Michael Collins

 3,4 Sterne bei 44 Bewertungen
Autor*in von Der Bestseller-Mord, Tödliche Schlagzeilen und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Michael Collins studierte Musikwissenschaft sowie Jazz-Arrangement und -Komposition. Neben seinem Studium arbeitete er in verschiedenen Musikgeschäften, wodurch er sich Wissen über Musikinstrumente aller Gattungen vor Ort aneignen konnte. Als Arrangeur für Pop- und Filmmusik weiß er um die Besonderheiten und Stärken der einzelnen Instrumente. Michael Collins hat sich in den letzten Jahren auch mit Computermusik auseinandergesetzt und von Pop bis Lounge alle Stilrichtungen produziert. In seinem Studio erlebt er immer wieder, wie aus der faszinierenden Verbindung von Instrument, Musikerpersönlichkeit und Song gute Musik entsteht.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Michael Collins

Cover des Buches Der Bestseller-Mord (ISBN: 9783442737185)

Der Bestseller-Mord

(13)
Erschienen am 08.02.2008
Cover des Buches Star Trek - Prestige 6 (ISBN: 9783897484085)

Star Trek - Prestige 6

(7)
Erschienen am 01.04.2001
Cover des Buches Schlafende Engel (ISBN: 9783442736539)

Schlafende Engel

(7)
Erschienen am 02.05.2007
Cover des Buches Tödliche Schlagzeilen (ISBN: 9783442737925)

Tödliche Schlagzeilen

(9)
Erschienen am 04.09.2008
Cover des Buches Nicht totzukriegen (ISBN: 9783442738533)

Nicht totzukriegen

(4)
Erschienen am 05.02.2009
Cover des Buches Die einsame geile Wirtin (ISBN: B00CZ2N05I)

Die einsame geile Wirtin

(2)
Erschienen am 23.05.2013
Cover des Buches Das Christentum (ISBN: 9783831090822)

Das Christentum

(0)
Erschienen am 30.09.2009
Cover des Buches Minnesota Strip (ISBN: 9783548106182)

Minnesota Strip

(1)
Erschienen am 01.11.1995

Neue Rezensionen zu Michael Collins

Cover des Buches Tödliche Schlagzeilen (ISBN: 9783442737925)
Stefan83s avatar

Rezension zu "Tödliche Schlagzeilen" von Michael Collins

Stefan83
Schlagzeilen, die keiner lesen will

Wenn der London Observer zu den nachfolgenden Romanen "Schlafende Engel" und "Der Bestsellermord", welche auf Deutsch beide zeitlich vor dem vorliegenden Werk Tödliche Schlagzeilen" veröffentlicht wurden, schreibt, es handele sich um "ein großartiges, apokalyptisches Stück Prosa, ein Requiem auf Amerika", fragt man sich als Leser unwillkürlich, ob diese Bücher aus ein und derselben Feder stammen. Denn außer dem Attribut apokalyptisch trifft hiervon nun wirklich gar nichts auf diesen Kriminalroman zu.

Schon lange habe ich mich nicht mehr so bei einer Lektüre gelangweilt, das Ende und die letzte Seite so herbeigesehnt. Michael Collins, entfernt mit dem irischen Freiheitskämpfer mit dem gleichen Namen verwandt, hat hier anscheinend versucht Philip Roth und Dennis Lehane gleichzeitig Konkurrenz zu machen und dabei eindeutig Schiffbruch erlitten.

Die Story um den Journalisten Bill, der in einem verlassenen Kaff sein Geld mit Anzeigen über Backwettbewerbe und Berichten über Footballspiele verdient und in einen Mordfall verwickelt wird, klingt durchaus interessant, kann aber auf dem Papier schlichtweg nicht überzeugen. Selten hatte ich eine so langweilige Schreibe vor mir liegen, die sich derart penibel an Nichtigkeiten festhält und die Charakterzeichnung bis zum Exzess betreibt. Bill ist ein kaputter Mensch. Sein Vater hat sich, nachdem sein Kühlschrankunternehmen wie so viele andere Firmen der Gegend Bankrott ging, das Leben genommen und den Sohn alleine zurückgelassen. Darunter leidet der junge Journalist immer noch. Und das erfährt man als Leser auch. Beinahe auf jeder zweiten Seite.

