegenen Londoner Bahnstation wird die vom Zug überfahrene Leiche eines Hausmädchens gefunden, in deren Handtasche sich eine beträchtliche Menge Bargeld befindet. Übersehen hat die Polizei allerdings einen Messerstich, der nahelegt, dass die Frau bereits tot war und nur auf den Gleisen abgelegt wurde. Zeugen wollen eine ungewöhnlich hochgewachsene Frau unmittelbar vor und nach dem vermeintlichen Unfall am Bahnsteig gesehen haben. Wie hängt die wohltätige und geheimnisvolle Madame Loriot, die seit ihrer Kindheit im Rollstuhl sitzt, mit diesem Fall zusammen?

Sherlock Holmes und die falsche Tempeltänzerin
Holmes und Watson werden in ein verrufenes Haus an den Londoner Docks eingeladen, um dort eine neue Klientin kennenzulernen. Die indische Tänzerin Sheeba war lange Zeit im Besitz eines Maharadscha, bevor ihr die Flucht nach England gelang. Doch der indische Herrscher hat sie hier aufgespürt. Sheebas Schutz verlangt ein wahres Husarenstück von den beiden Freunden.

Sherlock Holmes und der bengalische Tiger
Der verschwundene Verlobte einer jungen Wäscherin und mehrere männliche Leichen, die vor ihrem Tod massive Schläge einstecken mussten, führen Holmes und Watson in die Halbwelt illegaler Boxduelle. Wer die Faustkämpfe lange genug überlebt, muss im Finale gegen den bengalischen Tiger antreten. Holmes zögert nicht, sich als Boxer in diese zwielichtigen und tödlichen Kreise einzuschleusen.

„Und nun gilt es, mein lieber Watson, Sie bis Donnerstag in einen arbeitslosen und mittellosen Burschen zu verwandeln. Ich glaube aber, das bekommen wir schon hin. Sie sollten darauf verzichten, sich bis dahin zu rasieren. Das spart den angeklebten Bart.“
(Sherlock Holmes und der bengalische Tiger)

MEINUNG
Mit „Sherlock Holmes und der bengalische Tiger“ hat sich Autor Michael Buttler selbst ein ähnliches Schicksal auferlegt, wie es einst Sir Arthur Conan Doyle eingeholt hat. Der berühmte Sturz von Holmes und Moriarty in die Schweizer Reichenbachfälle war zunächst als tödlich geplant, doch forderten die Leser vehement die Rückkehr des Detektivs.

Auch Michael Buttler hatte beschlossen, das Thema Sherlock Holmes nach drei Romanen für sich zu beenden. Und doch sind hier noch einmal vier Fälle versammelt, die der Autor in seinen vorigen Holmes-Abenteuern erwähnt hatte und die bisher unerzählt waren. Ähnlich wie in „Sherlock Holmes und der Fluch von Addleton“ (diverse Autoren erzählen dort Fälle, die Dr. Watson in seinen Aufzeichnungen zwar erwähnt, jedoch nie zu eigenständigen Geschichten ausgearbeitet hat).  So wird der Buttlersche Holmes-Reigen mit diesem Kurzgeschichtenband zu einer schönen, runden Sache.

Wie schon in seinen Roman wird auch hier deutlich, dass sich der Autor in Sachen Charaktere und Umfeld dem Original verpflichtet fühlt. In der Tonlage herrscht gefällige Abwechslung. Mal augenzwinkernd humorvoll, wenn der Detektiv seinen Freund und Chronisten über die Beweggründe seines teils skurrilen Handelns im Unklaren lässt, mal recht dramatisch, wenn sich Sherlock Holmes in die Niederungen illegaler Fight Clubs begibt. Nur ein Beispiel der Kanontreue, wo der Detektiv ebenfalls als veritabler Boxer dargestellt wird.

Das Taschenbuch ist nur direkt über den BLITZ-Verlag zu beziehen.

FAZIT
Origineller und gelungener Abschluss der Sherlock Holmes-Geschichten von Michael Buttler.

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Cover des Buches Nebelrose (ISBN: 9789963521388)Fascinations avatar

Rezension zu "Nebelrose" von Michael Buttler

Bestandteile des Universums
Fascinationvor 4 Jahren

Ein Sommerhaus, umgeben von Natur, die Klippen und das Meer ganz nah …
Eine malerische Idylle, wären da nicht jene Erinnerungen an damals, an Vergänglichkeit, an den Tod.

Als Felix nach langer Zeit an den Ort des Geschehens zurückkehrt, wird er bereits erwartet. Eingangs erschrocken, fühlt er sich nach ein paar Flaschen Wein inmitten der Trugbilder sichtlich wohl. Es begann als lustiger Ausflug: Anna, Schnitzer, Don, dessen Schwester Bubi und er. Sie hatten gelacht, getrunken und Hasch geraucht. Pärchen fanden sich, wechselten, doch einer blieb stets das fünfte Rad am Wagen. Irgendwann war die ausgelassene Stimmung gekippt. Felix erlebt Situationen noch einmal und achtet bewusst auf Details. Hätte Schlimmes verhindert werden können? Wer trägt Verantwortung für das, was schlussendlich geschehen ist?

