Michael Chabon Geheimnisse von Pittsburgh

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Inhaltsangabe zu „Geheimnisse von Pittsburgh“ von Michael Chabon

Seit Der Fänger im Roggen hat es kein solches Stück junger Literatur mehr gegeben.' KulturweltspiegelNach dem Sommer soll Art 'erwachsen' werden und seine Turnschuhe gegen seriöse Lederslipper tauschen – doch vorher will er leben. Er begegnet der schönen Phlox, dem verwirrenden Lecomte und dem Geldeintreiber Cleveland, verliert seine Ideale und entdeckt ungeahnte Gefühle. Und so kommt er ihnen langsam auf die Spur: den Geheimnissen von Pittsburgh und denen des Lebens. 'Ich werde diese Stadt auf den Kopf stellen', sagt Art Bechstein. 'Im Herbst muss dann ein verantwortungsbewusster Erwachsener aus mir werden, mit ordentlichem Beruf.' Aber jetzt ist Sommer, der magische Sommer nach dem Collegeabschluss. Art wird diesen Sommer genießen, mit neuen exzentrischen Freunden. Er feiert Feste, lernt die glitzernde Seite der grauen Industriestadt Pittsburgh kennen, aus deren Schornsteinen rosarote Wolken zu kommen scheinen. Und er wird selbst auf den Kopf gestellt, denn er verliebt sich in das hübsche Mädchen Phlox und begegnet dem attraktiven Arthur Lecomte, der Art verführt. Ein heißer Sommer mit einer eifersuchtsgeladenen Dreiecksgeschichte, und durch all die Träume und Aufregungen und Szenen fährt der wilde alkoholisierte Cleveland auf seinem Motorrad. Er kennt als einziger Art Bechsteins sorgsam gehütetes Geheimnis, weiß, dass dessen Vater halbseidenen Geschäften nachgeht, für seinen Sohn allerdings eine anständige Zukunft plant … Der Roman, den Michael Chabon im Alter von dreiundzwanzig Jahren schrieb, war ein internationaler Bestseller und gilt auch heute noch als Klassiker der amerikanischen Gegenwartsliteratur. Übersetzt von Denis Scheck.

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse von Pittsburgh" von Michael Chabon

    Geheimnisse von Pittsburgh

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    14. May 2009 um 19:00

    Tja, ein Muster-Jugendbuch. Chabon macht einfach alles richtig, sexuelle Orientierungslosigkeit, Drogen, Stress mit den Eltern, verkappte Liebschaften. Wirklich einzigartig gut. Der Vergleich mit "Catcher in the Rye" hinkt zwar ein wenig (warum wird alles immer damit verglichen) aber mir hats wirklich gut gefallen!

  • Rezension zu "Die Geheimnisse von Pittsburgh" von Michael Chabon

    Geheimnisse von Pittsburgh

    Wolkenatlas

    30. September 2008 um 08:51

    Pittsburgh. Ein heißer, schwüler Sommer. Arthur (Art) Bechstein an der Schwelle zwischen Jugend und Erwachsensein, ein Sommer, der alle Spiele spielen soll, Pittsburgh soll wackeln. Art trifft Arthur Lecomte, von dessen homoerotischer Ausstrahlung er einerseits angezogen, aber auch verwirrt ist. Er trifft die kuriose Phlox, mit der er eine eher sexuelle Beziehung eingeht und irgendwie geistert auch ein gewisser Cleveland herum, der bald konkret als vermeintlicher maskierter Entführer ins Geschehen eingreift. Arts Vater, der dubiosen Geschäften nachgeht, gibt immer wieder ein für Art mit Bauchweh verbundenes kurzes Gastspiel in Pittsburgh. Ein Spiel der Liebe, Sex, eine Verwirrung zwischen den Geschlechtern, oder doch die Möglichkeit, sich nicht entscheiden zu müssen, wen man liebt? Eine rasante Story, die Michael Chabon (der damals 23 Jahre jung war) hier geschrieben hat. Eine spannende Geschichte, die mit Verlauf der Seiten immer brisanter, immer faszinierender wird, bis man als Leser gespalten ist; einerseits kann man die Entwicklung nicht mehr abwarten, andererseits will man das Ende so weit wie möglich hinauszögern. Ein Entwicklungsroman, der natürlich „Der Fänger im Roggen“ als Vorbild hat, der ein Thema behandelt, das viele Autoren wirklich virtuos variiert haben, wunderbar auch z.B. Steve Tesich „Ein letzter Sommer“. Was Michael Chabons „Geheimnisse von Pittsburgh“ aber so speziell, so wahnsinnig originell faszinierend macht, ist sein leuchtend respektloser und virtuoser Umgang mit der Sprache. Es ist nicht nur das „Was“, sondern vielleicht in erster Linie das „Wie“, was diesen Roman über die meisten Entwicklungsromane seiner Zunft stellt. Ein literarischer Genuss und das Debüt eines schelmisch genialen Schriftstellers, ein prickelnder, unterhaltender Roman über das Erwachsenwerden. Absolute Empfehlung.

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  • Rezension zu "Die Geheimnisse von Pittsburgh" von Michael Chabon

    Geheimnisse von Pittsburgh

    yofresh

    25. June 2007 um 00:28

    Der magische Sommer nach dem Collegeabschluß muss ein bombiges Erlebnis werden, so denkt Art, der Held des Buches. Nochmal so richtig in die Vollen gehen, um dann ab Herbst ein verantwortungsbewusster Erwachsener zu werden. Michael Chabon beschreibt in hingebungsvoller Art und Weise das Coming-of-Age des jungen Protagonisten. Das Loslösen von der eigenen Familie, dem Finden eines eigenen Weges, der sexuellen Desorientierung und dem Abkommen vom "Pfad der Tugend". All das gehört dazu, wenn man erwachsen wird. Michael Chabon hat es treffend für eine ganze amerikanische Generation geschrieben und mit seinem Debüt gleich einen Megaseller gelandet. Trotz einiger Stilblüten ist das ein bemerkenswertes Buch, das sich schnell liest und viel Freude bereitet, weil es einfach in die unbeschwerte, aber problematische Zeit des Erwachsenwerdens zurückversetzt.

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