Gleichzeitig wird der Autor ebenfalls nicht müde die verfallenen Fabrikanlagen, trockenen Maisfelder und leeren Straßen en detail zu beschreiben. Der Mordfall? Wird im depressiv-düsteren Wirrwarr von Collins' Wörtern zur Nebensächlichkeit. Spannung sucht man hier schlichtweg vergebens und die Ermittlungen, sofern man das ziellose Herumstolpern Bills so nennen kann, lesen sich derart zäh, dass sich selbst der geduldigste Leser das Vorblättern verkneifen muss.

Gegen Ende, wo der bis dahin hintröpfelnde Plot sogar so etwas wie Tempo gewinnt, wird dann schließlich auch die letzte Hoffnung auf einen gelungenen Schluss zerstört. Auf die Frage nach der Identität des Mörders gibt Collins nämlich einfach mal keine Antwort und stattdessen lieber eine krude Erklärung im Epilog.

Insgesamt ist "Tödliche Schlagzeilen" ein langatmiges, wenig unterhaltsames Werk, das eher in den Bereich der Belletristik gehört und den Anspruch eines Spannungsromans auf keiner einzigen Seite erfüllen kann. Dasselbe Thema hat gleich eine ganze Handvoll anderer Autoren um Klassen besser behandelt.

Cover des Buches Star Trek - Prestige 6 (ISBN: 9783897484085)
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Rezension zu "Star Trek - Prestige 6" von Peter David

Ameise
Rezension zu "Star Trek - Prestige 6" von Peter David

Die Redeemer (oder "Erlöser", siehe "Märtyrer") sind zum Planeten Haresh unterwegs, um deren Bevölkerung zu missionieren. Da Captain Calhoun aus Erfahrung weiß, dass dies für die Bewohner durchaus auch tödlich enden kann, lässt er Kurs auf Haresh nehmen, um dort als Vermittler nach einer friedlichen Lösung zu suchen. Unterwegs rettet die Excalibur-Crew die Bevölkerung eines anderen Planeten vor einem verheerenden Magnetsturm. Diese Rettungsaktion hat aber fatale Folgen: Als die Excalibur endlich Haresh erreicht, sind sämtliche Bewohner dieser Welt tot - ermordet durch die Redeemer. Captain Calhoun macht sich schwere Vorwürf, sieht aber einen Ausweg aus dem Dilemma. Zu Shelbys Entsetzen lässt er einen Zeitsprung durchführen, der die Excalibur vier Tage in die Vergangenheit befördert. Der Eingriff in die Zeitlinie bleibt nicht unbemerkt, und Calhoun bekommt es mit einem Gegenspieler aus der Zukunft zu tun: Captain Braxton vom Zeitschiff Relativity!

"Spiel auf Zeit", der erste und bisher einzige New-Frontier-Comic auf Deutsch, bedient sich eines allseits beliebten Standardthemas in der Science Fiction, nämlich der Zeitreise. Eine gute Entscheidung, immerhin gehören die Zeitreisefolgen immer zu den absoluten Highlights bei Star Trek, und zwar quer durch alle Serien und Filme. Wieder einmal gilt es, in der Vergangenheit eine Fehlentscheidung zu verhindern. Die Frage ist allerdings, ob die neu erschaffene Zeitlinie tatsächlich eine Verbesserung darstellt oder sich im Endeffekt als ein noch größeres Fiasko erweist. Mit diesem Problem muss sich Mackenzie Calhoun auseinandersetzen, leider aber reichlich spät. Denn auch hier im Comic agiert Mac so, wie wir es in der Zwischenzeit von ihm gewohnt sind: erst handeln, dann denken.