NEBELROSE ist eine Kurzgeschichte zum Thema Liebe und Sühne. Obwohl der Klappentext meines Erachtens schon viel vom Inhalt verrät, gelingt es MICHAEL BUTTLER, eine bedrückende und streckenweise auch mysteriöse Atmosphäre zu erzeugen. Gegenwart und Vergangenheit verschwimmen für Felix. Für die Leserschaft geht dies mit leichter Verwirrung einher. Die Anzahl agierender Figuren samt ihren Eigenarten ist dennoch überschaubar. Felix hat ab und an einen Hang zum Theatralischen, Don ist stets konservativ und korrekt gekleidet, Schnitzer immer mit Messer und Holzklotz unterwegs, Anna entflieht einmal mehr ihrer streng katholischen Familie und Bubi trägt ihren Spitznamen aufgrund ihres Aussehens und Verhaltens vermeintlich zu recht. So weit, so gut. Allerdings nimmt der Leichtsinn der fünf Studenten mit steigendem Alkoholpegel zu. Anna wird umso mehr zum Blickfang der Männer und wickelt einen nach dem anderen um den Finger. Doch längst nicht jeder kommt zum Zuge. Die Bilder der Vergangenheit wirken allesamt sehr authentisch und die Interaktionen mit dem Felix der Gegenwart wirken fast schon real. Während Felix‘ Freunde hier und heute ihrem Alltag nachgehen, ist er selbst auf der Suche nach Erlösung und will Buße tun. Die alte Zeit fordert ihren Tribut und so muss er sich auch den grausamen Ereignissen stellen. Der Leser sieht den Tod schon mit der Sense winken. Wen es trifft, lässt sich früh erahnen und wird im zweiten Kapitel auch schon konkretisiert. Auf welche Art und in welchem Zusammenhang ist dennoch erschreckend. Die Legende um die Nebelrose hat MICHAEL BUTTLER sehr feinfühlig dargestellt. Ist sie die Tugend, sind andere Eitelkeit, Lebenslüge, Hinterlist und schließlich der Glückliche. Mit dem überraschenden Ende lösen sich auch Felix‘ Selbstvorwürfe auf und der Leser bleibt nachdenklich zurück …

Fazit:

MICHAEL BUTTLER schafft in seiner Erzählung einen interessanten Spagat zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Er beweist Fingerspitzengefühl und regt zum Nachdenken an. Obwohl sich Kurzgeschichten ideal für die schnelle Lektüre zwischendurch eignen, sollte man der NEBELROSE doch ausreichend Zeit zur angemessenen Entfaltung geben.

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Cover des Buches Nebelrose (ISBN: 9789963521388)resa82s avatar

Rezension zu "Nebelrose" von Michael Buttler

Nebelrose
resa82vor 5 Jahren

Meine Meinung:

"Nebelrose" ist eine Kurzgeschichte von Michael Buttler.
Am Anfang hat sich mit der Geschichte so meine Probleme, da ich die Gedanken von Felix sehr sprunghaft fand. Aber das legt sich dann im Laufe der Story.

Trotzdem muss ich sagen konnte die Geschichte mich nicht abholen.
Auch wenn man, streckenweise die Emotionen die der Autor einen vermitteln wollte gespürt hat. Empfand ich persönlich die Geschichte recht vorhersehbar und auch nicht wirklich spannend.

Den Schreibstil fand ich gut. Aber auch ein bisschen außergewöhnlich da es zwischen Vergangenheit und Gegenwart immer hin und her Switch.

Fazit:

Für zwischendurch ist es okay, aber es ist leider kein Buch was mir lange im Gedächtnis bleiben wird.

                       2,5 von 5 Sterne

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Liebe Leute!

Nicht neu angemeldet, aber jetzt auch aktiv, möchte ich zum Einstieg bei LovelyBooks gern einen meiner Romane verlosen.
Mit dem Gewinn ist keine Verpflichtung verbunden, eine Rezension zu schreiben.

Ihr habt also bis zum 23.12.2015 um 24 Uhr Zeit, euch zu bewerben. Der Gewinner erhält von mir eine signierte Taschenbuchausgabe von meinem historischen Roman "Der Teufelsvers".

Allerdings möchte ich darauf hinweisen, dass ich nur innerhalb Deutschlands verschicke.

Hier ist der Link zum Buch aus LovelyBooks: http://www.lovelybooks.de/autor/Michael-Buttler/Der-Teufelsvers-1076107682-t/

Während ich nun also meine ersten tapsigen Spaziergänge in dieser Community unternehme, wünsche ich euch eine frohe Vor-Weihnachtszeit und viel Spaß beim Mitmachen.

Michael Buttler


46 BeiträgeVerlosung beendet

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