Auch Shelby steckt in der Zwickmühle: Während Calhoun nach dem Zeitsprung gerade mit den Haresh verhandelt, verlangt Braxton von ihr, den Captain des Kommandos zu entheben. Und so fühlt sich Shelby hin- und hergerissen zwischen ihrer Loyalität zu Calhoun und der Pflicht, die Zeitlinie zu bewahren - eine Entscheidung, mit der sich die mustergültige Sternenflottenoffizierin sichtlich schwer tut. Und damit wären wir bei der wahren Stärke des Comics angelangt: Bei aller Dramatik, spannenden Actionszenen und verzwickten Fragen, die sich nach dem Eingriff in die Zeitlinie aufdrängen, ist es doch in allererster Linie das Zusammenspiel der Charaktere, das den Comic so großartig macht. Hervorzuheben sind vor allem die herrlichen Dialoge zwischen Calhoun und Shelby, die mal emotional sind (besonders bei der Szene, als die beiden noch ein Paar waren), an anderen Stellen allerdings auch urkomisch. Wenn der Captain nach einer seiner umstrittenen Entscheidungen zu "Eppy" sagt: "Commander, ich bin im Bereitschaftsraum und erwarte Sie zur obligatorischen "Captain-wissen-Sie-auch-was-Sie-da-tun"-Nachbesprechung", bleibt kein Auge trocken. Auch der grummelige Sicherheitschef Zak Kebron, der ungefähr über so viel Sozialkompetenz wie Bernd das Brot verfügt, ist mit seinen trockenen Sprüchen immer wieder für Lacher gut. Der Humor wird wohl dosiert eingesetzt und bildet ein perfektes Gegengewicht zur eigentlich ziemlich dramatischen Handlung, wo es immerhin für ein ganzes Volk um Leben oder Tod geht.

Zum Zeitpunkt dieser Rezension waren mir nur die ersten vier New-Frontier-Romane bekannt, und ich stellte fest, dass die Handlung dieses Comics zu einem späteren Zeitpunkt angesiedelt ist. Genauer gesagt findet die Geschichte zwischen "Captain's Table: Once Burned"/"Gebranntes Kind" und "Double or Nothing" aus der "Double Helix"-Reihe statt. So habe ich im Moment keine Ahnung, wer genau Katerina Mueller sein soll, noch worauf der rätselhafte Schluss anspielt. Außerdem fiel mir auf, dass aus irgendeinem Grund das Gesicht von Morgan Primus stets verdeckt blieb, warum auch immer.

Die Zeichnungen sind sehr gut gelungen, zumal in diesem speziellen Comic natürlich ein zusätzlicher Reiz entsteht, weil man die meisten Figuren nicht vom Bildschirm kennt. Im Großen und Ganzen decken sie sich mit dem Bild, dass ich in meinem Kopf von den Figuren entwickelt hatte, mit Ausnahme von Soleta, die ich mir weniger rassig vorgestellt hätte. Auch bekannte Gesichter wie Shelby und Braxton erkennt man sofort wieder. Die Farben sind weder zu düster noch zu knallig. Es lohnt sich auch, ganauer auf die Details zu achten, dann kann man z.B. auch auf einem Bild den Mugato Janos entdecken. Das einzige, was ich an den Zeichnungen auszusetzen hätte, sind die meist fehlenden Schatten.
Leider war man in der deutschen Übersetzung etwas zu geizig mit den Kommata, und zumindest der erste Satz eines Klappentextes sollte eigentlich frei von Grammatikfehlern sein...

Fazit: "Spiel auf Zeit" ist ein Comic, an dem es bis auf ein paar Kleinigkeiten kaum etwas auszusetzen gibt. Peter Davids Gespür für packende Storys, erfrischende Dialoge, eine extrem unterhaltsame Erzählweise und überraschende Wendungen kommt auch in Comicform wunderbar zum Ausdruck. Darüberhinaus besticht das Werk durch die tollen Zeichnungen und natürlich dem denkwürdigen Auftritt des Zeitschiffes Relativity aus der gleichnamigen Voyager-Folge. Wer etwas für Comics übrig hat, sollte auf alle Fälle mal einen Blick riskieren!

Cover des Buches Tödliche Schlagzeilen (ISBN: 9783442737925)
oblo99s avatar

Rezension zu "Tödliche Schlagzeilen" von Michael Collins

oblo99
Rezension zu "Tödliche Schlagzeilen" von Michael Collins

Sehr langatming, hunderte wiederholungen, ewige nicht spannende Dialoge (gut, meist monologe...). Da das Buch absolut langweilig ist, kommen auch die "kritischen" Gedanken beim Leser nicht an und verlieren sich in unsinnigen Dialogen, die zwar einen Inhalt haben, einen aber angähnen und eher überflogen als gelesen werden - überzeugt nicht und Klappentext ist völlig schleierhaft. Vielleicht "ein Requiem für Amerika" aber alles andere als gewaltiges und großartiges!
Auch ist die erste Klappentext Überschrift verwirrend, da sie sich auf ein anderes Buch bezieht. Gibt für mich rote Karte für den Verlag...
Alles andere als ein Thriller / Krimi. Eventuell kann man den Personen was abgewinnen.

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